Ilaseliine zur Herstellung von Warensehachteln und zum Verschliessen derselben nach dem Füllen, \ Von Packmaschinen, und zwar insbeson- ders von jenen, die gemeinschaftlich mit. den 112aschinen arbeiten, die die zu verpackenden Gegenstände (z. B. Zigaretten) herstellen, wird eine grosse Leistungsfähigkeit verlangt. So muss zum Beispiel eine Packmaschine mindestens eine Zigarettenmaschine bedie nen, die mehr als tausend Zigaretten in der Minute herstellt.
Die bestehenden Pack maschinen, das heisst jene, welche selbst das Papier aufnehmen, aus demselben Schachteln herstellen, diese mit Zigaretten füllen und verkleben, lassen eine derartige Leistung nicht erzielen, und zwar besonders bei Ver packung von kleinen Mengen, wo zum Bei spiel fünf oder zehn Stück in einer Schach tel sind.
Die hauptsächlichsten Ursachen der geringeren Leistungsfähigkeit bestehender Packmaschinen sind folgende: Die trommel- förmigen Revolvervorrichtungen, die bei Packmaschinen verwendet werden, haben eine unterbrochene Bewegung.
Nach jeder Verdrehung um einen bestimmten Winkel muss die Trommel aufgehalten werden, und zwar zu dem Zwecke, damit die zur Herstel lung einer Schachtel aus einem Blatt Papier nötigen Arbeitsgänge ausgeführt werden können und die auf einem Formkörper der Trommel hergestellte Schachtel für die wei tere Verarbeitung einem entsprechenden Ap= parate, der die Schachtel in einer entspre chenden Hülse aufnimmt, zugeführt werden.
kann. Bei einer derartigen Arbeitsweise ist es unbedingt nötig, dass während der Halte= zeit der Trommel der Ycrmkörper, von wel chem die Schachtel in .die Hülse übertragen wind, gegenüber der Hülse eine äusserst, ge naue Lage einnehme. Die Verdrehung der, Trommel wird mit verschiedenen Vorrieh= Lungen, z. B. Schalträdern und dergleichen, ausgeführt.
Bei derartigen Vorrichtungen treten bei grösseren GeschwindigkeitenBeharrungskräSte auf, welche das Aufhalten der Trommel in einer bestimmten Lage unmöglich machen. weshalb die Formkörper gegenüber den Hül sen keine genaue Lage einnehmen, wodurch verschiedene Störungen und infolgedessen unausweichliche Beschädigungen und Zer reissungen der Schachteln .eintreten.
Durch Verwendung verschiedener Arten von Klinken bei Sperrädern, die das Ab weichen der Trommeln von einer bestimm ten Lage verhindern würden, wird der ge nannte Übelstand nicht beseitigt, da, das zwangsläufige Aufhalten der Trommel in der geforderten Stellung mit Stössen verbunden ist, weshalb die Klinkenvorrichtung rasch abgenützt und die Drehvorrichtung beschä digt werden.
Die Nachteile -der bestehenden Pack maschinen werden bei der Maschine gemäss der vorliegenden Erfindung beseitigt und be steht das Wesen der Erfindung darin, dass auf einer gemeinschaftlichen Welle zwei Trommeln so befestigt sind, dass Formen der ersten Trommel, auf welcher die offenen Schachteln hergestellt werden, und Hülsen der zweiten Trommel, die zur Aufnahme der auf der ersten Trommel hergestellten leeren Schachteln dienen, einander gegenüberliegen und gemeinschaftlich von einer Arbeitslage in die nachfolgende die gleiche Drehbewe gung ausführen.
Die richtige Lage der Farnen gegenüber den Hülsen; ist also bei -der Maschine nach der Erfindung unabhängig von der Arbeitsweise der Antriebsvorrichtung gewährleistet.
Auf den Zeichnungen ist eine Maschine nach der Erfindung in schematischer Art beispielsweise dargestellt. Abb. 1 ist eine Ansicht von vorn, Abb. 2 ein Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 1, Abb. 3 ein Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 2, Abb. 4 ein Schnitt nach der Linie E-P <I>der</I> Abb. 2, Abb. 5 ein Schnitt nach der Linie G-H der Abb. 1, Abb. 6 ein Schema.
