CH121397A - Kapselflüssigkeitsgetriebe. - Google Patents

Kapselflüssigkeitsgetriebe.

Info

Publication number
CH121397A
CH121397A CH121397DA CH121397A CH 121397 A CH121397 A CH 121397A CH 121397D A CH121397D A CH 121397DA CH 121397 A CH121397 A CH 121397A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
transmission according
sub
control sleeve
piston
pistons
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Bischof Bernhard
Original Assignee
Bischof Bernhard
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bischof Bernhard filed Critical Bischof Bernhard
Publication of CH121397A publication Critical patent/CH121397A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H39/00Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution
    • F16H39/04Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit
    • F16H39/06Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit pump and motor being of the same type
    • F16H39/26Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit pump and motor being of the same type with liquid chambers not shaped as bodies of revolution or shaped as bodies of revolution eccentric to the main axis of the gearing
    • F16H39/30Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit pump and motor being of the same type with liquid chambers not shaped as bodies of revolution or shaped as bodies of revolution eccentric to the main axis of the gearing with liquid chambers formed in stationary members
    • F16H39/32Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit pump and motor being of the same type with liquid chambers not shaped as bodies of revolution or shaped as bodies of revolution eccentric to the main axis of the gearing with liquid chambers formed in stationary members with sliding vanes carried by the rotor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)
  • Details And Applications Of Rotary Liquid Pumps (AREA)

Description


      Kapselflüssigkeitsgetriebe.       Es sind     Kapselflüssigkeitsgetriebe    mit  Stetig veränderlichem Übersetzungsverhältnisse  bekannt, bei denen ein verstellbares Lauf  gehäuse, bestehend aus einem Arbeitszylinder  und zwei seitlichen, mit dem Zylinder fest  verbundenen     Abschlussdeckeln,    die zugleich  die Kreisführungen für die Arbeitskolben  aufnehmen (in Einfach- oder Mehrfachanord  nung), angewandt wird. Diese Bauart bedingt  grosse Wandstärken (beziehungsweise geringe  Flüssigkeitsdrücke), grosse     achsiale    Längen  und als deren Folgen (aus     Festigkeitsrünk-          sichten    (stärkere Wellen und grosse Durch  messer.

   Die     Baustoffausnützung    ist also eine  schlechte und die grossen Abmessungen be  dingen     Reibungs-    und Dichtverluste.  



  Diese Nachteile werden erfindungsgemäss  dadurch behoben, dass die Kolben einer oder  mehreren Kapselmaschinen von je einer ver  stellbaren, mit ihren     offenen    Stirnseiten an  festen Gehäuseteilen gleitenden und mit  Flüssigkeitsdurchlässen     versehenen    Steuer  büchse umgeben sind, an der, konzentrisch  zu ihrer Bohrung wenigstens eine Kreisführung  abgestützt ist zur dichtenden Führung der  Kolben an der Steuerbüchse.    Die Flüssigkeitsdurchlässe selbst können  gross bemessen werden.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs  beispiel der Erfindung mit beispielsweise je  drei Kapselmaschinen auf jeder Welle.     Fig.    1  zeigt das neue Getriebe im Schnitt nach     I-I     der     Fig.    2;     Fig.    2 ist ein Schnitt nach     II-1I     der     Fig.    1;     Fig.    2' zeigt die Kreisführung für  die Schaufeln beziehungsweise Kolben;     Fig.    3  ist ein Schnitt nach     IH-III    der     Fig.    1; die       Fig.    4 und 5 zeigen besondere Ausführungen  von Dichtschuhen;

   die     Fig.    6, 7 und 8 ver  anschaulichen einige Abänderungen der Kreis  führungen für die Kolben, und     Fig.    9 stellt  eine Kanalanordnung für ein Getriebe mit  gleichachsigen Wellen dar..  



