CH118942A - Durchnähmaschine. - Google Patents

Durchnähmaschine.

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CH118942A
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CH
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sep
lever
needle
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English (en)
Inventor
United Shoe Machinery C Boston
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United Shoe Machinery Corp Pat
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  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


      Durchnähmaschine.       Die vorliegende Erfindung betrifft Durch  nähmaschinen mit einer geraden     Hakennadel     und einem, in den Innenraum des Schuhes  eintretenden, als Horn ausgebildeten Schuh  träger, der in sich eine     Fadeneiniegevorrich-          tung    birgt.  



  Die Erfindung bezweckt     3Iaschinen    die  ser Gattung so auszubilden, dass der Ge  schwindigkeitsgrad des Arbeitsganges der  Maschine im Vergleich mit     beka.nntgewor-          denen,Maschinen    erheblich gesteigert werden  kann, und     d.ass    die     Maschine    dennoch .ohne  jähen Ruck in verlässlichster Weise -zum  Stillstand gebracht werden kann.  



  Dieser Zweck wird gemäss 'Erfindung  dadurch erreicht, dass die wirksame Verbin  dung der Nadelstange mit der Nähwelle  beim Erreichen der obern Bewegungsgrenze  der eine Fadenschleife heraufziehenden Na  del selbsttätig gelöst wird, wenn der Arbei  ter zum Abstellen der Maschine eine zwi  schen Nähwelle und Kraftquelle eingeschal  tete, kraftschlüssige Kupplung löst. Zweck  mässig sind Maschinen der erwähnten Gat-         tung    mit einem Stoffdrücker ausgerüstet,  dessen in jedem Arbeitsgang erfolgendes An  heben durch eine zwangsläufig wirkende  Vorrichtung herbeigeführt wird, deren Ein  stellung von dem auf das Werkstück gesenk  ten Stoffdrücker abgeleitet wird.  



  Der Erfindungsgegenstand ist in der  Zeichnung beispielsweise veranschaulicht,  doch ist es klar, dass andere Ausführungs  formen in dem Bereich der Erfindung liegen.  



       Fig.    1 ist eine Seitenansicht der Ma  schine;     Fig.    2. zeigt im Schnitt den Antrieb  der Maschine;     Fig.    3 ist ein Schnitt nach  der Linie 5-5 der     Fig.    2;     Fig.    4 ist ein  Schnitt nach der Linie 6-6 der     Fig.    2;

         Fig.    5 ist eine Seitenansicht des Maschinen  kopfes;     Fig.    6 ist eine von der entgegen  gesetzten Seite der     Fig.    1 lind 5 aus ge  sehene Ansicht des Maschinenkopfes;     Fig.    7  ist ein Grundriss des Maschinenkopfes;     Fig.    8  ist ein Schnitt nach der Linie 10-10 der       Fig.    5;     Fig.    9 ist eine Vorderansicht des Ma  schinenkopfes;     Fig.    10 ist eine ähnliche An  sicht wie     Fig.    9, die Teile in der Ruhelage      darstellend;

       Fig.    11 ist ein senkrechter  Längsschnitt des vordern Teils des     31asclii-          nenkopfes;        Fig.    12 ist eine     Einzelansicht     des     Stoffdrückers,    des     Stoffschiebers    und  des Trägers des letzteren;     Fig.    13 ist. eine  Seitenansicht der in der     Fig.    12 dargestell  ten Teile;     Fig.    14 ist ein Schnitt nach der  Linie 16-16 der     Fig.    10;     Fig.    15 ist ein  Schnitt nach der Linie 17-17 der     Fig.    10;

    F     ig.    16 ist eine Vorderansicht der Vorrich  tung zum Anheben des Stoffdrückers bei  jedem Arbeitsgang, der Vorrichtung zum       @Terändern    des Nadelhubes und der Vor  schubvorrichtung;     Fig.    17 bis 20 erläutern  schematisch den Arbeitsgang der Nadel, des  Fadenabstreifers und des     Fadeneinlegewir-          tels;        Fig.    21 ist eine Seitenansicht gewisser  Teile des Maschinenkopfes;     Fig.    22 und 23  sind Einzelansichten der den     Stoffdriicl@er     während dem Vorschub anhebenden Vorrich  tung;

       Fig.    24 und 25 erläutern Teile der  Vorrichtung, die den Stoffdrücker beim Ab  stellen - der Maschine von dem     Werkstrick     anhebt.  



  Das Horn oder der     Schuhträger    besteht  aus einem in den Schuh eintretenden obern  Teil 32 und einem untern, zylindrischen  Teil 34. In der Hornspitze ist ein     Faden-          einlegewirtel    36     (Fig.    1, 17 bis 20) üblicher  Bauart untergebracht, der von einer lotrech  ten Welle 38 aus gedreht wird. Die konzen  trisch in dem zylindrischen Teil 34 gelagerte  Welle 38 führt während jedem Arbeitsgang  der Maschine zwei vollständige Umdrehun-    gen aus.  



  Wenn die Nadel sich an der Grenze ihrer  Aufwärtsbewegung befindet     (Fig.    17), so  nimmt der Stoffdrücker 228 seine Tieflage  ein, in der er die Stofflagen des     'Verlistficl@es     gegen die Oberfläche des Hornes klemmt,  und der Stoffschieber     21-1    befindet sieh an  der Grenze seiner     Vorschubbewegung.    Die  Nadel wird dann in ihre Tieflage     gesenld          (Fig.    18) und der Stoffschieber     21.1        kehrt     in seine Ausgangslage nach     rechts        (Fig.    9)  zurück.

   Der     Wirtel    36 legt dann eine Fa  denschleife in die Hakenöffnung der Nadel  ein, worauf die Nadel eine Aufwärtsbewe-         ging        ausführt,    bis ihre Spitze das     Werk-          stück        verlä.sst        (Fig.    19).

