CH120876A - Verfahren zur Verzierung von Oberflächen, die stellenweise Glanzeffekt aufweisen sollen. - Google Patents

Verfahren zur Verzierung von Oberflächen, die stellenweise Glanzeffekt aufweisen sollen.

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CH120876A
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Schoenenberger Lina
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    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44FSPECIAL DESIGNS OR PICTURES
    • B44F1/00Designs or pictures characterised by special or unusual light effects
    • B44F1/02Designs or pictures characterised by special or unusual light effects produced by reflected light, e.g. matt surfaces, lustrous surfaces

Landscapes

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Description


  Verfahren zur Verzierung von     Oberflächen,    die stellenweise Glanzeffekt  aufweisen sollen.    Den Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung bildet ein Verfahren zur Verzierung  von Oberflächen, die stellenweise Glanzeffekt  aufweisen sollen. Ein Gegenstand, dessen  Oberfläche verfahrensgemäss verziert werden  soll, wird nach einem bestimmten Muster  mit einer oder der Reihe nach mit mehreren  aus Schmelzfarbe bestehenden Farbschichten  versehen, und zwar wird jede Farbe     mittelst     eines feine     Zerstäubung    bewirkenden Spritz  apparates aufgebracht, der an eine Druck  luftleitung angeschlossen ist. Auf die mit  Schmelzfarbe bespritzten Stellen werden  zur Erzielung eines Glanzeffektes sodann  feine Glasperlen aufgebracht, die auf diesen  Stellen haften bleiben.  



  Soll beispielsweise ein Gegenstand mit  dem Bilde -eines Vogels, dessen Gefieder in  mehreren Farben schillert, oder 'mit dem  jenigen von verschiedenen Blumen oder  Früchten verziert werden, so kann das Ver  fahren beispielsweise folgendermassen aus  geführt werden: In erster Linie werden  für die verschiedenen erforderlichen Grund-         farben    Schablonen zugerichtet; der Gegen  stand wird dann mit einer Schablone nach  der andern belegt.

   Nachdem     durch    eine sol  che Schablone die erste Grundfarbe auf  getragen ist und kurz darauf Schattierungen  aufgebracht sind, wird, sobald diese     Farb-          schicht    genügend angetrocknet ist, durch     eine     zweite, an die Stelle der     erstverwendeten     tretende. Schablone die zweite Grundfarbe  aufgetragen und allfällige Schattierung er  zeugt. In analoger Weise geht man vor,  wenn eine ,dritte und eventuell noch weitere  Grundfarben mit     Hilfe    von entsprechend  vielen Schablonen aufgetragen werden sollen.

    Für alle Stellen, die Glanzeffekt besitzen  sollen, werden Schmelzfarben, und zwar am  vorteilhaftesten sogenannte Reliefschmelz  farben, verwendet, die je mittelst eines  an eine     Druckluftleitung    anzuschliessenden  Spritzapparates, beispielsweise eines Revol  verzerstäubers, in feinster Verteilung auf  getragen werden. Diese Stellen werden  schliesslich, noch bevor die verschiedenen  Farbschichten völlig angetrocknet sind; mit      feinen Glasperlen mittelst eines Pinsels be  legt oder     mittelst    eines geeigneten     Apparates     bestreut. Diese Glasperlen haften dann auf  den bemalten Stellen, jedoch eben nur an  diesen und bringen den Glanzeffekt- hervor.       Merschüssige    Glasperlen lassen sich leicht  abwischen.

   Die     Glasperlchen    können farblos  oder farbig sein.  



  Nach dem beschriebenen Verfahren kann  die Oberfläche zum Beispiel von Papier,       Karton,,    Leder, Holz, sowie auch von Metall  platten u. a. m. verziert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verzierung von Ober flächen, die stellenweise Glanzeffekt auf weisen sollen, dadurch gekemlzeichnet, dass ein solchermassen an seiner Oberfläche zu verzierender @Te@@ensiand nach einem be stimmten Muster ,je mittelst eines an eine Druckluftleitung angeschlossenen, feine Zer- stäubung bewirkenden Spritzapparates, mit einer oder nacheinander mit.
    mehreren aus Schmelzfarbe bestehenden Farbschichten ver sehen wird, worauf zur Erzielung eines Glanzeffektes auf die schmelzfarbenen Stel- len feine CTlasperlen, aufgebracht werden, die auf den Schmelzfarben haften bleiben. UNTERANSPRUCH: Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gel@eniizei.cliiiet, dass für die Stellen, die Glanzeffeki- besitzen sollen, sogenannte Rc#lief-Salimelzfarl)eil verwendet werden.
CH120876D 1926-03-20 1926-03-20 Verfahren zur Verzierung von Oberflächen, die stellenweise Glanzeffekt aufweisen sollen. CH120876A (de)

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