CH121093A - Selbsttätige Teigteil- und -Wirkmaschine. - Google Patents

Selbsttätige Teigteil- und -Wirkmaschine.

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CH121093A
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Kremmling Otto
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Kremmling Otto
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Description


  Selbsttätige     Teigteil-    und --Wirkmaschine.    Die Erfindung betrifft eine selbsttätige       Teigteil-    und -Wirkmaschine. Durch die Er  findung wird bezweckt, eine möglichst lei  stungsfähige Maschine zu schaffen, die fer  tig gewirkte     Teigstücke    von genau überein  stimmender Grösse und Beschaffenheit, sowie  genau gleichen vorher festgelegtem Gewicht  liefert, ohne dass der Teig in kleineren oder  grösseren Stücken oder Ballen vorher abge  wogen zu werden braucht.

   Die selbsttätige  dauernde Erzeugung derartig fertig gewirk  ter     Teigstückchen    ohne irgendwelches vor  hergehendes Abwiegen ist deshalb von beson  derer Bedeutung, weil dadurch die Leistungs  fähigkeit der Maschine ausserordentlich er  höht ist und ausserdem Berührungen des     Tei-          ges    mit der Hand völlig entfallen.  



  Zur     Erreichung    des angestrebten Ziels  ist zunächst auf eine Maschine an sich be  kannter Art zurückgegriffen worden, bei der  die abgeteilten     Teigstücke    auf einem     För-          derglied    abgesetzt werden, das sie der Wirk  vorrichtung zuführt.

   Eine derartige Ma  schine, die an sich für eine hohe Leistung  in ihren Grundzügen am geeignetsten ist, ist    durch die Erfindung in bestimmter Weise so  gestaltet worden, dass diese Leistungsfähig  keit aufs höchste gesteigert, eine ausseror  dentlich hohe Anpassungsfähigkeit der Ma  schine an die verschiedenen     Teigarten    und  die Möglichkeit gegeben ist, die beiden  Hauptteile der Maschine, nämlich die Teil  vorrichtung und die Wirkvorrichtung, so auf  einander abzustimmen, dass sie jeder für sich  und gemeinsam bei den verschiedensten Teig  sorten einwandfreie Arbeit liefern.  



  Wesentlich hierfür ist     zunächst,    dass der  Teig in der Teilvorrichtung gut durchge  arbeitet und dann nach aussen weiter beför  dert wird. Zu diesem Zweck werden erfin  dungsgemäss in der Teilvorrichtung minde  stens zwei gegenläufige Teilwalzen ver  wendet, die den Teig pressen und ohne Ge  fahr des     Klebens    weiter drücken. Die völlige .  Gleichmässigkeit der     Teigstücke    wird weiter  dadurch gewährleistet, dass der Teig in Kam  mern gedrückt wird, aus denen die einzelnen  Stücke reihenweise durch     Verdränger    hin  ausgeschoben werden.

   Dabei gelangen die       Teigstücke    auf ein Förderband, das im           Gegensatz    zu den Fördergliedern bekannter  Maschinen der hier in Betracht kommenden  Art dauernd läuft, und zwar auch während  des Wirkens, obwohl das Wirken auf diesem  Bande stattfindet. Das dauernde Laufen     des          Förderbandes    ist von Bedeutung, weil die Tä  tigkeit der Teilvorrichtung hierbei niemals un  terbrochen zu werden braucht und hierdurch  die Leistungsfähigkeit der ganzen Maschine  wesentlich erhöht und ein gleichmässiges Tei  len gewährleistet ist.

   Damit das Wirken auf  dem laufenden Förderband geschehen kann,  geht die     Wirkvorrichtung    erfindungsgemäss  während des     IATirkens    mit dem Förderband       rnit    und wird nach vollendetem     )Ä'irken    in  ihre Anfangslage über die     nächsten    Teig  <B>en</B>  zurückgeführt.

      Die Maschine nach der Erfindung kann       ferner    mit Einrichtungen versehen sein, um  nach Bedarf     Teigstücke    der verschiedensten  Grösse abteilen und wirken und die     Teig-          stiiche    dabei in verschiedene Formen     Über-          führen    zu können. Zu diesem     letztgenannten     Zweck ist die Möglichkeit gegeben, entweder  kreisrunde oder ovale oder längliche Wirkbe  wegungen auszuführen oder während des       Wirhens    vom Rundwirken auf das Oval- oder  Langwirken überzugehen.  



  Auf der Zeichnung ist die Maschine nach  der Erfindung in mehreren Ausführungs  formen beispielsweise veranschaulicht, wobei  noch andere Ausführungen der Teilvorrich  tung ebenfalls angegeben ist.     Fig.    1 ist eine  teilweise aufgebrochen und geschnitten ge  zeichnete Längsansicht einer ersten Ausfüh  rungsform der Maschine;     Fig.    2 eine teilweise  geschnittene Seitenansicht;     Fig.    3 ist eine  ähnliche Darstellung wie     Fig.    2 in grösserem       Massstabe    unter     Fortlassung    einer Reihe von  Einzelteilen;     Fig.    4 stellt eine Einzelheit in  Ansicht dar;

       Fig.    5 ist ein Längsschnitt  durch den obern Teil der Teilvorrichtung  nach der Linie     3-B    der     Fig.    3;     Fig.    6 stellt  eine Variante der Teilvorrichtung in der Art  der     Fig.    5 dar;     Fig.    7 ist eine     Seitsnansiebt     der     Wirkvorriohtung    in Richtung der Pfeile       nach    der Linie     C-D    der     Fig.    l;

       Fig.    8 und 9    zeigen     Einzelheiten    des Getriebes der Wirk  vorrichtung in Ansicht, Draufsicht. oder  Schnitt in grösserem     llassstabe;        Fig.    1.0 bis  <B>12</B> sind Längsschnitte ähnlich     Fig.    6 und  zeigen andere Varianten der Teilvorrichtung;

         Fig.    1.3 ist eine Einzelheit und zeigt die Vor  richtung     für    das     absatzweise    Drehen der in       I'i        g.    12 dargestellten Walzen;     Fig.    14 ist  eine teilweise im Schnitt dargestellte Einzel  ansicht einer Variante der Vorrichtung zur  Bewegung des     @#@"irkkopfes;        Fig.    15 ist eine  Draufsicht auf     Fig.    14;     Fig.    16 ist die  Längsansicht einer andern Ausführungsform  der Maschine, wobei die Teilvorrichtung  fortgelassen ist;

       Fig.    17 ist ein Schnitt nach  der Linie 17-17 der     Fig.    16;     Fig.    18 zeigt  in grösserem     Massstabe    eine Einzelheit der       Antriebsvorrichtung    für den Wirkkopf;     Fig.     19 zeigt noch eine weitere Ausführung der  Maschine, wobei die Teilvorrichtung eben  falls fortgelassen ist;     Fig.    20 ist en Teil  schnitt nach der Linie 21-21 der     Fig.    20;       Fig.    22 ist ein Teilschnitt in grösserem Mass  stabe nach der Linie 22-22 der     Fig.    21.  



  Das Untergestell 1 der ersten Ausfüh  rungsform der Maschine trägt die     Iiaupt-          welle    2 mit der Treibscheibe 3. Ein     auf    der  Welle 2 befestigtes Stirnrad 4 steht mit  einem Stirnrad ) in Eingriff, das auf einer  im Gestell 1 gelagerten Welle 6 fest ist. Die  Welle 6     trägt    eine Kurbelscheibe 7, ein  Kettenrad 8, zwei Daumenscheiben 9 und  zwei weitere Daumenscheiben 10.  



  Von dem Kettenrad 8 führt eine Kette 11  zu einem     Kettenrade        12,,    das auf einer Welle  13 sitzt. Diese Welle trägt eine Trommel  14 mit darumgelegtem Förderband 15 und  ein weiteres Kettenrad 16, von dem eine  Kette 17 zu einem gleich grossen     Kettenrade     18 führt. Das Kettenrad 18 sitzt auf einer  im Gestell 1 gelagerten Welle 19.  



