CH120438A - Verfahren zur Herstellung von porenfüllenden, ölhaltigen Grundierungsmitteln. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von porenfüllenden, ölhaltigen Grundierungsmitteln.

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CH120438A
CH120438A CH120438DA CH120438A CH 120438 A CH120438 A CH 120438A CH 120438D A CH120438D A CH 120438DA CH 120438 A CH120438 A CH 120438A
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Hermann Frenkel Fa
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  Verfahren zur Herstellung     von        porenftillenden,        ölbaltigen        Grundierungsmitteln.       In dem Hauptpatente ist ein Verfahren  zur Herstellung von porenfüllenden, ölhalti  gen     Grundierungsmitteln    beschrieben worden,  bei dem man fetten Ölen, die mit Harz ver  setzt sein können, einen organischen, gummi  artigen, in den Ölen an sich unlöslichen Po  renfüller,     wie    Gummi (Kautschuk),     Faktis,     polymerisiertes Holzöl,     Linoxyn    oder der  gleichen so innig einverleibt, dass der Poren  füller     in    den Ölen in der Schwebe bleibt.

    Das Erzeugnis kann dann mit einem geeig  neten Verdünnungsmittel auf streichfähige  Konsistenz gebracht werden.  



  Der Porenfüller kann, gegebenenfalls  nach dem Quellen, in einer     Kolloidmühle     oder dergleichen mit den fetten Ölen     ver-          mahlen    werden.  



  Hierbei hat es sich ergeben, dass beim  Bestreichen von sehr stark porösem und sau  gendem Grund, wie bei gewissen Sorten  Mauerputz, Papier oder dergleichen die Wir  kung des fein verteilten organischen Poren  füllers bei einem einmaligen Anstrich nicht  ausreicht, um ein Einfallen des Anstriches  mit Sicherheit zu verhüten.

      Dieser Übelstand kann dadurch vermie  den werden, dass man den zur Herstellung  des     Grundierungsmittels    benutzten Ölen  neben dem organischen, gummiartigen, in den  Ölen an sich unlöslichen Porenfüllern einen  voluminösen, sehr leichten, in Wasser unlös  lichen anorganischen Körper zugesetzt, so  zum Beispiel Magnesia, leichte     Diatomeen-        _          err'    , spezifisch- leichte Kreide     (sögenannte     g     stäubte        Champagnerkreide),    (einst ge  schlämmte Tonerde und dergleichen.  



       Beispiel:   <I>'</I>  30 Teile verblasenes Leinöl werden mit  3 Teilen Magnesia     usta    und 1 bis 2 Teilen  Chlorschwefel zusammengerührt. Es tritt  eine Reaktion unter     Selbsterwärmung    ein,  die sich durch Zusatz von Verdünnungsmit  teln (Benzin, Benzol und dergleichen) mässi  gen lässt. In dem Augenblick, wo sich die  Masse gerade noch     rühren    lässt, unterbricht  man die Reaktion und setzt     allmählich'noch     40 Teile Leinöl zu. Durch weitere Zugabe  von Öl,     Sikkativ    und Benzin wird die Masse  bis zur streichfähigen Konsistenz verdünnt.

        Der Zusatz von     llanesia    oder     derglei-          chen    hat sich in der     Praxis    durchaus be  währt, da solche Körper nicht nur die zur       Verstopfung        grösserer    Poren erforderliche       \;-rötere        Dispersität    besitzen, sondern auch  leicht     genug    sind, um ein Absetzen in dein       Grundierunzsmittel    zu verhüten.  



  Es     zeigte    sich ferner; dass die Körper,     -#vi(@          Magnesia,    eine grosse     Verwandtschaft        zii    den  andern     organischen    Porenfüllern besitzen, so  dass sie diesen     gewissermassen    als Substrat  dienen, ähnlich wie bei     Farblachen    der or  ganische Farbstoff eine     anor-,anisehe    Unter  lage erhält.  



  Versuche der     Anmelderin        niit    dem Zu  setzen von     llabnesia    zu     handelsüblichem          Lr_-inölfirnis    oder zu Lachen, die nicht mit  dem im Hauptpatente     gekennzeielineten        or-          Olanischen        Porenfüllstoff    versetzt sind,     haben          bewiesen,    dass selbst dieser ausserordentlich       l(_-iehte    und fein verteilte     anorbanisclie    Kör  per :

  ich in kurzer Zeit     absetzt,    so dass des  sen porenfüllende     Wirhung        hinfällig    wird.  wenn das Aufrühren der     Flüssigkeit    v     erges-          sen    wird oder an sich     schwierig    oder unmög  lich ist.

       Dagegen    finden Stoffe,     ivie        llab-          nesia    und     dcrbleichen,    bei dem nach dem     vor-          lie-eiiden        Verfahren    hergestellten     CTrundie-          runbsmittel    sozusagen ein Gerüst vor, wo  durch auch der anorganische Körper in der       Schwebe        behalten    wird und im Verein mit       dein    organischen Porenfüller sogar sehr stark    poröse Flächen mit einem dichten, nicht ein  fallenden     Anstrich    zu überziehen bestattet.

Claims (1)

  1. EMI0002.0054 PATENTANSPRUCH: <tb> Verfahren <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> von <SEP> porenfül lenden, <SEP> ölhaltigen <SEP> Grundieriingsmitteln, <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> den <SEP> zur <SEP> Herstel lung <SEP> des <SEP> Grundierungsmittels <SEP> benutzten <SEP> Olen <tb> neben <SEP> den <SEP> an <SEP> sich <SEP> unlöslichen <SEP> Porenfüllern <tb> noch <SEP> ein <SEP> voluminöser, <SEP> leichter, <SEP> in <SEP> Wasser <SEP> un löslicher <SEP> anorganischer <SEP> Körper <SEP> zugesetzt. <tb> -,wird. <tb> UNTERANSPRüCHE: <tb> 1. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> bekennzeiclinet, <SEP> dass <SEP> als <SEP> voluminöse:
    , <tb> leichter <SEP> Körper <SEP> Magnesia <SEP> zugesetzt <SEP> wird. <tb> ?. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> geLennzcielin,-t, <SEP> d_113 <SEP> als <SEP> voluminöser, <tb> leichter <SEP> Körper <SEP> Diatomeenerde <SEP> zugesetzt <tb> wird. <tb> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> belLennzcichnet, <SEP> dass <SEP> als <SEP> voluminöser, <tb> leichter <SEP> Körper <SEP> leichte <SEP> Kreide <SEP> zugesetzt <tb> wird. <tb> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> (rchennzeiclinet, <SEP> dass <SEP> als <SEP> voluminöser, <tb> lE_#iclitcr <SEP> Körper <SEP> feiest <SEP> @rschlä.nnite <SEP> Ton erde <SEP> zugesetzt <SEP> wird.
CH120438D 1924-10-23 1925-09-26 Verfahren zur Herstellung von porenfüllenden, ölhaltigen Grundierungsmitteln. CH120438A (de)

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