       Während    diesem  Teil der     Atfwä        rtshewegung    der Nadel wird  der     Stoffdrücker    228 etwas von dem Werk  stück abgehoben und der Stoffschieber führt  eine     Betvegung    gegen das Werkstück hin  aus, so dass er das     Werl@stiiek    gegen den Zug  der Nadel stützt und     dabei    mit der Spitze  eindringt.

       -#Vä.lirend    der fortgesetzten     Auf-          wärtsbewegung    der Nadel schiebt der in das  Werkstück eingedrungene     Stoffschieber    214  das     Werkstück    vor und der     Stoffdrücker    ?28  verbleibt angehoben, bis die Nadel etwa. die  in     Fig.    20     gezeielinete    Lage vor Erreichung  der Höchstlage eingenommen hat.

   Wenn die  Nadel sich in unmittelbarer Nähe der obern  Bewegungsgrenze     befindet,    so ist die Vor  schubbewegung beendet worden und der       Stoffdrücker    wird wieder auf das Werk  stück gesenkt, so dass dieses festgehalten  wird, wenn die Nadel ihren Hub vollendet  und den Stich festzieht. Die Stofflagen,  nämlich die Brandsohle und die Laufsohle  eines     Schuhes,    werden hierbei fest gegen  einander und gegen das Horn geklemmt, so  dass die bei diesem Zustand des Werksdickes  ihre     Aufwärtsbewegung    vollendende Nadel  den Stich     gleiclimä.ssig    festzieht und die er  forderliche Menge Garn von der Spule ab  zieht.  



  Der     Antrieb        der        Maschine    erfolgt durch  ein     Wechselgetriebe,    das zwei     vereinigte          Reibungskupplungen        (Fig.    1 und 2) auf  weist.-. Das     Kupplungsglied    111 ist auf die  Welle 44 eines an dem Grundgestell der Ma  schine vorgesehenen elektrischen Motors 46  verschiebbar     aufgekeilt.    Das Kupplungs  glied 42 ist auf eine Welle 48     aufgekeilt,     die sich in axialer Flucht mit der Welle 44  befindet und in     dein    Grundgestell der Ma  sehine lagert.

   Auf der Welle 48 ist ein Ke  gelrad 50     befestigt,    und an einer auf der  Welle 48 drehbaren Muffe 52 ein Kegelrad       -54        (Fig.    2). Die     Nügelrä(ler    50, 54 stehen  mit     Kegelrädern    56, 58 in Eingriff.

   Das  Kegelrad 58     isl.    an dem Ende einer     lotreel)-          f        en        )Ä        Velle        60        hefestigt,        auf        der        das        Kegel-        LI          rad    56 lose lagert.

   Eine Rollenklemmkupp-      lang Stellt zeitweilig die Verbindung des       Kegelrades    56 mit der Welle 60 her. 62 sind       die    federbelasteten Rollen dieser Kupplung  und 64 die an der Welle 60 befestigte Kupp  lungsscheibe     (Fig.    3). Die Bauart ist derart,  dass das Kegelrad 56 die Welle 60 in der  Richtung des Pfeils 66 drehen kann, und  dass die Welle 60 in derselben Richtung dem  Kegelrad 56 voreilen kann. Eine Feder 68  (     Fig.    2) sucht das Kupplungsglied 42 in der  in der     Fig.    2 dargestellten Lage zu halten.  Ein an dem freien Ende der Welle 48 vor  gesehener Flansch begrenzt die Bewegung  des Kupplungsgliedes 42 nach rechts     (Fig.     2).

   Die Steuerung des Kupplungsgliedes 40  erfolgt durch einen Trethebel 70. Durch  geringfügiges Herabdrücken des Trethebels  70 wird das Kupplungsglied 40 mit einer       Kupplungsfläohe    des Kupplungsgliedes 42  in Eingriff gebracht, wobei die Wellen 48  und 60 in Umdrehung versetzt werden.  Durch fortgesetztes Herabdrücken des     Tret-          hebels    70 werden die beiden Kupplungsglie  der 40, 42 nach links     (Fig.    2) bewegt, bis  die zweite Kegelfläche des Kupplungsglie  des 42 mit einer Kupplungsfläche der Muffe  52 zusammentrifft.

   Die Muffe 52 und das  Kegelrad 54 drehen sich dann mit der Welle  48 und dem Kegelrad 50, und durch das Ke  gelrad 58 wird die Welle 60 mit einem Ge  schwindigkeitsgrad gedreht, der denjenigen  des Kegelrades 56 übertrifft. Wenn der  Antrieb der Welle 60 nur durch das Kegel  rad 50 bewerkstelligt wird, so spielt sich der  Arbeitsgang der Maschine ziemlich langsam  ab, wenn aber der Antrieb durch das Kegel  rad 54 erfolgt, so erfährt der Geschwindig  keitsgrad der Maschine eine Beschleunigung.  Durch Verändern des auf den Trethebel 70  ausgeübten Druckes kann der Arbeiter den  einen oder den andern Geschwindigkeitsgrad  der Maschine einschalten und auch regeln.  



  Mit der Nabe des Kupplungsgliedes 40  ist ein Bügel 72     (Fig.    2 und 4) verbunden,  dessen unteres Ende um einen Zapfen 74 Be  wegungen ausführen kann. Eine um den  Zapfen 74     herumgewundene    Schraubenfeder  7 6 sucht     das-    Kupplungsglied 40 von dem    Kupplungsglied 42 hinwegzubewegen. Diese  Bewegung des Bügels 72 wird durch eine  Anschlagschraube 78 begrenzt, die in einen  Arm der Nabe des Bügels hineingeschraubt  ist. An dem Zapfen 74 ist ein Arm 80 be  festigt, der eine mit dem Bügel 72 zusam  mentreffende Stellschraube 82 trägt.

