CH119071A - Vorrichtung zum Entlüften von elektrischen Lampen und anderen mit einer Entlüftungsröhre versehenen Gegenständen. - Google Patents

Vorrichtung zum Entlüften von elektrischen Lampen und anderen mit einer Entlüftungsröhre versehenen Gegenständen.

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CH119071A
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venting
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)

Description


      Yorriehtung-zum    Entlüften von     elektrisehen    Lampen und anderen mit einer       Entliiftungsr        öhr    e versehenen Gegenständen..    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Vor-          riehtung    zum Entlüften von elektrischen  Lampen und andern mit einer Entlüftungs  röhre versehenen Gegenständen, wobei diese  Gegenstände abwechselnd entlüftet und mit  Gas gefüllt werden. Durch eine solche Be  arbeitung kann die Reinheit der Gasfüllung  in gasgefüllten Gegenständen hohen Anfor  derungen genügen oder falls Vakuumlampen  hergestellt werden, können die schädlichen  Restgase in der Lampe bis auf ein Minimum  herabgesetzt werden.  



  Bei den bekannten Vorrichtungen der  obenerwähnten Art zeigt sich der     Nachteil,     dass jedesmal beim Entlüften die Restgase  durch dieselbe Röhre abgeführt werden, durch  die nachher das Gas zugelassen wird, was zur  Folge hat, dass auf der Wand der Entlüf  tungsleitung abgesetzte     LTnreinigkeiten    mit  dem Füllgas mitgeführt und in dieser Weise  in den zu entlüftenden Gegenstand zurück  geleitet werden.  



  Die Erfindung hat nun zum Zweck, den  genannten Übelstand zu beseitigen. Zu die-         sein    Zweck wird die Vorrichtung derart aus  gebildet, dass jedesmal beim Entlüften die  Restgase ausser Berührung mit der     Gaszu-          führungsleitung    bleiben.     a     Die Zeichnung veranschaulicht     ein    Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des.

           Fig.    1 ist ein Schnitt durch eine     U1ntlüf-          tungsvorrichtung    für elektrische Lampen;       Fig.    2 ist ein Schnitt durch einen     Ent-          lüftungsröhrenhalter    mit den in diesen mün  denden Kanälen; .  



       Fig.    3 ist eine Unteransicht eines dreh  baren Ventils, und       Fig.    4 ist eine Draufsicht auf die fest  stehende Ventilscheibe der Entlüftungsvor  richtung     naeh        Fig.    1.  



  In der Zeichnung ist 1 ein Tisch, auf den  die verschiedenen Teile der Entlüftungsvor  richtung aufgestellt sind, und der auf Füssen  2 ruht. Auf den Tisch 1 ist ein ortsfester  Ventilkörper 3 aufgestellt, der in einem un-           verrückbar    auf dem Tisch angebrachten  Kugelring 9 ruht. Mit dem     Ventilkörper    3       arbeitet    eine drehbare     Ventilscheibe    4 zu  sammen, die durch Bolzen in einem drehba  ren Rahmen 5 befestigt ist. Der drehbare  Rahmen 5 ist durch Zugbolzen 6 mit einem  Zahnrad 7 verbunden, das durch     Bolzen;    an  einem Ringe 8 befestigt ist.

   Der     Riiig    8 und  das Zahnrad<B>7</B> umfassen zusammen einen  Rand des Kugelringes 9 und     -%7"e        rclen    durch  Vermittlung zweier Reihen Kugeln 10 und  11 von diesem Rande getragen.  



  Zum Aufnehmen der zu entlüftenden  Lampen sind am Umfang des     Rahmens    5       Abschliesser    12 angebracht, die durch Ver  mittlung einer Platte 23     (Fig.    2) an dein  Rande 22 des Rahmens 5 befestigt sind.  Diese Platte ist mit Bolzen 24 an dein     Rande     22 befestigt und ist am obern Ende mit  einem Auge versehen, in dem der     Abschlie-          sser        geführt    ist.  



  Die     Abschliesser    12 können von jedem  beliebigen Typ sein. Es werden     zweelcmässig          Abschliesser    des in     Fig.    2 dargestellten     Tvps     verwendet. Diese bestehen aus einem Halter  25, in dem ein Gummiring 26 ruht. Um den  Halter 25 greift ein Ring<B>27,</B> der am obern  Ende einen einwärts umgebogenen Flansch  hat und der mit einem flachen Schrauben  gewinde versehen ist, das einem     flachen,     Schraubengewinde auf dem Halter 25  entspricht. Am Ringe 27 ist ein     drin    28  befestigt.

