CH119243A - Magazinwechselkassette, deren herausziehbare Lade (Magazin) mit einem Deck- und zugleich Abstechschieber für die jeweils zu belichtende Platte versehen ist. - Google Patents

Magazinwechselkassette, deren herausziehbare Lade (Magazin) mit einem Deck- und zugleich Abstechschieber für die jeweils zu belichtende Platte versehen ist.

Info

Publication number
CH119243A
CH119243A CH119243DA CH119243A CH 119243 A CH119243 A CH 119243A CH 119243D A CH119243D A CH 119243DA CH 119243 A CH119243 A CH 119243A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
magazine
pack
plate
side walls
change cassette
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ig Farbenindustrie Ag filed Critical Ig Farbenindustrie Ag
Publication of CH119243A publication Critical patent/CH119243A/de

Links

Landscapes

  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description


      Dlagazinwechselkassette,    deren     herausziehbare    Lade     (lliagazin)    mit einem Deck- und  zugleich     Abstechschieber    für die jeweils zu     belichtende    Platte versehen ist.         Magazinwechselkassetten,    deren zur Auf  nahme des Plattenstapels dienende, heraus  ziehbare Lade (Magazin) mit einem     Deck-          und    zugleich     Abstechschieber    versehen ist,  durch welchen die jeweils zu belichtende  Platte in die Belichtungseinstellung ge  bracht wird, sind bekannt.

   Solche Wechsel  kassetten, bei welchen die einzelnen Platten  nach ihrem Einlegen in Einzelhalter oder  Rahmen in der Dunkelkammer in die Lade  eingesetzt werden müssen, sind schon aus  diesem Grunde umständlich zu handhaben,  haben aber beträchtliche Ausmasse und ein  grosses Gewicht, was ihre     Mitführung    er  schwert und die Festigkeit der Kamera, mit  der sie für die Aufnahme verbunden wer  den müssen, ungünstig beeinflusst. Auch ist  eine Entwicklung des ganzen Plattenstapels  in der     Kassettenlade    bei ihnen nicht mög  lich, weil die stets wieder zu verwendende  Lade unter dem Einfluss der verschiedenen  Flüssigkeiten, in die sie zur Entwicklung  der     Platten    gebracht werden müsste, leiden  würde.

      Anderseits sind     Tageslichtwechselpackun-          gen    für Platten bekannt, bei welchen ein       Plattenpack    aus Pappe in einen Adapter  eingesetzt wird und bei denen die     Wechslung     durch Herausziehen eines Schiebers in Ka  stenform erfolgt, der die bereits belichtete  oberste Platte mitnimmt und beim Zurück  führen unter den hinter der Belichtungs  ebene verbliebenen Stapel schiebt.

   Bei die  sen Packungen muss die Belichtung vorge  nommen werden während der Wechselkasten  herausgezogen ist, ein Zustand, der als stö  rend empfunden     wird.    Auch eine vollkom  mene Freilegung der Plattenzwischenräume  zwecks Tageslichtentwicklung im Stapel  wäre bei diesem Wechselsystem nicht durch  führbar, weil die einzelnen Platten licht  dichte Zwischenlagen haben oder sogar in  Einzelkassetten liegen müssen, um eine       Durchbelichtung    des ganzen Stapels wäh  rend der Belichtung der obersten Stapel  platte zu vermeiden.  



  Durch die Erfindung werden die für  Wechselkassetten mit     herausziehbarem    Ma-           gazin,    das mit einem Deck- und zugleich       Abstechschieber    versehen ist, bestehenden  Schwierigkeiten, sowohl in bezug auf     Ka.s-          settengewicht,        Kassettenausmass,    Handha  bung der Kassetten und Entwicklung des  Plattenstapels beseitigt.  



