Selbsttätige Teigteil- und --Wirkmaschine. Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Teigteil- und -Wirkmaschine. Durch die Er findung wird bezweckt, eine möglichst lei stungsfähige Maschine zu schaffen, die fer tig gewirkte Teigstücke von genau überein stimmender Grösse und Beschaffenheit, sowie genau gleichen vorher festgelegtem Gewicht liefert, ohne dass der Teig in kleineren oder grösseren Stücken oder Ballen vorher abge wogen zu werden braucht.
Die selbsttätige dauernde Erzeugung derartig fertig gewirk ter Teigstückchen ohne irgendwelches vor hergehendes Abwiegen ist deshalb von beson derer Bedeutung, weil dadurch die Leistungs fähigkeit der Maschine ausserordentlich er höht ist und ausserdem Berührungen des Tei- ges mit der Hand völlig entfallen.
Zur Erreichung des angestrebten Ziels ist zunächst auf eine Maschine an sich be kannter Art zurückgegriffen worden, bei der die abgeteilten Teigstücke auf einem För- derglied abgesetzt werden, das sie der Wirk vorrichtung zuführt.
Eine derartige Ma schine, die an sich für eine hohe Leistung in ihren Grundzügen am geeignetsten ist, ist durch die Erfindung in bestimmter Weise so gestaltet worden, dass diese Leistungsfähig keit aufs höchste gesteigert, eine ausseror dentlich hohe Anpassungsfähigkeit der Ma schine an die verschiedenen Teigarten und die Möglichkeit gegeben ist, die beiden Hauptteile der Maschine, nämlich die Teil vorrichtung und die Wirkvorrichtung, so auf einander abzustimmen, dass sie jeder für sich und gemeinsam bei den verschiedensten Teig sorten einwandfreie Arbeit liefern.
Wesentlich hierfür ist zunächst, dass der Teig in der Teilvorrichtung gut durchge arbeitet und dann nach aussen weiter beför dert wird. Zu diesem Zweck werden erfin dungsgemäss in der Teilvorrichtung minde stens zwei gegenläufige Teilwalzen ver wendet, die den Teig pressen und ohne Ge fahr des Klebens weiter drücken. Die völlige . Gleichmässigkeit der Teigstücke wird weiter dadurch gewährleistet, dass der Teig in Kam mern gedrückt wird, aus denen die einzelnen Stücke reihenweise durch Verdränger hin ausgeschoben werden.
Dabei gelangen die Teigstücke auf ein Förderband, das im Gegensatz zu den Fördergliedern bekannter Maschinen der hier in Betracht kommenden Art dauernd läuft, und zwar auch während des Wirkens, obwohl das Wirken auf diesem Bande stattfindet. Das dauernde Laufen des Förderbandes ist von Bedeutung, weil die Tä tigkeit der Teilvorrichtung hierbei niemals un terbrochen zu werden braucht und hierdurch die Leistungsfähigkeit der ganzen Maschine wesentlich erhöht und ein gleichmässiges Tei len gewährleistet ist.
Damit das Wirken auf dem laufenden Förderband geschehen kann, geht die Wirkvorrichtung erfindungsgemäss während des IATirkens mit dem Förderband rnit und wird nach vollendetem )Ä'irken in ihre Anfangslage über die nächsten Teig <B>en</B> zurückgeführt.
Die Maschine nach der Erfindung kann ferner mit Einrichtungen versehen sein, um nach Bedarf Teigstücke der verschiedensten Grösse abteilen und wirken und die Teig- stiiche dabei in verschiedene Formen Über- führen zu können. Zu diesem letztgenannten Zweck ist die Möglichkeit gegeben, entweder kreisrunde oder ovale oder längliche Wirkbe wegungen auszuführen oder während des Wirhens vom Rundwirken auf das Oval- oder Langwirken überzugehen.
Auf der Zeichnung ist die Maschine nach der Erfindung in mehreren Ausführungs formen beispielsweise veranschaulicht, wobei noch andere Ausführungen der Teilvorrich tung ebenfalls angegeben ist. Fig. 1 ist eine teilweise aufgebrochen und geschnitten ge zeichnete Längsansicht einer ersten Ausfüh rungsform der Maschine; Fig. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht; Fig. 3 ist eine ähnliche Darstellung wie Fig. 2 in grösserem Massstabe unter Fortlassung einer Reihe von Einzelteilen; Fig. 4 stellt eine Einzelheit in Ansicht dar;
Fig. 5 ist ein Längsschnitt durch den obern Teil der Teilvorrichtung nach der Linie 3-B der Fig. 3; Fig. 6 stellt eine Variante der Teilvorrichtung in der Art der Fig. 5 dar; Fig. 7 ist eine Seitsnansiebt der Wirkvorriohtung in Richtung der Pfeile nach der Linie C-D der Fig. l;
Fig. 8 und 9 zeigen Einzelheiten des Getriebes der Wirk vorrichtung in Ansicht, Draufsicht. oder Schnitt in grösserem llassstabe; Fig. 1.0 bis <B>12</B> sind Längsschnitte ähnlich Fig. 6 und zeigen andere Varianten der Teilvorrichtung;
Fig. 1.3 ist eine Einzelheit und zeigt die Vor richtung für das absatzweise Drehen der in I'i g. 12 dargestellten Walzen; Fig. 14 ist eine teilweise im Schnitt dargestellte Einzel ansicht einer Variante der Vorrichtung zur Bewegung des @#@"irkkopfes; Fig. 15 ist eine Draufsicht auf Fig. 14; Fig. 16 ist die Längsansicht einer andern Ausführungsform der Maschine, wobei die Teilvorrichtung fortgelassen ist;
Fig. 17 ist ein Schnitt nach der Linie 17-17 der Fig. 16; Fig. 18 zeigt in grösserem Massstabe eine Einzelheit der Antriebsvorrichtung für den Wirkkopf; Fig. 19 zeigt noch eine weitere Ausführung der Maschine, wobei die Teilvorrichtung eben falls fortgelassen ist; Fig. 20 ist en Teil schnitt nach der Linie 21-21 der Fig. 20; Fig. 22 ist ein Teilschnitt in grösserem Mass stabe nach der Linie 22-22 der Fig. 21.
Das Untergestell 1 der ersten Ausfüh rungsform der Maschine trägt die Iiaupt- welle 2 mit der Treibscheibe 3. Ein auf der Welle 2 befestigtes Stirnrad 4 steht mit einem Stirnrad ) in Eingriff, das auf einer im Gestell 1 gelagerten Welle 6 fest ist. Die Welle 6 trägt eine Kurbelscheibe 7, ein Kettenrad 8, zwei Daumenscheiben 9 und zwei weitere Daumenscheiben 10.
Von dem Kettenrad 8 führt eine Kette 11 zu einem Kettenrade 12,, das auf einer Welle 13 sitzt. Diese Welle trägt eine Trommel 14 mit darumgelegtem Förderband 15 und ein weiteres Kettenrad 16, von dem eine Kette 17 zu einem gleich grossen Kettenrade 18 führt. Das Kettenrad 18 sitzt auf einer im Gestell 1 gelagerten Welle 19.
