Fassung für elektrische Lampen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Fassung für elektrische Lampen,, Diese Fassung ist gekennzeichnet durch ein Ge häuse mit einer innen liegenden, eine nach einwärts vorstehende Flansche am obern Ende und eine nach auswärts vorstehende Flansche am untern Ende besitzenden Büchse, ferner durch einen mit einem An satz versehenen Isolierkörper, der zwischen Schlitze der Büchse eintritt, ferner durch Kontakte in dem Isolierkörper, die so ein gerichtet sind, dass sie mit den Leitungs drähten elektrisch verbunden werden können, ferner durch eine Vorrichtung zum Fest klemmen dieser Drähte und durch eine Vor richtung, die die Kontakte gegen die Lam penkontakte hält.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform dar gestellt.
Es zeigt: Fig. 1 eine schaubildliche Dar stellung eines- Gehäuses mit für einen Schirmhalter bestimmten Vorrichtungen und einem Lampenverschluss, Fig. 2 eine schau- bildliche Darstellung einer Büchse, Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung eines innen Kontakte enthaltenden zweiteiligen Isolier- körpers, Fig. 4 die beiden Teile des Isolier- körperrs in schaubildlicher Darstellung,
Fäg. 5 einen Querschnitt des in Fig. 3 dargestellten Isolierkörpers, ,der einen Kon takt zeigt, Fig. 6 einen horizontalen Schnitt durch die Verschlussvorrichtung, Fig: 7 einen lotrechten Querschnitt des voll ständigen Halters, der die verschiedenen Teile in Zusammenhang erkennen lässt, und Fig. 8 einen Schnitt nach einer zur Ebene der Fig. 7 senkrecht stehenden Ebene durch den vollständigen Halter; ein Teil des innen liegenden Isolierkörpers ist entfernt.
Der Isolierkörper besteht aus zwei Tei len 9 und 10, deren Form aus Fig. 4 ersicht lich ist. Der Teil 9 besitzt eine mittlere Längsnut 11 und ein Paar von Nuten 12, während der andere Teil 10 eine mittlere, vorstehende Rippe 13 besitzt, die in die Nut 11 passt, wenn die Teile -zusammen gelegt werden. Der Teil 10 besitzt ferner ein Paar von parallelen Nuten 14, eine auf jeder Seite der Rippe 13, die den Nuten 12 des Teils 9 gegenüber zu stehen kommen.
Der Teil 10 besitzt ein Paar Kontakte 1.), wie Fig. 5 zeigt. Diese Kontakte liegen am Ende der Nuten 14. Die Kontakte haben vorstehende Spitzen 16 mit Löchern oder Schlitzen 16a, die in die entsprechenden Ausnehmungen 17 in Teil 9 passen. Die Nuten 14 haben ferner Ausnehmungen 18, die gegenüber den entsprechenden Vorsprün- g en 19 in den Nuten 1? des Teils 9 liegen, der mit dem Teil 10 durch die Schraube 20 fest verbunden ist (Fig. 3 und 5).
Die un tern Enden des durch diese beiden Teile gebildeten Isolierkörpers sind bei 21 mit Einem Ansatz versehen, sowie mit einem Paar von diametral entgegengesetzt angeord neten Vorsprüngen 22 an diesen Ansätzen.
Der vollständige Isolierkörper fasst in seine Büchse 23 (Fig. \'), die mit einem Paar von diametral gegenüberliegenden Schlitzen ?4 versehen ist. Diese Schlitze ent sprechen den Vorsprüngen 22. Ferner be sitzt diese Büchse eine nach auswärts sich t.rstrecliende Flansche 25 an seinem untern Ende und eine nach einwärts sich erstrek- kende Flansche 26 an seinem obern Ende.
Die Büchse 23 passt in das Gehäuse 27, des sen innere Fläche zylindrisch ist, während ein Teil der Aussenfläche mit Schrauben- '7eivinde versehen ist. Am Boden dieses Ge häuses sind zwei Schlitze 28 angeordnet, die einander diametral entgegengesetzt angeord net sind, und die mit einem kurzen, verti kalen Stück beginnen und dann längs des Umfanges sich fortsetzen und auf diese Weise eine Führung bilden, die in einer schwachen Erweiterung 28a endet.
Bei der Benützung werden die Enden der Zuführungsdrähte 29, die durch das Gehäuse 27 und die Büchse 23 geführt wor den sind, blossgelegt. Die Drähte werden hierauf in die Ausnehmungen 14, und zwar je ein Draht in eine Ausnehmung, ein gebracht. Die blanken Enden 30 werden hierauf durch die Schlitze oder Löcher 16a <B>11</B> e führt, und nach aufwärts gedreht, wie in T'ig 5 gezeigt ist. Der andere Teil des Isolierkörpers wird hierauf in seine Lage gebracht, so dass die vorstehenden Teile 19 sich gegen die Drähte anlegen, wie in Fig. 5 gezeigt ist.
