Durchnähmaschine. Die vorliegende Erfindung betrifft Durch nähmaschinen mit einer geraden Hakennadel und einem, in den Innenraum des Schuhes eintretenden, als Horn ausgebildeten Schuh träger, der in sich eine Fadeneiniegevorrich- tung birgt.
Die Erfindung bezweckt 3Iaschinen die ser Gattung so auszubilden, dass der Ge schwindigkeitsgrad des Arbeitsganges der Maschine im Vergleich mit beka.nntgewor- denen,Maschinen erheblich gesteigert werden kann, und d.ass die Maschine dennoch .ohne jähen Ruck in verlässlichster Weise -zum Stillstand gebracht werden kann.
Dieser Zweck wird gemäss 'Erfindung dadurch erreicht, dass die wirksame Verbin dung der Nadelstange mit der Nähwelle beim Erreichen der obern Bewegungsgrenze der eine Fadenschleife heraufziehenden Na del selbsttätig gelöst wird, wenn der Arbei ter zum Abstellen der Maschine eine zwi schen Nähwelle und Kraftquelle eingeschal tete, kraftschlüssige Kupplung löst. Zweck mässig sind Maschinen der erwähnten Gat- tung mit einem Stoffdrücker ausgerüstet, dessen in jedem Arbeitsgang erfolgendes An heben durch eine zwangsläufig wirkende Vorrichtung herbeigeführt wird, deren Ein stellung von dem auf das Werkstück gesenk ten Stoffdrücker abgeleitet wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, doch ist es klar, dass andere Ausführungs formen in dem Bereich der Erfindung liegen.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht der Ma schine; Fig. 2. zeigt im Schnitt den Antrieb der Maschine; Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 2; Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 2;
Fig. 5 ist eine Seitenansicht des Maschinen kopfes; Fig. 6 ist eine von der entgegen gesetzten Seite der Fig. 1 lind 5 aus ge sehene Ansicht des Maschinenkopfes; Fig. 7 ist ein Grundriss des Maschinenkopfes; Fig. 8 ist ein Schnitt nach der Linie 10-10 der Fig. 5; Fig. 9 ist eine Vorderansicht des Ma schinenkopfes; Fig. 10 ist eine ähnliche An sicht wie Fig. 9, die Teile in der Ruhelage darstellend;
Fig. 11 ist ein senkrechter Längsschnitt des vordern Teils des 31asclii- nenkopfes; Fig. 12 ist eine Einzelansicht des Stoffdrückers, des Stoffschiebers und des Trägers des letzteren; Fig. 13 ist. eine Seitenansicht der in der Fig. 12 dargestell ten Teile; Fig. 14 ist ein Schnitt nach der Linie 16-16 der Fig. 10; Fig. 15 ist ein Schnitt nach der Linie 17-17 der Fig. 10;
F ig. 16 ist eine Vorderansicht der Vorrich tung zum Anheben des Stoffdrückers bei jedem Arbeitsgang, der Vorrichtung zum @Terändern des Nadelhubes und der Vor schubvorrichtung; Fig. 17 bis 20 erläutern schematisch den Arbeitsgang der Nadel, des Fadenabstreifers und des Fadeneinlegewir- tels; Fig. 21 ist eine Seitenansicht gewisser Teile des Maschinenkopfes; Fig. 22 und 23 sind Einzelansichten der den Stoffdriicl@er während dem Vorschub anhebenden Vorrich tung;
Fig. 24 und 25 erläutern Teile der Vorrichtung, die den Stoffdrücker beim Ab stellen - der Maschine von dem Werkstrick anhebt.
Das Horn oder der Schuhträger besteht aus einem in den Schuh eintretenden obern Teil 32 und einem untern, zylindrischen Teil 34. In der Hornspitze ist ein Faden- einlegewirtel 36 (Fig. 1, 17 bis 20) üblicher Bauart untergebracht, der von einer lotrech ten Welle 38 aus gedreht wird. Die konzen trisch in dem zylindrischen Teil 34 gelagerte Welle 38 führt während jedem Arbeitsgang der Maschine zwei vollständige Umdrehun- gen aus.
Wenn die Nadel sich an der Grenze ihrer Aufwärtsbewegung befindet (Fig. 17), so nimmt der Stoffdrücker 228 seine Tieflage ein, in der er die Stofflagen des 'Verlistficl@es gegen die Oberfläche des Hornes klemmt, und der Stoffschieber 21-1 befindet sieh an der Grenze seiner Vorschubbewegung. Die Nadel wird dann in ihre Tieflage gesenld (Fig. 18) und der Stoffschieber 21.1 kehrt in seine Ausgangslage nach rechts (Fig. 9) zurück.
Der Wirtel 36 legt dann eine Fa denschleife in die Hakenöffnung der Nadel ein, worauf die Nadel eine Aufwärtsbewe- ging ausführt, bis ihre Spitze das Werk- stück verlä.sst (Fig. 19).