Die gezeichnete Maschine stellt zunächst Schachteln her, die aus zwei Hüllen bestehen, und zwar aus einer innern Hülle und einer äussern Hülle.
Auf den Zeichnungen bedeutet 1 den Tisch, auf welchem das Gehäuse 2 befestigt ist, welches Bewegungsmechanismen ent hält. 3 ist eine Platte, an welcher ebenfalls Bewegungsmeeliaiiismen, sowie eine Platte 4 angeordnet sind. Die lla@cliine weist drei Hauptbestandteile auf, und zwar die Welle 5 und die auf ihr befestigten Trommeln 6 und 7.
Die Welle 5 erhält zusammen mit den Trommeln 6 und 7 von der Hauptwelle 8, die von der Riemenscheibe 9 in Drehung versetzt wird (Abb.- 21, absatzweise Dreh bewegungen, die ';,, der ganzen Umdrehung betragen und den sechs Arbeitslagen der Trommeln entsprechen. Diese absatzweise Drehbewegung kann durch eine beliebige bekannte Vorrichtung, zum Beispiel mittelst eines Zapfens 10, der exzentrisch auf der Hauptwelle 8 befestigt ist, einer Stange 11, einer Klinke 12 und eines sechszähnigen Schaltrades 13, hervorgerufen werden (Abb. 3).
Auf der Trommel 6 sind sechs Formen 14a, 14b, 14e, 14d, 14e, 14f befestigt. Im Innern dieser Formen befinden sich die Aus- stosser 15a, 15b, 15e, 15d, 15f, 1.5e, welche infolge der schrittweisen Drehungen der Trommel 6 abwechselnd mit *r Stange 16 mittelst eines Zahnes,
der sieh auf den rück- wärtigen Enden der Ausstosser 15a bis 15f be findet, in Eingriff kommen, indem die Stange 16 an ihrem vordern Ende ebenfalls einen Zahn aufweist (Abb. 2). Die Formen 14a bis 14f durchlaufen bei einer Drehung der Trommel 6 abwechselnd die Lagen T, 1I. ITI, IV, V, VI (Abb. 6).
Die Trommel 7, die von einem Rade ge bildet wird, ist mit sechs Hülsen 17a. 17h, <B>17e,</B> 17d, 17e und<B>171</B> versehen. welche gegen über den Formen 14a,14b, 14e, 141, 14e und 14f der Trommel 6 angeordnet sind. Diese Hülsen sind auf den Enden ,der Wellen 18a, 18b,<B>18e,</B> 181, 18e, 18 f (Abb. 2 und 5) be- festigt, deren andern Ende plattenähnliche Mitnehmer 19a, 19b, 19e, 191. 19e, 191 tragen.
Diese Mitnehmer befinden sich in den Lagen I, II, IV, V und @'I in einer Nut der Scheibe 20, die auf der Platte 3 mittelst eines Keils und einer Mutter 21 befestigt ist und welche gleichzeitig das Lager für die Welle 5 bildet, wobei die Nabe dieser Scheibe den Zapfen für den zweiarmigen Sektor 22 dar stellt (Abb. 1, 2 und 4). Der 14Titnehmer, der jeweilig die Lage III einnimmt, befindet sich im Ausschnitt des konischen Zahnrades 27, das später beschrieben wird.
Der untere Arm des Sektors 22 hat eine Stirnverzahnung und diese greift in die Ver zahnung des Hebels 23. ein, welcher auf der Welle 2.4 durch eine exzentrische Nut auf dem Zahnrede 25 veranlasste Schwingungen ausführt, wobei dieses Zahnrad mittelst des auf der Hauptwelle 8 aufgekeilten Zahn rades 26 gedreht wird. Bei einer Umdrehung des Zahnrades 26 dreht sich das Zahnrad 25 nur um eine halbe Umdrehung, damit bei einer Umdrehung der Arbeitswelle die Schwingbewegung des Hebels 23 nur nach einer Seite ausgeführt werde.
