CH120419A - Einkammer-Druckluftbremse. - Google Patents

Einkammer-Druckluftbremse.

Info

Publication number
CH120419A
CH120419A CH120419DA CH120419A CH 120419 A CH120419 A CH 120419A CH 120419D A CH120419D A CH 120419DA CH 120419 A CH120419 A CH 120419A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pressure
air
slide
brake cylinder
brake
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jokel Jacques
Original Assignee
Jokel Jacques
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jokel Jacques filed Critical Jokel Jacques
Publication of CH120419A publication Critical patent/CH120419A/de

Links

Landscapes

  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description


      Einkammer-Druckluftbremse.       Die Erfindung betrifft eine Einkammer  druckluftbremse, bei der im Steuerventil  zwei     Druckübertragungsorgane,    die beide  auf einer Seite dem atmosphärischem Druck  ausgesetzt sind und von denen das eine auf  der     andern    Seite unter dem Druck der Haupt  leitung, das andere unter dem Druck des  Bremszylinders steht, sich in ihrer Wirkung  summierend, gegen eine annähernd gleiche  konstante Gegenkraft wirken, wobei das  letztgenannte Organ seine Wirkung mittelst  eines zweiarmigen Hebels ausübt, und dass  diese Kräfte und eine schwächere und stär  kere Feder das Steuerorgan des Steuerventils  betätigen,

   wobei die     Spannung    der schwäche  ren Feder vom     Bremszylinderdruck    überwun  den wird, wenn er eine Höhe erreicht hat, die  in einem bestimmten Verhältnis zu dem  durch das Verhältnis der Hebelarme bestimm  ten     Bremszylinderhöchstdruck    steht, während  die Spannung der zweiten Feder überwunden  wird, wenn der Druck im Bremszylinder den  Höchstwert erreicht hat.  



  Die Bremse nach der Erfindung ist in der  Zeichnung in den     Fig.    1 und 14 in je einer    beispielsweisen Ausführungsform in gelöstem  Zustande schematisch veranschaulicht, wäh  rend die     Fig.    2 bis 9 acht verschiedene Stel  lungen der Steuerschieber des Steuerventils  wiedergeben;     Fig.    10 bis     13    sind Einzel  heiten.  



  Von der Hauptleitung L der Bremse  führt .die Nebenleitung a, die dann in den  gleichnamigen Kanal übergeht, zunächst  durch das Regulierorgan H aufwärts. Oben  sind in den Kanal a die beiden Rückschlag  ventile     V'    und     V"    eingebaut, von ,denen das  erste ein Kugelventil ist. Der Kanal a mün  det in den Kanal b, der einerseits zum Hilf     s-          luftbehälter    B, anderseits zum     Schieberge-          sicht    G führt. Von diesem gehen die beiden  Kanäle c und C aus, von denen der erste in  einem andern Querschnitt als der Kanal a.

    durch das Regulierorgan     H    geführt ist, wo  rauf die beiden Kanäle c, C sich vereinigen  und in den Bremszylinder Z münden. Der  Kanal C hat durchwegs grosse     Querschnitte.     Vom     Schiebergesicht    G führt noch ein Kanal  d durch einen     dritten.        Querschnitt    des     Regu-          lierorganes        H    ins Freie und ein Kanal e zu      jenem Teil des Kanals a, der zwischen den  Ventilen V', V" gelegen ist.

   Überdies ist  noch eine Kanalverbindung g vom Kanal a  zur     Hauptleitungskammer    L' vorgesehen, die  durch den Kolben     K'    gegen die     Aussenluft     dicht abgeschlossen ist und eine Kanalverbin  dung     h    vom Kanal C zur Bremszylinder  kammer Z', die ein Kolben K" gegen die  Aussenluft dicht abschliesst. Am rechten Ende  der Stange 1 des Kolbens     IL'    sitzt der Feder  teller 2, auf den die Druckfeder     T    nach links  wirkt, die rechts ihr     Widerlager    an dem fest  stehenden Teil 3 findet.

   Mit der Kolbenstange  1 ist noch ein zweiter Federteller     .1.    fest ver  bunden, der einer Druckfeder f" als Auflage  dient.     Diesr    Feder hat ihr     Widerlager    am  Teil 5, der auf der Kolbenstange 1 verschieb  bar ist und sich bei p auf den, gegen links  verstärkten Teil der Kolbenstange stützt.  Auf diesem Teil der Kolbenstange sitzt die       bewegliche    Hülse 6, welche von einer schwa  chen Feder f' nach links     gedrückt    wird, so  dass sie gewöhnlich an einen Bund 9 der Kola       bensta.nge    1 anliegt. - Rechts stützt sich die  Feder f' auf den Teil 5.

   Die Bewegung des  Kolbens     K'    nach links ist durch den     An-          schlac,    t für den Federteller 2 begrenzt. Die  Hülse 6     träät    zwei Bolzen 7 und B. An     deu     Bolzen 7 ist ein Ende eines zweiarmigen  Hebels 9     angelenkt,        oder    in seinem mittleren  Teil nach einem Kreisbogen geformt ist, des  sen Mittelpunkt in der Achse des     Regulier-          organes    H liegt.