   An  dem Zapfen 74 ist auch ein Arm 84 be  festigt, der unter eine an dem Trethebel 70  angebrachte Rolle 86 ragt, so dass durch  Herabdrücken des Trethebels der Arm 84  gesenkt wird, wobei der Zapfen 74, der Arm  80 und der Bügel 72 das Kupplungsglied 40  gegen das Kupplungsglied 42 bewegen.  



  Die Welle 60 ist mit einer lotrechten  Welle 98 verbunden, die durch Kegelräder  100,. 102 die Nähwelle 104     (Fig.    1, 5 bis 8)  antreibt. Die in dem Maschinenkopf ge  lagerte Nähwelle 101 bildet einen rechten  Winkel mit der Richtung, in der der Schuh  vorgeschoben wird. Die Welle 98 dient auch  zum Antrieb des     urirtels.    Die Verbindung  der Antriebswelle 38 des     Wirtels    mit der  Welle 98 wird durch Kegelräder 106, 108       (Fig.    1 und 2), eine     wagrechte    Welle 110  und Kegelräder 112, 114 hergestellt.  



  Die gerade Hakennadel ist an dem un  tern Ende einer Nadelstange 118     (Fig.    1, 5  bis 7, 9 und 10) angebracht, die durch einen  an dem vordern Ende der Welle 104 ausge  bildeten Kurbelzapfen 120 unter Vermitt  lung nachfolgend erläuterter Zwischenteile  auf- und     abbewegt    wird. An der Nadel  stange 118 ist ein Block 122 befestigt, der  durch ein Lenkstück 124 mit einem Hebel  126 verbunden ist. Der Hebel 126 ist bei  128 mit einem Hebel 130 verbunden     (Fig.     10 bis 16), dessen in     Fig.    9 und 10 rechtes  Ende an einer Zapfenwelle 132 befestigt ist.

    An dem rechten Ende des Hebels 126 ist ein  Kurvenschlitz 134 vorgesehen, der einen  drehbar an dem     -obern    Ende eines auf einem  Achszapfen gelagerten Armes 138 ange  brachten Block (Lager) 136 aufnimmt. Der  genannte Achszapfen wird von einem La  ger     138'    getragen. Durch eine Verschiebung  des Blockes 136 im Schlitz 134 wird eine  Regelung des Nadelhubes - herbeigeführt.      Wenn die Achse     dei    Blockes<B>136</B> mit der  Achse der Welle 132 zusammenfällt, so be  wegt sich der Hebel 126 übereinstimmend  mit dem in     Schwingung    versetzten Hebel  130, so dass der Nadelhub dem Hub des Kur  belzapfens gleich ist.

   Wenn jedoch die  Achse     deg    Blockes 136 mit der Achse der  Welle 132 nicht zusammenfällt, so bewegt  sich der Hebel 126 mit Bezug auf den He  bel 130, wobei die der Nadel erteilte Bewe  gung dementsprechend vergrössert oder ver  mindert wird. Neben dem Hebel<B>130</B> befin  det sich ein Hebel 140, dessen in     Fig.    10  rechtes Ende an einer die Zapfenwelle 132  umgebenden Muffe 142 befestigt ist. In  einem Kurvenschlitz 144 des Hebels 140  findet der Kurbelzapfen 120 Aufnahme, so  dass der Hebel 140 während der Umdrehung  der Hauptwelle beständig geschwungen wird.

    Damit der Hebel 130 an der     Schv@ingbewe-          gUng    des Hebels 140 teilnimmt, ist an dem  linken Ende des Hebels 130 eine Klinke 146       vorgesehen,    die mit einem Stift 148 des He  bels 140 in Eingriff steht. Während dem       Nähvorgang    hält eine den Zapfen der Klinke       1.16    umgebende Feder die Klinke mit dem       Stift    148 in Eingriff. Beim Abstellen der  Maschine wird die Klinke 146 vom Stift 148       -uveggedrüclzt,    so dass die Hebel 130 und 126  stehen bleiben, während der Hebel 140 wei  ter schwingt.  



  An der den Stoffdrücker 228 tragenden  Stange 150     (Fig.    9 bis 12, 14 bis 16), welche  im Gestell geführt ist, ist ein Block 600 an  geklemmt, dessen seitlicher Arm 152 eine  Rolle 154     trägt        (Fig.    14). Diese Rolle tritt  in einen zum Schlitz 134 des Hebels 126 an  nähernd senkrecht stehenden Kurvenschlitz  156 des Armes 138     (Fig.    16) ein. Auf diese  Weise     bestimmt    die Höhenlage der Stoff  drückerstange 150 die Stellung des Armes  138 und damit die Lage des-Blockes 136 im  Schlitz 131, zwecks Regelung der Hublänge  der Nadel entsprechend der     Werkstückdicke.     



  Der Stoffdrücker wird durch eine die       Stoffdrüekerstange    umgebende Feder 158  und durch eine um eine Welle 162     (Fig.    8)  tierumgewundene Feder 160 herabgedrückt.    Die Feder 160 ist einerseits an einem Bund  der Welle 162 und anderseits an einem Bund  164 des Maschinengestelles befestigt. Der  Bund 164 kann durch ein     Schneckengetriebe     166, 168 eingestellt werden. Ein an der  Welle 162 befestigter Arm 170 ist durch ein       Lenlzstüek    174 mit einem Block 172 des un  tern Ende der     Stoffdrückerstange    verbun  den.  



