CH120148A - Steuervorrichtung für Schiffe. - Google Patents

Steuervorrichtung für Schiffe.

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CH120148A
CH120148A CH120148DA CH120148A CH 120148 A CH120148 A CH 120148A CH 120148D A CH120148D A CH 120148DA CH 120148 A CH120148 A CH 120148A
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CH
Switzerland
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rudder
drive shaft
gear
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teeth
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Inventor
N V C Van De Werktuigenfabriek
Original Assignee
C Van Der Giessen S Werktuigen
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  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


      Steuervorrichtung    für     Sehifie.       Die Erfindung betrifft eine Steuervor  richtung für Schiffe. Die üblichen Steuer  vorrichtungen besitzen eine unmittelbare  Übersetzung zwischen dem     Steuerrad    und dem  auf dem Ruderschaft angeordneten Steuer  quadrant. Der Nachteil hiervon ist, dass die  Übersetzung bei jedem     Betriebszustande    die  selbe ist. Falls man deshalb für den ungün  stigsten Betriebszustand noch eine genügende  Kraft zur Verfügung halten will, so muss  dies auf Kosten der     Manövrierfähigkeit    ge  schehen, weil bei einer bedeutenden Kraft  übertragung das Ausschlagen des Ruders  nur sehr langsam erfolgt.

   Ein anderer Nach  teil ist, dass man, falls man einmal diese  grosse Kraftübertragung hat, dieselbe stets  behält, auch wenn man sie nicht braucht.       Sowohl    bei leerem, als bei beladenem Schiff;  bei voller Kraft und bei langsamer Fahrt,  ist deshalb die     Manövrierfähigkeit    bei be  deutender Kraftübertragung gering. Dem  gegenüber wird bei besserer Manövrierfähig  keit, also bei schnellerem Ausschlagen des    Ruders, die erforderliche Kraft am Steuer  rad bald zu gross.  



  Man hat auf verschiedene Weise ver  sucht, diesen Nachteilen entgegenzukommen,  und zwar erstens dadurch,     da.ss    man die Vor  richtung derart anordnet,     da.ss    die auf das  Steuerrad ausgeübte Kraft nicht wie die  Kraft auf das Ruder proportional mit dem  Quadrat des Sinus des     Ausschlagwinkels    des  Ruders zunimmt, und zweitens dadurch, dass  man eine langsame und eine schnelle Über  setzung anordnet, welche nach Belieben ein  gekuppelt werden können.

   Die erstgenannten  Vorrichtungen, zu welchen zum Beispiel das       Harfield's        Compensating        Gear    gehört, be  sitzen nur einen beschränkten Ruderaus  schlag, während die Bewegung auch hierbei  unabhängig von dem Betriebszustand ist.  Ausserdem ist die Ausführung sehr kost  spielig.  



  Die bis jetzt bekannten     Vorrichtungen     mit zwei Übertragungen haben den über  wiegenden Nachteil, dass die 'Übertragung      nicht während des Betriebes, das heisst     beim     Drehen des Steuerrades, umgeschaltet wer  den kann.  



  Die sogenannten     Flettnerruder    versuchen  wieder in anderer     @#@'eise,    den Schwierig  keiten der ursprünglichen Steuervorrichtun  gen abzuhelfen; aber sie weisen selbst den  Nachteil auf, dass sie durch das heraus  ragende Hilfsruder - sehr leicht beim Fest  legen des Schiffes oder beim Passieren von  Schiffen in engen Fahrwässern beschädigt   -erden, während sie ausserdem mit einer ver  wickelten Vorrichtung zum Fahren vor  Strom, wenn die Geschwindigkeit des Was  sers längs des Ruders geringer ist, versehen  sein müssen.  



  Die Erfindung bezweckt nunmehr, eine  Steuervorrichtung einfacher Bauweise zu  schaffen, welche allen obengenannten Nach  teilen abhilft. Zu diesem Zwecke wird       nach    der Erfindung die Steuervorrichtung  mit zwei in beiden Drehrichtungen arbeiten  den Übersetzungen versehen, von denen die  erste in normalem Zustande betätigt wird,  aber selbsttätig ausgekuppelt und von der  zweiten ersetzt wird, sobald der Druck auf  das Ruder einen gewissen     'grert    überschreitet,  während (falls der Druck auf das Ruder  wieder unter den genannten Wert sinkt)

   die  e     _U        t'          rste        Tbersetzung    wieder     selbsttäii(r    betätigt  wird und die zweite in den Ruhestand     zu-          riIckkehrt.     



