CH121180A - Verfahren und Vorrichtung zur Kraftübertragung. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Kraftübertragung.

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CH121180A
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Constantinesco George
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Constantinesco George
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  Verfahren und Vorrichtung<B>zur</B>     Kraftübertragung.       Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren und eine Vorrichtung, um von einer  treibenden Welle Kraft auf     eine    getriebene  Welle zu übertragen, und kann besonders bei  Lokomotiven oder andern Fahrzeugen oder  Anlagen, die durch Verbrennungsmaschinen,  Dampfturbinen, Elektromotoren oder derglei  chen angetrieben werden, angewendet wer  den.  



  Beim Verfahren wird gemäss vorliegender  Erfindung eine schwingende Bewegung, die  von der treibenden Welle herrührt,- aufge  teilt     in    Bewegungskomponenten derselben  Frequenz, wovon die eine Bewegungskompo  nente mindestens einer Masse eine schwin  gende Bewegung um eine Mittellage erteilt,  ohne dass Energie absorbiert wird, während  die andere Bewegungskomponente minde  stens' zwei Schaltmechanismen bewegt, wel  che Schaltmechanismen dabei im gleichen  Drehsinn wirksam     sind,    in Gegenüberstel  lung arbeiten und die Rotation der getrie  benen Welle bewirken.  



  Die     Vorrichtung        zur    Ausführung des  Verfahrens weist ein mit der treibenden  Welle verbundenes, um eine     Mittellage       schwingendes     Schwungelement    auf, dessen  Massenschwerpunkt in einem     Abstand    von  der mit der treibenden Welle verbundenen  Stelle des     Schwungelementes    liegt;

   ferne  besitzt die Vorrichtung ebenfalls mit dem       Schwungelement    in Verbindung stehende  Antriebsglieder, die an die im gleichen Dreh  sinn     wirksamen    Schaltmechanismen ange  schlossen sind, wodurch je zwei vom  Schwungelement herrührende Impulse wäh  rend jeder Schwingung in zwei aufeinander  folgende Impulse .umgewandelt werden, wel  che auf die     getriebene    Welle     im    gleichen  Drehsinn wirken.  



  Beispielsweise Ausführungsformen gemäss  der Erfindung sind auf beiliegenden Zeich  nungen dargestellt.  



  Die     Fig.    1 bis 5 zeigen schematisch fünf  verschiedene Vorrichtungen zur Ausführung  des Verfahrens;       Fig.    6 lässt schematisch     ]Kräfte    erkennen,  die bei einer sechsten Ausführungsform  wirksam werden;       Fig.    7 ist ein Kurvenbild, welches die  verschiedenen relativen Werte zwischen der       Geschwindigkeit    der Antriebswelle, dem      Drehmoment der getriebenen Welle und der  Geschwindigkeit derselben     erkennnen    lässt,  wenn das Drehmoment der Antriebswelle  konstant gehalten wird;

         Fig.    8 ist ein schematischer Aufriss eines  weiteren     Ausführungsbeispiels    der     Vorrich-          tung'          Fig.    9 ist ein Schnitt durch dasselbe;       Fig.    10 ist ein     Querschnitt    durch einen       angetriebenen    Rotor mit Schaltmechanismen;       Fig.    11 ist ein     Achsialschnitt    dazu;       Fig.    12 ist     ein    Schnitt durch eine andere  Ausführungsform der Schaltmechanismen;

         Fig.    13 ist ein Schnitt nach der Linie  13-13 der     Fig.    12;       Fig.    14 ist ein Aufriss mit abgenommenen  Kugelbahnen;       Fig.    15 ist     ein    Schnitt durch eine andere       Ausführungsform    der Vorrichtung zur       Kraftübertragung;          Fig.    16 ist eine seitliche Ansicht in teil  weisem Schnitt     nach    der Linie 16-16 der       Fig.    15;       Fig.    17 ist ein     Schnitt    nach der Linie  17-17 der     Fig.    15;

         Fig.    18 ist eine Ansicht einer andern  Ausführungsform der Schaltmechanismen;       Fig.    19 ist ein     achsialer        Schnitt    durch  eine mit solchen     Schaltmechanismen    ver  sehene     Vorrichtung    zur     Kraftübertragung;          Fig.    20 ist eine Draufsicht auf dieselbe  in teilweisem     Schnitt;          Fig.    21 ist eine Vorderansicht in teil  weisem Schnitt nach Linie 21-21 der       Fig.    19.  