Die Kurbelscheibe 7 ist durch eine Kur bel 20 mit einem Lenker 21 verbunden, der auf einer Welle 22 sitzt. Die Welle 22 ist im Gestell 1 gelagert und trägt einen Arm 23. In dem Lenker 21 ist ein Stein 24 mit- telst einer mit einem Handrad 25 versehenen Spindel 26 in einer Führung 27 verschieb bar. Mit dem Stein 24 ist eine Schubstange 28 verbunden, die an ein Schaltklinkenge- triebe 29 angreift. Das Getriebe 29 ist mit einer Welle 30 verbunden, die in dem mit dem Untergestell 1 verschraubten Obergestell 31 gelagert ist und eine Walze 32 mit zweck mässig geriffelter Oberfläche trägt.
In dem Obergestell 31 sind zwei weitere, ziemlich dicht aneinanderliegende Walzen 33, 34 im Abstand von der Walze 32 gelagert. Die Walzen 33, 34 sind erheblich schwächer als die Walze 32. Alle drei Walzen sind durch nicht dargestellte Stirnräder in der Weise verbunden, dass die Walze 34 einerseits zur Walze 33 und anderseits zur Walze 32 sich nach den in Fig. 5 eingezeichneten Pfeilen gegenläufig drehen. Über den Walzen 32, 33, 34 befindet sich der Aufgabetrichter 35 für den Teig. Unten schliesst sich an die Walzen 32, 33, 34 ein Querstück 36 dicht an, dessen Mittelöffnung 37 einen Teigraum bildet und in trichterförmige Öffnungen 38 eines dar unter liegenden Querstückes 39 übergeht.
Unterhalb des Querstückes 39 liegt ein Zy linder 40, dessen Achsstummel 41 in dem Querstück 39 gelagert sind. Der Zylinder 40 ist hohl und hat in seinem Innern eine Rund stange 42, in der zylindrische Kolben 43 be festigt sind. Jeder Kolben 43 -ist in einer quer durch den Zylinder 40 hindurchgehen den Führung 44 verschiebbar. Die Führun gen 44 schliessen sich unten an die Trichter 38 an. Die von den Kolben 43 freigelassenen Teile der Führungen 44 bilden Kammern für die Aufnahme von Teig.
Auf dem einen Achsstummel 41 des Zy linders 40 sitzt lose ein Stirnrad 45, das mit einem auf dem Achsstummel 41 - festen Schaltklinkengetriebe 46 verbunden ist. In das Stirnrad 45 greift eine Zahnstange 47 ein, an der auf der der Welle 22 befestigte Arm 23 anfa.sst. Eine Rolle 48 hält die Zahn stange 47 in Eingriff mit dem Stirnrad 45. An Jedem Ende der Stange 42 ist ein zu den Kolben 43 paralleler Bolzen 49 befestigt, der unten und oben aus dem Zylinder 40 herausragt. Die untern Enden der Bolzen 49 sitzen auf den obern Enden von Spindeln 50 auf, die im Untergestell 1 senkrecht auf- und niederschiebbar sind. Hierzu dient ein Hand rad 51, das auf einer im Gestell 1 gelagerten Welle 52 sitzt.
Die Welle 52 trägt zwei Schraubenräder 53, die mit Schraubenrädern 54 in Eingriff stehen. Die Schraubenräder 54 sind als Muttern ausgebildet, die auf den untern, mit Gewinde versehenen Enden der Spindeln 50 sitzen. Oben liegen auf den Bol zen 49 die untern Enden von Bolzen 55 auf, die durch Schraubenfedern 56 nach unten gedrückt werden. Die obern Enden der Bol zen 55 sind in Querstegen 57 geführt, die durch senkrechte Stangen 58 mit im Unter gestell 1 befindlichen Querstegen 59 'fest verbunden sind. Die Querstege 59 sind mit- telst Zapfen 60 im Untergestell 1 senkrecht geführt und werden durch Schraubenfedern 61 nach oben gedrückt.
Jeder Quersteg 59 trägt oben eine Rolle 62; die Rollen 62 lie gen in der Bahn der auf der Welle 6 sitzen den Daumenscheiben 10.
An den Spindeln 50 sind nach innen An sätze 63 mit Führungen für Rollen 64 vorge sehen, die an Hebeln 65 drehbar sind. Die Hebel 65 sind an den obern Enden von He.- beln 66 angelenkt, die mit ihren untern En den auf einer im Untergestell 1 drehbaren Stange 67 befestigt sind. An jedem Hebel 66 ist eine Rolle 68 drehbar. Die Rollen 68 liegen in der Bahn der Daumenscheiben 9. Zwischen den beiden Hebeln 65 ist ein Draht 69 gespannt.
Auf der Welle 19, die ebenso wie alle andern bisher erwähnten Teile der Maschine mittelst der beschriebenen Verbindungen von der Hauptwelle 2 aus angetrieben wird, sind zwei Kurvenscheiben 70 und zwei Nocken scheiben 71 befestigt. Jede Kurvenscheibe 70 wirkt mit einer Rolle 72 zusammen, die an einem Hebel 73 drehbar ist. Der Hebel 73 ist um einen Bolzen 74 am Gestell 1 drehbar und trägt an seinem obern Ende einen Zapfen 75, an dem eine Gelenkstange 76 angreift. Der Zapfen 75 ist mittelst Handrad 77 und Spindel 78 in dem Hebel 73 verstellbar. Die beiden Gelenkstangen 76 greifen auf beiden Seiten an einen Tisch 79 an, auf dem das Förderband 15 aufliegt. Der Tisch 79 ist auf Führungen 80 des Gestelles 1 verschiebbar.
Am untern Ende des Hebels 73 greift eine starke Wickelfeder 81 an, die mit ihrem andern Ende am Untergestell 1 befestigt ist.
Auf jeder der beiden Nockenscheiben 71 liegt eine Rolle 82 auf, die unter einer Schiene 83 liegt und an dieser drehbar ist. Die Schiene ist mit ihrem andern Ende in einem Bolzen 84 drehbar, der im Unterge stell sitzt. Auf jeder Schiene 83 liegt eine Rolle 85 auf, die am untern Ende einer senk rechten Achse 86 drehbar ist. Die beiden Achsen 86, die durch Federn 86' nach unten gedrückt werden und in Augen 87 des Ti- .ches 79 geführt sind, sind oben durch einen Bügel 88 miteinander verbunden. In dem Bügel 88 sind zwei Doppelarme 89 fest, die an ihren Enden mittelst Federn 90 belastete Druclzglieder 91 tragen.
Diese Druclzglieder liegen auf dein Förderband 15 auf und drücken dieses auf den Tisch 79 nieder.