  Die Kurbelscheibe 7 ist durch eine Kur  bel 20 mit einem Lenker 21 verbunden, der  auf einer Welle 22 sitzt. Die Welle 22 ist  im Gestell 1 gelagert und trägt einen Arm  23. In dem Lenker 21 ist ein Stein 24     mit-          telst    einer mit einem Handrad 25 versehenen           Spindel    26 in einer Führung 27 verschieb  bar. Mit dem Stein 24 ist eine Schubstange  28 verbunden, die an ein     Schaltklinkenge-          triebe    29 angreift. Das Getriebe 29 ist mit  einer Welle 30 verbunden, die in dem mit  dem Untergestell 1 verschraubten Obergestell  31 gelagert ist und eine Walze 32 mit zweck  mässig geriffelter Oberfläche trägt.

   In dem  Obergestell 31 sind zwei weitere, ziemlich  dicht     aneinanderliegende    Walzen 33, 34 im  Abstand von der Walze 32 gelagert. Die  Walzen 33, 34 sind erheblich schwächer als  die Walze 32. Alle drei Walzen sind durch  nicht dargestellte Stirnräder in der Weise  verbunden, dass die Walze 34 einerseits zur  Walze 33 und anderseits zur Walze 32 sich  nach den in     Fig.    5 eingezeichneten Pfeilen  gegenläufig drehen. Über den Walzen 32, 33,  34 befindet sich der     Aufgabetrichter    35 für  den Teig. Unten schliesst sich an die Walzen  32, 33, 34 ein Querstück 36 dicht an, dessen  Mittelöffnung 37 einen     Teigraum    bildet und  in trichterförmige Öffnungen 38 eines dar  unter liegenden Querstückes 39 übergeht.

    Unterhalb des Querstückes 39 liegt ein Zy  linder 40, dessen Achsstummel 41 in dem  Querstück 39 gelagert sind. Der Zylinder 40  ist hohl und hat in seinem Innern eine Rund  stange 42, in der zylindrische Kolben 43 be  festigt sind. Jeder Kolben 43 -ist in einer  quer durch den Zylinder 40 hindurchgehen  den Führung 44 verschiebbar. Die Führun  gen 44 schliessen sich     unten    an die Trichter  38 an. Die von den Kolben 43 freigelassenen  Teile der Führungen 44 bilden Kammern für  die Aufnahme von Teig.  



  Auf dem einen Achsstummel 41 des Zy  linders 40 sitzt lose ein Stirnrad 45, das mit  einem auf dem Achsstummel 41 - festen       Schaltklinkengetriebe    46 verbunden ist. In  das Stirnrad 45 greift eine Zahnstange 47  ein, an der auf der der Welle 22     befestigte     Arm 23     anfa.sst.    Eine Rolle 48 hält die Zahn  stange 47 in Eingriff mit dem     Stirnrad    45.  An Jedem Ende der Stange 42 ist ein zu den  Kolben 43 paralleler Bolzen 49 befestigt,  der unten und oben aus dem     Zylinder    40  herausragt. Die untern Enden der Bolzen 49    sitzen auf den obern Enden von Spindeln 50  auf, die im Untergestell 1 senkrecht auf- und  niederschiebbar sind. Hierzu dient ein Hand  rad 51, das auf einer im Gestell 1 gelagerten  Welle 52 sitzt.

   Die Welle 52 trägt zwei  Schraubenräder 53, die mit Schraubenrädern  54 in Eingriff stehen. Die Schraubenräder  54 sind als     Muttern    ausgebildet, die auf den  untern, mit Gewinde versehenen Enden der  Spindeln 50 sitzen. Oben liegen auf den Bol  zen 49 die untern Enden von Bolzen 55 auf,  die durch     Schraubenfedern    56 nach unten  gedrückt werden. Die obern Enden der Bol  zen 55 sind in Querstegen 57 geführt, die  durch senkrechte Stangen 58 mit im Unter  gestell 1 befindlichen Querstegen 59 'fest  verbunden sind. Die Querstege 59 sind     mit-          telst    Zapfen 60 im Untergestell 1 senkrecht  geführt und werden durch Schraubenfedern  61 nach oben gedrückt.

   Jeder Quersteg 59  trägt oben eine Rolle 62; die Rollen 62 lie  gen in der Bahn der auf der Welle 6 sitzen  den Daumenscheiben 10.  



  An den Spindeln 50 sind nach innen An  sätze 63 mit Führungen für Rollen 64 vorge  sehen, die an Hebeln 65 drehbar sind. Die  Hebel 65 sind an den obern Enden von     He.-          beln    66     angelenkt,    die mit ihren     untern    En  den auf einer im Untergestell 1 drehbaren  Stange 67 befestigt sind. An jedem Hebel  66 ist eine Rolle 68 drehbar. Die Rollen 68  liegen in der Bahn der Daumenscheiben 9.  Zwischen den beiden Hebeln 65 ist ein Draht  69 gespannt.  



  Auf der Welle 19, die ebenso wie alle  andern bisher erwähnten Teile der Maschine  mittelst der beschriebenen Verbindungen von  der Hauptwelle 2 aus     angetrieben    wird, sind  zwei     Kurvenscheiben    70 und zwei Nocken  scheiben 71 befestigt. Jede Kurvenscheibe  70 wirkt mit einer Rolle 72 zusammen, die  an einem Hebel 73 drehbar ist. Der Hebel  73 ist um einen Bolzen 74 am Gestell 1  drehbar und trägt an seinem obern Ende  einen Zapfen 75, an dem eine Gelenkstange  76     angreift.    Der Zapfen 75 ist mittelst  Handrad 77 und Spindel 78 in dem Hebel      73 verstellbar. Die beiden Gelenkstangen 76  greifen auf beiden Seiten an einen Tisch 79  an, auf dem das Förderband 15 aufliegt. Der  Tisch 79 ist auf Führungen 80 des Gestelles  1 verschiebbar.

   Am untern Ende des Hebels       73    greift eine starke Wickelfeder 81 an, die  mit ihrem andern Ende am Untergestell 1  befestigt ist.  



  Auf jeder der beiden     Nockenscheiben    71  liegt eine Rolle 82 auf, die unter einer  Schiene 83 liegt und an dieser drehbar ist.  Die Schiene ist mit ihrem andern Ende in  einem Bolzen 84 drehbar, der im Unterge  stell sitzt. Auf jeder Schiene 83 liegt eine  Rolle 85 auf, die am untern Ende einer senk  rechten Achse 86 drehbar ist. Die beiden  Achsen 86, die durch Federn 86' nach unten       gedrückt    werden und in Augen 87 des     Ti-          .ches    79 geführt sind, sind oben durch einen  Bügel 88 miteinander verbunden. In dem  Bügel 88 sind zwei Doppelarme 89 fest, die  an ihren Enden mittelst Federn 90 belastete       Druclzglieder    91 tragen.

   Diese     Druclzglieder     liegen auf dein Förderband 15 auf und  drücken dieses auf den Tisch 79 nieder.  



  Ton der Mitte des Bügels 88 hängt eine  Kette 92 herab, die den Wirkkopf 93 trägt.  Der Wirkkopf sitzt an einem Zapfen 94, an  dem die Kette 92 angreift,; und ist mit drei  Reihen von Wirknäpfen 95 versehen. Ferner  hat der     Wirkkopf    einen Stutzen 96 für den  Anschluss einer Leitung, aus der durch Öff  nungen 97 in den Wirknäpfen 95 Pressluft  unter diese gelangen kann. Diese Pressluft  soll während des     Wirkens    auf die feuchten       Teigstücke        geblasen    werden, um diese zu  trocknen, das Festkleben an den Wirk  näpfen zu verhindern und das Absetzen vom  Förderbande 15 zu erleichtern.  



  Auf einer im Untergestell 1 gelagerten       \Velle    98, die eine mittelst eines Riemens 99  für sich angetriebene Treibscheibe 100 trägt,  ist ein Kegelrad 101 befestigt, das in ein an  einer Welle 102 lose sitzendes Kegelrad 103  eingreift. Das Kegelrad 103 ist mit der  einen Hälfte     10.1    einer Kupplung verbunden,  deren andere Hälfte 105 auf der Welle 102         aufgefedert    ist. In die Kupplungshälfte 105       Breift    ein Hebel<B>106</B> ein, der -auf einer im Ge  stell 1 gelagerten Achse 107 sitzt. Das obere  Ende des     Kupplungshebels    108 ist abge  bogen und zwischen zwei Stiften 109 durch  geführt, die an der Schiene 83 befestigt  sind.  