  Die erste Übersetzung kann eine Rei  bungskupplung mit verstellbarer     Schlüpfungs-          belastung    sein.  



  Die zweite Übersetzung kann aus einem       fest    auf der Treibwelle angeordneten Exzen  ter bestehen; das Exzenter setzt ein darum  liegendes Zahnrad in Bewegung, das gegen  Drehung gesichert ist, aber eine schaukelnde  Bewegung ausführen kann, in der innern Ver  zahnung eines um dasselbe greifenden und  lose auf der Treibwelle angeordneten Zahn  rades. Letzteres enthält zu gleicher Zeit die  Umschaltvorrichtung, die die Bewegung auf  das angetriebene Organ überträgt durch  Vermittlung einer Scheibe mit zwei Reihen         Schaltzähnen,    welche in     entgegengesetztem     Sinne     gerichtet    sind.  



  Schliesslich kann die Umschaltvorrich  tung aus zwei drehbar in dem Zahnrad an  geordneten     Wellen    bestehen, auf deren eine  ein Hebel festgekeilt ist; auch können zwei  unter Federwirkung stehende, entgegen  gesetzt arbeitende Nocken angeordnet sein,  welche mittelst teilweise in den einen und  teilweise in den andern Nocken steckende  Stifte in ihrem gegenseitigen Stande auf den  Wellen festgehalten werden, und     aus    einer  unter den Enden der Hebel auf der Treib  welle oder auf der     3chsenbüchse        festgekeil-          ten,    mit einer     Anzahl    Öffnungen     versehenen     Scheibe.  



  Die Bauweise der Erfindung     -weist    als  Hauptvorteil auf, dass dieselbe sehr einfach  ist. Sie arbeitet soweit, als das Ruder aus  schlagen kann, während die Übertragung sich  vollkommen selbsttätig ändert, im Zusam  menhang mit den auftretenden     Umständen.     



  Weil der     Zeitliunlzt:    des     Schlüpfens    der       Reibungslzupplung    von dem     Ruderdruck    ab  hängig ist, wird das Ruder bei jeder Fahrt  geschwindigkeit und jedem     Tiefgang    mit der  geringsten Anzahl     Umdrehungen    des Steuer  rades eingestellt.  



  Die     Steuervorriclitun-    der     Erfindung     trägt ferner, durch     geeignete    Wahl des     Über-          #,     den Änderungen in  der Fahrtgeschwindigkeit und in dem Tief  gang Rechnung.  



  Die Bauweise des Ruders bleibt. im     G        f-          gensatz    zu der des     Flettner-Ruders    völlig       umgeändert,    so dass man eine Höchstbetrieb  sicherheit mit     R.üeksiebt    auf Beschädigung  behält, während man unter allen, Betriebs  umständen, also bei der Fahrt vor Strom so  wohl, als gegen den Strom, die     Gewissheil     hat, dass' die     Vorrichtung        arbeitet,    -weil der  Drehung des     Steuerrades    das Ruder unter  allen Umständen folgen muss.  



  Ein     AusführungSbeispiel    der     Erfindung     wird anhand der Zeichnungen näher er  läutert.  



       Fig.    1 ist ein     Läligsachnitt;              Fig.    2 ist eine     Seitenansicht,    teilweise  im Schnitt, der selbsttätigen Umschaltvor  richtung für die beiden Drehrichtungen.  



  Auf der Treibwelle 1 ist eine Büchse 2  festgekeilt. Diese Büchse dient dazu, die  Vorrichtung auf schon bestehende     Wellen     leicht anbringen zu können, was geschehen       kann    durch     Ausdrehung    der Büchse 2 bis  auf die erwünschte Abmessung. Ausserdem  bietet die Büchse 2 die Möglichkeit, die  Treibwelle 1 unabhängig von dem Steuer  werk verstellen zu können, und zwar da  durch, dass man zum Beispiel die Büchse in  anderer Stellung     aufkeilt.     



  Das Zahnrad 3, das mit dem     Steuer-          quadrant    25 im Eingriff steht, ist frei  drehbar' auf der Büchse     \?    angeordnet. Die  ses Zahnrad 3 ist an der obern Seite mit  dem untern Teil 4 einer Reibungskupplung       .1.    5 und an der untern Seite mit einer  Scheibe 6 versehen. Der Kupplungsteil 4  arbeitet mit einem zweiten Kupplungsteil 5  zusammen, welcher auf der Büchse 2 mittelst  eines Keils 7 befestigt ist und durch die  Feder 8 auf den Kupplungsteil 4 gedrückt  wird. Die Spannung der Feder 8 kann mit  Hilfe der auf der Büchse 2 aufgeschraubten  Einstellmuttern 9 geändert werden.  



