CH120905A - Anordnung zur Beeinflussung der Drehzahlcharakteristik von Induktionsmaschinen. - Google Patents
Anordnung zur Beeinflussung der Drehzahlcharakteristik von Induktionsmaschinen.Info
- Publication number
- CH120905A CH120905A CH120905DA CH120905A CH 120905 A CH120905 A CH 120905A CH 120905D A CH120905D A CH 120905DA CH 120905 A CH120905 A CH 120905A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- arrangement according
- arrangement
- machine
- influencing
- load
- Prior art date
Links
- 230000006698 induction Effects 0.000 title claims description 13
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 6
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 2
- 230000005284 excitation Effects 0.000 claims 1
- 230000015556 catabolic process Effects 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/34—Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
- H02K17/38—Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with a commutator machine
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Ac Motors In General (AREA)
Description
Anordnung zur Beeinflussung der Drehzahlcharakteristik von Induktionsmaschinen. Für den Antrieb von Walzenstrassen wer den bekanntlich Induktionsmotoren verwen det, die für die Phasenkompensierung, bezw. auch für die Drehzahlregelung mit einer Kommutatorhintermaschine im sekundären Stromkreis ausgerüstet sind. Um die Bela stungsstösse, die von der Walzenstrasse aus gehen, möglichst von dem Netz abzuhalten, versieht man den Motor mit Schwungmassen und schaltet ausserdem zwischen der Sekun därwicklung des Motors und der Kommuta torhintermaschine noch Ohmsche Wider stände ein. Die Einschaltung der Ohmschen Widerstände bewirkt ein Absinken der Dreh zahl des Motors bei einem plötzlichen Be lastungsstoss, so dass die Schwungmassen zum Ansprechen kommen und einen Teil der Be lastung übernehmen. Die Einschaltung von Ohmschen Widerständen hat nun den Nach teil, dass in diesen eine verhältnismässig grosse Energie vernichtet wird. Ausserdem wird da durch die Kommutatorhintermaschine unnütz vergrössert, da sie den Magnetisierungsstrom durch die Ohmschen Widerstände durchdrük- ken muss. Man könnte nun mit Hilfe von Re- lais die Ohmschen Widerstände derart steuern, dass sie nur bei plötzlicher Belastung eingeschaltet werden. Diese Relais sprechen aber nicht genügend rasch an, so dass die Schwungmassen nicht richtig ausgenutzt werden. Erfindungsgemäss sind daher in den se kundären Belastungsstrom führenden Kreis der Induktionsmaschine in Parallelschaltung Ohmsche Widerstände und Schlupffrequenz führende Streuinduktivitäten eingeschaltet. Diese Streuinduktivitäten besitzen einen möglichst geringen Ohmschen Widerstand. Nachdem die Induktionsmaschine in der Nähe ihrer synchronen Drehzahl arbeitet, so fliesst nunmehr der Sekundärstrom zum grössten Teil durch die parallel geschalteten Streuinduktivitäten, die bei der niedrigen Frequenz praktisch keinen Widerstand bie ten. Die geschilderten Nachteile der Ein schaltung von Ohmschen Widerständen allein werden daher vermieden. Wird nun die In duktionsmaschine stossweise belastet, dann kann der auch sekundär plötzlich anstei gende Belastungsstrom nicht durch die Streuinduktivitäten hindurch, sondern er muss den Weg über die Ohmschen Wider stände wählen. Das hat zur Folge, dass die Drehzahlcharakteristik des Motors entspre chend sinkt und die Schwungmassen zum Ansprechen kommen. Der von der Erreger maschine gelieferte Magnetisierungsstrom bleibt hingegen unbeeinflusst und geht dauernd durch die Streuinduktivität. Bei der geschilderten Anordnung ist ausserdem