CH119458A - Verfahren zur Herstellung einer, mehrere in einem flüssigen Dispersionsmittel dispergierte Stoffe enthaltenden Dispersion. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer, mehrere in einem flüssigen Dispersionsmittel dispergierte Stoffe enthaltenden Dispersion.

Info

Publication number
CH119458A
CH119458A CH119458DA CH119458A CH 119458 A CH119458 A CH 119458A CH 119458D A CH119458D A CH 119458DA CH 119458 A CH119458 A CH 119458A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
dispersed
dispersion
additional mass
rubber
sulfur
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Limited The Anode Rubb Company
Original Assignee
Anode Rubber Company Limited
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Anode Rubber Company Limited filed Critical Anode Rubber Company Limited
Publication of CH119458A publication Critical patent/CH119458A/de

Links

Landscapes

  • Colloid Chemistry (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung einer; mehrere in einem     flüssigen        Dispersionsmittel          dispergierte    Stoffe enthaltenden Dispersion.    Bei der Erzeugung von zusammenhängen  den     Stoffgebilden,    welche durch Nieder  schlagen aus einer Dispersion des betreffen  den Stoffes hergestellt werden sollen, tritt  in vielen Fällen die Notwendigkeit auf, in  den Niederschlag verschiedene Zusatzstoffe  einzuverleiben.

   Die Hinzufügung eines fremden       Stoffes    zu einer 'Dispersion ist aber in vielen  Fällen mit verschiedenen Schwierigkeiten  verbunden, da zum Beispiel gewisse Disper  sionen, insbesondere die in erster Reihe in  Betracht kommende Kautschukmilch, mehr  oder weniger labil sind und durch fremde  Zusätze leicht koaguliert werden, oder die       Suspendierbarkeit    des Zusatzstoffes selber  oft zu gering ist, oder aber, es weisen die  in der Dispersion vorhandenen, verschiedenen  (rund- und Zusatzstoffe bezüglich der bei der       anzuwendenden    Verarbeitungsweise in Be  tracht kommenden Eigenschaften, zum Bei  spiel spezifisches Gewicht,     Benetzbarkeit,          elektrophoretische    Wanderungsgeschwindig  keit,

   so grosse Unterschiede auf, dass wäh  rend der Verarbeitung eine Entmischung    auftritt, beziehungsweise, dass im erzielten  Niederschlag die der Dispersion zugefügten  Zusatzstoffe nicht in der gewünschten Menge  oder in der erforderlichen gleichmässigen Ver  teilung vorhanden sind.  



  Es ist bereits bekannt, dass man den  obigen Schwierigkeiten zum Teil durch An  wendung sogenannter Schutzkolloide, das  heisst     liophiler    organischer Kolloide entgegen  treten kann. Diese Stoffe sind jedoch haupt  sächlich auf     hochdisperse    Sole wirksam,  während sich das neue Verfahren auch für  gröbere Dispersionen eignet. Sodann wirkt  die Anwesenheit der Schutzkolloide ungünstig  auf die Eigenschaften des aus der zu ver  arbeitenden Dispersion erzeugten Produktes,  da dieses letztere stets gewisse Mengen       solvatisierbarer    Kolloide enthalten wird.  



  Das Verfahren gemäss der vorliegenden  Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass  mau mindestens zwei voneinander verschiedene  Stoffe miteinander physikalisch vereinigt und  hierauf in     feinstzerteiltem    Zustande in einem       flüssigen        Dispersionsmittel    mit einem     disper-.         gierten     Stoff    mischt.

   Die physikalisch mit  einander vereinigten Stoffe bilden in     disper-          giertem    Zustand eine     Verbund-(Compound)-          Dispersion.    Für den Anmeldungsgegenstand  kommen lediglich Dispersionen fester oder  flüssiger     Stoffe    in Flüssigkeiten in Betracht,  welche gröber als die     Molekulardispersionen     sind.

   Die unerwünschten Eigenschaften des  den einen Bestandteil der Teilchen der Ver  bunddispersion bildenden     Stoffes    können da  durch beseitigt oder verbessert werden, dass  man den andern Bestandteil so wählt, dass  dessen Eigenschaften diejenigen des ersteren  Stoffes im gewünschten Sinne abändern, in  dem zum Beispiel ein Teilchen eines spezi  fisch zu schweren Stoffes mit einem Teilchen  eines     Stoffes    mit geringem spezifischen  Gewicht vereinigt wird.  



