CH121183A - Absorptionskühlapparat. - Google Patents

Absorptionskühlapparat.

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CH121183A
CH121183A CH121183DA CH121183A CH 121183 A CH121183 A CH 121183A CH 121183D A CH121183D A CH 121183DA CH 121183 A CH121183 A CH 121183A
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CH
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absorption
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Aktiebolag Platen-Munte System
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Platen Munters Refrig Syst Ab
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Description


      Absorptionskühlappar        at.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf     einen        Absorptionskühlapparat,    bei dem  ein Kältemittel in einem. Kocher ausgetrie  ben wird, um dann in. verflüssigter Form  einem Verdampfer zugeführt zu werden, in  welchem es in Gegenwart eines druckaus  gleichenden Hilfsmittels unter Wärmeauf  nahme aus der Umgebung zum Verdampfen  gebracht wird, welches Hilfsmittel durch  den Verdampfer und einen Absorber zirku  liert, in welch letzterem es in Berührung mit  der Absorptionsflüssigkeit gelangt.  



  Durch die Erfindung soll verhindert  werden, dass Dämpfe der Absorptionsflüssig  keit in den Verdampfer gelangen.  



  Um diesen Zweck zu erfüllen, ist gemäss  der Erfindung in einer zum Verdampfer füh  renden     Leitung    eine Kondensationsvorrich  tung für die Dämpfe der     Äbsorptionsflüs-          sigkeit    derart angeordnet,     dass    darin gebilde  tes Kondensat zu demjenigen Gefäss zurück  fliesst. aus welchem diese Dämpfe der ge  nannten Vorrichtung zugeführt werden. Der  Apparat ist zweckmässig luftgekühlt, indem    derselbe mit der atmosphärischen Luft aus  gesetzten Kühlflauschen versehen ist.  



  Durch die Erfindung wird es auch mög  lich, bei Apparaten, die beim normalen Be  trieb     durch    Kühlflüssigkeit gekühlt werden,  den Druck innerhalb des Apparates zu be  grenzen, wenn die Kühlung des Apparates  durch Kühlflüssigkeit aus     irgend    einem  Grunde aufhören würde. Dies kann dadurch  erreicht werden, dass die der atmosphärischen  Luft ausgesetzte Kühlfläche derart bemes  sen wird, dass die Kühlung durch Luft     hin-          reichend    ist.- um eine unzulässig hohe Druck  steigerung     innerhalb    des Apparates bei Auf  hören der     Kühlung    durch Kühlflüssigkeit  zu verhindern.  



  Die Erfindung soll     anhand    der beilie  genden Zeichnung     näher    beschrieben werden,  in welcher mehrere Ausführungsbeispiele des       Erfindungsgegenstandes    veranschaulicht sind.       Fig.    1 zeigt mehr oder weniger schematisch  einen     Absorptionskühlapparat    gemäss der Er  findung in einer ersten Ausführungsform;

         Fig.    2 ist ein     Querschnitt    eines) Teils des in           Fig.    1 dargestellten Apparates in grösserem       Massstabe;        Fig.    3 und 4 zeigen einander be  nachbarte Stauscheiben, die bei dem in     Fig.     1 dargestellten Apparat verwendet werden;

    in     Fig.    5, 6 und 7 ist eine andere Ausfüh  rungsform in verschiedenen Schnitten dar  gestellt, und     Fig.    8 stellt eine abgeänderte  Ausführungsform einer Einzelheit des Appa  rates dar;     Fig.    9 zeigt eine Abänderung des  in     Fig.    1 dargestellten Apparates;.     Fig.    10  zeigt eine weitere Abänderung, bei welcher  ein     Kühlwassermantel    verwendet wird.  



