CH119397A - Taschenkinematograph. - Google Patents

Taschenkinematograph.

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CH119397A
CH119397A CH119397DA CH119397A CH 119397 A CH119397 A CH 119397A CH 119397D A CH119397D A CH 119397DA CH 119397 A CH119397 A CH 119397A
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CH
Switzerland
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sep
film
pocket
kinematograph
film tape
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Inventor
Hauser Philippe
Probst Eduard
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Hauser Philippe
Probst Eduard
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Application filed by Hauser Philippe, Probst Eduard filed Critical Hauser Philippe
Publication of CH119397A publication Critical patent/CH119397A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)

Description


      Zusatzpatent    zum Hauptpatent Nr. 116830.         Tasehenkinematograph.       Gegenstand des Hauptpatentes bildet ein       Taschenkinematograph,    bei welchem in zu  einander parallelen Platinen eine Achse zur  Aufnahme der Filmrolle und der Mechanis  mus zur schrittweisen Bewegung des Film  bandes gelagert, und zwar derart nahe an  einen zwischen der einzusetzenden Filmrolle  und dem Mechanismus rechtwinklig zur  Achse der Filmrolle angeordneten Kanal zur  Aufnahme der Optik herangerückt sind, dass  eine Verminderung der Abmessungen des  Apparates auf Taschengrösse ermöglicht  wird.  



  Gemäss vorliegender zusätzlicher Erfin  dung ist zwecks Führung des Filmbandes an  der Optik vorbei eine längliche, im Bereich  eines Schaltrades für die schrittweise Bewe  gung des Filmbandes, das mit seinen-Zähnen  in die Perforierung des Filmbandes eingreift,  leicht gewölbte und an ihren einem Ende  drehbar gelagerte Platte vorgesehen, welche,  zusammen mit einer weiteren Platte, die  gegen erstere durch Federdruck     angepresst     wird und auf ihr nur am Rande aufliegt,  einen Kanal für das Filmband bildet.

      Diese Anordnung bringt     deil    Vorteil einer  guten Führung für das Filmband sowohl  beim Abrollen des Filmbandes, als auch  beim     Wiederaufrollen.    Im letzteren Falle  kann in einfacher Weise durch     Verschwen-          ken    der Führungsplatten das Filmband ausser  Eingriff mit den Zähnen des Schaltrades ge  bracht werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfin  dungsgegenstandes ist in der Zeichnung dar  gestellt, in welcher       Fig.    1 einen senkrechten Schnitt nach  der Linie     I-1    in     Fig.    2 durch den Apparat  in ungefähr     Zig    der natürlichen Grösse dar  stellt;       Fig.    2 ist ein Schnitt nach der Linie       II-II    in     Fig.    1;

         Fig.    3 zeigt den untern Teil des Appa  rates mit eingesetztem Mikroskop und auf  letzteres aufgesetzter Muschel, um den Film  in der Durchsicht zu betrachten, und       Fig.    4 zeigt in grösserem Massstab Einzel  heiten des Mechanismus zur schrittweisen  Bewegung des Filmbandes und der Füh  rung des letzteren.      Im gezeigten Ausführungsbeispiel be  zeichnen 1, 2 und 3 zueinander parallele     Pla-          tinen.    In den Platinen 1 und 3 ist die Achse  5 zur Aufnahme :der Filmrolle 6 auf einer  Seite eines senkrecht zu dieser Achse sich  erstreckenden Kanals 11 zur Aufnahme der  Optik gelagert.

   Auf der andern Seite die  ses Kanals 11 ist der Mechanismus zur Er  zeugung der schrittweisen Bewegung des  Filmbandes 14 in den Platinen 2 und 3 ge  lagert, und das obere Ende der Platine 2  ist zu einer Rohrform umgebogen, um den  Kanal 11 zu bilden. Der Mechanismus  zur Erzeugung der schuttweisen Bewe  gung des Filmbandes weist ein Mal  tesergetriebe auf, bestehend aus einem acht  zackigen Sternrad 38, das auf einer dreh  baren Achse 39 sitzt, und einem Rad 40,  mit einem Zahn, das mit dem Stern  rad 38 zusammenarbeitet und auf der dreh  bar gelagerten Achse 41 fest ist.