  Die Scheibe 6 hat zwei konzentrische  Reihen von Schaltzähnen 26, 26', deren  Zähne in entgegengesetztem Sinne gerichtet  sind. Die eine Reihe dient dazu, die Dreh  bewegung in der einen Richtung zu über  tragen, die andere Reihe zur Drehbewegung  im     entgegengesetzten    Sinne. An der     Unter-          srite    der Scheibe 6 ist ferner ein Zahnrad 10  lose drehbar auf der Büchse 2 angeordnet.  Dieses Zahnrad 10 besitzt Innenverzahnung,  in welche ein Zahnrad 11 eingreift, das durch  einen auf der Büchse 2 befestigten Exzenter  12 in Bewegung gesetzt wird.

   Der Zahn  kranz des Zahnrades 11 ist ein Reifen, der  bei 13 derart festgehalten ist, dass das Zahn  rad 11 gegen Drehung gesichert ist und des  halb von dem Exzenter 12 nur eine Bewe  gung erhalten kann in der Art eines     Exzen-          terringes.    Über dem Exzenter 12 ist, vom  Zahnrad 10 begrenzt, eine mit einer Anzahl    Löchern versehene Scheibe 15 auf der Büchse  2 durch einen Keil 14 befestigt. In dem  Rad 10 sind zwei Wellen 16 angeordnet,  auf deren eine ein Hebel 17 befestigt ist..  Ferner sind auf den Wellen 16 zwei um  einen gewissen Winkel drehbare Klinken 18  und 19 angeordnet, von denen die eine mit  einer der Schaltzahnreihen der Scheibe 6  zusammenarbeitet und der andere mit der  entgegengesetzten Reihe Zähne. Die Wel  len 16 können durch Abnehmen der Deckel  20 eingebaut werden.

   Die Klinken 18, 19  werden durch kleine Federn 21 angedrückt,  deren Spannung mit Hilfe von Schrauben 22  geregelt werden kann; diese Schrauben wer  den durch Sicherungsschrauben 23 gesichert.  Quer durch jede Welle 16 ist ein viereckiger  Stift 24 angeordnet, der sich teilweise in der  Klinke 18 und teilweise in der Klinke 19  befindet und dadurch diese Klinken in ihrer  gegenseitigen Lage sichert.  



  Je nach Fläche des Ruders, dem Ab  stande seines Schwerpunktes von der Dreh  achse und dem Radius des     Zahnsektors    25  wird das Verhältnis zwischen     Steuerrad-          umdrehung    und Ausschlag des Ruders ver  schieden gewählt.  



  Die Vorrichtung arbeitet wie folgt:  Falls bei dem gewöhnlichen Betriebs  zustande die Treibwelle 1 und demzufolge  die Büchse 2 gedreht wird, dreht der unter  Federdruck stehende Kupplungsteil 5 mit,  welcher mittelst des Kupplungsteils 4 das  Zahnrad 3 in Drehung bringt, mit gleicher       Umlaufsgeschwindigkeit    wie die Treibwelle  1, wodurch der Steuerquadrant 25 in Dre  hung versetzt wird und das Ruder Ausschlag  bekommt. Es werden jedoch die übrigen auf  der Büchse 2 befestigten Teile, nämlich die  Scheibe 15 und der Exzenter 12, mit glei  cher Umlaufgeschwindigkeit wie die     Treib-          welle    1 in Drehung gebracht.  



  Sobald die Belastung des Ruders einen  vorher bestimmten, mit der Spannung der  Feder 8 zu     Agelnden    Wert überschreitet,  fängt die Kupplung 4, 5 zu schlüpfen an,  so     da,ss    das Zahnrad 3 vorläufig zum Still  stande kommt. Wenn die Belastung des Ru-           ders    wieder bis unter den fraglichen Wert  sinkt, so wird die Reibungskupplung     .1,    5  sofort wieder betätigt und das Zahnrad 3  wieder mit     derselben    Geschwindigkeit wie  die Treibwelle 1 in Drehung gebracht.  



