CH120914A - Verfahren zur Herstellung von Hohlleitern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Hohlleitern.

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CH120914A
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Aktiengesellschaf Gesellschaft
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Metallbank & Metallurg Ges Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/02Stranding-up

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung von Hohlleitern.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung von Hohlleitern, die aus pro  filierten Drähten     bezw.    Bändern derart ge  fertigt sind, dass sie keine innere Stützkon  struktion nötig haben" bei denen also sich  der Mantel des Hohlleiters sozusagen selbst       trägt,    sowie nach diesem Verfahren herge  stellte Hohlleiter mit besonders zweckmässiger  Ausgestaltung der Bandprofile.  



  Bei der Herstellung dieser Hohlleiter  müssen die einzelnen Drähte     bezw.    Bänder  mit durch die Profilierung bedingten Flä  chen gut zum     Aneinanderliegen    gebracht  werden. Ist die Profilierung in der Weise  ausgeführt, dass die Bandprofile Aussparun  gen und Vorsprünge, zum Beispiel Nute und  Feder haben, die beim fertigen Hohlleiter in  einandergreifen, so müssen bei der Zu  sammenfügung die Schenkel der Aussparung  etwas zusammengebogen werden, damit sie  die Vorsprünge     gut        festklemmen.     



  Ausserdem soll der Hohlleiter nach dem  Zusammenfügen eine möglichst glatte Ober  fläche haben. Bei Hohlleitern, deren Bänder  oder Drähte beispielsweise mit Nut und    Feder     ineinandergreifen,    ist es ferner erfor  derlich, dass vor der Herstellung die Nuten so  weit geöffnet sind, dass' die Federn ohne  Schwierigkeiten in die Nuten eingeführt  werden. Beim Zusammenfügen müssen dann  die Nuten wieder zusammengebogen werden.  Ferner muss auch die gewünschte glatte  Oberfläche des Hohlleiters während" des Zu.       sammenfügens    hergestellt werden.

   Die     ge@          wöhnlichen        Verseilverfähreri    und -Maschi  nen sind also zur Herstellung des Hohlleiters  gemäss der Erfindung nicht ohne weiteres zu  benutzen, doch können sie durch weitere  Ausgestaltung hierfür verwendbar gemacht       werden.     



  Nach dem Verfahren gemäss der Erfin  dung wird die erforderliche Formänderung  der einzelnen Drähte     bezw.    Bänder dadurch  bewirkt" dass diese während des     Zusammen-          fügens    zum Hohlleiter durch mechanische  Bearbeitung einer     bleibenden    Formverände  rung unterworfen werden.

   Beispielsweise  werden während des     Zusammenfügens    zum  Seil die Bänder über einen zweckmässig in  der Längsrichtung verstellbaren Dorn mit      geeigneter Längsprofilierung durch eine ent  sprechende Ziehbüchse gezogen. -Da beim  Ziehen durch geeignete Formgebung der  Ziehbüchse die Druckkraft des Dornes. bloss  geringe Kräfte für das Ziehen der profilier  ten Bänder über den Dorn benötigt, kann ihr  Kraftaufwand, wie bei den üblichen     Verseil-          maschinen,    von der Zugtrommel geleistet wer  den, deren Antrieb entsprechend verstärkt  werden     muss'.    ,  Hierbei ist es zweckmässig, das Zieheisen  rotieren zu lassen.

   Infolge dieser Drehbewe  gung wirkt das Zieheisen gleichzeitig ähn  lich     einer    Walzvorrichtung. Demgemäss zer  legt sich auch der gesamte Arbeitsaufwand  für die Formgebung der an der Oberfläche  des Seils oder dergleichen liegenden Drähte  in zwei Teile, von denen der eine von der  Vorrichtung aufzubringen ist, die das, Seil  durch das Zieheisen zieht, während der an  dere von der Antriebsmaschine für die Dre  hung des     Zieheisens    übernommen! wird. Es  hat sich gezeigt, dass durch die drehende Be  wegung des Zieheisens der gesamte Energie  aufwand für die Herstellung der glatten  Oberfläche des Seils wesentlich vermindert  wird.  