   Auf letz  terer befindet sich ein Schwungrad 42 und  ein Zahnrädchen 25 eines Übersetzungs  getriebes für diesen Mechanismus, dessen  grösseres Zahnrad 23 auf einer in den     Pla-          tinen    1 und 3 drehbar gelagerten Achse 45  fest ist, welche ein Vierkant 46 zur Auf  nahme einer     Kurbel    8 besitzt. Auf der Achse  5 für die Filmrolle ist ebenfalls ein Vier  kant 48 vorgesehen. Mit dem     Sternrad    38  ist ein Schaltrad 49 verbunden, dessen Zähne  50 in die Löcher 22 des Filmbandes ein  greifen.  



  Um die Abmessungen des Apparates so  klein als möglich zu halten, ist, wie beim  Hauptpatent, die Achse 5 für die Filmrolle  und der Mechanismus zur Erzeugung der  schrittweisen Bewegung des Filmbandes so  nahe als möglich an den zwischen ihnen lie  genden Kanal 11 für die Optik herangerückt.

    Ferner ist der Mechanismus zur Erzeugung  der schrittweisen Bewegung des Filmbandes,  der Kanal 11 und der Teil der Achse 5, auf  welchen die Filmrolle aufgesteckt wird, zu  einer Seite der Platine 3 angeordnet und das  Übersetzungsgetriebe 23, 25 zur andern  Seite der Platine, welche Anordnung das  nahe Heranrücken von Filmrolle und vom         e        rwalinten        ä        Mechani-s        inus        an        den        Kanal        11     ermöglicht.

    Zur Führung des Filmbandes an der  Optik     vorbei    und zum Schaltrad 49 ist eine  längliche Platte 5<B>2</B> vorgesehen, welche im  Bereich des Schaltrades etwas gewölbt ist  und an ihrem einen Ende um einen Zapfen  53 drehbar gelagert ist. Die Führungsplatte  52 besitzt einen Schlitz 54 für die Bildöff  nung und einen weiteren Schlitz 55 für den  Durchtritt der Zähne 50 des     Schaltrades    49.  Auf die Platte 52 ist eine weitere, ähnlich  gestaltete Platte 56 durch Blattfedern 5<B>7</B>  gepresst, welche     ;ich    gegen einen Bolzen 58  abstützen und die Platte 5 2 gegen einen der  Distanzbolzen 52' anpressen.

   Die     Platte    56  ruht nur an den ihren Längskanten benach  barten Teilen auf der Platte 52 auf, wie in       Fig.    4 gezeigt, so dass zwischen den beiden  Führungsplatten 52 und 56 eine     kanal-          förmige    Rinne für das Filmband entsteht.  Ein Stift 59     sichert    die Platte 56 gegen       Verschi(,bung,        mid    dieselbe ist mit ähnlichen  Schlitzen wie die Schlitze 54 und 55 der  Platte 52 versehen.  



  Es ist ferner ein um eine Achse 60 dreh  barer hocken 61. vorgesehen, welcher durch  einen an ihm befestigten Stift 62 verstellt:  werden kann. Der Stift 62 ragt durch     einen     Schlitz 63     (Fig.    3) hindurch und etwas über  die Platine 2 hinaus, so dass er von Hand  verschoben werden kann. Wird der Stift  von der in den     Fig.    1 und 3 gezeigten un  tern Lage nach oben     verschoben,    so wirkt  der hierdurch gedrehte Nocken 61 auf die  Führungsplatte 52 ein und     versehwenkt     letztere um ihre Drehachse 53 so weit, dass  der Film     ausser    Eingriff mit dem Schaltrad  gebracht wird.  



  Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass  durch Drehen der Kurbel 8 das Einzahnrad  40 des     Maltesergetriebes    über das Überset  zungsgetriebe 23, 25     gedreht    und das Stern  rad 38 und     Schaltrad    49 in     ruelzweise    Um  drehung versetzt und somit dem Filmband  eine schrittweise Bewegung erteilt wird.  



  Soll der bewegte Film projiziert werden,  so wird, wie in     Fig.    1 gezeigt, ein Glüh-           lämpchen    28 in einer an eine     Taschenlam-          penbatterie    angeschlossene Fassung 65 in  den Kanal 11 gesteckt und mit Hilfe der  Linse 66 das Bild auf einen Schirm ge  worfen.  



  Sollen die Filmbilder bei Tageslicht oder  künstlichem Licht in der Durchsicht betrach  tet werden, so wird, wie in     Fig.    3 darge  stellt, in den Kanal 11 ein Mikroskop 28  eingesetzt, auf welches eine Muschel 68 auf  gesetzt ist, zum Abstützen des Apparates  auf die die Augenhöhle des Beobachters um  rahmenden Schädelknochen.  



  Der vorstehend beschriebene Apparat ist  lose in eine Blechschachtel 69 eingesetzt, in  welcher der für die aufzusteckende Film  rolle vorhandene freie Raum zur Aufnahme  des sämtlichen Zubehörs, wie Muschel 68,  Mikroskop 28, Fassung 65 und Kurbel 8,  dient, so dass, mit Ausnahme der Filmrollen,  der ganze Apparat in der Blechschachtel un  tergebracht werden kann. Über die Blech  schachtel, ,die mit einem nicht gezeigten     Dek-          kel    verschlossen sein kann, kann eine Hülse  27 geschoben werden, in welcher eine     Rolle     71 zur Aufnahme des abgewickelten Film  bandes auf einer drehbaren Achse 72 vorge  sehen ist, welche Achse vermittelst Schnur  scheiben 73 und 74 und einem nachgiebigen  Zugorgan 75 mit der Kurbel 8 in Drehver  bindung steht.

   Das Gleiten des Zugorganes  ermöglicht ein richtiges Ab- und     Aufwik-          keln,    trotz der ständig sich ändernden Durch  messer des ab- und aufgewickelten Film  bandes. Soll das Filmband wieder auf seine  ursprüngliche Rolle, von welcher es bei der  Projektion abgewickelt wurde, aufgewickelt  werden, so wird .die Kurbel 8 auf den Vier  kant 48 der Achse 5, auf welcher die Film  rolle 6 aufgesetzt ist, aufgesteckt und der  Knopf 62 nach oben geschoben, wodurch  das Filmband ausser Eingriff mit den Zäh  nen 50 des Schaltrades 49 gebracht wird.  Beim Drehen der Kurbel 8 wird dann das  Filmband auf die Rolle 6 aufgewickelt.

   An  statt eine Hülse 27 mit Achse 72 zum Auf  wickeln des Filmbandes vorzusehen, könnte  auch ein kleiner Lagerständer für eine    leere Rolle auf die Platinen 1 und 2 auf  setzbar vorgesehen sein, wobei die Achse  der Rolle wieder über ein nachgiebiges Zug  organ von der Kurbel 8 angetrieben werden  könnte.  



  Es     könnte    auch eine rotierende Blende  im Apparat eingebaut sein. Durch Vergrösse  rung des Durchmessers des Einzahnrades 40  kann aber die Geschwindigkeit der schritt  weisen Bewegung des Filmbandes so stark  gesteigert werden, dass . die Verschiebung  eines Filmbildes so plötzlich erfolgt, dass sie  von Auge nicht mehr störend empfunden  werden     kann.     



