CH120122A - Gestell für eine Landkarte. - Google Patents

Gestell für eine Landkarte.

Info

Publication number
CH120122A
CH120122A CH120122DA CH120122A CH 120122 A CH120122 A CH 120122A CH 120122D A CH120122D A CH 120122DA CH 120122 A CH120122 A CH 120122A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rollers
frame
card
frame according
map
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Nilsson Wihljam Sven William
Original Assignee
Nilsson Wihljam Sven William
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nilsson Wihljam Sven William filed Critical Nilsson Wihljam Sven William
Publication of CH120122A publication Critical patent/CH120122A/de

Links

Landscapes

  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description


  Gestell für eine Landkarte.    Gegenstand     vorliegender    Erfindung ist ein  Gestell für eine Landkarte, mit zwei zwischen  zwei Endstücken des Gestelles gelagerten  Walzen, auf deren eine die Karte aufgerollt  und von deren andere sie abgerollt wird.  Das Neue der Erfindung bestellt     darin,    dass       derzwischen        denWalzen        ausgespannteKarten-          teil    über zwei zwischen den Walzen ange  brachten, die Seitenstücke des Gestelles verbin  denden Querleisten unter einem sehr stumpfen  Winkel geführt ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist  in der Zeichnung dargestellt.     Fig.    1 zeigt  einen Längsschnitt durch das Kartengestell;       Fig.    2 zeigt dasselbe von oben gesehen mit  seinem Gehäuse im Schnitt;     Fig.    3 zeigt einen  Querschnitt des     Kartellgestelles.     



  Das eigentliche Gestell des Apparates kann  zweckmässig aus Holz hergestellt oder auch  in einem Stück aus     Aluminium,        Papier-maehe     oder anderem für den Zweck geeigneten Mate  rial gegossen oder gepresst werden. Es besteht  aus einem Paar Endstücken 1 und einem Paar  diese verbindenden Leisten 2. In den End  stücken 1 sind ausserhalb der Leisten 2 die    zweckmässig aus Holz hergestellten Walzen 3  gelagert, an denen die Enden einer Karte,  die auf eine Walze     aufgewickelt    und von der  andern Walze abgewickelt werden soll, be  festigt sind. Die Walzen 3     können    mittelst.

    Stellknöpfen 5, die an den an der Aussenseite  des einen Endstückes 1 herausragenden Zapfen  enden der Walzen angebracht sind, zwecks  Auf-     bezw.    Abrollen der Karte um ihre Achse  gedreht werden. Damit die Karte bei diesem  Auf-     bezw.    Abrollen nicht schief läuft, wobei  sie sich möglicherweise festklemmen oder zer  knittert oder zerrissen werden könnte, sind  die Walzen 3 in der Mitte am dicksten ge  macht und laufen nach den Enden kegelförmig  zu. Durch die Formgebung der Walzen ist  die garte stets geneigt sich beim Aufrollen  auf die Mitte der Walze aufzulegen, was sich  als äusserst praktisch erwiesen hat.

   Hierzu  trägt auch noch der Umstand bei, dass der  Endteil 4 a der Karte zugespitzt ist, wodurch  das Befestigen eines Kartenendes au der in       Fig.    2 oben liegenden Walze erleichtert wird.  Wie in der Zeichnung dargestellt; braucht man  nämlich das zugespitzte     Kartenende    nur in      dem in der Walze vorgesehenen Schlitz ein  führen; natürlich können jedoch auch andere  Befestigungseinrichtungen zur Verwendung  kommen. Der Endteil 4 a wird am besten  aus dünnen Stoff hergestellt und an die Kante  der Karte angeklebt, die ja gewöhnlich nur  aus Papier besteht. Von der Walze ist die  Karte über die als Führungen dienenden  Leisten 2 zur andern Walze geführt, wobei  die Karte über die Leisten 2 unter Bil  dung eines sehr stumpfen Winkels geführt  ist.

   Die Oberkanten 2 a der Leisten 2 sind  in     ihrerLängsrichtung    gesehen schwach bogen  förmig gemacht, so dass sie in der Mitte am  höchsten ist und nach den Enden zu abnimmt  wie es     Fig.    1 zeigt. Im Querschnitt ist ge  nannte Oberkante abgerundet, und die ein  ander zugewendeten Seiten 2 b     (Fig.    3) werden  zweckmässig konvex gemacht.  



