CH120595A - Schweissmuffenverbindung. - Google Patents
Schweissmuffenverbindung.Info
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- CH120595A CH120595A CH120595DA CH120595A CH 120595 A CH120595 A CH 120595A CH 120595D A CH120595D A CH 120595DA CH 120595 A CH120595 A CH 120595A
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Description
Scliweissmuffenrer Bindung. Bei bekannten Muffenverbindungen für Rohre erfolgte die Dichtung der bluffe durch Bleiwolle, geteerte Hanfstricke und derglei chen. Derartige Verbindungen waren um ständlich herzustellen und wurden sehr häu fig undicht, woraus sich bei Gasleitungen grosse Verluste ergaben. Man hat deswegen an Stelle dieser Muffenverbindungen Rohre tumpf ineinandergeschweisst. Es sind auch schon geschweisste Muffen verwendet worden. Bei glatten Rohren hat man auch neben der Schweissstelle in die Rohrwand Rillen ein drückt, um die im Material auftretenden Schrumpfspannungen aufzunehmen.
Es hat sieh nun gezeigt, dass bei Schweissmuffen verbindungen starke Biegungsbeanspruchun- gen auftreten, die die Schweissung gefährden und häufig zum Lösen der Verbindung und zu L?ndichtigkeiten. Veranlassung geben.
Da t tiue th bei der Herstellung der Schweissverbin- dung die Schutzschicht, mit dei die Rohre gewöhnlich versehen sind, in der Nähe der Verbindungsstelle zerstört wird, so sind auch starke Anfressungen durch Rost usw..ein- getreten. Die Mängel der bekannten Schweiss muffenverbindungen werden nun gemäss vor liegender Erfindung dadurch beseitigt,
dass eines der zu verbindenden Stücke mit einem Wulst versehen ist, der als Ausgleichmittel zur Aufhebung der durch das Schweissen auftretenden Spannungen dient. Dieser Wülst kann sowohl bei geschweissten Aussen-, als auch bei Innenmuffen Anwendung finden.
Es ist. nun bei bekannten geschweissten Muffen bereits -vorgeschlagen worden, hinter dem Muffenrande eine Ausbauchung vorzu sehen. Diese wurde mit einer Füllung aus Eisen- oder Stahlspänen usw. versehen, die zum Verschweissen dienen und das sonst übliche Zusatzmetall ersetzen sollten. Bei dieser Verbindung war aber eine Behebung der durch das Schweissen auftretenden Span nungen infolge der Ausfüllung des Hohl raumes der Muffe nicht möglich. Dies wird bei der vorliegenden Anordnung eines Hohl raumes in bester Weise erreicht.
Zur Entlastung des Schweissstelle wird auch noch eine besondere Lagerung des ein geschobenen Rohrendes vorgesehen. Die Rost- hildung wird dadurch verhindert, dass in den durch den -Wulst gebildeten Hohlraum ein Rotschutzmittel eingebracht wird.
Auf der Zeichnung sind derartige Schweiss- mliffenverbindungen in mehreren Ausfüh rungsbeispielen dargestellt.
Fig. 1 zeigt im Längsschnitt eine der artige Verbindung. Die Muffe a. ist mit einem Wulst b versehen. Die Verschweissung er folgt bei e, autogen oder elektrisch. Um die Sehweissung gegen Biegungsbeanspruchungen zu schützen, wird das glatte Ende d des ein geschobenen Rohres in die Muffe (a eingeführt und an den Stellen e und f schliessend ge lagert. Die Muffentiefe g kann je nach der Belastung der Rohrleitung entsprechend gross gewählt werden.
Bei wenig beanspruchten und gilt gelagerten Rohren kann die Muffen- tiefe bis auf den Wulst vermindert werden, wie Fig. ? zeigt. Bei der Herstellung wird das dein Muffenkonus entsprechend abge schrägte Rohrende d in die Muffe a ein gebracht. Der geöffnete, punktiert angedeutete Wulst (Fig. 1 und ?) wird angewärmt, dann heruntergebogen und bei c mit dem Rohr verschweisst.
Die beim Erkalten der Schwei- ssung auftretenden Schrumpfspannungen wer den durch den _W% ulst b leicht aufgenommen. Wie in Fig. 1 und ? dargestellt, kann der Wulst b verschiedene Höhe haben.
Um die Rostgefahr, die durch die beim Schweissen entstehende Verbrennung des Rostanatrielies entsteht, zii beseitigen, wird das Rohrende d mit einem oder mehreren Löchern<I>lt.</I> versehen, um nach Fertigstellung der Verbindung den Hohlraum i mit Asphalt oder Zement aus spritzen oder auspressen zu können. Der artige Löcher können auch, wie angedeutet, in der Muffe oder deren Wulst angebracht. werden. Die Löcher können nach der Ein führung des Asphaltes oder Zementes erfor derlichenfalls dureli Schrauben wieder ge schlossen werden.