  Das Wesen der Erfindung besteht     darin,     dass die ausziehbare, mit Schieber für die  jeweils zu belichtende Platte versehene Lade  der Kassette als Plattenpackung ausgebildet  ist, in welcher die     photögraphischen    Platten  verkauft werden und die nach einmaligem  Gebrauch, das heisst nach Belichtung und  Entwicklung der in ihr gestapelten Platten       weggeworfen    wird. Dabei kann der Aussen  behälter zur Aufnahme der Kassette (der  Adapter) einen Teil des photographischen  Apparates bilden und mit ihm dauernd- oder  lösbar (nach Art der üblichen Verbindung  der Wechselkassetten mit photographischen  Apparaten) verbunden sein.  



  Bei der Durchführung der oben beschrie  benen Lösung ist es zweckmässig, darauf zu  achten, dass die als Lade dienende Packung  so stabil ist, dass ein sicheres Wechseln der  zu belichtenden Platten möglich ist, ferner,  dass die Packung trotz grosser Festigkeit und  Herstellung aus Metall (Metallblech) genü  gend leicht und von so geringen Abmessun  gen ist, dass der dazugehörige Adapter noch  in die gegebenen, die jeweilige Plattenbreite  nur um ein geringes übertreffenden Falze  der im Gebrauch befindlichen Kameras  passt.

   Diesen Erfordernissen kann man bei  spielsweise dadurch gerecht werden,     da.ss    der       Abstechschieber    zum lichtdichten Abschluss  der Packung nicht wie bisher sich in zur  Oberfläche der Platten parallelen Schlitzen  führt, wodurch ja die Packungsbreite stark  vergrössert und die Anwendung der     Pak-          kung    für Kameras mit den üblichen Falzen  unmöglich würde, sondern dass die als aus  ziehbare Lade dienende Packung aus drei  miteinander lichtdicht verbundenen Gehäuse  teilen hergestellt ist, nämlich aus zwei über  einander geschobenen Blechgehäusen, die sich  längsseits lichtdicht senkrecht zur Platten  oberfläche umfassen, und einem dritten    Blechkörper     (Kappe)

      für den lichtdichten  Abschluss der offenen Stirnseiten der     Pak-          kung    für den Plattenwechsel.  



  Insbesondere kann dabei die als auszieh  bare Lade dienende Packung aus drei inein  ander lichtdicht     versehieblichen    Gehäuse  teilen hergestellt sein, nämlich aus dem in  nersten, den Boden der Packung bildenden  Teil, in welchen die Platten eingelegt wer  den und der zwei Seitenwandungen und eine  vordere Stirnwand aufweist, während er am  hintern Ende offen ist, ferner einem Zwi  schenteil, der den Deckel     bezw.        Abstech-          schieber    des Plattenstapels bildet und mit  seinen Seitenwandungen die Seitenwandun  gen des innern Teils umschliesst und am hin  tern gleichfalls offen ist, und schliesslich  einem äussern Gehäuseteil, der mit seinen.

    Seitenwandungen gleichfalls die Seitenwan  dungen des Zwischenteils umschliesst, am  hintern Ende geschlossen, am vordern Ende  dagegen offen ist. In einer solchen beispiels  weisen Ausführung wird durch die unmittel  bare Umschliessung der Seitenwandungen  des innern Teils durch die zu diesem Zwecke  an der Unterkante umgewinkelten Seiten  wandungen des Zwischenteils und derjenigen  des Zwischenteils durch die zu diesem  Zwecke an der untern Kante umgewickelten  Seitenwandungen des Aussenteils bei gerin  ger Raumbeanspruchung für die Packung.

    die in der     Breitenriehtung    nur um wenige  Millimeter mehr Raum erfordert, als die  Plattenbreite beträgt, eine vollkommen licht  dichte     Umschliessung    der Platten bei gleich  zeitiger sicherer Führung der verschiedenen  Ladenteile ineinander, welche ja zum ge  nauen     Plattenwechsel    notwendig sind, er  reicht.

