CH121302A - Streckwerk für Spinnereimaschinen. - Google Patents

Streckwerk für Spinnereimaschinen.

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CH121302A
CH121302A CH121302DA CH121302A CH 121302 A CH121302 A CH 121302A CH 121302D A CH121302D A CH 121302DA CH 121302 A CH121302 A CH 121302A
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CH
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rollers
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Clement Laurency Guillaume
Lean Grant Mc
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Clement Laurency Guillaume
Lean Grant Mc
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/22Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by rollers only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


      Streckwerk    für     Spinnereimaschinen.       Der Gegenstand vorliegender Erfindung       betrifft    ein Streckwerk für     Spinnereimaschi-          nen,    das heisst eine Vorrichtung zum Ver  ziehen der Fasermasse unter     Gleitung    der  einzelnen Fasern.  



  Hierdurch ist es möglich, den Verzug  sehr hoch zu wählen, ohne dass bei dem  Gegenstand' vorliegender Erfindung die gleich  mässige Verteilung der Fasern im Querschnitt  leidet. Ein weiterer Vorteil gegenüber den  bekannten     Durchzugsstreckwerken    ist der,  dass selbst die kürzesten von dem soeben er  wähnten     Durchzugsstreckwerk    nicht mehr er  fassten Fasern noch ausgezogen werden kön  nen, und dass ferner hierbei sich das     Ver-          strecken    und Geraderichten der Fasern selbst  bei den kürzesten Fasern einstellt, was bis  her nicht der Fall war.

   Unter Verziehen  wird das Ausziehen einzelner Fasern aus  einem Faserbart oder einer Lunte verstan  den, wobei jeweils die am weitesten vor  stehenden Spitzen erfasst und von dem so  genannten     Auszugswalzenpaar    aus dem sie  rückhaltenden Faserbart ausgezogen werden.  Wie bekannt, erfolgt der Verzug gewöhn-    ]ich zwischen aufeinanderfolgend angeordneten  Walzenpaaren. Das letzte Walzenpaar ist  hierbei stets das     Auszugswalzenpaar    für das  vorhergehende rückhaltende Walzenpaar. Um  einen Auszug zu ermöglichen, muss die Um  fangsgeschwindigkeit des nachfolgenden Zylin  derpaares stets grösser sein als die des vor  hergehenden;- ein Vorgang, der in der Spinne  reipraxis mit Verzug bezeichnet wird.

   Sollen  verschieden grosse Fasern miteinander     ver--          streckt    oder Fasern unter Gleitverzug     ver-          streckt    werden; so muss die auf den Fasern  ruhende Oberwalze des vorhergehenden Zylin  ders in ihrem Gewicht den     Aciforderungen     der zu verziehenden Lunte     angepasst    sein.  Auch die Entfernung der beiden Klemm  punkte spielt eine Rolle, indem sie alle     Fa-'          sern,    die kürzer als der     Klemmpunktabstand     sind, dem     Verzuge    entzieht.

   Da der Klemm  punktabstand nun von den Dicken der Wal  zen abhängig ist, so ist eine untere Grenze  vorhanden, unter welcher kürzere Fasern nur  unregelmässig verzogen werden. Eine der  artig unregelmässig 'verzogene Lunte zeigt  aber beim späteren Zusammendrehen des Fa-           dens    starke und schwache Stellen, Schnitte,  welche die Güte des Fadens herabmindern  und bei seinem Verweben oder seiner weite  ren Verwendung sehr störend wirken können.  Ausser diesen Schnitten können die kurzen  Fasern quer zur Faserrichtung gelegt wer  den und Anhäufungen, Nester, bilden, die im  späteren Garn Knoten hervorrufen. Es ist  das Bestreben eines jeden Spinners, derartig  schwimmende Fasern aus der Fasermasse zu  entfernen, sofern er sie nicht geraderichten  und     verstrecken    kann.