  In     Fig.    1 ist 10 ein Kocher, der Absorp  tionsflüssigkeit 11 enthält. Diese Flüssigkeit  enthält ein Kältemittel, zum Beispiel Am  moniak, aufgelöst. Der Kocher wird durch  einen elektrischen Heizkörper 12 erhitzt, der  sich in eine mit dem     Kochermantel    fest ver  bundene Tasche 13 erstreckt.     Ammoniak-          dämpfe    werden aus der im Kocher befind  lichen Lösung ausgetrieben und strömen  durch die Leitung 14 in den Kondensator 15  hinein, in welchem sie kondensiert werden,  wonach das Kondensat     durch    die Leitung 16  in den Verdampfer 17 einströmt. Der Kon  densator ist mit einem Kühlmantel 18 ver  sehen, durch welchen kaltes Wasser zum  Zirkulieren gebracht wird.  



  Dem Verdampfer wird in dieser Weise  flüssiges Ammoniak zugeführt; gleichzeitig  tritt auch ein Hilfsmittel, zum Beispiel Was  serstoff, in den Verdampfer durch die Lei  tung 19 ein, die mit dem Absorber 20 ver  bunden ist. Das Ammoniak wird im Ver  dampfer unter Diffundieren in den Wasser  stoff verdampft und nimmt hierbei Wärme  von der Umgebung auf, wodurch Kälte er  zeugt wird. Die dadurch gebildete Mischung  von     Ammoniakdämpfen    und Wasserstoff  strömt durch den Verdampfer herab     un7     durch die Leitung 9 in den untern Teil des  Absorbers.  



  Arme Absorptionsflüssigkeit wird dem  Absorber durch die Leitung 21 zugeführt.  Diese Absorptionsflüssigkeit, die bei Ver  wendung von Wasserstoff und Ammoniak  aus Wasser bestehen kann,     absorbiert    das       mmoniak,        äber    nicht den     Wasserzt,)f        "_'.       Reiche, mit     Ammoniak    gesättigte Absorp  tionsflüssigkeit verlässt den untern Teil des  Absorbers und strömt durch die Leitung 22  in den obern Teil der, Kochers hinein. Ein  Teil der Leitung 22 hat die Form eines  Schlangenrohres 23, das     den,    Heizkörper 12  umgibt und dadurch. erhitzt wird.

   Die Flüs  sigkeitsoberfläche ist zufolge der Wärmezu  fuhr zum Schlangenrohr 23 höher im Kocher  als im Absorber. Die arme Absorptionsflüs  sigkeit strömt daher unter     Einwirkung    der       Schwerkraft    vom Kocher zum Absorber.  



  Da Wasserstoffgas viel leichter als Am  moniakgas ist, wird eine Zirkulation vom  untern nach dem obern Teil des Absorbers,  durch die Leitung 19, vom obern nach dem  untern Teil des Verdampfers und zum Ab  sorber zurück zufolge. des Unterschiedes im  spezifischen Gewicht zwischen den verwen  deten Stoffen hervorgerufen.  



  Beim Absorbieren von     Ammoniakgas    im  Absorber wird Wärme abgegeben, die durch  den Kühlmantel 24 weggeführt wird. Die  Kühlmäntel     2-1    und 18 sind miteinander ver  bunden. Zwecks Verhinderung von Wärme  verlusten sind der Kocher 10, das Schlangen  rohr 23 und ein Teil der Leitungen 21 und  22 durch ein     wärmeisolierendes    Material 25  umgeben, wie in der Zeichnung dargestellt  ist. Der Verdampfer und der Absorber sind  mit tellerähnlichen Führungsplatten 28 ver  sehen, die     zur    Schaffung einer grossen     Ver-          dampfungs-        bezw.        Absorptionsfläche    dienen.  



  Die Leitungen 21 und 22 sind teilweise  so angeordnet, dass sie einen Temperatur  wechsler 31 bilden, dessen Zweck ist, Wärme  von der armen Absorptionsflüssigkeit auf die  reiche Absorptionsflüssigkeit überzuführen.  



  Bei Apparaten dieser oder ähnlicher Art  ist es sehr wünschenswert, dass keine Dämpfe  der Absorptionsflüssigkeit in den Ver  dampfen hineinströmen, da solche Dämpfe  ein Absorptionsmittel für das Kältemittel  bilden und die Verdampfung herabsetzen. Es  ist festgestellt, dass nur eine verhältnismässig  kleine Menge von Dampf der Absorptions  flüssigkeit ausreicht, um die Kühlwirkung  des Apparates erheblich herabzusetzen.

