CH120586A - Schraubenverbindung mit Schraubenbolzen, Pressring und Mutter. - Google Patents
Schraubenverbindung mit Schraubenbolzen, Pressring und Mutter.Info
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Description
Sehraubenrerbindung mit Schraubenbolzen, Pressring und Mutter. Es ist bekannt, dass die Verbindung dünn wandiger Blechteile, sowie die- Verbindung von Teilen aus weichem, leicht deformi.erba.- rem Material auf Schwierigkeiten stösst, falls die Verbindung durch Verschrauben erfolgen muss. Die Schwierigkeit liegt darin, dass die spezifischen Flächendrucke zwischen Schrau benbolzen und Lochwandung und zwischen Muttern (oder Bolzenköpfen) und ihren Auf lageflächen vielmals die zulässige Beanspru chung des Materials überschreiten.
Die vorliegende Erfindung will diesen LTbelstand dadurch beseitigen, da.ss sie den Schraubenorganen in einem Pressring ein Hilfsorgan zuordnet, das gleichzeitig den spezifischen Druck auf die Lochwandung verringert und den Pressdruck der Schrauben mutter auf eine grössere Fläche verteilt.
Die Schraubenverbindung ist dadurch gekenn zeichnet, dass der Pressring wulstförmig und mit einem in einen ringförmigen Zwischen raum zwischen dem Schraubenbolzen und der Bohrung des einen der zu verbindenden Teile eintretenden, hülsenförmigen Ansatz ver sehen und so geformt ist, dass er durch das Anziehen der Mutter auseinandergepresst und mit seiner Aussenfläche an die Bohrung des Teils angepresst wird. Zugleich kann der Pressring eine Sicherung für die Mutter bil den.
In der Zeichnung ist in den Fig. 1 und 2 ein Ausführungsbeispiel und in den Fig. 3 und 4 ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar in den Fig. 1 und 3 vor dem Anziehen und in den Fig. 2 und 4 nach dem Anziehen der Muttern.
In der Ausführung nach Fig. 1 und 2 wird ein wulstförmiger Ring a als Unter lagsscheibe verwendet, dessen hülsenförmiger Ansatz d in einen ringförmigen Zwischen raum zwischen dem Schraubenbolzen g und dem Teil e eintritt. Gegen seine innere Fläche legt sich der kegelförmige Teil b der Mutter c an. Die untere Fläche des hülsenförmigen Ansatzes<I>d</I> des Ringes<I>a,</I> und die obere Fläche des Teils f, mit welchem der Teil e durch den Bolzen g verbunden werden soll, können vor dem Anziehen der Mutter c einen gewissen Abstand haben (siehe Fig. 1 und 3).
Beim Festziehen der Mutter c wird, wie in Fig. 2 und 4 dargestellt, durch den Ziegel<I>b</I> der Mutter c der Unterlagsring <I>a.</I> derart deformiert, dass der hülsenförmige Teil d sich genau in die Bohrung des Teils c ein passt und mit seinem untern Rand fest auf dem Teil f aufsitzt.
Gleichzeitig wird der obere Rand des Ringes ca fest auf die Ober fläche des Teils e aufgepresst. Hierdurch wird der Pressdruck auf eine ringförmige Fläche vom Aussendurchmesser des Ringes a verteilt.
Wird der Ring a bei der Ausführungsart nach Fig. 1 und 2 aus federhartem Material angefertigt, so bleibt das ganze System nach dem vollständigen Festziehen der Mutter c unter innerer Spannung, so dass der Anpres- sungsdruck des Kegels in dem Ring a eine an sich bekannte Sicherung der Mutter gegen ungewolltes Lösen bildet.
Die Anordnung kann in abgeänderter Form auch angewandt werden, wenn die Achse der Bohrung des Teils e nicht genau mit der Aelise des Bolzens g übereinstimmt, sondern zu ihr exzentrisch ist (siehe Fig. ä und 4). Es wird dann ein Ring a verwendet, dessen hülsenförmiger Teil d nicht genau zy lindrisch ist, sondern bei dem der Rand die ses Teils etwas nach aussen gewölbt ist. Da durch wird erreicht, dass der Teil d beim Aufpressen auf den untern Teil f dureh De formation bis zur allseitigen Anlage an der Wandung der Bohrung des Teils c gebracht werden kann.
Die Abmessungen der Teile sind dabei so zu wählen, dass erst dann die Anziehungsgrenze der Schraube erreicht ist, wenn der hülsenförmige Teil d an der Wan- dung der Bohrung des Teils e allseitig zur Anlage gekommen ist, ohne dass hierbei eine Beschädigung des Teils e eintritt. Für diese Ausführungsform des Wulstringes darf kein federhartes Material verwendet werden, son- dern der Wulstring a muss aus plastischem Material hergestellt werden, das grosse innere Deformationen verträgt, ohne zu reissen und zu brechen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schraubenverbindung mit Schraubenbol zen, Pressring und Mutter, dadurch gekenn zeichnet, dass der Pressring wulstförmig und mit einem in einen ringförmigen Zwischen raum zwischen dein Schraubenbolzen und der Bohrung des einen der zu verbindenden Teile eintretenden, hülsenförmigen Ansatz versehen und so geformt ist, dass er durch das Anziehen der Mutter auseinander gepresst und mit seiner Aussenfläche an die Bohrung des Teils angepresst wird.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Schraubenverbindung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mutter mit einem kegelförmigen Teil ver sehen ist, der an der Innenfläche des wulstförmigen Ringes anliegt. 2. Schraubenverbindung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der achsiale Abstand zwischen dem untern Aussenrand des Ringes und der untern ringförmigen Fläche des hülsenförmigen Ansatzes kleiner ist, als die Dicke des zu befestigenden Teils.Schraubenverbindung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring aus federhartem Material Hergestellt ist. 4. Schraubenverbindung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil des Ansatzes nach aussen ge bogen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE120586X | 1925-05-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH120586A true CH120586A (de) | 1927-06-01 |
Family
ID=5656587
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH120586D CH120586A (de) | 1925-05-11 | 1926-05-08 | Schraubenverbindung mit Schraubenbolzen, Pressring und Mutter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH120586A (de) |
-
1926
- 1926-05-08 CH CH120586D patent/CH120586A/de unknown
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