  In dem Schema nach     Fig.    3 ist die trei  bende Welle 1 durch eine     Kurbel    2 und eine  Verbindungsstange 3 mit dem     Mittelpunks;     eines Hebels 4 verbunden, dessen unteres  Ende     mittelst    eines Gelenkes b an einen  Schwunghebel 5 angeschlossen ist, welcher       eine    Masse 6 trägt und bei 7 drehbar ge  lagert ist.

   Das andere Ende des Hebels 4 ist       mittelst    eines Gelenkes     a        durch    zwei Stan  gen 8 und 9 mit zwei Schaltvorrichtungen  verbunden, die     abwechselnd    auf den Rotor 10  in derselben Richtung drehend     wirken.       Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist  zum Beispiel folgende:  1. Der Hebel 4 führt     eine        schwingende,          angenähert        harmonische    Bewegung aus, die  von der     Rotation    der     treibenden    Welle 1,  zum Beispiel der Welle eines Motors, her  rührt.  



  2. Die schwingende Bewegung des Hebels  wird in zwei Komponenten aufgeteilt mit  gleichen Frequenzen, wie die schwingende  Bewegung des Hebels selbst, aber mit Am  plituden von     wechselnder    Grösse.  



  3. Die eine Bewegungskomponente be  wirkt eine um eine Mittellage schwingende  Bewegung der Masse 6.  



  4. Die andere Bewegungskomponente be  wirkt eine Bewegung von zwei Schaltklin  ken, die nur in einem     Drehsinn    wirksam  sind und die Rotation des Rotors 10 verur  sachen.  



  5. Das Verhältnis der Amplituden dieser  beiden Komponenten ändert sich mit dem       Torsionswiderstand    der getriebenen Welle  10. Ist dieser gross, so ist die Bewegungs  komponente der Masse 6 gross im Vergleich  zu derjenigen der Schaltklinken; ist der Tor  sionswiderstand der Welle 10 klein, so gilt  das Gegenteil.  



  6. Durch die schwingende Masse 6 wird,  abgesehen von der Reibung, keine Energie       absorbiert,    auch nicht durch irgend einen an  dern Teil der Vorrichtung.  



       .9        ..    Es sei vorausgesetzt, dass der Tor  sionswiderstand der getriebenen Welle 10  unendlich gross sei, oder wenigstens genügend  gross, um eine Rotation zu verhindern. In  diesem Fallist der Gelenkpunkt     a    fest, und  die ganze Bewegung der treibenden Welle 1  wird von der schwingenden Masse 6 aufge  nommen mit einer Frequenz, die mit der  Drehzahl der treibenden Welle überein  stimmt. Die Bewegungskomponente der  Schaltklinke ist dann 0.  



  B. Es sei vorausgesetzt, der     Torsions-          widerstand    der getriebenen Welle sei Null.  In diesem Fall ist der Gelenkpunkt b fest,  infolge der Trägheit der Masse 6. Der Ge  lenkpunkt a bewegt sich um den Gelenk-      Punkt b und die ganze Bewegung der,     tiei-          benden    Welle wird auf die Schaltklinken  mechanismen 8, 9 übertragen mit derselben  Frequenz, die die treibende Welle besitzt.  Die Bewegungskomponente der Masse 6 ist  dann 0.  



  Es ist leicht einzusehen, was in den zwi  schen diesen beiden Grenzfällen vorhandenen  Fällen eintritt. Es können beide -Bewegungs  komponenten nebeneinander existieren bei  verschiedener relativer Grösse derselben.  Wenn der     Torsionswiderstand    der getrie  benen Welle 10 gross ist, dann ist die Ampli  tude des Gelenkpunktes     a    klein und die  jenige der schwingenden Masse 6 ist gross,  doch nicht so gross, wie wenn die getriebene  Welle sich gar nicht dreht.  



  Je grösser die Amplitude des Gelenkpunk  tes a wird infolge einer Verminderung des       Torsionswiderstandes,    um so kleiner wird  diejenige der schwingenden Masse 6.  



  Die     Amplituden    der Bewegungskompo  nenten ändern sich also auf die beschriebene  Weise, aber die     Frequenz    ist immer gleich  und bestimmt durch die Drehzahl der trei  benden Welle 1.  



  Es ist ohne weiteres klar; -dass durch die  Schwingungen der Masse 6 praktisch keine  Energie verbraucht wird; man braucht nur  die kinetische Energie der Masse 6 zu be  trachten, und da diese Masse bei<B>-</B>jeder  Schwingung zweimal zur Ruhe     kommt;    ver  schwindet ebenso oft die     kinetische    Energie.  Es ist klar, dass bei der Verwendung eines       schwingenden    Gewichtes diesem- auch ein  kleiner Betrag von potentieller Energie er  teilt wird und dass diese potentielle Energie  nicht mit der- kinetischen Energie verschwin  det, so dass ein kleiner Energiebetrag wäh  rend der ganzen Dauer der Bewegung zu  rückbehalten-wird.