        Um eine Einführung von Absorptions  flüssigkeit in den Verdampfer vom Kocher  zu verhindern, ist die vom Kocher zum Kon  densator 15 sich erstreckende Leitung 14 in  wärmeübertragender Berührung mit einem  Kühlmittel     bezw.    mit der Aussenluft, ange  ordnet, so dass Dämpfe der     Absorptionsflüs-          si"-heit,    im vorliegenden Fall     Wasser,.kon-          densiert    werden, und die Leitung ist ferner  so angeordnet, dass' das Kondensat zum Ko  cher 10 zurückfliesst.

   Da die Absorptionsflüs  sigkeit einen höheren Siedepunkt als das       Kältemittel    hat, so werden bei einem gege  benen, Gesamtdruck im Apparat die Dämpfe  der Absorptionsflüssigkeit bei einer höheren  Temperatur als. die Dämpfe des     KäItemit-          tels    kondensiert. Es ist deshalb von grossem  Vorteil, für die Dämpfe der Absorptionsflüs  sigkeit ein anderes Kühlmittel, und zwar ein  Mittel höherer Temperatur, als das für die  Dämpfe des Kältemittels verwendete Kühl  mittel zu verwenden, da die Gefahr der Kon  densation eines Teils der Dämpfe des Kälte  mittels im Kondensator für die Dämpfe der  Absorptionsflüssigkeit dadurch erheblich ver  mindert wird.

   Wenn Wasser als     Kühlmittel     für das Kältemittel verwendet wird, ist es  deshalb gewöhnlich am zweckmässigsten, at  mosphärische Luft für die     Dämpfe    der Ab  sorptionsflüssigkeit zu verwenden.  



  Der in     Fig.    1 dargestellte Kondensator  für die Dämpfe der Absorptionsflüssigkeit  besitzt mehrere mit Flanschen versehene  Ringe 26, die auf die Leitung 14     aufgepresst     sind. -Diese Anordnung geht aus     Fig.    2 klar  hervor. Diese mit Flanschen versehenen  Ringe 26 bilden     Wärmestrahlungsflächen     und können selbstverständlich in verschie  dener Weise ausgeführt werden, indem nur  die Bildung einer grossen     Wärmestrahlungs-          fläche    und einer guten Berührung mit der  Leitung 14 wesentlich ist.

   Der mit diesen  Ringen versehene     Kondensator    ist der atmo  sphärischen Luft ausgesetzt, die somit die  Dämpfe der Absorptionsflüssigkeit konden  siert, die     etwaigenfalls    durch das verdampfte  Ammoniak mitgerissen worden sind;     wobei     das gebildete     Kondensat    durch die geneigte    Leitung in den Kocher zurückfliesst.

   Um,  zwecks Erhöhung der     Kondensationswir-          kung,    die Geschwindigkeit der Dämpfe in  dem Teil     der'Leitung    14 zu erhöhen, der von  den Ringen 26 umgeben ist, sind Stauschei  ben 1 und 2 (siehe     Fig.    3 und 4) innerhalb  der Leitung 14 vorgesehen, welche Scheiben  zweckmässig auch mit Ansätzen versehen  sind, die gegen die innere     Fläche    der Lei  tung anliegen. Jede dieser Scheiben ist mit  einem Loch 3 versehen, wobei die Löcher be  nachbarter Scheiben abwechselnd aneinander  gegenüberliegenden Seiten der Leitung an  geordnet sind, so dass, wenn der Apparat zu  sammengebaut ist, ein gewundener Weg für  die Dämpfe gebildet wird, wodurch die Kon  densationswirkung verbessert - wird.

   Die  Scheiben 1 und 2 sind in ihren untern Tei  len mit     Ausnehmuugen    4 versehen, die einen  Kanal für die kondensierte, zum Kocher zu  rückfliessende Absorptionsflüssigkeit bilden.  



