CH119970A - Verfahren zur fortschreitenden Trennung eines Gasgemisches. - Google Patents

Verfahren zur fortschreitenden Trennung eines Gasgemisches.

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CH119970A
CH119970A CH119970DA CH119970A CH 119970 A CH119970 A CH 119970A CH 119970D A CH119970D A CH 119970DA CH 119970 A CH119970 A CH 119970A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  • Separation Of Gases By Adsorption (AREA)

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  Verfahren     zier        fortsehr        eitenden        Trennring    eines Gasgemisches.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur fortschreitenden Trennung eines  Gasgemisches.  



  Gewöhnlich wird die Trennung     eines    Gas  gemisches dadurch     herbeigeführt,        da.ss    das  Gasgemisch auf eine     niedrige    Temperatur  gebracht wird, wodurch eine der Komponen  ten flüssig wird oder     dadurch,        da.ss    dem     Gas-          ,)(,Misch    Gelegenheit gegeben wird,

   teilweise       durch        eine        poröse        Wand        hindurchzutreten     (-der teilweise von     einem        strömenden    Gase  mitgeführt zu werden.

   Eine der in dieser  Weise erhaltenen     Fraktionen    kann dann wie  derum einem gleichen     Trennungsverfahren     unterworfen werden und dieses Verfahren  kann so oft wiederholt werden, bis man eine       Fraktion    der gewünschten Zusammensetzung       (,rhä,lt.    Ausser     da,ss    man, wenn man auf diese  Weise vorgeht, sehr schwierig zu einer un  unterbrochen arbeitenden Trennungsmethode  gelangen kann, hat eine Trennungsmethode  die immer     n.uf    eine einzige Fraktion (selbst  verständlich die erste oder die letzte Frak  tion) angewendet wird, den Nachteil, dass die  andern Fraktionen, die noch einen bedeuten-    den Teil des zu gewinnenden Gases enthal  ten können, unbenutzt bleiben.  



  Das vorliegende Verfahren zur Trennung  eines Gasgemisches gestattet nicht nur" ohne  Schwierigkeit die Durchführung eines un  unterbrochenen Betriebes, sondern es wird  dabei auch jede gerade gebildete Fraktion       selbsttätig    einer neuen Entmischung unter  worfen. Auf diese Weise kann eine weit  gehende Trennung eines Gasgemisches leich  ter durchgeführt werden, als dies durch die  bisher bekannten Verfahren möglich war,  unter guter Ausbeute an     abgeschiedenen    Ga  sen.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung be  steht darin, dass eine Reihe von     Diffusions-          entmischungselementen    verwendet wird, von  denen jedes für sich imstande ist, eine teil  weise Entmischung in mindestens zwei Frak  tionen herbeizuführen, die je nach ihrer Zu  sammensetzung einem Vorhergehenden und  einem Nachfolgenden zugeführt werden.

   Da  bei ist es auch möglich, eine der Fraktionen  dem betreffenden     Enimischungselement    selbst  zuzuführen,     Dabei        sind    unter<B>Ei</B> ntmischttngs-           elementen    auf beiden Seiten nicht nur  die unmittelbar benachbarten     Entmischungs-          elemente,    sondern auch andere Elemente  der Reihe zu ' verstehen.

   Zweckmässig  wird die Trennung, wie man sehen wird,  derart ausgeführt, dass die von einem     Ent-          mischungselement    einem zweiten     Entmi-          schungselement    zugeführte Gasmenge nahezu  gleich der von dem zweiten     Entmischungs-          element    dem ersten zugeführten Gasmenge  ist. Auch kann die Trennung derart ausge  führt werden, dass die den     Entmischungs-          elementen-    auf einer Seite der Zuführungs  stelle zugeführten Gasmenge nahezu gleich  der den     Entmischungselementen    auf der an  dern Seite zugeführten     Gasmenge    ist.

   Dabei  ist unter Menge das Volumen bei gleichem  Druck und gleicher Temperatur, in andern  Worten die Anzahl der Moleküle zu ver  stehen.  



