CH120422A - Stromabnehmer für elektrische Fahrzeuge. - Google Patents

Stromabnehmer für elektrische Fahrzeuge.

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CH120422A
CH120422A CH120422DA CH120422A CH 120422 A CH120422 A CH 120422A CH 120422D A CH120422D A CH 120422DA CH 120422 A CH120422 A CH 120422A
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CH
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sep
rocker
pantograph
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Meyfarth Gottlieb
Ste Ame Des Ateliers Secheron
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Meyfarth Gottlieb
Ame Des Ateliers De Secheron S
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    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L5/00Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
    • B60L5/18Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles using bow-type collectors in contact with trolley wire
    • B60L5/22Supporting means for the contact bow
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60L2200/00Type of vehicles
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  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description


      Stromabnehmer    für elektrische Fahrzeuge.    Es ist bekannt, bei Stromabnehmern  elektrischer Fahrzeuge, zum Schutze des  Fahrzeuges sowohl, als der Oberleitung, die  Anordnung zu treffen, dass in dem Falle,  wo der Stromabnehmer in der Fahrtrichtung  einem Hindernis begegnet, der wirksam wer  dende Widerstand, sobald er ein bestimmtes  Mass überschreitet, eine Sicherheitsvorrich  tung auslöst, durch welche der Stromabneh  mer gesenkt, zusammengelegt oder aber,  selbst unter mindestens teilweiser Zerstörung  desselben, wenigstens aus dem Bereich der  Fahrdrahtleitung gebracht wird, um diese  nicht weiter zu beschädigen.  



  Die Nachteile all dieser bekannten An  ordnungen besteht vor allem darin, dass die  Kräfte, welche die Auslösung der Sicher  heitsvorrichtung einleiten, durch das immer  hin erheblich massige bewegliche Strom  abnehmergestell selbst übertragen und wirk  sam werden, so dass ihr Wert ein verhältnis  mässig grosser sein muss und die Auslösung  langsam vor sich geht" so sehr, dass, ehe die  Sicherheitsvorrichtung zur Geltung kommen  kann, angesichts der üblichen hohen Fahrge-         schwindigkeit    und der grossen Massenwirkung  meistens an der Fahrleitung schon recht erheb  licher Schaden eingetreten ist.  



  Diesen Übelständen ist bei dem Strom  abnehmer gemäss Erfindung dadurch abge  holfen, dass ein von dem im gewöhnlichen  Betrieb vorkommenden abweichender Druck  auf die Kontaktwippe des Stromabnehmers  Eine Bewegung wenigstens von Teilen der  Wippe hervorruft,, welche Bewegung dann  eine plötzliche Schnellsenkung des Wippen  trägers herbeiführt.  



  Die Zeichnung zeigt einige beispielsweise  Ausführungsformen des Erfindungsgegen  standes.  



  Die     Fig.    1 zeigt einen     Pantographenab-          nehmer    in Ruhestellung;       Fig.    2 -zeigt denselben Stromabnehmer in  der Fahrstellung bei Begegnung eines Hin  dernisses im Momente der Auslösung eines  pneumatischen     Ventils,    welches die Schnell  senkung des     Stromabnehmergestelles    steuert;       Fig.    3 zeigt die Wippe in dem Augen  blick, wo infolge ihrer Entgleisung ein vom  Fahrdraht seitlich auf sie wirksam werden-      der Druck dir Schnellsenkung de, Stromab  nehmers einleitet;  Fig. 4 veranschaulicht einen gewöhn  lichen Bügelstromabnehmer in Ruhestellung;

    In den Figuren bezeichnet a die     Fahr-          dralltleitung,    b die Wippe, c deren Kontakt  stück, e, f, h die Organe für die Senkreckt  haltung der Wippe, i den Wippenträger.  



  k das Bowdenkabel und m die Feder,     wel-          ehe    die seitlichen Fühler n der Wippe b  belastet.  



  In Fig. 1 ist ein Pantographenstrom  abnehmer in der Stellung gezeichnet, in  welcher dessen Schleifstück c am Fahrdraht  anliegt, das Fahrzeug selbst aber noch nicht  in Bewegung gesetzt ist.  



