CH118255A - Vorrichtung zur Kenntlichmachung des Unterschreitens eines bestimmten cos y-Wertes einer Anlage. - Google Patents
Vorrichtung zur Kenntlichmachung des Unterschreitens eines bestimmten cos y-Wertes einer Anlage.Info
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Description
Vorrichtung zur genntlichmachnng des Unterschreitens eines bestimmten cos (p-Wertes einer Anlage. In den elektrischen Betrieben ist es vor teilhaft und vielfach notwendig, den Lei stungsfaktor (cos cp ) der Anlage zu über wachen.
Dabei kommt es in der Regel nicht so sehr darauf an, die einzelnen sich ergeben den Werte des cos co zu ermitteln, als viel mehr darauf, das Unterschreiten eines noch zulässigen Mindestwertes zu konstatieren, um rechtzeitig die nötigen Betriebsmassnahmen treffen zu können. Der Gegenstand der Er findung ist nun ein solcher Apparat, der das Unterschreiten eines beliebigen festsetzbaren Wertes des cos #2 anzeigt.
Gegenüber den gewöhnlichen cos m -Messern hat er den Vor teil des einfachen Aufbaues und der Billig keit, so dass auch kleine Betriebe in der Lage sind, die Überwachung des cos c vor zunehmen.
Auf der Zeichnung ist der prinzipielle Aufbau des Apparates in Fig. 1 beispiels weise dargestellt. Derselbe besteht zunächst aus einem Transformator, dessen Frimärwick- lung P an der Netzspannung E liegt. An die Sekundärwicklung<B>8</B> ist eine Glimmlampe T angeschlossen. M ist ein Elektromagnet, des sen ZVicklung an einer Spannung e liegt, die vom Verbrauchsstromkreis an einem kleinen Widerstand W abgenommen wird, und deren Grösse vom Verbrauchsstrom J abhängig ist.
Der magnetische Flux des Elektromagnetes schliesst sich in der Hauptsache, wie die ge strichelte Linie in der Figur zeigt, über den die ,Sekundärspule tragenden Kernteil des Transformators. Die Verhältnisse sind nun so gewählt, dass der Flux des Elektromagnetes bei cos < gleich 1 im Verbrauchsstromkreis dem Flux des TransformatoTS in dem Masse entgegenwirkt, dass' die Sekundärspannung des Transformators nicht ausreicht, um die Glimmlampe zum Ansprechen zu bringen.
Um nun den Flux des Hilfsmagnetes <B>31</B> von der Grösse des Stromes J unabhängig zu machen, werden die Verhältnisse so gewählt, dass das Elektromagneteisen immer gesättigt arbeitet, derart, dass bei der kleinsten im Be triebe vorkommenden Stromstärke schon das Knie ,der AIagnetisierungskurve überschritten wird.
Wenn also zum Beispiel normaler Weise mit 3 bis 5 Ampere Betriebsstrom Be arbeitet wird, so werden die Verhältnisse etwa so gewählt, dass die Sättigung des Hilfsmag netes BIT schon bei 1 Ampere Betriebsstrom eintritt. Ferner wird das Elektromagneteisen zweckmässig verhältnismässig lang ausgeführt, und die Erregerspule wird grundsätzlich an dem vom Transformatoreisen abgewendeten Ende des Elektromagneteisens angeordnet. Dadurch steigt bei wachsendem e die Streu ung des Elektromagnetes und der in den Transformator übertretende Hilfsflux bleibt in seiner Grösse konstant.
In Fig. 2 sind in einem Vektordiagramm die in Frage kommenden Fluxe, Spannungen und Ströme für eine Phasenverschiebung zwischen der Netzspannung E und dem Be triebsstrom J veranschaulicht.
I ist der durch die Netzspannung E er zeugte Flux für den Transformator. e ist die mit dem Betriebsstrom J phasengleiche Span nung, weiche in dem Widerstand TV durch denselben erzeugt wird.
(h e ist der senkrecht zur Spannung e be findliche Hilfsflux, welcher im Vektordia- gramm der .Spannung e um 90 vorauseilt. Rl ist der aus (l) und @/j e resultierende Flux, welcher in der Sekundärwicklung S die Spannung für die Glimmlampe L erzeugt. Die Glimmlampe L, ist nun so beschaffen, dass bei dieser Spannung dieselbe noch nicht zum Leuchten kommt.
