CH120876A - Verfahren zur Verzierung von Oberflächen, die stellenweise Glanzeffekt aufweisen sollen. - Google Patents
Verfahren zur Verzierung von Oberflächen, die stellenweise Glanzeffekt aufweisen sollen.Info
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Description
Verfahren zur Verzierung von Oberflächen, die stellenweise Glanzeffekt aufweisen sollen. Den Gegenstand der vorliegenden Erfin dung bildet ein Verfahren zur Verzierung von Oberflächen, die stellenweise Glanzeffekt aufweisen sollen. Ein Gegenstand, dessen Oberfläche verfahrensgemäss verziert werden soll, wird nach einem bestimmten Muster mit einer oder der Reihe nach mit mehreren aus Schmelzfarbe bestehenden Farbschichten versehen, und zwar wird jede Farbe mittelst eines feine Zerstäubung bewirkenden Spritz apparates aufgebracht, der an eine Druck luftleitung angeschlossen ist. Auf die mit Schmelzfarbe bespritzten Stellen werden zur Erzielung eines Glanzeffektes sodann feine Glasperlen aufgebracht, die auf diesen Stellen haften bleiben.
Soll beispielsweise ein Gegenstand mit dem Bilde -eines Vogels, dessen Gefieder in mehreren Farben schillert, oder 'mit dem jenigen von verschiedenen Blumen oder Früchten verziert werden, so kann das Ver fahren beispielsweise folgendermassen aus geführt werden: In erster Linie werden für die verschiedenen erforderlichen Grund- farben Schablonen zugerichtet; der Gegen stand wird dann mit einer Schablone nach der andern belegt.
Nachdem durch eine sol che Schablone die erste Grundfarbe auf getragen ist und kurz darauf Schattierungen aufgebracht sind, wird, sobald diese Farb- schicht genügend angetrocknet ist, durch eine zweite, an die Stelle der erstverwendeten tretende. Schablone die zweite Grundfarbe aufgetragen und allfällige Schattierung er zeugt. In analoger Weise geht man vor, wenn eine ,dritte und eventuell noch weitere Grundfarben mit Hilfe von entsprechend vielen Schablonen aufgetragen werden sollen.
Für alle Stellen, die Glanzeffekt besitzen sollen, werden Schmelzfarben, und zwar am vorteilhaftesten sogenannte Reliefschmelz farben, verwendet, die je mittelst eines an eine Druckluftleitung anzuschliessenden Spritzapparates, beispielsweise eines Revol verzerstäubers, in feinster Verteilung auf getragen werden. Diese Stellen werden schliesslich, noch bevor die verschiedenen Farbschichten völlig angetrocknet sind; mit feinen Glasperlen mittelst eines Pinsels be legt oder mittelst eines geeigneten Apparates bestreut. Diese Glasperlen haften dann auf den bemalten Stellen, jedoch eben nur an diesen und bringen den Glanzeffekt- hervor. Merschüssige Glasperlen lassen sich leicht abwischen.
Die Glasperlchen können farblos oder farbig sein.
Nach dem beschriebenen Verfahren kann die Oberfläche zum Beispiel von Papier, Karton,, Leder, Holz, sowie auch von Metall platten u. a. m. verziert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verzierung von Ober flächen, die stellenweise Glanzeffekt auf weisen sollen, dadurch gekemlzeichnet, dass ein solchermassen an seiner Oberfläche zu verzierender @Te@@ensiand nach einem be stimmten Muster ,je mittelst eines an eine Druckluftleitung angeschlossenen, feine Zer- stäubung bewirkenden Spritzapparates, mit einer oder nacheinander mit.mehreren aus Schmelzfarbe bestehenden Farbschichten ver sehen wird, worauf zur Erzielung eines Glanzeffektes auf die schmelzfarbenen Stel- len feine CTlasperlen, aufgebracht werden, die auf den Schmelzfarben haften bleiben. UNTERANSPRUCH: Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gel@eniizei.cliiiet, dass für die Stellen, die Glanzeffeki- besitzen sollen, sogenannte Rc#lief-Salimelzfarl)eil verwendet werden.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH120876T | 1926-03-20 |
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| CH120876A true CH120876A (de) | 1927-06-16 |
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|---|---|---|---|
| CH120876D CH120876A (de) | 1926-03-20 | 1926-03-20 | Verfahren zur Verzierung von Oberflächen, die stellenweise Glanzeffekt aufweisen sollen. |
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| CH (1) | CH120876A (de) |
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1926
- 1926-03-20 CH CH120876D patent/CH120876A/de unknown
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