Ton der Mitte des Bügels 88 hängt eine Kette 92 herab, die den Wirkkopf 93 trägt. Der Wirkkopf sitzt an einem Zapfen 94, an dem die Kette 92 angreift,; und ist mit drei Reihen von Wirknäpfen 95 versehen. Ferner hat der Wirkkopf einen Stutzen 96 für den Anschluss einer Leitung, aus der durch Öff nungen 97 in den Wirknäpfen 95 Pressluft unter diese gelangen kann. Diese Pressluft soll während des Wirkens auf die feuchten Teigstücke geblasen werden, um diese zu trocknen, das Festkleben an den Wirk näpfen zu verhindern und das Absetzen vom Förderbande 15 zu erleichtern.
Auf einer im Untergestell 1 gelagerten \Velle 98, die eine mittelst eines Riemens 99 für sich angetriebene Treibscheibe 100 trägt, ist ein Kegelrad 101 befestigt, das in ein an einer Welle 102 lose sitzendes Kegelrad 103 eingreift. Das Kegelrad 103 ist mit der einen Hälfte 10.1 einer Kupplung verbunden, deren andere Hälfte 105 auf der Welle 102 aufgefedert ist. In die Kupplungshälfte 105 Breift ein Hebel<B>106</B> ein, der -auf einer im Ge stell 1 gelagerten Achse 107 sitzt. Das obere Ende des Kupplungshebels 108 ist abge bogen und zwischen zwei Stiften 109 durch geführt, die an der Schiene 83 befestigt sind.
Die Welle 102 trägt ein Schraubenrad 110, das auf ihr längsverschiebbar ist und in ein Schraubenrad 111 eingreift. Das Schraubenrad<B>111</B> ist auf einer senkrechten Welle 112 befestigt, die eine Scheibe 113 trägt. Die Welle 112 ist einem Bock 112' gelagert, der an dem Tisch 79 befestigt ist und auch die Lager für das Schraubenrad 110 trägt. Die Scheibe 1.13 ist an einem Teil ihrer Umfläche mit einer Aussparung 114 versehen und hat einen exzentrischen Zapfen 115, auf dem eine Schwungscheibe 116 lose drehbar ist. Die Schwungscheibe 116 hat einen exzentrischen Zapfen 117, dessen Ex zentrizität eben so gross ist wie die des Zapfens 115.
An der Schwungscheibe 116 sitzen zwei Bolzen 118, 118', die in die Aus sparung 114 der Scheibe 113 hineinragen. Der Bolzen 118 sitzt fest in der Schwung- scheibe 16, während der Bolzen 118' darin verstellbar ist.
An den als Kurbelzapfen wirkenden Zapfen 117 greift eine Stange 19 an, die mit ihrem andern Ende an einem Zapfen 119' angelenkt ist. Der Zapfen 1.19' sitzt an einer Platte 1.20, die in Führungen 121 einer Bar überliegenden Platte 122 auf Kugeln 123 in der Querrichtung der Maschine verschiebbar ist. Die Platte 122 ist auf Kugeln 124 am Tisch 79 in der Längsrichtung der Maschine verschiebbar. Die untere Platte 120 trägt einen nach oben über den Wirkkopf 93 hin ausgeführten Bügel 125, der in der Mitte eine Führung 126 für den Zapfen 94 des Wirkkopfes hat.
Die Kurbelstange 119 hat an ihrer Un terseite eine Schlitzführung 127 für eine Rolle 128, die einen Zapfen 129 umgibt. Der Zapfen 129 geht nach unten durch eine Füh rung 130, die am Tisch 79 sitzt, und durch eine am Gestell 1 befestigte Führung 131 hindurch. Der Zapfen<B>129</B> ist mit einem Ge windeteil 132 versehen, auf dem zwischen den beiden Führungen 130, 131 ein mit Innengewinde versehenes Handrad 133 sitzt.
Wird nun der Teig in den Trichter 35 ge füllt, so wird er von den Walzen 32, 33, 34 verfasst und nach unten gedrückt. Dabei wird der Teig infolge der eigenartigen Walzenan ordnung, bei der auf der einen Seite die dicke Walze 32 und auf der andern Seite die einander entgegenarbeitenden schwächeren Walzen 33, 34 liegen, gut durchgearbeitet, indem er einmal nach der einen, dann nach der andern, dann wieder nach der ersten Seite hin gedrückt und gewalkt wird. Alle in dem Teig vorhandenen Luftporen werden hierbei auf eine gleichmässige Dichtigkeit ge bracht, gleichzeitig entweicht die überflüs sige Luft zwischen den beiden Walzen 33, 34, sowie an den Austrittsstellen zwischen den Walzen 32, 34 und dem Querstück 36.
Durch das Entfernen sämtlicher im Teige vorhandenen überflüssigen Luft ist Gewähr für genaues Abteilen des Teiges unter Inne haltung genauester Gewichtsgrenzen der ab geteilten Stücke gegeben. Die Drehung der Walzen erfolgt dabei absatzweise durch die Teile 6, 7, 20, 21, 24, 28, 29 und die die Walzen untereinander verbindenden, nicht dargestellten Stirnräder. Durch Verschieben des Steines 24 in der Führung 27 mittelst der Spindel 26 ist das Mass der Drehung der Walzen einstellbar..
Die Walzen sollen den Teig solange bearbei ten und nach unten pressen, bis in dem sich an die anschliessenden Raum 37 ein vollkom mener Druckausgleich vorhanden ist, das heisst bis die diesen Raum ausfüllende Teig masse überall das gleiche spezifische Ge wicht hat und an keiner Stelle Hohlräume vorhanden sind. Die Walzen dienen also nicht ausschliesslich zur Teigzufuhr, sondern vor allem zum Durcharbeiten des Teiges in einer möglichst vollkommenen Weise, damit völlig gleichmässige und gleichartige Teig stücke abgeteilt werden können.
Der Teig wird nun durch die Trichter 38 hindurch in die Kammern 44 gedrückt. Durch das Handrad 25 kann die Drehung der Walzen 32, 33, 34 auf einfache Weise so eingestellt werden, dass sie bestrebt sind, mehr Teig nach unten zu drängen, als in den Kammern 44 Platz hat. Dadurch wird der Teig weiter stark zusammengepresst und eine vollkommene Dichte des Teiges erzielt. Bei der nächsten halben Umdrehung der Kurbel welle 6 wird der Zylinder 40 um 180 ge dreht. Hierbei wirken die Teile 6, 7, 20, 21, <B>291,</B> 23, 47, 45, 46, 41 mit.
Nunmehr stehen die Kammern 44 mit dem in ihnen enthalte nen Teig nach unten. Unmittelbar darauf lau fen die Daumen 10 gegen die Rollen 62 und drücken dadurch die untern Querstege 59 und die durch die Stangen 58 mit ihnen ver bundenen obern Quersteg 57 mit den in letz- tern steckenden Druckbolzen 55 nach unten. Dadurch werden die unter diesen liegenden Bolzen 49 und mit ihnen die .Stange 42 im Innern des Zylinders 40 von oben nach un ten geschoben, wodurch die Kolben 43 in den Kammern 44 ebenfalls nach unten gehen und den Teig herausdrücken.