   Ein um diese Achse  schwenkbarer Arm 10 von der Länge dieses  Halbmessers bleibt demnach mit dem zwei  armigen Hebel 9 in jeder Stellung in Berüh  rung, dessen oberes Ende am Kolben     h"        an-          iiegt.    Der Bolzen 8 verbindet die Hülse 6  mit einem einarmigen Hebel 11, der sich um  einen Bolzen 12 dreht. Oben greift der Hebel  11 mittelst Bolzen 13, Lasche 14 und Bolzen  15 an einem Deckschieber s an, der     ver-:,          schiebbar    auf einem Grundschieber S ist,  welcher rechts und links je einen Anschlag       na        bezw.        n    hat.

   Auf dem     Schiebergesicht    G  läuft der     Grundschieber    S,     dessen    Bewegung  nach rechts durch den Anschlag o des.       Schiebergesichtes    G     begrenzt    ist. Die beiden    Schieber s, S bilden zusammen das Steuer  organ des Steuerventils.  



  Im Steuerventil ist noch ein Daumen 16       vorgesehen,    der um den Bolzen 17     mittelst     Drahtzug von beiden Längsseiten des Fahr  zeuges (durch Pfeil angedeutet)     verschwenk-          bar    ist und durch die Feder f in seiner  normalen Lage gehalten wird.  



  Das     Schiebergesicht    G weist die Boh  rungen 21, 02, 23, 21. 25, 26 auf     (Fig.    2 bis  9), der Grundschieber S die durchgehenden  Bohrungen 31, 32, 33, 34, 35, und die     U-          förmige    Bohrung 36, und der Deckschieber s  die Bohrungen 41, 42.  



  Das Regulierorgan H besteht im Wesen aus  dem Drosselhahn     li        (Fig.    10) und dem zu  ihm konzentrischen,     kegelstumpfförmigen    Re  guliermantel     h".    Der Drosselhahn     ja'    ist  einerseits mit dem Arm 10 und anderseits  mit einem Arm 18     unverdrehbar    verbunden       (Fig.    1 und 10), der entweder von Hand oder  selbsttätig, entsprechend dem jeweiligen Lade  gewicht des Fahrzeuges, eingestellt werden  kann.

   Der Reguliermantel     1ä'        trägt    einen       Handgriff,    der in drei Stellungen "P" (Per  sonenzug), "G" (Güterzug) und     @._4"    (Ab  gesperrt) gebracht werden kann     (Fig.    10) und  sich dort selbsttätig feststellt (nicht ge  zeichnet). Der Kanal     a    ist in den Stellungen  "p" und "G" immer umgedrosselt offen, in  der Stellung<B>"A"</B> vollständig abgesperrt.

   Für  die Kanäle c und d weist der Drosselbahn     h     je eine schmälere und eine breitere recht  eckige     Lufteintrittsöffnung        (Fig.    10 und 11)  und nur eine vereinigte     Luftausti@ittsöffnung     auf.

   Der     R.egulierma.ntel        1z'    hat auch je eine  kleinere und eine grössere     Lufteintrittsöff-          nung    von     trapezähnlicherForm        (Fig.ll)    und  die     zugehörigen        Luftaustrittsöffnungen.    Im  Reguliermantel     h"    ist ausserdem eine Rille 19       (Fig.    10 und 12) vorgesehen, die bei Stel  lung " 4 " des Handgriffes die Kanäle c und       d.    auf der .dem Bremszylinder Z zugewende  ten Seite verbindet, während sie nach der an  dern Seite vollständig geschlossen sind.  



  Unter der Annahme,     da.ss    die Hauptlei  tung L des Fahrzeuges mit Luft vom nor-      malen     Leitungsdruck    von 5     Atm..gefüllt    ist,  herrscht, wenn man die kleine Druckvermin  derung durch die beiden     Rückschlagventile     F' und     V"    vernachlässigt, infolge der Kanal  verbindung<I>a</I> und b im     Hilfsluftbehälter   <I>B,</I>  sowie wegen der Kanalverbindung     g    in der       Hauptleitungskammer    L' der gleiche Druck.  Auf den Kolben     g'    wirkt demnach nach  rechts ein Druck von 5 Atmosphären, nach  links durch Vermittlung der Kolbenstange 1  und des Federtellers 2 der Druck der Feder F.

    Da. dieser Federdruck aber etwas kleiner ge  wählt ist als der angegebene Luftdruck auf  den Kolben IU, wird sich. der Kolben bei  5 Atmosphären Hauptleitungsdruck in seiner  rechten Endlage befinden. Die Hubbegren  zung für den Kolben K' gegen rechts ist  durch die     Schieberkonstruktion    gegeben. Der  Grundschieber<B>S</B> kann sich nur bis zum An  schlag o des     Schiebergesichtes    G und der  Deckschieber s nur bis zum Anschlag m des  Grundschiebers nach rechts verschieben. Da  mit ist auch die äusserste rechte Stellung der  mit dem Deckschieber s verbundenen Hülse 6  und des Kolbens.     K'    gegeben.