Der Hebel 23 schwingt bei der folgenden Drehung der Ar beitswelle zurück. Die Schwingbewegungen des Hebels 23 werden nur dann ausgeführt, wenn die Trommeln 6, 7 stehen. Bei- einer Drehung der Trommeln 7, 6 muss der Hebel 23 in Ruhe bleiben (siehe die Gestalt der exzentrischen Nut auf dem Zahnrede 25 (Abb. 1).
Die Schwingbewegung, welche der zwei armige Sektor 22 vom Hebel 23 erteilt be kommt wird mittelst des obern Armes des Sektors 22, der mit einer Kegelradverzah- nung versehen ist, dem Negelrade 27 mitge teilt, das drehbar auf dem Zapfen 28 ange ordnet ist, welcher in einem Ausschnitt der Scheibe 20 befestigt wird. wobei die Grösse der Schwingbewegung des Sektors 22 eine derartige ist, dass sich das Zahnrad 27 um <B>180'</B> verdreht.
Da das Zahnrad 27 einen Ausschnitt hat, in welchem der Mitnehmer 19a bis<B>191</B> derjenigen Hülse 17a bis 17f ein dringt, die sich gerade in der Lage III be findet, wird die Drehung des Zahnrades 27 ebenfalls auf die Hülse übertragen, so dass alle Hülsen, die in die Lage IIL kommen, um<B>180'</B> verdreht werden.
An,der Platte 3 sind Stangen 29, 30, 31, 32 und 33 angeordnet, welche auf ihren un tern Enden Verzahnungen besitzen, in w@el- che Verzahnungen der Sektoren 34, 35, 36, 37 und 38 eingreifen, die bei einer Drehung der Arbeitswelle mittelst zugehöriger Ex zenter eine Schwingbewegung erhalten, die den Stangen 29, 30, 31, 32 und 33 mitgeteilt wird, wodurch sich -dieselben nach oben und nach unten bewegen (Abb. 4).
Auf diesen Stangen sind Organe zum Umbiegen des Papiers um die Formen der Trommel 6 angeordnet. Die Stange 29 hat zwei Faltorgane für das Umbiegen, und diese bestehen aus Konsolen 39 und 40, die an ihren Enden Faltplatten (Abb. 2 und 4) besitzen. Die Stange 30 hat ebenfalls zwei Konsolen 41- und 42. Auf der Stange 31 be finden sich ebenfalls entsprechend gebogene Konsolen 43 und 44, auf welchen Faltplat- ten 45 und 46 befestigt sind. Die Stange 33 trägt gonsölen 47 und 48 mit Platten 49 und 50.
Die Stange 32 erteilt mittelst der Zahnräder 51 und 52 den Wellen 53 und 54 eine Bewegung, wobei auf diesen Wellen Biegevorrichtungen 55 und 56, die die Form von flachen Haken besitzen, befestigt sind.
Die erwähnte,Stange 16, die abwechselnd mit den Ausstossern 15a bis 15f verbunden wird, erhält zur Zeit, wenn,die Trommeln 6, 7 stehen, von der Arbeitswelle 8 eine hin und hergehende Bewegung, die auf .die zuge hörigen Ausstosser übertragen wird.
In den Abb. 2 und 3 ist schematisch eine Vorrichtung dargestellt, mittelst welcher die Stange 16 eine Bewegung von der Arbeits welle 8 erteilt bekommt., und zwar geschieht dies durch den Hebel 57, die Zugstange 58, Stange 59 und die Zahnräder 60 und 61, von denen das letztere durch unmittelbare Zahn verbindung die Bewegung auf die Stange 1.6 überträgt.
Die Stange 16 ist mittelst Schrauben oder Nieten und Zwischenlagen! 62 mit ihrem rück wärtigen Ende fest mit der Stange 63 ver bunden, welche infolgedessen dieselben Be wegungen wie die Stange 16 bekommt und in einer Führung 64 geführt wird, die in ge eigneter Weise an der Wand des Gehäuses 2 befestigt ist.