  An dem links herausragenden Lagerzapfen  der Walzen 3 sind kleine, am besten mit den  Stellknöpfen 5 aus einem Stück ausgeführte       Rillenscheiben    7 befestigt. Ebenso sind     Rillen-          scheiben    8 am linken Ende der Leisten 2  drehbar gelagert. Über diese     Rillenscheiben     läuft ein endloses, elastisches Band 9; das  zweckmässig aus Gummi besteht. Dieses Band  verursacht infolge     seiner    Elastizität eine     starke     Reibung zwischen den Walzen 3 und ihren  Lagerungen, so dass eine     Bremswirkung    ent  steht, zufolge welcher die Karte ihre einge  stellte Lage beibehält.  



  An der Unterkante der Leisten 2 ist  zwischen diesen eine Platte 10 mit blanker  Fläche befestigt, welche zusammen mit den  konvexen Seiten 2 b der Leisten 2 einen ge  schlossenen Lichthof oder Reflektor bildet.  Aus dieser Platte 10 ist an der einen Vorder  kante ein Teil 11 hoch und nach vorn ge  bogen, siehe     Fig.    1, um ein Gehäuse für eine       Taschenlampenbatterie    12 zu bilden, die von  links eingeführt und unten durch die Blatt  feder 13 an ihrem Platz gehalten wird. Das  Gehäuse 11 ist auf der in     Fig.    2 unten liegen  den Seite auch noch mit einem gegen den  Boden des Gehäuses gerichteten Blech 14  versehen, gegen welches das eine Kontakt  blech 15 der Batterie anliegt.

   An einem     am       linksseitigen     Endstück    i     angebrachten    Bleche  ist eine isolierte Schraube 16 angebracht, die  dazu dient, gegen das andere Kontaktblech 17  der Batterie     geschraubt    zu werden und dadurch  einen Stromkreis für ein Paar elektrische Lam  pen 18 und 19 zu schliessen, welche auf der       InnenseitederEndstückein        diagonalgegenüber-          liegenden    Ecken in geeigneten Fassungen ange  bracht sind. Diese Lampen und der vorher er  wähnte Reflektor 10, 2 b, 2 b dienen dazu, den  sich zwischen den Leisten 2 erstreckenden Teil  der Karte von unten zu beleuchten und dadurch  das Ablesen der Karte im Dunkeln zu er  möglichen.  



  Das ganze Rahmengestell mit allen oben  beschriebenen Teilen ist von links in ein Ge  häuse 20, vorzugsweise aus Leder eingeschoben.  Zu diesem     Zweck    hat das Gehäuse links eine       Einführungsöffnung,    die durch eine mit Schlit  zen für die Stellknöpfe versehene Klappe 21       (Fig.    1) verschliessbar ist. Die Klappe wird  mittelst Druckknöpfen 22 oder dergleichen am  Boden des Gehäuses zugeknöpft. Das Leder  gehäuse hat auf der Oberseite eine grosse Öff  nung, die mit einer durchsichtigen Platte 23  aus Zelluloid oder dergleichen abgeschlossen  ist, durch welche der zwischen den Walzen  ausgespannte Teil der Karte sichtbar ist.  Der ganze Apparat kann an einem Riemen über  die Schulter getragen werden.

   Der (nicht ge  zeichnete) Tragriemen kann mit Haken und Ösen  an den Seiten des Futterals befestigt werden.  



  Der in der oben beschriebenen Weise aus  geführte Apparat kann ein viele Meter langes  Kartenblatt in sich     aufnehmen,    kann somit  mit der Karte eines ganzen     .Landes    in dem  von Automobilisten gewöhnlich angewendeten       Massstabe    ausgerüstet werden. Es ist bei  spielsweise möglich, eine gewöhnliche Auto  mobilkarte des ganzen Deutschen Reichs in  das Gestell unterzubringen, auch wenn die  Vorrichtung nur etwa     26> < 21X-1    cm gross  ist.

   Um dies nun praktisch durchführen zu  können, wird die Kartenbahn aus aneinander  gereihten Kartenabschnitten derart zusammen  gesetzt, dass beim Drehen beispielsweise des  linken Stellknopfes nach links die Karte von  Westen nach Osten gleitet und nach Errei-           chung    des am weitesten im Osten befindlichen  Teils zu dem Teil übergeht, der sich nörd  lich von dem eben verlassenen am weitesten  im     Westei,    befindlichen Teil befindet, und       umgekehrt,    wenn man den rechten Stellknopf  nach rechts dreht.