   Die beiden  Schieber s und<B>8</B> und das     Schiebergesicht    G  befinden sich bei 5 Atmosphären Hauptlei  tungsdruck in der in     Fig.    1 gezeichneten  gegenseitigen Stellung I, der     "Lösestellung",     die in     Fig.    2     herauszeichnet    ist. In dieser  Stellung sind die     Kanäle    e, b und c     bezw.     die Bohrungen 21, 22 und 23 des Schieber  gesichtes G durch den Grundschieber<B>8</B> ab  geschlossen, während der Kanal C durch die  Bohrungen 25, 34, 42, 35 und 26 mit dem  Kanal d in Verbindung steht. Der Bremszy  linder ist also mit der Aussenluft verbunden.  



  Lässt man nun auµ der Hauptleitung     L     eine nicht zu grosse Menge Luft ausströmen,  dann sinkt der Luftdruck in der     Hauptlei-          tungskammer    L'     sofort.    Die Feder F über  windet diesen Luftdruck und der Federteller  2 mit der Kolbenstange 1 und den Teilen 4,  5,, f' und 6 wird nach links     bewegt,    ohne       class    in der gegenseitigen Lage dieser Teile  eine Änderung eintritt. Diese Linksbewegung  erfolgt, bis der Federteller 2 am Anschlag     ii     zum Anliegen kommt. Durch den Bolzen 8 ist    auch der Hebel 11 nach links mitgenommen  worden, der dabei eine Schwenkung um den  Bolzen 12 ausgeführt hat.

   Es wird also der  Deckschieber s auch nach links bewegt um  ein Stück, das im Verhältnis der Teilung des  Hebels 11 durch die Bolzen 8, 12 und 1.3  grösser ist als der Weg des Bolzens B. Da der  Deckschieber s aber schon früher gegen den  Anschlag     et    stösst, wird der Grundschieber 8  nach links mitgenommen. Die beiden Schie  ber nehmen zum     Schiebergesicht    G eine neue  Stellung, die sogenannte     "Vorbremsstellung"          1I    ein     (Fig.    3). In dieser Stellung ist der  Kanal e durch die Bohrungen 21, 31, 41, 35  und 25 mit dem Kanal C verbunden, so dass  wegen dessen grossen Durchgangsquerschnit  tes aus der Hauptleitung L Druckluft rasch  in den Bremszylinder Z gelangen kann.

   Au  sserdem ist auch der Kanal b durch die Boh  rungen     22,:    32, 42, 34 und 24 mit dem Ka  nal C in Verbindung, so dass auch Druckluft  aus dem.     Hilfsluftbehälter    B rasch in den  Bremszylinder gelangen kann. Die Bohrun  gen     33,    23 und der Kanal c stehen auch mit  der Bohrung 42 in Verbindung. Es wird also  Druckluft aus dem     Hilfsluftbehälter    B auch  durch den Kanal c unter     Passierung    des     Re-          gulierorganes    H in den Bremszylinder Z  strömen. Durch diese dreifache Luftzufüh  rung wird im Bremszylinder sehr rasch der  zum Anlegen der Bremsklötze an die Räder  erforderliche Druck entstehen.

   Dieser Druck  wirkt aber auch in der     Bremszy        linderkammer     Z' auf den     Kolben        g"    nach links, was wegen  des     zweiarmigen    Hebels 9, im Bestreben des  Bolzens<B>7</B> und damit der Hülse 6, nach rechts  zu wandern, zum Ausdruck kommt. Dem  wirkt aber vorläufig die Feder f' entgegen,  die gegen die Stirnfläche der Hülse 6 nach  links drückt. Wird nun beim Anwachsen des  Druckes in der     Bremszylinderkammer    Z' der  Druck der Feder f' endlich überwunden, dann  wird sich die Hülse 6 auf der Kolbenstange 1  nach rechts verschieben.

   Schon nach sehr  kleiner Bewegung wird die Hülse 6 vom Teil  5 aufgehalten, der selbst in Ruhe verbleibt,  weil er durch die viel stärkere Feder     f"     gegen     Kolbenstangenverstärkung    bei p an-           gepress't    ist. Die kleine Bewegung der Hülse  6 nach rechts überträgt sich durch den Hebel  11 wieder auf den Deckschieber s, der sich  bei in Ruhe bleibendem Grundschieber     S    um  ein Stück nach rechts verschiebt.

   Die Schie  ber kommen in die "Bremsstellung"     III        (Fig.          1).    Das     Schieberbild    zeigt, dass nunmehr die  Verbindung von e nach C und die von b nach  C unterbrochen sind, während die Verbin  dung von     b    nach     c    wie vorher aufrecht bleibt.  Das heisst, die     Lufteinströmung    in den Brems  zylinder aus der Hauptleitung L. wie auch  die aus dem     Hilfsluftbehälter    B durch den  Kanal C ist unterbrochen und Druckluft  kann dahin nur mehr durch den Kanal c ge  langen.

   Da dieser Luftweg durch das Regu  lierorgan H gedrosselt ist, kann vom Mo  mente des Eintrittes der     Schieberstellung        III     der Druck im Bremszylinder, den Erforder  nissen entsprechend, nur mehr     langsam    an  steigen.