   Gleichzeitig ist es dadurch auch mög  lich, mit einfachen Mitteln die drei Teile,  aus denen die     Packung    gebildet wird, so mit  einander und mit dem Adapter zu kuppeln,       da.ss    entweder die gesamte Packung aus dem  Adapter herausgezogen werden kann (im  Falle des     Aiiswüeliselns    einer verbrauchten  Packung gegen     eine    neue), oder dass der     Ab-          stechschieber    herausgezogen werden kann,  um eine neue Platte in die Egpositionsstel-      jung zu bringen, oder dass     Abstechschieber     und innerer Plattenbehälter gemeinsam aus  dem Aussenteil herausgezogen werden kön  nen,

   um eine belichtete     Platte    unter die  noch unbelichteten Platten des     Stapels    zu  führen.  



  Eine weitere, für die geringen Ausmasse  der als Lade dienenden Packung vorteilhafte  Gestaltung, die auch die Entwicklung der  Platten durch Eintauchen der Lade in Ent  wicklungsflüssigkeit im Block oder Stapel  gestattet, mag noch darin bestehen, dass an  Stelle von einzelnen, aus Boden mit Ein  schiebeleisten für die Platten bestellenden  Fassungen die Platten nur mit Randleisten.,  die über ihre Längsränder geschoben wer  den, in die Packung eingelegt sind. Dadurch  wird unter Verminderung des Verpackungs  gewichtes die parallele Lage der     Platten          untereinander    im Stapel und somit das  gleichmässige     Eindringen    der Entwicklungs  flüssigkeit in die Zwischenräume zwischen  zwei Plattenflächen ermöglicht.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfin  dungsgegenstandes ist in der beiliegenden  Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt:       Fig.    1 die Kassette     finit    Adapter im  Querschnitt,       Fig.    ja perspektivisch die Fassung einer  Platte in Randleisten,       Fig.    2 einen Längsschnitt zu     Fig.    1,       Fig.    3 im Grundriss,       Fig.    4 im Längsschnitt, und       Fig.    5 im Querschnitt einen innern Ge  häuseteil der als Packung dienenden Lade,       Fig.    6 im Grundriss,       Fig.    7 im Längsschnitt,

   und       Fig.    8 im Querschnitt einen Zwischen  teil der als Packung dienenden Lade,       Fig.    9 im Grundriss,       Fig.    10 im Längsschnitt, und       Fig.    11 im Querschnitt einen äussern Ge  häuseteil der als Lade ausgebildeten     Pak-          kung,    während       Fig.    12 im     Grundriss,          Fig.    13- im     Längsselinitt,    und         Fig.    14 im Querschnitt den einen Teil  eines photographischen Apparates bilden  den Adapter veranschaulicht.  



  In den Adapter 1 eines photographischen  Apparates     (Fig.    1 und 2) ist die zur Auf  nahme der einzelnen Platten 2 bestimmte,  als Packung dienende Lade einschiebbar. Die  einzelnen Platten 2 sind dabei nicht wie  sonst üblich in besondere, mit Unterfläche  versehene     kassettenartige    Rahmen eingesetzt,  sondern es     sind    nur über ihre Seitenränder  schmale,     'U-förmige    profilierte Randleisten  3 geschoben,     mittelst    deren die Platten in  Abständen übereinander liegen. Eine solche  Randleiste 3 ist in     Fig,    la perspektivisch  vergrössert dargestellt.

   Sie ist über die Vor  derkante 4 einer Platte hinaus etwas ver  längert und das so verlängerte Ende bei 5  verjüngt, wodurch das Abstechen der jeweils  belichteten Platte durch den Ladenschieber  und die     Steuerung    der Platte beim Wech  seln erleichtert     wild.    Die als Packung die  nende Lade für die Platten 2 besteht aus  drei ineinander     uerschieblichen    Gehäusetei  len 6, 7 und 8, nämlich dem innern, den     Pak-          kungsboden    bildenden     \feil    6, dem den     Pak-          kungsdeckel    und Packungsschieber bildenden  Zwischenteil 7 und dem Aussenteil B.

