CH119249A - Spielapparat. - Google Patents

Spielapparat.

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CH119249A
CH119249A CH119249DA CH119249A CH 119249 A CH119249 A CH 119249A CH 119249D A CH119249D A CH 119249DA CH 119249 A CH119249 A CH 119249A
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Description


  Spielapparat.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Spielapparat, insbesondere für Spielsäle  und dergleichen, und zwar gehört er zu der  jenigen Gattung von. Spieleinrichtungen; bei  denen die Spieler nicht durch sogen. Glück,  sondern durch ihre eigene Geschicklichkeit  Gewinner werden können.  



  Gekennzeichnet ist der Spielapparat  durch eine drehbar gelagerte, am Umfang  mit Zahlen versehene Scheibe, welche     mit-          telst        auslösbarer    Sperrvorrichtung gesperrt  werden kann, um mindestens einer Person  von einer Stelle aus zu gestatten, die Scheibe  an den von ihr gewünschten Stellen zum  Stillstand zu bringen.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf bei  liegender Zeichnung in einer beispielsweisen  Ausführungsform zur Darstellung gebracht,  und es zeigen:       Fig.    1 eine Vorderansicht in kleinerem  Massstab,       Fig.    2 eine Ansicht bei abmontiertem  Vorderteil,       Fig.    3 einen Grundriss,       Fig.    4 eine Einzelheit im Schnitt, nach  der Linie     A-13#    von     Fig.    2;         Fig.    5 bis 7 sind Schalteinrichtungen;       Fig.    8 ist ein Schaltbild.  



  Der dargestellte     ,Spielapparat    besitzt  einen     Ständer    1, welcher Lager 2 trägt. In  letzteren ist eine Welle 3 drehbar gelagert,  die     beiderends    fest je ein Ziffernrad 5, 4  trägt. Der Ständer 1 besteht aus zwei     Pla-          tinen    6, 7. Zwischen diesen Platinen 6, 7  ist ein Elektromotor 8 eingebaut, wobei das  freie Ende der     Motorwelle    9 eine Scheibe  10 trägt. Diese liegt pressend gegen einen  Ring 11 des einen Ziffernrades 4 an. Da  durch werden-die Drehungen der Motorwelle  auf die Zahlenscheibe 4, von dieser über die  Welle 3 auf die Zahlenscheibe 5 übertragen.

    Die einander zugekehrten Planflächen der  Zahlenscheiben 4, 5 weisen je einen Zahn  kranz 12 auf, gemäss     Fig.    3 und 4. Ferner  sind die Zahlenscheiben durch Streben 1.3  in Zahlenfelder 14 eingeteilt, wobei die  Zählen auf eine dünne Kartonscheibe 15  aufgedruckt sind, die sich je innerhalb des  Ringes 11 befinden     (Fig.    4).  



  Die Zahlenscheiben 4, 5 können mittelst  einer Sperrvorrichtung 16 gesperrt und frei  gelegt werden, zum Zwecke, die rotierenden  Zahlenscheiben nach Belieben des Spielers      plötzlich arretieren     bezw.    am     Weiterdrehen     verhindern zu können.  



  Um nun dies zu     ermöglichen,    sind     auf     einer Traverse 17 der Platinen 6,     "r    zwei  in bezug aufeinander übers Kreuz angeord  nete zweiarmige: Hebel 18, 19 schwenkbar  um einen Schraubenbolzen 20' vorgesehen,  welch letzterer in der Traverse 17 fest  sitzt.  



  Die längeren Arme     resp.    deren     Enden     der Hebel 18, 19 sind mit     Sperrstücken    20  gelenkig verbunden, welch letztere wiederum  um Schraubenbolzen 21 schwingbar sind.       Einerends    sind die Sperrstücke     ?()    recht  winklig abgebogen, während sie     anderends     je eine Nase 22 aufweisen. Diese Sperr  stücke 20 sind mittelst den Schrauben  bolzen 21 an einem     Winkeleisen    23 angeord  net, das an Lagerstützen der     Lager    ? be  festigt -ist. Die Nasen     ??    liegen seitlich  gegen Vorsprünge 24 eines Ankers 25 an.

    Dieser liegt     über    dem Kern 26 eines     Elek-          tromagnetes   <B>27,</B> wobei aber der Anker 25  durch Führungsstangen 28 geführt ist und  unter der     Wirkung    von Federn 29' steht,  derart, dass bei erregtem Elektromagneten 2 7  der Anker 25 mit seinen Vorsprüngen 24  entgegen der Wirkung der     Federni    29' von  dem Kern     ?6    angezogen wird, beziehungs  weise es bewegen sich die     Vorsprünge    24  abwärts von den Nasen 22 -weg.