   Ist infolge dieses Ansteigens des       Bremszylinderdruckes    und damit auch des       Druckes    in der     Bremszylinderkammer    Z' der  Druck der Hülse 6 nach rechts so gross     ge-           -orden,    dass er zusammen mit dem Druck der  Luft in der     Hauptleitungskammer    L' nach  recht, welche Drücke sich addieren, den       Druck    der Feder F überwindet, dann wird  der Federteller 2 mit den mit ihm verbunde  nen Teilen nach rechts in Bewegung kom  men.

   Der Deckschieber s legt sich schliess  lich gegen den     Anschlag        jrt    des Grundschie  bers und, da. nunmehr, wie aus     Fig.    5 ersicht  lich, alle im     Schiebergesieht    mündenden Ka  näle verschlossen sind, somit eine     Drucl,#stei-          gerung    im Bremszylinder nicht mehr erfolgt  und durch den in Ruhe     befindlichen    Grund  chieber ein neuer Bewegungswiderstand auf  tritt, kommt in der jetzt bestehenden     Schie-          berstellung    IV, der     .,Bremsabschlussstellung",     das ganze bewegte System zum Stillstand.

    Es ist nunmehr ein Beharrungszustand, eine  gewisse Intensität der Bremsung erreicht.  



  Lässt man jetzt aus der Hauptleitung wei  ter Druckluft entweichen, wodurch der  Hauptleitungsdruck erniedrigt wird, dann  wird die Summe der Luftdrücke in den Kam  mern L' und Z' auf die Kolbenstange 1     bezw.       auf die Hülse 6 wieder kleiner als der Gegen  druck der Feder F und das ganze System       icandert    neuerdings nach links; es tritt wie  der die     Schieberstellung        III    ein, und es folgt  eine weitere     Druckluftnaehströmung    in den  Bremszylinder auf dem gedrosselten Weg  über den Kanal c, wodurch der     Bremszylin-          derdruck    steigt.

   Ist die Summe des nun  mehr kleiner gewordenen Hauptleitungs  druckes und des grösser werdenden Zylinder  hammerdruckes wieder um ein geringes Mass  grösser, als die Kraft der Feder F, dann geht  das ganze System neuerdings in die Stellung  IV zurück. Es ist damit wieder der Behar  rungszustand hergestellt. Die Bremsung ist  jetzt eine stärkere, somit eine weitere Brems  stufe erreicht.  



  Dieser Vorgang kann so oft wiederholt  werden, bis der Hauptleitungsdruck auf die  normale untere Grenze (3"5 Atmosphären) ge  sunken ist. Wird dieser Druck weiter er  mässigt, dann wird der Druck in der     Brems-          zylinderkammer    Z' so gross, dass die Span  nung der Feder f" überwunden wird. Die  Hülse 6 wird daher bei links bleibender Kol  benstange 1 auf ihr weiter nach rechts ver  schoben und der Deckschiebers wandert wie  der bis zum Anschlag     ift.    Es ist wieder die  Stellung     IV    erreicht, nur ist jetzt der Kolben  K' in seiner linken Endlage verblieben und  die Feder f zusammengedrückt worden.  



  Wird der Druck in der Hauptleitung jetzt  weiter, sogar bis Null ermässigt (z. B. bei  Zugtrennungen), dann ist dies ohne Einfluss  auf die Stellung der Schieber. Der Kolben K'  befindet sich ohnehin in seiner linken     End-          lage.    In den Bremszylinder kann, da. alle Ka  näle verschlossen sind,     Druckluft    nicht mehr  einströmen. Das im Bremszylinder Z herr  schende     Druckmaximum    kann somit nicht  mehr überschritten werden und ein Über  bremsen nicht eintreten.  



  Erhöht man jetzt durch     Lufteinlass    den  Druck in der Hauptleitung, dann wird, so  bald der Druck 3,5 Atmosphären überschrei  tet, der grösser gewordene Druck auf den  Kolben K' zusammen mit dem gleich ge-           bliebenen    Druck auf den Kolben K" die  Spannung der Feder<B>F</B> überwinden. Das  ganze System wandert bei gleichzeitiger Aus  dehnung der Feder     f    ' nach rechts. Der Deck  schieber s nimmt den     Grundschieber    nach  rechts mit und erst, wenn der     Anschlag    a  diesen Schieber aufhält, kommt das System  zum Stillstand. Nun ist aber wieder die       Schieberstellung    I erreicht, in welcher der  Kanal G mit dem Kanal     d    verbunden ist.

   Es  wird also aus dem Bremszylinder Druckluft  ins Freie entweichen und ein Lösen der  Bremse erfolgen, wobei die Geschwindigkeit,  mit der     dies    geschieht, durch das von der  Druckluft zu passierende Regulierorgan H  geregelt wird.   Wird die     Luftnachströmung    in die Haupt  leitung unterbrochen, dann wird der Druck  dort auf einem gewissen höheren Ausmass  verbleiben. Der Druck auf den Kolben K'  bleibt von jetzt an konstant. Da der Druck  im Bremszylinder aber wegen der fortdauern  den Luftausströmung ins Freie immer klei  ner wird, wird es auch der Druck auf den  Kolben K". Dieser und der Druck auf den  Kolben K' werden schliesslich zusammen  nicht mehr hinreichen, die Spannung der  Feder F zu überwinden und das ganze  Federn- und Hebelsystem kommt wieder nach  links in Bewegung.