der weitere Vorteil vorhanden, dass die einge schalteten Streuinduktivitäten das Kipp- moment des Induktionsmotors nicht verrin gern können, da deren Streuinduktivität durch eine von der Kommutatorhinterma schine gelieferte entsprechende Gegenspan nung ohne weiteres aufgehoben werden kann. Die Kommutatorhintermaschine kann mit der Induktionsmaschine mechanisch oder auch nur elektrisch gekuppelt sein; sie kann Fremd- oder Eigenerregung besitzen. Die Zeichnung zeigt die neue Anordnung an einem Ausführungsbeispiel. Die mittelst eines Transformators 11 fremderregte Kom mutatorhintermaschine 2 ist mit dem Induk tionsmotor 1 für den Antrieb einer Walzen strasse mechanisch gekuppelt. Die Kommu tatorhintermaschine besitzt eine Kompen sationswicklung 3. In die Verbindungsleitun gen zwischen Induktionsmotor und Hinter maschine sind in Parallelschaltung zueinan der Ohmsche Widerstände 4 und Drosselspu len 5 eingeschaltet. Dadurch ergibt sich bei Belastungsstössen die bereits geschilderte Wirkungsweise. Ob zwar bei der neuen Anordnung der Induktionsmotor nicht unbedingt in näch ster Nähe der synchronen Drehzahl laufen muss, so erweist es sich als zweckmässig, die Drehzahlcharakteristik des Induktionsmotors mit Hilfe der Kommutatorhintermaschine derart einzustellen, dass der Motor zum Bei spiel bei Leerlauf übersynchron, bei Vollast oder Überlast dagegen untersynchron arbei tet. Das hat den Vorteil, dass die Frequenz des sekundären Stromes eine möglichst ge ringe ist, so dass die Drosselspulen dem Durchgang des Stromes einen dementspre- chend geringen Widerstand bieten. Die Ver luste werden daher bei diesem Betriebsver fahren besonders gering sein. Bei einer zwei ten Ausführungsform der Erfindung sind die drei Ohmschen Widerstände 4 nur mit dem einen Ende an die Verbindungsleitungen an geschlossen, die zweiten Enden führen zu einem gemeinsamen Sternpunkt. Der Strom des Belastungsstosses fliesst dann nur durch die Ohmschen Widerstände, während die Hintermaschine der normale Strom durch fliesst. Bei dieser zweiten Ausführungsform der Erfindung kann man die Drosselspulen 5 weglassen und die Kommutatorhinterma schine dafür mit einer vergrösserten Streuung versehen. Zum Beispiel kann man die Wick lungen im Ständer in vollkommen geschlos senen Nuten unterbringen. Besonders zweck mässig ist es in diesem Falle, die im Ständer etwa vorhandene Kompensationswicklung der Hintermaschine mit einer vergrösserten Streuung auszurüsten, da diese Streuung sich dann während der normalen konstanten Be lastung infolge der Schlupffrequenz in der Kompensationswicklung nicht störend be merkbar macht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Beeinflussung der Dreh zahlcharakteristik von Induktionsmaschinen, die starken Belastungsstössen ausgesetzt sind (insbesondere Antriebsmotoren für Walzen strassen, Kompressoren oder dergleichen) und die mit einer Drehstromerregermaschine im sekundären Stromkreis ausgerüstet sind, da durch gekennzeichnet, dass in den sekundären Belastungsstrom führenden Kreis in Parallel schaltung Ohmsche Widerstände und Schlupf frequenz führende Streuinduktivitäten ein geschaltet sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Streuinduktivi- täten durch Drosselspulen gebildet wer den. 2.Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ohmschen Wi derstände nur mit dem einen Ende an den sekundären Stromkreis angeschlossen sind, während ihre zweiten Enden zu einem gemeinsamen Sternpunkt führen. 3. Anordnung nach dem Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine derartige Einstel lung der Erregung der Induktionsma schine, dass diese zwischen Leerlauf und Vollast ihre synchrone Drehzahl durch schreitet. 