Fig. 3 zeigt eine gleiche Anordnung für eine geschweisste Innenmuffe. Das mit dein Wulst b versehene Ende des eingeschobenen Rohres wird mit leichtem Stoss in die schlank konisch ausgebildete Muffe k eingeführt und bei l gelagert. Hierauf wird das Wulst- ende mit der Muffe autogen oder elektrisch verschweisst. Auch hier nimmt. der Wulst b die Schrumpfspannungen auf.
Um den Un- rundungen der Rohre Rechnung zu tragen, ist das Muffenende hei m aufgeweitet. Um an keiner Stelle eine Querschnittverringerung der Rohre zii ])(,kommen, kann man beide Rohrenden bei n durchsetzen. Einführungs löcher h für ein Rostschutzmittel können auch hier vorgesehen werden.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform einer Schweissmuffenverbindung, bei der das Ende des eingeschobenen Rohres durch eine Um- bördelung verstärkt ist.
Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform einer Sehweissmuffenverbindung, bei der das Ende des eingeschobenen Rohres durch Auf- Icgen und Verschweissen eines besonderen Ringes p verstärkt ist. Die Verschweissung cler Muffe erfolgt nach der Einführung des Rohres durch Herunterbiegen des l1uffen- endes aus der punktierten (Fig. 4) in die finit ausgezogenen Linien dargestellte Stel lung.
Das eine in die Muffe eingeführte Rohr wird bei q in der Muffe an zwei Stel len gestützt, wodurch die Sehweissung gegen Biegningsbeansprueliungen geschützt wird. Die Muffe könnte auch die in Fig. 6 dar gestellte Gestalt erhalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schweissinuffeiwerbindung, dadurch ge- kennzeiclinet. dass eines der zu verbindenden Stücke mit einem Wulst versehen ist, der als Ausgleichinittel zur Aufhebung der durch das Schweissen auftretenden Spannung dient. UNTERANSPRüCHE: I. Schweissmuffenverbindung nach Patent anspruch, dadureb gekennzeichnet, dass die Muffe finit einem Wulst versehen ist.?. Schweissmuffenverbindung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss das eingeschobene Rohrende mit einem Wulst versehen ist. 3. Schw eissmuf fenv erbindung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass (hauingoführte Rohrende in der Muffe doppelt gelagert ist, um die Schweissstelle hei Bicgungsbeanspruehungen zu unter stützen.1. Schweissmuffenverbindung nach Patent anspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das eingeführte Rohr ende mit einer äussern Verstärkung ver sehen ist und sich mit dieser Verstärkung in der Muffe stützt. 5. Schweissmuffenverbindung nach Patent anspruch und LTnteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das ein geführte Rohrende eine aus einer Umbör- delung des Rohrrandes gebildete äussere Verstärkung besitzt, mit der es sich in der Muffe stützt.6. Schweissmuffenverbindung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3 bis 5, dadurch gekenzeichnet, dass das ein geführte Rohrende eine aus einem auf dem Rohrende durch Schweiss'ung befestig ten Ring bestehende Verstärkung besitzt, mit der es sich in der Muffe stützt. r. Schweissmuffenverbindung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Muffe mit Öffnungen versehen ist, durch die der Hohlraum mit einem Rostschutzmittel ausgefüllt werden kann, um das Rosten der Teile und die Bildung von Luft nestern und schädlichen Räumen zu ver meiden.ss. Schweissmuffenverbindung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr mit Öffnungen versehen ist, durch die der Hohlraum mit einem Rosischutzmittel ausgefüllt werden kann, um das Rosten der Teile und die Bildung von Luft nestern und schädlichen Räumen zu ver meiden. 9. Schweissmuffenverbindung nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wulst in dem eingeschobenen Rohr ende mit Öffnungen versehen ist, durch die der Hohlraum mit einem Rostschutz mittel ausgefüllt werden kann, um das Rosten der Teile und die Bildung von Luftnestern und schädlichen Räumen zu vermeiden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE120595X | 1925-05-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH120595A true CH120595A (de) | 1927-05-16 |
Family
ID=5656591
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH120595D CH120595A (de) | 1925-05-27 | 1926-04-28 | Schweissmuffenverbindung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH120595A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2420139A (en) * | 1943-12-30 | 1947-05-06 | Iraq Petroleum Company Ltd | Pipe joint |
-
1926
- 1926-04-28 CH CH120595D patent/CH120595A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2420139A (en) * | 1943-12-30 | 1947-05-06 | Iraq Petroleum Company Ltd | Pipe joint |
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