CH119543A - Fettschmierbüchse mit Druckluftförderung. - Google Patents

Fettschmierbüchse mit Druckluftförderung.

Info

Publication number
CH119543A
CH119543A CH119543DA CH119543A CH 119543 A CH119543 A CH 119543A CH 119543D A CH119543D A CH 119543DA CH 119543 A CH119543 A CH 119543A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
compressed air
fat
grease
air delivery
air
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Schmiertechnik Aktiengese Fuer
Original Assignee
Schmiertechnik Ag F
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schmiertechnik Ag F filed Critical Schmiertechnik Ag F
Publication of CH119543A publication Critical patent/CH119543A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N11/00Arrangements for supplying grease from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated; Grease cups
    • F16N11/10Arrangements for supplying grease from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated; Grease cups by pressure of another fluid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description


  Fettschmierbüchse mit     Druckluftförderung.       Es sind bereits Fettschmierbüchsen be  kannt, bei denen die Förderung des Fettes  durch Druckluft erfolgt. Diese Büchsen be  sitzen ein ziemlich hohes Unterteil, in das  das konsistente Fett eingefüllt wird, wor  auf man auf die Fettoberfläche eine Scheibe  legt. Schraubt man in diesen Unterteil bei  verschlossenem Ausfluss einen     haubenförmi-          gen    Oberteil ein, so verdichtet sich die in  diesem befindliche Luft, deren Luftdruck  nach Öffnen des Ausflusses zur Wirkung  kommt und den Fettinhalt herausdrückt.

    Bei diesen Büchsen hat sich gezeigt, dass der  Luftdruck ziemlich rasch abnimmt und das  Fett viel zu stark nach der Lagerstelle  drückt, ja dass sieh     sogar    die bespannte Luft,  zwischen Scheibenrand und     Oberteilwandung     durchtretend, durch das Fett hindurch einen  Ausweg durch die     Ausflussöffnung    bahnt,  wodurch die Wirkung der Büchse natürlich  aufgehoben ist. Der letztgenannte Übel  stand tritt insbesondere dann ein, wenn die  auf dem Fett liegende Deckscheibe nicht  ganz dicht in den Oberteil passt und nicht  gut in ihm geführt ist.

   Um ein zu schnelles    Heraustreten des Fettes zu verhüten, wurde  vorgeschlagen, den Oberteil durch einen       Zwischenboden    in zwei Kammern zu unter  teilen, die nur durch eine kleine Öffnung  im Zwischenboden miteinander in Verbin  dung stehen. Dadurch soll erreicht werden,  dass beim Einschrauben des Oberteils in den  Unterteil zunächst nur die Luft in der un  tern Kammer zusammengedrückt wird und  der Luftdruck sich erst allmählich nach der  obern Kammer ausgleicht, und umgekehrt  soll beim Entleeren der Büchse zuerst die  Druckluft in der untern     Kammer    wirken  und ein allmählicher Ausgleich durch die  Druckluft in der obern Kammer stattfinden.  Dadurch soll eine ziemlich gleichmässige  Förderung des Fettes entsprechend dem  Verbrauch in der Lagerstelle, erreicht wer  den.

   Bei dieser Ausführung hängt man die  sich auf die Fettoberfläche setzende Deck  scheibe mittelst eines durch die kleine Öff  nung geführten Drahtes an dem     Zwischen-          toden    auf, um ein Verkanten der Deck  scheibe zu vermeiden und eine bessere Füh  rung zu erreichen. Die Deckscheibe ist fest      mit     dem    Draht verbunden, so dass     beine    Ein  schrauben des Oberteils der     Draht    in die  obere Kammer eindringt. Die Höhe der       c,bern    Kammer muss infolgedessen     der    Höhe  der entern Kammer entsprechen.