Am vordern Ende,der Stange 63 befindet sich ein Daumen 65, der unter bestimmten Bedingungen auf dem Zapfen 66 Schwing bewegungen ausführen kann. In Abb. 2 nimmt der Daumen 65 eine Lage ein, in welcher er sich nicht um den Zapfen 66 dre hen kann, da er auf der linken,S:eite von dem Anschlag 67 daran gehindert wird, dessen Bestimmung darin liegt, den Daumen 65 in die Abb. 2 dargestellte Lage einzustellen. iNTach rechts kann der Daumen 65 nicht. ver dreht werden, da, sich sein vorderes Ende auf der Stange 63 abstützt.
Die im- vorhergehenden nicht beschrie benen Mechanismen werden gleichzeitig finit der Beschreibung des Arbeitsvorganges der Maschine erläutert werden.
In Abb. 3 ist die Trommel 6 in jener Lage dargestellt, bei welcher die Form 14a die Lage I und die Form 14d die Lage IV einnimmt. In dieser Lage wird oberhalb der Form 14a auf dem Tisch 68 ein Blatt Pa pier von entsprechenden Abmessungen, das als innere Hülle der Schachtel dienen soll. gelegt. Dieses Blatt Papier ist in Abb. 3 durch zwei Striche dargestellt. Unter die Form 14d wird ein Blatt Papier gelegt, das als äussere Hülle der Schachtel dient.
Tun wird in der schon besehriebenen Weise die Welle 5 gleichzeitig mit den Trommeln um 'JE Umdrehung verdreht. Das Blatt Papier auf dem Tisch 68 wird durch die Form 14a erfasst, .welche bei ihrem Durchgang durch einem aus zwei Führungssegmenten 70 und 71 gebildeten Kanal. das Papier an ihren vor- dern Kanten U-förmig umbiegt. Die Form 14a. wird daher beim Eintreffen in die Lage II das Papier in dem in Abb. 6 ge zeigten Zustande tragen.
In demselben Au genblick wird der gleiche Arbeitsvorgang mit .dem auf dem Tisch 69 befindlichen Blatt Papier vorgenommen; dieses Blatt Papier durchläuft auf der Form 14d ähnliche Vor richtungen 69 und 72, ehe es aus der Lage IV in die Lage V gelangt.
Die Form 14a kommt in die Lage II mit einem U-förmig gebogenen Blatt Papier ge nau so wie die Form 14d aus der Lage IV in die Lage V mit einem U-förmig geboge nen Blatt Papier.
In dieser Lage werden die Papiere in ähnlicher Weise weitergefaltet. Die Stange 33 wird durch den Sektor 37 abwärts bewegt und gibt mittelst der Falt- platte 50 dem auf der Form 14 befindlichen Papier die dritte Längsfalte, und die Falt platte 49 der Stange 33 biegt gleichzeitig die äussere Papierhülle auf der Form 14d weiter um.
Hierauf geht die Stange 33 mit den Faltplatten 511 und -19 zurück und die Stange 31 mit den Faltplatten 46 und 45 nach oben und führt die @-iertel:ängsfaltung t@esPa- piers auf derPorm 142 und 14b durch. 31it der Rückkehr der Stange 31 in die Ausgangslage beginnt die Stange 3? zu arbeiten, die die Faltorgaaie 55 und :
56 in Bewegung setzt, die gleichzeitig das erste Umbiegen der über die Form vorstehenden Stirnseitenlappen der auf den Formen 14a und 14d in der Lage II und in der Lage V befindlichen Umhüllungen durchführen.
Hierauf führt die Trommel eine weitere Sechstelumclrehung aus, wobei mittelst zweier bestehender Faltplatten 75 und 76, die auf Ständern 73 und 7-1 befestigt sind, während der Trommeldrehung das Umbiegen des zweiten Stirnseitenla.ppens der Schachtel auf den Formen 14a und 14d durchgeführt wird.