  Die den obern Teil des Absorbers mit dem  obern Teil des Verdampfers verbindende Lei  tung 19 ist geneigt und ebenfalls als ein  Kondensator für Dämpfe der Absorptions  flüssigkeit ausgeführt" die     etwaigenfalls     durch den vom obern Teil des Absorbers  zum Verdampfer strömenden Wasserstoff  mitgerissen werden. Diese Leitung 19 ist mit       Wärmestrahlungsflanschen    26 versehen und  erstreckt sich in den Verdampfer in Form  eines     Spiralrohres    27. Beide diese Anordnun  gen dienen zur Kondensation der Dämpfe,  aber selbstverständlich kann auch nur die  eine derselben allein verwendet werden. Das  Rohr 27 bildet einen Kondensator zufolge  der niedrigen Temperatur des umgebenden  Raumes innerhalb des Verdampfers.

   Wenn  die Leitung 19 mit Flanschen 26 versehen  ist, ist es zweckmässig, innerhalb der Lei  tung strömungshemmende Mittel vorzusehen,  die wie in     Fig.    2 dargestellt, ausgeführt sein  können.  



  Eine weitere Ausführungsform des Kon  densators für die aus dem Kocher entwei  chenden Dämpfe der Absorptionsflüssigkeit  ist in     Fig.    5, 6 und 7 dargestellt. Dieser  Kondensator besitzt mehrere Ringe 33, die      mit radial angeordneten senkrechten Flan  schen versehen sind, die an den Ringen be  festigt oder mit denselben in einem Stück  ausgeführt sind. Die Ringe 33 sind auf einen  senkrechten Teil der Leitung 14     aufgepresst     oder aufgestochen. Stauscheiben 34 und 35  können wie in     Fig.    6 dargestellt angewendet  werden; aber häufig kann es zweckmässig  sein, ihnen die in     Fig.    8 dargestellte konische  Form zu geben, um die Zurückströmung der  Flüssigkeit zum Kocher zu erleichtern.  



  Abgesehen davon, dass die     Wärmestrah-          lungsflansehen    zur Kondensation verdampf  ter Absorptionsflüssigkeit dienen,, erfüllen  sie auch den Zweck, den Höchstdruck im  Apparate zu begrenzen. Der Höchstdruck  wird selbstverständlich erreicht, wenn die  Wärmezufuhr beibehalten wird, während die  Kühlflüssigkeit für den Absorber und den  Kondensator 15 abgestellt ist. Wenn die Zu  fuhr von Kühlwasser zufälligerweise aufhört  und der Kondensator 15 nicht mehr als Kon  densator wirken würde, während die Ver  dampfung von Ammoniak im Kocher durch  die Wärmezufuhr andauert, so würde der  ganze Apparat als ein Dampferzeuger von  stetig steigendem Druck arbeiten. Es ist nun  wünschenswert, eine Grenze für die Druck  erhöhung zu haben, über welche der Druck  nicht steigen kann.

   Die Gesamtfläche der  der Atmosphäre ausgesetzten Flanschen zu  sammen mit der Oberfläche aller andern Teile  des Apparates, durch welche Wärme an die       Atmosphäre    übergeführt wird, dienen zur  Erfüllung dieses Zweckes. Zur Bestimmung  der gesamten     Wärmestrahlungsfläche,    die  hierfür erforderlich ist, kann die folgende  Formel verwendet werden:         Q=k.   <I>Y.</I>     (tl-t,2).     In dieser Formel ist:

           Q    diejenige Wärmemenge, die dem Appa  rat durch den Heizkörper 12 oder irgend eine  andere     Wärmequelle    zugeführt wird,       1e    eine Konstante, und zwar der Wärme  durchgangskoeffizient, welcher für die oben  angegebenen     Verhältnisse    bekannt ist und  leicht bestimmt werden kann,    Y die der Atmosphäre     ausgesetzte    Ober  fläche des Apparates, von der ein grosser Teil  durch die Oberfläche der Flanschen gebildet  wird,       t,    die dem Druck des verdampfenden  Kältemittels, in diesem Falle demjenigen des       gesättigten        Ammoniakes,    entsprechende Tem  peratur,

   welcher Druck dem zulässigen  Höchstdruck des Apparates entspricht, und       t2    die höchste Temperatur der Atmo  sphäre, -bei welcher der     Apparat    noch arbei  ten wird.  