  Nachstehend soll das Verfahren an der  Hand von verschiedenen Beispielen mit  Bezug auf die Kautschukmilch eingehender  beschrieben werden.  



  Es sind nämlich verschiedene Methoden  bekannt, um aus wässerigen Kautschukdis  persionen, insbesondere     Kautschukmilch    un  mittelbar Kautschukwaren zu erzeugen, zum  Beispiel durch einfaches oder wiederholtes  Tauchen, durch Zerstäuben oder durch  elektrophonetische Arbeitsverfahren usw. Zur  Herstellung marktfähiger     Kautschukwaren     müssen verschiedene     Zusatzstoffe,    z. B.     Vul-          kanisiermittel,        Acceleratoren,    Füll- oder  Farbstoffe in gewissen und zuweilen hohen  Prozentsätzen zugefügt werden.

   Es ist von  besonderer Wichtigkeit, die fraglichen     Stoffe     bereits der Kautschukmilch oder einer andern  wässerigen Kautschukdispersion (die wir der  Einfachheit halber unter der Bezeichnung       "Kautschukmilch"    zusammenfassen wollen)  zuzufügen, so dass die Zusatzstoffe zusammen  mit dem Kautschuk niedergeschlagen oder       agglomeriert,    beziehungsweise koaguliert  werden.

   Die Einführung der Zusatzstoffe  durch Zufügung zur     Kautschukmilch    ist je  doch oft mit den eingangs erwähnten prak  tischen Schwierigkeiten verknüpft, zum Bei  spiel infolge des Verhaltens dieser Zusatz  stoffe zur     Dispersionsflüssigkeit    der Kaut-         schukinilch    oder gegenüber dem     dispergierten     Kautschuk, oder gegenüber der     kataphore-          tischen    Wirkung des elektrischen Stromes,  falls ein solcher zur Anwendung gelangt.

    So kann zum Beispiel das spezifische Gewicht  der     Zusatzstoffe    in so hohem Grade von dem  jenigen der Kautschukmilch oder der Dis  persionsflüssigkeit     (Wasser)    abweichen, dass  es     Schwierigkeiten    verursacht, das Absetzen  der     Zusatzstoffe    in den Bodenschichten oder  das Ansammeln an der Oberfläche der Kaut  schukmilch zu verhüten, das heisst die gleich  mässige Verteilung der Zusatzstoffe in der  ganzen Menge der Kautschukmilch aufrecht  zu erhalten.

   Eine andere Schwierigkeit mag  dadurch entstehen, dass die in der Kaut  schukmilch     dispergierten    Zusatzstoffe mit der  Kautschukmilch Aggregationen bilden oder       flokulieren,    wobei es unerwünscht sein mag,       solvatisierbare    Schutzkolloide zu verwenden.  



  Es kann auch grosse praktische Schwierig  keiten verursachen, den Zusatzstoff in eine  genügend feine Dispersion zu überführen,  um denselben der     Kautschukmilch        beimengen     zu     können,    wie dies zum Beispiel bei ge  wissen Ölen der Fall ist.  



  Bei der elektrophonetischen Bearbeitung  der Kautschukmilch kann die relative elektro  phonetische Wanderungsgeschwindigkeit der  Teilchen des     Zusatzstoffes    und der Kaut  schukteilchen ungeeignet sein, um in dein  elektrophonetischen     Kautschukniederschlage     den gewünschten     (rehalt    zu Zusatzstoffen zu  erzielen.  



  Endlich können noch andere Eigenschaften  zum Beispiel schlechte     Benetzbarkeit    der  Zusatzstoffe deren Einverleibung in den  Kautschuk erschweren.  



  Im Nachstehenden sind einige Ausfüh  rungsbeispiele des neuen Verfahrens bei der  Verarbeitung von Kautschukmilch zur Erzie  lung verschiedener     Wirkungen    angegeben.  



       Beispiel   <I>1:</I>  Es ist oft wünschenswert, dem Kautschuk  flüssige     Kohlenwasserstoffe    oder andere Öle  zuzusetzen. Es bietet nun grosse Schwierig  keiten, manche dieser Öle fein zu     emulgieren         oder dieselben in der Kautschukmilch solange  in fein     emulgie_rtem    Zustande zu bewahren,  bis die Kautschukmilch auf Kautschukwaren  verarbeitet wird, oder zu verhindern, dass  während dieser Verarbeitung das Öl sich an  der Oberfläche der Kautschukmilch an  sammelt. Gemäss der Erfindung kann dieser  Nachteil dadurch behoben werden, dass man  mit dem Öle zum Beispiel     Kieselgur    oder  dergleichen tränkt.

