CH121265A - Getreideablegeeinrichtung an Mähmaschinen mit vor den Laufrädern angeordneter Schneidvorrichtung. - Google Patents

Getreideablegeeinrichtung an Mähmaschinen mit vor den Laufrädern angeordneter Schneidvorrichtung.

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Publication number
CH121265A
CH121265A CH121265DA CH121265A CH 121265 A CH121265 A CH 121265A CH 121265D A CH121265D A CH 121265DA CH 121265 A CH121265 A CH 121265A
Authority
CH
Switzerland
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reel
grain
depositing device
discarding
grain depositing
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Application number
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English (en)
Inventor
Rapid Motormaeher A G
Original Assignee
Rapid Motormaeher A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Rapid Motormaeher A G filed Critical Rapid Motormaeher A G
Publication of CH121265A publication Critical patent/CH121265A/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/02Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
    • A01D34/125Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters with means for discharging mown material

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description


  



     ssetreideablegeeinrichtang    an Mähmaschinen mit vor den Laufrädern angeordneter    Sehneidvorrielltung.   



   Es ist bekannt, beim Mähen von Getreide mittelst   Mähmaschinen    mit seitlich ausladen der Schneidvorrichtung, das Schnittgut durch von einem an der Mähmaschine vorgesehenen
Haspel verursachte Schlagwirkung nach hin ten auf einen Ablegerost zu fördern, von welchem das   Sohnittgut büschelweise abfällt.   



   Um nun auch bei einer Mähmaschine mit vor den Laufrädern angeordneter Schneid vorrichtung beim   Mähen    von Getreide dieses durch solche Schlagwirkung nach hinten zu fordern, sind gemäss der Erfindung zwei zu beiden Seiten eines die   Schneidvorriehtung    tragenden mittleren Auslegers angeordnete Ablegehaspel vorgesehen, von denen der eine das Schnittgut links und der andere rechts vom Ausleger nach hinten fordert.



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der an einer   Mähmaschine angebrach-    ten Getreideablegeeinrichtung, welche Mähmaschine zum Teil nur schematisch gezeichnet ist.



   Fig.   1    zeigt das Ganze in Seitenansicht ;
Fig. 2 ist ein Grundriss zu Fig.   1    ;
Fig. 3 zeigt eine Einzelheit ;
Fig. 4 und   5    zeigen eine andere   Einzel-       heit in    zwei Darstellungen.



   Die Laufräder 1 der dargestellten   Mäh-    maschine sind mit ihrer Achse an einem   Guss-    block 2 angeordnet, welcher den Antriebs motor 3, sowie zwei Holme 4 trägt, mittelst welchen die Machine beim Gebrauch von
Hand geführt werden kann. Vom GuBblock
2 aus   erstreekt    sich der in der   Längsmittel-    ebene der Maschine liegende Ausleger 5 nach vorn und trägt die quer und symmetrisch zu ihm angeordnete Schneidvorrichtung 6, die an den Enden Ableiter 7 aufweist, welche sich über   Stützrädern    8 befinden.

   9 ist eine vom Ausleger 5 ausgehende Verteilerspitze, hinter welcher sich ein Verteilerflügel 10 be findet, der beim Antrieb des Messers der
Schneidvorrichtung 6 um eine nicht gezeichnete   vertikale Achse-hin-und    herschwingt, zwecks Abwerfens des anfallenden Schnittgutes links und rechts vom Ausleger 5.



   Die so geleistete Trennarbeit wird von den zu beiden Seiten des Auslegers 5 angeordneten Haspeln A und B unterstützt. Diese   zweiEaspel, welche das Schnittgut    durch 
Schlagwirkung links bezw.   reehts    vom Aus leger 5 nach hinten auf einen Ablegerost 11 werfen, sind in bezug auf die Fahrrichtung der Mähmaschine schräg, und zwar zueinan der entgegengesetzt geneigt angeordnet.