  Dieses Verfahren wird,. nach obigem, mit  Hilfe einer Reihe von Vorrichtungen ausge  führt, die jede für sich eine teilweise Tren  nung des Gasgemisches herbeiführen können,  und die als solche von einer bekannten Form  oder Bauart sein können. Wird einem sol  chen'     Entmischungselement,    das, um die Er  läuterung zu vereinfachen, in folgendem mit  dem Buchstaben C bezeichnet werden soll,  ein Gasgemisch bestimmter Zusammensetzung  zugeführt, so wird, nachdem in diesem Ele  ment eine teilweise Entmischung stattgefun  den hat, die Zusammensetzung der in dieser       'NNTeise    gebildeten Fraktionen von der Zu  sammensetzung des ursprünglichen Gasge  misches abweichen.     .rede    dieser Fraktionen       wird    z.

   B.     mittelst    Pumpen, .dem Elemente,  worin sie gebildet wird, entzogen und einem  andern     Entmischungselement    oder auch dem  selben     Entmischungselement    zugeführt; wenn  zum Beispiel im     Entmiscliungselement    C  zwei Fraktionen gebildet. worden sind, so  kann die eine Fraktion dem     vorlier;gehenden          Entmischungselement,        das    mit dem Buch  staben B bezeichnet     -werden    soll, und die an  dere Fraktion dem folgenden     Entinischungs-          element    D zugeführt werden.

   Die     clem        Ent-          mischunbselement        73        zugeführte    Fraktion    wird in diesem     Elemente    wiederum eine teil  weise     Entmiseliun-    erfahren und in zwei Un  terfraktionen zerleg;

        -erden,    von denen die  eine dem     vorlier;elienden        Entinisehungsele-          ment    A und     die    andere     clem        Entmischungs-          element    C     zugeführt        -werden    kann.

       Älinliclies     wird mit der dem     @ntmiscliungselement    D zu  geführten     Fraktion        und        überhaupt    mit je  der, einem     vorher--elienden    oder einem     naeh-          folgenden        Entmiscliungselement        zugeführten     Fraktion vorgenommen.

   Im allgemeinen     wer-          clen    in einem     bestininitenEntmisehungselement     zwei oder mehr von andern     Entmischüngs-          elementen    oder auch von demselben     Entmi-          sehungselement    herkommende     Fraktionan     zusammenkommen;

   das in dieser Weise     ent-          stanclene        Cra.sgemisch        wird    dann durch die  Entmischung     wiederum    in zwei oder     mehr          Fraktionen    geteilt werden, die wiederum an  dern     Entmisehun"-selementen    oder auch     chni-          selben        Entmischungselement    zugeführt     w"r-          den.    Die im ersten und im letzten     Ent:

  ni-          schungselcment    befindlichen Gasgemische        -erden    in der     Zusammensetzung        am        meisten     verschieden sein,     das    eine von ihnen,     zuni     Beispiel am meiden von     der        Iioniponente    be  freit sein, die man     mittelst    der Trennung zu  entfernen     tvüncht.    Will     nian        clie        TrennunM     derart     ausfiiliren,

          class    die von     einem        i'#,nl--          mischungselement    einem     zweiten        Entini-          sehungselement        zugeführte        ('anien2e        nahzu     gleich     der    von dem     =eilen        @ntmischun@s-          element        clem        ersl-en        znz'(,fiilii#len        CT < ismen#re     ist,     wa,:

          wir.        unten        cl,)rgelegt        -@@irrl.     einem     ununterbrochen        cn        Betrieb    mit     herhält_          nismässig    kleiner     C@cmischzufuhr        enls#priebt.     und sollen dabei die     Druckunterschiede    au       edem    Element annähernd gleich sein,

   so     liat     man den Widerstand     des    Weges vom     ersten          Tn        tmischunnselement    zum zweiten minde  stens annähernd     gleich    dem Widerstand des       Weges    vom zweiten     @nf-mischun        gselement     zum ersten zu     machen.        Wird    die     Trennung    in  einem     Entmiceliunyselenient    dadurch     heibei-          ,,

  refühK        .dass    man     c113    Gas durch eine     poriise-          Wand        diffundieren    hisst, so kann der  stand des einen      < @    es     prahtiseh    durch die       poröse        Wand        bestiminf    werden,     -vährenrf        der         Widerstand des andern Weges durch eine  geeignete Wahl des Durchmessers oder der  Länge der zu diesem Zwecke verwendeten  Röhre dem vorigen Widerstand ungefähr  gleich gemacht wird.