  In dem den primären und sekundären  Getriebeteil umschliessenden Gehäuse 1 samt  dazugehörigen     Abschlussdeckeln    sind die  Primärwelle 2 und die Sekundärwelle 3  gelagert, von denen jede drei Kolbentrom  meln 4 trägt, in deren Schlitzen die Kolben 5  beweglich geführt sind. Jede der Kolben  trommeln 4 auf der Welle 2 ist von<B>,</B> einer  mit     Durchbrechungen    6     versehenen    Steuer  büchse 7 umgeben, die mittelst ihrer sich      über die ganze Breite der Steuerbüchse er  streckenden Ansätzen 8 in einer in das Ge  häuse 1     eingepassten    Büchse 9 derart geführt  ist, dass sie ausser der konzentrischen Lage  jede beliebige zur Welle 2 exzentrische Lage  einnehmen kann.

   Die Steuerbewegung dieser  Büchsen 7 geschieht durch eine im Gehäuse  angeordnete Vorrichtung, die aus den Schrau  benspindeln 10 und den Schneckengetrieben  11 besteht. Die Büchsen 7 sind seitlich durch  die Trennscheiben 12 abgedichtet, . die von  den Büchsen 9 gehalten werden. Die Kolben 5  sind mittelst ihrer Zapfen 13 in zwei mit der  Steuerbüchse 7 zusammen verschiebbaren  Kreisführungen geführt. Letztere bestehen  gemäss     Fig.    2' aus je einem Führungsring 14  und aus den die Zapfen 13 umschliessenden       Kreisringstücken    15, die zwischen der innern  Wandung der Büchse 7 und dem Führungs  ring 14 gleiten.

   Auf diese Weise sind die  Kolben stets kornzentrisch     zrär    Büchse 7 ge  führt, so dass die     Kolbenausserrkanten    immer  die Steuerbüchse 7 innen berühren.  



  Die Ausführung des auf der Welle 3  angeordneten Sekundärteils kann die gleiche  wie oben beschrieben sein; sie     kann)    auch  entsprechend der Zeichnung vereinfacht sein,  indem an Stelle der Steuerbüchsen 7 feste  Büchsen 16 treten. Derartige feste Büchsen  können auch im Primärteil vorhanden sein,  und es kann allgemein die Zahl der ver  stellbaren Steuerbüchse bis auf eine ver  mindert werden.  



  Durch die Kolben, die Kolbentrommeln  und Steuerbüchse wird das Innere des Ge  häuses 1 in zwei Räume 17, 18 geteilt, von  denen jeder als Druck- oder Saugraum für  die Betriebsflüssigkeit dienen kann.  



  Bei Drehung der Primärwelle 2 ,in der  Uhrzeigerrichtung     (Fig.    1) wird durch die  Kolben zwischen den Punkten 19 und 20  Flüssigkeit vom Raum 17 nach dem Raum 18  und zwischen den Punkten 21 und 22 vom  Raum 18 zurück nach dem Raum 17 ge  pumpt; bei der gezeichneten Exzentrizität  ist diese zurückgeförderte Menge natürlich  verschwindend klein.    Schiebt man die Steuerbüchse 7 langsam  herunter, so wird die Fördermenge zwischen  den Punkten 19, 20 immer kleiner, schliess  lich zu Null, während die Förderung zwischen  den Punkten 21, 22 gleichzeitig von Null  auf die     Höchstrtienge    steigt, woraus sich die  Veränderung des Übersetzungsverhältnisses  und der Wechsel der Drehrichtung ergibt.

    Aus dein jeweiligen Druckraum fliesst die  Flüssigkeit nach dem Sekundärteil, treibt  diesen an und gelangt in den jeweiligen  Saugraum des Gehäuses 1 zurück, worauf  der Umlauf wieder beginnt.  