  Wenn der maximale Grenzdruck gegeben  ist,     kamt    die Temperatur     t.    leicht anhand       eines        Dampfdiägrammes    oder anderer be  kannter thermodynamischer Daten berechnet  werden. Wenn somit die Faktoren     Q,        k,        t,          und        il    bekannt sind, kann die Formel nach  Y gelöst werden.

   Wenn dann Y als eine be  stimmte Fläche, -zum Beispiel in Quadrat  zentimetern, erhalten wird, kann durch Rech  nung die Zahl der erforderlichen Flanschen  leicht bestimmt werden, wobei dem Teil des  Apparates, der ohne solche Flanschen ist  und durch welchen Wärme auch ausstrahlt,  Rechnung getragen werden soll. Wenn der  Apparat in solcher Weise mit der bestimm  ten Anzahl von Flanschen versehen ist, kann  der Druck im Apparat über den für die Lö  sung der Gleichung angenommenen Druck  nicht steigen. Um der Festigkeit des bei Her  stellung des Apparates verwendeten Mate  rials Rechnung zu tragen, kann ein     Grenz-          sicherheitsdruck    im voraus bestimmt werden,  der soweit unter der Bruchbelastung des Ma  terials liegt, dass keine unzulässig hohe  Drucksteigerung im Apparat eintritt.  



  Die in dieser Weise bestimmte Anzahl  von Flanschen kann     etwaigenfalls    für die  Kondensation der Dämpfe der Absorptions  flüssigkeit unnötig gross und sogar so gross  ausfallen, dass unter gewissen Verhältnissen  die     Ammoniakdä.mpfe    teilweise schon im  Kondensator der     Leitung    14 kondensieren und  zum     Kocher    zurückströmen, was natürlich  einen     Energieverlust    bedeutet.

   Um (lies zu  verhindern, kann der Überschuss an Wärme  stra.hlungsoberfläche über die für die Kon-           densation    der Dämpfe der Absorptionsflüssig  keit erforderliche Grösse hinaus in Form von  Flanschen 36     (Fig.    5) auf dem gegen den  Kondensator 15 geneigten Teil der Leitung  14 angebracht werden. Dadurch wird erreicht,       da,ss    eine etwaige Kondensation von     Ammo-          niakdämpfen    keinen Energieverlust verur  sachen kann, da das kondensierte Ammoniak  dem     Kondensator    15 -zuströmen wird.  



  Die oben beschriebene Sicherheitseinrich  tung ist praktisch geprüft worden, wobei es  sich herausgestellt hat, dass bei einer kon  stanten Wärmezufuhr und bei einer be  stimmten Anzahl von Flanschen gegebener  Grösse die Temperatur und der Druck auf eine  gegebene Höhe steigen werden, und dass keine  weitere Erhöhung möglich ist.  



  Ein Apparat. der beschriebenen Art wurde  beispielsweise wie folgt geprüft:  Der     Apparat    war mit keiner Isolierung  versehen und wurde mit der richtigen Lö  sung von Ammoniak in Wasser, sowie mit  Wasserstoff bis auf einen absoluten Druck  von 9 kg pro cm' gefüllt und wie gewöhn  lich angelassen. Der Druck wurde mit Hilfe  eines Manometers gemessen, das am Apparat  während der ganzen Probe beibehalten wurde.  Der Apparat arbeitete normal bei einem ab  soluten Druck von 12,5 kg pro cm'. Das  Kühlwasser für die den Absorber und den  Kondensator umgebenden Mäntel wurde dann  abgestellt, wobei der Druck bis, auf 18 kg  pro cm' stieg. Es stellte sich heraus, dass die  ser Druck einem Gleichgewichtszustand ent  sprach.