  Statt durch Ziehen kann die erforderliche  Formgebung der einzelnen Bänder während  des     Zusammenfügens    auch mit Vorteil durch  ein     Walzverfahren    bewirkt werden. An  Stelle der Ziehbüchse tritt dann eine geeig  nete Walzvorrichtung, die natürlich beson  ders angetrieben werden kann. Der Kraft  aufwand für das Durchführen des Hohlleiters  durch die Walz- und     Verseilvorriehtung    kann  von der bei üblichen     Verseilmaschinen    be  nutzten Zugtrommel geleistet werden.  



  Im folgenden soll das Herstellungsver  fahren des Hohlleiters gemäss der Erfindung  anhand von Ausführungsbeispielen näher er  läutert werden.     Fig.    1 und 2 stellen Vorrich  tungen zur Ausführung des Verfahren dar,  bei dem die erforderliche Formänderung der  Bänder während des     Verseilens    durch Ziehen       bewirkt    wird;

       Fig.    3 ist eine etwas abge  änderte Vorrichtung, bei der die Formände-         rung    durch Walzen erfolgt    Die in     Fig.    1 wiedergegebene Vorrich  tung besteht aus einem     nachstellbaren    Dorn  1 mit geeigneter Längsprofilierung, der in       einer    Mutter ? geführt ist und feststehend  oder rotierend     attsgefübrt    werden kann. Zum  Einstellen des Dornes dient der Handgriff 3.

    Die Mutter 2 ist in einer Scheibe oder     der-          0        (r    e       iehen        .1    gelagert, die mit der eigentlichen       Verseilmaschine    fest verbunden werden kann.  Der Dorn ragt in das als Ziehvorrichtung  ausgebildete Führungsstück 5, das eine ge  naue Führung des Profils ermöglicht und  das schliesslich in den genauen Durchmesser  des Profils ausläuft. Das Führungsstück ist  fest gelagert in einer Scheibe oder der  gleichen 6, die entweder     feststehend    oder  auch rotierend ausgeführt werden kann.  



  Die profilierten Bänder bewegen sich, wie  bei     Verseilmaschinen    üblich, von Spulen 7  durch besondere     Führun-en    8 und 9 der  Scheibe     .1    nach der eigentlichen Ziehvorrich  tung.  



  Innerhalb des     Fizhrungsstücl@es    5 greifen  die Drähte ineinander und erfahren beim  weiteren Vorrücken durch dasselbe und über  den Dorn einen Druck, der eine Formände  rung der Profile bewirkt, derart, dass die ein  zelnen Profile nunmehr ineinander greifen.  Dieser Druck und damit auch gleichzeitig  das Mass' der Formänderung kann durch Ein  stellen der Lage des Dornes 1 geregelt wer  den, dessen Erzeugende     ztt    diesem Zweck eine  geeignete Kurve bildet. Die Zugkraft, die  zum Durchziehen erforderlich ist, wird da  durch hervorgebracht, dass der Hohlleiter um  eine Ziehtrommel 10 geschlungen wird und  dann weiter zur Kabeltrommel läuft.

   Durch  entsprechendes Einstellen der     Verseilma-          schine    kann die Bildung des Hohlleiters mit  oder ohne Drall erfolgen. Die Herstellung  des Hohlleiters gemäss der Erfindung     durch     Ziehen ist auch mittelst derselben.     Vorrich-          t:ung,    jedoch ohne die Verwendung des  Dornes möglich.  



  Die     Verseilvorrichtung    gemäss     Fig.    3 be  steht aus einem     nachstellbaren    Dorn     21    mit       geeigneter    Längsprofilierung, der in einer  Mutter 15 geführt ist und feststehend oder      rotierend ausgeführt werden kann. Zum  Nachstellen dient der Handgriff 6. Die Mut  ter ist in einer Scheibe oder dergleichen 12  gelagert, die mit der eigentlichen     Verseilma-          schine    fest verbunden sein kann. Der Dorn  24 ragt in ein Führungsstück 17, das zur  Führung der Profile dient. Um den Dorn her  um sind die Walzen 18 angeordnet, die durch  ihr Längsprofil zusammen mit dem Dorn 24  ein allmähliches Walzen auf die gewünschte  Form gestatten.

