CH119974A - Vorrichtung zur katalytischen Verbrennung von Ammoniak mit reinem Sauerstoff oder sauerstoffreichen Gasen. - Google Patents
Vorrichtung zur katalytischen Verbrennung von Ammoniak mit reinem Sauerstoff oder sauerstoffreichen Gasen.Info
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Description
Yorriehtung zur katalytiselten Verbrennung von Ammoniak init reinein Satterstoff oder sallerstoffreicheit Gasen.
Verbrennung voll Ani- inoniak. mit reineni SaLterstoff oder sauer- .,toffreichen Gasen lässt sieh bei höherem Ainnlonifflig-Ph#ilt wegen der Explosivität der und der sehr grossen Reaktions- ,vä,
riii(-# nielit in Vorrichtungen von der bis her bei der Oxydation von Ammoniak. mit- felst Luft allgemein übliehen Bauart durch führen. Bei diesen bekannten Vorrichtungen bildet der vorwiegend aus Platin in Form voll Dralitnetz, perforierten Scheiben oder platinierten Körpern bestehende Katalysator eine relativ sehr dünne Schicht, die über den ganzen Querschnitt des Apparates ver teilt ist und von den Gasen senkreeht zur Sehichtebene durchströmt wird.
Diese An ordnung ist aus reaktionskinetischen Gründen- Olewählt worden, da bekanntlich die Berüll- n rungszeit zwischen Katalysator und Gas möglichst kurz sein muss, um bei der Oxy dation gute Ausbeuten an. Stickoxyden zu erzielen.
Es ist indessen ohne weiteres klar, dass bei der Verbrennung eines stark ammo niakhaltigen Gemisches von Ammoniali: und Sauerstoff in einem nach diesem Prinzip konstruierten Verbrennungselemente der<B>Ab-</B> leitung des sehr beträchtlichen Überschusses im Reaktionswärme, sowie der Verhinderung C voll<B>Ei</B> xplosionen die grössten Schwierigkeiten entgegen stehen.
Im Gegensatz hierzu kann bei der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Vorrichtung jede Überhit7ung des Katalysators vermieden werden. Ferner ist jede Explosionsmöglichkeit bei ihr voll vorn herein ausgeschlossen.
Zur Erzielung dieses Ergebnisses ist die Vorrichtung gemäss der Erfindung so kon- struiert, dass die zweel,-mässig als Kühl flächen ausgebildeten Apparatwände einen Reaktionsraum umschliessen, in dem sämt liche aktive Teile des Katalysators voll der Apparatwandung nur durch eine zur Ver hinderung voll Explosionen hinreichend dünne Gasschiollt getrennt sind.
Durch diese Anordnung des Nafalysators und die als Folge hiervon sehr intensive Kühlwirkung der Apparatwände wird eine vollständige und gleichmässige Ableitung des sehr erliebliebeii N,#'ärmeüberseliiis"es ermöglicht.
Ausserdein kann infolge der stark erhöhten Strömungs- #I'esehwindigkeit der Gase in der oben er- z71 ,
rwähnten dünnen Gasschieht und der durch diesen Umstand bedintrien kurzen Bu- rÜhrungsdauer zwischen Gas und Katalysa- lor eine fast restlose Überführung des Am- nionialis in Stiekoxyde erzielt -werden.
Aus denselben Ursachen können auch keine Explosionen entstehen, wenn man daffti- SorIge trägt, dass die den Katalysator voii der Grefässwand trennende Gasschicht hin reichend dünn ist, was im allgemeinen bei einer Schichtdiche von einigen Zehntelmilli- Metern zutrifft.
Auf M beiliegenden Zeichnung ist eine Ansführun-sform der Vorriebtling geinäss der l#',rfindl-ing in den Abb. <B>1</B> bis<B>6</B> d-arge- stellt.
Abb. <B>1</B> ist eine Seitenansicht, -und Abb. 2 eine Vorderansicht derselben*, Abb. <B>ä</B> zeigt eine Hälfte des Apparates in Vorderansicht, Abb. 4 einen Längsschnitt durch den ganzen Apparai;
Abb. <B>5</B> zeigt die Vorrichtung in einer Ansieht von oben, Abb. <B>6</B> in einem Querschnitt Die Vorrichtung weist zwei mit Was.ser- kühlmänteln <B>1</B> versehene Metallplatten<B>22</B> von hexagonaler Form auf, die an ihrem Um fange mittelst Verschraub-nngen und eines geeigneten Dielitiincsm"iteri."ils ga,sd-icht an- tn, einandersehliessen, im Innern aber durch einen Z%#rischenra-unt. <B>3</B> getrennt sind,
dessen mittlerer Teil 4 stark verengt ist. In die- sern verengten Teil des Zwisehenraumes ist ein Katalysator<B>5</B> angeordnet, der am vor teilhaftesten aus Plafin in Form eines Draht netzes oder eines Igewellten Bleelie#s# besteht.