  Der Stoffdrücker wird     vvälirend    jedem  Arbeitsgang der Maschine etwas angehoben,  um den Vorschub des Werkstückes zuzulas  sen, und am Ende der     Vorschubbewegung,     kurz bevor die Nadel die Grenze ihrer     Auf-          -%värtsbewegung    erreicht, auf das     -NVerl@stiieli     gesenkt. An     einem    festen Block 176 der       Stoffdrückerstange    ist ein Block 178 dreh  bar angebracht,     dessen    untere Fläche eine  im     Querschnitt    V-förmige Nut aufweist.

    Diese Nut wirkt mit einer im Querschnitt  V-förmigen     Kante    180     eines    den Stoff  drücker anhebenden Hebels 182 zusammen.  Der Hebel 182 ragt unter den Block 178 und  ist gerade     oberhalb    des letzteren mit einem  Arm 184 einer Schwingwelle 186     (Fig.    6,  11 und 16) verzapft. Ein zweiter Arm 188  der Schwingwelle 186 ist durch ein Lenk  strick 190     (Fig.    6 bis 8, 16) mit einem Hebel  192 verbunden. Der in der     Q.uerrielitung    der  Welle 104 verlaufende Hebel 192     schwingt     um einen von einer Feder 196 umgebenden  festen Zapfen 194.

   Die Feder 196 sucht die  Rolle des Hebels 192 gegen die Kurven  scheibe 196' zu halten, an der ein mit 01  getränktes Filzkissen 198 anliegt. Während  jedem Arbeitsgang der Maschine wird der  Hebel 192 geschwungen, um den Hebel 182  gegen den Block 178 anzuheben. Durch fort  gesetzte Aufwärtsbewegung des Hebels 182  wird der     Stoffdrüclz:er    von dem     Werlzstüek     abgehoben.

   Damit der Stoffdrücker ohne  Rücksicht auf die wechselnde     Dicke    des       WerksMekes    stets     um    ein und dieselbe  Strecke angehoben wird, sind Vorkehrungen       ,getroffen,    um den Hebel 182 um seine ge  lenkige Verbindung mit dem Arm     18-1    zu  Schwingen, wenn sich die Dicke des     Werk-          stückes    verändert. Zu diesem Zwecke ist. an           dein    Block<B>172</B> eine Rolle 200 angebracht,  und das obere Ende eines an dem     -Maschi-          iic-iigcstell    drehbaren Hebels 202 ist durch  ein Lenkstück 204 mit dem Hebel<B>1822</B> ver  bunden.

   An dem untern Ende des Hebels  202 ist eine schräge Leiste 206 ausgebildet,  mit der die Rolle 200 beim Senken des Stoff  drückers auf das Werkstück zusammentrifft.  Die Bewegung des Hebels 202 in entgegen  gesetzter Richtung wird durch eine Feder  208 herbeigeführt, die den festen Zapfen 210       (Fig.    9, 10, 21) des Hebels 202 umgibt und  sich gegen die Nabe des letztren stützt, und  zwar wird diese Bewegung durch eine An  schlagschraube 212 begrenzt.

   Der Verlauf  der Kante 180 des Hebels 182 mit Bezug  auf die drehbare Verbindung des Hebels 182  mit dem Arm 184 ist derart, dass bei der  durch Änderung der Dicke des Werkstückes  herbeigeführten Einstellung des Hebels 182  der Block 178 mit dem Hebel stets an dem  selben Punkt der Aufwärtsbewegung des  Armes 184 zusammentrifft, so dass die dem  Stoffdrücker erteilte Aufwärtsbewegung  stets gleichbleibend ist.  



  Der Stoffschieber 214 ist an dem untern  Ende eines Halters 216 befestigt, der Bewe  gungen um. einen in einen Stoffschieber  träger 220 eingesetzten Zapfen 218 ausfüh  ren kann. Um das Zusammenfügen und Ein  stellen des Stoffschiebers zu erleichtern, be  steht der Halter 216 aus zwei durch Feder  und Nut verbundenen Teilen, die durch eine  Sperrschraube 221 zusammengehalten wer  den. Ein Ende einer den Zapfen 218 um  gebenden Feder 222 ist an einem Bund des  Zapfens befestigt, und das andere Ende der  Feder ist mit dem     Stoffschieberhalter    216  verbunden und sucht den Halter so zu  schwingen, dass er an dem Ende des Stoff  schieberträgers anliegt.

   Der Träger 220 ist  an dem Block 172 des untern Endes der       Stoffdrückerstange    durch Stifte 224 be  festigt, die durch Schlitze 226 des Trägers  220     hindurchragen.    Diese Schlitze weisen  gleichlaufende geneigte und     wagrechte    Teile  auf, die in Übereinstimmung miteinander  sind. Die     wagrechten    Teile erstrecken sich    in der     Werkstückvorschubrichtung,    und die  geneigten Teile sind schräg zu der Vor  schubrichtung.

   Der     Stoffschieberträger    220  wird mit Rücksicht auf die Stift- und  Schlitzverbindung mit dem Block 172 in der  Linie des Vorschubes hin- und herbewegt  und wird ausserdem gegen das Werkstück  und von dem Werkstück     hinwegbewegt    und  hält während dieser Bewegungen eine unver  änderte Winkellage bei. Durch die Bewe  gung des     Stoffschieberträgers    nach links       (Fig.    9, 10, 16) tritt der Stoffschieber mit  dem Werkstück in Berührung und bewirkt  den Vorschub des letzteren. Während des  letzten Teils der Rückbewegung des Stoff  schieberträgers tritt der Stoffschieber mit  dem Stoffdrücker 228 in Berührung und  gleitet an dem letzteren herauf.

   Der Stoff  drücker 228 ist in einer Nut eines herab  weisenden     Fortsatzes    des Blockes 172 ver  stellbar angebracht.  