  Die Welle 102 trägt ein Schraubenrad  110, das auf ihr längsverschiebbar ist und  in ein Schraubenrad 111 eingreift. Das  Schraubenrad<B>111</B> ist auf einer senkrechten  Welle 112 befestigt, die eine Scheibe 113  trägt. Die Welle 112 ist einem Bock 112'  gelagert, der an dem Tisch 79 befestigt ist  und auch die Lager für das Schraubenrad  110 trägt. Die Scheibe     1.13    ist an einem Teil  ihrer Umfläche mit einer     Aussparung    114  versehen und hat einen exzentrischen Zapfen  115, auf dem eine     Schwungscheibe    116 lose  drehbar ist. Die     Schwungscheibe    116 hat  einen exzentrischen     Zapfen    117, dessen Ex  zentrizität eben so gross ist wie die des       Zapfens    115.

   An der     Schwungscheibe    116  sitzen zwei Bolzen 118, 118', die in die Aus  sparung 114 der Scheibe 113 hineinragen.  Der Bolzen 118 sitzt fest in der     Schwung-          scheibe    16, während der Bolzen 118' darin  verstellbar ist.  



  An den als Kurbelzapfen wirkenden  Zapfen 117 greift eine Stange 19 an, die mit  ihrem andern Ende an einem Zapfen 119'       angelenkt    ist. Der Zapfen 1.19' sitzt an einer  Platte     1.20,    die in Führungen 121 einer Bar  überliegenden Platte 122 auf Kugeln 123 in  der Querrichtung der Maschine verschiebbar  ist. Die Platte 122 ist auf Kugeln 124 am  Tisch 79 in der Längsrichtung der Maschine  verschiebbar. Die untere Platte 120 trägt  einen nach oben über den Wirkkopf 93 hin  ausgeführten Bügel 125, der in der Mitte  eine Führung 126 für den Zapfen 94 des       Wirkkopfes    hat.  



  Die Kurbelstange 119 hat an ihrer Un  terseite eine     Schlitzführung    127 für eine  Rolle 128, die einen Zapfen 129 umgibt. Der  Zapfen 129 geht nach unten durch eine Füh  rung 130, die am Tisch 79 sitzt, und durch      eine am Gestell 1 befestigte Führung 131  hindurch. Der Zapfen<B>129</B> ist mit einem Ge  windeteil 132 versehen, auf dem zwischen  den beiden Führungen 130, 131 ein mit  Innengewinde versehenes Handrad 133 sitzt.  



  Wird nun der Teig in den Trichter 35 ge  füllt, so wird er von den Walzen 32, 33, 34  verfasst und nach unten gedrückt. Dabei wird  der Teig infolge der eigenartigen Walzenan  ordnung, bei der auf der einen Seite die  dicke Walze 32 und auf der andern Seite die  einander entgegenarbeitenden schwächeren  Walzen 33, 34 liegen, gut durchgearbeitet,  indem er einmal nach der einen, dann nach  der andern, dann wieder nach der ersten  Seite hin gedrückt und gewalkt wird. Alle  in dem Teig vorhandenen Luftporen werden  hierbei auf eine gleichmässige Dichtigkeit ge  bracht, gleichzeitig entweicht die überflüs  sige Luft zwischen den beiden Walzen 33,  34, sowie an den Austrittsstellen zwischen  den Walzen 32, 34 und dem     Querstück    36.

    Durch das Entfernen sämtlicher im Teige  vorhandenen überflüssigen Luft ist Gewähr  für genaues Abteilen des Teiges unter Inne  haltung genauester Gewichtsgrenzen der ab  geteilten Stücke gegeben. Die Drehung der  Walzen erfolgt dabei absatzweise durch die  Teile 6, 7, 20, 21, 24, 28, 29 und die die  Walzen untereinander verbindenden, nicht       dargestellten    Stirnräder.    Durch Verschieben des Steines 24 in der  Führung 27     mittelst    der Spindel 26 ist das  Mass der Drehung der Walzen einstellbar..

    Die Walzen sollen den Teig solange bearbei  ten und nach unten pressen, bis in dem sich  an die anschliessenden Raum 37 ein vollkom  mener Druckausgleich vorhanden ist, das  heisst bis die diesen Raum ausfüllende Teig  masse überall das gleiche spezifische Ge  wicht hat und an keiner Stelle Hohlräume  vorhanden sind. Die Walzen dienen also  nicht ausschliesslich zur     Teigzufuhr,    sondern  vor allem zum Durcharbeiten des Teiges in  einer möglichst vollkommenen Weise, damit  völlig gleichmässige und gleichartige Teig  stücke abgeteilt werden können.

      Der Teig wird nun durch die Trichter  38 hindurch in die Kammern 44     gedrückt.     Durch das Handrad 25 kann die Drehung der  Walzen 32, 33, 34 auf einfache Weise so  eingestellt werden, dass sie bestrebt     sind,     mehr Teig nach unten zu drängen, als in den  Kammern 44 Platz hat. Dadurch wird der  Teig weiter stark     zusammengepresst    und     eine     vollkommene Dichte des Teiges erzielt. Bei  der nächsten halben Umdrehung der Kurbel  welle 6 wird der Zylinder 40 um 180          ge  dreht. Hierbei wirken die Teile 6, 7, 20, 21,  <B>291,</B> 23, 47, 45, 46, 41 mit.

   Nunmehr stehen  die Kammern 44 mit dem in ihnen enthalte  nen Teig nach unten.     Unmittelbar    darauf lau  fen die Daumen 10 gegen die Rollen 62 und  drücken dadurch die untern Querstege 59  und die durch die Stangen 58 mit ihnen ver  bundenen obern Quersteg 57 mit den in     letz-          tern    steckenden Druckbolzen 55     nach    unten.  Dadurch werden die unter diesen liegenden  Bolzen 49 und mit     ihnen    die     .Stange    42 im       Innern    des Zylinders 40 von oben nach un  ten geschoben, wodurch die Kolben 43 in den  Kammern 44 ebenfalls nach unten gehen und  den Teig herausdrücken.

   Die     Teigstücke    134  fallen auf das     Förderband    15. Für den Fall,  dass die     Teigstücke    an den     Verdrängerkolben     43 kleben bleiben sollten, werden     sie    von dem  Draht 69 abgestrichen. Dieser Draht bewegt  sich unmittelbar     nach    dem Niedergehen der  Kolben 43 dicht unter diesen     hin,    was durch  die die Rollen 68 und damit die Hebel 66,  65 zur Seite drängenden Daumenscheiben 9  bewirkt wird.  



  Die Bewegung der Walzen 32, 33, 34  wird ebenso wie die     Steuerung    des Zylinders  40 und der     Verdrängerkolben    48 von den  Teilen 6, 7, 20, 21 abgeleitet     und    erfolgt  demnach in dem Sinne in     gegenseitiger    Ab  hängigkeit, dass die Walzen sich nur drehen  und nur dann auf den Teil einwirken, wenn  Teig in die Kammern 44 eintreten kann.  Hierdurch ist in Verbindung mit der An  ordnung des     Druckausgleichraumes    37 Ge  währ dafür gegeben, dass kein Totarbeiten  des Teiges seitens der Walzen 32, 33, 34  stattfinden kann, weil diese nur dann auf den      Teig einwirken, wenn dieser in der Lage ist,  nach unten auszuweichen.  



  Die Grösse der abzuteilenden     Teigstücka     134 ist durch     Änderung    der     Höhenlage    der  Spindeln 50 genau regelbar. Die Spindeln  50 werden durch Drehen des Handrades 51  nach oben oder unten verschoben und be  stimmen dadurch die Strecke, um welche die  Bolzen 49 mit der Stange 42 und den     Ver-          drängerkolben    43 durch die Bolzen 55 nach       unten    verschoben werden können. Infolge  dessen ist hierdurch ein unbedingt sicheres,  genau gleichmässiges Abteilen des     Teiges    ge  währleistet.  



  Das Querstück 39 mit dem Zylinder 40  ist auswechselbar, damit im Bedarfsfalle ein       Quersti!cl@    mit wesentlich grösseren Trichtern  38 und Zylinderkammern 44 eingesetzt und  dann entsprechend grössere     Teigstücke    abge  teilt werden können.  