   Wird dieser Arm gedreht, so wird  der Gummiring 26 zusammengedrückt oder  freigegeben, wobei die     Entlüftungsröhre    30  eines zu entlüftenden Gegenstandes 29 in  den     Abschliesser    eingeklemmt oder freige  geben wird.  



  In     denl    Halter 25 münden Kanäle 31 und  38, von denen der erstgenannte in der darge  stellten Ausführungsform mit dein Halter  25 selbst ein Ganzes bildet, während der Ka  nal 38 mittelst eines Schraubengewindes mit       diesem    Halter verbunden ist.

   Um den Kanal  31 herum ist ein     Gummischlauch    32 ange  bracht, der am andern Ende mit einer     Röhre          ?'3        verbrüden    ist, die in einen Staubfänger    :3-I     mündet.        Von        letzterem        führt    ein Kanal  durch Vermittlung eines     Guinmiscblanelies     <I>i</I><B>35</B>     (Fig.    1)     züi    einem Kanal 36.

       Der    Kanal  38 ist am freien Ende mit einem     Anschluss-          rohr    37 versehen, auf welches das Ende     eine;          Schlauches    39 geschoben ist, der am andern  Ende mit einem     Ansatzrohr        -10        verbunden    ist.  



  Die     Ansatzrohre    36 und     4O    sind an     der     drehbaren     @\entilscheibc        .1    befestigt und     sind     durch in dieser Ventilscheibe     a.ngebracliti,     Kanäle in     Verbindung        finit        C>ffnungen    14       bezw.        .13    in der     Unterfläcli(#    der drehbaren  Ventilscheibe     (Fig.   <B>3).</B>  



  In der ortsfesten     Ventilseheibe    3 sind  Öffnungen 41 und 42 vorgesehen, die den  Öffnungen     4-1        bc,z .        -13    der Ventilscheibe     -1     gegenüberstehen, wenn der drehbare     Rahmen     5 und somit     aueli    die drehbare     Ventilscheibe     4 in     bestimmte    Stellungen gebracht wird.

    Die Öffnungen     41    sind durch in der Ventil  scheibe 3     angebrachte        Kanäle    mit einer Va  kuumleitung     .15    verbunden, Die     öffnungE-n          4.2    sind durch in der     Ventilscheibe    3     vorge-          sellene    Kanäle mit einer     CTaszuführung-          leitung    46     verbunden.    Beide Ventilscheiben  sind     niit        -Nuten        .17    und 48 versehen,

   die     mit-          telst        eine:        Verbindungskanals        4.9        (Fig.        -1)     mit der     Vakuumleitung    45 in Verbindung       stellen.    Es wird durch diese     Kanäle    verhin  dert, dass etwa zwischen beiden Ventilschei  ben entweder     einwärts    oder auswärts     lek-          kende    Luft oder     Cras    in die Zuführungslei  tungen     züi    den zu entlüftenden Gegenständen  eindringt.  



  Es empfiehlt     >ich,    die     züi    entlüftenden  Gegenstände während der Entlüftung     züi        er-          hitzeil,    um in der Wand dieser Gegenstände  vorhandene     Clase    freizumachen; und     wegzu-          pumpen.    Zu diesem Zwecke ist eine Kappe  50 angebracht, die von auf denn Tische 1 be  festigten Füssen 51 getragen wird.

   Die  Kappe<B>50</B> erstreckt sich über einen grossen       Teil    des     1'mfanges,    so dass die     #iitlüfteten     Gegenstände, wenn sie aus der Kappe her  austreten, dermassen von den genannten Ga  sen befreit sind,     class    auch     beim        Brennen    die  ser Gegenstände keine     Gase    mehr frei wer-      den. In der Kappe sind ringförmige Brenner  52 und 53 angebracht.  



  Die Wirkung der beschriebenen Vorrich  tung ist nun wie folgt:  Mittelst eines in der Zeichnung nicht dar  hestellten Antriebes wird das Zahnrad 7  und damit der Rahmen 5 mit den     Abschlie-          ssern    12 absatzweise in Bewegung versetzt.

