CH121440A - Verfahren zur Herstellung eines in Körperflüssigkeiten unlöslichen, ss-Strahlen aussendenden Präparates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines in Körperflüssigkeiten unlöslichen, ss-Strahlen aussendenden Präparates.

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CH121440A
CH121440A CH121440DA CH121440A CH 121440 A CH121440 A CH 121440A CH 121440D A CH121440D A CH 121440DA CH 121440 A CH121440 A CH 121440A
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Marie Dr Wreschner
Farmer Dr Loeb Laurence
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Marie Dr Wreschner
Farmer Dr Loeb Laurence
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  Verfahren zur Herstellung eines in     Körperflüssigkeiten    unlöslichen,     ss-Strahlen     aussendenden Präparates.    Die Erfindung betrifft die Darstellung  eines in Körperflüssigkeiten unlöslichen,     ss-          Strahlen    aussendenden Präparates, das zur  Behandlung von     Carcinom    geeignet ist. Ein  solches Präparat wird in der Weise erhalten,  dass man aus einer Uransalzlösung das Uran  X, in Gegenwart einer dasselbe     adsorbieren-          denSubstanz    ausfällt, die in Körperflüssig  keiten sich nicht löst.

   Zu diesem Zweck fügt  man zum Beispiel der Lösung eines beliebi  gen Uransalzes, die bekanntlich eine gewisse  Menge von     ss-Strahlen    aussendendem Uran  X, enthält, vorzugsweise eine geringe Menge  von     Ferrisalz    hinzu, versetzt dann mit einer  starken Lösung von     Ammoniumkarbonat,     bis der anfänglich gebildete Urannieder  schlag wieder gelöst ist. Der ungelöst zu  rückbleibende Niederschlag     von:        Ferri-          hydroxyd,    der quantitativ das Uran X, ad  sorbiert, wird gründlich gewaschen und für  den Gebrauchszweck in eine geeignete Auf  schwemmung übergeführt.

   Hierzu kann bei  spielsweise eine     isotonische    Flüssigkeit, wie  physiologische Kochsalzlösung, dienen.    Noch vorteilhafter ist es, den nach der       Behandlung    mit     Ammoniumkarbonat    zurück  bleibenden gereinigten Niederschlag in einer  geeigneten Säure, vorzugsweise Salzsäure,  zu lösen, die Flüssigkeit zweckmässig nach  kurzem Aufkochen zu neutralisieren, erneut  mit überschüssigem     Ammoniumkarbonat    zu  versetzen und gegebenenfalls mit dem ver  bleibenden Niederschlag die Prozedur ein  oder mehrmals zu wiederholen. Hierdurch  wird ein reineres und     ungiftigeres    Präparat  erhalten.  



  An Stelle einer     isotonischen    Flüssigkeit  können für die     Aufschwemmung    des Präpa  rates auch Lösungen von Zuckerarten Ver  wendung finden, die von     Carcinomfermenten     nicht verarbeitet werden, oder auch Öle. Von  Zuckerarten hat sich besonders Rohrzucker  als brauchbar erwiesen.  



  An Stelle des     Ferrisalzes    kann auch eine  andere zur     Adsorption    des Uran X, geeignete  Substanz Verwendung finden, wie zum Bei  spiel ein Aluminiumsalz, Kieselsäure oder  auch Kohle.      Wendet man beispielsweise     Ferrisalz    an,  so wird das Uran     X1    durch das Ammonium  karbonat zusammen mit dem     Ferrihydroayd     ausgefällt und haftet dann so fest an die  sem, dass es davon weder durch den Über  schuss des     Fällungsmittels,    noch durch eine  Organflüssigkeit getrennt werden kann.

   Die       Aufschwemmung    des so gewonnenen Prä  parates kann durch     Einspritzung    an den Ort  der erwünschten Wirkung gebracht werden  und wird, wie Tierversuche ergeben haben,  dort festgehalten.  



  Das Präparat nimmt wegen seiner reinen       (i-Strahlung    eine besondere Stellung unter  den radioaktiven Präparaten ein, da     Radium-          und        Thoriumpräparate    vor allein     a-Strahlen     aussenden; es soll zur Bekämpfung bösarti  ger Tumoren auf dem Wege der Injektion  Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines ss-Strah- len aussendenden Präparates, dadurch ge kennzeichnet, dass man aus einer Uransalz lösung des Uran X1 in Gegenwart einer das selbe adsorbierenden, in Körperflüssigkeiten unlöslichen Substanz ausfällt. Das Präpa rat soll zur Bekämpfung bösartiger Tumoren auf dem Z'i'ege der Injektion Verwendung finden. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man einer mit Ferri- sa.lz versetzten Uranlösung überschüssiges.
    Ammoniumliarbonat bis zur Wiederauf- lösung des anfänglich gebildeten Nieder schlages zufügt. \'. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man einer mit Ferri- salz versetzten Uranlösung überschüssiges Ammoniumkarboaat bis zur Wiederauf lösung des :anfänglich gebildeten Nieder schlages zufügt, worauf man den zurück bleibenden Niederschlag nach erfolgter Reinigung in geeigneten Medien auf schwemmt.
    v. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man einer mit Ferri- salz versetzten Uranlösung überschüssiges Ammoniumkarbonat bis zur Wiederauf lösung des anfänglich gebildeten Nieder schlages zufügt, worauf man den zurück bleibenden Niederschlag nach erfolgter 1üeinigung in einer isotonischen Flüssig keit auf schwemmt.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man einer mit Ferri- salz versetzten Uranlösung überschüssiges Ammoniumkarbonat bis zur Wiederauf lösung des anfänglich gebildeten Nieder schlages zufügt, den zurückbleibenden iedersehlag in einer Säure löst, die Lö sung neutralisierl, erneut mit überschüs sigem Ammoniunikarbonat behandelt und mit dem nach dieser Behandlung zurück bleibenden Niederschlag das Verfahren wiederholt.
CH121440D 1925-03-06 1926-02-20 Verfahren zur Herstellung eines in Körperflüssigkeiten unlöslichen, ss-Strahlen aussendenden Präparates. CH121440A (de)

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