Während diesem Teil der Atfwä rtshewegung der Nadel wird der Stoffdrücker 228 etwas von dem Werk stück abgehoben und der Stoffschieber führt eine Betvegung gegen das Werkstück hin aus, so dass er das Werl@stiiek gegen den Zug der Nadel stützt und dabei mit der Spitze eindringt.
-#Vä.lirend der fortgesetzten Auf- wärtsbewegung der Nadel schiebt der in das Werkstück eingedrungene Stoffschieber 214 das Werkstück vor und der Stoffdrücker ?28 verbleibt angehoben, bis die Nadel etwa. die in Fig. 20 gezeielinete Lage vor Erreichung der Höchstlage eingenommen hat.
Wenn die Nadel sich in unmittelbarer Nähe der obern Bewegungsgrenze befindet, so ist die Vor schubbewegung beendet worden und der Stoffdrücker wird wieder auf das Werk stück gesenkt, so dass dieses festgehalten wird, wenn die Nadel ihren Hub vollendet und den Stich festzieht. Die Stofflagen, nämlich die Brandsohle und die Laufsohle eines Schuhes, werden hierbei fest gegen einander und gegen das Horn geklemmt, so dass die bei diesem Zustand des Werksdickes ihre Aufwärtsbewegung vollendende Nadel den Stich gleiclimä.ssig festzieht und die er forderliche Menge Garn von der Spule ab zieht.
Der Antrieb der Maschine erfolgt durch ein Wechselgetriebe, das zwei vereinigte Reibungskupplungen (Fig. 1 und 2) auf weist.-. Das Kupplungsglied 111 ist auf die Welle 44 eines an dem Grundgestell der Ma schine vorgesehenen elektrischen Motors 46 verschiebbar aufgekeilt. Das Kupplungs glied 42 ist auf eine Welle 48 aufgekeilt, die sich in axialer Flucht mit der Welle 44 befindet und in dein Grundgestell der Ma sehine lagert.
Auf der Welle 48 ist ein Ke gelrad 50 befestigt, und an einer auf der Welle 48 drehbaren Muffe 52 ein Kegelrad -54 (Fig. 2). Die Nügelrä(ler 50, 54 stehen mit Kegelrädern 56, 58 in Eingriff.
Das Kegelrad 58 isl. an dem Ende einer lotreel)- f en )Ä Velle 60 hefestigt, auf der das Kegel- LI rad 56 lose lagert.
Eine Rollenklemmkupp- lang Stellt zeitweilig die Verbindung des Kegelrades 56 mit der Welle 60 her. 62 sind die federbelasteten Rollen dieser Kupplung und 64 die an der Welle 60 befestigte Kupp lungsscheibe (Fig. 3). Die Bauart ist derart, dass das Kegelrad 56 die Welle 60 in der Richtung des Pfeils 66 drehen kann, und dass die Welle 60 in derselben Richtung dem Kegelrad 56 voreilen kann. Eine Feder 68 ( Fig. 2) sucht das Kupplungsglied 42 in der in der Fig. 2 dargestellten Lage zu halten. Ein an dem freien Ende der Welle 48 vor gesehener Flansch begrenzt die Bewegung des Kupplungsgliedes 42 nach rechts (Fig. 2).
Die Steuerung des Kupplungsgliedes 40 erfolgt durch einen Trethebel 70. Durch geringfügiges Herabdrücken des Trethebels 70 wird das Kupplungsglied 40 mit einer Kupplungsfläohe des Kupplungsgliedes 42 in Eingriff gebracht, wobei die Wellen 48 und 60 in Umdrehung versetzt werden. Durch fortgesetztes Herabdrücken des Tret- hebels 70 werden die beiden Kupplungsglie der 40, 42 nach links (Fig. 2) bewegt, bis die zweite Kegelfläche des Kupplungsglie des 42 mit einer Kupplungsfläche der Muffe 52 zusammentrifft.
Die Muffe 52 und das Kegelrad 54 drehen sich dann mit der Welle 48 und dem Kegelrad 50, und durch das Ke gelrad 58 wird die Welle 60 mit einem Ge schwindigkeitsgrad gedreht, der denjenigen des Kegelrades 56 übertrifft. Wenn der Antrieb der Welle 60 nur durch das Kegel rad 50 bewerkstelligt wird, so spielt sich der Arbeitsgang der Maschine ziemlich langsam ab, wenn aber der Antrieb durch das Kegel rad 54 erfolgt, so erfährt der Geschwindig keitsgrad der Maschine eine Beschleunigung. Durch Verändern des auf den Trethebel 70 ausgeübten Druckes kann der Arbeiter den einen oder den andern Geschwindigkeitsgrad der Maschine einschalten und auch regeln.