  Der     Stoffschieberträger    erhält seinen An  trieb auf folgende Weise:  Das untere Ende eines Hebels 230 ist  durch ein Lenkstück 232 mit dem     Stoffschie-          berträger    verbunden. Das obere Ende des  Hebels 230 weist einen Kurvenschlitz 234  auf, in dem eine an dem Hebel 130 ange  brachte Rolle 236 Aufnahme findet. Eine  Feder 238     (Fig.    9, 10, 16) sucht den Hebel  230 in einer Richtung zu bewegen, in der der  linke Rand des Kurvenschlitzes 235 an der  Rolle 236 anliegt. Während dem     Nähvor-          gang    bewegt sich die Rolle 236 in dem  Schlitz 234 auf und ab, wobei der Hebel  230 geschwungen wird.

   Die Feder 238 um  gibt eine Welle 240, an der ein Hebel 242       (Fig.    5, 7) lose angebracht ist. Ein Ende  der Feder 238 ist mit der Nabe des Hebels  242 verbunden und das andere Ende ist an  einem Bund der Welle 240 befestigt. Der  Hebel 242 ist durch ein Lenkstück 244 mit  einem Arm 246 einer     Zapfenwelle    248 ver  bunden, an der der Hebel 230 befestigt ist.  



  Die Wirkungsweise der bisher beschrie  benen Maschine ist folgende (vergleiche     Fig.     10 und 16)           Fig.    10 zeigt die Maschine im     Ruhe-          zustand    mit     abbekuppelfer    Nadel und beson  ders     weit    angehobenem     Stoffdrücker.    Diese       Stellung    tritt beim Nähen nicht auf, son  dern nur beim     Abstellen    der Maschine;

         Fib.    16 zeigt eine     Mittelstellung    der       jvirksamen    Teile der Maschine, wie sie bei  der     Näharbeit    sich     ergibt.     



       Bei    der     Eig.    16 ist eine     Stellung        der          Werkzeuge        angenommen,    bei welcher der       Stoffschieber    21 das     Werhzeub        vorbescho-          Len    hat.  



  Bei der weiteren     Drehung    der Haupt  welle lässt die Kurvenscheibe 196' den Hebel  192     nach.    unten sinken. Dieser     Bewegung     folgt der Hebel 183, so     da.ss    die     Stoffdrüek.-r-          stanbe    unter dem     Einf        luB    der sie belasten  den Feder niedergeht und auf das vom Horn       33        getragene    Werkstück auftreffen kann.

    Die     Endstellung    der     Stoffdrüel:erstanbe     hängt von der Dicke des auf dem Horn     lie-          @@-eIlden        Werkstückes    ab und ist somit. eine       veränderliche.    Mit der     Stoffdrückerstan--e     b     cweben    sich die Rollen     15-1    und 200 ab  wärts.

   Erstere verstellt bei dieser     Be        %vebunb     infolge der     Kurvenform    des     Schlitzes    15)i  den Arm 138 um seine Drehachse, so     dass    der  Block 136 sich in dem Bogenschlitz     13-1        ver-          schiebt.    Dadurch wird eine relative     Bewe-          unb    der Arme 126 und 130     gegeneinander          bedingt,

      von welcher die Hublänge der<B>Na-</B>  del     abhä.nbt.    Die Form und     Richtung    des       ehlitzes    156 ist so     gewählt,    dass mit     zunell-          niender        'Verkstückdicke    die Hublänge der       Nadel        wächst,    so dass sie eine der     -Verk-          .tiicL-diel@e        entsprechende    Fadenschleife     dureli     das     Werkstück    hindurchzieht.

   Da. die beiden  Schlitze 156 und     18-1    annähernd senkrecht  zueinander stehen, wird ein Stillstehen des       Drehzapfens    des Hebels     1\36    ohne     Anwen-          dung    besonderer     Sperrorgane    erreicht.  



       Bei    der     Niederbewegung    der     Stoffdriik-          kerstange    verstellt auch die Rolle     200    in  folge der     Einwirkung    auf die     schräge        Leisto          ?06    den Hebel     202.    Dadurch     wird    der He  bel 182 so     eingestellt,        dass    er,     wenn    er     siel.     unter dem     Einfluss    der     Kurvenscheibe        19t,

  '     aufwärts     bewegt,    früher oder später mit dem  
EMI0006.0094     
  
    Block <SEP> <B>178</B> <SEP> zusammentrifft. <SEP> Wenn <SEP> eine <SEP> dicke
<tb>  Stelle <SEP> des <SEP>  'erkstiickes <SEP> unter <SEP> dem <SEP> Stoff  driicl-zer <SEP> liebt, <SEP> so <SEP> wird <SEP> der <SEP> Stoffdriiclier <SEP> erst
<tb>  zii <SEP> späterer <SEP> Geit <SEP> von <SEP> dem <SEP> Hebel <SEP> l82 <SEP>  iit  genommen. <SEP> Die <SEP> Form <SEP> des <SEP> Hebels <SEP> ist <SEP> so <SEP> <B><I>-e-</I></B>
<tb>  w <SEP> älilt, <SEP> da <SEP> ss <SEP> bei <SEP> jeder <SEP> @\'erl;stüchdiche <SEP> der
<tb>  StoffdrüclLer <SEP> um <SEP> ein <SEP> bleichmässiges <SEP> Stüel;

  
<tb>  über <SEP> die <SEP> @@'erhstüekoberfläche <SEP> angehoben
<tb>  wird, <SEP> soviel <SEP> wie <SEP> eben <SEP> nötig <SEP> ist, <SEP> uni <SEP> den <SEP> un  behinderten <SEP> M'erl;stiicl@vorschub <SEP> zu <SEP> erniiib  lichen.
<tb>  



  Der <SEP> Trethebel <SEP> 7 <SEP> (_) <SEP> ist <SEP> so <SEP> mit <SEP> der <SEP> Klinke
<tb>  1-16 <SEP> verbunden, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Verbindung <SEP> der <SEP> Na  delstange <SEP> mit <SEP> der <SEP> Nähwelle <SEP> der <SEP> Maschine
<tb>  gelöst <SEP> werden <SEP> kann, <SEP> wenn <SEP> die <SEP> Nadel <SEP> ihre
<tb>  obere <SEP> Bewegungsgrenze <SEP> erreicht. <SEP> An <SEP> der
<tb>  Welle <SEP> 210 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Arm <SEP> 350 <SEP> befestigt, <SEP> der
<tb>  durch <SEP> eine <SEP> Stange <SEP> ?52 <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Trethebel
<tb>  <B>70</B> <SEP> verbunden <SEP> ist. <SEP> Eine <SEP> seitliche <SEP> Knabbe <SEP> 251
<tb>  des <SEP> Armes <SEP> 250 <SEP> ragt.