   Alle diese Mängel  werden durch den Gegenstand vorliegender  Erfindung beseitigt, dadurch, dass die Klemm  punkte einander so nahe gerückt sind, dass  selbst ganz kurze Fasern erfasst werden kön  nen,     die    nicht mehr bei einem Streckwerk,  welches mit     Riffelzylindern    versehen ist, er  fasst werden würden. Durch diese Anord  nung lagern sich die kurzen Fasern, weil  sie durch sie hindurch gegangen sind, in ge  streckter, paralleler Lage im späteren Faden  ab. Hierbei ist besonders berücksichtigt wor  den,     dali    die einzelnen - Fasern sich nicht  mehr gegenseitig behindern können und von  den Nachbarfasern bei ihrer schnelleren Vor  wärtsbewegung nach dem Erfassen durch die  Auszugswalzen mitgerissen werden können,  sich also nicht mehr umlegen und Nester  bilden.

   Der Gegenstand vorliegender Erfin  dung ist auf der beiliegenden Zeichnung in  beispielsweiser Ausführungsform veranschau  licht, und es stellt dar:       Fig.    1 eine Vorderansicht eines derartigen  Streckwerkes für Baumwolle und andere  ähnliche     Faserstoffe    von gemischter oder sehr  kurzer Faserlänge,       Fig.    2 eine Seitenansicht zu     Fig.    1, teil  weise im Schnitt,       Fig.3    die Anordnung der Walzenpaare  für den Verzug langer Baumwollfasern ohne  Beimischung kurzer Fasern,       Fig.    4 eine Vorderansicht eines derartigen  Streckwerkes,       Fig.    5 eine besondere Form der Zylinder  in einem grösseren     Massstabe,

            Fig.    6 diese Form im     Querschnitt,          Fig.    7 eine weitere Form im Längsschnitt,         Fig.    8 die Walze der     Fig.    7 im Querschnitt,       Fig.    9 einen Schnitt durch eine Walze  und den Auszugzylinder.  



  Die in     Fig.    1 und 2 dargestellte Aus  führung besteht aus zwei     Zylindern    A und B,  welche in besonderer Weise     bezahnt    sind.  Diese     bezahnten    Walzen<I>A</I> und<I>B</I> halten die  Fasern zurück, trennen sie voneinander ohne  jedoch hierbei ihre     Gleitung    zu verhindern,  sobald die Spitzen der Fasern von dem Aus  zugzylinder     l'    erfasst sind.

   Die Walzen A  und B besitzen seitliche Ringe     Ai    und     Bi,     die     zweckmässigerweise    aus Leder, Gummi,  Hartgummi oder ähnlichen     Stoffen    bestehen,  und die in Berührung mit Halslagern oder  Ringen     C;    einer Unterwelle C stehen, die  ihnen Antrieb erteilt. Die     Uritercvelle    C läuft  über die gesamte Länge der Maschine, wäh  rend die Unterzylinder A und B ähnlich wie  die bisherigen Oberzylinder ausgebildet sind.

    Die Halslager oder Ringe     Ci    der Welle C  sind gerillt oder gezahnt und durch sie wird  eine sichere     Mitnahme    der Zwischenwalzen  <I>A</I> und<I>B</I> erreicht, da sich die Rillen leicht  in das Leder oder den Gummi     einbetten    und  eine ganz sichere     Mitnahme    der Walzen A  und B hervorrufen. Das Streckwerk besteht  beispielsweise aus den Walzenpaaren<I>F, D,</I>  A und     E,    B. Die Entfernung der einzelnen  Walzenpaare kann in Richtung der sich be  wegenden Fasermasse verstellt werden. Die  Oberwalzen<I>D</I> und<B>E</B><I>,</I> aus einem nachgiebigen  oder harten Stoffe, sind in der bisher bekann  ten Ausführungsform und sind in den meisten  Fällen mit einem Ledermuff bekleidet.

   Diese  Walzen ruhen auf den Zwischenwalzen     d    und  B auf und werden von diesen mitgenommen.  Es ist Vorsorge     getroffen,    dass die Oberwalzen  von den Zwischenwalzen stets mitgenommen  werden, weil sie in stetiger Berührung mit  diesen sich befinden, ohne dass sie jeweils  von der Fasermasse gehoben, also die Berüh  rung der Ober- und Zwischenwalzen unter  brochen werden kann. Die Walzer:<I>A</I> und<I>B</I>  sind eingedreht und nehmen in ihrer Ein  drehung die Lunte auf.  