Mit der Nabe des Kupplungsgliedes 40 ist ein Bügel 72 (Fig. 2 und 4) verbunden, dessen unteres Ende um einen Zapfen 74 Be wegungen ausführen kann. Eine um den Zapfen 74 herumgewundene Schraubenfeder 7 6 sucht das- Kupplungsglied 40 von dem Kupplungsglied 42 hinwegzubewegen. Diese Bewegung des Bügels 72 wird durch eine Anschlagschraube 78 begrenzt, die in einen Arm der Nabe des Bügels hineingeschraubt ist. An dem Zapfen 74 ist ein Arm 80 be festigt, der eine mit dem Bügel 72 zusam mentreffende Stellschraube 82 trägt.
An dem Zapfen 74 ist auch ein Arm 84 be festigt, der unter eine an dem Trethebel 70 angebrachte Rolle 86 ragt, so dass durch Herabdrücken des Trethebels der Arm 84 gesenkt wird, wobei der Zapfen 74, der Arm 80 und der Bügel 72 das Kupplungsglied 40 gegen das Kupplungsglied 42 bewegen.
Die Welle 60 ist mit einer lotrechten Welle 98 verbunden, die durch Kegelräder 100,. 102 die Nähwelle 104 (Fig. 1, 5 bis 8) antreibt. Die in dem Maschinenkopf ge lagerte Nähwelle 101 bildet einen rechten Winkel mit der Richtung, in der der Schuh vorgeschoben wird. Die Welle 98 dient auch zum Antrieb des urirtels. Die Verbindung der Antriebswelle 38 des Wirtels mit der Welle 98 wird durch Kegelräder 106, 108 (Fig. 1 und 2), eine wagrechte Welle 110 und Kegelräder 112, 114 hergestellt.
Die gerade Hakennadel ist an dem un tern Ende einer Nadelstange 118 (Fig. 1, 5 bis 7, 9 und 10) angebracht, die durch einen an dem vordern Ende der Welle 104 ausge bildeten Kurbelzapfen 120 unter Vermitt lung nachfolgend erläuterter Zwischenteile auf- und abbewegt wird. An der Nadel stange 118 ist ein Block 122 befestigt, der durch ein Lenkstück 124 mit einem Hebel 126 verbunden ist. Der Hebel 126 ist bei 128 mit einem Hebel 130 verbunden (Fig. 10 bis 16), dessen in Fig. 9 und 10 rechtes Ende an einer Zapfenwelle 132 befestigt ist.
An dem rechten Ende des Hebels 126 ist ein Kurvenschlitz 134 vorgesehen, der einen drehbar an dem -obern Ende eines auf einem Achszapfen gelagerten Armes 138 ange brachten Block (Lager) 136 aufnimmt. Der genannte Achszapfen wird von einem La ger 138' getragen. Durch eine Verschiebung des Blockes 136 im Schlitz 134 wird eine Regelung des Nadelhubes - herbeigeführt. Wenn die Achse dei Blockes<B>136</B> mit der Achse der Welle 132 zusammenfällt, so be wegt sich der Hebel 126 übereinstimmend mit dem in Schwingung versetzten Hebel 130, so dass der Nadelhub dem Hub des Kur belzapfens gleich ist.
Wenn jedoch die Achse deg Blockes 136 mit der Achse der Welle 132 nicht zusammenfällt, so bewegt sich der Hebel 126 mit Bezug auf den He bel 130, wobei die der Nadel erteilte Bewe gung dementsprechend vergrössert oder ver mindert wird. Neben dem Hebel<B>130</B> befin det sich ein Hebel 140, dessen in Fig. 10 rechtes Ende an einer die Zapfenwelle 132 umgebenden Muffe 142 befestigt ist. In einem Kurvenschlitz 144 des Hebels 140 findet der Kurbelzapfen 120 Aufnahme, so dass der Hebel 140 während der Umdrehung der Hauptwelle beständig geschwungen wird.
Damit der Hebel 130 an der Schv@ingbewe- gUng des Hebels 140 teilnimmt, ist an dem linken Ende des Hebels 130 eine Klinke 146 vorgesehen, die mit einem Stift 148 des He bels 140 in Eingriff steht. Während dem Nähvorgang hält eine den Zapfen der Klinke 1.16 umgebende Feder die Klinke mit dem Stift 148 in Eingriff. Beim Abstellen der Maschine wird die Klinke 146 vom Stift 148 -uveggedrüclzt, so dass die Hebel 130 und 126 stehen bleiben, während der Hebel 140 wei ter schwingt.
An der den Stoffdrücker 228 tragenden Stange 150 (Fig. 9 bis 12, 14 bis 16), welche im Gestell geführt ist, ist ein Block 600 an geklemmt, dessen seitlicher Arm 152 eine Rolle 154 trägt (Fig. 14). Diese Rolle tritt in einen zum Schlitz 134 des Hebels 126 an nähernd senkrecht stehenden Kurvenschlitz 156 des Armes 138 (Fig. 16) ein. Auf diese Weise bestimmt die Höhenlage der Stoff drückerstange 150 die Stellung des Armes 138 und damit die Lage des-Blockes 136 im Schlitz 131, zwecks Regelung der Hublänge der Nadel entsprechend der Werkstückdicke.