Ausser der Einträtsöffnung C) für das Ain- moniak-Sauerstoff-Greiniseh und der Aus- Iriftsöffnung <B>7</B> für die Realztioiis,-as(, hat die Vorrichtung noch zwei seitliche<B>-</B> )ffnun- 8, die Mit Gliininterscheiberl <B>9</B> versehlo,
4- sen werden können und für die Inbetrieb- z#etzung des Apparates, sowie für die Über- waehung des Betriebes bestimmt sind.
Sämt liche Öffnungen sind Mit Ansehlussflanschen versehen. Zür der Vorrichtun-, ().egeii Beanspruchung duruh ungleichinässige tn Wärmeausdehnung- sind die KühlwIntel <B>1</B> ani äussern Rande Mit Rippen l(-) versehen.
Als Material für die Metallplatten '2 ei-net sieh insbesondere hochwerti-er Chroni- t' <B><I>kn</I></B> Piehelstahl, der eine ausserordentliche eh(-- inische Widerstandsfähi-keit ge-enüber d(-ii t' heissen Realdionsgasen aufweist und heine Beeinträchtigun--, der katalytischeit Wirk samkeit des Platins verursacht.
Die Vorriehti-in-, kann während des Be- hiebes mit Wisser gekühlt werden, (las die Kühlmärttel <B>1</B> in mittelst der Ventile<B>11.</B> regulierbareu Mengen durehfliesst. Die rieh- tio,e Einstellunr, des Cxcmiselies von Aninio- Iliah und Sauerstoff wird durch<B>(las</B> Ventil- systein am Eintrittsende de,
Apparates er möglicht. Zwischen den beiden Rückszuhlag- ventilon 12 und dem Kreuzventil.<B>13</B> sind zu diesem Zwecke Kalibersc.heiben #iii--eord- net, die so dimensioniert sind, da3 ei-was über doppelt- so viel Sauerstoff als Am4nonial# bei gleicher Driiel#differeii7 dureligelassen <B>Z-,</B> LI wird,
Die Geschwindigkeit des dureb den Apparat strömenden Gasgeinisehes ka,iin durch das Kreuzventil<B>13</B> -ere-,elt würden. Um eine gute Mischung der beiden Gase zu erzielen, ist das Einleitungsrohr 14 mit Niekeldrahinetzen <B>1,1</B> und einer Filterseheibe <B>16</B> ausgefüllt.
Ausserdem ist zu demselben Zwecke im Zwischenraum 4 in einigem Ab- stand -vom KatIlysator <B>5</B> ein nicht hataly- tisch wirkende., Drahtnetz<B>17</B> aus Nickel an bracht.
Die Inbetriebsetzung des Apparates #ze- sehielit in der Weise, dass eine aus einem Rohr brennend(-- -Wasserstoff- oder ,"# sflamme durch eine von den beiden Off- nungen <B>8</B> eingeführt und zu gleicher Zeit, das Kreuzventil<B>13</B> lo,(,iiffliet wird.
Das un terhalb des Katalysators <B>5</B> herausströmen & entzündet sieh hierbei und brennt mit einer aus dem engen<B>'</B> Spalt her- tiusragenden Flamme. Tri wenigen Minuten lö#seht diese Flamme von selbst aus und die katalytische Verbrennung am Platinnetz<B>5</B> beginnt. Die günstigste Reaktionstemperatur von etwa<B>600' C</B> kann durch Beobachtung der Glut des Platindietzes durch die Glimmer- fenster <B>9</B> kontrolliert Lind während des Be triebes eingehalten werden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vorrichtung zur katalytischen Verbren nung von Ammoniak mit reinem Sauerstoff oder sauerstoffreichen Gasgeinischen, da durch gekennzeichnet, dass die Apparat- wände einen Reaktionsraum umschliessen, in dem sämtliche aktive Teile des Kataly sators von der Apparatwandung nur dureli eine zur Verhinderung von Explosionen hin reichend dünne Gasschicht getrennt sind.UNTERANSPRUCII: Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gehennmichnet, dass die den Reaktions raum umschliessenden Apparatwände aus /.wei mit Külllvorriehtungen versphenen Hetallplatten bestehen, die an ihrem Um fang gasdicht aneinanderschliessen, aber im Tirnern durch einen sehr geringen Zwischen- .raum getrennt sind, in dem ein aus Platin bestehender Katalysator angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Also Published As
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| AT105358B (de) | 1927-01-25 |
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