CH120361A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

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CH120361A
CH120361A CH120361DA CH120361A CH 120361 A CH120361 A CH 120361A CH 120361D A CH120361D A CH 120361DA CH 120361 A CH120361 A CH 120361A
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electrodes
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discharge tube
tube
electric discharge
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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      Elektrisehe    Entladungsröhre.    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Ent-          ladurigsröhre    mit einer Kathode und mit ebe  ner Gitter- und Anodenanordnung, wobei die  Ebenen, wonach die letztgenannten Elektro  den angeordnet sind, parallel zueinander lie  gen und die     Stromzuführungsdrähte    der Elek  troden durch eine einzige Einführungsröhre  hindurch eingeführt sind.  



  Es hat sich herausgestellt, dass eine solche  Entladungsröhre besondere Vorteile bietet.  Es lässt sich z. B. leicht ein langer Glüh  faden in ihr unterbringen, der z. B. V- oder       zickzackförmig    angeordnet werden kann, wo  durch eine grosse Elektronenemission der Ka  thode ermöglicht wird. Überdies hat die er  wähnte Anordnung der Elektroden den Vor  teil, dass die Gitter und die Anode in gerin  ger Entfernung voneinander und von der Ka  thode angeordnet werden können, wobei trotz  dem diese Elektroden eine grosse     Oberfläche          aufweisen.     



  In Entladungsröhren der     obenbeschriebe-          nen    Art hat man bisher die Elektroden im  mer in Flächen angeordnet, die parallel zu  der     Längsrichtung    der     Einführungsröhre    sind,  
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         stigung    von Gitter und Anode erzielt w     urde.     Diese Anordnung bringt jedoch verschiedene       Schwierigkeiten    mit sich. Zunächst müssen  die Träger und die Einführungsdrähte für die  Elektroden verhältnismässig kurz gemacht  werden, um eine zu grosse Länge der Ent  ladungsröhre zu vermeiden.

   Es hat sich aber  herausgestellt, dass dadurch die Einschmelz  stelle der Träger und Einführungsdrähte oft  während der Herstellung unzulässig erhitzt  wird. Überdies zeigte sich bei der Verwendung  von derart angeordneten Elektroden in     Ogyd-          kathodenröhreri    der     Übelstand,    dass bei Ver  dampfung des wirksamen     Stoffes    sich ein  Schichtehen dieses Stoffes oder eines aus ihm  zersetzten     Stoffes    auf der Quetschstelle der  Einführungsröhre ablagerte, was einen nach  teiligen Einfluss auf die Wirkung der Ent  ladungsröhre hat, insbesondere wenn, wie es  häufig der Fall ist, diese Ablagerung über  dies leitend ist, wodurch ein Stromübergang  zwischen benachbarten Einführungsdrähten  auftritt.  



  Die vorliegende Erfindung hat zum Zweck,  die     uenarrnten    Übelstände zu beheben. Zu  
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      geordnet, dass die Ebenen, wonach     Ciitter    und  Anode angeordnet sind, senkrecht zur Längs  richtung der     Einführungsröhre    stehen. Hierbei  befindet sich zwischen der Einführungsröhre  und der Kathode wenigstens eine     plattenför-          mige    Elektrode. Bei einer solchen Anord  nung ist ein Ablagern des verdampften wirk  samen Stoffes auf der Quetschstelle so gut  wie ausgeschlossen, und es können die Strom  zuführungsdrähte und die Träger für die Elek  troden länger gemacht werden, ohne dass da  durch eine grosse Höhe der Entladungsröhre  nötig wird.

   Durch die Anordnung gemäss der  Erfindung erhält man zugleich den Vorteil,  dass die Elektroden leicht mit Hilfe eines  hochfrequenten Feldes entgast werden, wel  ches Feld in einer Spule erregt wird, in wel  cher die Röhre wie üblich derart eingebracht  wird, dass ihre     Age    mit der     Spulenachse        zri-          sammenfällt.    Bei dieser Anordnung stehen  die Kraftlinien des induzierenden Feldes senk  recht zur Ebene, in welcher die Elektroden  angeordnet sind; so dass die     Foucaultströme     einen geringen Widerstand finden.  



