CH118410A - Verfahren zum Verschmelzen der Ränder von Glasgefässen. - Google Patents
Verfahren zum Verschmelzen der Ränder von Glasgefässen.Info
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Description
Verfahren zum Verschmelzen der ]Ränder von Glasgefässen. Bekanntlich werden Glasgefässe aller Art, wie Trinkgläser, Glühlampenkolben usw., an ihren offenen Rändern (Absprengrand) der Einwirkung von Brennerflammen ausgesetzt, um diese Ränder zu verschmelzen. Üblicher weise wird dieses Verschmelzen derart durch geführt, dass mittelst eines ringförmigen Brenners Flammen von aussen nach innen gegen den Gefässrand gerichtet werden. Diese Art des Verschmelzens hat aber den Nach teil, dass der von den Flammen bestrichene Rand dem Flammendruck und den Kapillar spannungen nachgeben und sich infolgedessen etwas einziehen kann. Gegenstand der Erfindung bildet ein Ver fahren zum Verschmelzen der Ränder von Glasgefässen, das den geschilderten Nachteil vermeidet. Gemäss der Erfindung wird das Verschmelzen der Glasgefässränder mit Hilfe von in der Gefässmündung radial nach aussen gerichteten Brennerflammen durchgeführt, wo bei der Druck der Flamme den Kapillar spannungen des besteichenen Randes entge genwirkt und somit verhindert, dass dieser sich verengt. Zweckmässig wird das Vor- schmelzen gemäss vorliegendem Verfahren derart durchgeführt, dass der Brennerkopf in den Hohlraum des mit der Öffnung nach unten gekehrten Glasgefässes reicht und die nach aussen gerichteten Flammen gleichzeitig etwas abwärts gerichtet werden. In der Zeichnung ist die Anordnung eines Brenners zum Verschmelzen des Randes eines Glühlampenkolbens nach vorliegendem Verfahren beispielsweise veranschaulicht. Der Brennerkopf <I>a</I> reicht in den Hals<I>b</I> des Glühlampenkolbens c und ist so einge richtet, dass die Brennerflammen radial nach aussen und abwärts austreten, wie durch Pfeile angedeutet. Hierbei wird die Kante d des Kolbenhalses bestrichen und verschmolzen. Zweckmässig wird man den Druck des Brenn- gemisches so wählen, dass er den erweichten Rand des Kolbenhalses ein wenig aufweitet, so dass der Rand die dargestellte Form er hält. Diese Form des Halsrandes erleichtert das spätere Handhaben des Kolbens, nämlich das Einsetzen desselben in die F,inscbmelz- maschine. Das neue Verfahren weist, wie ohne weiteres aus der Zeichnung hervorgeht, noch den Vorteil auf, dass man verhältnismässig kleine Brenner von einfacher Ausbildung ver wenden kann, im Cregensatze zu den früheren Verfahren, wo der Brennerkopf in Form eines Ringes den zu verschmelzenden Gefässrand umgab. Ein weiterer Vorteil des neuen Verfahrens ist auch darin zu erblicken, dass die Brenner flammen nach Bestreichen des zu verschmel zenden Randes nach aussen gehen und keine weitere Wirkung auf die Wandungen des Kolbens c haben, während bei den bisherigen Verfahren die Flammen nach dem Bestreichen des Randes unterhalb des Glasgefässes sich kreuzten und daher letzteres unnötig erhitzten.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zum Verschmelzen der Ränder von Glasgefässen mit radial zum Gefäss rand gerichteten Stichflammen, dadurch gekennzeichnet, dass die Stichflammen von innen nach aussen gegen die zu ver schmelzenden Ränder des Glasgefässes ge richtet werden. II. Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch einen pilzförmigen Brenner, der in das zu behandelnde, mit der Öff nung nach unten gekehrte Glasgefäss hin einreicht und dessen nach aussen und auch abwärts gerichtete Flammen den Gefäss rand bestreichen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE118410X | 1925-05-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH118410A true CH118410A (de) | 1927-01-03 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH118410D CH118410A (de) | 1925-05-08 | 1926-03-23 | Verfahren zum Verschmelzen der Ränder von Glasgefässen. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH118410A (de) |
-
1926
- 1926-03-23 CH CH118410D patent/CH118410A/de unknown
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