   Diese potentielle Energie  ist aber so     klein,.    dass sie vernachlässigt wer  den kann, und wenn die schwingende Masse  als ein in einem Schwerpunkt gelagertes  Schwungrad ausgebildet ist, so ist die po  tentielle Energie gleich 0.  



       In    der in     Fig.    1 dargestellten Anordnung  ist die Kurbel .2 der treibenden Welle 1 di-         rekt    mit einem     Schwunghebel    11' mit' uri  festem Drehpunkt verbunden, welcher Hebel  eine Masse 12 trägt. An einen Zwischen  punkt des Hebels sind - zwei Verbindungs  stangen 8, 9 angeschlossen, die als zwei nur  in einem Drehsinn wirksame Antriebsglieder  auf den Rotor 10 wirken.  



  Es ist ersichtlich, dass die vertikale  Schwingbewegung der Masse 12 unwesentlich  ist, wenn die Schwingungsamplitude der  Masse 12 beträchtlich ist im Vergleich zu der  Länge der Kurbel 2. Um die     Trägheitskräfte     auszugleichen, können zwei oder mehrere  der beschriebenen Systeme auf derselben       treibenden        und    getriebenen Welle befestigt  werden, wobei die Phasenwinkel zwischen  denn Kurbeln in entsprechender Weise zu  wählen sind.  



  Die Ausführungsform nach     Fig.    2 ist der  beschriebenen ähnlich, jedoch ist die Kurbel  2 mit einem Zwischenpunkt des Hebels 11  verbunden, während die Stangen 8 und 9 als  nur in einer Bewegungsrichtung wirksame  Antriebsglieder am obern Ende desselben an  greifen.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    4 ist  die treibende Kurbel 2 mit einem Ende eines  Schwinghebels 13 verbunden, welcher nahe  seiner     Mitte'mit    einer Kurbel 14 verbunden  ist, die an einem oszillierenden Schwungrad  15 sitzt, welches in diesem Falle als Masse  wirkt. Das andere Ende des Hebels ist durch       Stangen.    8 und 9 an zwei Schaltvorrichtun  gen für den Rotor angeschlossen.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    5 liegt die  Antriebswelle 1     rechtwinklig    zur getriebenen  Welle 16, und die Kurbel 2 ist durch eine  Stange 3 mit einem Ende des Schwinghebels  13 verbunden, welcher in der Mitte mit einer  Kurbel 14 der oszillierenden Schwungscheibe  15. verbunden ist. Das andere Ende des  Schwinghebels 1.3 ist durch die als Antriebs  glieder dienenden Stangen 8 und 9 mit den  beiden Schaltvorrichtungen verbunden.  



       "-    Bei dem Schema nach     Fig.    6 ist die trei  bende     Kurbel    2 durch eine Stange 3 mit dem  untern Ende des Schwinghebels 13 verbun  den, dessen oberes Ende mit einer Kurbel 14      vereinigt ist, welche sieh mit der oszillieren  den     Schwungscheibe    15 bewegt. Der Hebel  13 ist in seiner     Mitte    durch die Stangen 8  und 9 mit den beiden     Schaltvorrichtungen     für den Rotor 10 verbunden; in allen     Fig.    1  bis 6 sind die festen Drehpunkte mit 20 be  zeichnet.  



  Es ist ersichtlich, dass bei allen vor  beschriebenen schematischen Anordnungen  unter Vernachlässigung der Trägheit der  schwingenden Masse die Bewegung der trei  benden Teile unbestimmt ist. Es ist dem  gemäss notwendig, die     Stabilität    des Systems,  wenn es sich in Bewegung befindet, zu be  trachten, da bei inkorrekten Stellungen der  festen Achse und der beweglichen Gelenke  die Amplitude. der Schwingungen der       Schwungscheibe    oder der drehbar gelagerten  Masse das Bestreben hat, sich ins Unendliche  zu vergrössern, wodurch das ganze System  unstabil werden würde mit dem Ergebnis,  dass die     Gelenksverbindungen    zerrissen und  zerbrochen würden.  