Der Stoffdrücker wird durch eine die Stoffdrüekerstange umgebende Feder 158 und durch eine um eine Welle 162 (Fig. 8) tierumgewundene Feder 160 herabgedrückt. Die Feder 160 ist einerseits an einem Bund der Welle 162 und anderseits an einem Bund 164 des Maschinengestelles befestigt. Der Bund 164 kann durch ein Schneckengetriebe 166, 168 eingestellt werden. Ein an der Welle 162 befestigter Arm 170 ist durch ein Lenlzstüek 174 mit einem Block 172 des un tern Ende der Stoffdrückerstange verbun den.
Der Stoffdrücker wird vvälirend jedem Arbeitsgang der Maschine etwas angehoben, um den Vorschub des Werkstückes zuzulas sen, und am Ende der Vorschubbewegung, kurz bevor die Nadel die Grenze ihrer Auf- -%värtsbewegung erreicht, auf das -NVerl@stiieli gesenkt. An einem festen Block 176 der Stoffdrückerstange ist ein Block 178 dreh bar angebracht, dessen untere Fläche eine im Querschnitt V-förmige Nut aufweist.
Diese Nut wirkt mit einer im Querschnitt V-förmigen Kante 180 eines den Stoff drücker anhebenden Hebels 182 zusammen. Der Hebel 182 ragt unter den Block 178 und ist gerade oberhalb des letzteren mit einem Arm 184 einer Schwingwelle 186 (Fig. 6, 11 und 16) verzapft. Ein zweiter Arm 188 der Schwingwelle 186 ist durch ein Lenk strick 190 (Fig. 6 bis 8, 16) mit einem Hebel 192 verbunden. Der in der Q.uerrielitung der Welle 104 verlaufende Hebel 192 schwingt um einen von einer Feder 196 umgebenden festen Zapfen 194.
Die Feder 196 sucht die Rolle des Hebels 192 gegen die Kurven scheibe 196' zu halten, an der ein mit 01 getränktes Filzkissen 198 anliegt. Während jedem Arbeitsgang der Maschine wird der Hebel 192 geschwungen, um den Hebel 182 gegen den Block 178 anzuheben. Durch fort gesetzte Aufwärtsbewegung des Hebels 182 wird der Stoffdrüclz:er von dem Werlzstüek abgehoben.
Damit der Stoffdrücker ohne Rücksicht auf die wechselnde Dicke des WerksMekes stets um ein und dieselbe Strecke angehoben wird, sind Vorkehrungen ,getroffen, um den Hebel 182 um seine ge lenkige Verbindung mit dem Arm 18-1 zu Schwingen, wenn sich die Dicke des Werk- stückes verändert. Zu diesem Zwecke ist. an dein Block<B>172</B> eine Rolle 200 angebracht, und das obere Ende eines an dem -Maschi- iic-iigcstell drehbaren Hebels 202 ist durch ein Lenkstück 204 mit dem Hebel<B>1822</B> ver bunden.
An dem untern Ende des Hebels 202 ist eine schräge Leiste 206 ausgebildet, mit der die Rolle 200 beim Senken des Stoff drückers auf das Werkstück zusammentrifft. Die Bewegung des Hebels 202 in entgegen gesetzter Richtung wird durch eine Feder 208 herbeigeführt, die den festen Zapfen 210 (Fig. 9, 10, 21) des Hebels 202 umgibt und sich gegen die Nabe des letztren stützt, und zwar wird diese Bewegung durch eine An schlagschraube 212 begrenzt.
Der Verlauf der Kante 180 des Hebels 182 mit Bezug auf die drehbare Verbindung des Hebels 182 mit dem Arm 184 ist derart, dass bei der durch Änderung der Dicke des Werkstückes herbeigeführten Einstellung des Hebels 182 der Block 178 mit dem Hebel stets an dem selben Punkt der Aufwärtsbewegung des Armes 184 zusammentrifft, so dass die dem Stoffdrücker erteilte Aufwärtsbewegung stets gleichbleibend ist.
Der Stoffschieber 214 ist an dem untern Ende eines Halters 216 befestigt, der Bewe gungen um. einen in einen Stoffschieber träger 220 eingesetzten Zapfen 218 ausfüh ren kann. Um das Zusammenfügen und Ein stellen des Stoffschiebers zu erleichtern, be steht der Halter 216 aus zwei durch Feder und Nut verbundenen Teilen, die durch eine Sperrschraube 221 zusammengehalten wer den. Ein Ende einer den Zapfen 218 um gebenden Feder 222 ist an einem Bund des Zapfens befestigt, und das andere Ende der Feder ist mit dem Stoffschieberhalter 216 verbunden und sucht den Halter so zu schwingen, dass er an dem Ende des Stoff schieberträgers anliegt.