  Der Auszugszylinder ist mit feinen Riffeln  versehen, die in ihrer Hauptrichtung mit der      Zylinderrichtung zusammenfallen; jedoch  können diese     hiffel    auch leicht zur Zylinder  richtung geneigt sein, das heisst schräg oder  schraubenförmig gewunden. Gegen den Aus  zugzylinder F legt sich eine Mulde G an,  so dass zwischen Auszugzylinder und Mulde  die Fasern durchgezogen werden. Der Druck  der Mulde gegen den Auszugzylinder F ist  sehr gering und wird     zweckmässigerweise     durch     Fortsätze    hervorgerufen, die auf einer  Federplatte H aufruhen. Diese     Fortsätze    sind  etwa in der Mitte der Mulde angeordnet und  verlaufen kegelförmig, so dass sie den Bewe  gungsänderungen leicht nachgeben können.

    Die Federplatte H ruht auf einem Fusse und  ihre     Anpressung,    das heisst ihr Druck gegen  die     Fortsätze        Pi    wird mit den Schrauben J  und     J1    eingestellt. Nach Vornahme dieser  Einstellung ist es nicht mehr notwendig, die  Einstellung zu ändern. Die Mulde G kann  unter Überwindung der Federkraft H,     H,     leicht entfernt und gereinigt werden und hat  nach ihrer Wiedereinbringung genau den  nämlichen Druck gegen den Zylinder wie sie  ihn vorher hatte.  



  Eine hin- und hergehende     Luntenführung          K    trägt die     Luntengabeln    L und wird durch  eine     Exzenterbewegung    in hin- und hergehende  Bewegung versetzt. Hierbei ist es zweck  mässig, an den Enden, das heisst an den  Wendepunkten der hin- und hergehenden  Bewegung die     Luntengabeln    etwas länger  stehen zu lassen. Um dies zu erhalten, wird  vorgeschlagen, ihre Bewegung durch eine  Art Kurbelschleife zu erzeugen, bei welcher  an der     Luntenführerstange        K    zwei Arme P  und     Pl    vorgesehen sind, zwischen denen mit  Spiel nach beiden Seiten der Kurbelzapfen N  gleitet.

   Der Kurbelzapfen N ist auf einer  Scheibe<B>31</B> vorgesehen, die dem Kurbelzapfen  N die sich drehende Bewegung übermittelt.  Durch das Spiel zwischen den Schenkeln P  und     P1    der     Luntenführerstange        .g    und dem  Zapfen     11j    wird erreicht, dass die     Luntenführer-          schiene    an den     Umlenkungspunkten    solange  stillsteht, bis sich der Zapfen N von seiner  einen Anlegefläche, beispielsweise     P1,    gelöst  und an die andere Anlegefläche P gelangt    ist.

       Zweckmässigerweise    wird der Antrieb der  Scheibe 31 so vorgesehen, dass ihre Um  drehungsgeschwindigkeit geändert werden  kann, was zum Beispiel durch ein Getriebe  erreicht werden kann. Die Geschwindigkeit  der Hin- und     Herbewegung    der     Luntenführurig     steht, wie weiter unten noch ausführlich be  schrieben, in einem ganz bestimmten Verhält  nis zur Höhe des Verzuges.  



  Von dem     Luntenführer    L geleitet, tritt  das zu verziehende Gut zwischen die Walzen  B und E ein und wird bei ihrem Eintritt in  Längsrichtung     derMaschine    dauernd verlagert.  Ist die Geschwindigkeit des     Luntenführers     gross, so sind die Verlagerungen in der Zeit  einheit zahlreich und folgen sich schneller  aufeinander. Diese Verlagerung setzt sich  durch die beiden Walzenpaare B und E und  A und D bis zum Auszugzylinder F hin fort.  Die Walzenpaare<I>.B</I> und E und     r1    rund<I>D</I>  drehen sich mit gleicher Umfangsgeschwin  digkeit, so dass zwischen ihnen kein Verzug  erfolgt.