   Da mit die Trenn-und   Schlagwirkung der bei-    den Haspel A und B im Sinne der   Förde-    rung des Schnittgutes annähernd parallel zur
Fahrrichtung der Maschine erfolgt, ist der
Durchmesser der Haspel nach ihrem vom
Ausleger 5 abgekehrten, das   heiBt    nach ihrem äussern Ende hin konisch verjüngt, und sind ferner die Schlagleisten 12 der
Haspel an ihrem äussern Ende mit einer
Krümmung 12'versehen.

   Infolge der er    wähnten Kegelform    der Haspel A und   B    ist deren Umfangs-bezw.   Schlaggeschwindig-    keit nach dem äussern Ende hin verringert, während infolge der an den Schlagleisten am  äussern Ende der Haspel vorgesehenen   Krüm-    mung bei der Schlagarbeit eine gegen die Längsmittelebene der Maschine gerichtete
Schlagkomponente entsteht ; das geschnittene
Gut wird in bezug auf den Ausleger 5 vom innern Ende der Haspel A und   B    aus etwas nach auswärts gebracht, vom zweiten Ende der Haspel aus dagegen von aussen herein geholt.



   Die beiden Ablegehaspel A und B sind durch ihre Hohlwelle 13 je in einer Büchse    14    gelagert, die mittelst einer Kugelfläche
14'in einem Lager 15 durch nicht gezeich nete Mittel in der Weise einstellbar ist, dass die Winkelstellung des Haspels in bezug auf . die Fahrrichtung der   Machine,    sowie allen falls auch in bezug auf die   wagrechte    Ebene verändert bezw. reguliert werden kann. Die
Lager 15 sind an einem Längsträger 16 an geordnet, welcher von am Gussblock 2   ange-      brachten    Stützen 17 und 18 getragen wird.



   An der Stütze 17 kann der Längsträger 16 mittelst eines Lagerbolzens 19 und im   Trä-    ger vorgesehener Locher 20 in der Längs richtung der Machine eingestellt werden, während er mittelst eines Bolzens 21 und in der Stütze 18 vorgesehener Löcher 22 in der
Höhe der Machine einstellbar ist. Dadurch können die beiden Ablegehaspel A und B in Verbindung mit der durch die Lager 15 er  möglichten    Winkeleinstellung in die durch die jeweiligen Verhältnisse gegebene gün  stigste    Arbeitslage eingestellt werden.



   Diese Anpassungsfähigkeit der beiden Ablegehaspel A und   B    an die gegebenen Arbeitsverhältnisse wird noch dadurch erhöht, dass die Haspel auch in ihrer Konizität, zwecks Änderung der Umfangs-bezw.



     Schlaggeschwindigkeit,    einstellbar sind. Zu diesem Zwecke sind die Schlagleisten 12 der Haspel durch je einen angelenkten Tragstab 23 an einer Lagerbüchse 24 befestigt, welche mittelst einer einen Längsschlitz 13'der   Haspelwelle    13 durchsetzenden Mutterschraube 25 auf der Welle   13    verstellbar be  festigt    ist. Durch einen zweiten angelenkten Tragstab 26 ist die einzelne Schlagleiste   12    jedes   Ablegehaspels    mit einer Büchse 27 verbunden, welche auf der   Haspelwelle    13 festsitzt. Die Tragstäbe 26 werden durch eine über die Büchse 27 geschobene Scheibe 28 in Spreizstellung gehalten, welche Scheibe an   n    an einem Tragstück 29 vorgesehenen Schrauben 29'anliegt.

   Das Loch der Scheibe 28 weist zwei einander diametral gegenüberstehende   AusweitunCen      28    auf, welche es ermöglichen, die Scheibe nach einer Viertelsumdrehung   zuriiek    zu schieben, so dass die von der Scheibe 28 auf die Tragstäbe 26 aus  geübte    Presswirkung aufgehoben wird und die Tragstäbe 26 einwärts verschwenkt   wer-    den können,   zwee-ks    Zusammenklappens des Haspels. Die im Gebrauehszustand sperrigen Haspel können infolge dieser schirmartigen Zusammenklappbarkeit bei Nichtgebrauch, zwecks Versorgung auf einen kleinen Rauminhalt gebracht werden.