   Dabei muss man aber  berücksichtigen, dass der Durchmesser dieser  Röhre im allgemeinen nicht so klein sein  darf, dass in dieser Röhre     Entmischungser-          scheinungen    auftreten und folglich die regel  mässige     Durchströmung    gestört wird. Um das  Auftreten von     Entmischungserscheinungen          zii    vermeiden, kann man .den Durchmesser  der Röhre grösser wählen, als die freie Weg  länge der Moleküle des hindurchströmenden  Gases beträgt.

   Es kann jedoch eine Röhre,  deren Durchmesser so klein ist,     d.ass        Entmi-          schungserscheinungen    auftreten, zum Beispiel  eine     Ka.ppilare,    verwendet werden, wenn nur  in Serie mit dieser     Kappilare    zum Beispiel  eine weite Röhre von solcher Länge ver  wendet wird, dass die     Entmischungserschei-          nungen    dabei genügend zurücktreten.  



  Da von jedem     Entmischungselement    Gas       von    und zu Elementen, die auf ihm in dem  selben     Sinne    in der Reihe folgen, strömen  muss, so sind dazu auf das Gas treibend     wir-          hende    Vorrichtungen anzuwenden.     Zweck-          inä.ssigerweise    wird jedes     Eutmischungsele-          nient    mit     mindestens        einer        Pumpe    versehen.

    Obwohl zum     Absaugen    jeder einzelnen     Frak-          iion    eine     Pumpe    verwendet werden     kann.     empfiehlt es sich     häufig,    mehrere, von     ver-          ehiedenen        T#',ntniicliung;eleinenten    herkom  inende     Fralftionen        finit    einer einzigen     Pumpe     abzusaugen.

   So kann zum Beispiel die Ent  ziehung einer Fraktion von     einem        vorher-          ehenden    und die einer     andern    Fraktion von  einem nachfolgenden     Entmischungselement     mit einer einzigen Pumpe ausgeführt werden.       Tn    der Regel werden zum     Ausführen    des Ver  fahrens Pumpen verwendet, deren Leistungen  gleich gross sind.  



       Anstatt    eine     Trennungsmethode        mittelst     Diffusion durch eine poröse     _'@'and    zu be  nutzen, kann die Trennung in den     Entmi-          sehungselementen    auch durch jedes andere  Diffusionsverfahren stattfinden.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung soll    anhand der beigefügten Zeichnung in zwei  Beispielen erläutert werden.     Fig.    1 zeigt     eine     Vorrichtung, welche aus fünf     bintereinan-          dergeschalteten        Entmischungselementen    be  steht, von denen jedes für sieh eine teilweise  Entmischung dadurch herbeiführt,     da,ss    das  Gasgemisch zum Teil durch eine poröse  Wand diffundiert.  



       Fig.    2 stellt eine Vorrichtung dar, die  gleichfalls aus fünf     Entmisehungselementen     besteht, in der aber jedes     Entmischungsele-          ment    zwei poröse Wände enthält, die jede  eine teilweise Trennung herbeiführen können.  



  In     Fig.    1 sind     ca,   <I>b, e, d</I> und e die fünf       Entmischungselemente.Wcnn    man eines die  ser     Entmischungselemente,    zum Beispiel     e,     ins Auge fasst, so bezeichnet 1 eine Röhre,  durch die das Gasgemisch nach c strömt, 2  ist eine Röhre mit einer porösen Wand,  welche Röhre unten abgeschlossen ist und  deren Wandung zum Beispiel aus einer oder  mehreren Lagen aufgerolltem Papier be  stehen kann. Die Röhre 2 befindet sich im  Innern der Röhre 1 und ist mit dieser derart  verbunden, dass! eine Gasströmung von der  Röhre 1 nach dem Innern der Röhre 2 aus  schliesslich durch die poröse Wand hindurch       stattfinden    kann.