   <SEP> unter <SEP> einen <SEP> Fortsatz <SEP> des
<tb>  Hebels <SEP> 212, <SEP> und <SEP> eine <SEP> kräftige, <SEP> die <SEP> Welle <SEP> 31t)
<tb>  unibebende <SEP> Feder <SEP> 3._"i6 <SEP> ist <SEP> einerseits <SEP> finit <SEP> der
<tb>   "eile <SEP> 211 <SEP> und <SEP> andercits <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Maschi  nenbesIell <SEP> verbunden. <SEP> Der <SEP> Trethebel <SEP> wird
<tb>  während <SEP> des <SEP> Arbeitens <SEP> der <SEP> Maschine <SEP> herab  bedrückt <SEP> sehalten, <SEP> wobei <SEP> der <SEP> Arm <SEP> 250 <SEP> seine
<tb>  Tieflabe <SEP> einnimmt <SEP> und <SEP> die <SEP> Knabbe <SEP> 254 <SEP> nicht'
<tb>  mit <SEP> dem <SEP> Hebel <SEP> 312 <SEP> in <SEP> Berührung <SEP> stellt.
<tb>  @@'enn <SEP> die <SEP> Teile <SEP> diese <SEP> Labe <SEP> einnehmen.

   <SEP> so
<tb>  kann <SEP> die <SEP> Feder <SEP> 338 <SEP> auf <SEP> den <SEP> Hebel <SEP> 21? <SEP> ein  wirken <SEP> und <SEP> durch <SEP> di@- <SEP> Verbindung <SEP> mit <SEP> dem
<tb>  Hebel <SEP> 230 <SEP> wird <SEP> der <SEP> linke <SEP> Rand <SEP> des <SEP> Schlit  zes <SEP> ?31 <SEP> geben <SEP> die <SEP> Rolle <SEP> ?36 <SEP> behalten. <SEP> Wenn
<tb>  der <SEP> Trethebel <SEP> beim <SEP> Abstellen <SEP> der <SEP> Maschine
<tb>  ansteigt, <SEP> so <SEP> trifft <SEP> die <SEP> Knabbe <SEP> 25-1 <SEP> mit <SEP> dem
<tb>  Hebel <SEP> 21? <SEP> zusammen.

   <SEP> und <SEP> die <SEP> Feder <SEP> 356 <SEP> übt
<tb>  durch <SEP> Vermittlung <SEP> der <SEP> Welle <SEP> 2-10, <SEP> des <SEP> Ar  mes <SEP> ?50 <SEP> und <SEP> der, <SEP> hnabbe <SEP> 251 <SEP> einen <SEP> Druck
<tb>  auf <SEP> den <SEP> Hebel <SEP> 2l? <SEP> und <SEP> damit <SEP> auf <SEP> den <SEP> Hebel
<tb>  i0 <SEP> aus, <SEP> durch <SEP> den <SEP> nun <SEP> der <SEP> reelite <SEP> Rand <SEP> des
<tb>  Selilitzes <SEP> 2d1 <SEP> gegen <SEP> die <SEP> Rolle <SEP> ?86 <SEP> gehalten
<tb>  wird. <SEP> Wenn <SEP> die <SEP> Bolle <SEP> ?36 <SEP> den <SEP> obern <SEP> Teil
<tb>  cles <SEP> Schlitze:

   <SEP> 235 <SEP> erreicht, <SEP> so <SEP> wird <SEP> das <SEP> obere
<tb>  Ende <SEP> des <SEP> Hebels <SEP> ?31l <SEP> infolge <SEP> des <SEP> erwähnten
<tb>  Druel@es <SEP> raaeh <SEP> nach <SEP> links <SEP> bewegt, <SEP> indem <SEP> die.
<tb>  Rolle <SEP> 236 <SEP> in <SEP> der. <SEP> iva-rechten <SEP> Fortsatz <SEP> des
<tb>  Schlitzes <SEP> 2:31 <SEP> eintritt, <SEP> und <SEP> ein <SEP> an <SEP> dem <SEP> obern
<tb>  Ende <SEP> des <SEP> Hebel: <SEP> ?30 <SEP> angebrachter <SEP> Stift <SEP> 258         trifft mit dem     Fortsatz    der     Klinke    146 zu  sammen. Hierbei wird die Klinke 146 von  dem Stift 148 des Hebels 140 hinwegbewegt,  also die wirksame Verbindung der Nadel  stange mit der Welle 104 unterbrochen.

   Der  Hebel 160 wird dann im     Ruhezustande    ge  sperrt, und zwar hat die Nadelstange zu  dieser Zeit ihre obere Bewegungsgrenze er  reicht. Die Nähwelle 104 der Maschine und  der     Wirtel    setzen, ohne dass mehr genäht  wird, ihre Bewegung fort, bis die lebendige  Kraft überwunden worden ist. Die Maschine  kann auf diese Weise ohne jähen Ruck zum  Stillstand gebracht werden, und dies ist von  besonderem Vorteil, wenn die Maschine mit  verhältnismässig hohem Geschwindigkeits  grad umläuft.  