   Wenn der Deckschieber  s dann am Anschlag n anliegt, wird die Be  wegung durch den hinzukommenden Wider  stand des Grundschiebers     S    gehemmt. Dieser  Widerstand wird deshalb nicht mehr über  wunden, weil in der jetzt bestehenden     Schie-          berstellung        V,    der     "Löseabschlussstellung"          (Fig.    6), alle in das     Schiebergesicht    münden  den Kanäle geschlossen sind, so dass eine     wei.          tere        Luftabströmung    aus dem Bremszylinder  nicht mehr erfolgt.

   Es ist wieder der Behar  rungszustand hergestellt, wobei aber der       Bremszylinderdruck    gegen früher niedriger  ist. Es ist eine Lösestufe erreicht.  



  Lässt man neuerlich eine gewisse Luft  menge in die Hauptleitung L einströmen,  dann wird wieder die     Schieberstellung    I ein  treten und sich die geschilderten Vorgänge  wiederholen. Es kommt so zu einer weiteren    Lösestufe, bei weiter verringertem     Bremszy-          linderdruck.    Solche Lösestufen lassen sich  solange wiederholen, bis der Bremszylinder  vollständig drucklos ist. Dann besteht der  ursprüngliche Zustand wieder in der Haupt  leitung und im     Hilfsluftbehälter    herrscht       wieder    ein Druck von 5 Atmosphären.

      Lässt man bei zum Teil gelöster Bremse       (Schieberstellung    V oder I) wieder Druckluft  aus der Hauptleitung ausströmen, dann wird  der Deckschieber s an den Ort gelangen, an  dem er sich bei     Schieberstellung        IH    befindet.  Der Grundschieber     S    wird aber nicht die  gleiche Lage einnehmen,     wie    bei Schieber  stellung     IH.    Da der Grundschieber     S    vom  Deckschieber s nach links mitgenommen wird,  kommt er sofort zu Ruhe, wenn dieser stehen  bleibt.

   Es kommt eine neue     Schieberstellung,     die sogenannte     "Nachbremsstellung"        VI    zu  stande     (Fig.    7). In dieser sind wieder die  Kanäle e, C und d abgeschlossen und Brems  luft strömt vom     Hilfsluftbehälter    B     bezw.     dem Kanal b nur durch den gedrosselten Ka  nal c in den Bremszylinder.

   Die Druckluft  kann also aus der Hauptleitung und aus dem       Hilfsluftbehälter    durch den Kanal C nur bei  der ersten Bremsung aus dem gelöstem Zu  stand der Bremse in den Bremszylinder ge  langen, wo dies die Fortpflanzungsgeschwin  digkeit der Bremsung im Zuge erhöht und das  Anlegen der Bremsklötze beschleunigt; spä  ter, wo der Bremsdruck nur langsamer an  steigen darf, nicht mehr.  



  Wird bei     Schieberstellung        VI    der Luft  auslass aus der Hauptleitung unterbrochen,  dann wird der Deckschieber s sich so weit  nach rechts verschieben, bis er zum     Anliegen     am Anschlag in kommt. Es wird die     "Nach-          bremsabschlussstellung"        VII        (Fig.    8) er  reicht, in der, wie in der     Bremsabschlussstel-          lung    IV, alle in das     Schiebergesicht    G mün  denden Kanäle abgeschlossen sind.  



  Es ist auch möglich, vom vollkommen  gelösten Zustand der Bremse unmittelbar in  den vollgebremsten überzugehen und umge  kehrt, sowie überhaupt jede gewünschte Än  derung im Bremszustand herbeizuführen. Es           wird    sich immer die den jeweiligen Verhält  nissen entsprechende     Schieberstellung    selbst  tätig ergeben.  



  Bisher wurde immer angenommen,     da.ss     der Arm 10 eine immer gleichbleibende Stel  lung einnimmt. Wird er nun verstellt, dann  ändern sich die Längen der Teile x und;  in die     der.Hebel    9 durch diesen Arm geteilt  wird und damit ändert sich auch die Wirkung,  die vom Luftdruck in der     Bremszylinderkam-          mer    Z' auf die Hülse 6 ausgeübt wird. Es wird  bei gleichem     Hauptleitungsdruck    aus einer  Bremsstellung die zugehörige     Bremsabschluss-          stellung    bei grösserem Verhältnis x :     y    schon  hervorgehen, wenn der     Bremszylinderdruck     erst eine geringere Höhe erreicht hat.