   In den weiter oben erwähnten Ein  drehungen der Zwischenwalzen B und     9.    "ist  eine     Bezahnung    vorgesehen. In diese Ein  drehung legt sich die Lunte ein und durch  die hin- und hergehende Bewegung des     Lun-          tenführers    liegen die Fasern nicht genau  senkrecht zu der Walzenrichtung, sondern  sie werden um die einzelnen Zähne der     Be-          zahnung        schlangenlinienartig    in Richtung des  Faserlaufes gelegt.

   Dadurch wird die Möglich  keit einer sehr guten     Verstreckung,    eines  sicheren Haltes, eines erhöhten Auszuges und  einer gleichmässigen     Parallellegung    erreicht;  die zwischen der     Bezahnung    der Walzen A  und     B    gehaltenen Fasern rücken mit der  Umfangsgeschwindigkeit der entsprechenden  Walzen vorwärts, bis die Köpfe der Fasern  den Rand der Mulde erreicht haben. Dort  werden sie von dieser und dem Auszugzylinder  F erfasst und gleiten nun zwischen beiden  hindurch. In dem Augenblick, in welchem  sie zwischen Mulde G und Zylinder F ge  klemmt werden, nehmen sie die Umfangs  geschwindigkeit des Auszugzylinders an und  werden aus ihren übrigen Fasern ausgezogen.

    Die Umfangsgeschwindigkeit des Zylinders F      ist also höher als die der vorhergehenden  Walzen. Während des Ausziehens gleiten  die Fasern zwischen den     Bezahnungen    der  vorhergehenden Walzen hindurch; dadurch  werden sie sehr gut zurückgehalten, ohne dass  ihre Rückhaltung von der Fasermasse ab  hängig ist, die die einzelnen Fasern mitreisst  und Knoten und Schnitte hervorruft. Trotz  der guten Rückhaltung ist eine Trennung der  einzelnen benachbarten Fasern zu verzeichnen.  Wie die     Fig.    2 und 9 zeigen, geschieht das  Eintreten der Fasern zwischen Mulde und  Auszugzylinder dicht an den als Rückhaltung  wirkenden Zähnen der Zwischenwalzen.

   Dies  ist um so wichtiger, als dadurch die Frage  des kleinsten Zwischenraumes im Streckwerk  gelöst ist und selbst äusserst kurze Längen  noch von den Zwischenwalzen zurückgehalten  werden können, wenn sie vom Auszugzylinder  und Mulde geklemmt werden. Es werden  daher auch die kürzesten Fasern gestreckt  und parallel gelegt, ebensogut wie die  längeren oder die gemischten. Bei den Misch  fasern ist zu bemerken, dass hierbei die Übel  stände der     Knötchenbildung    vermieden sind.

    Die Fasern, die von den     bezahnten    Walzen  viel besser gehalten werden,     finden    eine um  so grössere Rückhaltung, je schneller und  öfter sich der     Luntenführer    seitlich verschoben  hat, denn dadurch wird die schlangenförmige  Verlagerung in den Zähnen vergrössert. Es  ist klar, dass demnach die Verzugsgrösse in  einem gewissen Verhältnis zur Geschwindig  keit der     Luntenbewegung    und diese im Ver  hältnis zur Länge der Fasern stehen muss.  Es muss infolgedessen die Bewegung des       Luntenführers    für lange Fasern verlangsamt  und für kurze Fasern erhöht werden, wenn  die Rückhaltung für beide gleich sein soll.

    Auch das Erfassen der Fasern vom Auszug  zylinder ist bedeutend besser dadurch, dass  die Fasern nicht mehr unter<B>90'</B> auf den  Auszugzylinder zulaufen, sondern diesen bald  in einem grösseren oder kleineren Winkel zu  seiner Riffelung anschneidet. Die Fasern be  halten diesen Winkel auch bei ihrem Durch  gang     zwischen    Mulde G und Auszugzylinder F  bei, denn 'durch ihre zur Riffelung schräge    Lage werden sie viel besser von den     Riffeln     gehalten. Hieraus geht hervor, dass schon  eine ganz leichte     Anpressung    der Mulde ge  nügt,     uni    eine regelmässige Bewegung der  Fasern zu erzielen.