   Der Antrieb der beiden Haspel A und B erfolgt durch ein Kettengetriebe 30 von der Achse der Laufräder   1    bezw. vom Motor 3 aus, und zwar vermittelt ein Kettenrad 31 die Drehung beider Haspel. Dieses Kettenra, d ist durch seine Welle 32 in den Hohlwellen   13 der    beiden Haspel gelagert, zu welchem Zwecke die Welle 32 an den Enden je einen Kugelkopf 32'hat. Ein am   m    Kettenrad 31 festsitzender Mitnehmerbolzen   63    greift m radiale Schlitze von an den
Haspelwellen 13 befestigten Scheiben 34, wodurch die Drehbewegung des Kettenrades
33 auf die in den Führungsbüchsen 14   ge-       l rten Haspelwellen 13 übertragen    wird.



     Durch nicht    gezeichnete Mittel wird pe    riodisch    eine Senkbewegung des Ablege    ro.      (S 11 belTirlit, zwecks    Abgabe des auf    ilmi    angesammelten Schüttgutes. ¯
Der Antrieb der Haspel könnte auch    durch Vermittlung biegsanier Wellen    er folgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : (letreideablegeeinrichtung an Mähmaschi nen mit vor den Laufrädern angeordneter Schneidvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass zwei zu beiden Seiten eines die Schneid vorrichtung tragenden mittleren Auslegers angeordnete Ablegehaspel vorgesehen sind, von'denen der eine das Schnittgut links und der andere rechts vom Ausleger nach hinten fördert.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Getreideablegeeinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgesehenen zwei Ablegehaspel in bezug auf die Fahrrichtung der Mäh maschine schräg, und zwar zueinander entgegengesetzt geneigt angeordnet sind.
    2. Getreideablegeeinrichtung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dal3 die Ablegehaspel in bezug auf ihre Win kelstellung zur Fahrrichtung der Mäh maschine einstellbar sind.
    3. G-etreideablegeeinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, daB die Ablegehaspel nach ihrem dem Aus leger abgekehrten Ende hin konisch ver jüngt sind.
    4. Getreideablegeeinrichtung naeh Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, daB die konisch gestalteten Ablegehaspel in ihrer : lionizität einstellbar sind, so dass die Um fangsgeschwindigkeit der Haspel verän dert werden kann.
    5. Getreideablegeeinrichtung nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlagleisten der Ablegehaspel an ihrem dem Ausleger abgekehrten Ende eine Krümmung aufweisen, zwecks Einwärts- bringens des Schnittgutes.
    6. Getreideablegeeinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablegehaspel schirmartig zusammen klappbar ausgebildet sind.
    7. Getreideablegeeinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablegehaspel von den einander zuge kehrten Enden aus durch einen gemein schaftlichen Antrieb ihre Drehbewegung erhalten.
    8. Getreideablegeeinrichtung nach Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablegehaspel mit ihrem gemeinschaft lichen Antrieb auf einem Träger angeord net sind, welcher in bezug auf das Ma schinengestell in seiner Lage einstellbar ist.
CH121265D 1926-10-23 1926-10-23 Getreideablegeeinrichtung an Mähmaschinen mit vor den Laufrädern angeordneter Schneidvorrichtung. CH121265A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE866415C (de) * 1949-01-20 1953-02-09 Fritz Bur Einrichtung an Motormaehern zum Bilden einer seitlichen Mahd
DE868531C (de) * 1950-03-16 1953-02-26 Emile Peteuil Zusatzvorrichtung fuer Motor-Grasmaeher mit Handfuehrung
DE939961C (de) * 1952-02-16 1956-03-08 Werner Dipl-Landw Roessy Maehhaecksler
US3091071A (en) * 1960-12-13 1963-05-28 Robert C Radcliffe Tobacco cutting machines

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DE868531C (de) * 1950-03-16 1953-02-26 Emile Peteuil Zusatzvorrichtung fuer Motor-Grasmaeher mit Handfuehrung
DE939961C (de) * 1952-02-16 1956-03-08 Werner Dipl-Landw Roessy Maehhaecksler
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