Der Träger 220 ist an dem Block 172 des untern Endes der Stoffdrückerstange durch Stifte 224 be festigt, die durch Schlitze 226 des Trägers 220 hindurchragen. Diese Schlitze weisen gleichlaufende geneigte und wagrechte Teile auf, die in Übereinstimmung miteinander sind. Die wagrechten Teile erstrecken sich in der Werkstückvorschubrichtung, und die geneigten Teile sind schräg zu der Vor schubrichtung.
Der Stoffschieberträger 220 wird mit Rücksicht auf die Stift- und Schlitzverbindung mit dem Block 172 in der Linie des Vorschubes hin- und herbewegt und wird ausserdem gegen das Werkstück und von dem Werkstück hinwegbewegt und hält während dieser Bewegungen eine unver änderte Winkellage bei. Durch die Bewe gung des Stoffschieberträgers nach links (Fig. 9, 10, 16) tritt der Stoffschieber mit dem Werkstück in Berührung und bewirkt den Vorschub des letzteren. Während des letzten Teils der Rückbewegung des Stoff schieberträgers tritt der Stoffschieber mit dem Stoffdrücker 228 in Berührung und gleitet an dem letzteren herauf.
Der Stoff drücker 228 ist in einer Nut eines herab weisenden Fortsatzes des Blockes 172 ver stellbar angebracht.
Der Stoffschieberträger erhält seinen An trieb auf folgende Weise: Das untere Ende eines Hebels 230 ist durch ein Lenkstück 232 mit dem Stoffschie- berträger verbunden. Das obere Ende des Hebels 230 weist einen Kurvenschlitz 234 auf, in dem eine an dem Hebel 130 ange brachte Rolle 236 Aufnahme findet. Eine Feder 238 (Fig. 9, 10, 16) sucht den Hebel 230 in einer Richtung zu bewegen, in der der linke Rand des Kurvenschlitzes 235 an der Rolle 236 anliegt. Während dem Nähvor- gang bewegt sich die Rolle 236 in dem Schlitz 234 auf und ab, wobei der Hebel 230 geschwungen wird.
Die Feder 238 um gibt eine Welle 240, an der ein Hebel 242 (Fig. 5, 7) lose angebracht ist. Ein Ende der Feder 238 ist mit der Nabe des Hebels 242 verbunden und das andere Ende ist an einem Bund der Welle 240 befestigt. Der Hebel 242 ist durch ein Lenkstück 244 mit einem Arm 246 einer Zapfenwelle 248 ver bunden, an der der Hebel 230 befestigt ist.
Die Wirkungsweise der bisher beschrie benen Maschine ist folgende (vergleiche Fig. 10 und 16) Fig. 10 zeigt die Maschine im Ruhe- zustand mit abbekuppelfer Nadel und beson ders weit angehobenem Stoffdrücker. Diese Stellung tritt beim Nähen nicht auf, son dern nur beim Abstellen der Maschine;
Fib. 16 zeigt eine Mittelstellung der jvirksamen Teile der Maschine, wie sie bei der Näharbeit sich ergibt.
Bei der Eig. 16 ist eine Stellung der Werkzeuge angenommen, bei welcher der Stoffschieber 21 das Werhzeub vorbescho- Len hat.
Bei der weiteren Drehung der Haupt welle lässt die Kurvenscheibe 196' den Hebel 192 nach. unten sinken. Dieser Bewegung folgt der Hebel 183, so da.ss die Stoffdrüek.-r- stanbe unter dem Einf luB der sie belasten den Feder niedergeht und auf das vom Horn 33 getragene Werkstück auftreffen kann.
Die Endstellung der Stoffdrüel:erstanbe hängt von der Dicke des auf dem Horn lie- @@-eIlden Werkstückes ab und ist somit. eine veränderliche. Mit der Stoffdrückerstan--e b cweben sich die Rollen 15-1 und 200 ab wärts.
Erstere verstellt bei dieser Be %vebunb infolge der Kurvenform des Schlitzes 15)i den Arm 138 um seine Drehachse, so dass der Block 136 sich in dem Bogenschlitz 13-1 ver- schiebt. Dadurch wird eine relative Bewe- unb der Arme 126 und 130 gegeneinander bedingt,
von welcher die Hublänge der<B>Na-</B> del abhä.nbt. Die Form und Richtung des ehlitzes 156 ist so gewählt, dass mit zunell- niender 'Verkstückdicke die Hublänge der Nadel wächst, so dass sie eine der -Verk- .tiicL-diel@e entsprechende Fadenschleife dureli das Werkstück hindurchzieht.
Da. die beiden Schlitze 156 und 18-1 annähernd senkrecht zueinander stehen, wird ein Stillstehen des Drehzapfens des Hebels 1\36 ohne Anwen- dung besonderer Sperrorgane erreicht.