   Zu diesem Zweck ist das  obere Ende der     R.öhrel,    die aus Glas bestehen  kann, durch Verschmelzung an einer Röhre 3  befestigt, welche die Verlängerung der Röhre  ist. Die Röhre 1 ist am obern Ende umge  bogen und ist unter Zwischenschaltung der  engen Röhre 4 mit der Pumpe 5 verbunden.  die das durch das     Entmischungselement    d zu  trennende Gasgemisch fördert, während die  Röhre 3 mit der Pumpe ö verbunden ist, die  das durch das     Entmischungselement    b zu  trennende Gasgemisch fördert. Der     Vlider-          stand,    den das durch die poröse Wand strö  mende Gas findet, ist dem Widerstand der  engen Röhre 4 nahezu gleich.

   In das     Entmi-          schungselement    c werden nun mittelst der  Pumpe 9 zwei     Fraktionen    zusammengebracht.  von denen die eine durch die enge Röhre 7  zugeführt wird und von dem     Entmischungs-          element        b    herkommt, während     diä    andere  durch die Röhre 8 strömt und von dem Ent-           mischungselement    d kommt.

   Durch die Ent  mischung im Element c entstehen     wiederum     zwei Fraktionen, von denen die eine durch die  Röhre 3 zum     Entmischungselement    b und die  andere, wie schon gesagt, durch die Röhre  zum     Entmischungselement    d geführt wird.  In dieser Weise wird jede Fraktion, nachdem  sie aus einem gewissen     Entmischungselement     einem vorhergehenden     bezw.    folgenden     Ent-          mischungselement    zugeführt worden ist, wie  der zum Teil zum erstgenannten<B>EI</B>     ntini-          schungselement    zurückgeführt.

   Hinter der  Pumpe 9 ist in der Röhre 1 eine     U-Röhre    10  zwischengeschaltet, die mittelst flüssiger  Luft gekühlt sein kann, um das zu trennende  Gasgemisch von von der Pumpe herrühren  den     Unreinigkeiten    zu befreien.  



  Um nun mit Hilfe dieser Vorrichtung ein  bestimmtes Gasgemisch zu trennen, wird eine  gewisse Menge dieses Gemisches in die Vor  richtung, zum Beispiel in das erste     Entmi-          schungselement    eingeführt. Zu diesem Zwecke  wird die Vorrichtung erst möglichst hoch ent  lüftet, worauf das Gasgemisch zugelassen  wird, bis ein bestimmter Druck, zum Beispiel  von<B>0,5</B> mm     Quecksilbersäule,    erreicht ist.  Darauf wird die Vorrichtung in Betrieb ge  setzt,     bis    in der Verteilung des teilweise ge  trennten Gasgemisches über die verschiedenen       Entmischungselemente    ein     CTleichge%viclitS-          zustand    entstanden ist.

   In den     besonders    zu  diesem Zwecke vorgesehenen Gefässen 12 und  11, die mit dem ersten     bezw.    letzten     Entmi-          sehungselement        verbunden    sind, befinden sich  dann Fraktionen, die an bestimmten Kompo  nenten verarmt     bezw.    bereichert sind. Im  Falle einer Trennung eines Gemisches von  zwei Gasen     wird    sich eine Fraktion, die reich  an der einen Komponente oder sogar     prah-          tiseh    frei von der andern Komponente sein  kann, im Gefäss 11 und eine Fraktion, die  reich an der andern Komponente ist, im Ge  fäss 12 ansammeln.

   Wenn man zum Beispiel  ein Gemisch von Helium und Neon trennen  will, so     wird    mit Rücksicht auf den Um  stand,     rlass    Helium die grösste Diffusionskon  stante hat, dieses Gas mehr nach links als  nach rechts strömen; bis der Gleichgewichts-    zustand erreicht ist. Man wird dann im Ge  fäss 12 ein     helhinireielies    Gemisch antreffen.  



  Die Anzahl von     Entmischungselementen,     die man gebrauchen muss, hängt natürlich von  dem Grad der Trennung ab, den man zu er  reichen wünscht und von dem Verhältnis der       Diffusionskonstanten    der zu     trennenden     Gase. Der Gleichgewichtszustand wird er  reicht,     wenn    die von einem     Entmiscliung-          element    einem zweiten     Entinischungseleinent     zugeführte     CTasmenge    \der von dem     zweiten          Entmischungselement    dein ersten zugeführ  ten Gasmenge vollkommen gleich ist.  