  Der ringförmige Zahnradkranz 11, der  an der Innenseite eine Lauffläche hat, kann  nicht drehen infolge der     Befestigung    des  Zahnkranzes bei 13 und rollt deshalb bei  Drehung des Exzenters 12 die Zähne des  Zahnrades 10 über sich ab. Wenn. der Ex  zenter 12 eine volle Umdrehung     gemacht;     hat, ist das Zahnrad 11 auch einmal durch  die innere Verzahnung des Zahnrades 10 ge  laufen. Weil jedoch das Zahnrad 10 eine  grössere Anzahl Zähne besitzt als das     Zahn-          racl    11, wird das Zahnrad 10 bei jeder Um  drehung des Exzenters 12 nur über eine An  zahl Zähne versetzt werden, welche der Dif  ferenz zwischen der     Anzahl-Zähne    der Zahn  räder     10    und 11 gleich ist.

   Falls zum Bei  spiel das Zahnrad 10 36 Zähne besitzt und  das Zahnrad 11 30 Zähne hat, so wird das  Rad 10 bei jeder Umdrehung des Exzenters  nur über sechs Zähne versetzt, so dass als  dann sechs Umdrehungen des Exzenters zu  einer Umdrehung des Zahnrades 10 erforder  lich sind, so     da.ss    letzteres also eine Ver  zögerung von eins auf sechs hinsichtlich der  Treibwelle 1 erhält. Das Zahnrad 10 folgt  deshalb der Treibwelle 1 mit einem Sechstel  der Anzahl der Umdrehungen dieser Welle.  



  Falls die. Reibungskupplung 4, 5 be  tätigt ist, so bleibt das Zahnrad 10 in seiner  Bewegung hinter der Scheibe 6 zurück. So  bald jedoch diese Reibungskupplung infolge  eines zu grossen Druckes auf das Ruder aus  geschaltet wird, dreht die Büchse     \?    mit ihrer  Umlaufgeschwindigkeit weiter; aber das  Zahnrad 3 und deshalb die Scheibe 6 bleiben  vorläufig stehen. Die Scheibe 6 wird nun  mehr vom Zahnrad 10, das vom Exzenter 12  und dem Zahnkranz 11 angetrieben wird,       mittelst    der Klinken 18 oder 49 (je nach der  Drehungsrichtung)     erfasst    und in Drehung  versetzt, mit derselben Geschwindigkeit wie       (las    Zahnrad 10.

   Das Zahnrad 3 erhält da-    bei selbsttätig eine     Verziigerung    hinsichtlich       der        Treibwelle    -1.  



  Die     Übertragung        der        Verzögerung    soll so..  wohl in die     eine,    als in die andere Drehrich  tung arbeiten, so dass eine Vorrichtung er  forderlich ist zur Einstellung der Klinken  18 und 19     für    die richtige     Dreligeschwindi---          keit.    Falls die     Kupplung        .I,        ä    schlüpft und  die Klinken 18, 19 in einer der Zahnreihen  der     Scheibe        C        eingreifen,    wie in     Fig.    ? ge  zeichnet, so drehen die Klinken 18,

   19 und  die Scheibe 6 selbstverständlich mit gleicher  Geschwindigkeit, so dass die Klinken 19 ;ich  nicht hinsichtlich der Wellen 16     bewegen.          Sie    werden ausserdem durch ihre Federn ?1  in die Schaltzähne     gedriiel@t.    Der auf jeder  Welle 16     befestigte    Hebel 17 wird infolge  der Reibung zwischen der     diesbezüglichen     Klinke 19 und der Welle 16 festgehalten.  Die Scheibe 15 dreht mit einer grösseren  Drehzahl (weil sie auf der Büchse ? be  festigt ist) unter den Hebel 17 hindurch.

    Die viereckigen Stifte     ?4.        -,velche    sich teil  weise in     der        Klinke    18     und        teilweise    in der  Klinke 19 befinden, halten deshalb bei dem  hier beschriebenen     Betriebszustande    die Klin  ken 18 gehoben,

   so dass dieselben nicht mit  den Schaltzähnen der Scheibe 6 eingreifen       können.        Hierdurch        werden    zu gleicher Zeit  die Federn der     Klinken    18     zusammen-          gedrückt    und     üben        dabei    Spannung aus     auf     diese Klinken;     die=se    Spannung wird mittelst  des Stiftes 24 und der Welle 16 auf den  Hebel 17 übertragen.  



