CH121468A - Einrichtung zur elektrischen Heizung von Eisenbahnzügen in Bahnhöfen. - Google Patents

Einrichtung zur elektrischen Heizung von Eisenbahnzügen in Bahnhöfen.

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CH121468A
CH121468A CH121468DA CH121468A CH 121468 A CH121468 A CH 121468A CH 121468D A CH121468D A CH 121468DA CH 121468 A CH121468 A CH 121468A
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CH
Switzerland
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contact
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electrical heating
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/0036Means for heating only
    • B61D27/0045Electric heating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  



  Einriehtung zur elektrischen Heizung von Eisenbahnziigen in Bahnhöfen.



     Eisenbahnzuge,    deren Wagen von der
Lokomotive aus geheizt werden,   pflegt    man in den   Bahnhtifen,    in denen sie   zusammen-    gestellt werden ; von einer stationären Wärme quelle aus   vorzuheizen.    Sind die Wagen mit einer elektrischen Heizeinrichtung ausgerüstet, so müssen in den genannten   Bahnhofen    An    schlussstellen    vorhanden sein, an denen die
Verbindung des jeweils zu heizenden Zuges mit der Stromquelle vorgenommen werden kann. Dabei ist es wichtig, dass jede einzelne
Anschlussstelle gehörig gesichert und die Be dienungsmannschaft gegen Unfälle in weitest    gehendem      Maé    geschützt ist.



   Diesem Zwecke dient die Schaltung ge mäss der vorliegenden Erfindung. Danach ist in jede stationäre Anschlussleitung ein Schal ter eingebaut und dieser   mit einer Höchst-       stromauslösung    und einer   Nullspannungsaus-    lösespule versehen, wobei im Stromkreis der letzteren ein   Erdungskontakt    an der Hei  zungskupplung    des zu heizenden Zuges liegt.



  Somit ist der Bedienungsmann   nicht gefähr-    det, denn entweder ist die zu bedienende Steckvorrichtung geerdet, oder sie ist von der Stromquelle abgeschaltet.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel für die Erfindung dargestellt. Der Heiz strom fliesst vom Speisetransformator   a    durch die Spule des   Hochststromauslosers    b und den Ölschalter c zur   Ansohlusskupplung    d, die am   Prellbock    des betreffenden Bahnhof geleises angebracht sein   kans.    Von da führt das Kabel e zu dem vorzuheizenden Zug   g    an dessen Wagen sich ebenfalls   Kupplungs-    dosen f befinden.



   Die Auslösung des Ölschalters c erfolgt mittelst Nullspannungsrelais h, das beispiels weise vom   Hilfstransformator    i gespeist wird.



   Im Stromkreis seiner Spule liegen diejenigen
Kontakte, durch deren Offnung der Schalter ausgelöst werden soll, nämlich die Kontakte des   Hochststromrelais      b    und der   Erdungs-    kontakt k an der   Kupplungsdose    eines jeden Wagens ; ferner wird der Kontakt m im Stromkreis der Nullspannungsspule h wie üblich zugleich mit dem   Hauptschalter    c geöffnet und geschlossen.



   Die Vorrichtung wirkt folgendermassen :
Will der Bedienungsmann den Stecker der   Kupplung f herausziehen,    bevor er den Ölschalter c geöffnet bat, so muss er zunächst den Erdungskontakt k öffnen, wodurell die Spule   h    stromlos wird und der Ölschalter herausfliegt ; gleichzeitig wird durch Öffnung des Kontaktes   nu    der Hilfskontakt am Stek  IKer    des Kabels spannungslos gemacht.



   Die Kupplung d am   Prellbock    wird im allgemeinen nicht bedient ; sollte es der Fall sein, was zum Beispiel vorkommt, wenn das Kabel e ausgewechselt oder   fortgenommen    wird, so tritt hier beim   Offnen    des Hilfsstromkreises die   Nullspannungsauslosung      h    genau so in Tätigkeit wie beim   Loden    der   Kupplung f.   



   Sollte die Heizung von der Lokomotive des zu heizenden Zuges eingeschaltet werden, während zugleich von der stationären Anlage   (t.    aus geheizt wird, und liefern die beiden Transformatoren nicht genau gleiche   Span-      nung,    so erzeugt die Differenzspannung einen Überstrom, der gegebenenfalls den Höchst  stromauslöser      b    zum Ansprechen bringt.



   Mit der Vorrichtung kann in bekannter Weise eine Rückmeldung, zum Beispiel durch farbige Lampen, beleuchtete Worte, Zeiger oder dergleichen, verbunden werden, durch die der Schaltzustand des Ölschalters   sicht-    bar gemacht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zur elektrischen Heizung von Eisenbahnzügen in Bahnhofen, bei der von einer stationären Stromquelle aus Anschluss- leitungen zu den einzelnen Bahnhofgeleisen führen, dadurch gekennzeichilet, daR in jede stationäre Anschlussleitung ein besonderer Schalter eingebaut und dieser mit einer Hochststromauslosung und einer Nullspan nungsauslosespule versehen ist, wobei im Stromkreis der letzteren ein Erdungskontakt an der Heizkuppltng des zu heizenden Zuges liegt.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Erdungskontakt zuerst geöffnet werden mués, wenn die Heizungskupplung gelöst werden soll.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Stromkreis der Nullspannungsspule ein Kontakt liegt, der gleichzeitig mit dem Hauptschalter geöffnet und geschlossen wird.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auch der Kontakt des Höchststromauslösers im Stromkreis der Nullspannungsspule liegt.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Nullspannungs spule von einer besondern Hilfsstromquelle gespeist wird.
CH121468D 1926-08-13 1926-08-13 Einrichtung zur elektrischen Heizung von Eisenbahnzügen in Bahnhöfen. CH121468A (de)

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