  Der     Vorrichtung        kann    aber im     ununter-          brochenen    Betrieb an     einer    Zwischenstelle der  Reibe ein Gasgemisch zugeführt und von ihr  die     Endfraktionen,    oder auch weitere     Fral-z-          tionen    entzogen     werden.    -Man erhält dann       einen    stationären     Zugtand,    in dem nun aber       nicht,    wie oben     beschrieben    wurde,

   die von  einem     Entmischun        gselement    einem zweiten       Entmischungselemerit    zugeführte Gasmenge  vollkommen gleich der von dem zweiten     Ent-          inischungselement        dein    ersten zugeführten       Glasmenge    ist.

   Die     Gasmenge,    die von der  Einführungsstelle in der Richtung der Ge  fässe strömt, wo Gasentziehung von der     Vor-          riehtung    stattfindet,     wird    nun grösser sein,  As die in     umgchelirter    Richtung     strömende          Gasmenge,    und zwar     wird    dieser     Unterschied     durch die     entzo"ene        Gasmenge        angegeben.          Um    aber eine     \@@-lü@ri@F        Trennung    zu erzielen,

    muss die in der Zeiteinheit entzogene Gas  menge in bezug auf die in der gleichen Zeit  von einem     Entmischungselement    zum     näch-          sten    strömende Menge klein sein. Wird     diese          Bedingung    nicht erfüllt, so     erhält    man zwar  eine grössere Ausbeute,     aber    die Trennung  wird schlechter.

       la    ist     also        vorteilhaft,    auch  falls der     Vorrichtung        unmiterhi-oclien    Gas     zu-          geführt        und    entzogen wird, das     Verfahren          derart    auszuführen,

   dass die von einem     Ent-          inischungselement    einem zweiten     Entmi-          schirngselement        zugefiilirte    Gasmenge nahezu  gleich der von dem     zweiten        Entmischungs-          element    dem ersten zuführten Gasmenge  ist.      Die Zusammensetzung des durch die po  röse Wand     hindurchdiffundierenden        Gasgc:-          misches    wird über die Oberfläche der     porösen          -#i'and    nicht dieselbe sein.

   Der Teil der porö  sen Wand, der zuerst mit dem zu trennenden  Gasgemisch in     .Berührung    kommt, in diesem  Falle der untere     \feil    der porösen Wand,  wird ein Gemisch durchlassen, das in bezug  auf das ankommende Gemisch reicher an der  Komponente mit der grössten     Diffusiollskoli-          sta.nte        sein    wird.

   Betrachtet man insbeson  dere, um die Darstellung zu vereinfachen, den  Fall eines Gemisches     voll    Helium und Neon,  so wird der untere Teil der porösen     Wand    ein  heliumreicheres Gemisch durchlasen; da  durch kann es aber vorkommen, dass das Ge  misch, das sich in der Röhre 1 in der     Hölle     des obern Teils der porösen Wand befindet,  derart an Helium verarmt ist, dass das an die  ser Stelle durchgelassene Gemisch ebene     irm     oder sogar ärmer an Helium ist, als das von  der Pumpe 9 zugeführte Gemisch. An dieser  Stelle der porösen Wand hat also die Tren  nung keine Nutzwirkung mehr.

   Um diesen  Übelstand zu beheben,     empfiehlt    es sich,  durch die poröse     Wand    nur einen kleinen Teil  des Gasgemisches abzusaugen und das     übrige     grösstenteils durch eine zweite poröse Wand  zu demselben     Entmischungselement    zurück  zuführen. Dies wird an der Hand von     Fig.    Z  näher erklärt werden.  



  In     Fig.    2 bezeichnen a',<I>b', c', d' und e'</I>  die fünf     Entmischungselemente.    Im     Entmi-          schungselement    c' ist 1 3 die Röhre, durch  welche die Pumpe 14 das zu trennende Gas  gemisch, zum     Beispiel        Helium-Neon,    zuführt.  In dieser Röhre 13 befindet sich die poröse  Röhre 16; ferner ist. die Röhre 13 durch eine  enge Röhre 1 7 mit einer Röhre 18     verbunden,     in der sich eine zweite poröse Röhre 19 be  findet.