   Die Walzen 18 sind in  einem Zahnrad 20 angeordnet, das auf Kugel  lagern 19 läuft. Den Antrieb des Rades 20 be  sorgt ein     Ritzel    11, das auf einem Motor  sitzt oder durch eine     Transmission    angetrie  ben werden kann. Der rotierende Teil ist .in  einem geschlossenen Gehäuse 13 unterge  bracht und läuft in einem Ölbad.  



  Die profilierten Bänder bewegen sich, wie  bei     Verseilmaschinen    üblicher Bauart, von  Spule 21 durch besondere Führungen 22 und  23 nach der eigentlichen Walzvorrichtung.       Innerhalb    des Führungsstückes 17 greifen  die Profile ineinander und erfahren dann  beim weiteren Vorrücken zwischen dem pro  filierten Dorn 24 und den Profilwalzen 18 all  mählich einen Druck, der die     gewünschte     Formänderung der einzelnen Bänder und das  Zusammenhalten der Profile bewirkt. Die  Zugkraft, die zum Durchziehen erforderlich  ist, wird dadurch hervorgebracht, dass der  Hohlleiter um die Zugtrommel 14 geschlun  gen wird und dann weiter zur Versandtrom  mel läuft.

   Durch entsprechendes Einstellen  der     Verseilmaschine    kann die Bildung des  Hohlleiters auch in diesem Falle mit oder  ohne Drall erfolgen.  



  Die     Fig.    2 zeigt im wesentlichen dieselbe  Anordnung wie     Fig.    1, nur kann das Zieh  eisen, in dem die Zusammenfügung der profi  lierten Drähte oder Bänder zum Seil erfolgt,  in Umdrehung versetzt werden. 25 sind die  Spulen mit den Drähten oder Bändern. 26,  27 und 31 sind Führungen für diese. 32 ist  das Zieheisen. In dieses ragt der konische  Dorn 28, der in der Platte 36 befestigt und       mittelst    Mutter 29 und Handgriff 30 verstell  bar ist. Die Scheibe 36 kann mit der eigent-    liehen     Verseilmaschine    fest verbunden wer  den. Das Zieheisen 32 ist in dem Zahnrad 33  angeordnet, das auf Kugellagern 31 läuft.

    Den Antrieb des Rades     33    besorgt ein     Ritzel     35, das beliebig angetrieben werden kann.  Der rotierende Teil ist in einem geschlossenen  Gehäuse 37 angebracht und läuft in einem  Ölbad. 38 ist die Zugtrommel. Bei der Her  stellung des Hohlseils oder Rohres bewegen  sich die Drähte oder Bänder wie bei     Verseil-          maschinen    üblicher Bauart von den Spulen  25 durch die Führungen 26 und 27 zu dem  Zieheisen. Durch die Drehung des Zieheisens  erhält das Seil eine besonders glatte Ober  fläche, und die Kraft, die zum Durchziehen  des Seils durch das Zieheisen benötigt wird,  wird wesentlich verringert.

   Bei der Verwen  dung von Profildrähten oder -Bändern mit  Verzahnungen oder     Überlappungen    ist das  Führungsstück 31 so ausgestaltet, dass es  diese Verzahnungen oder     Überlappungen    zum       Ineinandergreifen    bringt. Beim weiteren  Vorrücken zwischen dem profilierten Dorn  28 und dem rotierenden Zieheisen 32 erfah  ren die zum Seil zusammengefügten Drähte  oder Bänder allmählich einen Druck, der  ihnen die gewünschte Formänderung erteilt.  Die Zugkraft für das Durchziehen des Seils  durch das Zieheisen wird in der üblichen  Weise durch die Zugtrommel 38 hervorge  bracht.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung lässt  sich für die Herstellung von Hohlleitern aus  Bändern oder Drähten mit den verschieden  sten Profilen anwenden. Es ist jedoch beson  ders vorteilhaft bei der Herstellung von  Hohlleitern aus solchen profilierten Drähten  oder Bändern, die mit Nute und Federn in  einandergreifen.

