CH119319A - Verfahren und Einrichtung zur Ausführung kurzzeitiger Röntgenaufnahmen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Ausführung kurzzeitiger Röntgenaufnahmen.

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CH119319A
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capacitor
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Verfahren     und    Einrichtung     zur    Ausführung kurzzeitiger Röntgenaufnahmen.    Die bisher gebräuchlichen Einrichtungen  für kurzzeitige Röntgenaufnahmen, bei denen  der für die Aufnahme eingeschaltete     Rönt-          genröhrenstrom    durch einen oder mehrere  Kondensatoren geliefert wird, haben den  -Nachteil, dass durch die gleichzeitige     Auf-          und    Entladung ein sehr heftiger Stromstoss  und damit eine wenn auch kurze, aber sehr  erhebliche Belastung des Netzes eintritt, die  zu Störungen der sonstigen an dieses ange  schlossenen Teilnehmer führt.  



  Gemäss der Erfindung wird dieser Nach  teil dadurch vermieden, dass die Kondensa  toren über eine     Gleichrichteranordnung    der  art allmählich aufgeladen werden, dass die       Entladeströmstärke    bedeutend höher ist als  die Ladestromstärke und sich so nur eine  geringe und fast gleichmässige Belastung des  Netzes ergibt. Die Kondensatoren sind dabei  derart bemessen, dass sie die gesamte Ener  gie für die Röntgenaufnahme bei ihrer Ent  ladung liefern.  



  Durch das neue Verfahren wird noch der  besondere Vorteil erreicht, dass' alle Appa-    rate des Ladestromkreises in ihren. Abmes  sungen kleiner gehalten werden können als  nach den bekannten Schaltungseinrichtun  gen. Auch kann der Strom in dem Primär  kreis des Transformators so bemessen werden,  dass jede Lebensgefahr für die Personen ver  mieden ist, die zufällig mit den     Hochspan-.          nungsteilen    der Anlage in Berührung     kom..          men.     



  In den     Fig.    1 und 2 sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele der neuen Einrichtung schema  tisch dargestellt.  



  Wie     Fig.    1 zeigt,     i'st    an die Netzklem  men 1 über einen regelbaren, der Strombe  grenzung dienenden einstellbaren     Vorschalt-          widerstand    2 die Primärwicklung 3 eines  Hochspannungstransformators 4 angeschlos  sen. Von der Sekundärwicklung 5 werden in  bekannter Weise über Gleichrichter, vorzugs  weise     Hochvakuum-Ventilröhren    6, zwei in  Reihe liegende Kondensatoren 7 und 8 gela  den, die im Vergleich zur Transformator  spannung eine Betriebsspannung für die  Röntgenröhre 9 liefern, die ungefähr auf den      doppelten Betrag erhöht. ist.

   Jede der Ventil  röhren ist mit einem der Kondensatoren in  Reihe geschaltet, so dass zwei     Selz-tindärhreise     entstehen, in denen die Ventile in umgekehr  ter Richtung liegen. Die     Glühkathoden    der  Ventilröhren 6 werden     mittelst        kleiner     Transformatoren 16 geheizt, die, auf ihrer  Primärseite an die     Wechselstromquelle    1 an  geschlossen sind. Die Röntgenröhre 9 ist zwi  schen den Ventilröhren und den Kondensa  toren angeschlossen.  



  Vor die Primärwicklung 10 des ebenfalls  an die     Wechselstromquelle    1 angeschlossenen       Heiztransformators    11 der Röntgenröhre 9  ist ein Regelwiderstand 13 geschaltet. Die  ser ist mit zwei Schleifkontakten 13 und 14  versehen, die .mit einem Kurzschliesser 15  verbunden sind. Dieser bezweckt einen  schnellen Übergang von der Einstellung des       Widerstandes    12 auf     Vorheizung        zti    der an  dern auf Vollheizung zu erhalten.

   Die Figur  zeit den Schalter 15 in der Stellung für       Vorheizung;    durch Schliessen erfolgt die Ein  stellung auf Vollheizung, wobei die Rönt  genröhre eine derartige Leitfähigkeit erhält,  dass die     Kondensatoren    sich mit     äusserst     kräftigem Strom darüber entladen.  



  Die neue Einrichtung weist den     Vorteil     auf, dass ausser dem Netz sämtliche     Zwischen-          -eräte    zwischen diesem und den Kondensa  toren, also die ganze zur Erzeugung der       ,#leicligerichteten    Hochspannung dienende  Apparatur nur schwach mit Strom belastet  wird. Alle diese Teile können     dementspre-          ehend    für eine geringere Stromstärke, also in       wesentlich    kleineren Abmessungen, ausge  führt werden als bei Einrichtungen, bei  denen ein dem augenblicklichen Röhrenstrom       Entsprechender    Strom unmittelbar dem Netz       entnommen    wird.  