  Die Zahl der mit der dicken     Walz;>        :?     zusammenwirkenden, dünneren Walzen 33,  34 kann zum Zwecke eines erhöhten Durch  arbeitens des Teiges noch erhöht werden. An  Stelle dieser Walzen können auch zwei in  gleicher Höhe liegende, gleich grosse Walzen  135, 136 Verwendung finden     (Fig.    6). Der  Hauptvorteil dieser Einrichtung dem ersten  Ausführungsbeispiel gegenüber besteht darin,  dass man mit ihr auch die allergrössten Teig  mengen genau abteilen und den     Pressdruck     noch wesentlich erhöhen kann. Diese     Walzer.     sind in den Querstegen 57 gelagert und ma  chen die Bewegungen dieser Querstege mit.

    Zu diesem     Zweck    sind ihre Achsen     durch     auf der Zeichnung nicht dargestellte Schlitze  in der Wand des Trichters 35 geführt. An  den Trichter 35 schliesst sich unten ein Raum  137 an, der einen rechteckigen Querschnitt  von der Grösse des Gesamtgrundrisses der  beiden dicht aneinander liegenden Walzen  135, 136 hat.

   Bei dieser Ausführung ver  schieben "sich die Walzen, zischen deren  Lagern Druckfedern 138 angeordnet sind,  gemeinsam mit den     Verdrängern    43 nach  oben oder nach unten und gehen dabei wäh  rend ihrer Aufwärtsbewegung unter der Wir-         kung    der Federn 138 in die mit gestrichelten  Linien angedeutete Lage auseinander, wäh  rend sie sich beim Niedergehen eng aneinan  der legen, wie mit ausgezogenen Linien in       Fig.    6 veranschaulicht ist.

   Bei ihrer Nieder  bewegung pressen die Walzen den Teig kräf  tig nach unten und in die Kammern 44 hin  ein, wobei sie von dem Augenblick ihres Ein  treibens in den Raum<B>137</B> an einen kolben  artigen Abschluss für diesen Raum bilden       und    bei ihrer     Weiterbewegung    als     Verdrän-          gerkolben    wirken.  



  Bei dieser Ausführung können die Wal  zen     137,,    136 dauernd umlaufen, ohne dass  eine ungünstige Einwirkung und das Totar  beiten von     Teigteilen    zu befürchten ist, wenn  die Walzen glatte Umflächen haben. Zum  Abteilen ganz zäher     Teigmassen    kann die  Dauer des Einpressens des Teiges in die       Teigkammern    dadurch verlängert werden,  dass die     Daumenscheiben    10 gegen solche mit  zum Beispiel um die Hälfte längerer Um  fläche ausgewechselt werden. Dadurch wird  die zum gleichmässigen Auspressen des     Tei-          ges    erforderliche     Pressdauer    erreicht.  



  Die auf das Förderband 15     gefallenen          Teigstücke    134 werden von diesem sich  dauernd bewegenden Band der Wirkvorrich  tung zugeführt und gelangen     unter    die Wirk  näpfe 95, die sich in einer später zu be  schreibenden \'eise auf sie setzen. Nach  Massgabe der Drehung der Welle 19 und der  auf dieser befestigten Kurvenscheiben 70,  gegen welche die Rollen 7?     anliegen,    gehen  die Hebel 73 unter Spannung der Federn 81  nach links     (Fig.    1). Dabei nehmen sie den  Tisch 79 mit, gegen den die     Druelzglieder    91  das     Förderband    15 fest andrücken.

   Dies ist       zweelzm.issig,        damit.    das Förderband völlig  glatt ist und keine eigenen Bewegungen  gegenüber dem Tisch 79 ausführt, während  die     Teigstücke    auf ihm gewirkt werden. Die       Geschwindigkeit    des Tisches 79 gleicht da  bei genau der Bewegungsgeschwindigkeit des       Förderbandes    15. Mit dem Tisch 79 bewegen  sich die einzelnen Teile der     Wirkvorrichtung     nach links, weil der diese haltende Bügel      125,<B>126</B> über die Platte 120 mit dem Tisch  verbunden ist.  



  Sobald die Rollen 72 an das Ende der  höchsten Stelle der Kurvenscheiben 70 ge  langt sind, werden sie von den Federn 81 mit  ihren Hebeln 73 nach rechts gezogen. Un  mittelbar vorher sind die Nocken der Schei  ben 71 unter die Rollen 82 getreten und  haben diese mit den Schienen 83 und den auf  diesen liegenden Teilen, nämlich den Rollen  85, Achsen 86 und dem Bügel 88 angehoben.  Dabei werden der Wirkkopf 93 durch die  Kette 92, sowie die     Andruckglieder    91 mit       emporgenommen.    Während des Beginnes des       Emporgehens    des Wirkkopfes 93 führt die  ser noch seine kreisenden Bewegungen aus,  wodurch das Abheben von den     Teigstücken          erleichtert    wird.

   Unmittelbar darnach hören  die kreisenden Bewegungen auf, weil die an  der     emporgehenden    Schiene 83 befestigten  Stifte 109 den Hebel 108 nach links drücken  und damit der Hebel 106 die Kupplung 105  aus der zweiten Kupplungshälfte 101 heraus  zieht.  



  Sobald der Tisch 79 und der Wirkkopf  93 mit den dazugehörigen Teilen unter der  Wirkung der Federn 81 nach rechts in ihre       :Anfangslage    gelangt sind, laufen die Rollen  82 von den Nocken der     .Scheiben    71 wieder  ab, so dass die Schienen 83 sich wieder sen  ken. Dadurch setzt sich einerseits der Wirk  kopf über die nächsten     Teigstückreihen    auf das  Förderband 15 wieder auf, während anderseits  die Kupplung 104, 105 wieder eingerückt  wird. Dann wird die Drehung der Welle  98 über die Welle 102 wieder auf die senk  rechte Welle 112 übertragen.

   Dadurch wird  die Scheibe 113 in Drehung versetzt, wäh  rend die auf ihr lose drehbare     Schwung-          scheibe    116 noch solange in Ruhe bleibt, bis  das eine Ende der Aussparung 114 der       Scheibe    113 an den Bolzen 118' stösst     (Fig.     9). Nunmehr wird auch die     Schwungscheibe     116 und der an ihr fest sitzende Kurbelzapfen  117 in Drehung versetzt, die durch die Kur  belstange 119 auf die Platte 120     und    durch  Vermittlung des Bügels 125 auf den Wirk-    kopf 93 übertragen wird.

   Der Wirkkopf     kann     hierbei kreisende oder auch beliebige andere  Bewegungen ausführen, weil die beiden auf  Kugeln laufenden Platten 120, 122, von  denen die eine in der Längsrichtung der     1VIa-          schine    und die andere quer dazu leicht be  weglich ist, jede beliebige Bewegung des  Wirkkopfes in der erforderlichen Richtung  zu lassen.  



  Wird die Kupplung 104, 105 ausgerückt,  so hört die Drehung der Welle 112 und der  Scheibe 113 auf, während sich die     Schwung-          scheibe    116 noch weiter dreht; bis der Zapfen  118 gegen das Ende der Aussparung 114  trifft. In dieser Lage der Teile befinden sich  die Achsen des Kurbelzapfens<B>1.17</B> und der  Welle 122 genau übereinander, so dass der  Wirkkopf mit den Wirknäpfen 95 genau die  richtige Mittelstellung einnimmt, um nach  dem Zurückgehen über die     Teigstücke_    der       nächsten    Reihen zu greifen.

   Diese Einrich  tung stellt ein überaus einfaches Mittel dar,  um bei     Wirkmaschinen    das     Stillsetzen    der  während des Wirkens bewegten Teile an der  genau richtigen Stelle, und zwar im Mittel  der Bewegungsbahn des Wirkkopfes zu er  reichen. Durch die     Verstellbarkeit    des An  schlages 118' ist die Möglichkeit gegeben, den  Hub des Kurbelzapfens 117 und damit die  Grösse der Wirkbewegungen des     Wirkkopfes     93 der Grösse der in der Teilvorrichtung ab  geteilten     Teigstück    134 genau anzupassen.  



  In der in     Fig.    8 dargestellten Lage der  Teile führt der Zapfen 119' und demgemäss  auch der damit verbundene Wirkkopf 93,  durch den Zapfen 129 gesteuert, kreisende  Bewegungen aus. Während der     Vlirkbewe-          gungen    verschieben sich der \fisch 79 mit der  darin befestigten Führung 130, der Bock  112' mit den von ihm gehaltenen Teilen  ebenso wie der Wirkkopf 93 nach links. Der  Zapfen 129 behält also während der ganzen  Dauer der Wirkbewegungen seine Lage  gegenüber dem Zapfen 11.9' bei, so dass die  Wirkbewegungen die gleichen bleiben.