Je grösser nun die Phasenverschiebung c im Verbrauchsstromkreis wird, desto mehr ändert sich die Phase der Spannung e und damit auch die Phase des Fluxes des Elektro magnetes gegenüber der Phase des Trans,for- matnrfluxes. Infolgedessen entsteht in dem die Sekundärwicklung tragenden T'ransformator- eisenteil ein stets wachsender resultierender Flux Bi, der bei einem Flux R" (Fi,P. 3)
schliesslich in der Sekundärwicklung eine Spannung erzeugt, die .die Glimmlampe zum Ansprechen bringt. Die Einstellungen erfol gen natürlich so, da.ss die Glimmlampe bei jenem co-,-a-Wert zum Ansprechen kommt, der nicht unterschritten werden soll.
Zur Einstellung des eos C -Wertes, bei dem der Apparat ansprieht, wird zum Bei spiel Lage und Abstand des Elektromagnetes vom Transfornialorisen oder das Ciier- setzungsverhältnis oder die Reluktanz des Transformators geändert.
Es sei auch erwähnt, dass man den Eilfs- flux auch durch Konstanthalten der Hilfs spannung c erzielen kann, und zwar dadurch, dass man als Hilfsspannung die Spannung an den Enden eines im Verbrauchsstromkreis eingeschalteten Widerstandes mit negativen Temperaturkoeffizienten benützt. Neben der optischen Anzeige des Uiiterschreitens eines cos @^ Wertes finit Hilfe der Glimmlampe kann auch; ein akustisches Signal dadurch erzielt werden. dass man in Serie zur Lampe eine Klingel legt.
Claims (1)
- PATLNTANSPRUCH: Vorrichtung zurr Kenntliehmachung des L\nterschreitens eines bestimmten cos c-Wer- tes einer Anlage, gekennzeichnet durch einen Transformator, dessen Primärwicklung an der Netzspannung liegt und dessen die Sekun därwicklung tragender Kernteil ausser vom Transforinatorflux roch von einem Hilfsflux durchströmt wird, dessen Phase von der Pha senverschiebung im Verbrauchsstromkreise abhängt,wobei die Stärke dieses Hilfsfluxes derart geregelt wird. da.ss ein in den Sekun därkreis eingeschaltetes Anzeigeorgan bei ,jenem cos @^ -Wert zuni Ansprechen kommt. der nicht unterschritten werden soll. UNTERANSPRt1 CHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass der Hilfsflux durch einen Elektromagneten erzeugt wird. des sen Erregerwicklung an einer bezüglich Grösse und Phase vom Verbrauehsstroin abhängigen Spannung liegt. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Erreger wicklung des gesättigt arbeitenden, stab- förmigen Elektromagnetes (M) grund- sätzlich an dem vom '1'ransformatoreisen abgewendeten Ende des Elektromagnet eisens angeordnet ist.3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Einstellung des cos 9-Wertes, bei dem das Anzeige organ anspricht, durch Änderung der Lage bezw. Entfernung des Elektromag netes vom Transformatoreisen erfolgt. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Einstellung des cos (,o-Wertes, bei dem das Anzeige organ anspricht, durch Änderung des Übersetzungsverhältnisses oder der Reluk- tanz des Transformators erfolgt.5. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Erreger wicklung des Elektromagnetes an den Enden eines in den Verbrauchsstromkreis eingeschalteten Widerstandes mit nega tivem Temperaturkoeffizienten liegt. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigeorgan durch eine Glimmlampe gebildet ist. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass in Serie zur Lampe eine Klingel geschaltet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT118255X | 1924-11-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH118255A true CH118255A (de) | 1926-12-16 |
Family
ID=3630889
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH118255D CH118255A (de) | 1924-11-13 | 1925-11-13 | Vorrichtung zur Kenntlichmachung des Unterschreitens eines bestimmten cos y-Wertes einer Anlage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH118255A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2725528A (en) * | 1951-07-19 | 1955-11-29 | Gen Dynamics Corp | Apparatus for determining phase angle and direction |
-
1925
- 1925-11-13 CH CH118255D patent/CH118255A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2725528A (en) * | 1951-07-19 | 1955-11-29 | Gen Dynamics Corp | Apparatus for determining phase angle and direction |
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