  Im gezeichneten Beispiel werden alle  Kapselmaschinen aus den gemeinsamen Räu  men 17, 18 gespeist, während bei andern  Getriebeanordnungen für jede einzelne Pumpe  beziehungsweise Kapselmaschine besondere  Saug- und Druckräume vorgesehen sein  können. Die erste Anordnung ist jedoch       zweckmässiger,    da die Ein- und     Ausström-          kanäle    der     Kapselmaschinen    so angeordnet  werden können, dass der Flüssigkeitsstrom  durch sämtliche Pumpen kreist, wobei er  nacheinander dreimal unter Druck gesetzt  und dazwischen wechselnd dreimal entlastet  wird. Hierbei ist für die zu kühlende Flüssig  keit nur eine Entnahme- beziehungsweise  Zuführungsstelle erforderlich.

   Ferner werden  etwaige Ungleichheiten in den einzelnen  Fördermengen durch diese Anordnung ausge  glichen.  



  Das Gehäuse 1 kann, abgesehen von den  Gehäusedeckeln, aus einem oder mehreren  Teilen bestehen, die entweder zu einem       Granzen    vereinigt oder bei getrennter Anord  nung durch Rohrleitungen untereinander ver  bunden sind.  



  Die Anzahl der     Primär-    beziehungsweise  Sekundärteile ist beliebig, zum Beispiel könnte  ein Primärteil auf mehrere Sekundärteile oder  umgekehrt arbeiten.  



  Ebenso ist die Zahl der     Kapselmaschinen     auf jeder Welle beliebig. Bei mehreren  Kapselmaschinen auf einer Welle wird das       Steuergestänge    10, 11 zweckmässig so ange  ordnet werden, dass zwei aufeinanderfolgende  Steuerbüchsen 7 in entgegengesetzten Steuer-      lagen stehen (Fix. 1-2), so dass bei auf  einanderfolgenden Kapselmaschinen die     Saug-          und    Druckräume entgegengesetzt liegen.  Die festen Büchsen 16 sind dementsprechend  angeordnet. Hierbei gleichen sich die auf die  Kolbentrommeln 4 wirkenden Flüssigkeits  drücke durch die Wellen ganz oder teilweise  aus, so dass Zwischenlager der Welle ent  behrlich werden. (Eine Ausnahme bildet hier  natürlich der Fall, wo feste und verschieb  bare Büchsen auf einer Welle vorhanden sind.

    Hier werden dann die verschiebbaren Büchsen  zweckmässig von Lagern eingeschlossen.)  Gemäss     Fig.    9, in der eine gleichachsige  Anordnung von Primär- und Sekundärteil  im Querschnitt dargestellt ist, fördert bei  spielsweise die erste, dritte, fünfte usw.  Primärpumpe bei hochgezogener Steuer  büchse 7 über die obere Dichtzone 23 Flüssig  keit aus dem gemeinsamen Saugraum 24 in  den gemeinsamen Druckraum 25 (siehe aus  gezogener Pfeil), so dass die rechten Hälften  dieser Kolbentrommeln unter Druck stehen,  während die zweite, vierte, sechste usw.  Primärpumpe entsprechend dem gestrichelten  Pfeil bei unterstehender Steuerbüchse über  die untere Dichtzone 26 fördert, so dass also  bei diesen Pumpen die linke Hälfte der  Kolbentrommeln belastet ist. Für den Sekun  därteil gilt entsprechendes.  



  Die     Erfindung    lässt sich bei allen Wellen  anordnungen anwenden, z. B. bei gleich  achsigen Wellen (Fix. 9) bei parallelen, oder  sich schneidenden und bei sich kreuzenden  Wellen (Fix. 1-3). Bei Getrieben mit sich  kreuzenden Wellen (Fix. 1 und 2) können  zwischen den Getriebeteilen zwei Räume  vorgesehen werden, mit denen jeder Rotor  in zweckentsprechender- Weise verbunden  wird (Fix. 3).  