   Wird  dagegen das Handrad 133 auf dem Gewinde  132 nach unten geschraubt, so ist der Zapfen      <B>129</B> an der am Gestell sitzenden Führung  131.     befestigt    und bleibt stehen, während sich  die übrigen Teile nach links     (Eig.        ö)    ver  schieben. Dadurch. wird die Entfernung des  Zapfens<B>129</B> von dem Zapfen 119' allmählich  kleiner. Hierbei geht die kreisende Bewegung  des Wirkkopfes allmählich in eine ovale  oder annähernd ovale über, um schliesslich  beim Zusammenfallen der Achsen beider  Zapfen<B>129,</B> 119' geradlinig zu werden.  



  Mit dieser Einrichtung ist die Möglich  keit gegeben, die Form der     Bewegungen    des       Wirkkopfes    einer     Wirkmaschine    zwischen  der kreisenden und der geradlinigen Bewe  gung beliebig zu ändern. Es ist hierbei mög  lich, entweder vom Anfang bis zum Ende  des     Wirkvorganges    die gleiche (kreisrunde  oder ovale oder geradlinige) Bewegung aus  zuführen oder von der kreisrunden in die  ovale oder darüber hinaus bis zur geradlini  gen Bewegung überzugehen.    In     Fig.    10     ist;    eine andere     Ausführung     der     Teigteilvorrichtung    veranschaulicht.

   Diese  Vorrichtung enthält einen Trichter 168, un  ter dem eine Walze 161 von grossem Durch  messer und zwei schwächere Walzen<B>162,</B>  <B>163</B> liegen. Die Walzen 161, 16' sind in den       Seitenwänden    des Trichters 168 gelagert,  während die Walze 163 in zwei     Winkel-          liebeln    161 drehbar ist, die ihrerseits um Bol  zen 165     geschwenkt    werden können und an  ihren Enden mit Schlitzen über Zapfen<B>166</B>  greifen. Die Zapfen 166 sitzen an Stangen  <B>167,</B> welche den Stangen 58     der    Ausführungs  form gemäss F     ig.    1. bis 9 entsprechen.

   Der  Oberteil der Vorrichtung,     insbesondere    der  Trichter 168 ruht auf Armen 1.69, 170, die  auf einer an dem Untergestell der Maschine  befestigten Säule<B>171</B> geführt sind. Auf     den     untern Arm 170 wirkt eine die Säule 171  umgebende Schraubenfeder 172, die bestrebt  ist, den Arm 170 in Berührung mit einem  auf der Säule 171 festen Bunde     .173    zu hal  ten.

   Das Querstück 159 ist mit einem nach  oben gerichteten     Ansatz    158 versehen, der in  einer im Querschnitt rechteckigen     Ausneh-          mung    157 eines Querstückes 175 senkrecht    verschiebbar ist.\ Im übrigen ist die Teilvor  richtung ebenso gebaut wie diejenige bei der  Ausführungsform nach     Eig.    1 bis 9.  



  lm Betriebe werden die Walzen 161, 162,       l63    in Richtung der in     Eig.    10 angegebenen  Pfeile gedreht. Dadurch wird der Teig aus  dein Trichter 168 in den     Ausgleichraum        17-1     gedrückt, worauf die Walze 163     mittelst    der       NVinkelliebel    161 und der Stange 167 gegen  die Walze 161     angelegt    wird, so dass der  Raum<B>174</B> oben     abgeschlossen    ist.

   Bei dieser  Stellung der Walze 1.63 wird die Vorrichtung  mit den Walzen 161 ,<B>162,</B> 163 und dem  Querstück 175     abwärtsbewegt,    wobei sich das       Querstück   <B>175</B> auf dem Ansatz 158 nach un  ten schiebt und der Teig in die Kammern 44  gedrückt wird. Nachdem der Trichter<B>168</B>  und die damit     verbundenen    Teile ihre Ab  wärtsbewegung vollendet haben, werden die  Stangen<B>167</B> wieder nach oben bewegt,     wobei     die Walze<B>163</B> von der Walze 161 abgezogen  wird.

   Durch die Abwärtsbewegung der an  geführten 'feile wird die Feder 172     zusain-          nien,edrückt.        Wenn    sich dann die     Stangen     <B>167</B> nach oben bewegen, so entspannt sich  die Feder 6 und drückt dabei die erwähnten  Teile in ihre Anfangsstellung zurück.  



  Bei der     Ausführung;    nach     Fig.    11 befin  det sich der Zapfen 40 in einer Kammer, die  zwischen dem auf dem Gestell 1 ruhenden       Querstücl@    185 und einem weiteren     Querstück     186 liegt. Das Querstück 186 -hat Seiten  wände 176 und eine senkrechte Kammer  181, die mit den     Kammern    44 des Zylinders  40 in Verbindung     stellt.        lnnerlialb    der Kam  mern 181 befindet     sich    ein     int    Querschnitt  rechteckiger Kolben 18?, der an seinem obern  Ende mit einem Bolzen 183 verbunden ist.

    Der Bolzen<B>183</B> ist. an einer Querstange 184  befestigt, die von den senkrechten     Stangen    7  gehalten wird. Die     Seitenwände    176 tragen  einen Trichter 179, der unten einen Austritts  kanal 180 nach der Kammer 181 hin hat. In  den Seitenwänden<B>176</B> sind eine dicke Walze  177 und eine dünne Walze 178 gelagert, die  in gegenläufige Drehung versetzt werden kön  nen. Der Kanal 180 ist durch einen Schieber      181' verschliessbar, der mit einer von irgend  einem Teil der Maschine gesteuerten Stange  1812 verbunden ist.  



  Im Betriebe wird bei dieser Vorrichtung  der Teig aus dem Trichter 189 durch die  Walzen 177, 178 in den Kanal 180 und von  diesem in die als     Ausgleichraum    wirkende  Kammer 181 gefördert. Nachdem genügend  Teig in die Kammer 181 gelangt ist, wird der  Kanal 180 durch den Schieber 181' geschlos  sen und der Kolben 182 abwärts bewegt, wo  bei der Teig in -die Kammern 44 gedrückt  wird.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    12  und 13 wird der Teig den Kammern 44     mit-          telst    Walzen 188, 189 zugeführt, die in von  dem     Querstück    191 nach oben gehenden     ZVän-          den    190 am untern Ende des Trichters l92  gelagert sind. Die Walzen 188, 189 sind mit  radialen Führungen 193 für Schieber 195,  sogenannte Flügelkolben, versehen. An den  beiden Enden sind diese Schieber     mittelst     Zapfen 196 in Kurvenführungen 197 gela  gert. Die Walzen 188, 189 sind durch Zahn  räder 198 untereinander verbunden und kön  nen mittelst eines mit der Welle 199 der  einen Trommel verbundenen Schaltgetriebes  gedreht werden.

   Dieses Getriebe besteht aus  einem Schaltrad 200 mit     Klinke    201, die an  einem Winkelhebel 202 sitzt. Dieser Winkel  hebel hat einen Schlitz 203, in den ein  Zapfen 204 eingreift, der an einer auf der  einen Stange 7 verschiebbaren Büchse 205  sitzt. Ein verstellbarer Ring 210 bestimmt  die Lage der Büchse 205 auf der Stange 7.  Auf dem obern Ende der Stange 7 sitzt eine  Feder 206, deren     Spannung    mittelst eines auf  dem mit Gewinde     versehenen    Ende 208 der  Stange 7 auf- und niederschiebbaren Hand  rades 207 eingestellt     wird.    -Das Schaltrad 200  ist durch eine Sperrklinke 209 gegen Rück  wärtsdrehung     gesichert.     



  Durch die Drehung der Walzen 188, 189  in Richtung der Pfeile werden die Schieber  195 innerhalb der Führungen 193 so bewegt,  dass sie aus den Umflächen dieser Walzen  heraustreten, wenn sie durch den untern Teil    des Trichters 192 und den     Ausgleichraum     211     hindurchgehen,    während sie auf dem  übrigen Teil ihrer Bahn innerhalb ihrer Füh  rungen verbleiben. Auf diese Weise erfassen  die Schieber 195 den Teig und drücken ihn  durch den Raum 211 nach unten in die Kam-     -          mern    44. Die Walzen werden mittelst des  Schaltgetriebes 200, 201 und der Stangen 7  absatzweise gedreht, wobei die Zugwirkung  dieser Stangen durch die Feder 206 auf den  Hebel 202 übertragen wird.