Diese Formen kommen auf diese Weise in die Lagen III und VI, wo noch weitere zwei Faltungen durchgeführt werden, und zwar mittelst der Stangen 29 und der auf ihr befestigten Faltoroopiie 39. 40, welche die dritte Faltung durchführen. Das Umbiegen des Schlusszipfels wird mittelst der Stange 30 und der Falter 41 und 42 durchgeführt.
.Es sei bemerkt, dass in jeder Ruhestel lung der Trommel sechs neue Papierblätter auf den Tisch 68 und 69 gelegt werden müssen, damit ein ununterbrochenes Arbei ten der Maschine gewährleistet ist.
Die schon von einem Blatt- Papier uni- hüllte Form 1.1a, welche dasselbe in der Lage I vom Tisch 68 abnahm, kommt in die Lage IV, in welcher das äussere Blatt Papier zugeführt wird. Mit,diesem Blatt kommt die Form 14a in die Lage V. Auf dem Wege hierhin wird das äussere Blatt einer vorläu figen Falzung unterworfen. und zwar auf die schon beschriebene Art. In der Lage V erhält das äussere Blatt zwei weitere Längs falze und einen Stirnfalz.
Auf dem schon beschriebenen Arbeitswege wird die Form 14a weiteren Arbeitsvorgängen beim Über gang aus der Lage V in die Lage VI ausge setzt, und schliesslich kommt die Form 143 aus der Lage VI in die Lage I zurück.
In der Lage I muss die fertige Schachtel mittelst des Ausstossers 15a aus der Form 14a in die zugehörige Hülse 17a der Trom- mel 7 gebracht werden. Da bei einer der artigen Verschiebung der Schachtel, deren Boden durch den Ausstosser 15a geöffnet werden würde, ist es nötig, ein derartiges Öffnen zu verhindern.
Zu diesem Zwecke ist vor der Schachtel der schon beschriebene Daumen 65 angeordnet, der sich während der Bewegung der Schachtel aus der Form 14a ,der Trommel 6 in die Hülse 17a der Trom mel 7 vor der Schachtel herbewegt und die Stirnseite der ,Schachtel verschlossen hält, wobei er die Haltelage vor der Schachtel auch dann nicht verlässt, wenn sich dieselbe schon in der Hülse bewegt, zu welchem Zwecke die Hülsen. entsprechende Ausschnitte besitzen (Abb. 1 und 2), die es ermöglichen, dass der Daumen seine Arbeitslage beibehält.
Sobald die Schachtel in einer Hülse der Trommel 7 ihre richtige Lage einnimmt, muss der Daumen 65 aus der Arbeitslage gebracht werden, das heisst sein freies Ende, das den Böden der ,Schachtel während des Arbeits vorganges nach vorn verschlossen hält, muss seitwärts verschoben werden (Abb. 2).
Diese Verschiebung geschieht auf folgende Art: Der Daumen 65, der den Ausschnitt der ent sprechenden Hülse durchlaufen hat, stösst ana Ende seines Ganges auf die Wand der Aufnahmerinne 77, die den Daumen 65 zu einer Drehung um den,Zapfen 66 zwingt, so dass er eine zur Stange 63 parallele Lage einnimmt, in welcher der Daumen in die Aus gangslage zurückgeführt wird,
ohne dass er die in der entsprechenden Hülse gelagerte Schachtel - berührt. Beim Rückwärtsgang stösst der Daumen 65 auf den Anschlag 67 und wird von demselben von neuem um den Zapfen 66 in die Arbeitslage zurückgedreht.
Auf diese Weise werden, wie aus der Beschreibung des Arbeitsvorganges zur Her stellung von Schachteln auf der Trommel 6 zu ersehen ist, bei jedem Stillstande der Trommel vollkommen gleichartige Arbeits vorgänge in den einander gegenüberliegenden Lagen ausgeführt und ebenso während des Überganges aus einer Lage in die nächst folgende.