   Der  Innenteil 6 besteht gemäss     Fig.    3 bis 5 aus  einem Blechkörper mit Boden 9 und Seiten  wänden 10, sowie einer vordern Stirnwand  11, während er am hintern Ende 12 offen  ist. Auf dem Boden 9 sind, neben den Sei  tenwänden 10, Blattfedern 13: aufgelegt  oder ausgestanzt, die durch eine     hintere     Deckleiste 14 mit dem Boden verbunden  sind     und    die zum Hochdrücken der auf die  sen Blattfedern unmittelbar aufgelegten ein  zelnen Platten     \?    dienen.  



  Zur     Herbeiführung    des lichtdichten Ab  schlusses zwischen Innenteil 6 und Zwi  schenteil 7 ist eine Stirnleiste 15 aus Holz  neben der Vorderwand 11 eingelegt, die oben  mit Samt abgedeckt ist und die durch eine       Blattfeder    16 hochgedrückt wird. Zwischen  der Stirnleiste 15 und der Vorderwand 10  ist noch mit herausragendem Griff 17     ver-          schieblich    eine Sperrnase 18 angebracht, die      durch einen Schlitz des Bodens 9 hindurch  tritt. Diese Sperrnase 8 kann auch unmittel  bar als Träger der Feder 16 dienen.  



  Die Seitenwände 10 des Innenteils 6 sind  am hintern offenen Ende     mich    aussen abge  winkelt     (Fig.    3), um eine trichterförmige  Einführung für die zu wechselnde Platte zu  bilden. Sie sind ferner mit     Ausdrückungen     19 versehen, die als     Führungsnocken    der     um-          cliliessenden    Seitenwandungen des Zwi  schenteils 7 dienen.  



  Der Zwischenteil 7 ist in     Fig.    6 bis 8  dargestellt. Er besteht aus einer Deckel  platte     20    mit daran     angebogenen    Seiten  wandungen 21, welche an der     Unterkante          Umwinkelungen    22 aufweisen. Am     hintern     Ende 23 ist dieser Gehäuseteil offen, wäh  rend am vordern Ende eine schmale Stirn  leiste     2.1    mit daran befestigter Handhabe 25  angebracht ist.

   Der gegenseitige Abstand der       Seitenwandungen    21 des Zwischenteils 7 ent  spricht dem gegenseitigen Abstand der Sei  tenwandungen 10 des Innenteils 6 und der  Nocken 19 derselben, so .     da,ss    beim Über  schieben des Zwischenteils 7 über den In  nenteil 6 dessen     Seitenwandungen    10 von  den     Seitenwandungen    21 nach Art von Au  ssenführungen umschlossen werden.  



  Am hintern Ende der     Seitenwandungen          ?1    sind nach aussen vorspringende Nasen 26       #:        orgesehen,    die mit Rasten des äussern Ge  häuseteils 8 so zusammenwirken, dass der  als     Abschlussdeckel    und     Abstechschieber          ,-irkende    Zwischenteil nicht vollständig aus  der Lade herausgezogen werden kann. An  den Längsseiten der Deckelfläche trägt der  Zwischenteil 7 je eine Reihe nach innen ge  drückter Warzen, die beim Entwickeln die  oberste Platte im gleichen Abstand vom  Deckel halten, wie ihn die übrigen Platten  untereinander haben.  



  Der äussere Gehäuseteil selbst, der in den       Fig.    9 bis 11 dargestellt ist, weist Seiten  wandungen 27 auf mit nach innen vorsprin  genden Nocken 28, deren Abstand dem Au  ssenabstand der     ,Seitenwandungen    21 des Zwi  schenteils 7 entspricht, so dass die     Seitenwa.n-          dungen    21 dicht und doch leicht verschieb-    lieh in den     Seiten         -andengen    ? 7 des Aussen  teils geführt sind.