   Ist daher in dem  Raum 211 ein bestimmter Druck erreicht, so  ist die Feder 206 zusammengedrückt, so dass  jeder übermässige Druck innerhalb des Rau  mes 211 vermieden ist. Die Höhe des Druckes  kann durch das Handrad 207 eingestellt wer  den, so dass der elastische Druck im Aus  gleichraum stets die gewünschte     Flöhe    hat  und ein gleichmässiges Teilen des Teiges     er-          f        olgt.     



       Fig.    14 und 15 zeigen eine andere Aus  führung der Antriebsvorrichtung für den  Wirkkopf der in     Fig.    1 bis 9 dargestellten  Maschine. Während nach     Fig.    1 bis 9 der  Zapfen 129 in seiner Lage mittelst eines  Handrades     _133    festgestellt werden kann, ist  hier der Zapfen 215 an einem Schlitten 217  gelagert, der in einer Führung 218 -verschieb  bar ist. Der Schlitten 217 ist mittelst eines  Armes 219 mit einem Winkelhebel 220 ver  bunden, auf den eine     Nockenscheibe    221 ein  wirkt. Diese     Nockenscheibe    ist auf einer  Welle 222 befestigt. Der- Hebel 220 wird  durch eine Feder 223 mit der     Nockenscheibe     221 in Berührung gehalten.

   Die Welle 222  kann entweder von Hand oder durch einen  Maschinenteil gedreht werden. Durch die  Verschiebung des Schlittens 217 in der Füh  rung 218 wird die Form der beim Wirken  ausgeführten Bewegungen selbsttätig geän  dert, und zwar. von einer kreisenden über eine  ovale in eine, längliche Bewegung. Diese An  triebsvorrichtung zur Änderung der Form  der Wirkbewegungen kann bei jeder Maschi  nenart Verwendung finden.

      In     Fig.    14 und 15 sind die Teile, welche  den entsprechenden Teilen der Maschine nach           Fi.    1 bis 9 gleichen, mit denselben     Bezug-          ;n          zeichen    versehen, so dass hier die     Wirlzungs-          weise    der Vorrichtung nicht wiederholt     zti      -erden braucht.  



  In     Fig.    16 bis 18 ist eine weitere Aus  führungsform der Wirkvorrichtung darge  stellt. Dabei ist nur die Wirkvorrichtung  selbst veranschaulicht, während die Teilvor  richtung     fortgelassen    ist. Im allgemeinen wird  zusammen mit dieser Vorrichtung in einer  Maschine eine der beschriebenen Teilvorrich  tungen verwendet werden, wenn gleich die  Erfindung nicht auf die Benutzung der  Wirkvorrichtung zusammen mit einer dieser  Teilvorrichtungen beschränkt ist.  



  Die in den     Fig.    16 bis 18 dargestellte  Maschine unterscheidet sich von derjenigen  nach     Fig.    1 bis 9 hauptsächlich dadurch, dass  die eigentliche Wirkvorrichtung einen Wirk  kopf hat, der in Form eines Bandes ausge  führt ist, das um Walzen läuft und sich in  seinem untern Teil in gleicher Richtung und  Geschwindigkeit bewegt wie das die Teig  stücke der     'N#@Tirkvorrichtung    zuführende För  derband.  



  In dem Gestell 231 der Maschine ist eine  Hauptwelle 232 gelagert, die eine von einer  Kraftquelle aus angetriebene Antriebs  scheibe 233 hat. Ferner sind auf der Welle  232 ein Kettenrad 234 und eine lange ko  nische Riemenscheibe 235 befestigt. Die  Scheibe 235 ist durch einen Riemen 236 mit  einer entsprechenden langen Riemenscheibe  237 verbunden, die auf einer Welle 239  sitzt. Ein auf der Welle 239 festes Zahnrad  238 steht in Eingriff mit einem auf einer  Welle 241 festen Zahnrad 240. Auf der  Welle 241 sitzen ferner ein Kettenrad 242  und ein Zahnrad 243 fest. Das Zahnrad 243  steht in Eingriff mit einem Zahnrad 244,  das auf einer Welle 245 festsitzt. Das Ket  tenrad 242 ist durch eine Kette 247 mit  einem Kettenrad 248 auf einer Welle 248'  verbunden.

   Ein auf dieser Welle sitzendes  Kettenrad 249 steht durch eine Kette 250  mit einem     Kettenrade    251 in Verbindung,  das auf einer Welle 252 festsitzt. Ein Ket-         tenrad    246 auf der     @@'        elle    245 ist durch eine  Kette 253 mit Kettenrädern 254, 255 ver  bunden, die auf Welle 254'     bezw.    255'  sitzen. Diese     grellen    tragen Trommeln 256,  257 mit darumgelegten Förderbändern 258,  259. Das Band 258 dient zur Weiterführung  von Backplatten oder -brettern. Das Band  259 ist über Walzen 260, 260', 261 und     eine     Schneide 262 geführt.  



  Auf Konsolen 263, die seitlich von dem  Gestell 231 vorstehen, ist. ein Tisch 265 in  jeder Richtung beweglich gelagert, wobei  Kugeln 264 zwischen dem Tisch und den  Konsolen zur Verminderung der Reibung  eingeschaltet sind. In dem Gestell 231 sind  Wellen 266,<B>267</B> gelagert, die mit kurzen  Wellen 272, 273 durch Kegelräder 268, 270  und 269, 271 in     Antriebsverbindung    stehen.  Die Wellen 272, 273 sind in Querstücken  274, 275 gelagert. An dem Kegelrad 270 ist  ein Kurbelzapfen 276 befestigt, während das  Kegelrad 271 einen an ihm verstellbaren  Kurbelzapfen 277 trägt.

   Die Zapfen 276, 277  stehen mit dem Tisch 265 in Antriebsver  bindung, wobei der Zapfen 276 in eine zy  lindrische Bohrung des Tisches eingreift,  während der Zapfen 277 in einen Schlitz 278  fasst, der in der     Bewegaingsrichtung    des       obern    Förderbandes 259 verläuft. Die Wel  len 266, 267 werden von der Hauptwelle 232  aus mittelst Kettenräder 279, 280, einer  Kette 281 und des Kettenrades 234 angetrie  ben. Die Welle 252 ist auf dem Tisch 265  gelagert.

   An dem dieser Welle entgegenge  setzten Ende dieses Tisches ist eine zweite  Welle 282 gelagert, die ebenso wie die Welle  252 ein     Kettenradpaar    283, 284 trägt. Über  diese Kettenräder laufen zwei Ketten 285,  286, deren Glieder     Querstücke    287 tragen,  welche mit Löchern 288 von quadratischem,       sechseclzigem    oder ähnlichem     Querschnitt    ver  sehen sind. Weiterhin sind auf den Wellen  252, 282 zwischen den Kettenrädern 283,  284 Trommeln 289 gelagert, um welche ein  in sich geschlossenes Band 290 herumgeht,  das infolge seines Eigengewichtes die Löcher  288 in den     Querstücken    287 abschliessen  kann.

   Zum Aufdrücken des Bandes 290 auf      diese Querstücke können aber auch besondere  Mittel vorgesehen sein. Das Band 258 und  die     Keten    285, 286 laufen mit gleicher Ge  schwindigkeit um, wobei diese Geschwindig  keit durch Verschieben des Riemens 236 auf  den konischen Scheiben 235, 237 geändert  werden kann.  



  Im Betrieb bewegt die Antriebswelle 232  die Bänder 258, 259, 290 mit gleicher Ge  schwindigkeit.     Weiterhin    versetzt diese  Welle den Tisch 265 in Wirkbewegungen,  indem der oberste Teil der Wirkvorrichtung  mittelst der Kurbelzapfen 276, 277 ange  trieben wird. Dabei führt das rechte Ende  des Tisches 265 kreisende Bewegungen aus,  während das linke Ende dieses Tisches Gut  weder kreisende oder ovale oder längliche  hin- und hergehende Bewegungen macht, je  nachdem wie der Kurbelzapfen 277 einge  stellt ist.