   Aus diesem getränkten       Kieselgur    kann man eine wässerige Disper  sion erzeugen, die der     Kautschukmilch    zu  gesetzt die gleichmässige Einverleibung des  Öles in die     au-.    der Kautschukmilch er  zeugten     Produkte    ermöglicht. Auch für die       kataphoretische    Einverleibung eignet sich  diese Dispersion sehr gut.  



       Beispiel   <I>2:</I>  Den Kautschukwaren muss oft Bleioxyd  zugefügt werden, welches wohl leicht in der  Kautschukmilch     dispergiert    werden kann,  sich aber infolge seines hohen spezifischen  Gewichtes rasch zu Boden setzt. Wird aber  aus Bleioxyd und aus dem, ein bedeutend  geringeres spezifisches Gewicht aufweisenden       Kieselgur    eine innige Mischung hergestellt  und diese über die Schmelztemperatur des  Bleioxydes erhitzt und sodann die Schmelze  fein gemahlen, so kann man eine Dispersion  erhalten, deren Teilchen aus einer Vereini  gung des schweren Bleioxydes mit dem  leichten     Kieselgur    bestehen,

   so dass die     Sedi-          mentation    dieser     Verbund-Dispersion    wesent  lich langsamer erfolgt, als die einer reinen       Bleioxyd-Suspension,    jedenfalls genügend  langsam um die praktisch erforderlichen       Bleioxydmengen    in den Kautschukwaren zu  erhalten.  



  <I>Beispiel 3:</I>  Einer der in den Kautschuk einzufüh  renden wichtigsten Stoffe ist der Schwefel,  der infolge seiner schweren     Benetzbarkeit     durch Wasser, der Instabilität seiner wäs  serigen Suspensionen und infolge seiner  sonstigen Eigenschaften nur mit grossen       Schwierigkeiten    so     dispergiert    werden kann,    wie dies zur Erlangung homogener Produkte  erforderlich ist.  



  Mischt man fein gepulverten Schwefel innig  mit fein gepulvertem     Kieselgur,    Russ, Kaolin  oder mit andern     ähnlichwirkenden    Stoffen,  erhitzt die     .Mischung    über die Schmelztem  peratur des Schwefels und bereitet nach  feinem Mahlen dieser Schmelze eine Sus  pension, so bestehen die einzelnen Teile der  selben aus einer Vereinigung von Schwefel  und     Kieselgur    oder dergleichen.

   Diese Dis  persionen sind auch in der Kautschukmilch  stabil, neigen nicht zur     Floekenbildung    und  gestatten die homogene Einverleibung des  Schwefels.     Mittelst    dieser Dispersion lässt  sich der Schwefel auch bei auf     kataphore-          tischem    Wege erzeugten     Waren    in genügend  grossen Mengen homogen in den Kautschuk  einführen.    <I>Beispiel 4</I>  Eine andere Möglichkeit der Einführung  des Schwefels besteht darin, dass man eine  durch Erhitzen von     vulkanisierbaren    Ölen  mit Schwefel erhaltene Masse verwendet,  welche ausser dem durch das Öl gebundenen  Schwefel, noch überschüssigen, also vulkani  sierenden Schwefel enthält.

   Eine derartige  Masse kann zum Beispiel aus     Rüböl,    welches       bis        zu        etwa        30%        Schwefel        zu        seiner        Vul-          kanisation    binden kann, durch Erhitzen mit       mehr        als        30%        Schwefel,        gegebenenfalls        mit     einem Mehrfachen des     Ölgewichtes    erhalten  worden sein.

   Aus einer solchen Masse wird  eine Dispersion bereitet, deren Teilchen aus  einer Vereinigung von Schwefel und vulka  nisiertem Öl bestehen. Diese Dispersion wird  der zu verarbeitenden Kautschukdispersion  zugesetzt, in welcher sie gleichmässig ver  teilt und während der Verarbeitung der  Kautschukdispersion in gleichmässiger Ver  teilung gehalten werden kann.