   Ist die  ses Verhältnis dagegen kleiner, dann wird  sieh die     Bremsanschlussstellung    erst bei höhe  rem     Bremszylinderdruck    ergeben. Ebenso  wird die     Löseabschlussstellung    aus der Lose  stellung bei geringeren oder grösseren Brems  zylinderdruckdifferenzen eintreten, je nach  dem das Verhältnis x :     y    grösser oder kleiner  ist. Auch die Federn f', f" werden schon bei  kleinerem oder erst bei grösserem     Bremszylin-          derdruck    überwunden, je nach dem das Ver  hältnis x :     y    grösser oder kleiner ist.

   Es än  dert sich demnach bei     Verstellung    des Armes  10 nicht nur der jeweilige maximale Brems  zylinderdruck, sondern auch im gleichen Ver  hältnis der Druck, bis zu dem die rasche Luft  einströmung in den Bremszylinder erfolgen  kann und ist auch bei kleinerem maximalen       Bremszylinderdrücken    ein Überschreiten der  selben nicht möglich:  Zur möglichst guten Wirkung der Bremse  ist es erwünscht, dass bei Vollbremsung alle  Bremszylinder eines Zuges ihren Höchstdruck  in der gleichen Zeit erreichen, trotzdem die  ser Druck nach der Belastung verschieden  hoch ist und dass beim Lösen der Bremse  alle Bremszylinder in der gleichen Zeit leer  werden. Ausserdem ist es vorteilhaft, noch eine  Regelung nach der     Zugsar¯t    vornehmen zu  können.

   Bei Güterzügen müssen die     Brems-          und        Entbremszeiten    verhältnismässig lang  sein, bei Personenzügen wesentlich     kürzer'     (und bei Schnellzügen noch kürzer). Diese    Erfordernisse werden durch das Regulier  organ H erfüllt.

   Bei Stellung "G" (Güter  zug) des Handgriffes liegt im Weg des Ka  nals c und in dem des Kanals d die kleinere       trapeza.rtige    Durchgangsöffnung des Regu  liermantels     lt"    über der schmäleren, recht  eckigen     Öffnung    des     Regulierhahnes        h',     wodurch sich nur je ein kleiner freier       Durcligangsquerscliiütt    ergibt     Fig.    11).

    Wird der Handgriff in die Stellung     "P"     (Personenzug) gebracht, dann liegen die grö  sseren Öffnungen des Reguliermantels     lt"'    und  Drosselhahnes     h'    übereinander     (Fig.    11) und  gewähren der Bremsluft grösseren freien  Durchgangsquerschnitt.

   Da. die Öffnungen so  bemessen sind, dass der freie Durchgangs  querschnitt     entsprechend    grösser wird, wenn  der Drosselhahn     h    im Sinne einer Bela  stungszunahme verdreht     wird    und umgekehrt,  dann kann mit der vorliegenden Konstruk  tion des     Regulierorganes    H unter allen in  Betracht kommenden Verhältnissen immer  der richtige Verlauf der     Bremszylinderdruck-          kurve    erzielt werden.

   Bringt man den Hand  griff in die     Stellung        ",1'*    (abgesperrt), dann  wird der Kanal     a    durch den Reguliermantel  da" vollständig unterbrochen und das Fahr  zeug dadurch von der Hauptleitung abge  schaltet. Durch die Rille 19     (Fig.    10 und 12)  wird nun der etwa im Bremszylinder befind  lichen Druckluft ein Ausgang vom Kanal c  in den Kanal d und     damit    ins Freie geschaf  fen, so     da.ss    der Bremszylinder sich vollständig  entleeren kann. Die Druckluft im Hilfsluft  behälter bleibt dabei vollkommen erhalten.  



  Zum     Entbremsen    eines Fahrzeuges von  Hand wird an einem der durch Pfeil in     Fig.    1  angedeuteten Drahtzüge gezogen. Dadurch  wird der Daumen 16 um den Bolzen 17 entge  gen der Bewegung des Uhrzeigers verdreht,       drüekt    auf den     Grundschieber        S    und     bringt     ihn und den Deckschieber s in die in     Fig.    9  dargestellte     ,,Handentbremsstellung*'        VIII.     Bei dieser     Schieberstellung    sind die Kanäle e.

    b und c durch den     Grundschieber   <B>S</B> abge  schlossen und der Kanal C durch die Bohrun  gen 23, 36 und 26 mit dem Kanal     d    in Ver  bindung, das heisst die     Bremszylinderluft    fin-           det    einen genügend grossen Weg     ins    Freie. Es  kann also der Bremszylinder von Hand voll  ständig entleert werden, ohne dass aus dem       Hilfsluftbehälter    oder der Hauptleitung Luft  verloren geht. Die     Schieberstellung        VIII     bleibt solange erhalten, bis durch Einlass von  Druckluft in der Hauptleitung in normaler  Weise wieder die Lösestellung 1 hergestellt  wird.

   Durch die geschilderte Einrichtung für  das     Entbremsen    von Hand wird das be  kannte     "Auslöseventil"    überflüssig.  