   Befinden sich nun abgeteilte Teig  stücke auf dem Band 259, wobei die Stücke  entweder von Hand oder mittelst einer der  Teilvorrichtungen nach     Fig.    5, 6, 10, 11 oder  12 und 13 abgeteilt sein können, so werden  diese     Teigstücke    von den Löchern 288 der  Querstücke 287 erfasst und dabei innerhalb  dieser Löcher zwischen den beiden Bändern  259, 290 gewirkt, von denen das Band 259  die     Teigstücke    durch die Wirkvorrichtung  hindurchfuhrt, während das Band 290 oben  aufliegt. Zu Beginn des Wirkvorganges wer  den die     Teigstücke    in runde Form überge  führt.

   Die Wirkbewegung kann dann bis  zum     Ende    eine     kreisende    bleiben oder aber  auch allmählich in eine ovale oder längliche  Bewegung übergehen, was von der Stellung  des Kurbelzapfens 277 abhängt. Zum Lang  wirken wird der Zapfen 277 achsgleich zur  Welle 273 eingestellt. Ovale Wirkbewegun  gen werden erzielt, wenn der Zapfen 277 so  eingestellt ist, dass sein Weg kleiner als der  des Zapfens 276 ist. Die Zahl der Wirkbe  wegungen kann durch Erhöhen oder     Verin-          gern    der Geschwindigkeit der Förderbänder       geändert    werden, was durch Verschieben des  Riemens 236 auf den konischen Scheiben  235, 237 leicht möglich ist.

   Da die Zahl der  Bewegungen des obern Teils der Wirkvor-         richtung,    nämlich des Tisches 265 und der  von ihm     getragenen    Teile, unmittelbar von  der Antriebswelle 232 abhängt und Stets  gleich bleibt, so ist die Zeit, während wel  cher die     Teigstücke        durch    die Wirkvorrich  tung hindurchgehen, kürzer oder länger, so  dass die Anzahl der auf die     Teigstücke    aus  geübten Wirkbewegungen geändert werden  kann. Die Anzahl dieser Wirkbewegungen  kann auch dadurch geändert werden, dass bei  gleicher Fördergeschwindigkeit der Teig  stücke die Zahl der Bewegungen des Tisches  265 und der mit ihm verbundenen Teile ge  ändert wird.  



  Die gewirkten     Teigstücke    werden von  dem Band 259 auf Platten oder Bretter ab  gesetzt, die von dem Bande 258 durch die  Maschine     hindurchbefördert    werden.    In     Fig.    19 bis 22 ist eine andere Aus  führung dargestellt, die zwei bewegbare  Wirkköpfe von einer Bauart enthält, die der  jenigen nach     Fig.    16 bis 18 ähnelt. Dabei  ist der erste dieser beiden Wirkköpfe dazu  bestimmt, die     Teigstücke    rund zu wirken,  während der zweite Wirkkopf dieselben  Stücke beim Wirken in längliche Form brin  gen soll.  



       In    dem Maschinengestell 301 ist eine       Hauptwelle    302 gelagert, die eine Riemen  scheibe 303, Kegelräder 304 und eine Stufen  scheibe 305 trägt. Die     Kegelräder    304 grei  fen     in    Kegelräder<B>306</B> ein, die auf senkrech  ten Wellen 307 festsitzen, welche an ihren  obern Enden Kurbelzapfen 308 mit Kurbel  zapfen 309 tragen. Die Kurbelzapfen 309  greifen in Bohrungen eines Tisches 310 ein.  Auf diese Weise kann der Tisch 310 in krei  sende Bewegungen versetzt werden. An  einem von dem Tisch 31,0 nach unten ragen  den Zapfen 311 greift ein Arm 312 an, der  einen Schlitz 313 hat. In diesen Schlitz  greift ein Zapfen 314 ein, der an einer im  Gestell 301 gelagerten Querstange 315 befe  stigt ist.

   Das freie Ende des Armes 312 ist       mittelst    eines Bolzens 317 mit einem Arm  316 verbunden, der an     einem    Bolzen 318 an  greift, welcher an einem Tisch 319 sitzt.      Der Tisch 319 ist an dem Maschinengestell  301 so geführt, dass er nur Querbewegungen  machen kann. Wird jetzt der Tisch 310 in  kreisende Bewegungen versetzt, so wird der  Tisch 319 durch die soeben     beschriebene    An  triebsvorrichtung in hin- und hergehende  Querbewegungen versetzt. Jeder Tisch 310,  319 hat vier Arme 299, die Lager für Quer  wellen 320,<B>321</B> und 320', 321' enthalten. Um  Walzen 298, 298', die auf diesen Wellen  sitzen, sind in sich geschlossene Bänder 322,  322' herumgelegt, deren obere Teile durch  Tische 323,     323'-unterstützt    sind.  



  Die Stufenscheibe 305 ist durch einen Rie  men 324 mit einer auf einer Welle 326  sitzenden Stufenscheibe 325 in Verbindung.  Auf der Welle 326 ist eine Schnecke 327 be  festigt, die mit einem Schneckenrad 328 in  Eingriff steht. Das Schneckenrad 328 ist  auf einer Welle 329 befestigt, die in der  Längsrichtung der Maschine liegt und Ke  gelräder 330, 331, 332 trägt. Das Kegelrad  330 ist in Eingriff mit einem     Rade    333, das  auf einer eine Walze 334 tragenden Welle  335 befestigt ist. Ein     Kettenrad    336,  das ebenfalls auf der Welle 335 sitzt,  ist durch eine Kette 337 mit einem       Kel        tenrade    338 verbunden, das auf einer  Welle 339 befestigt ist.

   Diese Welle trägt  eine Walze 340. Über die Walze 334 läuft  ein Band 341, welches Backbretter oder  -bleche 342 durch die Maschine führt. Über  die Walze 340 läuft ein Band 343, das über  eine Walze 39:4 und eine Schneide 345 geht.  



  Das Kegelrad 331 steht mit einem     Kegel-          rade    346 in Eingriff, das auf einer bieg  samen oder gelenkigen Welle befestigt ist.  An dem obern Ende der Welle 347 ist ein  Kegelrad 348 befestigt, das mit einem     Kegel-          rade    349 in Eingriff steht, welches auf der  die eine der Walzen 298     tragenden    Welle       3?0    befestigt ist. Das Kegelrad 332 steht in  Eingriff mit einem     Kegelrade    350 auf einer  biegsamen oder gelenkigen Welle 351. Am       obern    Ende der Welle<B>351</B> ist ein Kegelrad  352 befestigt, das in ein Kegelrad 353 ein  greift, welches auf der die eine Walze 298'  tragenden Welle 320' befestigt ist.

   Auf dem    Tisch 310 sind Wirkleisten 354 angeordnet,  die oberhalb des Bandes 343 liegen und oben  durch das Band 322     abgedeckt    sind. Gleiche       @i'irl;leisten    354' sind in dem Tisch 319 zwi  schen den Bändern     34;3    und 343' vorgesehen.  Die Welle<B>329</B> treibt die Bänder 341, 343  und 322 mit gleicher     (xeschwindigkeit.     



  In der in     Fig.    19     bis    22 dargestellten Ma  schine sind Mittel zum     Teigteilen    der oben  beschriebenen Art vorgesehen.  



  Im Betrieb der Maschine gelangen die ab  geteilten     Teigstücke    auf das Förderband 343  und werden von diesem zu dem     ersten    Wirk  kopf gebracht, in welchem sie zwischen den  Leisten 354 hindurchgehen     (Fig.    21). Nach  dem die     Teigstücke    zwischen den Leisten 354  des ersten Wirkkopfes gewirkt sind, gelan  gen sie zwischen die Leisten 354' des zweiten  Wirkkopfes. Die     Leisten    354, 354' führen  dabei immer die gleichen     Wirkbewegungen     aus wie das obere Band 322, 392', ohne je  doch mit ihm in der     Förderrichtung    mitzu  gehen.  



  Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist,  sind die Wirkleisten mit     zugeschärften    En  den versehen, so     da.ss    die     Teigstücke    gut zwi  schen sie gelangen können. Während die Teig  stücke im ersten Wirkkopf rund gewirkt  werden, kann ihnen der zweite Wirkkopf ovale  oder längliche Farm geben, weil er Hin- und       Herbewegungen    quer zu dem Bande 343 aus  führt. Nach dem     Hindurchtreten    durch den       wei    Wirkkopf werden die gewirkten  z iten       Teigstücke    auf den Brettern oder Platten 342  abgesetzt.  



