CH121261A - Motorfahrzeug mit liegendem Motor. - Google Patents
Motorfahrzeug mit liegendem Motor.Info
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Description
Motorfalirzeng mit liegendem Motor. Die Erfindung bezieht sich auf Motorfahr zeuge mit liegendem Motor nach Hauptpa tent.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungs form des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 im wesentlichen einen Längsschnitt durch das Motorgehäuse des Motorfahrzeuges, Fig. 2 einen Längsschnitt durch das C'e- triebegehäuse des Motorfahrzeuges ; Fig. 3 einen Schnitt nach 3-3 der Fig. 2, von oben gesehen, und Fig. 4 einen Schnitt nach 4-4 der Fig. 2, von links gesehen.
Ferner zeigt im kleineren Massstäbe: Fig. 5 das Motorfahrzeug in Seitenan sicht, und "Fig. 6 die zu Fig. 5 gehörige Oberansicht, teilweise im Schnitt.
A ist der Zylinderkopf, B der Zylinder und C das Kurbelgehäuse des liegenden Motors. Der Zylinder B und das Kurbelgehäuse<B>0</B> bilden mit einem zur Aufnahme des Kühl wassers für den Zylinder dienenden Behälters D und einem Brennstoffbehälter E, der auch, wie auf der Zeichnung angegeben, als beson derer Teil hergestellt werden kann, als ein ziges Gussstück. Der Wasserbehälter D er streckt sich oberhalb des Zylinders B und des ganzen Kurbelgehäuses C entlang. Der Brennstoffbehälter E ist oberhalb des Wasser behälters D angeordnet und von diesem durch eine Wand d 1 getrennt.
An die, hintere Wand dieses Gussstückes ist das Getriebegehäuse angesetzt, das in einen das Wechsel- und Wendegetriebe aufnehmenden Teil Fund einen die hintere Radachse 111 und ein Differential getriebe in' aufnehmenden Teil G unterteilt ist. Ferner ist an. der hintern Wand des Gussstückes ein Stutzen d 2 angebracht, der ein Luftzuleitungsrohr d 3 trägt, während an der vordern Wand ausser dem Zylinderkopf .1 ein Einfüllstutzen d4 für das Kühlwasser angeordnet ist. Auf dem Teil F ist der Lenk stock f 1. für die Lenkvorrichtung befestigt, in dem die Steuersäule H gelagert ist.
Der untere Teil der Steuersäule trägt eine Schnecke hl, die mit einem Schneckenrad h 2 in Ein griff steht. Das Schneckenrad sitzt auf einer im Gehäuseteil .F gelagerten senkrechten Welle<I>h 3,</I> auf der ein Hebelarm<I>h 4</I> befestigt ist, an dem die Stossstange h 5 angreift. Die ganze Lenkvorrichtung ist somit bis auf die Stossstange am Gehäuseteil F gelagert.
Der Antrieb des Fahrzeuges erfolgt von der Kur belwelle K des Fahrzeuges aus auf die hin tere Achse M des Fahrzeuges unter Vermitt lung von Stirnrädern<B><I>k l,</I></B><I> k 2,</I><B>k s,</B> k4, des auf drei Vorwärtsgänge und einen Rückwärtsgang schaltbaren Wechsel- und Wendegetriebes, zweier Stirnräder<I>k 5</I> und lc E und des Diffe rentialgetriebes m1. Die Räder des Wechsel- und Wendegetriebes sind sämtlich im Gehäuse teil .F' gelagert.
Für die Schaltung des Wech sel- und Wendegetriebes auf die verschiedenen Geschwindigkeitsstufen und den Rückwärts gang sind in dem Gehäuseteil F zwei Stangen N1 und N2 verschiebbar gelagert, auf denen je ein Arm n s befestigt ist. Jeder dieser Arme steht mit einem Schalträderpaar k 7, k 8 beziehungsweise 1c <I>9,</I> k 1 des Wechselgetriebes in der Weise in Verbindung, dass jeweils durch Verschiebung einer der beiden Stangen eine Umschaltung des Wechselgetriebes erfolgt.
Die Verschiebung der Stangen N 1 und N2 für den Schaltvorgang wird von' Hand durch einen Schalthebel bewirkt, der in einem auf dem Gehäuseteil P aufgesetzten Bock n,' nach allen Seiten schwingbar gelagert und so ein. stellbar ist, dass er sowohl die Stange Ni, als auch die Stange N 2 zu verschieben vermag. Am Gehäuseteil F ist ferner ein Ölbehälter P vorgesehen, der mit dem Teil F ein Guss- stück bildet. Der das Wechsel- und Wende getriebe aufnehmende Teil des Getriebegehäuses ist also ausser mit der Lenkvorrichtung für das Fahrzeug auch mit der ganzen Schalt vorrichtung des Wechsel- und Wendegetriebes und einem Ölbehälter versehen.