   Bei dieser  Gestaltung der     Schmierbüchse    lässt sich mit  hin beim     Einschrauben    des Oberteils kein  hoher Überdruck erzielen. Der     Überdruck     beträgt nach vollständigem Einschrauben des  Oberteils infolge der gleichen Grösse der       beiden    Kammern nicht viel mehr     als    eine  Atmosphäre. Ausserdem ist die Öffnung im  Zwischenboden, da der durch sie geführte  Draht, der leichten Beweglichkeit Halber,  Spiel haben muss, zu gross, so dass der Druck  ausgleich zwischen den beiden Kammern  sehr rasch vor sich geht. Diesen Mängeln  soll, durch die neue Erfindung abgeholfen  werden.  



  Gemäss der Erfindung ist in dem Ober  teil der     Fettschmierbüchse    ein     Hohlkolben          vorgesehen,    der eine kleine Verbindungs  öffnung in dem nach dem Innern des Ober  teils zu gelegenen Boden des Kolbens auf  weist.  



  Auf der Zeichnung ist die     Schmier-          büchse    in einer beispielsweisen Ausführung  im Querschnitt dargestellt.  



  <I>M</I>it a ist der Fettbehälter bezeichnet,  der in einen mit     Aussengewinde        versehenen     durchbohrten Stutzen c endet. F ist der  Deckel oder der Oberteil, der in den Fett  behälter a eingeschraubt oder in anderer  Weise, zum Beispiel durch Keil, eingetrie  ben wird. In diesem Oberteil ist ein Hohl  kolben o von geringer Höhe so     eingepasst,          dass    er sieh in ihm dichtend verschieben lässt.  Der Hohlkolben o besitzt in der obern Fläche  eine haarfeine Öffnung     p,    ist sonst vollkom  inen geschlossen und trägt an der untern  Fläche einen als Handhabe ausgebildeten  Lappen     q.     



  Bei Ingebrauchnahme der     Fettschmier-          liiichse    füllt man den Behälter a bis an den       Rand    sorgfältig dicht mit Fett und setzt  dann den Oberteil     f    auf, nachdem man zu  vor den Hohlkolben o in ihm so eingestellt    hat, dass er ein kleine,     Stück        vorsteht.     Wird nun der Oberteil in den     Fettbehälter,     dessen     Ausflussöffnung        c#    vorteilhaft zu  nächst durch einen     Halin    oder dergleichen  verschlossen gehalten     wird,        eingeschraubt,

       so     drüeld    das in den Oberteil     eintretend>     Fett den Hohlkolben o in     ihin        zurück,    wo  bei die Luft verdichtet     wird.    Wie bei der  eingangs     beschriebenen    Büchse, deren Ober  teil durch einen     Zwischenboden    in mehrere  Kammern unterteilt ist, findet die Ver  dichtung innerhalb des in der Grösse un  veränderlichen Raumes,

       das    heisst im vor  liegenden Falle ein Innern des     Hohlkolbens    o  wegen der geringen     M'eite        des    Verbindungs  kanals langsamer Matt als in dein in der  Grösse veränderlichen     Pauiue,    entsprechend  den Gesetzen über die Au     sf@ul3gesc@üvindig-          keit    bei Düsen.

   Die Verdichtung ist im vor  liegenden Falle aber grösser     als    bei der ge  nannten Büchse, da sieh die     \-edainte    Luft  wegen der geringen Höhe des     Hohlkolbens    o  auf einen wesentlich     kleineren    Raum     7usa,m-          mendriicl@en    lässt.

   Wird die Austrittsöffnung  des Fettbehälters     a    freigegeben, so drückt  der Luftdruck den Fettvorrat in Form eines  Stranges langsam     heraus;    dabei findet ein       vrechselseitiger    allmählicher Luftausgleich  vom Innern des     Hohlkolbens    nach dem Raum  über ihm statt, bis in beiden annähernd       Atmospliä        rendruclz    herrscht. Die Schmier  büchse ist infolge des     anfangs    höheren Luft  druckes länger     wirksam    als die bisher be  kannten.