   Diese Seitenwandungen  sind an der Unterkante mit abgewinkelten  Leisten 29 versehen, die sich einerseits unter  die abgewinkelten Leisten     22    des Zwischen  teils und     anderseits    mit ihrem vordern, etwas       abgekröpften        Teil    30 unmittelbar unter den  Boden 9 des Innenteils legen. Dadurch wird  die lichtdichte Führung der ineinander v er  schiebliehen Gehäuseteile der     Pachung    bei  geringster     Breite        herbeigeführt.     



  Am vordern Ende 31 ist der Aussenteil 8  offen. Die     Versteifung    seiner     Seitenwandun      gen zueinander findet hier durch obere Tra  versen 32 statt. Am hintern Ende weist er  eine geschlossene Stirnwand 33 auf, an deren  obern Kante     eine        Querleiste    34 abgewinkelt  ist, unter     welcher    in geringstem Abstand  parallel zu ihr eine Querleiste 35 verläuft,  wobei die     Vorderkante    36 des Deckelteils 20  des Zwischenteils 7 in der eingeschobenen  Stellung in den Zwischenraum zwischen den  Querleisten 34 und 35 eindringt,

   wodurch  auch die vollständige lichtdichte Abdeckung  am     obern        hintern        Stirnende    der Packung       lierbeigefiibrt    wird. Unterhalb der Querleiste  35 sind zwei Nasen 35'     (Fig.    9 und 10)  angebracht, längs deren vordern Stirnkanten  die jeweils belichtete Platte nach vorn unter  den Plattenstapel :ich führt. Unterhalb  dieser Nasen ist noch     parallel    zur Querleiste  35 eine     Querleiste    35" angebracht, unter  welche sich heim Einschieben das hintere  Ende des Bodens 9 legt, wodurch der licht  dichte Abschluss am untern hintern Stirn  rande der Packung herbeigeführt wird.

   In  der Stirnwand 33 sind noch etwa durch Kleb  streifen     abschliessbare-    oder gegeneinander  versetzte Öffnungen     37        angebracht,    derart,  dass nach Entfernung des Klebstreifens die  Löcher frei liegen und die geschlossene  Packung nach vollendeter     Belichtung    der  Platten in die Entwicklungsflüssigkeit un  mittelbar getaucht werden kann, so dass die  Entwicklungsflüssigkeit durch die Löcher  in die Packung eindringen und     zwischen    den  Platten hochsteigen kann, um die einzelnen  Platten zu entwickeln.

   Am vordern Ende      der Seitenwandungen 27 des Aussenteils  sind nach     innen    herausgedrückte Rasten 38  angebracht, welche mit den- Nocken 26 der  Seitenwandungen 21 des Zwischenteils 7     zu-.          sammenwirken,    so dass der Zwischenteil 7  nicht vollständig aus- dem Aussenbehälter  herausgezogen werden kann.

   Ausserdem ist  in der     abgewinkelten    Leiste 30 einer der  Seitenwandungen 27 des Aussenteils 8 eine  Aussparung vorgesehen, in welche die Nase  oder der Nocken 18 des Innenteils (Fix. 4)  eintreten kann, so dass hierdurch Aussenteil  und Innenteil starr miteinander gekuppelt  sind und ein Herausziehen des Innenteils  samt Zwischenteil 7 aus dem Aussenteil 8  erst möglich ist nach Auslösung der Nase 18  aus der Raste der Leiste 30 durch Anheben  des Handgriffes 17.  



  Der Adapter 1 (Fix. 1 und 2); der seiner  seits lösbar oder auch fest mit dem photo  graphischen Apparat verbunden sein kann,  besteht gemäss den     Fig.    12, 13 und 14 aus  einem prismatischen Kasten mit Boden 39,  der am hintern Ende der Stirnwand 40 ge  schlossen, am vordern Ende dagegen zum  Einschieben der als Lade dienenden     Pak-          kung    offen ist. Die obere (Deck-) Wand 42  des Kastens besitzt einen der zu     exponieren-          den        Plattenfläche    entsprechenden Aus  schnitt 43 (Fenster). Samtleisten 44 und. 45  sichern den lichtdichten Abschluss zwischen  Adapter und eingeschobener Packung.

