CH121357A - Einrichtung zum Überziehen von metallischem Walzgut mit Metall. - Google Patents

Einrichtung zum Überziehen von metallischem Walzgut mit Metall.

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CH121357A
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Company American Machi Foundry
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American Mach & Foundry
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C2/00Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor
    • C23C2/14Removing excess of molten coatings; Controlling or regulating the coating thickness

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Description


      Einrichtung        zuin        Überziehen    voll     metallischem        Walzgilt    mit     Metall.       Die Erfindung richtet sich auf eine Ein  richtung zum Überziehen von metallischem  Walzgut mit Metall.  



  Will man einen metallischen Überzug auf  metallisches Walzgut aufbringen, indem man  es durch ein Bad geschmolzenen     Überzug-          inetalles,    wie Zinn oder Blei, laufen lässt, so  besteht die     Hauptschwierigkeit    darin, wie man  das Absetzen von     Fremdstoffen    oder     Unreinig-          keiten    sowie die Bildung von Oxyd an der  Stelle, wo das Gut aus dem Bade auftaucht,       verhindern    soll.  



  Zu diesem Zwecke hat man schon Putz  mittel vorgesehen, um     überflüssiges    Überzugs  metall vom     Walzgut    zu entfernen, bevor  letzteres die freie Luft erreicht. Die Einrich  tung gemäss Erfindung besitzt auch solche  Putzmittel und ist dadurch gekennzeichnet,  da?) diese     Putzmittel    über dem Spiegel des  geschmolzenen     Überzugmetalles        angeordnet     und Mittel vorgesehen sind,

   um     Überzugmetall     von dem in     Kontakt    mit dem zu überziehenden  Walzgut befindlichen Bad rein und bis zum       Punkt    des     Angriffes    des genannten Gutes    durch die genannten Putzmittel in Bewegung  zu erhalten.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt; es sind:       Fig.    1 eine Aufsicht auf die Vorrichtung,       Fig.    2 ein Schnitt längs Linie 2-2 der       Fig.l,    .  



       Fig.    3 eine Seitenansicht entsprechend der  Linie 3-3 der     Fig.    1,       Fig.    4 ein Schnitt längs Linie 4-4 der       Fig.    1.  



  Die     Fig.    3 und 4 lassen den Antrieb der  verschiedenen Walzen zum Vorschub des  Walzgutes durch das Bad geschmolzenen       Metalles,    zum Anpressen und gleichförmigen       Anschaffen    des     Überzugnietalles    auf dem       Walzgut    und - zum Wegputzen des über  schüssigen     Überzugmetalles    von dem Walzgut  vor Erreichung der freien Luft erkennen.  



  Die gezeichnete Einrichtung umfasst einen  Behälter für ein Bad geschmolzenen Über  zugmetalles, ein Förderwerk für das zu über  ziehende Gut zum Durchleiten durch das Bad  und Auftauchen aus dem Bade, und an der      Stelle des Auftauchens eine     Vorrichtung        zum     Wegputzen des überschüssigen     Überzugme-          talles    von dem Walzgut, bevor es die freie  Luft erreicht.  



  Die arbeitenden Teile der     Vorrichtung     befinden sich in einem Rahmen 5, der durch  Querstangen 7 an dein ein Bad geschmolzenen       Überzugmetalles    enthaltenden Kessel 6 be  festigt ist. Das zu überziehende metallische  Walzgut 8 wird durch Gruppen von Vor  schubwalzen 9 durch das Bad gezogen, die  sämtlich durch in dem Rahmen 5 angebrachte  Getriebe entsprechend der Förderrichtung an  getrieben werden. Eine von den     Walzen    jeder  Gruppe ist fest gelagert, jeweils die andere  dagegen beweglich und entsprechend der  Dicke des zu überziehenden     Walzgutes,    bei  spielsweise etwa Stahlblech, einstellbar.

   Das  Walzgut wird auf seinem Wege durch das  Bad von einem Käfig 10 geführt, der so im  Rahmen 5 eingebaut ist, dass das geschmol  zene Metall freien Zutritt zu der gesamten  Oberfläche des Walzgutes hat. Vor dem Ein  tritt in das Bad durchläuft das Gut die Geiz  kammer 11, die an der     Einmündung    des  Käfigs 10 angebracht ist und die     Flüssigkeit     zum Beizen der Oberfläche des Gutes enthält.  