   Für die Förderung des Fettes nach  der     Verbrauclisaelle    ist übrigens nicht nur  der in der     Büchse        lierrsehende    Druck mass  gebend. Das Fett wird vielmehr auch durch       den    das Fett verbrauchenden 'Maschinenteil  abgezogen. Diese     Wirkung    wird aber erst  durch das elastische Polster des Luftkissens  ermöglicht.

Claims (1)

  1. PATEN TAN SPRITCII Fettschmierbüchse mit Druckluftförde- rung, bestehend aus einem Unterteil, einem in diesen einzuführenden Oberteil und einem in dem letztgenannten dichtend geführten Hohlkolben, der bis auf eine kleine Öffnung in dem nach dem Innern des Oberteils zu gelegenen Boden vollständig geschlossen ist. 'UNTERANSPRUCH: Fettschmierbüchse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbin- dungsöffnung von dem Kolbeninnern- nach dem Hohlraum des Oberteils haarfein ist.
CH119543D 1926-05-27 1926-05-27 Fettschmierbüchse mit Druckluftförderung. CH119543A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH119543T 1926-05-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH119543A true CH119543A (de) 1927-04-01

Family

ID=4378458

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH119543D CH119543A (de) 1926-05-27 1926-05-27 Fettschmierbüchse mit Druckluftförderung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH119543A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2043369A1 (de) Gleisbremse
DE2851070A1 (de) Vorrichtung zum entlasten des dichtungspakets einer kolbenstange eines hydraulischen teleskopstossdaempfers
DE887009C (de) Hydropneumatischer Stossdaempfer
CH119543A (de) Fettschmierbüchse mit Druckluftförderung.
DE469117C (de) Schaumdaempfer
DE1430486B1 (de) Hydropneumatisches Federbein,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
AT107760B (de) Fettschmierbüchse mit Druckluftförderung.
DE2010562A1 (de) Hydraulisch arbeitende Vorrichtung zum selbsttätigen Ventilspielausgleich bei Brennkraftmaschinen
DE707144C (de) Schmiervorrichtung, in deren Austrittsoeffnung ein Ausspritzrohr verschiebbar gelagert ist, bei dessen Einschieben in den Schmiermittelbehaelter das Schmierfett zum Austreten gelangt und gleichzeitig durch eine mit dem Ausspritzrohr gekuppelte Pumpe Luftin den Schmiermittelbehaelter eingepumpt wird
AT158345B (de) Hydraulische Bremseinrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
AT96554B (de) Spritze für Pflanzenschutzmittel.
DE886848C (de) Hydraulischer Stossdaempfer fuer Fahrzeuge
DE593537C (de) Hydropneumatische Aufhaenge- und Stossdaempfungsvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
AT122360B (de) Selbstschließendes Auslaufventil.
DE435118C (de) Fettschmierbuechse, bei der das Fett mit Hilfe eines Druckluftkissens gefoerdert wird
DE402365C (de) Schmiervorrichtung fuer Teile, die unter veraenderlichem Gas- oder Dampfdruck stehen
DE600913C (de) Schmierpresse mit Niederdruckkolben und damit verbundenem Hochdruckzylinder
AT17588B (de) Vorrichtung zum Regeln des Druckes im Sammelbehälter von Preßgaserzeugern.
DE421299C (de) Pumpe mit Druckwassergestaenge
DE603068C (de) Kolbenverdichter
DE286878C (de)
DE494344C (de) Schmierpumpe
DE697491C (de) Hydropneumatischer Gewichtsausgleich an Schwengelantrieben fuer Tiefpumpen
DE636186C (de) Fluessigkeitskuehlvorrichtung, insbesondere fuer Bier
DE567091C (de) Hochdruckschmierpresse mit im Innern der den Schmierstoffbehaelter bildenden Niederdruckzylinder angeordnetem Hochdruckkolben