   Zur  Festhaltung der eingeschobenen, als Lade  dienenden Packung im Adapter dienen durch  Ausschnitte der Unterfläche des Adapters  hindurchtretende Nasen 46, die sich in ent  sprechende Rasten an der Unterseite des  Aussenteils 8 der Packung einlegen. Diese  Nasen sind auf einer Blattfeder 47, die auf  der Unterseite des Bodens 39 befestigt ist,  angebracht und können zum Herausziehen  der Lade aus dem Adapter aus dem Bereich  der Rasten der Lade     mittelst    der an der  Blattfeder 47 angebrachten, seitlich vor  springenden Griffe 48 herausgezogen wer  den. In diesem Falle drückt die auf der  Innenseite der Stirnwand 40 befestigte Blatt  feder 49 die Lade etwas nach vorn, so dass    sie bequem mit der Hand angefasst und aus  der Öffnung 41 herausgezogen werden kann.

    Auf der Innenseite des Bodens 39 des Adap  ters     sind    noch Blattfedern 50 angebracht,  die die Lade gegen das Belichtungsfenster  drücken, während die an der Deckwand 42  des Adapters befestigten Blattfedern 51 bei  eingeschobener Lade auf die jeweils oberste  exponierte Platte sich auflegen und diese  Platte beim Plattenwechsel, das heisst beim  Herausziehen des Innenteils samt dem Plat  tenstapel nach abwärts drücken, so dass sie  beim Hineinschieben des Innenteils an un  terster     Stelle    des Plattenstapels zu liegen  kommt.  



  Sollen die Platten in der Packung nach  Belichtung sämtlicher Platten des Stapels  entwickelt werden, so wird die als Packung  dienende Lade aus dem Adapter herausge  zogen, durch Abreissen des Deckstreifens die       Durchtrittslöcher    37 für die Entwicklungs  flüssigkeit geöffnet und die gesamte     Pak-          kung    in die Entwicklungsflüssigkeit ge  taucht, so dass diese durch die Löcher 37 in  die Packung     eindringt    und zwischen den  Platten, diese entwickelnd, gleichmässig  hochsteigt,     wobei    in gleicher Weise das  Fixieren der entwickelten Platten stapel  weise erfolgen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Magazinwechselkassette, deren den Plat tenstapel aufnehmende ausziehbare Lade mit einem Deck- und zugleich Abstechschieber für die jeweils zu belichtende Platte versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass diese her ausziehbare Lade als Plattenpackung aus gebildet ist. UNTERANSPRüCHE 1. Magazinwechselkassette nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Platten lediglich unter Fassung ihrer Längsränder durch Seitenleisten gestapelt sind, um die Platten in der Packung nach der Belichtung stapel weise entwickeln zu können.
    2. Magazinwechselkassette nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ka.ssettenlade an ihrer Aussenwand licht dicht-geschlossene Offnungen hat. 3. Magazinwechselkassette nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die als Packung ausgebildete Lade aus zwei, nämlich einem innern und mittleren, über einander verschieblichen, sich dicht um fassenden Blechgehäuseteilen und einem dritten, äussern Blechgehäuseteil besteht, der die offene Stirnseite umfasst. 4.
    Magazinwechselkassette nach Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der äussere Blechge- häuseteil mit Seitenwandung versehen ist, welche die Seitenwände der andern Ladenteile umschliessen. 5. Magazinwechselkassette nach Patentan- sprueh und Unteransprüchen 3 und 4, da durch gekennzeichnet, dass die Seitenwan dungen des mittleren Gehäuseteils zur lichtdichten Umschliessung der Seitenwan dungen des innern Gehäuseteils an den untern Kanten abgewinkelt sind, wobei die so gebildeten Abwinklungsleisten sich unter den Boden des innern Gehäuse teils legen.
    ss. -.#faga.zinwechsell;assette nach Patentan spruch und Unteransprüchen 3, 4 und 5. dadurch gekennzeichnet, dass abgewinkelte Leisten der Seitenwandungen des äussern Gehäuseteils mit Abkröpfungen sich un mittelbar unter den Boden des innern Gehäuseteils legen. 7. Magazinwechselkassette nach Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, da.ss die Seitenwandungen der ineinander verschieblichen Gehäuse teile durch herausgedrückte Erhöhungen gegenseitig getrennt und geführt sind.
    S. Magazinwechselhassette nach Patentan- sprucli und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der mittlere, als Deck- und zugleich Abstechschieber ausgebil dete Clehäuseteil an den Längsseiten sei ner 1)ecl-zelfl < ielie mit nach innen vor springenden Eindrückungen versehen ist, gegen welche sieh die oberste Platte des Stapels mit ihren Seitenleisten anlegt.
    9. Magazinwechselkassette nach Pa,tentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die herausziehbare, als Plattenpackung aus- gebildete Lade auf ihrer Unterseite mit Rasten versehen ist, welche beim Ein- -#chiebcn der Packung in den Adapter zur Aufnalinit- federnder lasen des letz teren dienen sollen.
CH119243D 1925-06-09 1926-06-08 Magazinwechselkassette, deren herausziehbare Lade (Magazin) mit einem Deck- und zugleich Abstechschieber für die jeweils zu belichtende Platte versehen ist. CH119243A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE119243X 1925-06-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH119243A true CH119243A (de) 1927-03-01