  Die     Vorschubwalzen    innerhalb der Geiz  kammer dienen zugleich zum Ausquetschen  aller Luftblasen, die sonst den Überzug ver  derben könnten. Die genaue Einstellung dieser  Walzengruppe und der ersten Gruppe inner  halb des Bades wird durch Aufhängung der  beweglichen Walzen in dem Ende je eines  im Rahmen 5 drehbar gelagerten Hebels 12  besorgt; die beweglichen Walzen werden  gegen die zugehörigen andern Walzen durch  Gewichte 13 gepresst, die in einen an der  Drehachse der Hebel 12 angreifenden Hebel  arm 14 eingehängt sind.

   Die übrigen Vor  schubrollen einschliesslich der Zugrollen 15  oberhalb des Bades und des Auslaufendes des  Käfigs 10 werden gleichfalls entsprechend  der Dicke des Walzgutes eingestellt, und  zwar durch     Muttern    16 und Federn 17, wobei  die beweglichen Rollen von Hebeln 18 getra  gen werden, deren freie     Eiiden    auf Stangen  19 ruhen und von diesen emporgezogen    werden; die Stangen. 19 gehen durch Stützen  20 am Rahmen     ä    hindurch.  



  Nahe dem Auslaufende des Bades zu tritt  das Walzgut 8 durch eine     Pumpenkammer    21  hindurch, in deren unterem Teil zwei geriefte       Pumpendrehlinge    2? reines Metall aufwärts  gegen die, Putzwalzen 23 fördern ; die Walzen  23 sitzen gerade oberhalb der     Wandungen    der  Pumpenkammer 21, und das     Reininetall    fliesst  durch die Spalten ab, die von den Oberflächen  der Putzwalzen und den vorspringenden Ober  läufe bildenden Flanschen 24 der Wände der  Kammer 21 gebildet werden.  



  Das umlaufende Metall füllt den ganzen  Raum zwischen den Pumpendrehungen 22  und den Putzwalzen 23 aus, verhindert daher  eine Berührung des Walzgutes mit der Luft  solange, bis seine Oberfläche von den Putz  walzen geputzt und geglättet ist; ausserdem  schwemmt das Metall alle     Fremdstoffe    fort,  die sich sonst auf dem Walzgut festsetzen  und den Überzug verderben könnten.'  Die Putzwalzen 23 sind einstellbar, und  zwar durch einen Hebel 18, Stangen 19 und       Muttern    16, in ähnlicher Weise, wie die Ein  stellung der     Vorschubwalzen    9 erfolgt. Die       Putzwalzen    dienen gleichzeitig zur Regelung  der Dicke und Ebenheit des Überzugs, der  auf dein     Walzgut    verbleibt, nachdem der  Überschuss weggeputzt ist.

    



  Nach dem Hervortauchen aus den Putz  walzen wird das     Walzgut    der     Wirkung    eines  von     Offnungen    25 ausgehenden Luftstromes  ausgesetzt, wobei die Luft durch ein Rohr  von einem nicht gezeichneten L     uftpresser     bekannter Bauart geliefert wird. Dieser Luft  strom     fühlt    den Überzug auf dem     Walzgut,     und     nian    hat es durch Veränderung des Luft  druckes in der Hand, dem Überzug verschie  dene     Endbeschaffenheit    zu verleihen.  



  Um das     Walzgut    den     Vorschubrollen    in  der     Beizkammer    richtig zuzuleiten, dienen  schräge Streifen 26, die gegen das Maul  zwischen den     Vorschubwalzen    in der Kammer  11 laufen.  



  Die verschiedenen beschriebenen Walzen  empfangen ihren Antrieb von einer     Treibwelle     27, die .auf einer Seite des Rahmens 5 ge-      lagert ist und durch die Kette 29 mit der  Welle 30 in Verbindung steht. Die Welle 30  trägt das Handrad 31, die Kupplung 32  und die     Riemscheibe    33; die     Riemscheibe    er  fährt ihre Drehung von einem Motor oder einer  sonstigen Kraftquelle her. Das Kegelrad 34  auf der Treibwelle 27 kämmt mit einem       Kegelrade    35 auf der senkrechten Welle 36,       Fig.    3, und diese treibt über die Kegelräder  werke 37-38, 39-40 und 41-42 je die       wagrechten    Wellen 43, 44 und 45.