  Wenn die Verbindung der Nadelstange       mit    ihrem Antrieb     bezw.    Nähwelle gelöst  wird, so wird damit auch die Verbindung  zwischen Nähwelle und     Vorschubvorrichtung     gelöst, was sich aus dem     voranstehend    Ge  sagten ohne weiteres ergibt. Durch die die  Nadelstange abschaltende Bewegung des He  bels 280 wird der Stoffschieber von der Na  del hinwegbewegt, wobei er am Stoffdrücker  228     hochgleitet        (Fig.    10), so dass der Stoff  schieber dem Abnehmen und Einführen des  Werkstückes nicht im Wege steht.  



  Wenn die Maschine zum Stillstand ge  bracht wird, ist es wünschenswert, dass der  Stoffdrücker von dem Werkstück abgehoben  und bis zum     Wiederanlassen    der Maschine  in angehobener Lage gehalten wird. Das  Abheben des Stoffdrückers von dem Werk  stück wird durch eine auf Welle 104 sit  zende Kurvenscheibe 260     (Fig.    5, 6, 24, 25)  bewirkt, die auf einen festen Arm 262 der  Schwingwelle 162 einwirkt. Die Schwing  welle 162 ist, wie bereits erwähnt, durch den  Arm 170 und das Lenkstück 174 mit dem  Block 172 des untern Endes der     Stoffdrük-          kerstange    verbunden. Der Arm 262 ist dreh  bar an einem festen Block 264 der Welle 162  angebracht. Der Drehzapfen des Armes 262  bildet einen rechten Winkel mit der Welle  162.

   Eine Feder 266 sucht den Arm 262 in  die in der     Fig.    25 dargestellte Lage' zu be-    wegen. Der Arm 262 ist durch ein Lenk  stück 268 mit dem untern Ende eines Armes  270     (Fig.    5, 7, 8, 25) verbunden, der um  einen in das Maschinengestell eingesetzten  Zapfen 272 bewegbar ist. Der Arm 270  weist einen geneigten Teil 274 auf, an dem  eine Rolle 276 eines festen Armes 278 der  Welle 240 anliegt. Wenn der Trethebel 70  herabgedrückt wird, so wird die Welle 240  in einer Richtung geschwungen, in der das  äussere Ende des Armes 278     heraufbewegt     wird. Die Rolle 276 trifft hierbei mit der  geneigten Fläche 274 zusammen und schwingt  das untere Ende des Armes 270 nach links       (Fig.    25).

   Durch diese Bewegung des Ar  mes 270 bewegt das Lenkstück 268 den Arm  262 nach links und von der Kurvenscheibe  260 hinweg (siehe die strichpunktiert ange  deutete Lage in     Fig.    25), so dass die die  Welle 162 umgebende Feder 160 den Stoff  drücker -auf das Werkstück senken kann.  Diese Bewegung der Schwingwelle 162 be  wegt das obere Ende des Armes 262 gegen  die Achse der     Nähwelle    104, und der Arm  262 verbleibt. während dem Nähvorgang in  dieser Lage (strichpunktiert angedeutet in       Fig.    24). Wenn der Trethebel beim Abstel  len der Maschine freigegeben wird, so be  wegt sich der Arm 250     aufwärts,    bis die       Knagge    254 mit dem Hebel 242 zusammen  trifft.

   Die Teile verbleiben in dieser Lage,  bis die Nadel ihre obere Bewegungsgrenze  erreicht, worauf die Welle 240 geschwungen  wird, um die Verbindung der Nadel mit  ihrem Antrieb selbsttätig zu lösen. Die Rolle  276 bewegt sich dann von der schrägen Flä  che 274 des Hebels 270 hinweg, so dass der  Arm 262 seitlich gegen die Kurvenscheibe  260 gepresst werden kann. Er wird nun  durch die Kurvenscheibe 260 von der Achse  der Nähwelle hinwegbewegt, bis er sich auf  dem zylindrischen Teil der Kurvenscheibe  260 befindet. Durch diese Seitenbewegung  des Armes 262 wird die Welle 162 ge  schwungen, wobei der Stoffdrücker angeho  ben wird.  



  Wenn es wünschenswert ist, die Maschine  zum Stillstand zu bringen ohne den Stoff-           drücker    von dem Werkstück abzuheben, so  kann ein Stift 280 gegen einen     Fortsatz    \382  des Hebels     ?70    bewegt werden, wobei der  Hebel 270 von Bewegungen abgehalten wird.  



  Die Welle 132 und die Muffe     .14?,    die  die Drehzapfen der Hebel 130, 140 bilden,  sind durch eine kräftige Feder 284 mitein  ander verbunden     (Fig.    6 und<B>7),</B> die einer  seits mit einem festen Bund der Welle 132  und anderseits mit einem Bund der Muffe  142 verbunden ist. Die Feder 284 sucht die  Hebel 130, 140 so zu Balten, dass Anschläge  286, 288 der Hebel aneinander anliegen. Die  Feder 284 bildet eine nachgiebige Verbin  dung zwischen den beiden Hebeln 130, 140,  die die Hebel in eine Lage zu bringen sucht,  in der die     Klinke        1.16    beim Anlassen der  Maschine augenblicklich nach dem durch die  Bewegung des Hebels 230 bewirkten Frei  geben des Hebels<B>130</B> mit dem Stift 148 zu  sammentreffen kann.

   Diese nachgiebige Ver  bindung zwischen den Hebeln 130 und     110     bringt die beiden Hebel in eine Lage, in der  sie miteinander verbunden werden können,  ehe der Hebel     1.10    einen hohen     Geschwindig-          keitsgrad    erreicht. Die beschriebene,     nach-          (ricbige    Verbindung bildet auch eine Puffer  vorrichtung, die die Umdrehung der     Näli-          welle    104 beim Abstellen der Maschine  dämpft.