  Um dies zu erläutern, sind in     Fig.    6  Kräfte, die in verschiedenen Teilen der Vor  richtung     wirksam    sind,     eingezeichnet.    Be  trachtet man die Gleichgewichtsstellung der  schwingenden     Schwungscheibe    15, so kann       gezeigt    werden,     da.ss    die auf die     Schwung-          scheibe    15 wirkende Komponente der Kom  pressionskraft, welche durch die Verbin  dungsstange 3 übertragen wird, immer zwi  schen den gestrichelt gezeichneten Linien     a1     und     ca,    sich befindet, während die auf die  Scheibe 15 wirkende Komponente der Zug  kraft,

   welche durch die Stange 3 übertragen  wird, immer     zwischen    den' Linien     a'    und     a.s     sein     wird.    Es     _    muss noch bemerkt werden,       dass    entgegengesetzte Kräfte in den Stangen  8 und 9 durch die Trägheit der leer zurück  gehenden Teile der Schaltmechanismen er  zeugt werden, und dass diese Kräfte stets  sehr klein sind im Vergleich zu den treiben  den Kräften.

   Infolgedessen werden bei dieser  Anordnung die Kraftkomponenten, welche  auf die     Schwungscheibe    15 einwirken, ab  wechselnd - nach links oder nach rechts und  immer nach einer Richtung verlaufen, die    von der Achse der     Schwungscheibe    weg ge  richtet ist, so dass die Stabilität des bewe  genden Systems aufrechterhalten     wird.     



  In     Fig.    7 sind die zwischen der Winkel  geschwindigkeit der getriebenen Welle, dem  Drehmoment der getriebenen Welle und der  Winkelgeschwindigkeit der treibenden Welle  vorhandenen Beziehungen für einen bestimm  ten typischen Fall     graphisch    dargestellt.  Wenn die Winkelgeschwindigkeit v der ge  triebenen Welle auf der     Abszissenaxe        ov     aufgetragen wird, so stellen die Ordinaten  der Punkte der Kurve z die zugehörigen  Drehmomente der getriebenen Welle dar; die,  entsprechenden Winkelgeschwindigkeiten der  treibenden Welle werden durch die Ordina  ten der Punkte der Kurve     u    dargestellt. Es  wird im -vorliegenden Fall angenommen, das  Drehmoment der treibenden Welle sei kon  stant gehalten. Wenn nun die.

   Winkel  geschwindigkeit v der getriebenen Welle sich  vergrössert, so nähert sich das Drehmoment  einem konstanten     Wert;    dies ist in der     Fig.    7  dargestellt durch den untern Teil der Kurve  z, welcher annähernd parallel zur Abszissen  age verläuft. Mit zunehmender Winkel  geschwindigkeit v nimmt auch die Winkel  geschwindigkeit der treibenden Welle zu,  und zwar proportional mit v,     wie    dies durch  den rechten Teil der Kurve     u    dargestellt ist.

    Bei niedriger Winkelgeschwindigkeit der     ge=          triebenen    Welle steigen sowohl die Winkel  geschwindigkeit der treibenden Welle, als  auch das Drehmoment der getriebenen Welle  rasch an, wenn die Geschwindigkeit der ge  triebenen Welle sinkt. Dies geht in der       Fig.    7 aus den steil ansteigenden Ästen der  beiden Kurven     u    und z hervor.  



  In den     Fig.    8 bis 11 ist ein konstruktiv  gehaltenes Ausführungsbeispiel dargestellt.  Der Antriebsmotor     treibt    die Welle a an,  welche eine Schwungscheibe b besitzt und  durch eine Stange c mit dem Mittelpunkt  eines Hebels d     verbunden    ist. Das obere  Ende -dieses- Hebels ist. bei e an     einem     schwingbaren Hebel     f    gelagert, der seiner  seits bei x gelagert ist     und    an seinem untern  Ende eine Masse     g    trägt.

   Das untere Ende      des Hebels ist durch zwei Paar Stangen- h, k  mit zwei Doppelarmen     d;   <I>m</I> verbunden, die  um     die    Achse des Rotors schwingen und als  Antriebsorgane der nur in einer Bewegungs  richtung wirksamen Schaltvorrichtungen die  nen. An den schwingenden Armen sind bei  <I>p</I>     i,        q1    in entsprechender Weise zwei kreis  förmige Rahmen<I>p</I> und<I>q</I> gelagert, welche  die Reibungsschuhe r, s     tragen    (Fix. 10).