  Zweckmässig sind die Leisten 354, 354' an  ihren Unterkanten abgerundet, wie in     Fig.    22  angegeben ist. Für gewöhnlich genügt das  Eigengewicht der Bänder 322, 322' zur Aus  übung des für das Wirken erforderlichen  Druckes, unter Umständen können aber auch  zusätzliche Druckmittel, beispielsweise       zen,    vorgesehen werden.  



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    19     bis     ?2 bewegen sich die Tische 310, 319 in ent  gegengesetzten Richtungen, was aber nicht  zu beanstanden ist. Die Einrichtung kann      jedoch auch so getroffen werden, dass die  Tische sich gleichsinnig bewegen.  



  Die     Fördergeschwindigkeit    der Bänder  15     bes:w.   <B>2</B>59, 343, 285 bis 288, 299     bezw.     322, 322' und die Geschwindigkeit der Wirk  bewegungen der derartige     Bewegungen    aus  fübrenden Teile 95     bezw.    285 bis 288, 290       bezw.    322, 322', 354, 354' sind bei den be  schriebenen Maschinen     unabhängig    vonein  ander verstellbar. Infolgedessen kann die  Anzahl der auf ein     Teigstück    während der  Bearbeitung innerhalb der Wirkvorrichtung  ausgeübten     Wirkbewegungen    verändert wer  den.  



  Während     in,    der Beschreibung besondere  Ausführungsformen des Erfindungsgegen  standes erläutert sind, ist die Erfindung  doch nicht auf diese Ausführungsformen be  schränkt, es können vielmehr in der gesam  ten Anordnung der Teile und deren Ausfüh  rung viele Änderungen Vorgenommen wer  den, ohne     da.ss    damit der Rahmen der Erfin  dung überschritten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Teigteil- und -Wirkmaschine, bei der die abgeteilten Teigstücke auf einem Förderglied abgesetzt werden, das sie der Wirkvorrichtung zuführt, dadurch gekenn zeichnet, dass die Teilvorrichtung minde stens zwei gegenläufige Teilwalzen besitzt, die den Teig pressen und in Kammern drük- ken, aus denen die Teigstücke reihenweise durch Verdränger auf ein dauernd laufendes Förderband abgesetzt werden, und dass die Wirkvorrichtung während des Wirkens mit dem Förderband mitgeht,
    nach dem Wirken jedoch in ihre Anfangslage über die näch sten Teigstückreihen zurückkehrt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Antriebsvorrich tung für die Teilwalzen diese nach Mass gabe der Stellung der Kammern und de ren Verdränger absatzweise so bewegt. dass sich die Walzen nur drehen, wenn Teig in die Kammern eintreten kann, wobei zwischen Walzen und Kammern ein gemeinsamer Druckausgleichraum ein geschaltet ist. 2.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammern in einem drehbaren Zy linder liegen, der absatzweise gedreht wird, wobei die Verdränger in den Kam mern Bewegungen in der einen oder an dern Richtung ausführen. 3. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verdränger auf einer gemeinsamen Stange befestigt sind, die aus dem Zylinder radial herausragende Bolzen trägt, welche auf der einen Seite mit einer in der Höhe einstellbaren Un terlage zusammenwirken, deren Höhen luge die Grösse der abgeteilten Teigstücke bestimmt. 4.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass zwei gegenläufige Teilwal zen in einem Trichter und dem sich an schliessenden Druckausgleichraum in der Weise auf- und niederbewegbar sind, dass sie sich in dem Trichter voneinander entfernen, in dem Druckausgleichraum aber aneinanderlegen und dann einen kolbenartigen Abschluss auf diesem Raum bilden; 'wobei ihre Antriebsvorrichtung mit der Antriebsvorrichtung der Ver- dränger zwangsläufig verbunden . ist. 5.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die eine der gegenläufigen Teilwalzen (163, Fig. 10) kippbar ge lagert und gegen ihre Gegenwalze (161) anlegbar ist, wobei die Einrichtung so getroffen ist, dass die erstere Walze (163) den Ausgleichraum (174) beim Eintreten des Teiges in die Kammern oben ab schliesst. 6.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Druckausgleichraum mit einem besonderen Druckgliede (182) zum Auspressen des Teiges in die Kam- mern versehen ist, wobei zwischen dem Druckausgleichraum und den Teilwalzen ein Abschlussglied vorgesehen ist.
    7. Alaschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen Z und Ö, dadurch gekenn zeichnet, dass die gegenläufigen Teilwal zen mit radial in Führungen verschieb baren Schiebern versehen sind, die bei der Drehung der Walzen so gesteuert werden, dass sie den Teig aus einem Füll behälter entnehmen und in den Druck ausgleichraum; drücken, wobei sie den selben nach oben abschliessen. B. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen '?, 3 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die \Peilwalzen durch eine Feder im Sinne ihrer Drehrichtung derartig belastet sind, dass der 'feig in dem Druckausgleichrauin unter einstell barem elastischem Druck steht und in folgedessen gleichmässig geteilt wird. 9.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in eine Antriebsvor richtung für den Wirkkopf eine Einrich tung eingeschaltet ist, welche die beim Wirken bewegten Teile in :der Mitte der Bewegungsbahn der Wirkvorrichtung stillsetzt. 1.0. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die in Unteranspruch 9 genannte Einrichtung aus einem Kurbeltrieb be steht, dessen Kurbelzapfen auf einer Schwungscheibe ebensoweit exzentrisch sitzt wie ein Zapfen, um den die Schwungscheibe drehbar ist, aus einer weiteren Scheibe, die auf einer Treib- welle fest ist und eine Aussparung hat,
    mit deren Enden Anschläge an der Schwungscheibe in der Weise zusammen wirken, dass beim Aufhören der Antriebs bewegung die Achsen des Kurbelzapfens und der Treibwelle zusammenfallen. 11. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 9 und 10, daurch gekenn zeichnet, dass der eine der Anschläge der Schwungscheibe verstellbar ist, um den Hub der Kurbel und damit die Wirkbe- wegungen des Wirkkopfes der Grösse der Teigstücke anpassen zu können. 12.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 9 und 10, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kurbelstange des Kurbeltriebes uin einen Zapfen drehbar ist, der in einer Führung der Kurbel stange zwischen der Achse des Wirk kopfes und einer nach der Achse des Kur- belzapfens zu liegenden Stelle verschieb bar ist. 13. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 9, 10 und 12, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zapfen an einem dem Förderband beim Wirken eine Auf lage bietenden, mit dem Förderband beim -Wirken mitgehenden Tisch befestigt ist. 14.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 9, 10 und 12, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zapfen mit einer Kurvensteuerung versehen ist, die ihn zur Änderung der Form der Wirkbewegung selbsttätig verschiebt. 15. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Förder band, auf dem das Wirken der Teigstücke erfolgt, ein in sich geschlossenes oberes Band vorgesehen ist, dessen unterer Teil mit dem Förderband gleich läuft und da bei durch eine Antriebsvorrichtung in wirkende Bewegungen versetzt wird.
    <B>16.</B> Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die in Unteranspruch 15 genannte Antriebsvorrielitung derartig ausgebildet ist, dass sie dem einen Ende des genannten obern Bandes eine kreisende Bewegung erteilt und dabei das andere Ende dieses Bandes in eine kreisende oder längliche Bewegung versetzen kann. 17. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, da,ss das Wirken der Teigstücke zwischen dem Förderband, Längsleisten und dem obern Band erfolgt, wobei die Leisten die gleichen Wirkbewegungen ausführen wie das obere Befind, ohne mit ihm in der Förderrichtung mitzugehen.
    18. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 15 bis 17, dadurch ge kennzeichnet, daB die Fördergeschwin- digkeit der Bänder und die Geschwindig keit der Wirkbewegungen der diese Be wegungen ausführenden Teile unabhän- gig voneinander einstellbar sind, so daB die Zahl der auf ein Teigstück ausgeüb ten Wirkbewegungen veränderlich ist.
CH121093D 1925-07-11 1926-07-09 Selbsttätige Teigteil- und -Wirkmaschine. CH121093A (de)

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