  Der Ölkreislauf im     Primärgetriebeteil,     sowie dessen Zuführungskanäle sind hier  strichpunktiert angedeutet. Kanäle und     Öl-          kreislauf    im     Sekundärgetriebeteil    sind durch  ausgezogene beziehungsweise     punktierteLinien     dargestellt. Die Schrägstriche deuten die  kurzen Ölwege zwischen den Getriebeteilen an.    Zwischen den Räumen 17, 18 kann zu  deren zeitweiser Verbindung ein Ventil 27,  ein Schieber oder dergleichen angeordnet sein;  das sich bei Überschreiten eines Höchst  druckes selbsttätig.     öffnet,    aber auch von  aussen bedient werden kann (Fix. 1, 3).  



  Die     Steuerbüchsen    7 werden durch die  Ausschnitte 6, die in der Hauptsache für  der Flüssigkeitsstrom vorgesehen sind, gleich  zeitig vom Seitendruck nahezu entlastet. Diese  Tatsache ist für die direkte Abstützung der  frei beweglichen Kreisführungen an der  Steuerbüchse von grosser Wichtigkeit, da  Deformationen ein gewisses (durch die Tole  ranzen bedingtes) Maximum nicht über  schreiten dürfen. Die urentlastete Büchse  wäre aber Formveränderungen ausgesetzt, da  keine versteifenden Stirnwände mehr vor  handen sind. Die Anordnung der Ausschnitte  in der Steuerbüchse ist dabei derart, dass  für jede Förderrichtung kraftverbrauchende  Wirbel nach Möglichkeit vermieden werden.

    Um ein Zittern der Steuerbüchse 7, hervor  gerufen durch die schnell wechselnden Drücke  innerhalb der Dichtzonen 19, 20 und 21, 22  zu vermeiden, kann das Steuergestänge ge  nügend kräftig ausgebildet sein oder es  können Flüssigkeitspolster 28, 29 nach     Fig.    1  angewendet werden.  



  Zu diesem Zweck sind entweder die  Ansätze 8 der Steuerbüchsen so     eingepasst,     dass die hinter den Ansätzen eingeschlossene  Flüssigkeit gerade noch ein langsames Ver  schieben der Steuerbüchsen zulässt, oder die  kleinen Räume 28, 29 sind durch eine Leitung  30, die auch durch Bohrungen und Kanäle  im Getriebe gebildet sein könnte, mitein  ander verbunden. In diese Leitung 30 ist  eine regelbare Drosselstelle 31 eingeschaltet,  um während des gleichmässigen Betriebes  einen zu schnellen Flüssigkeitsausgleich  zwischen den Polstern 28, 29 und damit ein  Zittern der Büchse 7 zu verhindern.

   Die  einfache Drosselstelle 31 könnte durch eine  Pumpe ersetzt sein, die entweder mit dem  Steuergestänge oder mit einem Schwungrad  verbunden sein könnte, um beim Steuern die  eingeschlossene Flüssigkeit schnell befördern      zu können, während beim gleichmässigen  Betrieb die Trägheit der Pumpenmasse und  des Steuergestänges oder Schwungrades den  Flüssigkeitsausgleich zwischen den Druck  polstern 28, 29 verhindert. Die Druckpolster  sämtlicher Steuerbüchsen können an eine  Pumpe angeschlossen sein. Die Ausgleichs  leitungen 30 werden zweckmässig zum Teil  in die Trennscheiben 12 verlegt.  



  Die Steuerbüchse 7 kann auch um die  Achse der Kolbentrommel drehbar angeordnet  sein. Ihre Bohrung liegt dann exzentrisch zu  dieser Achse und der Flüssigkeitsaustausch  erfolgt in diesem Falle durch eine grosse  Anzahl Öffnungen im     Büchsenmantel.    In den  Dichtzonen werden diese Öffnungen durch  das Gehäuse verschlossen. Dreht man nun  diese Büchse im Gehäuse, so kommen stets  andere Partien des sichelförmigen Arbeits  raumes zur Wirkung, wodurch das Förder  volumen verändert wird. Die Drehung der       Biichse    kann bis zur vollständigen Umkehrung  der Förderrichtung fortgeführt werden.  