  Wird von der Bremseinrichtung .die Be  rücksichtigung des Ladegewichtes nicht ver  langt (zum Beispiel bei     Personenwagen),     dann kann der Arm 10 entfallen und das Re  gulierorgan H mit Zubehör vereinfacht     -wer-          den.    Die Teilung des Hebels 9 kann dann in  einfachster Weise mittelst eines durchgesteck  ten und im Ventilgehäuse gelagerten Bolzens  erfolgen (nicht gezeichnet).  



  Als Steuerorgane werden zweckmässig  halbzylindrische Schieber verwendet (in     Fig.     13 im Schnitt dargestellt), bei denen die Boh  rungen an zwei Reihen möglichst einander  gegenüber angeordnet sind. Dadurch wird er  reicht, dass die auf ein     Abklappen    der Schie  ber von ihrer Bahn hinwirkende Komponente  des Druckes der Luft in den     Schieberkanälen     möglichst klein ist, so dass auch die zur Ver  hinderung dieses     Abklappens    vorgesehene Fe  der schwach gewählt werden kann und sich  nur geringe     Schieberreibung    ergibt.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    14 wird  der die Wirkung des Steuerventils regelnde  konstante Druck statt durch eine Feder F  dadurch erzeugt, dass Druckluft aus dem  Kanal a über ein     Rückschlagventil    V"' in  einem Raum N und von dort in eine Kam  mer N' gelangt, die mittelst eines Kolbens  <I>K</I>"' gegen die Aussenluft dicht abgeschlos  sen äst. Die Wirkung ist die gleiche, wie bei  der Einrichtung nach     Fig.    1 und bedarf  keiner besonderen Erläuterung. Zum     Ent-          bremsen    von Hand ist hier statt des Daumens  16 mit Zubehörteilen, wozu auch die     Schie-          berbohrung    36 gehört, ein normales Auslöse  ventil A vorgesehen.

   Durch dessen Betäti-         gung    sinkt der konstante Druck und die Ven  tilsteuerung geht in die Lösestellung.  



       Statt    einer Feder oder Druckluft     kann     auch ein Gewicht oder sonst ein konstanter  Gegendruck gewählt werden, ohne dass sich  in der Wirkung der Bremse etwas ändert  und die Ventilkolben können wegen der klei  nen Hubhöhen auch durch Membranen er  setzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einkammerdruckluftbremse, dadurch ge kennzeichnet, dass im Steuerventil zwei Druckübertragungsorgane, die beide auf einer Seite dem atmosphärischem Druck ausgesetzt sind und von denen das eine auf der andern Seite unter dem Druck .der Hauptleitung, das andere unter dem Druck des Bremszylinders steht, sieh in ihrer Wirkung summierend, gegen eine annähernd gleiche konstante Gegenkraft wirken, wobei das letztgenannte Organ seine Wirkung mittelst eines zwei armigen Hebels ausübt, und dass diese Kräfte und eine schwächere und eine stärkere Feder (f'), (f") das Steuerorgan des Steuerventils betätigen, wobei die Spannung der schwäche ren Feder (<B>f</B>) vom Bremszylinderdruck über wunden wird, wenn er eine Höhe erreicht hat,
    die in einem bestimmten Verhältnis zu dem, durch das Verhältnis der Hebelarme be stimmten Bremszylinderhöchstdruck steht, während die Spannung der zweiten Feder (f") überwunden wird, wenn der Druck im Bremszylinder den Höchstwert erreicht hat. UNTERANSPRüCHE 1. Einkammerdruckluftbremse nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn die Spannung der stärkeren Feder (f") bei Erreichung des BremszyIinder- höchstdruckes überwunden wird, das Steuerorgan zur Verhinderung des Über bremsens in die Abschlussstellung gebracht wird.
    2. Einkammerdruckluftbremse nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein zum Anpassen des Bremszylinderdruckes an die jeweiligen Antriebsverhältnisse des Zuges dienendes Regulierorgan einen Drosselhahn (1i,') besitzt, der mit einem Arm (1U) zwangsläufig verbunden ist, durch dessen Verstellung die Länge der Arme des Hebels (9) entsprechend d(-r Fahrzeugbelastung geändert wird,
    und ferner einen nach der Zugart einstellbaren, den Drosselhahn (h') umschliessenden Mantel (Iss"), welche Teile (Iss', h.") gegen- einander verstellbare sind,
    um durch ihre Verstellen- mittelst ihrer Bohrungen zur bleiclizeitiben Erreichung der Höchst- l# oder der vollen Leere in den Brems zylindern aller Fahrzeuge die Liiftwege (entsprechend der jeweiligen Fahrzeugbe- lastunb und Zugart) drosseln und über dies in einer Stellung des Mantels (1ä')
    den Bremszylinder durch einen Liftweg (.19) mit der Aussenluft, bei Absperrung der übrigen Luftivebe, verbinden zu kön nen.
    3. Einkammerdruekluftbremse nach Patent- ansprucli, mit einem Doppelschieber als Steueror-an des Steuerventils, dadurch gekennzeichnet, dass für die Einströmung der Luft aus dem Hilfsluftbehälter im Schieberbesicht ein Kanal (?3), im Grund schieber ein Kanal (<B>3</B>?) und im Deckschie- ber ein (-1?)
    und für die Einströmung der Druckluft in den Brems zylinder im CTrundschieber ein Kanal (31) und im Sohieber;gesicht ein Kanal ('-)4) vorgesehen sind, um einen Luftweh mit grossem Durchgangsquerschnitt vom Hilfs- luftbehä.lter zum Bremszylinder zum ra schen Anlegen der Bremsklötze an die Räder herzustellen.
    4. Einkammerdruckluftbremse nach Patent <B>z</B> -tils <B>.</B> priieh und dem Unteranspruch 3, da- durch gekennzeichnet, dass für die Ein- ströniunb der Hauptleitunbsluft in den Bremszylinder im Schieberbesielit ein Kanal (?1),
    im Grundschieber ein Kanal (31) und im Deckschieber ein Verbin- dungskanal (dl) und für die Einströ mung der Druckluft in den Bremszylin- der im (lrundsehieber ein Kanal (35) und im Schiebergesicht ein Kanal (?1) vorbe- sehen sind,
    uni einen Lufiweb mit grossem Durclibangsquerschnitt von der Hauptlei tung zum Bremszylinder zur raschen Fortpflanzung der Druckverminderung in der Hauptleitung des Zuges herzustellen.
    5. Einkammerdruehluftbremse nach Patent- an, prueli und Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Grund schieber ein Luftweh (36) vorgesehen ist, der den Bremszylinder mit der Aussenluft verbindet, wenn das Stenerorban von Hand in die "Entbremsstellunb" gebracht. wird,
    das in dieser Stellung jede Luftströmung ans dem Hilfsluftbehälter hindert. 6. Einkammerdriickluftbremse nach Patent- ansprueli und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuer organ durch einen unbleicharmigen Hebel (11) betätigt wird, dessen Drehpunkt derart angeordnet ist, dass das Steuerorgan am lang en, die zur Betätigung des Hebels (11)
    zusammenwirkenden Druckübertra- bunbsorb < ine am kurzen Hebelarm an greifen. 7. Einkammerdruchluftbremse nach Patent- ansprueli und Unteranspriiehen '3'. .1 und 6, mit.
    Kolben als Druckübertra;ungsorba- nen, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer der beiden die Kolben tragenden Kolben stangen eine verschiebbare Hülse (6) an geordnet ist, welche an dem die Bewegung der beiden Kolben auf das Steueror; an übertrabenden Hebel (11) angreift.
    B. Einkammerdruchluftbremse nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan aus halbzylindrischen Schiebern (s), (S) besteht, deren Bohrungen derart einander gegenüber angeordnet sind, dass die auf ein Abklappen@der Schieber hinwirkende Kraft der in den Kanälen befindlichen Luft möglichst klein wird.
CH120419D 1925-07-09 1926-06-14 Einkammer-Druckluftbremse. CH120419A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT120419X 1925-07-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH120419A true CH120419A (de) 1927-07-01