   Es hat sich ferner gezeigt,  dass bei der Anwendung des neuen Verfah  rens die Drahtprofile mit bekannter     Nuten-          und        Federnausstattung,    die in     Fig.    4 bis 7  dargestellt     sind,    eine Reihe von Abänderun  gen erfahren können,. die die Verwendung   derart hergestellter Hohlleiter für gewöhn  liche, sowie für manche     Spezialzwecke    noch  vorteilhafter gestalten. Die Ausgestaltung  der bei dem Verfahren gemäss der Erfindung      zur Herstellung des Hohlleiters benutzen  profilierten Bänder kann je nach Material  und Verwendungszweck sehr mannigfaltig  sein. .  



  Zunächst können die Nuten und Federn  nicht in     tangentialer,    sondern in radialer  Richtung ausgebildet werden. Hierbei kön  nen zwei oder mehrere Lagen von profilier  ten Drähten oder Bändern Verwendung fin  den, derart,     da.ss    die einzelnen Lagen des Lei  ters mit einer Art Verzahnung in radialer  Richtung ineinander greifen. Aber auch bei  Verwendung nur einer Lage. von Drähten  oder Bändern lässt sich eine derartige radiale       Anordnung    von Nute und Feder vornehmen,  wenn die Band- oder Drahtprofile so gewählt  werden, dass sie sich im Profil des     fertiger     Leiters teilweise überdecken oder überlappen.

         \atürlich    lassen sich auch Bandprofile ver  wenden, bei denen das einzelne Profil Nuten  und Federn in     tangentialer    und gleichzeitig  in radialer Richtung aufweist. Ferner     lä.sst          ,ich    durch geeignete Wahl der Bandprofile  der Beweglichkeit der einzelnen Bänder  gegeneinander im     fertigen    Hohlleiter wesent  lich erleichtern, so dass eine grössere Biegsam  keit des fertigen Hohlleiters sich ergibt.  Diese grössere Biegsamkeit kann gemäss der  Erfindung dadurch erreicht werden, dass die  einzelnen Partien der Bandprofile aus Kreis  bogen zusammengesetzt sind.  



  Die     Ausgestaltung    der Bandprofile mit  Nute und Feder     lä.sst    sich auch durch Anord  nung von     LTberlappungen        vervollständigen     oder ersetzen.  



  Sollen die Hohlleiter gemäss der Erfin  dung aus Material geringerer Festigkeit, wie  Aluminium, mit möglichst grossem Durch  messer bei relativ kleinem Leitungsquer  schnitt hergestellt werden, so können hierbei  die Schwierigkeiten auftreten, die Anlass zur       Konstruktion    des     Stahl-Aluminium-Seils    ge  geben haben. An dem     beschriebenen    Hohl  leiter werden diese Schwierigkeiten dadurch  beseitigt, dass er an ein Tragseil gehängt  wird, das     zweclzmä,ssiy    im Innern des Hohl  leiters liegt. Ausser dem Tragseil kann bei  der Ausbildung des Hohlleiters natürlich         aucli    der Mantel     abgespannt    werden, so dass  er einen Teil der Zugkräfte aufnimmt.

   Um  das Tragseil können in bestimmten Abstän  den noch Porzellanringe oder ähnliche Kör  per angebracht      -erden,    welche als Distanzie  rung von Tragseil und Mantel dienen. Na  türlich können bei dieser     Ausführungsform     de., Hohlleiters auch andere Materialien als  Stahl- und     Aluminium,    gewählt werden. Das  Hohlseil kann in bekannter     Weise    auch noch  mit     Offnungen    versehen werden, die zur Ab  leitung von Flüssigkeiten dienen, die sich ge  gebenenfalls im Seilinnern ansammeln kön  nen.  



