CH118694A - Verfahren zur Herstellung künstlicher Blumen aus Gummiplatten. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung künstlicher Blumen aus Gummiplatten.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung künstlieher Blumen aus<B>Gummiplatten.</B> Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren, um künstliche Blumen aus Gummi herzustellen. Dasselbe besteht darin, dass die Blüten blätter mit einem Lösungsmittel behandelt werden, wodurch sie eine naturgetreue Kräuse lung erhalten, worauf man auf die gekräuselten Blätter eine Gummilösung bringt und dadurch die Kräuselung in der erzielten Lage sichert und steif macht, wonach die so erhaltenen Blätter in üblicher Weise an einem Stengel befestigt werden. Die Gummilösung wird zweckmässig an verschiedenen Stellen der Blütenblätter in verschiedener Stärke aufgetragen, um das Blatt in der Nähe des Blumenherzens dicker und nach dem äussern, gekräuselten Rande zu allmählich dünner werden zu lassen. Als besonders wesentlich ist hervorzu heben, dass man die Stiele, Blütenblätter und andern Elemente in jede gewünschte Kräuse lung und (äestalt legen kann, in der die Teile nach der Vulkanisierung dauernd und form beständig bleiben. Dabei kann ohne weiteres darauf Rücksicht genommen werden, dass bei manchen Blumen der Stengel aufwärts steht und bei andern der Stengel kurvenförmig hängt, Bei manchen Blumen muss der Kern oder das Herz dicker sein, während die Blütenblätter nach der Spitze zu allmählich abnehmen. Alles dies lässt sich bei Anwendung der Erfindung leicht .erreichen. Ein besonders naturgetreues Aussehen lässt sich dadurch erzielen, dass man auf die Gummiplatte, aus der die' Blütenblätter oder die Stengel erzeugt werden, eine Benzinlösung aufbringt, was sich leicht in verschiedener Stärke bewirken lässt. Die Farbe der G ummilösung wird der jenigen der jeweiligen Blume, die nachgebildet werden soll, angepasst. Besonders günstig gestaltet sich das Ver fahren, wenn man eine Gummilösung von grosser Klarheit und .Reinheit für die Arbeit benutzt, so dass die feinen Abtönungen des Gummis und der Farben nicht verändert werden. 1n manchen Fällen werden auf demselben Element, zum Beispiel dem Blumenblatt, ver schiedene, entsprechend abgetönte Farben gewünscht. Man kann dann eine Gummiplatte von der in Betracht kommenden Grundfarbe benutzen, auf die man die geeigneten Farben töne aufträgt. Hierbei hat sich Terpentin als Träger für die Farbstoffe besonders günstig erwiesen. Es können auch die Farben auf die vorher aufgetragenen Gummi- oder Terpentin lösungen gebracht werden. Die einzelnen Blumenelemente, insbeson dere die Blätter, können durch feine Drähte verstärkt werden, die in dem Gummi einge bettet liegen und wie die Rippen und Fasern der natürlichen Blätter verlaufen. Um die Wirkung zu erhöhen, kann man auch noch den Blumenkelch in natürlicher Form nachbilden. Die fertiggestellte Blume wird eine zeit- lang mit Wasser bespült, um jeden Cber- schuss an Lösungsmitteln zu entfernen. Das Herz der Gummiblume kann in be kannter Weise ein kleines Kissen aus Wolle, Baumwolle oder Schwamm erhalten, das mit Parfüm getränkt wird, um den Geruch der Blume nachzuahmen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCl1: Verfahren zur Herstellung künstlicher Blumen aus Gummiplatten, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Blütenblätter mit einem Lösungsmittel behandelt werden, wodurch sie eine naturgetreue Kräuselung erhalten, worauf man auf die gekräuselten Blätter eine Gummi lösung bringt und dadurch die Kräuselung in der erzielten Lage sichert und steif macht, wonach die so erhaltenen Blätter in üblicher Weise an einem Stengel befestigt werden. UNTERANSPRt?CHE 1.Verfahren nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass die Gummilösung mit den entsprechend abgetönten Farben ge mischt wird, so dar die Blätter dadurch gleichzeitig ihre Färbung erhalten. . Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dar die Gummilösung an verschiedenen Stellen der Blütenblätter in verschiedener Stärke aufgetragen wird, um das Blatt in der Nähe des Blumenherzens dicker und nach dem äussern, gekräuselten Rande zu allmählich dünner werden zu lassen.
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