    Diese ruhen auf dem Rotor auf der Umfangs  seite t und greifen     derartig    an dem Rotor an,  dass derselbe immer in der     Richtung    gedreht  wird, in welcher die Schuhe das Bestreben  haben, sich dem Rotor zu nähern, was des  halb eintritt, weil der Lagerzapfen jedes der  Schuhe am Rahmen und der Lagerzapfen  jedes Rahmens am treibenden     Arm    auf     einer     Linie liegen, welche nicht     durch    die Mitte  des Rotors geht.

   Ferner ist der Winkel zwi  schen den Durchmessern, auf welche diese  Lagerzapfen aufgesetzt sind,     kleiner    als der       Reibungswinkel    beim Anlassen mit dem be  sonderen Material, welches benützt wird, um  die     Oberfläche    der Schuhe und des Rotors     zü     bilden. Die untern Verbindungsstangen k  arbeiten unter Zugspannung und die obern  Stangen h unter Druck. Die Schuhe besit  zen eine Länge, welche fast ein Viertel des  Umfanges des Rotors umfasst. Die Federn     u     dienen dazu, die Schuhe     in    leichter Berührung  mit dem Rotor beim Leerlauf zu halten.

   Es  können auch in     ähnlicher    Weise angeordnete       Stifte    mit oder     ohne    Federn für denselben  Zweck benutzt werden, insbesondere dann,  wenn die     Angriffsfläche    der Schuhe durch  ein nachgiebiges Material, wie     Ferodo,    Leder  oder Gummi, gebildet wird.  



  Es ist ersichtlich, dass mit der     beschrie,          benen        Vorrichtung    die Drehung der     treiben-          den--Welle    eine Schwingung des Schwing  hebels<B>d</B> hervorruft, und dass diese Schwin  gung sowohl auf die Masse     g    durch den He  bel" f, als auch durch die Verbindungsstan  gen h, k auf die     Rotor-Antriebsvorrichtung     übertragen werden kann.

   Wenn die Ge  schwindigkeit der treibenden Welle ohne ent  sprechende Belastung der getriebenen Welle       grösser    wird, so - nimmt die Amplitude der         Schwingungen    der Masse g ab, und der Hub  der schwingenden Teile, welche durch die  Stange h und k angetrieben werden,     wird;     grösser; auf diese Weise steigt die Geschwin  digkeit des Rotors in bezug auf die der An  triebswelle.

   Wenn     die    Maschine bei einem  hohen     Widerstands-Drehmoment    an der ge  triebenen Welle angelassen wird,     beginnen     die -     schwingenden    Massen     unmittelbar-    mit  ihrer     maximalen    Amplitude zu schwingen  und erzeugen auf diese Weise grosse abwech  selnde, positive und negative Kräfte     in    den  Verbindungsstangen<I>h, k,</I> wobei diese Kräfte  proportional dem Quadrat der Geschwindig  keit der Antriebswelle     sind.    Infolgedessen  wird, wenn die Geschwindigkeit der An  triebsmaschine genügend gesteigert ist,

   das       Drehmoment    an der getriebenen Welle durch  den Antriebsmechanismus     überwunden,    und  die getriebene Welle beginnt sich zu drehen  bis zur richtigen Tourenzahl, wobei keine  Energie mit Ausnahme derjenigen verbraucht  wird, die durch Reibungen verloren geht.  Die getriebene Welle rotiert dann mit einer  entsprechenden Verminderung des Ausschla  ges des     schwingenden    Hebels f. -Die rela  tiven Werte der Geschwindigkeit und - des  Drehmomentes, die durch den Mechanismus  hervorgerufen, werden, sind annähernd aus  dem Diagramm (Fix. 7) zu ersehen.

   An  Stelle der beiden Schaltmechanismen können  zum Beispiel auch drei Mechanismen der be  schriebenen Art, die unter sich 120' Phasen  differenz aufweisen, vorgesehen werden; man  kann in     diesem    Falle eine fortlaufende Dreh  wirkung an Stelle einer     intermittierenden     Drehwirkung auf die getriebene Welle aus  üben. Ferner kann an Stelle eines schwin  genden Hebels feine oszillierende     Schwung-          scheibe    oder eine Masse beliebiger Form ver  wendet werden. .  



  Es ist ersichtlich, dass bei den     vorbe-          schriebenen    Ausführungsformen der Vorrich  tung eine     kleine    Vertikalbewegung der     Rö-          torachse    oder der Achse der Masse oder der  Achse der Antriebswelle einen sehr     kleinen          Einfluss    auf die     Bewegungsübertragung    der  Vorrichtung haben wird. Ferner ist gleich-      falls eine leichte Horizontalbewegung -dieser  Achsen zulässig. Eine abwechselnde Bewe  gung der     Rotorachse    in horizontaler Rich  tung kann nur eine leichte Veränderung der       Rotorgeschwindigkeit    erzeugen.