4. Anordnung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Dreh stromerregermaschine mit einer vermehr ten Streuung ausgerüstet ist. 5. Anordnung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Kompen sationswicklung der Drehstromerreger maschine in geschlossenen Nuten unterge bracht ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH120905T | 1926-03-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH120905A true CH120905A (de) | 1927-06-16 |
Family
ID=4379756
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH120905D CH120905A (de) | 1926-03-15 | 1926-03-15 | Anordnung zur Beeinflussung der Drehzahlcharakteristik von Induktionsmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH120905A (de) |
-
1926
- 1926-03-15 CH CH120905D patent/CH120905A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH120905A (de) | Anordnung zur Beeinflussung der Drehzahlcharakteristik von Induktionsmaschinen. | |
| AT117698B (de) | Anordnung zur Beeinflussung der Drehzahlcharakteristik von Induktionsmaschinen. | |
| DE621133C (de) | Steuerung von zeitweise mit ganz niedriger Frequenz betriebenen Drehstrommotoren | |
| DE589813C (de) | Bremsschaltung fuer Induktionsmaschinen | |
| DE576607C (de) | Polumschaltbarer Induktionsmotor fuer den Antrieb von Wirk-, Strick- und aehnlichen Maschinen | |
| AT118964B (de) | Asynchronmaschine (insbesondere Asynchronmotor) mit Kommutatorhintermaschine. | |
| DE672355C (de) | Einphasenwechselstrommotor, dessen Wicklung zur Lieferung eines niedergespannten Stromes fuer Beleuchtungszwecke angezapft ist | |
| AT122419B (de) | Kaskade aus Einphasen-Asynchronmaschine und Kommutatorhintermaschine. | |
| DE519646C (de) | Anlassschaltung fuer Asynchronmaschinen mit Gegenschaltung der einzelnen Wicklungsteile der in mehr als zwei Teile je Phase unterteilten Sekundaerwicklung | |
| DE665185C (de) | Verfahren zur Schnellregelung der Spannung von gleichstromerregten Wechselstrommaschinen bei ploetzlichen Belastungsaenderungen | |
| DE636951C (de) | Verfahren zur Unterdrueckung von beim Anlauf von doppelt gespeisten Motoren mit Zwischenlaeufern auftretenden stoerenden Bremsmomenten | |
| AT147730B (de) | Einphasen-Wechselstrommotor. | |
| DE572777C (de) | Anordnung zur Regelung der Drehzahl und der Phasenkompensierung von Asynchronmaschinen | |
| AT134927B (de) | Rapiderregung von Wechselstrommaschinen. | |
| AT40640B (de) | Einrichtung zum Stromwenden an Einphasen-Kollektor-Maschinen. | |
| DE461769C (de) | Selbsttaetige Drehzahlregelung laeufergespeister Nebenschlusskollektormotoren | |
| DE500384C (de) | Einrichtung zum Anlassen von Drehstrom-Motoren, die durch Gleichstrom-Drehstrom-Umformer gespeist und gleichzeitig mit dem Umformer hochgefahren werden | |
| DE524163C (de) | Einrichtung zum Anlassen von asynchronen Drehstrommotoren mittels asynchronen Anwurfmotors | |
| AT131491B (de) | Anordnung zur Regelung des Stromes in einem Gleichstromverbraucher. | |
| DE566664C (de) | Einrichtung zum Anlassen von Kurzschlussdrehstrommotoren mit Vollast | |
| AT124195B (de) | Kaskade, bestehend aus Asynchronmaschine und einer an deren Schleifringe angeschlossenen Kommutatormaschine. | |
| DE669085C (de) | Einphasen-Induktionsmotor | |
| AT95465B (de) | Einrichtung zum Anlassen von Drehstromasynchronmotoren mittels Anlaßwiderstand. | |
| DE542532C (de) | Anordnung zur Beeinflussung der Drehzahlcharakteristik von Asynchronmaschinen | |
| AT129671B (de) | Anordnung zur Beeinflussung der Drehzahlcharakteristik von Asynchronmaschinen. |