    Befindet sich ein     Abschliesser    in einer Stel  lung ausser der Kappe 50 und hat der be  dienende Arbeiter eine zu     en,'tlüftende    Lampe  in den     Abschliesser    eingesetzt und durch  Drehen des Armes 28 den Gummiring 26 um  die Entlüftungsröhre geklemmt, so kommt  der     Abschliesse-r    in eine Stellung, in der die  mit dem Kanal 31 in Verbindung stehende  Öffnung 44 einer Öffnung 41 in der orts  festen Ventilscheibe gegenübersteht, so dass  die Lampe entlüftet wird.

   In der folgenden       Stellung    wird die mit dem Kanal 38 in Ver  bindung stehende Öffnung 43 mit einer Ö     ff-          nung    42 zur Deckung gebracht, wobei die  mit dem Kanal 31 in Verbindung stehende       Offnung    44 durch die obere Fläche der orts  festen Ventilscheibe 3 abgeschlossen wird.  In dieser Stellung wird eine Gasfüllung in  die Lampe eingebracht.  



  In der darauffolgenden Stellung wird  die Öffnung 43 abgeschlossen und die Öff  nung 44 mit einer folgenden Öffnung 41 in  Verbindung gebracht, wodurch die Lampe  von neuem entlüftet wird. Dieser Vorgang  wiederholt sich in der dargestellten     Ausfiih-          rungsform    fünfmal. Bei der     dargestellten     Entlüftungsvorrichtung, die für die Herstel  lung von gasgefüllten Lampen dient, ist die  letzte Stellung dazu bestimmt, die Lampe  mit Gas zu füllen. Bei     \Verstellung    in eine  folgende Stellung sind beide Kanäle 31 und  38 abgeschlossen, und es kann somit die  Lampe von der Entlüftungsvorrichtung ab  geschmolzen werden.

   Die     Abschmelzv        orrich-          tung    kann von bekannter Bauart sein und  ist in der Zeichnung nicht dargestellt.  



  Aus     Fig.    2 geht hervor, dass bei jeder  Entlüftung die     Unreinigkeiten    enthaltenden  Restgase nicht durch die Gaszuführungslei-         tung    geführt werden; so dass diese     Leitung     von etwaigen     Restgasabsetzungen    nicht ver  unreinigt werden kann.     Lberdies    wird bei  jeder Entlüftung die Leitung     38-39    mit  entlüftet, wodurch eine Gasströmung aus der  Leitung 38 in die Leitung 31 stattfindet, so  dass ein Eindringen der Restgase in die Lei  tung 38 unmöglich gemacht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Entlüften von elektri schen Lampen und andern mit einer Ent lüftungsröhre versehenen Gegenständen, bei der diese Gegenstände abwechselnd entlüftet und mit Gas gefüllt werden, dadurch gekenn zeichnet, dass bei jeder Entlüftung die Rest gase ausser Berührung mit der Gaszufüh- rungsleitung bleiben. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass getrennte Lei tungen für das Vakuum und für das Füllgas in den Abschliesser für die Ent lüftungsröhren münden. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei jeder Ent lüftung der letzte Teil der Gaszufüh- rungsröhre mitentlüftet wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, bei der eine Anzahl von Abschliessern auf einem absatzweise sich drehenden Rahmen ange bracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine sich mit dem 'Rahmen mitdrehende Ventilscheibe angebracht ist, in der zwei .Sätze von Öffnungen vorgesehen sind,
    die durch gesonderte Leitungen mit den Ab- schliessern in Verbindung stehen und durch die der zu entlüftende Gegenstand ab wechselnd mit einer Vakuumleitung und mit einer Gaszuführungsleitung in Ver bindung gebracht wird. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass mit der dreh= baren Ventilscheibe ein ortsfester Ventil körper zusammenarbeitet, in dem zwei Sätze von Öffnungen angebracht sind, die mit einer Vakuumleitung bezw. einer Gasleitung verbunden sind und dur,-li welehe die zu entlüftenden Gegenstände in den aufeinanderfolgenden Stellungen des Rahmens abweehselnd entweder mit der @'akuumlFitung oder mit der Gaslei tung verbunden sind.
CH119071D 1925-05-22 1926-04-16 Vorrichtung zum Entlüften von elektrischen Lampen und anderen mit einer Entlüftungsröhre versehenen Gegenständen. CH119071A (de)

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