   Es ist des  halb möglich, bei einer solchen Vorrichtung       geringe        Veränderungen    der     Entfernungen     zwischen den Drehachsen der getriebenen  Welle, der     schwingenden    Masse und der trei  benden Welle zuzulassen. Dies ist ausser  ordentlich zweckmässig bei Verwendung einer  solchen     Vorrichtung    bei     Motorfahrzeugen,    da  in diesem Falle einzelne Teile der Vorrich  tung auch direkt auf den Laufrädern sitzen  können.  



  Bei der Ausführung der Schaltmechanis  men gemäss den     Fig.    12 bis 14 sind die Ver  bindungsstangen der Schaltmechanismen an  Stifte 21, 22 angeschlossen, welche durch       Schaltteile    23, 24 getragen werden, die um die  getriebene Welle 25 auf den Kugellagern 27  Schwingbewegungen ausführen können. Die       Friktionsschuhe    28, 29     sind    an Gelenkzapfen  30, 31 der     Platten    32, 33 gelagert, welche  selbst wieder an den     Rotorteilen    34, 35 bei  36 und 37     angelenkt    sind. Diese     Rotorteile     sind mit der     Rotorwelle    25 verkeilt.  



  Bei dieser Ausführungsform der nur in  einer Bewegungsrichtung wirksamen Schalt  mechanismen wird der obere, am Rotor ge  lagerte     Friktionsschuh    28 ergriffen und an  getrieben, wenn der     Schaltteil    23 sich in  Richtung des     eingezeichneten    Pfeils bewegt,  während der andere     Friktionsschuh,    29, des  Rotars durch den Schaltteil 24 ergriffen und  in derselben Richtung während der Rück  kehrschwingung des Schaltteils 23 gedreht       wird.     



  Bei der     Ausführungsform    der Erfindung  gemäss den     Fig.    15 bis 17 ist die Antriebs  welle durch eine Stange 41 mit dem einen  Ende des     Schwinghebels    42 verbunden, wel  cher aus Festigkeitsgründen gemäss     Fig.    17  aus zwei Teilen bestehen kann. Der Schwing  hebel ist bei 43 an den     Schwungscheiben    60       angelenkt,    welche um die Achse 40 schwin  gen. Das andere Ende, 44, des Schwing  hebels ist mit zwei Stangen 45 und 46 ver-         bunden,    welche die beiden     trommelförmigen     Teile 47 und 48 in Schwingung versetzen.

    Diese Teile sind mit einer zum Beispiel  durch einen Lederbelag gebildete Reibungs  fläche 49 versehen und treiben je einen     Ro-          torteil    56 an, welcher innerhalb je     eines    der       trommelförmigen    Teile vorgesehen ist. Jeder       Rotorteil    56 trägt ein Paar Reibungsschuhe  50, 51, die an den Enden von Gelenkstangen  52 und 53 gelagert sind, welche durch zen  trale Zwischenräume, die im     Rotorteil    vor  gesehen sind, hindurchgehen.  



  Bei dieser     Ausführungsform    ist die Rich  tung der Drehbewegung, mit welcher die       schwingenden    Teile 47 und 48 den Rotor an:  treiben, durch den Pfeil der     Fig.    15 wieder  gegeben.  



  Eine andere Ausführungsform der Schalt  mechanismen zeigt     Fig.    18. Diese ist beson  ders zweckmässig für die Übertragung und  verwendet zum Antrieb des Rotors Reibungs  platten. Die mit dem Schwinghebel verbun  denen Verbindungsstangen 61 und 62 sind  an den schwingenden     Schaltteilen    63, 64  durch Zapfen 65, 66 gelagert und erteilen  den     Rotorteilen    67, 68 eine Drehung vermit  telst der Reibungsplatten 69, 70, die auf ku  geligen Teilen 71 und 72 montiert sind.

   Der  Angriff der Schaltmechanismen zur Erzie  lung eines nur in einer Bewegungsrichtung  wirkenden Antriebs des Rotors wird durch  den Druck erzeugt, der durch die schwach  geneigten Stangen 73, 74 hervorgerufen  wird, die mit ihren einen Enden     vermittelst     Kugeln gegen die Reibungsplatten 69, 70  und die Teile<B>67,</B> 68 drücken, wobei die Teile  67 und 68 auf der getriebenen -Welle durch       Verstiftung    75 befestigt sind. Die Federn 76  und 77 sollen die Teile 69 und 70 in leichter  Berührung mit den schwingenden Teilen 63  und 64 während des Leerhubes halten.