   Die aus  Schwefel und dem vulkanisierten Öle be  stehenden     Dispersionsteilchen    sind gut     benetz-          bar    und weisen auch bezüglich der     elektro-          phoretischen    Wanderung vorzügliche Eigen  schaften auf, so dass der in dieser Weise in  der Kautschukdispersion     dispergierte    Schwefel      sowohl auf     kataphoretischem,    wie auf  einem beliebigen andern Wege in sehr  grossen Prozentsätzen dem     Käutschuknieder-          schlage    einverleibt werden kann, sogar bis  zu Prozentsätzen, welche genügen, um Hart  gummigegenstände zu erzeugen.

   Das vul  kanisierte Öl kann an Stelle eines     vulkani-          sationsfähigen    Schwefelüberschusses auch  andere     Vulkanisationsmittel,    z. B. Polysulfide,  ferner andere     Kautschuk-Zusatzstoffe,    z. B.       Acceleratoren,        Farbstoffe    oder     Füllstoffe    ent  halten, so     da1S    aus diesem Gemenge eine  Dispersion erhalten werden kann, welche  mehrere, in den     Kautschuk    einzuführende       Zusatzstoffe    gleichzeitig enthält.  



  <I>Beispiel</I>     ä:     Ein anderes Beispiel bildet die Einfüh  rung von Zinkoxyd, welches der Kautschuk  milch, in feinverteiltem Zustande zugesetzt,  die Stabilität der übrigen Bestandteile der       Kautschukemulsion    gefährdet.  



  Wird aber das Zinkoxyd in Form einer,  in beliebiger Weise hergestellten, wässerigen  Emulsion zugesetzt, deren Teilchen aus einer  Verbindung von     Zinkoxyd    und     Kautschuk     oder dergleichen bestehen, so kann ersteres  ohne Gefährdung der Stabilität der Kaut  schukmilch zugesetzt und zum Beispiel auch  auf     kataphoretischem    Wege dem Nieder  schlag einverleibt werden.  



  In den obigen Beispielen ist die Vereini  gung zweier verschiedener, in den Kaut  schuk einzuführender Stoffe angegeben worden,  doch kann man auch drei oder mehrere       verschiedene    Stoffe miteinander zwecks Bil  dung einer Verbunddispersion vereinigen. So  kann man z. B. Schwefel, Russ und Kiesel  gur mischen, die Mischung über die Schmelz  temperatur des Schwefels unter Vermeidung  des     Eintretens    einer chemischen Vereinigung  erhitzen und aus der Schmelze eine Dispersion  erzeugen. Oder aber man kann eine Dispersion  aus einer gut     dispergierbaren    Masse erzeugen,  welche durch Erhitzen z. B. von Schwefel, Kao  lin oder Zinkoxyd und     Rüböl    erhalten wurde.  



  Die obigen Vereinigungen sind     adsorbtive     Verbindungen.    Das neue Verfahren weicht von den bis  herigen Verfahren also darin ab, dass man  bisher, wenn der     Kautschukmilch    zwei, oder  mehrere verschiedene Zusatzstoffe     beigemengt     werden sollten, diese als getrennte Disper  sionen in der Kautschukmilch vorhanden  waren, wogegen gemäss der Erfindung die  verschiedenen     Zusatzstoffe        vorerst    mitein  ander vereinigt werden und aus den bereits  vereinigten     Zusatzstoffen    eine     Verbund-Dis-          persion    erzeugt wird, so dass deren Teilchen  aus einer Vereinigung der verschiedenen  Zusatzstoffe bestehen.  



  Die in den obigen Beispielen mit  Bezug auf Kautschukmilch beschriebenen  Verfahren können auch für vulkanisierte       Kautschukmilch    oder auch für andere natür  liche oder künstlich erzeugte Dispersionen  des     Kautschulzs    oder     kautschukartigem        Stoffe     verwendet werden.

   Von andern Dispersionen,  auf welche das vorliegende Verfahren an  gewendet werden kann, seien     erwähnt-          Casein-Dispersionen,    insbesondere natürliche  tierische Milch,     Albumin-Dispersionen,    ins  besondere Blut,     Zelltilose-Ester    Dispersionen,  welche zum Beispiel durch     Dispergieren    einer       acetonischen        Acetylzellulose-Lösung    in     Wasser     in Gegenwart eines     Emulgierniittels    und  Schutzkolloides in an und für sich be  kannter Weise erzielt werden können.  