Bei der Niederbewegung der Stoffdriik- kerstange verstellt auch die Rolle 200 in folge der Einwirkung auf die schräge Leisto ?06 den Hebel 202. Dadurch wird der He bel 182 so eingestellt, dass er, wenn er siel. unter dem Einfluss der Kurvenscheibe 19t,
' aufwärts bewegt, früher oder später mit dem
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Block <SEP> <B>178</B> <SEP> zusammentrifft. <SEP> Wenn <SEP> eine <SEP> dicke
<tb> Stelle <SEP> des <SEP> 'erkstiickes <SEP> unter <SEP> dem <SEP> Stoff driicl-zer <SEP> liebt, <SEP> so <SEP> wird <SEP> der <SEP> Stoffdriiclier <SEP> erst
<tb> zii <SEP> späterer <SEP> Geit <SEP> von <SEP> dem <SEP> Hebel <SEP> l82 <SEP> iit genommen. <SEP> Die <SEP> Form <SEP> des <SEP> Hebels <SEP> ist <SEP> so <SEP> <B><I>-e-</I></B>
<tb> w <SEP> älilt, <SEP> da <SEP> ss <SEP> bei <SEP> jeder <SEP> @\'erl;stüchdiche <SEP> der
<tb> StoffdrüclLer <SEP> um <SEP> ein <SEP> bleichmässiges <SEP> Stüel;
<tb> über <SEP> die <SEP> @@'erhstüekoberfläche <SEP> angehoben
<tb> wird, <SEP> soviel <SEP> wie <SEP> eben <SEP> nötig <SEP> ist, <SEP> uni <SEP> den <SEP> un behinderten <SEP> M'erl;stiicl@vorschub <SEP> zu <SEP> erniiib lichen.
<tb>
Der <SEP> Trethebel <SEP> 7 <SEP> (_) <SEP> ist <SEP> so <SEP> mit <SEP> der <SEP> Klinke
<tb> 1-16 <SEP> verbunden, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Verbindung <SEP> der <SEP> Na delstange <SEP> mit <SEP> der <SEP> Nähwelle <SEP> der <SEP> Maschine
<tb> gelöst <SEP> werden <SEP> kann, <SEP> wenn <SEP> die <SEP> Nadel <SEP> ihre
<tb> obere <SEP> Bewegungsgrenze <SEP> erreicht. <SEP> An <SEP> der
<tb> Welle <SEP> 210 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Arm <SEP> 350 <SEP> befestigt, <SEP> der
<tb> durch <SEP> eine <SEP> Stange <SEP> ?52 <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Trethebel
<tb> <B>70</B> <SEP> verbunden <SEP> ist. <SEP> Eine <SEP> seitliche <SEP> Knabbe <SEP> 251
<tb> des <SEP> Armes <SEP> 250 <SEP> ragt.
<SEP> unter <SEP> einen <SEP> Fortsatz <SEP> des
<tb> Hebels <SEP> 212, <SEP> und <SEP> eine <SEP> kräftige, <SEP> die <SEP> Welle <SEP> 31t)
<tb> unibebende <SEP> Feder <SEP> 3._"i6 <SEP> ist <SEP> einerseits <SEP> finit <SEP> der
<tb> "eile <SEP> 211 <SEP> und <SEP> andercits <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Maschi nenbesIell <SEP> verbunden. <SEP> Der <SEP> Trethebel <SEP> wird
<tb> während <SEP> des <SEP> Arbeitens <SEP> der <SEP> Maschine <SEP> herab bedrückt <SEP> sehalten, <SEP> wobei <SEP> der <SEP> Arm <SEP> 250 <SEP> seine
<tb> Tieflabe <SEP> einnimmt <SEP> und <SEP> die <SEP> Knabbe <SEP> 254 <SEP> nicht'
<tb> mit <SEP> dem <SEP> Hebel <SEP> 312 <SEP> in <SEP> Berührung <SEP> stellt.
<tb> @@'enn <SEP> die <SEP> Teile <SEP> diese <SEP> Labe <SEP> einnehmen.
<SEP> so
<tb> kann <SEP> die <SEP> Feder <SEP> 338 <SEP> auf <SEP> den <SEP> Hebel <SEP> 21? <SEP> ein wirken <SEP> und <SEP> durch <SEP> di@- <SEP> Verbindung <SEP> mit <SEP> dem
<tb> Hebel <SEP> 230 <SEP> wird <SEP> der <SEP> linke <SEP> Rand <SEP> des <SEP> Schlit zes <SEP> ?31 <SEP> geben <SEP> die <SEP> Rolle <SEP> ?36 <SEP> behalten. <SEP> Wenn
<tb> der <SEP> Trethebel <SEP> beim <SEP> Abstellen <SEP> der <SEP> Maschine
<tb> ansteigt, <SEP> so <SEP> trifft <SEP> die <SEP> Knabbe <SEP> 25-1 <SEP> mit <SEP> dem
<tb> Hebel <SEP> 21? <SEP> zusammen.