   Eine am Rand eines  Kartenteils endigende Landstrasse, Eisenbahn  linie. usw. ist dabei mit einem in die     Augen     fallenden Zeichen (zum Beispiel einem roten  Buchstaben) versehen und die Fortsetzung  der Landstrasse usw. ist mit dein gleichen  Zeichen am entgegengesetzten Rande des     an-          schliessendenKartenteilsgekennzeichnet.    Wenn       also    beim Befahren einer Landstrafe, zum  Beispiel von Süden nach Norden, der jeweilig  ausgespannte Kartenteil nicht mehr ausreicht,       merkt        man    sich das Erkennungszeichen im  Norden des Kartenteils und dreht den linken  Stellknopf nach links,

   bis das gleiche     Er-          kennungszeichen    im Süden des folgenden  Kartenteils erscheint.     11larr    ist dann ganz  sicher, die Fortsetzung der in Frage kommen  den Landstrasse leicht auffinden zu können.  Dieses Hilfsmittel hat sich für den prakti  schen Gebrauch äusserst nützlich erwiesen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gestell füreineLandkarte mit zwei zwischen zwei Endstücken des Gestelles gelagerten Walzen, auf deren eine die Karte aufgerollt und von deren andere sie abgerollt wird, da durch gekennzeichnet, dass der zwischen den Walzen ausgespannte Kartenteil über zwei zwischen den Walzen angebrachten, die Seiten stücke des Gestelles verbindenden Querleisten unter einem sehr stumpfen Winkel geführt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Gestell nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass dieKartenwalzen doppel kegelförmig mit dem dicksten Teil in der Mitte ausgebildet sind. 2.
    Gestell nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die als Führung für die Karte wirkenden obern Kanten der Quer leisten im Querschnitt abgerundet und in der Längsrichtung gekrümmt sind. 3. Gestell nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die einander zugekehrten Seitenflächen der Querleisten so gekrümmt sind, dass die obern Enden dieser Flächen sichvoneinanderentfernen, unddasszwischen den untern Enden genannter Flächen eine lichtreflektierende Platte angeordnet ist, die zusammen mit genannten Flächen einen sich nach oben allmählich erweiternden Raum begrenzt. 4.
    Gestell nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass im genannten Raum zwei Lichtquellen untergebracht sind, und dass rieben der einen Lichtquelle ein Ge häuse mit einer Stromquelle gebildet ist, wobei die Wandungen dieses Gehäuses durch Teile der genannten reflektierenden Platte gebildet sind. 5. Gestell nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Walzen mit Hilfe von elastischen Bändern in ihren eingestellten Lagen festgehalten werden.
CH120122D 1925-10-14 1926-06-14 Gestell für eine Landkarte. CH120122A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE120122X 1925-10-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH120122A true CH120122A (de) 1927-05-02

Family

ID=20294989

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH120122D CH120122A (de) 1925-10-14 1926-06-14 Gestell für eine Landkarte.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH120122A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE451320C (de) Kartengestell
AT108885B (de) Kartengestell.
DE3203393A1 (de) Im kuvert versendbare karte, insbesondere glueckwunschkarte
DE3930122A1 (de) Sonnenblende fuer kraftfahrzeuge
DE577906C (de) Elektrische Taschenlampe fuer Reklamezwecke
AT120624B (de) Lichtreklame-Vorrichtung.
DE478614C (de) Rahmen zum Einlegen lichtempfindlicher Platten bei vollem Tageslicht
DE444555C (de) Kopiervorrichtung
DE630043C (de) Reklameapparat fuer Reklamelaufschrift mit einem ueber Antriebs- und Leitrollen gefuehrten, vorzugsweise endlosen Band mit ausgestanzten Fenstern und Einrichtungen zu dessen gleitsicherer Fuehrung und zur Befestigung der Buchstaben bzw. Bildtafeln
DE414355C (de) Aus einzelnen Bildteilen bestehendes Verwandlungsbild
DE491652C (de) Tragbare Reklamevorrichtung zur unterbrochenen Vorfuehrung von Lichtreklamen
DE347867C (de) Kopierrahmen
DE927734C (de) Schuhzug
DE819213C (de) Reissbrett mit verstellbarer Zeichenflaeche
DE890275C (de) Geraet zum Durchleuchten von Karten, vorzugsweise Wegekarten fuer Autofahrer
DE552436C (de) Spiel, bei dem Scheiben o. dgl. durch ueberbrueckte Tore eines von einer Einfassung begrenzten Feldes zu befoerdern sind
DE484458C (de) Einspanngeraet fuer die Durchschreibebuchhaltung
AT262060B (de) Filmklebepresse
DE538141C (de) Reflektor fuer verschiebbare Lampen von Lichtpausmaschinen u. dgl.
DE513339C (de) Buch mit zusammenlegbaren Modellen
AT143873B (de) Anzeigevorrichtung für Radioapparate od. dgl.
DE499260C (de) Huelle fuer Rechenschieber
AT132153B (de) Kopierrahmen.
DE519868C (de) Schalldurchlaessige Projektionsflaeche
DE478523C (de) Fahrtrichtungsanzeiger