   Der     Apparat    wurde unter diesen Ver  hältnissen durch Wärmezufuhr, aber ohne  Wärmeabführung, während zwölft Stunden  betrieben. Dann wurden der Kocher und der       Temperaturwechsler    isoliert, während der  Verdampfer     unisoliert    beibehalten wurde.  Der absolute Druck stieg dann auf 23 kg pro       em2,    welcher Druck einem neuen Gleichge  wichtszustand entsprach. Die Temperatur  stieg im Kocher bis auf 122   C und im Ver  dampfer bis. auf 50   C. Die Zufuhr von elek  trischem Strom wurde zu 290 Watt gemes  sen.

   Nachdem der Apparat in dieser Weise    während zwölft Stunden gearbeitet hatte,  wurde das Kühlwasser aufs neue angelassen,  worauf der Apparat nach wenigen Minuten  seine normale Wirkung wieder aufnahm, was  dadurch festgestellt wurde, dass am     Ver-          dämpfer        Frostbildung    eintrat.  



       Fig.    9 zeigt eine     Ausführungsform,    bei  welcher Flanschen 26 an der Leitung 19 vor  gesehen sind, die sich aber nicht     in    den Ver  dampfer erstreckt. Bei dieser Ausführungs  form sind die strömungshemmenden     Fülh-          rungsscheiben    weggelassen.  



  Bei der in     Fig.    10 dargestellten Abände  rung ist die zwischen dem Absorber und dem  Verdampfer sich erstreckende Leitung 19 mit       einem    Kühlmantel 32 versehen, der mit dem  Kühlmantel 18 verbunden ist. Diese     Anord=          nung    wirkt selbstverständlich nicht als eine  druckbegrenzende Vorrichtung, sondern es  wird durch Verwendung des um die Leitung  19 herum angeordneten Kühlmantels .die  den Druck begrenzende     Wärmestrahlungs-          oberfläche    ausschliesslich auf die an der Lei  tung 14 angeordneten Flanschen beschränkt.

      Die     Wärmestrahlungsflanschen    können  auch an der Leitung 14 allein verwendet und  alle Kühlvorrichtungen an der Leitung 19  weggelassen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Absorptionskühlappärat, bei welchem ein Kältemittel in einem Kocher aus einer Ab sorptionsflüssigkeit ausgetrieben wird,\ um dann in verflüssigter Form einem Verdamfer zugeführt zu werden, in welchem es' in Gegenwart eines. druckausgleichenden Hilfs mittels unter Wärmeaufnahme aus der Um gebung zum Verdampfen gebracht wird, wel ches Hilfsmittel durch den Verdampfer und, einen Absorber zirkuliert, in welch letzterem es in Berührung mit der Absorptionsflüssig keit kommt, dadurch gekennzeichnet, dass in einer zum Verdampfer führenden Leitung eine Kondensationsvorrichtung für Dämpfe der Absorptionsflüssigkeit derart angeordnet ist,
    dass darin gebildetes Kondensat zu dezri- jenigen Gefäss zurückfliesst, aus welchem diese Dämpfe der genannten Vorrichtung zu geführt werden. UNTERANSPRüCHE 1. Absorptionskühlapparat gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensationsvorrichtung luftgekühlt ist, indem dieselbe mit der atmosphärischen Luft ausgesetzten Kühlflanschen versehen ist. 2. Absorptionskühlapparat gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensationsvorrichtung in der Verbin dungsleitung zwischen dem Kocher und dem Verdampfer angeordnet ist.
    3- Absorptionskühlapparat gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ' Kondensationsvorrichtung in einer Ver bindungsleitung zwischen dem Absorber und dem Verdampfer angeordnet ist. .1. Absorptionskühlapparat gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Kondensationsvorrichtung Stauscheiben an geordnet sind.
    5. Absorptionskühlapparat gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 1, der beim nor malen Betrieb durch Kühlflüssigkeit ge kühlt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die der atmosphärischen Luft ausgesetzte Kühlfläche derart bemessen ist, dass, wenn aus irgend einem Grunde die Kühlung des Apparates durch Flüssigkeit aufhören würde, die Kühlung durch Luft hinrei chend ist, um eine unzulässig hohe Druck steigerung im Apparate zu verhindern.
CH121183D 1925-07-13 1926-07-12 Absorptionskühlapparat. CH121183A (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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