Die Teile 9 und 10 werden mit einander durch die Schraube 20 fest ver bunden, so dass die Drähte 29 in der Längs richtung der Kanäle erfasst werden, die durch die Nuten 11 und die Vorsprünge 19 ge bildet werden. Auf diese Weise wird eine sichere, von den Kontakten unabhängige Schnurklemme gebildet. Die trennende Rippe 13 ist nicht nur ein Mittel für die Zentrierung, sondern sie wahrt auch die Isolation zwischen den Drähten 29 und ver hütet, dass lose Enden des biegsamen Drahtes in Berührung kommen.
Der fertige Isolierkörper wird hierauf in die Büchse ?3 eingesetzt, so dass die Vor sprünge 22 in die Schlitze 2-1 eintreten. Eine Schraubenfeder 31 wird zuerst rund um den Isolierkörper gelegt, so dass sie sich gegen den Ansatz 21 und gegen die obere Flansche 26 legt, wie in Fig. 7 und 8 ge zeigt ist. Der Isolierkörper und die Büchse -erden hierauf miteinander in das Gehäuse 277 eingesetzt, so dass die Flansche 25 sich gegen den untern. Rand des Gehäuses ? 7 legt und der Isalie@körper durch den Hals 3-? im obern Teil vorsteht.
Die Fassung ist hierauf bereit für die: Aufnahme der Lampe, von der der Sockel 3 3 und die Stifte 34 in den. Fig. 7 und 8 dargestellt sind.
Beim Einbringen der Lampe in ihre Lage werden die Stifte 34- in die untern En den der Schlitze 2-t eingesetzt, und die Lampe wird mit der Büchse und dein Isolier- körper gedreht, bis die Stifte gegenüber dem Eingang der Schlitze 28 zu liegen kommen. Die Lampe wird hierauf eingesetzt und so dreht, dass die Stifte auf der Innenseite der Schlitze 28 gefiilirt werden,
bis die Kontakte auf dem Sockel der Lampe stark gegen die Kontakte 15 angedrückt werden. Und diese gegenüberstehenden Kontakte wer den in genaue-- L bereinstimmung gehalten, weil die Stifte 34 und die Vorsprünge ?? durch die Schlitze 21 so geführt werden, dass, wenn die Lanipe gedreht wird, auch der Tsolierkörper um denselben Winkel ge dreht wird und die Kontakte 15 in genauer Lage eingestellt werden.
Die Sperrvorrichtung, deren Zubehör nach Belieben gewählt werden kann, besitzt eine gebogene Zunge 39, die auf dem mit Schraubengewinde versehenen Teil 27a des Gehäuses 27 derart ausgebildet ist, dass, wenn das gekrümmte freie Ende durch den nach abwärts geschraubten Ring 36 nieder gedrückt wird, dasselbe in .den Schlitz 24 eintritt und auf diese Weise die Büchse verhindert, in eine Stellung gedreht zu wer den, die das Herausnehmen der Lampe er möglichen würde. Um die Lampe zu ent fernen, wenn der Schirm in seiner Lage be festigt ist, ist es erforderlich, die Ringe 35 und 36 in die Höhe zu schrauben, bis die Zunge 39 freigegeben ist, die der Büchse er möglicht, so weit gedreht zu werden, bis die Lampe herausgezogen werden kann.
Diese Vorkehrung wird viel dazu beitragen, den Diebstahl von Lampen zu verhüten, aber sie würde ihn nicht unmöglich machen. Ein Schirm kann zwischen den Ringen 35 und 36 festgehalten werden, wie in Fig. 7 angegeben ist.
Wenn verlangt wird, die Fassung in einer Lage zu verwenden, in welcher es notwendig ist., sie direkt an irgend einen starren Leiter zu befestigen, so kann am Halse 32 ein inneres oder äusseres Gewinde angebracht werden, mit dessen Hilfe das Gehäuse 2 7 an eine Flansche oder Platte auf dem Boden oder auf einem Untersatz befestigt wird, oder man kann das Gehäuse mit einer Flan sche versehen und direkt an der Decke oder an der Mauer befestigen. In jedem Falle wird der Isolierkörper im notwendigen Masse verkürzt, so dass er nicht über 32 vorsteht. Es, ist dann nicht notwendig, dass die Sehnurklemme so fest wird, um das Gewicht der ganzen Anordnung aufzunehmen.
Das Gehäuse und die innere Büchse wer den vorteilhaft aus gedrücktem Metall her geStellt, während der Isolierkörper zweck mässig aus einem gegossenen Isoliermaterial, wie Bakelit mit metallischen Kontalitstük- ken hergestellt wird.
Verschiedene geringe Änderungen können innerhalb des Bereiches der Erfindung an den Teilen der Vorrichtung angebacht wer den. Beispielsweise kann in den Teilen 16 der Kontakte ein horizontaler ,Schlitz an gebracht werden, so dass sie leicht zusam mengedrückt werden können, um das blanke Ende des Drahtes zu erfassen.