Family

ID=3631965

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH120419D CH120419A (de) 1925-07-09 1926-06-14 Einkammer-Druckluftbremse.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH120419A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2004310A1 (de) Bremssteuersystem
CH120419A (de) Einkammer-Druckluftbremse.
DE2128203B2 (de) Druckluftbetätigbare Bremssteuerventileinrichtung
DE457682C (de) Einkammerdruckluftbremse
AT105128B (de) Einkammerdruckluftbremse.
DE955324C (de) Einloesige Druckluftbremse fuer Schienenfahrzeuge mit einem Zweidrucksteuerventil
DE2655895C2 (de) Einrichtung an einem Dreidrucksteuerventil für eine indirekt wirkende Druckluftbremse zur Überwachung der Füllung eines Behälters
DE464418C (de) Fuehrerbremsventil fuer Druckluftbremsen
AT201651B (de) Druckluftbremseinrichtung
DE957132C (de) Druckluftbremseinrichtung fuer Eisenbahnen
AT32221B (de) Einkammerluftdruckbremse, insbesondere für Güterzüge.
DE194251C (de)
DE482446C (de) Bremseinrichtung mit einer die Kloetze an die Raeder heranfuehrenden Einkammerbremse, elektrischen Solenoidbremse oder sonstigen Ansetzvorrichtung
AT111994B (de) Druckluftbremse für verschiedene Leitungsdrücke.
AT102984B (de) Druckluftbremse für Eisenbahnzüge.
AT229361B (de) Selbstregelndes Führerbremsventil für die Druckluftbremseinrichtung von Schienenfahrzeugen
AT130689B (de) Steuerventil für Druckluftbremsung.
AT137563B (de) Einkammerdruckluftbremse.
DE373917C (de) Selbsttaetiges Ventil fuer Druckluftbremsen, insbesondere fuer lange Zuege
DE440828C (de) Bremssteuerventil fuer Druckluftbremsen
DE256577C (de)
AT133222B (de) Druckluftbremse.
AT200183B (de) Steuerventil für Druckluftbremsen
DE562832C (de) Druckluftbremsvorrichtung nach dem abgeaenderten Zweikammerprinzip
DE1605237C3 (de) Auslöseeinrichtung für Druckluftbremsanlagen von Schienenfahrzeugen