  Wenn, ohne dass das Schleifstück irgend  einem Hindernis in seiner Bahn begegnet  ist. der Stromabnehmer in bisher üblicher  Weise gesenkt wird, gestaltet sich der Vor  gang wie folgt:  Die im Zylinder t befindliche Druck  luft wird durch ein zeichnerisch nicht     dar-          gestelles    Ventil über Leitlang q zum     Ent-          weiehen    gebracht. Die vorher durch die auf  den Kolben f' wirkende Druckluft ge  spannte Feder s wird dadurch entspannt.

    Die Kolbenstange t" weist einen Schlitz u  auf, welcher ermöglicht, dass die Feder r,  welche den Auftrieb des Wippenträgers i  bewirkt. je nach den verschiedenen Höhen  lagen des Fahrdrahtes spielen kann, da der  Hebel v, der mit seinem einen Ende im  Schlitz u geführt ist, nach links und rechts  einen gewissen Weg zurücklegen kann, ohne  rlass die gespannte Feder s, beziehungsweise  die Lagedes Kolbens t' im Zylinder t irgend  wie beeinflusst würde. Die Wippe kann  demnach, entsprechend der jeweiligen Hö  henlage des Fahrdrahtes, sieh in der Höhe  zwischen zwei normal vorkommenden Grenz  werten frei bewegen, ohne dass irgend ein  Organ beeinflusst wird, das die Senkung oder  gar die Schnellsenkung, wie beim Erfin  dungsgegenstand vorgesehen, herbeiführen       l:cinnte.     



  Die Kraft der Feder s ist     grösser        bemes-          als    diejenige von Feder     r.     
EMI0002.0014     
  
    T)adureh, <SEP> da.l@ <SEP> inan <SEP> die <SEP> Druchlnft <SEP>  < aus
<tb>  clc-m <SEP> Zylinder <SEP> 1 <SEP> 11171'r <SEP> Leitung <SEP> <I>(l</I> <SEP> entweichen
<tb>  1 < 1f31-, <SEP> drückt <SEP> d1,# <SEP> Feder <SEP> s <SEP> den <SEP> Kolben <SEP> t' <SEP> nach
<tb>  rtt'liiw, <SEP> lind <SEP> d1--' <SEP> H:

  -Lel <SEP> t' <SEP> kommt <SEP> ani <SEP> iiLlssern
<tb>  Ende <SEP> von <SEP> \ohlilz <SEP> @r <SEP> der <SEP> Kolbenstari-e <SEP> zum
<tb>  .@nlie-en, <SEP> tj-ir, <SEP> dies <SEP> in <SEP> Fi-? <SEP> ersichtlich <SEP> ist.
<tb>  Infolge <SEP> de=r <SEP> hierauf <SEP> folgenden <SEP> Entspannung
<tb>  von <SEP> Feder <SEP> r' <SEP> wird <SEP> Glas <SEP> ganze <SEP> bewegliche <SEP> Sv  stem. <SEP> zum <SEP> Scrlken <SEP> @wl>raclit.
<tb>  1Tni <SEP> cl'is <SEP> irr-tve@@'lichc <SEP> System <SEP> des <SEP> Strom  anzuheben, <SEP> wird <SEP> der <SEP> Zy  lind(-r <SEP> t <SEP> über <SEP> @eiillllg <SEP> q <SEP> -wieder <SEP> Unter <SEP> 1)riieli  lllft <SEP> g'csi,tzl, <SEP> der <SEP> Kolben <SEP> t' <SEP> mit <SEP> seiner <SEP> dei:
<tb>  aliftweisenden <SEP> Kolbenstaiig'e <SEP> t"
<tb>  Sr@lilitz <SEP> rr<B>,</B>
<tb>  nach <SEP> link.:

   <SEP> @@r-ti <SEP> ieh,@n, <SEP> die <SEP> Feder <SEP> s <SEP> gesli,innt
<tb>  lind <SEP> dir- <SEP> Ff,c1r-r <SEP> r. <SEP> deren <SEP> Kraft <SEP> sei <SEP> bemessen <SEP> ist,
<tb>  dass <SEP> cic# <SEP> @rn@l'r#11@1it, <SEP> Ll#ls <SEP> bewegliche <SEP> Svsieni
<tb>  zu <SEP> lieben <SEP> 11l111 <SEP> deii <SEP> üblichen <SEP> Druck <SEP> für <SEP> das
<tb>  Anliegen <SEP> de.-;

