CH120253A - Verfahren zur Herstellung von Alkalialuminat aus tonerdehaltigen Mineralien. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Alkalialuminat aus tonerdehaltigen Mineralien.

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CH120253A
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Actien-Gesellschaft R Fabriken
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Rhenania Verein Chemischer Fab
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  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)
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  Verfahren zur Herstellung von     Alkalialuminat    aus     tonerdehaltigen        )lineralien.       Es ist bekannt,     da,ss    man durch Erhitzen  von     tonerdehaltigen    Mineralien, wie zum  Beispiel Bauxit, mit     Alkaliehloriden        bezw.          Alkalisulfaten        unter    Zusatz von Kohle oder  Verwendung von Sulfiden     Alkalialuminat    er  halten kann, aus dem dann reine Tonerde ge  wonnen werden kann. Die     diesbeziigliehen     Verfahren haben aber Eingang in die Technik  nicht gefunden.

   Es mag dies daran liegen,     dass     ihre Durchführung sehr umständlich ist und  eine komplizierte Apparatur erfordert und  dass zur Zersetzung des     Alkalisulfates    ganz  erhebliche Überschüsse an Tonerde notwen  dig sind.  



  Es wurde nun die überraschende Beob  achtung gemacht,     da.ss'    es     gelingt,    die Ton  erde in den genannten     tonerdeha.ltigen    Mi  neralien durch Glühen mit     Alkalisulfa.ten     nahezu Quantitativ in     Alkalialuminat    über  zuführen, wenn man die Erhitzung der die  genannten Ausgangsstoffe enthaltenden Mi  schung in einem nicht reduzierenden Gas  strom, wie zum Beispiel Luft, Feuergasen  oder dergleichen, bei     Gegenwart    von Wasser-    dampf vornimmt und dabei eine Tempera  tur von mindestens 1100   C     anwendet.    Hier  bei muss dafür Sorge getragen werden,

       dass     das Verhältnis der in den     tonerdehaltigen     Mineralien etwa vorhandenen Kieselsäure  zu dem in der Mischung vorhandenen Kalk  1: 2 ist, so     class    die Kieselsäure in eine un  lösliche Verbindung übergeführt wird. Hierzu  wird nötigenfalls Kalk in Form von gebrann  tem Kalk, Hydrat oder Kalksalzen der Mi  schung zugesetzt.  



  Zur sicheren Vermeidung einer reduzie  renden Wirkung hat es sich ferner als zweck  mässig erwiesen, in oxydierender Atmosphäre  zu arbeiten.  



  Das in der beschriebenen Weise erhal  tene Brennprodukt stellt eine-poröse, lockere  Masse dar, die sich leicht zerkleinern und  mit Wasser auslaugen lässt. Aus der erhal  tenen     Aluminatlauge    kann man die Tonerde  in bekannter Weise entweder durch     Abschei-          dung    mit Kohlensäure oder durch     Ausrüh-          ren    nach dem     Bayerschen    Verfahren gewin  nen, wobei je nach dem Verfahren, welches      man anwendet,     Natriumkarbonat    oder Witz  natron als     Nebenprodukt    erhalten wird.  



  Die bei dem     Aufschlusse    entstehenden,       schweflige    Säure enthaltenden Gase werden  in bekannter     Weise    nutzbar gemacht.  



       31s    besonders vorteilhaft für die Durch  führung des     Aufschlussprozesses    hat sich die       Anwendung    des     Drehrohrofens        erwiesen,          der    mit dem pulverförmigen Rohstoffgemisch       beschickt    und mit     Generatorgas,   <B>01</B> oder       Kohlenstaub    beheizt wird, wobei gleichzeitig  die zum Aufschluss notwendige Menge Was  serdampf den Feuergasen zugeführt wird.       Man    kann aber auch das Rohstoff-.

         O'fIniisch    in Form von Briketts in Ringöfen  der     Einwirkung    der Feuergase bei Gegen  wart von     Wasserdampf    aussetzen. In jedem  Falle ist es zweckmässig, die Feuerung     oxy-          di(:,rend    zu führen.

           Ausf        iilariri.gsbeishtele:     1.<B>100</B> Teile eines französischen     Bau-          zits    mit einem Gehalte von 55  t     A120.;     und 3      'a        Si0_    werden mit 82 Teilen  Natriumsulfat und 5,5 Teilen     hohlen-          saurem    Kalk (zur Bindung der Kiesel  säure) innig gemischt und bei 1l80   C  im     Drehrohrofen    mit Gasfeuerung unter       Olleichzeitiger    Einleitung von     Wasserdampf     geglüht.

   Das erhaltene lockere     Sinterprodukt     ergab bei einem Gehalte von     .10,96         'o    Ge  samt     31_0;        1(1,02         ,ö    wasserlösliches     A1-0n,     was     einem        Aufchluss        von    rund 98 % der an  gewandten Tonerde entspricht.

      ?.     101l    Teile desselben Bauxits, mit 5,5  'feilen     kohlensaurem        Kalk    und 105 Teilen       schwefelsaurem    Kalium brikettiert, wurden  in einer Muffel elektrisch auf<B>1150'</B> C er  hitzt und Luft und     '\@' < isserdampf    über  geleitet.  



  Das     Sinterprodukt    zeigte einen     Aufscliliiss     von 92      ö    der angewandten Tonerde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Alkali aluminat durch Umsetzung von tonerde- haltigen Mineralien mit Alkalisulfaten, da durch gekennzeichnet, dass das Gemisch in einem nicht reduzierenden Gasstrom bei Ge genwart von Wasserdampf bei einer Tempe ratur von mindestens 1100 C geglüht wird, wobei dafür Sorge getragen wird, dass das Verhältnis von Kieselsäure zu Kalk in der Mischung 1:2 ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhitzung in oxydierender Atmosphäre durchgeführt wird.
    \?. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren in Drehrohröfen zur Ausführung gelangt.
CH120253D 1953-02-12 1925-09-26 Verfahren zur Herstellung von Alkalialuminat aus tonerdehaltigen Mineralien. CH120253A (de)

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