  Für Verfahren zur Herstellung solcher  Dispersionen, die Arzneimittel sind, wird der  Patentschutz nicht     beansprucht.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung einer, mehrere in einem flüssigen Dispersionsmittel dis pergierte Stoffe enthaltenden Dispersion, dadurch gekennzeichnet, dass man min destens zwei voneinander verschiedene Stoffe miteinander physikalisch vereinigt und hierauf in feinstzerteiltem Zustande in einem flüssigen Dispersionsmittel mit einem dispergierten Stoff mischt.
    II. Nach dem Verfahren gemäss Patent anspruch I hergestellte, in einem flüssigen Dispersionsmittel mehrere dispergierte Stoffe enthaltende Dispersion, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe neben einem dispergierten Stoff eine durch physikalische Vereinigung mindestens zweier vonein ander verschiedener Stoffe erhaltene, dis pergierte Masse enthält. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man die mit einander physikalisch vereinigten Stoffe für sich in einem flüssigen Dispersions- mittel dispergiert und die so erhaltene Verbund-Dispersion mit dem ebenfalls für sich in einem flüssigen Dispersions- mittel dispergierten Stoff mischt.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man die mit einander physikalisch vereinigten Stoffe in einem den dispergierten Stoff bereits enthaltenden flüssigen Dispersionsmittel dispergiert. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man die physikalisch miteinander zu vereinigenden Stoffe durch Aufsaugenlassen mindestens eines flüssigen in einem aufsaugfähigen Stoff miteinander vereinigt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass man die physikalisch miteinander zu vereinigen den Stoffe durch Aufsaugenlassen min destens eines durch Wärme geschmol zenen, bei gewöhnlicher Temperatur festen Körpers in einem aufsaugfähigen Stoff miteinander vereinigt.
    :5. Verfahren nach Patentanspruch I, zwecks Gewinnung einer kautschuk- und schwefel haltigen Dispersion, dadurch gekenn zeichnet, dass man Schwefel mit min destens einem andern festen Stoff mischt, die Mischung mindestens auf Schmelz temperatur des Schwefels erhitzt, die erhaltene Schmelze nach dem Erstarren fein mahlt und in einer Kautschukdis persion dispergiert. G.
    Verfahren nach Patentanspruch I, zwecks Gewinnung einer kautschuk- und schwefel lialtigen Dispersion, dadurch gekenn- zeichnet, dass man aus einer, freien Schwefel und durch Schwefel vulkani siertes Öl enthaltenden Masse eine Ver- bund-Dispersion bereitet, welche einer Kautschukdispersion zugefügt wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch 1, zwecks Gewinnung einer Zusatzstoffe enthalten den Kautschukdispersion, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine aus Kaut schuk und Zusatzstoffen erhaltene Ver- bund-Dispersion mit dispergiertem Kaut schuk mischt. B.
    Verfahren nach Patentanspruch I, zwecks Gewinnung einer Schwefel und min destens einen andern Zusatzstoff ent haltenden Kautschukdispersion, dadurch gekennzeichnet, dass man aus einer, durch Erhitzen von Schwefel, 01 und minde stens einem andern Zusatzstoff erhaltenen Masse eine Verbund-Dispersion bereitet und diese einer Kautschukdispersion zu fügt. 9. Zusatzmasse enthaltende wässerige Kaut schukdispersion nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe neben dispergiertem Kautschuk eine aus mindestens zwei voneinander verschie denen, physikalisch miteinander verei nigten Zusatzstoffen gebildete, disper- gierte Zusatzmasse enthält. 10.
    Zusatzmasse enthaltende wässerige Kaut schukdispersion nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 9, dadurch gekenn zeichnet, dass Schwefel den einen Be standteil der dispergierten Zusatzmasse bildet. 11. Zusatzmasse enthaltende wässerige Kaut schukdispersion nach Patentanspruch II und Unteranspruch 9, dadurch gekenn zeichnet, dass vulkanisiertes 01 und Schwefel Bestandteile der dispergierten Zusatzmasse bilden. 12.
    Zusatzmasse enthaltende wässerige Kaut schukdispersion nach Patentanspruch II und Unteranspruch 9, dadurch gekenn zeichnet, dass vulkanisiertes 01 und ein vulkanisierenden Schwefel enthaltender Stoff $estandteile der dispergierten Zu satzmasse bilden. 13. Zusatzmasse enthaltende wässerige Kaut schukdispersion nach Patentanspruch II und Unteranspruch 11, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schwefelgehalt der Zusatzmasse den Ölgehalt derselben übersteigt. 14.
    Zusatzmasse enthaltende wässerige Kaut schukdispersion nach Patentanspruch II und Unteranspruch 9, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zusatzmasse aus einem Gemisch von vulkanisiertem 01 und Vulkanisationsmitteln besteht. 15. Zusatzmasse enthaltende wässerige Kaut schukdispersion nach Patentanspruch II und Unteranspruch 9, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zusatzmasse aus einem Gemisch von vulkanisiertem 01 und Acceleratoren besteht. 16.
    Zusatzmasse enthaltende wässerige Kaut schukdispersion nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 9, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zusatzmasse aus einem C7emisch von vulkanisiertem Öl und Farbstoffen besteht. 17. Zusatzmasse enthaltende wässerige Kaut schukdispersion nach Patentanspruch II und Unteranspruch 9, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zusatzmasse aus einem Gemisch von vulkanisiertem 01 und Füllstoffen besteht. 18. Zusatzmasse enthaltende wässerige Kaut schukdispersion nach Patentanspruch II und Unteranspruch 9, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zusatzmasse vulkani siertes 01 und Zinkoxyd enthält.
CH119458D 1925-02-13 1925-07-22 Verfahren zur Herstellung einer, mehrere in einem flüssigen Dispersionsmittel dispergierte Stoffe enthaltenden Dispersion. CH119458A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB119458X 1925-02-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH119458A true CH119458A (de) 1927-04-16