   Die       wirksame    Reibungsfläche kann mit     einem     Ring aus Leder,     Ferodo,    Gummi oder einem       ähnlichen,    eine grosse Reibung erzeugenden  Material versehen sein.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    19,  20 und 21 trägt die treibende Welle 81     eine          Schwungscheibe    82 und ist durch eine Kur-           belstange    83 mit dem einen Ende eines  Schwinghebels 84 verbunden. Dieser Hebel  84 ist am andern Ende mit im wesentlichen  vertikal bewegten Stangen 85 und 86 ver  bunden, welche die Schaltteile 87, 88 antrei  ben, die ihrerseits zum Antrieb der Rotor  teile 89,<B>90</B> durch geneigte Stangen 91, 92  bestimmt sind, wie dies mit Bezug auf     Fig..     18 erläutert wurde.

   Der Hebel 84 ist bei     9$     an eine Kurbel 94 drehbar angeschlossen,        -elche    starr mit den     vertikälen        Hebeln.        915     verkeilt ist, die mittelst der Zapfen 96 an  feststehenden     Lagerböcken    9 7 drehbar ge  lagert     sind    und an ihrem     untern    Ende Mas  sen 98 tragen. Zur Ermöglichung der       Schwingbewegung    sind die verschiedenen La  gerflächen an den Enden der Verbindungs  stangen entsprechend gewölbt und so ausge  staltet, dass der nötige freie     Spielrauen    vor  handen ist.  



  Bei dieser Ausführungsform der Erfin  dung können auch, da alle Verbindungsstan  gen im wesentlichen zueinander parallel sind,       Schaltmechanismen    - verwendet werden, wel  che die zu treibende Welle in jeder Richtung  treiben können.  



  Die Vorrichtung gemäss der Erfindung  kann für     Kraftfahrzeuge    und andere Zwecke  benutzt werden, bei welchem es     erwünscht     ist,     ein.    Drehmoment an der getriebenen  Welle zu überwinden, welches zwischen sehr  weiten Grenzen sich ändert, und dies zwar       entweder        mit    einem konstanten oder einem  regelbaren Drehmoment der Antriebswelle.  