  Endlich lässt sich das Fördervolumen  beeinflussen, indem zugleich Grösse und  Richtung der Exzentrizität verändert werden.  



  Dieser Fall liegt dann vor, wenn sich die  Achse der Steuerbüchse bei deren Verschie  bung in einer Ebene bewegt, die seitlich der       Kolbentrommelachse    liegt.  



  Die Ausbildung der Steuerbüchsen kann  in diesem Falle dieselbe sein wie in     Fig.    1.  Die vollen oder hohlgebohrten Kolben 5  werden zweckmässig, mit Dichtschuhen ver  sehen, die mit Flächen abdichten, die aber  bei hohlgebohrten Kolben den durch letztere  gehenden     Ausgleichsölstrom    zulassen.     Fig.    4  zeigt einen mit einem Dichtschuh versehenen  Kolben 5, an dessen äussern Kanten zwei  biegsame Streifen 32 aus Leder oder der  gleichen angebracht sind, die noch durch ein  Blech 33 versteift werden können. Eine  weitere Ausführungsform zeigt die     Fig.    5.

    Hier besteht der Dichtschuh aus einem Halb  zylinder, beziehungsweise Zylinderabschnitt  34, der mit seiner stärker gekrümmten Mantel  fläche in einer     Ausfräsung    des Kolbens liegt  und mit seiner andern; der Bohrung der    Steuerbüchse 7 entsprechend gekrümmten  Fläche gegen die Büchse 7 abdichtet.  



  Er besitzt auf dieser Seite für den Öl  ausgleich eine Längsnut 35 und auf der  andern Seite Bohrungen 36, die in die Längs  nut münden und die mit den Ausgleichs  bohrungen 37 des Kolbens 5 übereinstimmen.  



  Diese Dichtschuhe haben noch den Vor  teil, dass sie nur innerhalb der Dichtzone  19, 20 und 21, 22 zur dichtenden Anlage       kommen,    sonst aber infolge der Exzentrizität  der Drehmittelpunkte 38, 39 mit Spielraum  laufen     (Fig.    6). Hohlgebohrte Kolben erhalten  zweckmässig nach     Fig.    2 eine geschweifte  innere Kante 40, da hierbei die Abdichtung  nach dem Innern des Führungsringes besser  wird, wenn die Kolbentrommeln 4 entsprechend  ausgefräst werden. Die Kreisführung für die  Kolben kann pro Rotor aus einem oder zwei  Ringsystemen bestehen.  



  Die Kreisführung kann zum Beispiel auch  die in     Fig.    7 dargestellte Form erhalten, bei  der sich der     flanschenartige    Führungsring 141  direkt an der Steuerbüchse 7 abstützt. Ferner       kann    die in     Fig.    1 und 2 dargestellte Kreis  führung auch noch in der Weise vervoll  kommnet werden, dass zwischen den Ring  stücken 15 und der Steuerbüchse 7 nochmals  ein Ring 42 angeordnet wird, der auf seinem  äussern Mantel mit einer ringförmigen Druck  ausgleichsnute 41 versehen werden kann       (Fig.    8).  



  Der Führungsring 14 kann zwecks Er  möglichung einer geringen     Durchfederung     auch radial geschlitzt sein.  



  Die Wirkung der Kreisführungen besteht  im wesentlichen darin, dass die Schaufeln in  den Dichtzonen 19, 20 und 21, 22 zwangs  läufig mit der Steuerbüchse 7 zur dichtenden  Anlage gebracht werden, dass sie konzentrisch  gegen die Bohrung der Steuerbüchse abge  stützt sind und dass sie zwischen Saug- und  Druckraum keine nennenswerten Dichtverluste  verursachen.     DiebeschriebenenKreisführungen     wirken auch deshalb vorteilhaft, weil sie den  für Lauffähigkeit und Wärmeausdehnung  notwendigen Spielraum in     achsialer    Richtung  unterteilen und dadurch die benetzte Ober-           fläche    vergrössern.