   Dieser Vorzug nebst dem  Vorzug der Leichtigkeit des     Durchgleitens     der Fasern ermöglicht die Verwendung eines  viel feineren geriffelten Auszugzylinders, bei  dem die Fasern eine viel regelmässigere und  gleichmässigere     Mitnahme,    selbst bei hohen  Geschwindigkeiten, erfahren. Dank der Ver  bindung von Mulde und     Riffelzylinder    können  die Fasern bis dicht an den Klemmpunkt  herangeführt werden, um dann von dem Aus  zugzylinder erfasst mit erhöhter Geschwindig  keit aus den Zähnen     herausgezogen    zu werden;  hierbei werden die kurzen Fasern genau so  verzogen wie die langen Fasern.

   Die     Fig.    3  zeigt eine Anordnung zum     Verzuge    von  Fasern, deren grösste Länge kleiner ist als  die Entfernung U zwischen Einzug- und Aus  zugzylinder und wobei die kürzesten Faser  massen, die noch verzogen werden müssen,  nicht kleiner sind als die Entfernung X. In  diesem Falle ist es zweckmässig, die Mulde G,  wie gezeigt, auf den Zylinder aufruhen zu  lassen; im übrigen gilt das weiter oben Ge  sagte. Durch diese Anordnung ist es möglich,  die Entfernung X zwischen dem Auszug  zylinder und den Zähnen der Walze A zu  vergrössern, und     zwar    solange, bis gerade noch  die Schwänze der Fasern in dem Walzenpaar  D, A gehalten werden.  



       Fig.    5 und 6 stellen ein Walzenpaar dar,  bei welchem nur die untere Walze B mit  einer kleinen, feinen     Bezahnung        c    versehen  ist, wobei diese     Bezalinung        schraubenlinien-          artig,    parallel oder versetzt in irgend einer  bekannten Weise, ähnlich einem     Krempelbe-          schlag,    angeordnet sein kann.

   Diese     Bezah-          nung    dient dazu, die Fasern zurückzuhalten,  ohne sie unmittelbar einem Druck zu unter  werfen, da die aufruhende Oberwalze nicht  auf die Fasern drücken kann, sondern ledig  lich als     Hubbegrenzung    wirkt. Auf diese Art  und Weise werden alle Fasern ohne Walzen  druck geführt und können nun besonders  leicht ausgezogen werden, ohne hierbei be-      nachharte Fasern mitzureissen oder in Un  ordnung zu bringen. Die Oberwalze E wird  dabei stets gleichmässig von ihrer Unterwalze,  der Zwischenwalze A und B, mitgenommen  ohne jemals ausser Berührung mit ihr 'zu ge  langen.

   Die Oberwalze drückt, trotzdem ihre  Mitnahme nur durch das Eigengewicht erfolgt,  nicht unmittelbar auf die Fasern - und kann  daher von der durchlaufenden Fasermasse  nicht angehoben werden. Die Oberwalze E  kann     beledert    oder     unbeledert,        gemufft,    ge  riffelt oder glatt sein. Sie kann auch ebenfalls  mit, einer Aussparung versehen und     bezahnt     sein, wie dies in     Fig.    7 veranschaulicht ist.  Dabei wird die Lunte wiederum nicht zwischen  zwei Walzen festgeklemmt, sondern lediglich  durch die zueinander versetzten Zähne hin  durchgezogen. Die Zähne sind hierbei so  ausgebildet, dass sie gegeneinander in     Eingriff     kommen.

   Durch das Gleiten an den Zähnen  werden die Fasern, sobald sie zwischen Aus  zugzylinder und Mulde erfasst sind, durch die  Reibung an den Zähnen gestreckt, zurück  gehalten,     geradegerichtet    und parallel gelegt  werden. Die     Fig.    9 zeigt eine     bezahnte     Zwischenwalze A und die Auszugwalze F  nebst der Mulde G. Sie zeigt insbesondere,  dass bei Fehlen eines Oberzylinders die Lunte  sich sehr gut in die Zähne der Zwischenwalze  einbettet, zumal wenn die Zähne der Zwischen  walze nach rückwärts gerichtet sind. Die  Fasern werden bis nahe an den Klemmpunkt  zwischen Auszugwalze und Mulde herange  führt.