Der Teil G des Getriebegehäuses ist seinerseits in zwei Teile unterteilt, die je einen Achshalter g 1, <B>9'</B> für die aus zwei Achsstumpfen bestehende Achse M bildet. Die beiden Achshalter y 1 und g2 sind unmittelbar miteinander verbunden und nehmen ausser den Achsstumpfen das zwischen diese gelagerte Differentialgetriebe m 1 auf.
Infolge der Einrichtung, dass der Wasser behälter sich oberhalb des Zylinders und des ganzen Kurbelgehäuses entlang erstreckt und der Brennstoffbehälter unmittelbar oberhalb des Wasserbehälters angeordnet ist, wird er reicht, dass das von dem Behälter D aufge nommene Kühlwasser eine verhältnismässig grosse Oberfläche aufweist, der bei der Küh lung des Zylinders sich bildende Dampf somit nur verhältnismässig wenig Wässer mitreisst und daher der Wasserverlust beim Betriebe des Motors möglichst niedrig gehalten wird, und ferner wird ermöglicht, den Brennstoff Behälter über den ganzen Wasserbehälter hinüberzuziehen, so dass der Brennstoffbehäl ter auf einfachste Weise beheizt wird.
Da durch, dass ferner der Getriebeteil F mit allen wesentlichen Teilen der Lenkvorrichtung und allen Teilen der Schaltvorrichtung versehen ist und nicht Teile derselben am Motorgehäuse gelagert sind, ergibt sich, dass beim Zusammen setzen des zum Beispiel in getrennten Spezial fabriken hergestellten Motor- und Getriebe gehäuses auf ein Ineinandergreifen von Steue- rungs- und Schaltungsteilen nicht mehr ge achtet zu werden braucht, und somit ein genaues Anpassen des Getriebeteils F an das Motorgehäuse nicht mehr nötig ist.
Infolge der Einrichtung, dass der Getriebegehäuseteil ausserdem in einen das Wechsel- und Wende getriebe aufnehmenden und einen die hintere Radachse aufnehmenden Teil unterteilt ist, wird schliesslich ermöglicht, das der Einbau der einzelnen Getriebeteile erleichtert wird. Ferner wird hierdurch die Auswechslungs möglichkeit auf das einfachste gelöst.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Motorfahrzeug mit liegendem Motor nach Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserbehälter sich oberhalb des Zylinders und des ganzen Kur belgehäuses entlang erstreckt und der Brenn stoffbehälter unmittelbar oberhalb des Wasser behälters angeordnet ist. - UNTERANSPRÜCHE: 1. Motorfahrzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Getriebe gehäuse in einen das Wechsel- und Wende getriebe und einen die hintere Radachse und das Differentialgetriebe aufnehmender Teil unterteilt ist. 2.Motorfahrzeug mit liegendem Motor nach Patentänspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der das Wechsel- und Wendegetriebe aufnehmende Teil des Getriebegehäuses bis auf die Stossstange mit der ganzen Lenkvorrichtung für das Fahrzeug, der Schaltvorrichtung für das Wechsel- und Wendegetriebe und einem Olbehälter ver sehen ist. 3. Motorfahrzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Radachse und das Differential- " getriebe aufnehmende Teil des Getriebe gehäuses aus zwei Achshaltern besteht, die unmittelbar miteinander verbunden sind.
Applications Claiming Priority (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB17291/24A GB233565A (en) | 1924-07-18 | 1924-07-18 | Improvements in and relating to internal combustion engines |
| DE436760T | 1925-01-23 | ||
| DE447887T | 1926-02-09 | ||
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| DE459342T | 1926-02-09 | ||
| DE469373T | 1926-02-27 | ||
| DEL62206D DE436760C (de) | 1926-11-08 | 1926-11-08 | Motorfahrzeug mit liegendem Motor und daran anschliessendem Getriebegehaeuse |
| CH117677T | 1926-11-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH121261A true CH121261A (de) | 1927-07-01 |
Family
ID=31950971
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH121261D CH121261A (de) | 1924-07-18 | 1926-09-09 | Motorfahrzeug mit liegendem Motor. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH121261A (de) |
-
1926
- 1926-09-09 CH CH121261D patent/CH121261A/de unknown
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