  Durch die neue Anordnung der Einzel  teile und deren     Ausbildung    ist es gelungen,  einen     Taschenkinematographen-    zu schaffen,  der mit Zubehör in einer Schachtel unterge  bracht ist, welche     :die        .Aussendimensionen     von 10 X 5, 5 X 2,5 cm hat, also in einer  normalen Rocktasche untergebracht werden  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Taschenkinematograph nach dem Patent anspruch des Hauptpatentes, dadurch ge kennzeichnet, dass . zwecks Führung des Filmbandes an der Optik vorbei eine läng--- liehe, im Bereich eines Schaltrades für die schrittweise Bewegung des Filmbandes, das mit seinen Zähnen in die Perforierung des Films eingreift, leicht gewölbte und an ihrem einen Ende drehbar gelagerte Platte vorgesehen ist, welche, zusammen mit einer weiteren Platte, die gegen erstere durch Fe derdruck angepresst wird -und auf ihr nur am Rand aufliegt, einen Kanal für das Film band bildet.
    UNTERANSPRüCHE 1. Taschenkinematograph nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltrad mit dem Sternrad eines Mal tesergetriebes verbunden ist. 2. Taschenkinematograph nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse, auf welcher die Filmrolle aufge- steckt wird, ebenfalls für Drehung von einer Handkurbel aus ausgebildet ist, um da., abgewickelte Filmband wieder auf die Spule aufzurollen, und dass ein Nok- ken vorgesehen ist, der auf die drehbar angeordnete Führungsplatte einwirkt, um letztere so weit zu verschwenken,
    da.ss die Zähne des Schaltrades nicht mehr in die Perforierung des Filmbandes beim Wiederaufrollen des letzteren eingreifen. 3. Taschenkinematograph nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein in den Kanal einsetzbares Mikroskop vor gesehen ist und eine auf letzteres auf steckbare Muschel zum Abstützen des Apparates auf dem die Augenhöhle um- EMI0004.0010 rahmenden <SEP> Schädelknochen <SEP> des <SEP> Beobach ters, <SEP> um <SEP> den <SEP> Film <SEP> in <SEP> der <SEP> Durchsicht <tb> durch <SEP> das <SEP> Okular <SEP> des <SEP> Mikroskopes <SEP> zu <tb> betrachten,
    <SEP> welches <SEP> Mikroskop <SEP> durch <SEP> ein <tb> von <SEP> einer <SEP> Taschenbatterie <SEP> gespeiste <tb> Lämpchen <SEP> ersetzt <SEP> -erden <SEP> kann, <SEP> wenn <SEP> der <tb> Film <SEP> projiziert <SEP> werden <SEP> soll. <tb> -l. <SEP> Taschenkinematograph <SEP> nach <SEP> Patenta.n spruc.h, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> der <tb> Kanal <SEP> für <SEP> die <SEP> Optik <SEP> vom <SEP> Endteil <SEP> einer <tb> zu <SEP> Röhrenform <SEP> aufgebogenen <SEP> Platine <SEP> ge bildet <SEP> wird.
CH119397D 1926-04-24 1926-04-24 Taschenkinematograph. CH119397A (de)

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CH119397T 1926-04-24

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CH119397D CH119397A (de) 1926-04-24 1926-04-24 Taschenkinematograph.

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE751248C (de) * 1938-07-14 1953-05-04 Siemens & Halske A G Kinematografische Kamera mit Einrichtung zum Zurueckspulen des Films
DE751121C (de) * 1938-07-14 1953-05-18 Siemens & Halske A G Kinematografische Kamera mit einer Einrichtung zum Zurueckspulen des Films
DE1181543B (de) * 1959-11-16 1964-11-12 Marvin Kapilow Laufbildbetrachtungsgeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE751248C (de) * 1938-07-14 1953-05-04 Siemens & Halske A G Kinematografische Kamera mit Einrichtung zum Zurueckspulen des Films
DE751121C (de) * 1938-07-14 1953-05-18 Siemens & Halske A G Kinematografische Kamera mit einer Einrichtung zum Zurueckspulen des Films
DE1181543B (de) * 1959-11-16 1964-11-12 Marvin Kapilow Laufbildbetrachtungsgeraet

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