  Bei grossen Zugspannungen kann bei ver  drillten Hohlleitern die     i@löglichkeit    der     Wir-          kung    von     Torsionskräften    auftreten. Um  dieselbe     auszuschalten,    werden bei dem Hohl  leiter gemäss der Erfindung zwei Lagen von  profilierten Drähten oder Bändern der oben  angegebenen Ausbildung im Links- und  Rechtsdrall verseht, so     da.ss    ein Ausgleich  der     Torsionsk        rä.fte    im Hohlseil selbst statt  findet. Ein derartiger Hohlleiter kann eben  falls ohne oder mit Tragseil zur Verlegung  gelangen.  



  Die im vorstehenden     beschriebenen    Aus  führungsformen des Hohlleiters gemäss der  Erfindung sind in den     Fig.    8 bis 20 darge  stellt und sollen im folgenden     nähe-    erläutert  werden.  



       Fig.    8 bis 15 zeigen     Hohlleitersegmente     mit in radialer Richtung angeordneten Nu  ten und Federn;  In     Fig.        16e    bis     l    sind Bandprofile darge  stellt, bei denen die Nuten und Federn nach       Kreisbogen    und in Form     von-Ü'berla.ppungen     ausgebildet sind;       Fig.        17    ist ein Quer schnitt, und       Fig.    18 ein Längsschnitt durch den Hohl  leiter, der an einem Tragseil angeordnet ist;

         Fig.    19 und 20 sind zwei gleiche Schnitte  durch einen Hohlleiter gemäss' der Erfin  dung, der aus zwei im Links- und Rechts  drall.     verseilten    Lagen aus     profilierten    Dräh  ten oder Bändern besteht.  



  Bei den Hohlleitern mit radialer Anord  nung von Nute und Feder nach     Fig.    8, 9 und      11 ist das gleiche Band- oder Drahtprofil  für beide Lagen benutzt worden, während       Fig.    10 einen Leiter zeigt, dessen äussere  Lage a aus einem andern Bandprofil, als die  innere Lage - b zusammengesetzt ist. Die       Fig.    12 bis 15 stellen Leiter gemäss der Er  findung aus nur einer Lage dar. Natürlich  sind, was Profilierung der Drähte oder Bän  der und Anzahl der Lagen betrifft, noch die  verschiedensten andern Ausführungsformen  möglich, die alle das Merkmal der Erfindung  tragen.  



  Dadurch, dass die Zähne der Bänder oder  Drähte der einzelnen Lagen radial ineinander       .greifen,        wird    der Hochspannungsleiter be  sonders geeignet,     Taugentialspannungen        (Tb,          Fig.    10 und 14) auszugleichen.

   Werden da  bei noch, wie zum Beispiel bei den Hoch  spannungsleitern nach     Fig.    8     biss    10 und 12  bis 14 die Zähne der Bänder nach ihrer Basis  zu konisch gestaltet, so können durch diese  Ausbildung auch     auftretende        Radialspan-          nungen        (T.,        Fig.    14) aufgehoben     werden.     Diese     Ausbildung    des Hochspannungsleiters  gemäss der Erfindung besitzt demgemäss eine  gute Widerstandsfähigkeit gegen     Aufdrallen     und alle sonstigen Beanspruchungen,

   die die  Konstruktion von Leitern mit grossem Durch  messer und geringem Leitungsquerschnitt  schwierig gestalten. Ein weiterer Vorteil  dieser Ausführungsform des Hohlleiters ge  mäss der Erfindung ist,     dass'    die Profile der  Drähte oder Bänder, aus denen er zusammen  gesetzt ist, ohne     Schwierigkeit    so gewählt       werden.    können, dass der Leiter eine beson  ders glatte Oberfläche bekommt.  



  Die nach Kreisbogen ausgebildeten Pro  file der Drähte oder Bänder können symme  trisch gestaltet sein, wie     Fig.   <I>16k,</I>     l    zeigen, und  zwar werden die Profile     k    und<I>l</I> zusammen  bei der Herstellung desselben Hohlleiters be  nötigt, so dass im fertigen Hohlleiter das     eine     Profil k, das die Federn aufweist, jeweils  mit dem Profil 1, das die Nuten enthält, in  der Aufeinanderfolge wechselt.  



