CH118414A - Klammer zum Verbinden der Sprungfedern von Möbelpolsterungen mit den Traggurten. - Google Patents

Klammer zum Verbinden der Sprungfedern von Möbelpolsterungen mit den Traggurten.

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CH118414A
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clamp
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Anton Hofmann
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Anton Hofmann
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  Klammer zum Verbinden der Sprungfedern von Möbelpolsterungen  mit den Traggurten.    Die Schraubenfedern von Möbelpolste  rungen stützen sich bekanntlich an den  Kreuzungsstellen von Traggurten ab, an  welchen sie durch Annähen mittelst Hanf  schnüre oder dergleichen befestigt werden.  Die Traggurten bestehen in der Regel aus  Textilstoffen, und es ist bekannt, dass weder  diese Traggurten noch die Art und Weise,  wie die Sprungfedern daran befestigt werden,  eine lange Lebensdauer derartiger Federungs  einrichtungen gewährleisten.

   Es sind auch schon  Vorschläge aufgetaucht, die Textilgurten durch  Drähte oder     Metallbänder    zu ersetzen und  zum Fixieren der Sprungfedern an den  Kreuzungsstellen dieser Tragorgane Metall  klammern zu verwenden, durch welche gleich  zeitig die Sprungfedern mit den Traggurten  und diese an den Kreuzungsstellen unterein  ander zusammengeklemmt werden.

   Die bisher  bekanntgewordenen Klammern dieser Art sind  aber sowohl mit Bezug auf ihre Herstellung  als auch mit Bezug auf ihre Handhabung  allzu kompliziert, als dass sie in die Praxis  <B>F ,</B>     ingang        finden        konnten.        So        gab        es        zum    Bei-    spiel kreuzförmige Klammern, deren beide  Kreuzbalken im Querschnitt U-förmig aus  gebildet waren, um auf die Kreuzungsstelle  zweier Drähte aufgelegt werden zu können,  und von denen der eine Kreuzbalken an  seinen Enden in den     U-Flanschen    Ösen und  der andere an seinen     U-Flanschen    haken  förmige Ansätze besass, durch die,

   ebenso  wie durch die Ösen, die erste Windung der  dort abzustützenden Sprungfeder hindurch  geführt werden sollte. Hierdurch war einerseits  die Sprungfeder mit der Klammer fest ver  bunden und anderseits waren die Trag  drähte durch Vermittlung der Sprungfeder  mit der Klammer fest verbunden.  



  Eine andere Konstruktion bestand in ei  nem Metallstreifen, dessen Endteile durch  zwei parallele Schnitte, die nicht ganz bis  zum Ende reichen, unterteilt sind, wobei die  Randteile zu Schlaufen aufgebogen sind,  zwischen denen die Traggurte, an der der  Streifen angelegt wird; hindurchläuft und  durch die in der Querrichtung die erste       Windung    der abzustützenden Sprungfeder      hindurchgedreht wird. Derartige Klammern  wurden auch kreuzförmig ausgeführt, damit  beide an einer Kreuzungsstelle befindlichen  Gurten davon erfasst werden können.  



  Die Klammer gemäss der vorliegenden  Erfindung besteht nun aus einem Blech  stück mit Armen, die je mit einem durch  Abbiegen gebildeten     Widerlager    zur Ab  stützung der Sprungfeder versehen sind und  die beim Anlegen der Klammer an eine       Gurtenkreuzungsstelle    in wenigstens zwei  gegenüberliegende, von den Gurten gebildete  Winkel hineinragen.  



  In der Zeichnung sind als Beispiele zwei  Ausführungsformen einer solchen Klammer  dargestellt, und zwar zeigen die     Fig.    1 und  2 in Seitenansicht (Schnitt) und Draufsicht  eine Ausführungsform der Klammer in Ver  bindung mit einer     Gurtenkreuzungsstelle    und  einer darauf abgestützten Sprungfeder, wäh  rend     Fig.    3 die Klammer allein in Draufsicht  veranschaulicht. Die     Fig.    4-6 zeigen analoge       Ansichten    der zweiten Ausführungsforen der  Klammer gemäss der     Erfindung.     



  Die in den     Fig.    1-3 dargestellte Aus  führungsform der Klammer besteht aus einem  Blechstück     a    mit vier, Arme bildenden An  sätzen b, die zu Haken c umgebogen sind.  Zur Versteifung des .Blechstückes     a    ist dieses  mit     eingepressten    Rippen d versehen.  