   <SEP> Schlr@ü'.stüches <SEP> c <SEP> ain <SEP> Falir  draht <SEP> aufzubriii@-'eii, <SEP> treibt <SEP> das <SEP> bewe@-'li;Iie
<tb>  System <SEP> -wieder <SEP> Boch.
<tb>  In <SEP> den <SEP> Fi,. <SEP> 1. <SEP> -) <SEP> und <SEP> 3 <SEP> sind <SEP> die <SEP> Organe
<tb>  i@ir <SEP> die <SEP> @rzlr lttllf@' <SEP> edler <SEP> -C@Ile118eri@@1111- <SEP> des
<tb>  Iäügels <SEP> in <SEP> cl(-iii <SEP> FAlu. <SEP> wo <SEP> das <SEP> Schleifstück <SEP> r
<tb>  cineni <SEP> das <SEP> g'itw@ilinliche <SEP> i1lass <SEP> überstcir@'@iirlen
<tb>  Lmormalen <SEP> Wiclr@i's'.;

  incl <SEP> be@@'c.y"net, <SEP> wi, <SEP> fol@-i
<tb>  clarg'estellt
<tb>  Auf <SEP> der <SEP> Achse <SEP> <I>f</I> <SEP> sitzt <SEP> die <SEP> Wippe <SEP> <I>b.</I>
<tb>  Mit <SEP> ersterer <SEP> i,1 <SEP> rin <SEP> @Z\inkclhcbel <SEP> <B>1,</B> <SEP> fest <SEP> ver  bunden, <SEP> a <SEP> n <SEP>  < l@,sen <SEP> ztvei <SEP> Armen <SEP> die <SEP> Fudern <SEP> c
<tb>  a?n@-'reifen, <SEP> tvel--lic# <SEP> liestrcbt- <SEP> sind, <SEP> die <SEP> Wippe <SEP> <B>1)</B>
<tb>  in <SEP> ihrer <SEP> @7ütellar,'e <SEP> zti <SEP> lialteri. <SEP> An <SEP> der <SEP> Z\rippe
<tb>  b <SEP> sitzen <SEP> licid,c=itis@' <SEP> die <SEP> inilein.ander <SEP> verliun  denen <SEP> Fühler <SEP> r%. <SEP> rli- <SEP> der <SEP> Wirkung <SEP> einer <SEP> Fe  der <SEP> <I>irr.</I> <SEP> unterstill- <SEP> silid.

   <SEP> die <SEP> bestrebt <SEP> ist, <SEP> die
<tb>  Fiihler <SEP> r? <SEP> nach <SEP> aussen <SEP> zti <SEP> driielzen.
<tb>  Auf <SEP> dem <SEP> rcehtsseitigen <SEP> Ende <SEP> von <SEP> Acbse <SEP> f
<tb>  weist <SEP> der <SEP> @Tinkelhelel <SEP> <B>1,</B> <SEP> einen <SEP> dritten <SEP> Arm
<tb>  <B>17</B> <SEP> auf, <SEP> auf <SEP> tvelclien <SEP> sich <SEP> dr-r <SEP> Mantel <SEP> des
<tb>  Potvden-Kabel, <SEP> 7# <SEP> aufstülzt. <SEP> Der <SEP> Kabeldrailit
<tb>  sc <SEP> lbsl- <SEP> greift <SEP> an <SEP> dem <SEP> Arm <SEP> <I>1r</I> <SEP> an.
<tb>  Das <SEP> @owden-Kahcl <SEP> 7- <SEP> ist <SEP> dein <SEP> Wippeil  trFilrel.' <SEP> i <SEP> entlali- <SEP> klieb <SEP> unten <SEP> 7.11n1 <SEP> festen <SEP> Teil
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  .lit <SEP> -reift
<tb>  <B>, <SEP> .'n</B>
<tb>  <B>-</B> <SEP> dein <SEP> auf <SEP> Achse <SEP> 1 <SEP> sitzenden <SEP> Hebel <SEP> 2 <SEP> an,
<tb>  u < ilirencl <SEP> sich <SEP> clr-r <SEP> Kabelmantel <SEP> bei <SEP> ? <SEP> auf  4iitzt. <SEP> Auf <SEP> .clisi1 <SEP> :atzt <SEP> ferner <SEP> die <SEP> Aus.
<tb>  li\eklinhe <SEP> d, <SEP> clllri@li <SEP> welche <SEP> der <SEP> der <SEP> Feder <SEP> 6         unterstellte Hebel 5 ausgelöst werden kann,  In Fig. 1 ist Hebel 5 durch Klinke 4 , in  seiner Sperrlage verriegelt, während er nach  Fig. 2 freigegeben ist.  