   Die Nähwelle kommt in einer     Lage          zuin    Stillstand, in der der Hebel 140 den  Stift     1-18    zum Eingriff in die     Klinke    146       bereitgestellt    hat.  



  Der Fadenabstreifer 290 wird so bewegt,  dass die     Hakenöffnung    der Nadel blossgelegt  ist, wenn der Fadenabstreifer seine obere       Bewegungsgrenze    erreicht. Der Arbeiter  kann den Faden ohne weiteres aus der Ha  kenöffnung der Nadel herausnehmen, wenn  die     :Maschine    zum Stillstand kommt. Durch  Hinwegbewegen des Schuhes von dem Horn  nach     Herausnahme    des Fadens aus der Ha  kennadel kann der Arbeiter Stiche auftren  nen. Der Fadenabstreifer 290 gleitet in einer  Nut der Nadelstange, und sein oberes Ende  ist mit einem Bund 292 verbunden.

   Der  Bund     2-92        kznn    sieh auf der Nadelstange  zwischen dem Block 122 und einem festen         Bind    294 der     Nadelstange        N-ersrllieben.        Aki     dem Bund 29 2 ist eine Rolle 294     angebracht,     die während der auf- und     Abbewegunb    der  Nadelstange sich     zwischen    den     obern        Enden     zweier Hebel 298 und     3U!1        hindurchbewobt,

       um diesen Hebeln     eine    Drehung in     entgeben-          gesetzter    Richtung zu     erteilen.    Die untern  Enden der an     dein        Maschinengestell    dreh  baren Hebel 298, 300 weisen mit     einander    in  Dingriff     stehende        Verzahnungen    auf,

   so dass  die obern     Hebelenden    sich gemeinsam gegen  einander und auseinander     bewegen.    Eine       finit    den Hebeln     verbundene    Feder 30? sucht  die     obern    Enden der     Hebel        gegeneinander          zii    drängen.

       Während    der Auf- und     Ab-          bewegung    der Nadelstange werden die He  bel 298, 300 jeweils zunächst durch das     Zii-          sammentreffen    mit der Rolle 296     auseinan-          derbewegt    und dann durch die Feder 302  gegeneinander bewegt.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRUCI3: Durchnä-limaselüne mit einer geraden Hakennadel und finit einer in einem in den Innenraum des Seliulies eintretenden Horn untergebrachten Fadeneinlegevorrichtung, da durch gekennzeichnet,
    dass die wirksame Verbindung der Nadelstange mit der Näh- welle beim Erreichen der obern @ewegungs- grenze der eine Fadenschleife heraufziehen den Nadel selbsttätig gelöst wird, wenn d,-r Arbeiter zum Abstellen der -Maschine eine zwischen Nä.li .elle und Kraftduelle eingi- schaltete,
    kraftschlüssige Kupplung löst. UNTERANSPRLCHE 1. Durchnällinasebine nach Patent-lnsprucli, dadurch gel@eilnzeiellnet, dass beim Unter brechen der Antriebsverbindung zwischen Nähwelle und Kraftquelle auch die wirk same Verbindung der Vorschubvorrich- tung mit der sie antreibenden Nähwelle gelöst wird.
    2. Durchnähmascliine nach Patentanspruch, dadurch gel@ennzeiclinet, dass bei dem an dem Ende des Nähvorganges stattfinden den Lösen der wirksamen Verbindung der Nadelstange mit der Nähwelle eine den Stoffdrücker anhebende Vorrichtung zur Wirkung gebracht wird. 3. Durchnähmaschine nach Patentanspruch mit einem Stoffdrücker, der unabhängig von der Dicke des Werkstückes während jedem Stichbildungsvorgang um die glei che Strecke von dem Werkstück abgeho ben wird, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Anheben des Stoffdrückers durch eine Vorrichtung herbeigeführt wird, deren Einstellung von dem auf das Werk stück gesenkten Stoffdrücker abgeleitet wird.
    4. Durchnähmaschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Dreh zapfen eines Nadelstangenantriebhebels zwecks Änderung des Nadelhubes ver schiebbar ist und die Grösse dieser Ver schiebung von der Stoffdicke im Abhän gigkeitsverhältnis steht, wobei durch An wendung zweier annähernd senkrecht auf einander stehender, einerseits im Nadel stangenantriebhebel und anderseits in einem den Drehzapfen dieses Hebels tra genden Hebel angebrachter Schlitze ein Stillstehen des genannten Drehzapfens ohne Anwendung besonderer Sperrorgane erreicht wird. n.
    Durehnähmaschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die den Stoffdrücker bei jedem Arbeitsgang an hebende Vorrichtung einen Hebel auf- weist, der mit einer Kurvenfläche jeweils an einen Anschlag des Stoffdrückers an zuliegen kommt. 6. Durehnähmaschine nach Unteranspruch .f, dadurch gekennzeichnet, dass der Nadel antrieb einen einen konstanten Hub aus führenden Hebel und den in Unteran spruch 4 zuerst genannten, an den letz teren angelenkten und mit der Nadel stange lösbar verbundenen, einen verän derlichen Hub ausführenden Hebel auf weist.
    7. Durchnähmaschine nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hebel im wesentlichen gleichlaufend zu einander sind, und dass der eine um ein Lager schwingbar ist, welches zur Ver änderung des Nadelhubes durch den auf das Werkstück auftreffenden Stoffdrük- ker verstellbar ist. B. Durchnähmaschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der während des Vorschubes angehobene Stoffdrücker am Ende der Vorschubbewegung, kurz bevor die Nadel die Grenze ihrer Auf wärtsbewegung erreicht, auf das Werk stück wieder gesenkt wird.
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