  Anstatt in die Primärleitung des Hoch  spannungstransformators einen     Vorschalt-          widerstand    einzuschalten, können auch die  Ventilröhren derart bemessen werden, dass -sie  nur Strom der gewünschten geringen Stärke  durchlasen.     Zweckmässiger    ist es im allge  meinen, mit     Vorse.haltwiderstand    zu arbeiten,  der es gestattet, die Einrichtung sowohl für         diagnostische,    als auch therapeutische     Zwcclic     zu verwenden, in welch letzterem Falle auch  grössere Stromstärken zur     Verwendung        kom-          inen    können, da es sich um Dauerbelastung  handelt.  



       Zweckmässig    wird der     Vorschaltwider-          stand    oder die     Durchlassfähigheit    der Ventil  röhren derart     geniessen,    dass die     Sekundär-          kurzsclilttssstroin,#tärho    des     Hoehspannun:;s-          transformators    ungefähr     30    bis 5t1     -Milli-          ampere    nicht überschreitet, so dass jede  Lebensgefahr für eine die hochspannungs  führende Teile berührende und den Kurz  schluss verursachende Person ausgeschlossen  ist.  



  Da für Durchleuchtungen nur verhältnis  mässig     schwache    Ströme gebraucht.     werden,     kann die Einrichtung auch mit fester Be  grenzung der Stromstärke ebenfalls für diese       Zwecke    verwendet werden, wobei auch die  Kondensatoren abgeschaltet werden können,  da dann die     durch    diese bedingte Erhöhung  der von dein     Hochpannungstransforinator          sekundär     Spannung nicht erfor  derlich ist.  



       An    Stelle der in     Fig.    1 dargestellten       Gleichrichte@rschAtun-    mit zwei Ventilröh  ren und     Kondensatoren    kann auch die in       Fig.        =?    dargestellte Anordnung verwendet  werden, bei der nur ein Kondensator 1 7 und  eine Ventilröhre 6 vorhanden sind. Beide  sind in Reihe an die Sekundärwicklung 5 des       Hochspannungstransformators    angeschlossen.  Die Röntgenröhre 9 liegt im     Zebenschluss    zu  dem Kondensator 17. Der Heizstromkreis der  Glühkathode der     Röntgenröhre    9 ist in     Fig.     



  nur durch den Transformator 11 angedeu  tet. Seine     Prini@i.rivicl#.lung    kann über einen  einfachen     Ausschalter    an die Wechselstrom  quelle 1 angeschlossen sein oder die Einrieb  tun--- kann genau wie diejenige nach     Fig.    1  getroffen sein.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH 1.</B> Verfahren zur Erzeugung kurzzeitiger Röntgenaufnahmen, bei welchem der die Röntgenröhre speiende Stroin einer Gleich richteranordnung mit wenigstens einem Kon- densator entnommen wird, dadurch gekenn zeichnet, dass die Aufladung der Kondensa toren innerhalb einer im Verhältnis zur Ent ladungszeit der Kondensatoren über die Röntgenröhre langen Zeit, aber mit sehr ge ringer Stromstärke erfolgt. UNTERANSPRUCH: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Glüh- kathode der dem Kondensator parallel ge schalteten Röntgenröhre während der Aufladezeit der Kondensatoren nur so schwach vorgeheizt wird, dass die Rönt genröhre für die nachfolgende Entladung vorbereitet, den Kondensatoren aber wäh rend der Ladezeit kein nennenswerter Strom entnommen wird.
    PATENTANSPRUCH II: Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass der Widerstand des Primär kreises des Hochspannungstransformators so hoch bemessen ist, dass nur ein verhältnis mässig geringer Strom in diesem Kreis flie ssen kann, während anderseits die Kondensa toren so stark bemessen sind, da.ss sie die ge samte für die Röntgenaufnahme benötigte Energie im Sehundä_rkreise liefern.
    UNTERANSPRüCHE: -9. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass an dem Hoch spannungstransformator eine Gleichrich- teranordnung angeschlossen ist, die aus zwei, je einen Kondensator und eine Ven tilröhre enthaltenden Kreisen besteht, wo bei die Ventilröhren im umgekehrten Sinne eingeschaltet sind und die Konden satoren in Reihe liegen, an deren Aussen klemmen die Röntgenröhre angeschlossen ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine Schaltungsanord nung, die die Entladung der Kondensato ren durch plötzliche Regelung der Heiz stromstärke der lIochvakuum-Röntgen- röhre herbeiführt. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, ge kennzeichnet durch eine Kurzschlussvor- richtung für einen im Primärkreis des Heiztransformators für die Röntgenröhre angeordneten Widerstand. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine Gleichrichteran ordnung, die aus nur einer Ventilröhre und einem Kondensator besteht, wobei die Röntgenröhre an die Klemmen des Kondensators angeschlossen ist.
CH119319D 1925-04-02 1926-03-26 Verfahren und Einrichtung zur Ausführung kurzzeitiger Röntgenaufnahmen. CH119319A (de)

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