Die Teigstücke 134 fallen auf das Förderband 15. Für den Fall, dass die Teigstücke an den Verdrängerkolben 43 kleben bleiben sollten, werden sie von dem Draht 69 abgestrichen. Dieser Draht bewegt sich unmittelbar nach dem Niedergehen der Kolben 43 dicht unter diesen hin, was durch die die Rollen 68 und damit die Hebel 66, 65 zur Seite drängenden Daumenscheiben 9 bewirkt wird.
Die Bewegung der Walzen 32, 33, 34 wird ebenso wie die Steuerung des Zylinders 40 und der Verdrängerkolben 48 von den Teilen 6, 7, 20, 21 abgeleitet und erfolgt demnach in dem Sinne in gegenseitiger Ab hängigkeit, dass die Walzen sich nur drehen und nur dann auf den Teil einwirken, wenn Teig in die Kammern 44 eintreten kann. Hierdurch ist in Verbindung mit der An ordnung des Druckausgleichraumes 37 Ge währ dafür gegeben, dass kein Totarbeiten des Teiges seitens der Walzen 32, 33, 34 stattfinden kann, weil diese nur dann auf den Teig einwirken, wenn dieser in der Lage ist, nach unten auszuweichen.
Die Grösse der abzuteilenden Teigstücka 134 ist durch Änderung der Höhenlage der Spindeln 50 genau regelbar. Die Spindeln 50 werden durch Drehen des Handrades 51 nach oben oder unten verschoben und be stimmen dadurch die Strecke, um welche die Bolzen 49 mit der Stange 42 und den Ver- drängerkolben 43 durch die Bolzen 55 nach unten verschoben werden können. Infolge dessen ist hierdurch ein unbedingt sicheres, genau gleichmässiges Abteilen des Teiges ge währleistet.
Das Querstück 39 mit dem Zylinder 40 ist auswechselbar, damit im Bedarfsfalle ein Quersti!cl@ mit wesentlich grösseren Trichtern 38 und Zylinderkammern 44 eingesetzt und dann entsprechend grössere Teigstücke abge teilt werden können.
Die Zahl der mit der dicken Walz;> :? zusammenwirkenden, dünneren Walzen 33, 34 kann zum Zwecke eines erhöhten Durch arbeitens des Teiges noch erhöht werden. An Stelle dieser Walzen können auch zwei in gleicher Höhe liegende, gleich grosse Walzen 135, 136 Verwendung finden (Fig. 6). Der Hauptvorteil dieser Einrichtung dem ersten Ausführungsbeispiel gegenüber besteht darin, dass man mit ihr auch die allergrössten Teig mengen genau abteilen und den Pressdruck noch wesentlich erhöhen kann. Diese Walzer. sind in den Querstegen 57 gelagert und ma chen die Bewegungen dieser Querstege mit.
Zu diesem Zweck sind ihre Achsen durch auf der Zeichnung nicht dargestellte Schlitze in der Wand des Trichters 35 geführt. An den Trichter 35 schliesst sich unten ein Raum 137 an, der einen rechteckigen Querschnitt von der Grösse des Gesamtgrundrisses der beiden dicht aneinander liegenden Walzen 135, 136 hat.
Bei dieser Ausführung ver schieben "sich die Walzen, zischen deren Lagern Druckfedern 138 angeordnet sind, gemeinsam mit den Verdrängern 43 nach oben oder nach unten und gehen dabei wäh rend ihrer Aufwärtsbewegung unter der Wir- kung der Federn 138 in die mit gestrichelten Linien angedeutete Lage auseinander, wäh rend sie sich beim Niedergehen eng aneinan der legen, wie mit ausgezogenen Linien in Fig. 6 veranschaulicht ist.
Bei ihrer Nieder bewegung pressen die Walzen den Teig kräf tig nach unten und in die Kammern 44 hin ein, wobei sie von dem Augenblick ihres Ein treibens in den Raum<B>137</B> an einen kolben artigen Abschluss für diesen Raum bilden und bei ihrer Weiterbewegung als Verdrän- gerkolben wirken.
Bei dieser Ausführung können die Wal zen 137,, 136 dauernd umlaufen, ohne dass eine ungünstige Einwirkung und das Totar beiten von Teigteilen zu befürchten ist, wenn die Walzen glatte Umflächen haben. Zum Abteilen ganz zäher Teigmassen kann die Dauer des Einpressens des Teiges in die Teigkammern dadurch verlängert werden, dass die Daumenscheiben 10 gegen solche mit zum Beispiel um die Hälfte längerer Um fläche ausgewechselt werden. Dadurch wird die zum gleichmässigen Auspressen des Tei- ges erforderliche Pressdauer erreicht.
Die auf das Förderband 15 gefallenen Teigstücke 134 werden von diesem sich dauernd bewegenden Band der Wirkvorrich tung zugeführt und gelangen unter die Wirk näpfe 95, die sich in einer später zu be schreibenden \'eise auf sie setzen. Nach Massgabe der Drehung der Welle 19 und der auf dieser befestigten Kurvenscheiben 70, gegen welche die Rollen 7? anliegen, gehen die Hebel 73 unter Spannung der Federn 81 nach links (Fig. 1). Dabei nehmen sie den Tisch 79 mit, gegen den die Druelzglieder 91 das Förderband 15 fest andrücken.
Dies ist zweelzm.issig, damit. das Förderband völlig glatt ist und keine eigenen Bewegungen gegenüber dem Tisch 79 ausführt, während die Teigstücke auf ihm gewirkt werden. Die Geschwindigkeit des Tisches 79 gleicht da bei genau der Bewegungsgeschwindigkeit des Förderbandes 15. Mit dem Tisch 79 bewegen sich die einzelnen Teile der Wirkvorrichtung nach links, weil der diese haltende Bügel 125,<B>126</B> über die Platte 120 mit dem Tisch verbunden ist.
Sobald die Rollen 72 an das Ende der höchsten Stelle der Kurvenscheiben 70 ge langt sind, werden sie von den Federn 81 mit ihren Hebeln 73 nach rechts gezogen. Un mittelbar vorher sind die Nocken der Schei ben 71 unter die Rollen 82 getreten und haben diese mit den Schienen 83 und den auf diesen liegenden Teilen, nämlich den Rollen 85, Achsen 86 und dem Bügel 88 angehoben. Dabei werden der Wirkkopf 93 durch die Kette 92, sowie die Andruckglieder 91 mit emporgenommen. Während des Beginnes des Emporgehens des Wirkkopfes 93 führt die ser noch seine kreisenden Bewegungen aus, wodurch das Abheben von den Teigstücken erleichtert wird.
Unmittelbar darnach hören die kreisenden Bewegungen auf, weil die an der emporgehenden Schiene 83 befestigten Stifte 109 den Hebel 108 nach links drücken und damit der Hebel 106 die Kupplung 105 aus der zweiten Kupplungshälfte 101 heraus zieht.
