CH119600A - Antriebsvorrichtung für die Treibräder von Kraftfahrzeugen mit mehr als einem angetriebenen Räderpaare. - Google Patents
Antriebsvorrichtung für die Treibräder von Kraftfahrzeugen mit mehr als einem angetriebenen Räderpaare.Info
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Description
Antriebsvorrichtung für die Treibräder von Kraftfahrzeugen mit mehr als einem angetriebenen Räderpaare. Die Erfindung bezieht sich auf Kraft fahrzeuge, bei welchen zwei oder mehr an getriebene Räderpaare angeordnet sind, zu deren Antrieb eine gemeinsame Antriebs welle dient. Die bisherigen Anordnungen dieser Art arbeiten mit grossen Kraftver lusten, weil die je einer Radachse entspre chenden Teile der gemeinsamen Antriebs welle durch Gelenke miteinander verbunden sind.
Der Erfindung gemäss wird nun ein viel besserer Wirkungsgrad der Antriebs vorrichtung für die Treibräder von Kraft fahrzeugen mit mehr als einer angetriebenen Radachse dadurch erzielt, dass der Antrieb der Räder durch eine in ihrer ganzen Länge gelenklos verlaufende Welle bewirkt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der Anordnung nach der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar in dop pelter Anwendung an einem Motorwagen mit einem Anhängewagen. Fig. 1 zeigt den Motorwagen mit dem Anhängewagen in Seitenansicht; Fig. 2 sind die Untergestelle derselben mit dem Antrieb in Draufsicht; Fig. 3 ist ein Querschnitt nach III-III der Fig. 2; Fig. 4 ist eine Variante einer Ge lenkkupplung zwischen Wagen und An hängewagen.
In den Fig. 1 und 2 ist der hintere Teil des Anhängewagens -wegge lassen.
Beim dargestellten, sogenannten rahmen losen Kraftfahrzeug besitzt sein Chassis einen in der Längsmittelebene des Wagens liegenden, den sonst üblichen Wagenrah men ersetzenden hohlen Tragkörper 1, in welchem eine vom Motor ss angetriebene An triebswelle 2 läuft. An den Tragkörper 1 schliessen sich seitlich hohle schwingende Halbachsen 4 an, die die durch die Welle 2 unter Vermittlung einer Übersetzung 6 mit oder ohne Differential und Achsen 7 ange triebenen Laufräder 5 tragen.
Der Tragkör per 1 ist durch einen mit ihm starr verbun denen Teil 10 über das Räderpaar 5 hinaus verlängert, und an den Teil 10 schliesst sich ein weiteres Paar von schwingenden Halb achsen 40 an, die das von der gelenklos verlängerten Antriebswelle 2 aus durch ein Kegelrädergetriebe 60 oder ein Differential und Achsen 70 angetriebene Paar von Lauf rädern 50 tragen. Auf den Achsen 4, 40 der beiden Räderpaare 5, 50 ruhen am Rahmen <B>9</B> um Zapfen 11 pendelnd gelagerte Federn 8 auf.
Die beschriebene Anordnung ermöglicht es, bei Anwendung von schtvingenden Halb- .,ichsen 4, 40 die sonst übliche gelenkige Ver bindung der beiden hintereinanderliegenden Achsen 4 und 40 miteinander entbehrlich zu machen, indem der mittlere starre Tragkör per 1, 10 des Fahrzeuges als starre Verbin clung der angetriebenen Achsen 4 und 40 ausgebildet ist. Dadurch erhält die ganze Konstruktion eine hohe Festigkeit bei gro sser Gewichtsersparnis.
An eine weitere gelenklose Verlänge rung der Welle 2 und des Tragkörpers 1, 10 sind zwei weitere Paare von Antriebsräder 16,<B>160</B> tragenden, schwingenden Halb achsen eines Anhängewagens angeschlossen. Die )V eile 2 endet hierzu in einer Gelenk kupplung 12 und der Tragkörper 10 in einer Hälfte eines mit der Gelenkkupplung 12 konzentrischen Kugelgelenkes 13 zum An- sehluss der Welle 14 und des Tragkörpers 15 des Anhängewagens, dessen Räderpaare 16, 160 von der ebenfalls gelenklosen Welle 14 aus angetrieben werden und mit ihren 'zehwingenden Halbachsen 4, 40 an den Tragkörper 15 angeschlossen sind.
An Stelle eines Anhängewagens kann auch ein Drehschemel in gleicher Weise mit seinem Tra.gliörper an den Tragkörper 1, 10 des Motorwagens angeschlossen sein und von der Welle 2 aus durch die gelenklose Welle 14 angetrieben werden.
Zum Anschliessen eines Drehschemels oder des Anhängetvagens ist beim Beispiel die Gelenkkupplung 12. 13 (Fig. 1) vorge sehen. Es können aber zum Beispiel auch zwei in gleicher Weise ausgebildete, hinter einander angeordnete Gelenkkupplungen (Fig. 4) angewendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Antriebsvörriehtung für die Treibräder von Kraftfahrzeugen mit zwei oder mehr angetriebenen Räderpaaren, dadurch gekenn zeichnet, dass der Antrieb der Radachsen durch eine gemeinsame, in ihrer ganzen Länge gelenklos verlaufende Welle bewirkt wird. UNTERANSPRUCH: Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Antriebs welle in einem den @\'agenrahmen ersetzen den, der Chassislänge nach sich erstrecken den Tragkörper gelagert ist, an welchem Paare schwingbarer Achsteile für die Treib räder angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS119600X | 1925-02-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH119600A true CH119600A (de) | 1927-04-01 |
Family
ID=5449127
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH119600D CH119600A (de) | 1925-02-07 | 1926-01-30 | Antriebsvorrichtung für die Treibräder von Kraftfahrzeugen mit mehr als einem angetriebenen Räderpaare. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH119600A (de) |
-
1926
- 1926-01-30 CH CH119600D patent/CH119600A/de unknown
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