   Auf die  Sperrstücke 20 wirken Federn 29 ein, die       einerends    an den Sperrstücken und     ander-          ends    am Winkeleisen     ?3    festgelebt sind. Bei  frei gewordenen Nasen 22 werden die     Sperr-          stücli#e    20 von den gespannten Federn ?9  um die Schraubenbolzen 21 gemäss den Pfei  len I,     II    geschwenkt, so     da.ss    die abgebogenen  Enden der     Sperrstücke    20 in die Bahn der       Zahnkränze        12        der        Zahlenscheiben        4,

      5  und letztere sperren. Durch     Ge-          ben,cinanderbewegen    der kürzeren     Arme    der  Hebel 18, 19 können die Sperrstücke aus  der Bewegungsbahn der     Zahnkränze    12 ge  schwenkt und die Nasen 22 hinter die Vor  sprünge 24 des Ankers 25 bewegt werden       (Ei-.   <B>7).</B> In dieser Stellung werden die       Sperrstücke    ?0 gesichert bis zur nächstfol-         -enden    Erregung     des        31agnetes    27. Der durch  die längeren     Arme:    der Hebel 18, 19 ein-.

    geschlossene     Winkel,    beziehungsweise der       Abstand    der     Hebelarmenden    kann mittelst  einer     Regulierschraube    31 des einen Hebels  19, welche     geg@ii    einen     Anschlag    32 des     Ile-          bels    1.8     anliefen,        -eregelt    werden.  



  Zwischen den     Plat=inen    6, 7 ist ferner  (=in     Glühlampengehäuse    3 8     eingebaut,    des  sen beide Stirnseiten den Zahlenscheiben 4, 5       zugel#.ebrt    und offen sind.

   Dieses Gehäuse       '33    besitzt,     -vic,        @nls        Fig.    1 ersichtlich, die  Form eines einzelnen Feldes 14, welch letz  tere sich im     Bereiche    des     Glühlampen-           < gehä.uses        >bewe-en.    Dieses ist in     Öffnun-          gen    der     Platinen    6, 7 eingebettet und     -weist     in einer Fassung eine Glühbirne     34    auf.

    Der     Stromkreissehluss    dieser     Glühbirne    34  wird von     einem    weiteren,     Elektromagneten     35 beherrscht, der in     Wirkungsverbindung     mit einem Sehalter     ;6    steht. Der Elektro  magnet 35 besteht aus den gleichen     Teilen     wie der     Elelztroinagnet        --)i.    wobei aber der  Anker     :3    7 einen Haken 38 besitzt.

   Mit die  sem kann ein Sperrstift 39     einer    Welle 40  in Eingriff     gebracht    werden, in welcher       Welle    40 das eine Ende eines Kontakt  armes 41 festgelegt ist. Der     Sperrstift    39  kann, wie aus     Fig.    2 und 5 ersichtlich, in  den Bereich einer Kontaktfeder 42 der Glüh  lampenfassung geschwenkt werden, in wel  cher Stellung der     Kontaktarm    41 auf einer       Kontaktklemme        1aufliegt.    In dieser Stel  lung ist der Stromkreis der Glühbirne 34  geschlossen,

   so dass die Ziffern der im Be  reich des Gehäuses     33    sich befindenden  Felder 14     durcbleuelitet    werden. Die Welle  40 trägt     beiderends    je zwei Zeiger 44, 45,  von     -welchen    der eine -weiss und der andere  schwarz ist.

   Diese Zeiger stehen unterhalb  der     Zahlenseheiben    4, 5 vor und dienen zur  Bewegung der Welle 40 gemäss Pfeil     III,     also in dem     Richtungssinne,    dass der Sperr  stift<B>39</B>     von    der     Kontaktfeder    42 weg hin  ter den Haken 38     naeh    abwärts bewegt wird,  wobei     gleichzeitig-    der Kontaktarm 41 von  der Kontaktklemme 4 3 weg in annähernde       Senkrechtstellung    schwenkt. In dieser Stel-      lang der Teile 39, 41 ist der Stromkreis der  Glühbirne unterbrochen.  