   Diese Röhre 19 geht in einen nicht  porösen Teil 20 über und ist durch Ein  schmelzung in der Röhre 18 befestigt.     -Mit-          telst    der Pumpen 15, 14 und 21 werden nun  Fraktionen des von der Röhre 13     zugeführ-.          ten    Gasgemisches abgesaugt. Die Einrich  tung kann     null    so getroffen werden, dass zum  Beispiel durch die poröse Wand 16 ein Sechs-         tel,    durch die poröse     M'alid    19 vier Sechstel  und durch die Röhre 18 ein Sechstel abge  saugt wird.

   Die durch die poröse Wand 19  abgesaugte Fraktion wird nun durch die  Röhre     ZO    wiederum dem     Entmischlingsele-          ment    c' selber zugeführt. Damit diese Frak  tion viermal so gross als jede der Fraktionen  sei, die durch die poröse Wand 16 und durch  die Röhre 18 abgesaugt worden sind, ist es  nötig, dass. der Widerstand der porösen Wand  16 und der Röhre 18 je viermal so gross als  der der porösen Wand 19 sei. Am ersten und  am letzten Element sind zwei Gefässe 22 und  23 angebracht, in denen sich die helium  reichste     bezw.    neonreichste Fraktion ansam  meln.

   Es hat sich herausgestellt, dass mit  dem Verfahren gemäss der Erfindung, selbst  in Gemischen von Gasen, die bisher schwer  zu trennen     waren,    eine sehr weitgehende  Trennung erzielt werden     bann.    Es ist sogar  möglich, mit diesem Verfahren Isotopen, zum  Beispiel die Isotopen von Neon, mit einer  mässigen     Anzahl    von     Entmischungselemen-          ten    verhältnismässig weitgehend voneinander  zu trennen.  



  Obwohl in den oben beschriebenen Aus  führungsbeispielen die entmischten Fraktio  nen den unmittelbar neben dem entmischen  den Element     liegenden        Entmischungselemen-          ten    zugeführt werden, so können die Fraktio  nen auch weiter entfernt liegenden Elemen  ten zugeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur fortschreitenden Tren nung eines Gasgemisches mittelst Diffusion, dadurch gekennzeichnet, dass eine Reihe von Entmischungselementen verwendet wird, von denen; jedes für sich imstande ist, eine teil weise Entmischung in mindestens zwei Frak tionen herbeizuführen, die je nach ihrer Zu sammensetzung einem vorhergehenden und einem nachfolgenden Element zugeführt wer den. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Elemente verwendet werden, die eine Entmischung in minde stens drei Fraktionen herbeiführen und dass eine der Fraktionen dem betreffenden Entmischungselemente selbst zugeführt wird.
    ?. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die von einem Ent- mischungselement einem zweiten Ent- mischungselement zugeführte Gasmenge nahezu gleich der von dem zweiten Ein mischungselement dem ersten zugeführten Gemenge ist.
    3. Verfahren nach Patentanspruch zur fort schreitenden Trennung eines Gasgemisches mittelst einer Reihe von Entmischungs- elementen, dadurch gekennzeichnet, dass die den Entmischungselementen auf einer Seite der Zuführungsstelle zugeführte Gasmenge nahezu gleich der den Entnii- schungselementen auf der andern Seitr, zugeführten Gasmenge ist. :f. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Entmi- scliungselenienten Pumpen geschaltet sind.
    welche die erforderlichen Gasströmungen unterhalten. 5. Verfahren n. ich @atentaii#pruch und Un- teransprucli ?. dadurch gekennzeichnet, dass die Widertdinde iler von den beiden ge nannten Clasmengcn durclistrüniten Wege nahezu gleich sind.
    G. Verfahren nach Patentanspruch und Z n- teransprileben ? und 5, dadurch gekenn- ichnet, dass der ZViderstand des einen Weges praktis^li von einer porösen Wand bedingt wird,
    während durch geeignete Wahl des @urclnncerund der Länge der zu diesem Zwc che verwendeten Rühre der Widerstand des andern Wege- ilim un gefähr gleich Einmacht wird.
CH119970D 1925-08-21 1925-10-29 Verfahren zur fortschreitenden Trennung eines Gasgemisches. CH119970A (de)

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