Family

ID=9995542

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH119458D CH119458A (de) 1925-02-13 1925-07-22 Verfahren zur Herstellung einer, mehrere in einem flüssigen Dispersionsmittel dispergierte Stoffe enthaltenden Dispersion.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH119458A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2314338A1 (de) Verfahren zum ueberziehen von in form von einzelteilchen vorliegenden elastomeren mit einem harz
DE1203951B (de) Verfahren zur Herstellung bestaendiger Butylkautschuklatices
DE1248291B (de) Verfahren zur Herstellung von Pigment-konzentraten zum Faerben von Kunstharzmassen
DE1246915B (de) Waessriges Beschichtungsmittel zur Herstellung von aufschmelzbaren Korrosionsschutzueberzuegen
CH119458A (de) Verfahren zur Herstellung einer, mehrere in einem flüssigen Dispersionsmittel dispergierte Stoffe enthaltenden Dispersion.
DE2022208A1 (de) Verbesserte Hochfrequenz-schweissbare Schaumstoffe und Verfahren zu ihrer Herstellung
AT115633B (de) Verfahren zur Einverleibung von dispergierten Zusatzstoffen in Dispersionen, insbesondere in Kautschukmilch.
DE1213221B (de) Herstellung von Papierleim-Emulsionen
DE578562C (de) Verfahren zum Schlichten von Textilfasern
DE913819C (de) Staubfreies, frei rieselndes Gemisch und Verfahren zu seiner Herstellung
AT132398B (de) Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus Gummi oder ähnlichen Stoffen.
DE664060C (de) Verfahren zur Herstellung von Schwammkautschuk
DE565188C (de) Verfahren zur Herstellung organische Substanzen enthaltender Kautschukmilchmischungen
DE556191C (de) Verfahren zur Herstellung von Kautschukmassen
AT153192B (de) Verfahren zur Herstellung von Kautschuk-Asphaltgemischen.
AT145846B (de) Verfahren zum Verdicken von aufrahmungsfähiger Kautschukmilch.
DE937494C (de) Verfahren zur Herstellung eines Kautschukpulvers aus Kautschukmilch
DE319199C (de) Anstrichmasse fuer Schiffsboeden u. dgl.
DE651329C (de) Verfahren zur Herstellung von Gegenstaenden aus waesserigen Kautschukdispersionen
AT221013B (de) Asphaltische Bitumenemulsionen vom Öl-in-Wasser-Typ
DE665314C (de) Vulkanisiertes federndes Schwammkautschukerzeugnis mit durch die Schwammkautschukmasse hindurch verteilten Teilchen von zuvor vulkanisiertem Schwammkautschuk und Verfahren zu seiner Herstellung
DE711935C (de) Verfahren zur Herstellung von Asbest und Kautschuk enthaltenden Erzeugnissen mit Hilfe von Kautschukmilch
DE1570108C3 (de) Verfahren zum Verstärken eines Kautschuklatex
DE618181C (de) Verfahren zur Herstellung von Hartkautschukstaub
AT217713B (de) Paraffinüberzogene Stabilisatoren für Vinylharzmischungen und Verfahren zu ihrer Herstellung