   Eine derartige Anordnung gestattet  also sogar, die Oberwalze     E    vollkommen  wegzulassen, denn die Lunte     Ri    wird sich  infolge des grossen     Umschlingungsbogens    von  selbst in die Zähne einbetten. Der Zug, den  die Fasern von der Auszugwalze her erleiden,  ist gross genug, das Einbringen der     Lunte    in  die Zähne und das Zurückhalten der Fasern  in die     Bezahnung        hervorzurufen.     



  Die     Bezahnung    kann entweder aus dem  Walzenmaterial herausgearbeitet werden oder  sie kann wie bei den     Igelwalzen    der Kamm  garnspinnereivorbereitungsmaschinen aufge  setzt werden, oder es können auch Beschläge  ähnlich den Kratzen der Krempeln angewen-         det    sein. In allen Fällen werden sie dann  genügen, wenn sie unter vorstehend erörterten  Bedingungen arbeiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Streckwerk für Spinnereiimaschinen, da durch gekennzeichnet, dass zur Faserrück- haltung eine oder mehrere bezahnte Walzen vorgesehen sind, über welche die Fasern ohne Pressung gezogen werden und eine Auszugs walze im Zusammenwirken - mit einer Mulde die Fasern aus der Lunte auszieht, wobei infolge der Bezahnung die Fasern voneinander getrennt und nur einzeln, ohne gegenseitige Mitnahme aneinander vorbeigleiten können. UNTERANSPRüCHE 1.
    Streckwerk naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bezahnten Walzen als Zwischenwalzen ausgebildet sind, die ihren Antrieb von einer Unterwalze er halten, däss ferner die Bezahnung in einer Einschnürung der Zwischenwalze vorge sehen ist, so dass die Oberwalze nicht auf die Lunte drücken und von dieser nicht abgehoben werden kann, . so dass ihr An trieb stetig und gleichmässig von der Mittenwalze aus erfolgt. 2. Streckwerk nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwalze mit Halslagern ausgerüstet ist, die auf entsprechenden Ringen der Antriebsunterwalze rollen.
    3. Streckwerk nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die den in Längsrichtung feingeriffelten Auszugzylinder zum Teil umfassende Mulde federnd und einzeln be weglich auswechselbar gelagert ist, wobei durch Einstellvorrichtungen der Anpres- sungsdruck geregelt werden 'kann, ohne dass beim Auswechseln wieder eingestellt werden muss. 4.
    Streckwerk nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1-3, dadurch gekennzeich net, dass ein hin- und hergehender Lunten führer vorgesehen ist, welcher die Faser masse in schlangenlinienartigerForm in die Zähne der Walzen einlegt, wobei die Faser masse in den benadelten Feldern keinem Druck durch Oberwalzen ausgesetzt ist und der Eintritt der Fasern in das Aus zugzylinder-Muldenpaar unter einem ge wissen Winkel erfolgt. 5. Streckwerk nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1-4, dadurch gekennzeich net, dass der Luntenführer entsprechend dem Faserstoffe und der Verzugshöhe eine rasche seitliche Verschiebung mit Rast punkten in den Wendepunkten erhält. 6.
    Streckwerk nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1-5, dadurch gekennzeich net, dass der Zylinder-Muldenklemmpunkt dicht an der Bezahnung der vorhergehen den Zylinder liegt. 7. Streckwerk nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1-6, dadurch gekennzeich net, dass die Bezahnung aus dem Walzen stoffe herausgearbeitet ist. B. Streckwerk nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1-6, dadurch gekennzeich net, dass die Bezahnung auf die Walze aufgesetzt ist. 9. Streckwerk nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1-6, dadurch gekennzeich net, dass auch die Oberwalzen mit einer Bezahnung versehen sind.
CH121302D 1926-04-21 1926-04-21 Streckwerk für Spinnereimaschinen. CH121302A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116240651A (zh) * 2022-12-29 2023-06-09 宜昌佳润纺织有限公司 一种精梳混纺棉粘赛络纱的牵伸设备

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN116240651A (zh) * 2022-12-29 2023-06-09 宜昌佳润纺织有限公司 一种精梳混纺棉粘赛络纱的牵伸设备

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