  Obwohl bei den beschriebenen Beispielen  im Beharrungszustand die Bewegung der  Schwingelemente annähernd harmonisch ist  und die     Bewegung    der getriebenen Welle  gleichförmig, werden die Stösse, welche im  Augenblick des Angriffes der Schaltmecha  nismen an die zu treibende Welle erwartet  werden müssen, in genügender Weise durch  die Vorrichtung aufgenommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur gräftübertragung von einer treibenden Welle auf eine getriebene Welle, gekennzeichnet dadurch, dass eine schwingende Bewegung, die von der treiben den Welle herrührt, aufgeteilt wird in Be wegungskomponenten derselben Frequenz, wovon die eine Bewegungskomponente min destens einer Masse eine schwingende Bewe gung um eine Mittellage erteilt, ' ohne dass Energie absorbiert wird, während die an dere Bewegungskomponente mindestens zwei Schaltmechanismen bewegt, welche -Schalt mechanismen dabei im gleichen Drehsinn wirksam sind, in Gegenüberstellung arbeiten und die Rotation der getriebenen Welle be wirken. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Kompo nente, welche die Schaltmechanismen be wegt, denselben eine schwingende Bewe gung erteilt. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, bei welchem Verfahren die treibende Welle " ortsfest gelagert ist und kontinuierlich rotiert, dadurch gekennzeichnet, dass die kontinuierliche Rotation der treibenden Welle in eine einem Schwunghebel mit geteilte schwingende Bewegung umge wandelt wird, wobei die schwingende Bewegung von der Welle aus auf einen Teil dieses Hebels übertragen wird, wäh rend ein zweiter Teil des Hebels mit einer um eine feste.
    Mittellage schwin genden Masse verbunden ist und ein drit ter Teil mit einem Paar von Schaltvor richtungen verbunden ist, durch welche positive und negative Bewegungsimpulse in auf die getriebene Welle wirkende. Drehimpulse von gleichem Drehsinn um gewandelt werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man zur Auf ' teilung der von der Antriebswelle abge leiteten schwingenden Bewegung in -die Bewegung der um eine Mittellage schwingenden Masse und die Bewegung der im gleichen Drehsinn wirkenden Schaltmechanismen einen, an einem sich bewegenden Punkt drehbar gelagerten Hebel verwendet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man zur Übertragung eines grösseren Torsions- momentes von einer treibenden Welle mit kleinerem Torsionsmoment und mit ständig rotierender Kurbel auf die ge triebene Welle schwingende Antriebs glieder und einen Hebel verwendet, der mit den Antriebsgliedern und der Masse verbunden ist, welche eine schwingende Bewegung ausführen kann, von deren Schwungmoment die Antriebsglieder ne gative und positive Impulse erfahren,
    und dass ferner die Antriebsglieder auf die im gleichen Drehsinn wirksamen Schaltmechanismen wirken, wobei die genannten Impulse in Drehimpulse von gleichem Drehsinn derart umgewandelt werden, dass die Frequenz der Bewegun gen der Antriebsglieder des Hebels und der Masse immer gleich ist der ganzen Drehzahl der Kurbel der treibenden Welle, und die Amplitude der Schwing bewegungen der Masse veränderlich ist und zunimmt mit einer Zunahme des Verhältnisses zwischen den Geschwin digkeiten der treibenden und der getrie benen Welle und abnimmt mit einer Ab nahme dieses Verhältnisses.
    PATENTANSPRUCH Il: Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens hach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die treibende Welle mit einem um eine Mittellage schwingenden Schwungelement verbunden ist, dessen Mas senschwerpunkt in einem Abstand von der mit der treibenden Welle verbundenen Stelle des Schwungelementes liegt, und dass An triebsglieder, die ebenfalls mit dem Schwung- element in Verbindung stehen, an die im gleichen Drehsinn wirksamen Schaltmecha nismen angeschlossen sind, das Ganze derart,
    dass je zwei vom Schwungelement herrüh rende Impulse während jeder Schwingung in zwei aufeinanderfölgende Impulse umgewan- delt wefden, welche auf die getriebene Welle im gleichen Drehsinne wirken. UNTERANSPRüCHE 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Antriebs glieder mit wenigstens einer Stelle des Schwungelementes unmittelbar verbun den sind, die in einem Abstand von der mit der treibenden Welle verbundenen Stelle des Schwungelementes liegt. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die treibende Welle mit einer Stelle eines Schwung hebels verbunden ist, welcher an einer andern Stelle die um eine Mittellage schwingende Masse trägt, wobei der He bel seinerseits an einer weiteren Stelle mit den im gleichen Drehsinn wirksamen Schaltmechanismen in Verbindung steht.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die trei bende Welle mit einer Verbrennungs- kraftmaschine verbunden ist und die im gleichen Drehsinn wirksamen Schalt mechanismen einen mit der getriebenen Welle verbundenen Rotor antreiben. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die treibende Welle annähernd mit der Mitte eines Schwinghebels verbunden ist, dessen eines Ende mit einem die schwingende Masse tragenden Schwunghebel verbun den ist, während das andere Ende durch zwei Stangen mit zwei im gleichen Dreh sinne wirkenden Schaltmechanismen ver bunden ist, welche auf einen mit der ge triebenen Welle verbundenen Rotor zwei Impulse von gleichem Drehsinn\ pro Um drehung ausüben. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1Z, da durch gekennzeichnet, dass eine auf der treibenden Welle sitzende Kurbel mit einem Teil eines Schwinghebels verbun den ist, der an einem um eine feste Achse oszillierenden Schwungrad drehbar ge lagert ist, und ein anderer Teil dieses Hebels durch die Antriebsglieder mit im gleichen Drehsinn wirksamen Schalt mechanismen verbunden ist, welche auf einem Rotor drehbar gelagert sind. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass eine Kurbel der treibenden Welle mit einem Ende eines Schwinghebels verbunden ist, der an einem um einen festen Punkt schwin genden und eine.
    Masse tragenden Schwunghebel drehbar gelagert ist, und dass der Schwinghebel an andern Stellen mit Antriebsgliedern verbunden ist, wel che zwei schwingende Elemente der Schaltmechanismen antreiben, die einen Rotor mittelst auf dessen Oberfläche kuppelnd wirkenden Gliedern bewegen.
    11. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zwischen schwingenden Elementen der Schalt mechanismen und der Oberfläche eines Rotors der getriebenen Welle Kupplun gen vorgesehen sind, welche vermittelst geneigter und an ihren Enden in Univer salgelenken gelagerter Verbindungsstan gen in der gleichen Bewegungsrichtung wirkend betätigt werden, wobei Mittel vorgesehen sind, um die Kupplungen im Eingriff zu halten.
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