Sobald der Tisch 79 und der Wirkkopf 93 mit den dazugehörigen Teilen unter der Wirkung der Federn 81 nach rechts in ihre :Anfangslage gelangt sind, laufen die Rollen 82 von den Nocken der .Scheiben 71 wieder ab, so dass die Schienen 83 sich wieder sen ken. Dadurch setzt sich einerseits der Wirk kopf über die nächsten Teigstückreihen auf das Förderband 15 wieder auf, während anderseits die Kupplung 104, 105 wieder eingerückt wird. Dann wird die Drehung der Welle 98 über die Welle 102 wieder auf die senk rechte Welle 112 übertragen.
Dadurch wird die Scheibe 113 in Drehung versetzt, wäh rend die auf ihr lose drehbare Schwung- scheibe 116 noch solange in Ruhe bleibt, bis das eine Ende der Aussparung 114 der Scheibe 113 an den Bolzen 118' stösst (Fig. 9). Nunmehr wird auch die Schwungscheibe 116 und der an ihr fest sitzende Kurbelzapfen 117 in Drehung versetzt, die durch die Kur belstange 119 auf die Platte 120 und durch Vermittlung des Bügels 125 auf den Wirk- kopf 93 übertragen wird.
Der Wirkkopf kann hierbei kreisende oder auch beliebige andere Bewegungen ausführen, weil die beiden auf Kugeln laufenden Platten 120, 122, von denen die eine in der Längsrichtung der 1VIa- schine und die andere quer dazu leicht be weglich ist, jede beliebige Bewegung des Wirkkopfes in der erforderlichen Richtung zu lassen.
Wird die Kupplung 104, 105 ausgerückt, so hört die Drehung der Welle 112 und der Scheibe 113 auf, während sich die Schwung- scheibe 116 noch weiter dreht; bis der Zapfen 118 gegen das Ende der Aussparung 114 trifft. In dieser Lage der Teile befinden sich die Achsen des Kurbelzapfens<B>1.17</B> und der Welle 122 genau übereinander, so dass der Wirkkopf mit den Wirknäpfen 95 genau die richtige Mittelstellung einnimmt, um nach dem Zurückgehen über die Teigstücke_ der nächsten Reihen zu greifen.
Diese Einrich tung stellt ein überaus einfaches Mittel dar, um bei Wirkmaschinen das Stillsetzen der während des Wirkens bewegten Teile an der genau richtigen Stelle, und zwar im Mittel der Bewegungsbahn des Wirkkopfes zu er reichen. Durch die Verstellbarkeit des An schlages 118' ist die Möglichkeit gegeben, den Hub des Kurbelzapfens 117 und damit die Grösse der Wirkbewegungen des Wirkkopfes 93 der Grösse der in der Teilvorrichtung ab geteilten Teigstück 134 genau anzupassen.
In der in Fig. 8 dargestellten Lage der Teile führt der Zapfen 119' und demgemäss auch der damit verbundene Wirkkopf 93, durch den Zapfen 129 gesteuert, kreisende Bewegungen aus. Während der Vlirkbewe- gungen verschieben sich der \fisch 79 mit der darin befestigten Führung 130, der Bock 112' mit den von ihm gehaltenen Teilen ebenso wie der Wirkkopf 93 nach links. Der Zapfen 129 behält also während der ganzen Dauer der Wirkbewegungen seine Lage gegenüber dem Zapfen 11.9' bei, so dass die Wirkbewegungen die gleichen bleiben.
Wird dagegen das Handrad 133 auf dem Gewinde 132 nach unten geschraubt, so ist der Zapfen <B>129</B> an der am Gestell sitzenden Führung 131. befestigt und bleibt stehen, während sich die übrigen Teile nach links (Eig. ö) ver schieben. Dadurch. wird die Entfernung des Zapfens<B>129</B> von dem Zapfen 119' allmählich kleiner. Hierbei geht die kreisende Bewegung des Wirkkopfes allmählich in eine ovale oder annähernd ovale über, um schliesslich beim Zusammenfallen der Achsen beider Zapfen<B>129,</B> 119' geradlinig zu werden.
Mit dieser Einrichtung ist die Möglich keit gegeben, die Form der Bewegungen des Wirkkopfes einer Wirkmaschine zwischen der kreisenden und der geradlinigen Bewe gung beliebig zu ändern. Es ist hierbei mög lich, entweder vom Anfang bis zum Ende des Wirkvorganges die gleiche (kreisrunde oder ovale oder geradlinige) Bewegung aus zuführen oder von der kreisrunden in die ovale oder darüber hinaus bis zur geradlini gen Bewegung überzugehen. In Fig. 10 ist; eine andere Ausführung der Teigteilvorrichtung veranschaulicht.
Diese Vorrichtung enthält einen Trichter 168, un ter dem eine Walze 161 von grossem Durch messer und zwei schwächere Walzen<B>162,</B> <B>163</B> liegen. Die Walzen 161, 16' sind in den Seitenwänden des Trichters 168 gelagert, während die Walze 163 in zwei Winkel- liebeln 161 drehbar ist, die ihrerseits um Bol zen 165 geschwenkt werden können und an ihren Enden mit Schlitzen über Zapfen<B>166</B> greifen. Die Zapfen 166 sitzen an Stangen <B>167,</B> welche den Stangen 58 der Ausführungs form gemäss F ig. 1. bis 9 entsprechen.
Der Oberteil der Vorrichtung, insbesondere der Trichter 168 ruht auf Armen 1.69, 170, die auf einer an dem Untergestell der Maschine befestigten Säule<B>171</B> geführt sind. Auf den untern Arm 170 wirkt eine die Säule 171 umgebende Schraubenfeder 172, die bestrebt ist, den Arm 170 in Berührung mit einem auf der Säule 171 festen Bunde .173 zu hal ten.
Das Querstück 159 ist mit einem nach oben gerichteten Ansatz 158 versehen, der in einer im Querschnitt rechteckigen Ausneh- mung 157 eines Querstückes 175 senkrecht verschiebbar ist.\ Im übrigen ist die Teilvor richtung ebenso gebaut wie diejenige bei der Ausführungsform nach Eig. 1 bis 9.
lm Betriebe werden die Walzen 161, 162, l63 in Richtung der in Eig. 10 angegebenen Pfeile gedreht. Dadurch wird der Teig aus dein Trichter 168 in den Ausgleichraum 17-1 gedrückt, worauf die Walze 163 mittelst der NVinkelliebel 161 und der Stange 167 gegen die Walze 161 angelegt wird, so dass der Raum<B>174</B> oben abgeschlossen ist.
Bei dieser Stellung der Walze 1.63 wird die Vorrichtung mit den Walzen 161 ,<B>162,</B> 163 und dem Querstück 175 abwärtsbewegt, wobei sich das Querstück <B>175</B> auf dem Ansatz 158 nach un ten schiebt und der Teig in die Kammern 44 gedrückt wird. Nachdem der Trichter<B>168</B> und die damit verbundenen Teile ihre Ab wärtsbewegung vollendet haben, werden die Stangen<B>167</B> wieder nach oben bewegt, wobei die Walze<B>163</B> von der Walze 161 abgezogen wird.
Durch die Abwärtsbewegung der an geführten 'feile wird die Feder 172 zusain- nien,edrückt. Wenn sich dann die Stangen <B>167</B> nach oben bewegen, so entspannt sich die Feder 6 und drückt dabei die erwähnten Teile in ihre Anfangsstellung zurück.
