CH120969A - Einrichtung zum Sichern von Fusspedalen von Motorfahrzeugen in verschiedenen Wirkungsstellungen. - Google Patents

Einrichtung zum Sichern von Fusspedalen von Motorfahrzeugen in verschiedenen Wirkungsstellungen.

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CH120969A
CH120969A CH120969DA CH120969A CH 120969 A CH120969 A CH 120969A CH 120969D A CH120969D A CH 120969DA CH 120969 A CH120969 A CH 120969A
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CH
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foot
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motor vehicles
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Knup Albert
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Knup Albert
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    • G05G1/30Controlling members actuated by foot
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    • B60K26/00Arrangement or mounting of propulsion-unit control devices in vehicles
    • B60K26/02Arrangement or mounting of propulsion-unit control devices in vehicles of initiating means or elements
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Description


  Einrichtung zum Sichern von Fusspedalen von Motorfahrzeugen in verschiedenen  Wirkungsstellungen.    Automobile sind bekannt, bei welchen  während des Fahrens mit Übersetzungen ein  Fusspedal mit dem einen Fuss anhaltend  niederzudrücken ist, bis wieder der direkte  Gang benötigt wird. Es ist ohne weiteres  verständlich, dass beim Befahren von Alpen  strassen, bei welchen sehr lange die Über  setzungen benützt werden müssen, das Nieder  drücken eines Fusspedals, was meistens ent  gegen der Wirkung einer kräftigen Feder zu  erfolgen hat, sehr ermüdend für den Fahr  zeuglenker wirken muss.  



  Dies ist ein Nachteil, dem umsomehr  Beachtung zu schenken ist, je mehr solche  Fahrzeuge auf den Bergpässen Verwendung  finden, bei welchen Fahrten der Fahrzeug  lenker alle seine Aufmerksamkeit seiner  nächsten Umgebung und seinem Fahrzeug  selbst zu schenken hat, welche Aufmerksam  keit nur dann erhalten werden kann, wenn  die körperliche Spannkraft des Lenkers nicht  nachgibt.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun eine Einrichtung zum Sichern von Fuss  pedalen von Motorfahrzeugen in verschiedenen    Wirkungsstellungen, zum Zwecke, ein lang  anhaltendes Niederdrücken des Pedals mittelst  des einen Fusses zu vermeiden.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf bei  liegender Zeichnung in einer beispielsweisen  Ausführungsform dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht;  Fig. 2 ist ein Grundriss.  



  1 ist ein an sich bekanntes Pedal, zum  Beispiel ein Pedal zur Betätigung des Wechsel  getriebes eines Motorfahrzeuges, welches Pe  dal 1 auf einer drehbaren Welle 2 sitzt.  Dieses Pedal 1 ist in der gezeichneten Stel  lung von einer Feder gehalten (in der Zeich  nung nicht dargestellt). Auf der Trittfläche 3  des Pedals 1 ist eine Fussbacke 4 schwenkbar  um einen Schraubenbolzen 5 angeordnet, welch  letzterer in die Trittfläche des Pedals einge  schraubt und durch eine Mutter gesichert ist.  Die Fussbacke 4 weist gegeneinander     züi-          laufende    Seitenwände 6, 7 auf, die im rechten  Winkel zur Grundplatte 8 stehen. Die Seiten  wand 6 wird von Schrauben 9 durchsetzt,  die eine einstellbare Platte 10 tragen.

   Durch  Drehen der Schrauben 9 kann die Distanz      von der Platte 10 bis zur Seitenwand 7 ge  ändert, beziehungsweise der Breite der Schuh  spitze des Fahrzeuglenkers angepasst werden,  welch letzterer mittelst des einen Fusses das  Pedal 1 betätigt. Somit dient die Fussbacke 4  zur Aufnahme des Fusses. Die gegeneinander  zugekehrten Flächen der Platte 10 und der  Seitenwand 7 sind mit Leder oder dergleichen  belegt, zur Schonung des zwischen diese  einzuführenden Schuhes. Die Fussbacke 4 ist  mit einem seitlich abstehenden Sperrarm 11  ausgestattet, der starr mit der ersteren ver  bunden ist und der auf der Trittfläche 3  aufliegt. Zwei Anschläge 12 der Trittfläche 3  begrenzen die Schwenkbarkeit der Fussbacke 4.

    Das freie Ende des Sperrarmes 11 befindet  sich über einem festmontierten Zahnsegment  13, das so seitlich neben dem Pedal ange  ordnet ist, dass der Sperrarm mit dem Zahn  segment 13 in Eingriff gebracht werden kann.  



  Die Wirkungsweise der dargestellten Vor  richtung ist nun folgende:  Wird nun das Fusspedal gemäss Pfeil I  bewegt und soll es in der niedergedrückten  Stellung gesichert werden, so wird zwecks  Festlegung des Pedals 1 am Zahnsegment 13  die Fussbacke 4 in Richtung des Pfeils II  geschwenkt. Auf diese Weise gelangt das  freie Ende des Sperrarmes 11 in Eingriff mit  dem Zahnsegment 13 und sichert, weil die  zwischen dem Sperrarm und der Verzahnung  auftretende Reibung ein unbeabsichtigtes  Lösen der Sperrung verhindert, das Pedal 1,  so dass der Fuss vom Pedal 1 abgehoben  werden kann. Soll das Pedal entsichert wer  den, so wird die Fussbacke 4 entgegen der  Pfeilrichtung II geschwenkt. Der Sperrarm  gelangt dadurch ausser Eingriff in bezug zum  Zahnsegment 13 und das Pedal wird selbst  tätig in seine Ausgangslage zurückgeführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Sichern von Fusspedalen von Motorfahrzeugen in verschiedenen Wir kungsstellungen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Festlegung des Pedals neben diesem ein Zahnsegment angeordnet ist, während das Pedal auf deren Trittfläche eine schwenkbare, zur Aufnahme des einen Fusses des Fahrzeug lenkers bestimmte Fussbacke aufweist, die mit einem seitlich abstehenden Sperrarm versehen ist, welcher beim Niederdrücken des Pedals und nachherigem Verschwenken der Fussbacke in Eingriff mit dem Zahnsegment gebracht wird, so dass das Pedal in der gegebenen Stellung gesichert ist und der Fuss dadurch frei wird.
    UNTERANSPRÜCHE: Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Fussbacke eine verstellbare Platte aufweist, zum Zwecke die Distanz zwischen ihr und der ihr gegenüberliegenden Seitenfläche der Fussbacke ändern zu können. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fussbacke um einen Schrauben bolzen schwenkbar ist, der im Pedal fest sitzt. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schwenkbarkeit der Fuss backe durch zwei Anschläge des Pedals begrenzt ist. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, wie in der Zeich nung dargestellt und in bezug darauf be schrieben.
CH120969D 1926-08-03 1926-08-03 Einrichtung zum Sichern von Fusspedalen von Motorfahrzeugen in verschiedenen Wirkungsstellungen. CH120969A (de)

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