   Die mit Sicherheit     zia     erwartenden     achsialen    Versetzungen der lose  spielenden     greisführungselemente    14, 42, 15  bewirken auch eine Dichtung. In jedem Falle  ist es vorteilhaft, dass die Kreisführungen  direkt zwischen der sich drehenden Kolben  trommel 2 und einem feststehenden Gehäuse  teile (Trennscheibe 12 oder Gehäusedeckel)  liegen. Endlich lassen sich die scheibenförmig  angeordneten Kreisführungen genau herstellen  und gut zwischen die vollständig ebenen  seitlichen Begrenzungsflächen einpassen.  



  Für besondere Fälle, in denen längere  Zeit ein gleichbleibendes Übersetzungsver  hältnis benutzt wird, kann es zweckmässig  sein, zwischen die beiden Getriebewellen,  eventuell mit Benutzung von Zahnrädern,  eine mechanische Kupplung zu legen. Das  Getriebe kann dann zunächst hydraulisch auf  das gewünschte Übersetzungsverhältnis ge  bracht werden, worauf nach erfolgter mecha  nischer Kupplung das Ventil -27 zwischen  Druck- und Saugraum geöffnet wird und die  Steuerbüchsen in Nullage gestellt werden.  Damit ist das hydraulische Getriebe voll  ständig ausgeschaltet.  



  Im entgegengesetzten Falle, wo die- Be  triebsverhältnisse oft ein schnelles, zweck  entsprechendes Verändern des Übersetzungs  verhältnisses erfordern, ist es notwendig,  ausser über den Öldruck auch .über die     Be-          aufschlagungsmenge    des Getriebes orientiert  zu sein. Zu diesem Zweck könnte ein Zeiger  mit dem Stellwerk der Getriebesteuerung  derart verbunden sein, dass er die-     Beauf-          schlagungsmenge    des Getriebes auf einer  Skala anzeigt. Zur Vermeidung einer Rech  nung könnte dann auf- dieser Skala neben  den     Beaufschlagungsmengen    der dazugehörige  günstige Betriebsöldruck angegeben sein.

   Zur  Erreichung der günstigsten Betriebsverhält  nisse müsste dann also der Zeiger des     Be-          aufschlagungsmessers    auf den Druck ein  reguliert werden, auf welchen das Druck  manometer weist. Besser wäre eine Anordnung  dieses Zeigers über dem Druckmesser derart,  dass er zur Erreichung der günstigsten Be-         triebslage    mit dem     Druckmanometerzeiger     zur Deckung gebracht werden muss.  



  Die Verbindung zwischen diesem Zeiger  und dem Getriebestellwerk würde am besten  dann durch einen zweckentsprechenden Kurven  mechanismus hergestellt.  



  Diese Vorrichtung würde bei Getrieben  ohne Umkehrung der Drehrichtung in einem  Exemplar und bei Getrieben mit     Drehrich-          tungsumkehrung    in zwei Exemplaren not  wendig sein.  



  Wo für die Unterbringung der Leistung  mehrere getrennte. Getriebe angeordnet werden  müssen, ist es     zweckmässig,    die Saugräume,  sowie die Druckräume dieser Getriebe unter  einander durch Ausgleichsleitungen zu ver  binden, um     Differenzen    in den Leistungen  der Antriebsmaschinen (zum Beispiel Diesel  motoren) und Ungenauigkeiten der Getriebe  ausführung, wenn nur eine Antriebsmaschine  (Dieselmotor) vorhanden ist, auszugleichen.  