  Bei Umkehrung     der    Drehrichtung folgt  das Zahnrad 10 der     neuen    Drehrichtung.  Die Klinken 19 werden dadurch nahezu       vom    Druck entlastet, so dass die Welle 16  und der Hebel 17 nicht mehr festgehalten  werden. Der Druck der Feder der Klinke 18,  welche, wie     oben    erklärt wurde, auch Span  nung auf den Hebel 17     ausübt,    drückt nun  mehr fliesen Hebel auf die Scheibe 15, die  mit einer Anzahl, zum Beispiel zwölf, Öff  nungen versehen ist.     Sobald    deshalb eine die  ser Öffnungen unter das Ende des Hebels 17  gelangt, wird dieses Ende in die Öffnung      gedrückt und wird deshalb von der Scheibe  15 mitgenommen.

   Dadurch dreht die Welle  16 über einen zuvor bestimmten Winkel und  deshalb auch der in dieser angeordnete Stift  24. Dies hat zur Folge, dass die Klinke 18  Bewegungsfreiheit erhält und durch ihre  Feder in die dazu gehörende Zahnreihe der  Scheibe 6 gedrückt wird. Nachdem die  Welle 16 über einen gewissen Winkel ge  dreht ist, schlägt der Stift 25 gegen die  Klinke 19, wodurch letztere aus der damit  zusammenarbeitenden     Zahnreihe    gehoben  wird. Die Umschaltung für die entgegen  gesetzte Drehungsrichtung ist deshalb jetzt  selbsttätig vollzogen.  



  Die Erfindung bleibt nicht auf die bau  lichen Einzelheiten des beschriebenen Aus  führungsbeispiels     beschränkt.    Bei einer neu  gebauten Anlage kann; zum Beispiel die  Büchse 2     entbehrt    werden, während das Zahn  rad 3 ein Kettenrad sein könnte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuervorrichtung für Schiffe,, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe mit zwei in beiden Drehrichtungen arbeitenden Über setzungen versehen ist, deren erste in nor malem Zustande betätigt ist, aber selbst tätig ausgekuppelt und von der zweiten er setzt wird, sobald der Druck auf das Ruder einen gewissen Wert überschreitet, während, falls der Druck auf das Ruder wieder unter den genannten Wert sinkt, die erste Übersetzung selbsttätig wieder betätigt wird und die nveite in den Ruhestand ge langt. UNTERANSPRüCHE: 1. Steuervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass die erste Übersetzung eine Reibungskupplung mit regelbarer Schlüpfungsbelastung ist. 2.
    Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die zweite Übersetzung aus einem fest auf der Treibwelle ange ordneten Exzenter (12) besteht, die ein darum liegendes Zahnrad (11) betätigt, das gegen Drehung gesichert ist, aber eine Bewegung ausführen kann durch die innere Verzahnung eines dasselbe umfassenden, lose auf der Treibwelle (1) angeordneten Zahnrades (10), das zu gleicher Zeit die Umschaltvorrichtung (16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24) ent hält, die die Bewegung auf das getriebene Organ (3) überträgt durch Vermittlung einer Scheibe (6) mit zwei Reihen Schalt zähnen, die in entgegengesetztem Sinne gerichtet sind. 3.
    Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltvorrich tung aus zwei drehbar in dem Zahnrad (10) angeordneten Wellen (16) besteht, auf denen je ein Hebel (17) befestigt ist und zwei unter der Wirkung von Federn (21) stehende, im entgegengesetzten Sinne arbeitende Klinken (18 und 19) angeord net sind, welche mittelst teilweise in der einen und teilweise in der andern Klinke steckender Stifte (24) in ihrer gegen seitigen Lage auf den Wellen (16) fest gehalten werden und aus einer unter den Enden der Hebel (17) fest auf der Treib- welle (1) oder auf der Achsenbüchse (2) befestigten,
    mit einer Anzahl Offnungen versehenen Scheibe (15) besteht.
CH120148D 1925-05-05 1926-04-29 Steuervorrichtung für Schiffe. CH120148A (de)

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CH120148D CH120148A (de) 1925-05-05 1926-04-29 Steuervorrichtung für Schiffe.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1037907B (de) * 1955-08-18 1958-08-28 Ludwig Kort Dipl Ing Steuerapparat fuer Schiffsruder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1037907B (de) * 1955-08-18 1958-08-28 Ludwig Kort Dipl Ing Steuerapparat fuer Schiffsruder

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