  Mit 7 ist ein Luftauslassventil bezeichnet,  dessen Luftkammer 7' mit dem Zylinder t  kommuniziert. In der Stellung nach Fig. 1  wird durch eine Feder 8 der Ventilkegel auf  seinen Sitz gedrückt, das Ventil befindet  sich also in seiner Schliessstellung.  



  g ist ein lose auf der Achse f sitzendes  Glied, in dessen Schlitz die     aneinander-          gelenkten    Arme w geführt sind, welche mit  ihrem andern Ende an dem Wippenträger i  angreifen. Glied g, zusammen mit den Ar  men w, dient zur Geradeführung des auf g  befestigten Bowden-Kabels k, dessen Man  tel sich auf g aufstützt, während das Ende  des Kabeldrahtes selbst in dem massigen  Körper k", zum Beispiel einer Kugel, ver  ankert ist. Mit x sind die mit g fest  verbundenen Führungen bezeichnet, welchen  der Körper k" entlang gleiten kann.  



  Das Bowden-Kabel k' wird gleichfalls  dem beweglichen Bügelsystem entlang bis  zum festen Bügelträger nach unten geführt.  Der Mantel von k' stützt bei 3' auf, wäh  rend der Kabeldraht am Klinkenhebel 4 an  greift.  



  Die Wirkungsweise dieser Einrichtung  für die Schnellsenkung des Bügels gestaltet  sich wie folgt:  Wenn, wie in Fig. 2 angenommen, durch  ein von oben in die Bahn der Wippe hinein  reichendes Hindernis, zum Beispiel durch  einen gebrochenen Aufhängedraht, das  Schleifstück mehr als normal unter Über  windung der Kraft von Federn e umgelenkt  wird, so wird durch den Winkelhebel h der  Endkörper k" des Kabeldrahtes der Füh  rung x entlang bewegt, und das andere Ende  des Kabeldrahtes, das an Klinke 4 festsitzt,  bewirkt, dass diese ausser Eingriff mit dem  Winkelhebel 5 kommt. Unter der Wirkung  von Feder 6 drückt der eine Arm von Win  kelhebel 5 auf die Ventilstange 7", so dass  der Ventilkegel von seinem Sitz abgehoben  wird und die Luft aus Zylinder t über Kam-    mer 7' durch die Öffnungen 9 austreten lässt.

    Dadurch, dass der Kolben im Zylinder t  nunmehr zurückweichen kann, da leine  Druckluft mehr auf ihn wirksam wird,       wird,;    wie im oben beschriebenen gewöhn  lichen Falle der absichtlich     bezw.    normaler  weise eingeleiteten Senkung des Bügels, das  Niedergehen des ganzen beweglichen Sy  stems bewirkt. Das letztere freilich mit dem  Unterschiede, dass jetzt durch eine zweck  mässige Dimensionierung des Ventils 7 und  allenfalls auch durch dessen     Anbringung     in unmittelbarer Nähe des     Druckluftzylin-          ders    t eine bedeutend raschere Senkung er  reicht wird als in dem Falle, in welchem  sie durch das Entweichen der Luft über  Leitung     q    eingeleitet wird.  



  Gemäss     Fig.    3 ist das Schleifstück c  der Wippe b vom Fahrdraht a abgeglitten,  beispielsweise in einer Weiche, Kreuzung  <B>USW.,</B> und der auf den Fühler n der Wippe  von der Fahrleitung a ausgeübte seitliche  Druck bewegt die Fühler     n    entgegen der  Wirkung der Feder m nach innen, wodurch  über Arm     ri    der Kabeldraht von     k    bewegt       wird,    dessen anderes Ende durch den Hebel 2  (Feg. 2) über Achse 1 die Klinke 4 auslöst  und dadurch, wie oben beschrieben, die Ent  lastung des Kolbens im Ventil     t    und somit  die Schnellsenkung des beweglichen Systems  veranlasst.  



  In     Fig.    4 ist ein     Bügelstromabnehmer          veranschaulicht,    für dessen Heben und     Sen-          1,-en    wesentlich die gleichen Organe wirksam  werden, wie sie mit Bezug auf das erste,  in den     Fig.    1 bis 3 dargestellte Ausführungs  beispiel beschrieben worden sind. Baulich  weicht indessen diese zweite Ausführungsart  von der ersten in den folgenden Einzel  heiten ab:  Die Federung der Wippe b wird durch  Federn e bewirkt, welche an dem auf der  Bügelachse     y    sitzenden Winkelhebel o an  greifen.