In .der Lage I kommt die aus zwei Pa pierhüllen bestehende Schachtel mittelst der gemeinsamen Wirkungsweise des Ausstossers und des Daumens 65 in eine entsprechende Hülse der Trommel 7. Bei einer Drehung der Trommel kommt diese Schachtel mit ihrer Hülse in die Lage II. Wie schon früher erwähnt wurde, wird die Hülse in der Lage II infolge .der Drehung des Kegelzahnrades 27 um 180 quer zu ihrer Längsachse ver dreht und daher dreht sich die Schachtel, die in der Lage II mit nach hinten geöffnetem Ende ankommt, nun so,
dass deren offenes Ende nach vorn kommt, damit das zu ver packende Material in die Schachtel einge bracht werden kann.
Aus der Lage II wird die Schachtel in die Lage III und weiter in die Lage IV ge bracht. In einer dieser Lagen wird die Schach tel auf geeignete Art mit dem zu verpacken den Material, z.
B. Zigaretten, angefüllt. Aus der Lage IV kommt die gefüllte Schachtel in die Lage V, wo .mittelst der in Abb. 1 dargestellten Falthebel 78 und 79, welche miteinander durch eine Verzahnung verbun den sind und von den zugehörigen Exzentern auf der Arbeitswelle 8 .mittelst des Hebels 80 und der Zugstange 81 in Gang gebracht werden, das Umbiegen der beiden schmalen Stirnseitenlappen der Schachtel durchgeführt wird.
Beim Übergang der Schachtel aus der Lage V in die Lage VI wird eine dritte Faltung an der Stirnseite der Schachtel mit- telst einer Biegeschablone 82, die auf dem Ständer 83 befestigt ist, durchgeführt. Beim Übergang aus der Läge VI in die Lage I wird das endgültige Verschliessen der Schach- tel mittelst der auf dem Ständer 85 ange- brachten Schablone 84 vorgenommen.
Da in der Lage I sieh in der Hülse 17a eine fertige Schachtel befindet und aus der Form 14a, wie schon erwähnt, in dieselbe Hülse 17a auf der Trommel 6 eine fertige leere Schachtel eingeführt wird, ist infolge dessen der Vorgang der Übergabe einer Schachtel aus der Trommel 6 in die Trommel 7 wie folgt:
Die aus der Form 14a durch den Ausstosser 15a herausgedrückte Schach tel, die von vorn durch den Daumen 63 ge halten wird, trifft in der Hülse 17a mit der fertigen vollen Schachtel zusammen, wobei zuallererst auf diese volle Schachtel der Daumen 65 auftrifft, der auf diese Weise an der vollen Suchachtel einen Widerstand findet und auf .die Seite gedrückt wird, so dass der Boden der aus der Form 14a in die Hülse 17a kommenden leeren Schachtel vom Dau men 65 nicht mehr gehalten wird, sondern sich gegen die Stirnseite der fertigen vollen, noch in. der Hülse 17a befindlichen Schach tel anlehnt.
Sobald die Hülsen der Trommel 7 anfan gen, in der Lage I fertige Schachteln zu lie fern, führt der Daumen 65 die aus den For men der Trommel 6 kommenden .Schachteln in die Hülsen der Trommel 7 nur so lange, bis diese neuen Schachteln die fertigen vol len Schachteln herühren, wobei die weitere Vorwärtsbewegung des Daumens 65 in einer zur Stange 63 parallelen Lage erfolgt. In diesem. Zustande kehrt der Daumen 65, in dem er an den Schachteln vorbeigeht, in seine Ursprungslage zurücl.: und nimmt hier mit- telst des Anschlages 67 von neuem seine Ar beitslage für den nächsten Arbeitsgang ein.
Die Hülsen drehen sich also, nachdem sie in; der Lage I Schachteln zugeführt bekamen, in einer der folgenden Lagen um<B>180</B> und kommen in diesem verdrehten Zustande wie der in die Lage I, nachdem sämtliche andere Lagen durchlaufen wurden. Es treten daher die Schachteln .aus der ersten Trommel 6 ab- wechseln(1 aus- der einen; und der andern Seite in die Hülsen ein.