Bei der Ausführung; nach Fig. 11 befin det sich der Zapfen 40 in einer Kammer, die zwischen dem auf dem Gestell 1 ruhenden Querstücl@ 185 und einem weiteren Querstück 186 liegt. Das Querstück 186 -hat Seiten wände 176 und eine senkrechte Kammer 181, die mit den Kammern 44 des Zylinders 40 in Verbindung stellt. lnnerlialb der Kam mern 181 befindet sich ein int Querschnitt rechteckiger Kolben 18?, der an seinem obern Ende mit einem Bolzen 183 verbunden ist.
Der Bolzen<B>183</B> ist. an einer Querstange 184 befestigt, die von den senkrechten Stangen 7 gehalten wird. Die Seitenwände 176 tragen einen Trichter 179, der unten einen Austritts kanal 180 nach der Kammer 181 hin hat. In den Seitenwänden<B>176</B> sind eine dicke Walze 177 und eine dünne Walze 178 gelagert, die in gegenläufige Drehung versetzt werden kön nen. Der Kanal 180 ist durch einen Schieber 181' verschliessbar, der mit einer von irgend einem Teil der Maschine gesteuerten Stange 1812 verbunden ist.
Im Betriebe wird bei dieser Vorrichtung der Teig aus dem Trichter 189 durch die Walzen 177, 178 in den Kanal 180 und von diesem in die als Ausgleichraum wirkende Kammer 181 gefördert. Nachdem genügend Teig in die Kammer 181 gelangt ist, wird der Kanal 180 durch den Schieber 181' geschlos sen und der Kolben 182 abwärts bewegt, wo bei der Teig in -die Kammern 44 gedrückt wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 12 und 13 wird der Teig den Kammern 44 mit- telst Walzen 188, 189 zugeführt, die in von dem Querstück 191 nach oben gehenden ZVän- den 190 am untern Ende des Trichters l92 gelagert sind. Die Walzen 188, 189 sind mit radialen Führungen 193 für Schieber 195, sogenannte Flügelkolben, versehen. An den beiden Enden sind diese Schieber mittelst Zapfen 196 in Kurvenführungen 197 gela gert. Die Walzen 188, 189 sind durch Zahn räder 198 untereinander verbunden und kön nen mittelst eines mit der Welle 199 der einen Trommel verbundenen Schaltgetriebes gedreht werden.
Dieses Getriebe besteht aus einem Schaltrad 200 mit Klinke 201, die an einem Winkelhebel 202 sitzt. Dieser Winkel hebel hat einen Schlitz 203, in den ein Zapfen 204 eingreift, der an einer auf der einen Stange 7 verschiebbaren Büchse 205 sitzt. Ein verstellbarer Ring 210 bestimmt die Lage der Büchse 205 auf der Stange 7. Auf dem obern Ende der Stange 7 sitzt eine Feder 206, deren Spannung mittelst eines auf dem mit Gewinde versehenen Ende 208 der Stange 7 auf- und niederschiebbaren Hand rades 207 eingestellt wird. -Das Schaltrad 200 ist durch eine Sperrklinke 209 gegen Rück wärtsdrehung gesichert.
Durch die Drehung der Walzen 188, 189 in Richtung der Pfeile werden die Schieber 195 innerhalb der Führungen 193 so bewegt, dass sie aus den Umflächen dieser Walzen heraustreten, wenn sie durch den untern Teil des Trichters 192 und den Ausgleichraum 211 hindurchgehen, während sie auf dem übrigen Teil ihrer Bahn innerhalb ihrer Füh rungen verbleiben. Auf diese Weise erfassen die Schieber 195 den Teig und drücken ihn durch den Raum 211 nach unten in die Kam- - mern 44. Die Walzen werden mittelst des Schaltgetriebes 200, 201 und der Stangen 7 absatzweise gedreht, wobei die Zugwirkung dieser Stangen durch die Feder 206 auf den Hebel 202 übertragen wird.
Ist daher in dem Raum 211 ein bestimmter Druck erreicht, so ist die Feder 206 zusammengedrückt, so dass jeder übermässige Druck innerhalb des Rau mes 211 vermieden ist. Die Höhe des Druckes kann durch das Handrad 207 eingestellt wer den, so dass der elastische Druck im Aus gleichraum stets die gewünschte Flöhe hat und ein gleichmässiges Teilen des Teiges er- f olgt.
Fig. 14 und 15 zeigen eine andere Aus führung der Antriebsvorrichtung für den Wirkkopf der in Fig. 1 bis 9 dargestellten Maschine. Während nach Fig. 1 bis 9 der Zapfen 129 in seiner Lage mittelst eines Handrades _133 festgestellt werden kann, ist hier der Zapfen 215 an einem Schlitten 217 gelagert, der in einer Führung 218 -verschieb bar ist. Der Schlitten 217 ist mittelst eines Armes 219 mit einem Winkelhebel 220 ver bunden, auf den eine Nockenscheibe 221 ein wirkt. Diese Nockenscheibe ist auf einer Welle 222 befestigt. Der- Hebel 220 wird durch eine Feder 223 mit der Nockenscheibe 221 in Berührung gehalten.
Die Welle 222 kann entweder von Hand oder durch einen Maschinenteil gedreht werden. Durch die Verschiebung des Schlittens 217 in der Füh rung 218 wird die Form der beim Wirken ausgeführten Bewegungen selbsttätig geän dert, und zwar. von einer kreisenden über eine ovale in eine, längliche Bewegung. Diese An triebsvorrichtung zur Änderung der Form der Wirkbewegungen kann bei jeder Maschi nenart Verwendung finden.
In Fig. 14 und 15 sind die Teile, welche den entsprechenden Teilen der Maschine nach Fi. 1 bis 9 gleichen, mit denselben Bezug- ;n zeichen versehen, so dass hier die Wirlzungs- weise der Vorrichtung nicht wiederholt zti -erden braucht.
In Fig. 16 bis 18 ist eine weitere Aus führungsform der Wirkvorrichtung darge stellt. Dabei ist nur die Wirkvorrichtung selbst veranschaulicht, während die Teilvor richtung fortgelassen ist. Im allgemeinen wird zusammen mit dieser Vorrichtung in einer Maschine eine der beschriebenen Teilvorrich tungen verwendet werden, wenn gleich die Erfindung nicht auf die Benutzung der Wirkvorrichtung zusammen mit einer dieser Teilvorrichtungen beschränkt ist.
Die in den Fig. 16 bis 18 dargestellte Maschine unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 1 bis 9 hauptsächlich dadurch, dass die eigentliche Wirkvorrichtung einen Wirk kopf hat, der in Form eines Bandes ausge führt ist, das um Walzen läuft und sich in seinem untern Teil in gleicher Richtung und Geschwindigkeit bewegt wie das die Teig stücke der 'N#@Tirkvorrichtung zuführende För derband.