  Es ist natürlich auch möglich, unsymme  trisch ausgebildete Bandprofile zu verwen  den. Derartige Profile sind beispielsweise in         Fig.    16c,     rd,   <I>e, f, g,</I>     h    und<I>i</I> dargestellt.  Hier     sind        die    Nuten und Federn ebenfalls  nach Kreisbogen ausgebildet.     Durch    diese  besondere Formgebung wird ausser der er  höhten Biegsamkeit die Aufnahme erheb  licher Zugkräfte     in    der Richtung des Hohl  seilumfanges ermöglicht.

   Profile, bei denen  die Nuten und     Federn.    durch     Überlappungen     ersetzt oder vervollständigt werden, sind bei  spielsweise-in     Fig.    16e,     h    und i dargestellt.  Diese     Überlappungen    können sowohl abge  rundet, als auch kantig gewählt werden.  Auch hier sind natürlich noch eine Reihe  anderer Profile als die in der Abbildung     dar-          gestellten    möglich. Die geeignete Auswahl  der Bandprofile hat ferner den Vorteil, dass  hierdurch gleichzeitig die Herstellungs  kosten sowohl     ider    Bänder, als auch des Hohl  leiters herabgesetzt werden können.  



  In den     Fig.    17 und 18, die einen Hohl  leiter gemäss der Erfindung mit Tragseil dar  stellen, ist     m    das aus einer Anzahl profilier  ter Lamellen zusammengesetzte Hohlseil, n  das Tragseil, o     sind        Öffnungen    im Hohlseil  zum     Ableiten.von,    Flüssigkeiten aus dem In  nern desselben.  



  Der Hohlleiter gemäss der Erfindung, wie  er in     Fig.    19 und 20 gezeigt ist, setzt sich  aus seiner im Rechtsdrall     verseilten    obern  Lage p und einer im Linksdrall     verseilten     untern Lage r zusammen.  



  Die     langgestreckten        rohrförmigen    Körper  gemäss' der Erfindung können auch für andere  Zwecke, zum Beispiel als Leitungen für Gase  und Flüssigkeiten     benutzt    werden.  