<SEP> und <SEP> die <SEP> Feder <SEP> 356 <SEP> übt
<tb> durch <SEP> Vermittlung <SEP> der <SEP> Welle <SEP> 2-10, <SEP> des <SEP> Ar mes <SEP> ?50 <SEP> und <SEP> der, <SEP> hnabbe <SEP> 251 <SEP> einen <SEP> Druck
<tb> auf <SEP> den <SEP> Hebel <SEP> 2l? <SEP> und <SEP> damit <SEP> auf <SEP> den <SEP> Hebel
<tb> i0 <SEP> aus, <SEP> durch <SEP> den <SEP> nun <SEP> der <SEP> reelite <SEP> Rand <SEP> des
<tb> Selilitzes <SEP> 2d1 <SEP> gegen <SEP> die <SEP> Rolle <SEP> ?86 <SEP> gehalten
<tb> wird. <SEP> Wenn <SEP> die <SEP> Bolle <SEP> ?36 <SEP> den <SEP> obern <SEP> Teil
<tb> cles <SEP> Schlitze:
<SEP> 235 <SEP> erreicht, <SEP> so <SEP> wird <SEP> das <SEP> obere
<tb> Ende <SEP> des <SEP> Hebels <SEP> ?31l <SEP> infolge <SEP> des <SEP> erwähnten
<tb> Druel@es <SEP> raaeh <SEP> nach <SEP> links <SEP> bewegt, <SEP> indem <SEP> die.
<tb> Rolle <SEP> 236 <SEP> in <SEP> der. <SEP> iva-rechten <SEP> Fortsatz <SEP> des
<tb> Schlitzes <SEP> 2:31 <SEP> eintritt, <SEP> und <SEP> ein <SEP> an <SEP> dem <SEP> obern
<tb> Ende <SEP> des <SEP> Hebel: <SEP> ?30 <SEP> angebrachter <SEP> Stift <SEP> 258 trifft mit dem Fortsatz der Klinke 146 zu sammen. Hierbei wird die Klinke 146 von dem Stift 148 des Hebels 140 hinwegbewegt, also die wirksame Verbindung der Nadel stange mit der Welle 104 unterbrochen.
Der Hebel 160 wird dann im Ruhezustande ge sperrt, und zwar hat die Nadelstange zu dieser Zeit ihre obere Bewegungsgrenze er reicht. Die Nähwelle 104 der Maschine und der Wirtel setzen, ohne dass mehr genäht wird, ihre Bewegung fort, bis die lebendige Kraft überwunden worden ist. Die Maschine kann auf diese Weise ohne jähen Ruck zum Stillstand gebracht werden, und dies ist von besonderem Vorteil, wenn die Maschine mit verhältnismässig hohem Geschwindigkeits grad umläuft.
Wenn die Verbindung der Nadelstange mit ihrem Antrieb bezw. Nähwelle gelöst wird, so wird damit auch die Verbindung zwischen Nähwelle und Vorschubvorrichtung gelöst, was sich aus dem voranstehend Ge sagten ohne weiteres ergibt. Durch die die Nadelstange abschaltende Bewegung des He bels 280 wird der Stoffschieber von der Na del hinwegbewegt, wobei er am Stoffdrücker 228 hochgleitet (Fig. 10), so dass der Stoff schieber dem Abnehmen und Einführen des Werkstückes nicht im Wege steht.
Wenn die Maschine zum Stillstand ge bracht wird, ist es wünschenswert, dass der Stoffdrücker von dem Werkstück abgehoben und bis zum Wiederanlassen der Maschine in angehobener Lage gehalten wird. Das Abheben des Stoffdrückers von dem Werk stück wird durch eine auf Welle 104 sit zende Kurvenscheibe 260 (Fig. 5, 6, 24, 25) bewirkt, die auf einen festen Arm 262 der Schwingwelle 162 einwirkt. Die Schwing welle 162 ist, wie bereits erwähnt, durch den Arm 170 und das Lenkstück 174 mit dem Block 172 des untern Endes der Stoffdrük- kerstange verbunden. Der Arm 262 ist dreh bar an einem festen Block 264 der Welle 162 angebracht. Der Drehzapfen des Armes 262 bildet einen rechten Winkel mit der Welle 162.
Eine Feder 266 sucht den Arm 262 in die in der Fig. 25 dargestellte Lage' zu be- wegen. Der Arm 262 ist durch ein Lenk stück 268 mit dem untern Ende eines Armes 270 (Fig. 5, 7, 8, 25) verbunden, der um einen in das Maschinengestell eingesetzten Zapfen 272 bewegbar ist. Der Arm 270 weist einen geneigten Teil 274 auf, an dem eine Rolle 276 eines festen Armes 278 der Welle 240 anliegt. Wenn der Trethebel 70 herabgedrückt wird, so wird die Welle 240 in einer Richtung geschwungen, in der das äussere Ende des Armes 278 heraufbewegt wird. Die Rolle 276 trifft hierbei mit der geneigten Fläche 274 zusammen und schwingt das untere Ende des Armes 270 nach links (Fig. 25).