   Die Zahn  räder 40, 42 auf den Wellen 44, 45 treiben  über Kegelräder 46, 47 die     wagrechten     Wellen 48, 49. Die Welle 48 besitzt ein  Kegelrad 50, das mit einem Kegelrad 51 auf  der     wagrechten    Welle 52 kämmt. Das Kegel  rad 51 treibt ausserdem mittelst des Kegel  rades 53 eine senkrechte Welle 54; diese  besitzt ein Kegelrad 55, das mit einem Kegel  rad 56 auf der     wagrechten    Welle 57 in Ein  griff steht. Die Welle 49 treibt über die  Kegelräder 58 und 59 die     wagrechte    Welle  60 an.

   Die Welle 43 trägt die feste der  Zugrollen 15 und dreht durch das Stirnrad 61,       Fig.    4, das Zwischenrad 62, das seinerseits  über die Zahnräder 63 die Putzwalzen 23  und über das Zahnrad 64 die     nachstellbare>     der Zugrollen 15 antreibt. Die Welle 44,  die eine von den festen Walzen 9 trägt  weist ein Stirnzahnrad 65 auf, das mit dem  Zahnrad 66 an der entsprechenden verstell  baren Walze     kämml,    wobei die Zahnräder  65, 66 über die Zwischenräder 67 die Zahn  räder 68 der     Pumpendrehlinge    22 antreiben.

    Die Welle 52 ist eine weitere von den Wellen  zum Antreiben einer festen     Vorschubrolle    und  besitzt ein Zahnrad 69, in     Eingriff    mit einem  Zahnrad 70 an der zugehörigen verstellbaren  Walze 71. Die Welle 57 arbeitet in ähnlicher  Weise über die Zahnräder 73, 74 auf die  Welle 72. Die Welle 60 an der festen Vor  schubwalte ganz unten im Bade treibt mittelst  der Zahnräder 75 und 76 die Welle 77 an  der     nachstellbaren    Walze dieser Gruppe.  



  Die Dickenunterschiede der verschiedenen  Bleche, die in der     Überziehvorrichtung    zur  Behandlung gelangen, ist im Vergleich mit  der Höhe der Radzähne gering, so dass die    Zahnräder im ganzen Bereich der erforder  lichen Verstellung stets in Eingriff bleiben.  



  Im Hinblick auf die Beschreibung dürfte  eine eingehendere Darlegung der Wirkungs  weise der Einrichtung zu einem vollen Ver  ständnis der Erfindung nicht mehr nötig sein;  es wird daher der Kürze und Klarheit wegen  darauf verzichtet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Überziehen von metal lischem Walzgut mit Metall, bei welcher das Walzgut durch ein Bad geschmolzenen Über- zugmetälles geführt wird und Putzmittel vor gesehen sind, um überflüssiges Überzugsmetall vom Walzgut zu entfernen, bevor letzteres die freie Luft erreicht, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Putzmittel über dem Spiegel des geschmolzenen Überzugmetalles angeordnet und Mittel vorgesehen sind,
    um Überzugmetall von dem in Kontakt mit dem zu überziehenden Walzgut befindlichen Bad rein und bis zum Punkt des Angriffes des genannten Gutes durch die genannten Putz mittel in Bewegung zu erhalten. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kammer im Über zugmetallbad nahe der Austauchstelle des zu überziehenden Walzgutes angeordnet ist, wobei die Wände dieser Kammer über die Oberfläche des Bades bis unmittelbar unter die genannten Putzmittel hinauf reichen und das reine Überzugmetall mit- telst einer Pumpvorrichtung durch die genannte Kammer zu den genannten Putz mitteln hinaufgefördert wird. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpvorrichtung im untern Teil der genannten Kammer auf beiden Seiten des zu überziehenden Gutes angeordnete geriefte Pumpendrehlinge aufweist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die obern Enden der Wände der genannten Kammer seitliche Flanschen aufweisen, welche für den durch die Kam mer hinaufgepumpten Überzugmetallüber- schuss Überläufe bilden. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein unmittelbar über den Putzmitteln angeordnete Kühlvorrichtung zum raschen Kühlen des überzogenen Walzgutes auf beiden Seiten. ä. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Kühlvorrichtung derart eingerichtet ist, dass sie Luftstrahlen gegen das Walzgut auszuwerfen vermag.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dah die Putzmittel als Walzen ausgebildet sind, zwischen denen das überzogene j1'alzgut unter Druck hindurchläuft.
CH121357D 1926-06-21 1926-06-21 Einrichtung zum Überziehen von metallischem Walzgut mit Metall. CH121357A (de)

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