  Die Erfindung ist anhand der Zeichnung  näher erläutert, in der eine Dreielektroden  röhre, die als Detektor oder     Verstärker    für  drahtlose Telegraphie oder     Telephonie    ver  wendet werden kann, beispielsweise darge  stellt ist. In dieser Zeichnung ist       Fig.    1 eine schaubildliche Ansicht der mit  ihren Trägern versehenen Elektroden und der  Einführungsröhre,       Fig.    2 eine Vorderansicht der in     Fig.    1  dargestellten Bauart, und         Fig.    3 eine Draufsicht auf die Elektroden    In der Zeichnung bezeichnet 1 eine Ein  führungsröhre, die mit ihrem Flansch in eine  Glasglocke von geeigneten Abmessungen ein  geschmolzen werden kann.

   Die Einführungs  röhre endigt in eine Quetschstelle 2, in wel  che die verschiedenen     Stromzuführungsdrähte     und Träger für die Elektroden eingeschmolzen  sind. 3 und 4     bezeichnen    die Träger einer  Anode h, die eine abgeplattete Form hat,    und in der Hauptsache in zwei Ebenen senk  recht zur Längsrichtung der Röhre 1 ange  ordnet ist. Ein Gitter S, das im     dargestell-          teii    Ausführungsbeispiel aus einer flachen  Spirale besteht, die in der Hauptsache in  zwei gleichfalls senkrecht zur Längsrichtung  der Röhre 1 stehenden Ebenen liegt, wird  von zwei     Bälkchen    unterstützt, die     all    Trägern  G und 7 befestigt sind.

   Zwischen den beiden  Flächen, in denen das Gitter zur Hauptsache  liegt, befindet sich eine Kathode 13, die im  dargestellten Ausführungsbeispiel     N-förmig     ist. Die Enden der Kathode sind an     Strom-          zuführungsdrähteri    9 und 10 befestigt und  die Kathode wird überdies an den Biege  stellen von federnden Trägern 11 und 12  unterstützt.  



  Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist,  haben alle Träger und Einführungsdrähte der  Elektroden eine solche Länge, dass eine zu  starke     Erhitzung    der     Einschmelzstellen    nicht  zu befürchten ist, obwohl die Anordnung der       Elektroden    eine gedrungene Form der Ent  ladungsröhre zulässt.  



  Die Kathode     kann    in bekannter Form  aus Wolfram hergestellt oder als     Oaydkathode     jeder beliebigen Zusammensetzung ausgebildet  sein. Im letzteren Falle bietet die darge  stellte Anordnung den Vorteil, dass etwa von  der Kathode verdampfendes oder zerstäuben  des Material verhindert wird, sich auf der  Quetschstelle 2 abzusetzen.  



  Die Entladungsröhre gemäss der Erfindung  kann zu Zwecken der drahtlosen Telegraphie  oder     Telephonie    oder     überhaupt    als     Seliwin-          gungsgenerator,        Verstärkerröhre    von elektri  schen Schwingungen oder als Anzeiger elektri  scher Schwingungen verwendet werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Entladungsröhre mit einer Kathode und mit ebener Gitter- und Anodenanordnung, wo bei die Ebenen, wonach diese Elektroden angeordnet sind, parallel zueinander liegen und die Stromzuführungsdrälrte der Elektroden durch eine einzige Röhre hindurch eingeführt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die ge nannten Ebenen senkrecht zur Längsrichtung der Einführungsröhre stehen und dass sich zwischen der Einführungsröhre und der Ka thode wenigstens eine plattenförmige Elektrode befindet. UNTERANSPRUCH: Entladungsröhre nach Patentanspruch, bei der die Kathode von den übrigen Elektroden umhüllt wird.
CH120361D 1925-05-11 1926-03-20 Elektrische Entladungsröhre. CH120361A (de)

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