Durch diese Bewegung des Ar mes 270 bewegt das Lenkstück 268 den Arm 262 nach links und von der Kurvenscheibe 260 hinweg (siehe die strichpunktiert ange deutete Lage in Fig. 25), so dass die die Welle 162 umgebende Feder 160 den Stoff drücker -auf das Werkstück senken kann. Diese Bewegung der Schwingwelle 162 be wegt das obere Ende des Armes 262 gegen die Achse der Nähwelle 104, und der Arm 262 verbleibt. während dem Nähvorgang in dieser Lage (strichpunktiert angedeutet in Fig. 24). Wenn der Trethebel beim Abstel len der Maschine freigegeben wird, so be wegt sich der Arm 250 aufwärts, bis die Knagge 254 mit dem Hebel 242 zusammen trifft.
Die Teile verbleiben in dieser Lage, bis die Nadel ihre obere Bewegungsgrenze erreicht, worauf die Welle 240 geschwungen wird, um die Verbindung der Nadel mit ihrem Antrieb selbsttätig zu lösen. Die Rolle 276 bewegt sich dann von der schrägen Flä che 274 des Hebels 270 hinweg, so dass der Arm 262 seitlich gegen die Kurvenscheibe 260 gepresst werden kann. Er wird nun durch die Kurvenscheibe 260 von der Achse der Nähwelle hinwegbewegt, bis er sich auf dem zylindrischen Teil der Kurvenscheibe 260 befindet. Durch diese Seitenbewegung des Armes 262 wird die Welle 162 ge schwungen, wobei der Stoffdrücker angeho ben wird.
Wenn es wünschenswert ist, die Maschine zum Stillstand zu bringen ohne den Stoff- drücker von dem Werkstück abzuheben, so kann ein Stift 280 gegen einen Fortsatz \382 des Hebels ?70 bewegt werden, wobei der Hebel 270 von Bewegungen abgehalten wird.
Die Welle 132 und die Muffe .14?, die die Drehzapfen der Hebel 130, 140 bilden, sind durch eine kräftige Feder 284 mitein ander verbunden (Fig. 6 und<B>7),</B> die einer seits mit einem festen Bund der Welle 132 und anderseits mit einem Bund der Muffe 142 verbunden ist. Die Feder 284 sucht die Hebel 130, 140 so zu Balten, dass Anschläge 286, 288 der Hebel aneinander anliegen. Die Feder 284 bildet eine nachgiebige Verbin dung zwischen den beiden Hebeln 130, 140, die die Hebel in eine Lage zu bringen sucht, in der die Klinke 1.16 beim Anlassen der Maschine augenblicklich nach dem durch die Bewegung des Hebels 230 bewirkten Frei geben des Hebels<B>130</B> mit dem Stift 148 zu sammentreffen kann.
Diese nachgiebige Ver bindung zwischen den Hebeln 130 und 110 bringt die beiden Hebel in eine Lage, in der sie miteinander verbunden werden können, ehe der Hebel 1.10 einen hohen Geschwindig- keitsgrad erreicht. Die beschriebene, nach- (ricbige Verbindung bildet auch eine Puffer vorrichtung, die die Umdrehung der Näli- welle 104 beim Abstellen der Maschine dämpft.
Die Nähwelle kommt in einer Lage zuin Stillstand, in der der Hebel 140 den Stift 1-18 zum Eingriff in die Klinke 146 bereitgestellt hat.
Der Fadenabstreifer 290 wird so bewegt, dass die Hakenöffnung der Nadel blossgelegt ist, wenn der Fadenabstreifer seine obere Bewegungsgrenze erreicht. Der Arbeiter kann den Faden ohne weiteres aus der Ha kenöffnung der Nadel herausnehmen, wenn die :Maschine zum Stillstand kommt. Durch Hinwegbewegen des Schuhes von dem Horn nach Herausnahme des Fadens aus der Ha kennadel kann der Arbeiter Stiche auftren nen. Der Fadenabstreifer 290 gleitet in einer Nut der Nadelstange, und sein oberes Ende ist mit einem Bund 292 verbunden.
Der Bund 2-92 kznn sieh auf der Nadelstange zwischen dem Block 122 und einem festen Bind 294 der Nadelstange N-ersrllieben. Aki dem Bund 29 2 ist eine Rolle 294 angebracht, die während der auf- und Abbewegunb der Nadelstange sich zwischen den obern Enden zweier Hebel 298 und 3U!1 hindurchbewobt,
um diesen Hebeln eine Drehung in entgeben- gesetzter Richtung zu erteilen. Die untern Enden der an dein Maschinengestell dreh baren Hebel 298, 300 weisen mit einander in Dingriff stehende Verzahnungen auf,
so dass die obern Hebelenden sich gemeinsam gegen einander und auseinander bewegen. Eine finit den Hebeln verbundene Feder 30? sucht die obern Enden der Hebel gegeneinander zii drängen.
Während der Auf- und Ab- bewegung der Nadelstange werden die He bel 298, 300 jeweils zunächst durch das Zii- sammentreffen mit der Rolle 296 auseinan- derbewegt und dann durch die Feder 302 gegeneinander bewegt.