CH121172A - Zweitaktverbrennungskraftmaschine mit Vergaser. - Google Patents

Zweitaktverbrennungskraftmaschine mit Vergaser.

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CH121172A
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CH
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pump
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piston
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combustion engine
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Morgan Alfred
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Morgan Alfred
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  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description


      Zweitaktverbrennungskraftniaschine    mit Vergaser.    Die     Erfindung    bezieht sich auf eine     Zwei-          taktverbrennungskraftmaschine        miteinem    Ver  gaser und je einer Pumpe für Luft und Brenn  stoffluftgemisch.

   Bei der Maschine gemäss  der Erfindung fördert die Luftpumpe vor,  während und nach der Förderung der Ge  mischpumpe Luft in den Arbeitszylinder und  führt der Ladung einen Zusatz von Verbren  nungsluft zu:  Die Zeichnung betrifft Ausführungsbeispiele  des Gegenstandes der Erfindung.     Fig.    1 bis  4 zeigen im Aufriss schematisch eine vertikale  Maschine in verschiedenen aufeinanderfolgen  den Stellungen;     Fig.    5 bis 10 sind Aufrisse  und Grundrisse von drei verschiedenen Ar  beitskolben;

       Fig.    11 ist ein Aufriss durch .den  obern Teil einer andern vertikalen     Maschine;          Fig.    12 ist ein     Gr_undriss    eines weiteren Aus  führungsbeispiels, und     Fig.    13 ist ein Längs  schnitt nach der Linie 13-13 von     Fig.    12.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1  bis 4 sind auf einem Kurbelgehäuse 15 die  einfach wirkenden Pumpenzylinder 16 und 17  und ein einfach wirkender Arbeitszylinder 18  nebeneinander angeordnet. Die Pumpenzylin-    der sind mit dem Arbeitszylinder derart in  einem Stück gegossen, dass die Zylinderräume  an der engsten Stelle nur durch eine einfache       Wand    voneinander getrennt sind. In dieser  befindet sich je ein     Überströmkanal    32     bezw.     33, die im Kompressionsraum der Pumpen  zylinder münden.

   Die Pumpenkolben 19 und  20 sind durch     Exzenterstangen    22, 24 mit  Exzentern 28, 29 der Kurbelwelle 31 verbun  den, deren     Kurbel    30 den Arbeitskolben 21  mittelst der Pleuelstange 23 antreibt. Die  Pumpenkolben 19 und 20     öffnen    in ihrer un  tern     Totpunktlage    einen     Einlasskanal    56     bezw.     57, von denen der eine, 56, mit der freien  Luft und der andere mit einem nicht gezeich  neten Vergaser verbunden ist. Sie besitzen       Abschrägungen    34     bezw.    35, so dass die Ka  näle 32 und 33 auch in der obern Totpunkt  lage der Pumpenkolben im Pumpenzylinder  ganz     offen    gehalten sind.

   Ihre Mündung im  Arbeitszylinder 18 wird vom Arbeitskolben  21 gesteuert, der in der untern     Totpunktlage     einen Kanal 36 mit ihnen in Verbindung setzt.  Vorher     öffnet    er einen Auspuffkanal 37 im  Arbeitszylinder.  



  Die Exzenter 28 und 29 sind so auf der      Kurbelwelle 31     aufgekeilt,    dass die Kolben  19 und 20 den     obern    Totpunkt erreichen,  nachdem der Arbeitskolben die untere Tot  punktlage bereits überschritten hat. Ausser  dem eilt der Kolben 19 der     Luftpumpe    16  dem Kolben 20 der Gemischpumpe 17 nach.  In der in     Fig.    1 gezeichneten Stellung hat  der Arbeitskolben 21 gerade den Auspuff 37  freigelegt; der grösste Teil der Abgase ent  weicht. In der in     Fig.    2 gezeichneten Stel  lung hat sich der Arbeitskolben 21 weiter  nach unten bewegt und die Pumpenkolben  haben ihre Aufwärtsbewegung fortgesetzt.

   Der  Kanal 36 hat den Kanal 32 der Luftpumpe  mit dem Arbeitsraum des Zylinders 18 ver  bunden, während der Zylinder 17 der Gemisch  pumpe noch nicht mit dem Arbeitszylinder  in Verbindung steht. Demgemäss strömt Luft  in den Arbeitszylinder 18, durch die die Ab  gase ausgespült werden. In der Stellung nach       Fig.    3 ist auch der Kanal 33 freigelegt, so  dass auch     Brennstoffluftgemisch    in den Ar  beitszylinder strömt. Die beiden Ströme von  Luft und Gemisch     treffen    im Kanal 36 auf  einander, so dass sie miteinander vermischt  werden.

   In der Stellung nach     Fig.    4 hat  der Arbeitskolben 21 seinen Kompressions  hub begonnen, während der Kolben 19 der  Luftpumpe den letzten Teil seines Druck  hubes vollführt und der Kolben 20 der Ge  mischpumpe bereits in seiner obern Totpunkt  lage angekommen ist. Der Kanal 33 ist gerade  abgeschlossen, während der Kanal 32 noch  offen ist. Infolgedessen strömt Frischluft in  das im Arbeitszylinder befindliche Brennstoff  luftgemisch, so dass dieses     durchwirbelt    wird  und Luft und Brennstoff sich gründlich mit  einander vermengen. Trotzdem der Auspuff  37 noch offen ist, während die Luft einströmt,  findet ein Abströmen von Gemisch infolge  der hohen Geschwindigkeit des Arbeitskolbens  nicht statt.