  Eine solche sternförmige Klammer wird,  wie die in     Fig.    2 dargestellte Draufsicht zeigt,  an der Kreuzungsstelle von zwei Traggurten     e     von unten her derart angelegt, dass die An  sätze b mit ihren hakenförmigen Enden c in  die durch die beiden Traggurten d gebildeten  Winkel hineinragen. Dabei sind die haken  förmigen Enden der Ansätze b so ausgebildet,  dass sie, wenn die Klammer an die eine Seite  der Kreuzungsstelle der Gurten angelegt wird,  durch die Winkel zwischen den Gurten hin  durch gegen die andere Seite hin vorragen,  und zwar     enit    dem Grunde des Hakenmauls  voran.

   Es kann nun die erste Windung der  abzustützenden Feder f durch eine Drehbe  wegung in die Haken     c    eingeführt werden,  wobei diese Windung auf den Gurten     e    auf  zuruhen kommt, während sie anderseits    unter den hakenförmigen Enden     c    der An  sätze b hindurchläuft und die Klammer gegen  die Kreuzungsstelle der Gurten e drückt.  Die Gurten e bilden also gewissermassen das  Auflager für die erste Windung der Feder f  und die Haken c des Blechstückes     a    die       Widerlager    für die gleiche Windung, und das  gegenseitige Eingreifen a11 dieser Teile er  zeugt ihren festen Zusammenhalt.  



  Die Klammer ist, wie man sieht, höchst ein  fach, sowohl mit Bezug auf ihre Herstellung als  auch mit Bezug auf ihre Handhabung und bie  tet dabei den höchsten Grad von Sicherheit.  



  Noch einfacher ist die     Ausführungsform     nach den     Fig.    4-6, welche gewissermassen  nur die Hälfte der bisher geschilderten Aus  führungsform darstellt. Diese zweite Aus  führungsform besteht nämlich nur aus einem  Blechstreifen g mit zwei an die Klammer  mittelpartie anschliessenden Armen     i    samt       Widerlagern        lt    für die abzustützende Windung  der Sprungfeder, um diese streifenförmige  Klammer g wird nun so an die Kreuzungs  stelle zwischen zwei Gurten e     (Fig.    6) an  gelegt, dass die     Widerlager        h    in zwei einander  gegenüberliegende Winkel zwischen den Gur  ten hineinragen.

   Diese Klammer wird von  der durch die     Widerlager    hindurchgezogenen       Federwindung    bloss an zwei Stellen erfasst,  während die Klammer nach den     Fig.    1--3  an vier Stellen von der Feder     erfasst    wird;  doch haben Versuche bestätigt, dass diese  vereinfachte Konstruktion der Klammer ihren  Zweck in der vollkommensten Weise erfüllt.  



  In beiden Ausführungsarten wird die erste  Windung der abzustützenden Sprungfeder mit  den Traggurten und den     Widerlagern    der  Klammer derart in     Eingriff    gebracht, dass die  Federwindung von den Traggurten in der  einen und von der Klammer in dar entgegen  gesetzten Richtung gestützt ist, wodurch die  Traggurten und die     Klammer    durch Ver  mittlung der Federwindung gegeneinander  gedrückt sind.  



  Die Form der Klammer und ihre Einzel  heiten, insbesondere der     Widerlager    für die  Federwindung kann natürlich in     maeenigfacher     Weise geändert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Klammer zum Verbinden der Sprungfedern vor) Möbelpolsterungen mit den Traggurten, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammer aus einem Blechstück mit Armen besteht; die je mit einem durch Abbiegen gebildeten Widerlager zur Abstützung der Sprungfeder versehen sind und die beim Anlegen der Klammer an eine Gurtenkreuzungsstelle in wenigstens zwei gegenüberliegende, von den Gurten gebildete Winkel hineinragen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Klammer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie vier mit Wider lagern für die Sprungfeder versehene, Arme bildende Ansätze besitzt. 2.
    Klammer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,. dass sie nur zwei einander gegenüberliegende, mit Widerlagern für die Sprungfeder versehene Arme besitzt. 3. Klammer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Widerlager für die Sprungfeder durch hakenartiges Ab biegen der Arme gebildet sind. 4. Klammer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Blechstück, aus dem sie gebildet ist, durch eingepresste Rippen versteift ist. 5.
    Klammer nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine solche Anordnung ihrer Widerlager, dass diese mit der ersten Windung der abzustützenden Sprungfeder derart in Eingriff gebracht werden können, dass die Federwindung von den Traggurten in der einen und vor) der Klammer in der entgegengesetzten Richtung gestützt ist, wodurch die Traggurten und die Klammer durch Vermittlung der Federwindung gegeneinander gedrückt werden.
CH118414D 1925-03-03 1926-02-26 Klammer zum Verbinden der Sprungfedern von Möbelpolsterungen mit den Traggurten. CH118414A (de)

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