Family

ID=5655951

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH119243D CH119243A (de) 1925-06-09 1926-06-08 Magazinwechselkassette, deren herausziehbare Lade (Magazin) mit einem Deck- und zugleich Abstechschieber für die jeweils zu belichtende Platte versehen ist.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH119243A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2655462C2 (de) Vorrichtung zum Entwickeln großformatiger Selbstentwicklerfilmeinheiten
DE68910103T2 (de) Filmpackkassette.
CH119243A (de) Magazinwechselkassette, deren herausziehbare Lade (Magazin) mit einem Deck- und zugleich Abstechschieber für die jeweils zu belichtende Platte versehen ist.
DE1810695A1 (de) Kassette fuer einen Stapel von lichtempfindlichen Packs
DE68910643T2 (de) Filmpackung.
DE443376C (de) Magazinwechselkassette
AT110382B (de) Tageslicht-Magazinwechselkassette.
DE2046248A1 (de) Durchlichtbildmagazin
DE2714398C3 (de) Sofortbildkamera
DE1810696A1 (de) Kassette fuer einen Stapel von lichtempfindlichen Packs
DE1472619B2 (de) Schmalfilmkamera
EP0154803A2 (de) Blattfilmmagazin und lichtdichte Entnahmevorrichtung für die Blattfilme aus dem Magazin
DE69021740T2 (de) Kassette für eine filmeinheit.
DE69021718T2 (de) Filmeinheit.
DE335969C (de) Filmpackrahmen
DE3118032C2 (de) Diaprojektor für unterschiedliche Magazintypen
DE1986344U (de) Filmkassette.
DE3333372C1 (de) Adapter mit einem Aufnahmeraum für Rollfilmkassetten zum Anschließen an ein Rollfilm-Bearbeitungsgerät
DE2451821C3 (de) Photographische Kamera
DE174618C (de)
DE604952C (de) Photographische Kamera
DE1139311B (de) Behaelter fuer Aufzeichnungstraeger
DE386087C (de) Filmpackbehaelter aus Blech
EP0192128B1 (de) Vorrichtung zur Herstellung fotografischer Aufnahmen mit einer Planfilmbühne
DE2730423C3 (de) Schneidladung mit einem zylindrischen Gehäuse