   Bei der weitern Aufwärtsbewe  gung des Arbeitskolbens 21 wird zunächst der  Kanal 32 in dem Augenblick geschlossen, in  dem der Kolben 19 in seinem obern Totpunkt  anlangt. Darnach wird der     Auspuff    37 ge  schlossen, worauf die Kompression, Zündung  und Expansion erfolgt.    Die Luft und das Gemisch kühlen den  Arbeitskolben 21 beim Eintritt in den Ar  beitszylinder und werden gleichzeitig vorge  wärmt und gründlich miteinander vermischt.  Beim Kolben nach     Fig.    5 und 6 sind die Ka  näle 40 und 41 für Luft und Gemisch von  einander getrennt und derart angeordnet, dass  das Gas gegen die Wand des Zylinders 18  strömt. Beim Kolben nach     Fig.    7 und 8 mün  den die getrennten Kanäle 42 und 43 für  Luft und Gemisch konzentrisch zueinander in  den Arbeitszylinder.

   Beim Kolben nach     Fig.     9 und 10 strömen Luft und Gemisch durch  den gleichen Kanal 44, der durch Löcher 45  im Kolben mit dem Arbeitszylinder in Ver  bindung steht.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    11  saugt die Gemischpumpe Luft durch einen Ver  gaser 54 und die Luftpumpe durch ein Regel  organ 55. Die Kanäle 50 und 51 münden  im Boden der Pumpenzylinder und führen  unmittelbar in den Arbeitszylinder. Der Ar  beitskolben 52 ist mit     Abweisern    53 versehen.  



  In     Fig.    12 und 13 ist eine vertikale Ma  schine dargestellt, bei der die Zylinder im  Grundriss in einem Dreieck angeordnet sind.  Der Arbeitszylinder 60 besitzt einen Aus  puffkanal 65 und steht mit den Pumpenzy  lindern 61 und 62 durch Kanäle 63 und 64  in Verbindung, die in den den Zylindern ge  meinsamen Teilen der Wandungen angeord  net sind. Der Auspuff erfolgt durch einen  Kanal 65, und Luft     bezw.        Brennst.offluftge-          misch    werden den Pumpenzylindern durch  Kanäle 66 und 67 zugeführt.  



  Der Kanal 63 steht in der obern Tot  punktlage des Kolbens 69 mit dem Kompres  sionsraum des Pumpenzylinders 61 durch einen  Kanal 68 im Kolben 69 in Verbindung, des  sen Mündung im Kolbenmantel höher ist als  die Mündung des Kanals 63 in der Kolben  führung. Ein ähnlicher Kanal, den die Zeich  nung nicht zeigt, ist in dem im Zylinder 62  angeordneten Kolben vorgesehen.  



  Die Kurbelwelle 70 im     Kurbelgebäuse    79  dreht sich in der Richtung des Pfeils ,x,  steht mit dem Kolben des Arbeitszylinders 60  durch eine Pleuelstange 72 in Verbindung      und treibt durch Zahnräder 74 eine Hilfs  welle 73, welche mittelst Kurbeln 76 und  Stangen 75 die beiden Pumpenkolben antreibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zweitaktverbrennungskraftmaschine mit ei nem Vergaser und je einer Pumpe für Luft und Brennstoffluftgemisch, dadurch gekenn zeichnet,, dass die Luftpumpe vor, während und nach Beendigung der Förderung der Ge mischpumpe Luft in den Arbeitszylinder för dert und dem Ladegemisch einen Zusatz von Verbrennungsluft zuführet. UNTERANSPRi7CHE 1. Zweitaktverbrennungskraftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft und das Gemisch dem Ar beitszylinder durch im Arbeitskolben vor gesehene Kanäle zugeführt- werden, die sich in der Mitte des Kolbens vereinigen und in den Arbeitszylinder münden.
    ?. Zweitaktverbrennungskraftmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Mündung der Kanäle in den Arbeitszylinder sieb artig ausgebildet ist. 3. Zweitaktverbrennungskraftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpenzylinder mit dem Arbeits zylinder ein Gussstück bilden und mit dem- Arbeitszylinder unmittelbar durch in ge meinsamen Wandteilen der Zylinder an geordnete Kanäle in Verbindung stehen. 4. Zweitaktverbrenuungskraftmaschine nach .
    Patentanspruch und Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Verbindungs kanäle (50, 51) zwischen den Pumpenzy lindern und dem Arbeitszylinder derart in die Pumpenzylinder münden, dass sie von den Pumpenkolben (19, 20) nie verdeckt werden. 5. Zweitaktverbrennungskraftmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 3 mit in der Kolbenführungsbahn in den Pum penzylindern mündenden Verbindungska nälen, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpenkolben mit einem Kanal versehen sind, der von der Stirnfläche des Kolbens zur Mantelfläche führt und dort eine Mün dung besitzt, die in achsialer Richtung län ger ist als die Mündung des betreffenden Verbindungskanals in der Kolbenführung.
CH121172D 1925-03-18 1926-03-17 Zweitaktverbrennungskraftmaschine mit Vergaser. CH121172A (de)

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