  Der Vorgang beim Spielen ist     nun    fol  gender:  In erster Linie wird die Welle 40 mit  einem der Zeiger 44, 45 derart gedreht, dass  die schwarzen Zeiger 44 senkrecht zu stehen  kommen, wobei der Sperrstift 39 hinter den  Haken zu liegen kommt und die Teile 40,41  in ihrer Stellung sichert. Alsdann werden       dic-    Sperrstücke 20 mittelst den Hebeln 18,  19 aus den Zahnkränzen 12 bewegt, wobei  die Regulierschraube 31 gegen den Anschlag  32 anzuliegen kommt. Letztere Teile 31, 32  sind isoliert auf; den Hebeln 18, 19 ange  ordnet und dienen zugleich als Kontaktteil  zum Öffnen und     Schliessen    des Stromkreises  des Motors 8, in welchen Stromkreis; noch  ein Regulierwiderstand 46 eingeschaltet ist.

    Sobald nun die Sperrstücke 20 aus den  Zahnkränzen ausgeschwenkt und durch ihre  Nasen 22 an den Vorsprüngen 24 gesichert  sind, ist auch der Stromkreis infolge der  aufeinander liegenden Teile 31, 32 geschlos  sen, gemäss     Fig.    B. Die Umdrehungen der       Motorenwelle    9 werden durch die     Scheibe     10 auf die Zahlenscheiben 4, 5 übertragen.  



  Den Spielern ist nun die Aufgabe ge  stellt, die rotierenden Zahlenscheiben durch  Drücken auf einen Druckknopf anzuhalten,  wenn diejenige Zahl, zum Beispiel die Zahl  8, auf welche er einen Geldbetrag gesetzt  hat, vor der Marke erscheint.  



  Die zu betätigenden Druckknöpfe 80 be  finden sich in einem Stromkreis, in welchem  die Elektromagnete 27 und 35 in Serie ge  schaltet sind, gemäss     Fig.    B.  



  Sobald nun der Stromkreis der Elektro  magnete 27 und 35 geschlossen wird, wer  den diese erregt und somit die Anker 25  und 37 entgegen der Wirkung ihrer Federn  angezogen. Dadurch werden die freigewor  denen Sperrstücke 20 von den Federn 29  gegen die Zahnkränze 12 bewegt und da  durch die Ziffernräder 4, 5 plötzlich ange  halten. Gleichzeitig wurde die Stromzufuhr  zum Motor 8 infolge der voneinander be  wegten Teile 31, 32 abgeschnitten. Eben-    falls gleichzeitig bewegte der Kontaktarm  41, der am freien Ende ein Gewicht 47 auf  weist,     die    Welle 40     resp.    den freigeworde  nen.

   Stift 39 gegen die Kontaktfeder 42,  während der Kontaktarm 41 selbst auf die  Kontaktklemme 43 fällt, so dass der Strom  kreis der Glühbirne 34 geschlossen und die  im Bereich des Gehäuses     33.    sich befinden  den Ziffern durchleuchtet werden, gemäss       Fig.    B.  



  Insofern die bestimmte Zahl 8 beleuch  tet wird, ist der Spieler Gewinner und er  hält seinen gemachten Geldeinsatz um ein  Vielfaches vermehrt zurück, während beim  Durchleuchten einer falschen Zahl 2, 3, 6  der Spieler seines Einsatzes verlustig geht.  Es liegt     nun    in der ,Hand des Spielers,  durch Geschicklichkeit die Ziffernräder im  richtigen Moment so abzustoppen, dass die  bestimmte Zahl in den Beleuchtungsbereich  fällt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: . Spielapparat, gekennzeichnet durch eine drehbar gelagerte, am Umfang mit Zahlen versehene Scheibe, welche mittelst einer auslösbaren Sperrvorrichtung gesperrt wer den kann, um mindestens einer Person von einer Stelle aus zu gestatten, die Scheibe an den von ihr gewünschten Stellen zum Stillstand zu- bringen. UNTERANSPRtrCHE 1. Spielapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Auslösen der Sperrvorrichtung Elektromagnete vor gesehen sind und dass im Stromkreis der Elektromagnete ein Ausschalter für einen die Zahlenscheibe antreibenden Motor eingebaut ist, das Ganze derart, dass beim Auslösen der Sperrvorrichtung der Motor ausgeschaltet wird. 2.
    Spielapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, wie in der Zeichnung dargestellt und in bezug darauf be schrieben.
CH119249D 1926-03-17 1926-03-17 Spielapparat. CH119249A (de)

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CH119249D CH119249A (de) 1926-03-17 1926-03-17 Spielapparat.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE739134C (de) * 1939-08-05 1943-09-13 Gustav Butschek Optisches Anzeigegeraet zur Verwendung in Verbindung mit einem Roulettespiel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE739134C (de) * 1939-08-05 1943-09-13 Gustav Butschek Optisches Anzeigegeraet zur Verwendung in Verbindung mit einem Roulettespiel

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