   Auf dem     Kettenrad    ö und dem  auf Achse     f    sitzenden     Kettenrad   <I>f'</I> läuft       clie    Kette p.  



  Auch bei dieser Ausführung erlauben  die Federn e die normalerweise auftretenden      Neigungen der Wippe b, ohne dass dabei  eine Senkung des beweglichen Systems er  folgen könnte.  



  Wenn irgend ein Gegenstand in die Bahn  des Schleifstückes c von oben hineinreicht  und dadurch ein abnormales Umlegen der  Wippe b bewirkt, so kommt, je nach der Rich  tung, in welcher die Umlegung der Wippe b  erfolgte, der eine oder andere Arm des     Win-          kelhebels    o mit dem einen oder andern Arm  des Drehgliedes z in Berührung und bewirkt  im einen oder andern Falle eine Zugwirkung  auf das Verbindungsglied z, so dass die  Klinke d den Winkelhebel 5 entriegelt und  dadurch die Schnellbremsung, in gleicher  Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel,  sofort einleitet.  



  Wenn ein seitlicher Druck auf einen  der beidseitigen Fühler n wirksam werden  sollte, wird     die        Schnellsenkung    ebenfalls,  wie im Zusammenhang mit dem ersten Aus  führungsbeispiel beschrieben, unmittelbar  veranlasst.  



  Für die Einleitung einer plötzlichen  Schnellsenkung des Wippenträgers kann jede  bekannte oder dem Fachmann zur Verfügung  stehende Anordnung in Betracht kommen.  Wesentlich für die Erfindung ist einzig,  dass irgend ein aussergewöhnlicher Druck   aussergewöhnlich entweder mit Bezug auf  seine Stärke, oder aussergewöhnlich im Hin  blick auf die Richtung, aus welcher er  kommt - auf den den Kontakt mit der  Fahrleitung bewirkenden, federnd angeord  neten Stromabnehmerteil oder Wippe eine  plötzliche Schnellsenkung des Wippenträ  gers, gleich welcher Bauart, herbeiführt,  lind zwar bevor jener aussergewöhnliche  Druck sich auf den letzteren hat auswirken  hönnen.  



  Als Teil der Wippe wird im Sinne der  Erfindung jedes Organ bezeichnet, welches  a m Wippenkörper befestigt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stromabnehmer für elektrische Fahr zeuge, dadurch gekennzeichnet, dass ein von dem im gewöhnlichen Betriebe vorkommen den abweichender Druck auf eine Kontakt wippe des Stromabnehmers eine Bewegung wenigstens von Teilen der Wippe hervor ruft, welche Bewegung dann eine plötzliche Schnellsenkung des Wippenträgers herbei rührt. UNTERANSPRüCHE 1. Stromabnehmer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein in seinem Ausmass von den im gewöhnlichen Be triebe vorkommenden abweichender Druck auf die Kontaktwippe des Fahrzeuges, schon bevor dieser aussergewöhnlich starke Druck auf den Wippenträger selbst hat wirksam werden können, eine plötzliche Schnellsenkung des letzteren herbeiführt. ?.
    Stromabnehmer ,lach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss ein in seiner Richtung von den im gewöhnlichen Be. triebe vorkommenden abweichender Druck auf die Kontaktwippe des Fahrzeuges, schon bevor dieser aus ungewohnter Rieh. tung kommende Druclz auf den Wippen träger selbst hat wirksam werden können, ein plötzliche Schnellsenkung des letzteren herbeiführt. >.
    Stromabnehmer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die plötzliche Schnellsenkung des Stromabnehmers un ter Vermittlung eines durch den auf die Wippe wirksam gewordenen ausser gewöhnlichen Drueh beeinflussten Bowden- kabels erfolgt. Stromabnehmer nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der auf die Wippe wirksam gewordene aussergewöhnliche Druclz ein die Stellung des Wippenträgers steuerndes pneumatisches Ventil beein flusst.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2429124A1 (fr) * 1978-06-22 1980-01-18 Dornier System Gmbh Dispositif de redressement automatique de l'etrier-guide d'un trolley a perche
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