  Bei der Herstellung von flachen elek  trischen Kabeln hat man schon in der Weise  gearbeitet" dass eine Anzahl von Drähten  über einen Dorn durch Zieheisen gezogen und  darauf das entstandene hohle Seil mittelst  Walzen flach gedrückt wurde. Indessen waren  diese Vorrichtungen nicht derart ausgebildet,  dass damit die für die Herstellung der be  schriebenen rohrförmigen Hochspannungslei  ter     notwendig    bleibende Formänderung der  Drahtprofile     erreicht    werden konnte. Auch  konnten     damit    nicht Hohlseile aus profilier  ten Bändern hergestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRC CHE I. Verfahren zur Herstellung von Hohl leitern aus profilierten Drähten oder Bändern ohne innere Stützkonstruktion, dadurch gekennzeichnet, dass die Drähte bezw. Bänder beim Zusammenfügen zu einem Hohlleiter durch mechanische Be arbeitung einer bleibenden Formände rung unterworfen werden.
    1I. Vorrichtung zur Ausführung des V er- falirens nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der die Drähte bezw. Bänder zu einem Hohl leiter zusammenfügenden Vorrichtung und einer Zugtrommel zum Aufwinden des fertigen Hohlleiters ein Zieheisen zur Herbeiführung der bleibenden Formver änderung angeordnet ist.
    III. Hohlleiter aus profilierten Drähten oder Bändern, hergestellt mittelst,des Verfah rens und der Vorrichtung nach Patent ansprüchen I und II, dadurch gekenn zeichnet, dass die Drähte oder Bänder mit Nute und Feder ineinandergreifen. UNTERANSPR t\CHE 1.
    Verfahren nach Patentans,prucli 1, da durch gekennzeichnet,, dass die Drähte bezw. Bänder in einem rotierenden Zieh eisen zu einem rohrförmigen Hohlkörper vereinigt werden und da.ss dem entstehen den rohrförmigen Hohlkörper durch Ein wirkung des Zieheisens eine glatte Ober fläche erteilt wird. ?. Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net,- dass' das Ineinanderwalzen und die gewünschte Formänderung der profilier ten Bänder bis auf das vorgeschriebene Mass allmählich erfolgt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Drähte bezw. Bän der über einen Dorn gezogen werden. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine Walzvorrich tung und einen dazu passenden, in der Längsrichtung verstellbaren Dorn, mit- telst dessen das Zusammenfügen der f,in- zelnen Bänder zum Seil erfolgt. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass der Dorn rotierend ist.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass das Zieheisen drehbar in einem Zahnrad angeordnet ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich- net" dass die Walzen drehbar in einem Zahnrad angeordnet sind. B. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 4, 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der Dorn im Längs schnitt nach einer Kurve profiliert ist. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Untera.nsprüehen 4 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Deformiereinrich- tung, in einem geschlossenen Gehäuse angeordnet ist und in einem Ölbade läuft. 10. Hohlleiter nach Patentanspruch<B>111,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Nuten und Federn der Profile der Drähte oder Bän der in radialer Richtung ineinander grei fen. 11. Hohlleiter nach Patentanspruch III und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass die Nuten und Federn nach Art einer Verzahnung ineinandergreifen. 12.
    Hohlleiter nach Patentanspruch III und Unteranspruch 10, bestehend aus in einer Lage angeordneten profilierten Drähten oder Bändern, die sich teilweise über decken. 13. Hohlleiter nach Patentanspruch III und Unteranspriichen 10 und 12, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens zwei La gen von profilierten Drähten oder Bän dern mit Verzahnungen in radialer Rich tung ineinandergreifen. 14.
    Hohlleiter nach Patentanspruch <B>111</B> und Unteransprüchen 10 bis 13, dadurch ge kennzeichnet, dass im Band- oder Draht profil der Zahnquerschnitt sich nach seiner Basis zu verjüngt, derart, dass im fertigen, Leiter auftretende Radialspan- nungen ausgeglichen werden. <B>15.</B> Hohlleiter nach Patentanspruch III und Unteransprüchen 10 bis 13, dadurch ge kennzeichnet, dass Nute und Feder der Bandprofile symmetrisch nach Kreisbo gen ausgebildet sind, so dass die den Hohlleiter bildenden einzelnen Bänder leicht gegeneinander verschieblich sind und eine gute Biegsamkeit des Hohllei ters erreicht wird. 16.
    Hohlleiter nach Patentanspruch III und Unteransprüchen 10 bis 13, dadurch ge kennzeichnet, dass Nute und Feder der Bandprofile unsymmetrisch nach Kreis bogen ausgebildet sind, so dass die den Hohlleiter bildenden einzelnen Bänder leicht gegeneinander -verschieblich sind und eine gute Biegsamkeit des Hohllei ters erreicht wird. 17. Hohlleiter nach Patentanspruch III und Unteransprüchen 10 bis 13, dadurch ge kennzeichnet, dass das eine Bandprofil die Federn, das andere die Nuten enthält. 18.
    Hohlleiter nach Patentanspruch III und Unteransprüchen 10 bis 15, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hohlleiter aus zwei Lagen profilierter Drähte oder Bänder besteht, von denen die eine im Links drall, die andere im Rechtsdrall verseilt sind. 19. Hohlleiter nach Patentanspruch III und Unteransprücben 10 bis 18, dadurch ge kennzeichnet, dass im Innern des llohl- leitermantels ein Tragseil angeordnet ist.
CH120914D 1926-06-23 1926-06-23 Verfahren zur Herstellung von Hohlleitern. CH120914A (de)

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CH120914T 1926-06-23

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CH120914D CH120914A (de) 1926-06-23 1926-06-23 Verfahren zur Herstellung von Hohlleitern.

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