In dem Gestell 231 der Maschine ist eine Hauptwelle 232 gelagert, die eine von einer Kraftquelle aus angetriebene Antriebs scheibe 233 hat. Ferner sind auf der Welle 232 ein Kettenrad 234 und eine lange ko nische Riemenscheibe 235 befestigt. Die Scheibe 235 ist durch einen Riemen 236 mit einer entsprechenden langen Riemenscheibe 237 verbunden, die auf einer Welle 239 sitzt. Ein auf der Welle 239 festes Zahnrad 238 steht in Eingriff mit einem auf einer Welle 241 festen Zahnrad 240. Auf der Welle 241 sitzen ferner ein Kettenrad 242 und ein Zahnrad 243 fest. Das Zahnrad 243 steht in Eingriff mit einem Zahnrad 244, das auf einer Welle 245 festsitzt. Das Ket tenrad 242 ist durch eine Kette 247 mit einem Kettenrad 248 auf einer Welle 248' verbunden.
Ein auf dieser Welle sitzendes Kettenrad 249 steht durch eine Kette 250 mit einem Kettenrade 251 in Verbindung, das auf einer Welle 252 festsitzt. Ein Ket- tenrad 246 auf der @@' elle 245 ist durch eine Kette 253 mit Kettenrädern 254, 255 ver bunden, die auf Welle 254' bezw. 255' sitzen. Diese grellen tragen Trommeln 256, 257 mit darumgelegten Förderbändern 258, 259. Das Band 258 dient zur Weiterführung von Backplatten oder -brettern. Das Band 259 ist über Walzen 260, 260', 261 und eine Schneide 262 geführt.
Auf Konsolen 263, die seitlich von dem Gestell 231 vorstehen, ist. ein Tisch 265 in jeder Richtung beweglich gelagert, wobei Kugeln 264 zwischen dem Tisch und den Konsolen zur Verminderung der Reibung eingeschaltet sind. In dem Gestell 231 sind Wellen 266,<B>267</B> gelagert, die mit kurzen Wellen 272, 273 durch Kegelräder 268, 270 und 269, 271 in Antriebsverbindung stehen. Die Wellen 272, 273 sind in Querstücken 274, 275 gelagert. An dem Kegelrad 270 ist ein Kurbelzapfen 276 befestigt, während das Kegelrad 271 einen an ihm verstellbaren Kurbelzapfen 277 trägt.
Die Zapfen 276, 277 stehen mit dem Tisch 265 in Antriebsver bindung, wobei der Zapfen 276 in eine zy lindrische Bohrung des Tisches eingreift, während der Zapfen 277 in einen Schlitz 278 fasst, der in der Bewegaingsrichtung des obern Förderbandes 259 verläuft. Die Wel len 266, 267 werden von der Hauptwelle 232 aus mittelst Kettenräder 279, 280, einer Kette 281 und des Kettenrades 234 angetrie ben. Die Welle 252 ist auf dem Tisch 265 gelagert.
An dem dieser Welle entgegenge setzten Ende dieses Tisches ist eine zweite Welle 282 gelagert, die ebenso wie die Welle 252 ein Kettenradpaar 283, 284 trägt. Über diese Kettenräder laufen zwei Ketten 285, 286, deren Glieder Querstücke 287 tragen, welche mit Löchern 288 von quadratischem, sechseclzigem oder ähnlichem Querschnitt ver sehen sind. Weiterhin sind auf den Wellen 252, 282 zwischen den Kettenrädern 283, 284 Trommeln 289 gelagert, um welche ein in sich geschlossenes Band 290 herumgeht, das infolge seines Eigengewichtes die Löcher 288 in den Querstücken 287 abschliessen kann.
Zum Aufdrücken des Bandes 290 auf diese Querstücke können aber auch besondere Mittel vorgesehen sein. Das Band 258 und die Keten 285, 286 laufen mit gleicher Ge schwindigkeit um, wobei diese Geschwindig keit durch Verschieben des Riemens 236 auf den konischen Scheiben 235, 237 geändert werden kann.
Im Betrieb bewegt die Antriebswelle 232 die Bänder 258, 259, 290 mit gleicher Ge schwindigkeit. Weiterhin versetzt diese Welle den Tisch 265 in Wirkbewegungen, indem der oberste Teil der Wirkvorrichtung mittelst der Kurbelzapfen 276, 277 ange trieben wird. Dabei führt das rechte Ende des Tisches 265 kreisende Bewegungen aus, während das linke Ende dieses Tisches Gut weder kreisende oder ovale oder längliche hin- und hergehende Bewegungen macht, je nachdem wie der Kurbelzapfen 277 einge stellt ist.
Befinden sich nun abgeteilte Teig stücke auf dem Band 259, wobei die Stücke entweder von Hand oder mittelst einer der Teilvorrichtungen nach Fig. 5, 6, 10, 11 oder 12 und 13 abgeteilt sein können, so werden diese Teigstücke von den Löchern 288 der Querstücke 287 erfasst und dabei innerhalb dieser Löcher zwischen den beiden Bändern 259, 290 gewirkt, von denen das Band 259 die Teigstücke durch die Wirkvorrichtung hindurchfuhrt, während das Band 290 oben aufliegt. Zu Beginn des Wirkvorganges wer den die Teigstücke in runde Form überge führt.
Die Wirkbewegung kann dann bis zum Ende eine kreisende bleiben oder aber auch allmählich in eine ovale oder längliche Bewegung übergehen, was von der Stellung des Kurbelzapfens 277 abhängt. Zum Lang wirken wird der Zapfen 277 achsgleich zur Welle 273 eingestellt. Ovale Wirkbewegun gen werden erzielt, wenn der Zapfen 277 so eingestellt ist, dass sein Weg kleiner als der des Zapfens 276 ist. Die Zahl der Wirkbe wegungen kann durch Erhöhen oder Verin- gern der Geschwindigkeit der Förderbänder geändert werden, was durch Verschieben des Riemens 236 auf den konischen Scheiben 235, 237 leicht möglich ist.
Da die Zahl der Bewegungen des obern Teils der Wirkvor- richtung, nämlich des Tisches 265 und der von ihm getragenen Teile, unmittelbar von der Antriebswelle 232 abhängt und Stets gleich bleibt, so ist die Zeit, während wel cher die Teigstücke durch die Wirkvorrich tung hindurchgehen, kürzer oder länger, so dass die Anzahl der auf die Teigstücke aus geübten Wirkbewegungen geändert werden kann. Die Anzahl dieser Wirkbewegungen kann auch dadurch geändert werden, dass bei gleicher Fördergeschwindigkeit der Teig stücke die Zahl der Bewegungen des Tisches 265 und der mit ihm verbundenen Teile ge ändert wird.
Die gewirkten Teigstücke werden von dem Band 259 auf Platten oder Bretter ab gesetzt, die von dem Bande 258 durch die Maschine hindurchbefördert werden. In Fig. 19 bis 22 ist eine andere Aus führung dargestellt, die zwei bewegbare Wirkköpfe von einer Bauart enthält, die der jenigen nach Fig. 16 bis 18 ähnelt. Dabei ist der erste dieser beiden Wirkköpfe dazu bestimmt, die Teigstücke rund zu wirken, während der zweite Wirkkopf dieselben Stücke beim Wirken in längliche Form brin gen soll.