  Werden in diese Ausgleichsleitungen von  der Flüssigkeit bewegte Klappen oder Ven  tile geschaltet, so kann (falls jedes Getriebe  gesondert angetrieben wird) durch diese ent  weder mittelbar. oder unmittelbar auf die zu  langsame oder zu schnell laufende Antriebs  maschine (Verbrennungsmotor) eingewirkt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kapselflüssigkeitsgetriebe mit einer be liebigen Zahl von Kapselmaschinen pro Welle, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben einer oder mehrerer Kapselmaschinen von je einer verstellbaren, mit ihren offenen Stirnseiten an festen Gehäuseteilen .gleitenden und mit Flüssigkeitsdurchlässen versehenen Steuer büchse umgeben sind, an der, konzentrisch zu ihrer Bohrung, wenigstens eine - Kreis führung abgestützt ist zur dichtenden Füh rung der Kolben an der Steuerbüchse. UNTERANSPRüCHE 1. Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Steuer büchse wirkenden Flüssigkeitsdrücke durch entgegenwirkende Flüssigkeitsdrücke weit gehend ausgeglichen werden. 2.
    Getriebe nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerbüchse derart verstellbar ange ordnet ist, dass sie in bezug auf ihre zur Drehachse der Kolben konzentrische Mittel lage nach zwei verschiedenen Richtungen verstellt werden kann. 3. Getriebe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Steuerbüchse mit zwischen Saug- und Druckraum (17, 18) abdichten den Ansätzen im Gehäuse verschiebbar gelagert ist, wobei -die Stirnseiten der Ansätze mit den Stirnseiten der Büchse übereinstimmen. 4.
    Getriebe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerbüchse in besonderen Pass- büchsen (9) gelagert ist, welch letztere Trennscheiben (12) in ihrer Lage halten. 5. Getriebe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-4, gekennzeichnet durch hinter den Ansätzen (8) angeordnete Flüssigkeitspolster (28, 29), die derart untereinander verbunden sind, dass sich die eingeschlossene Flüssigkeit bei Ver stellung der Steuerbüchse ausgleichen kann, während ein in die Verbindungs leitung (30) eingeschaltetes schwingungs dämpfendes Mittel bei gleichmässigem Be triebe diesen Ausgleich hindert. 6.
    Getriebe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-5 mit hohlgebohrten Kolben, dadurch gekennzeichnet, dass die hohl gebohrten Kolben eine Kurvenkante (40) aufweisen, der die Schlitzführung in der Kolbentrommel (4) entspricht. 7. Getriebe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben mit schwingbaren Dicht schuhen versehen sind, die mit Flächen abdichten und einen durch die hohlge bohrten Kolben pulsierenden Ausgleichs strom zulassen. B. Getriebe nach Patentanspruch und Unter anspruch 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtschuh aus zwei längs des Kolbens befestigten Streifen (32) besteht, die durch eine Brücke (33) versteift sind. 9.
    Getriebe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-7, gekennzeichnet durch im Querschnitt ungefähr- halbzylindrische Dichtschuhe (34), die sich mit ihren weniger gewölbten Flächen der Steuer büchse anpassen und Bohrungen (36), sowie Längsnuten (35) für den Flüssig keitsdurchlass besitzen. 10. Getriebe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-7, gekennzeichnet durch Kolbenkreisführungen, die aus einem innern Ring und einer der Kolbenzahl entsprechenden Anzahl von Ringstücken, in denen die Kolben beweglich gelagert sind, bestehen. 11. Getriebe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-7, gekennzeichnet durch zwischen Steuerbüchse und den Ring stücken (15) angeordnete Führungsringe. 12.
    Getriebe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-7 und 11, dadurch ge kennzeichnet, dass die Führungsringe (42) auf ihrer äussern Mantelfläche je eine umlaufende Druckausgleichnute (41) be sitzen. 13. Getriebe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der verschiebbaren Steuer büchse auch noch feste Büchsen vor banden sind. 14. Getriebe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-7 und 13, dadurch ge kennzeichnet, dass, falls mehrere oder sämtliche Kolbentrommeln (4) einer Welle von Steuerbüchsen (7) umgeben sind, die aufeinanderfolgenden Steuerbüchsen in entgegengesetzten Lagen zueinander stehen und beim Steuern entgegengesetzt zueinander bewegt werden, und dass auf einanderfolgende feste Büchsen einer Welle gleichfalls entgegengesetzt zuein ander angeordnet sind.
    15. GetriebenachPatentanspruchundUnteran- sprüchen 1-7,13 und 14, dadurch gekenn zeichnet, dass Primär- und Sekundärwelle mechanisch gekuppelt werden können. 16. Getriebe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-7 und 13-15, dadurch gekennzeichnet, dass für die Einregulierung des günstigsten Übersetzungsverhältnisses ein Zeiger mittelst eines Kurvenmecha nismus mit dem Getriebestellwerk derart verbunden ist, dass er sich mit dem Druckmanometerzeiger, mit dem er gleich achsig angeordnet ist, deckt, wenn die günstigste Betriebslage erreicht ist. 17.
    Getriebe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-7 und 13-16, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung mehrerer Getriebe die Saugräume und ebenso die Druckräume unter sich durch besondere Ausgleichsleitungen verbunden sind.
CH121397D 1925-01-22 1926-01-15 Kapselflüssigkeitsgetriebe. CH121397A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE246460X 1925-01-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH121397A true CH121397A (de) 1927-07-16

Family

ID=5656893

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH121397D CH121397A (de) 1925-01-22 1926-01-15 Kapselflüssigkeitsgetriebe.

Country Status (3)

Country Link
AT (1) AT113562B (de)
CH (1) CH121397A (de)
GB (1) GB246460A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2469097A (en) * 1944-07-11 1949-05-03 Herbert A Wrenn Variable capacity sliding vane pump

Also Published As

Publication number Publication date
AT113562B (de) 1929-06-25
GB246460A (en) 1927-05-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2203054C2 (de) Einrichtung zum Einstellen der Verdrängung einer hydraulischen Maschine
DE2216579A1 (de) Achsialkolbenverdichter
DE3728823A1 (de) Hydrostatisches getriebe
DE2157770A1 (de) Drehschieberpumpe
DE519686C (de) Fluessigkeitswechselgetriebe
CH121397A (de) Kapselflüssigkeitsgetriebe.
DE1085389B (de) Steuervorrichtung zur Einstellung der Neigung der Taumelscheiben stufenlos regelbarer Fluessigkeitsgetriebe
CH370291A (de) Hydraulische Kraftübertragungsapparatur
DE4341845A1 (de) Hydraulischer Axialkolben-Motor
DE668362C (de) Drehkolbenmaschine, bei welcher der Laeufer mit radial beweglichen Fluegeln versehen und in einem zwecks Leistungsaenderung verschiebbaren Laufgehaeuse angeordnet ist
DE1400673B2 (de) Stufenlos einstellbares hydrostatisches Getriebe mit innerer Leistungsverzweigung
DE1400673C (de) Stufenlos einstellbares hydrostati sches Getriebe mit innerer Leistungsver zweigung
DE4041126C2 (de)
DE746465C (de) Bremsanlage fuer Motoren- und Getriebepruefstaende mit einer Reibungsbremse
DE2903412C2 (de)
DE243697C (de)
DE971177C (de) Hydrostatischer Drehmomentwandler
DE861773C (de) Fluessigkeitswechselgetriebe
DE900640C (de) Hydrostatische Kupplung
AT102472B (de) Flüssigkeitswechsel- und Wendegetriebe.
AT86495B (de) Hydraulisches Wechselgetriebe, insbesondere für Motorwagen.
DE51406C (de) Mehrcylindrige Wassersäulen-Maschine
DE541240C (de) Fluessigkeitswechselgetriebe
DE574349C (de) Fluessigkeitswechselgetriebe
DE872714C (de) Kupplungsfluessigkeitsgetriebe