In dem Maschinengestell 301 ist eine Hauptwelle 302 gelagert, die eine Riemen scheibe 303, Kegelräder 304 und eine Stufen scheibe 305 trägt. Die Kegelräder 304 grei fen in Kegelräder<B>306</B> ein, die auf senkrech ten Wellen 307 festsitzen, welche an ihren obern Enden Kurbelzapfen 308 mit Kurbel zapfen 309 tragen. Die Kurbelzapfen 309 greifen in Bohrungen eines Tisches 310 ein. Auf diese Weise kann der Tisch 310 in krei sende Bewegungen versetzt werden. An einem von dem Tisch 31,0 nach unten ragen den Zapfen 311 greift ein Arm 312 an, der einen Schlitz 313 hat. In diesen Schlitz greift ein Zapfen 314 ein, der an einer im Gestell 301 gelagerten Querstange 315 befe stigt ist.
Das freie Ende des Armes 312 ist mittelst eines Bolzens 317 mit einem Arm 316 verbunden, der an einem Bolzen 318 an greift, welcher an einem Tisch 319 sitzt. Der Tisch 319 ist an dem Maschinengestell 301 so geführt, dass er nur Querbewegungen machen kann. Wird jetzt der Tisch 310 in kreisende Bewegungen versetzt, so wird der Tisch 319 durch die soeben beschriebene An triebsvorrichtung in hin- und hergehende Querbewegungen versetzt. Jeder Tisch 310, 319 hat vier Arme 299, die Lager für Quer wellen 320,<B>321</B> und 320', 321' enthalten. Um Walzen 298, 298', die auf diesen Wellen sitzen, sind in sich geschlossene Bänder 322, 322' herumgelegt, deren obere Teile durch Tische 323, 323'-unterstützt sind.
Die Stufenscheibe 305 ist durch einen Rie men 324 mit einer auf einer Welle 326 sitzenden Stufenscheibe 325 in Verbindung. Auf der Welle 326 ist eine Schnecke 327 be festigt, die mit einem Schneckenrad 328 in Eingriff steht. Das Schneckenrad 328 ist auf einer Welle 329 befestigt, die in der Längsrichtung der Maschine liegt und Ke gelräder 330, 331, 332 trägt. Das Kegelrad 330 ist in Eingriff mit einem Rade 333, das auf einer eine Walze 334 tragenden Welle 335 befestigt ist. Ein Kettenrad 336, das ebenfalls auf der Welle 335 sitzt, ist durch eine Kette 337 mit einem Kel tenrade 338 verbunden, das auf einer Welle 339 befestigt ist.
Diese Welle trägt eine Walze 340. Über die Walze 334 läuft ein Band 341, welches Backbretter oder -bleche 342 durch die Maschine führt. Über die Walze 340 läuft ein Band 343, das über eine Walze 39:4 und eine Schneide 345 geht.
Das Kegelrad 331 steht mit einem Kegel- rade 346 in Eingriff, das auf einer bieg samen oder gelenkigen Welle befestigt ist. An dem obern Ende der Welle 347 ist ein Kegelrad 348 befestigt, das mit einem Kegel- rade 349 in Eingriff steht, welches auf der die eine der Walzen 298 tragenden Welle 3?0 befestigt ist. Das Kegelrad 332 steht in Eingriff mit einem Kegelrade 350 auf einer biegsamen oder gelenkigen Welle 351. Am obern Ende der Welle<B>351</B> ist ein Kegelrad 352 befestigt, das in ein Kegelrad 353 ein greift, welches auf der die eine Walze 298' tragenden Welle 320' befestigt ist.
Auf dem Tisch 310 sind Wirkleisten 354 angeordnet, die oberhalb des Bandes 343 liegen und oben durch das Band 322 abgedeckt sind. Gleiche @i'irl;leisten 354' sind in dem Tisch 319 zwi schen den Bändern 34;3 und 343' vorgesehen. Die Welle<B>329</B> treibt die Bänder 341, 343 und 322 mit gleicher (xeschwindigkeit.
In der in Fig. 19 bis 22 dargestellten Ma schine sind Mittel zum Teigteilen der oben beschriebenen Art vorgesehen.
Im Betrieb der Maschine gelangen die ab geteilten Teigstücke auf das Förderband 343 und werden von diesem zu dem ersten Wirk kopf gebracht, in welchem sie zwischen den Leisten 354 hindurchgehen (Fig. 21). Nach dem die Teigstücke zwischen den Leisten 354 des ersten Wirkkopfes gewirkt sind, gelan gen sie zwischen die Leisten 354' des zweiten Wirkkopfes. Die Leisten 354, 354' führen dabei immer die gleichen Wirkbewegungen aus wie das obere Band 322, 392', ohne je doch mit ihm in der Förderrichtung mitzu gehen.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, sind die Wirkleisten mit zugeschärften En den versehen, so da.ss die Teigstücke gut zwi schen sie gelangen können. Während die Teig stücke im ersten Wirkkopf rund gewirkt werden, kann ihnen der zweite Wirkkopf ovale oder längliche Farm geben, weil er Hin- und Herbewegungen quer zu dem Bande 343 aus führt. Nach dem Hindurchtreten durch den wei Wirkkopf werden die gewirkten z iten Teigstücke auf den Brettern oder Platten 342 abgesetzt.
Zweckmässig sind die Leisten 354, 354' an ihren Unterkanten abgerundet, wie in Fig. 22 angegeben ist. Für gewöhnlich genügt das Eigengewicht der Bänder 322, 322' zur Aus übung des für das Wirken erforderlichen Druckes, unter Umständen können aber auch zusätzliche Druckmittel, beispielsweise zen, vorgesehen werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 19 bis ?2 bewegen sich die Tische 310, 319 in ent gegengesetzten Richtungen, was aber nicht zu beanstanden ist. Die Einrichtung kann jedoch auch so getroffen werden, dass die Tische sich gleichsinnig bewegen.
Die Fördergeschwindigkeit der Bänder 15 bes:w. <B>2</B>59, 343, 285 bis 288, 299 bezw. 322, 322' und die Geschwindigkeit der Wirk bewegungen der derartige Bewegungen aus fübrenden Teile 95 bezw. 285 bis 288, 290 bezw. 322, 322', 354, 354' sind bei den be schriebenen Maschinen unabhängig vonein ander verstellbar. Infolgedessen kann die Anzahl der auf ein Teigstück während der Bearbeitung innerhalb der Wirkvorrichtung ausgeübten Wirkbewegungen verändert wer den.
Während in, der Beschreibung besondere Ausführungsformen des Erfindungsgegen standes erläutert sind, ist die Erfindung doch nicht auf diese Ausführungsformen be schränkt, es können vielmehr in der gesam ten Anordnung der Teile und deren Ausfüh rung viele Änderungen Vorgenommen wer den, ohne da.ss damit der Rahmen der Erfin dung überschritten wird.