CH121648A - Tragorgan für elektrische Hohlleiter und Vorrichtung zu seiner Herstellung. - Google Patents

Tragorgan für elektrische Hohlleiter und Vorrichtung zu seiner Herstellung.

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CH121648A
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Haftung Siemens- Beschraenkter
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Tragorgan für elektrische Hohlleiter und Vorrichtung zu seiner Herstellung.    Es ist bereits vorgeschlagen worden, Hohl  leiter zur     Fortleitung    des elektrischen Stromes  derart herzustellen, dass die Leiter auf einem  gewundenen Träger flacher     Querschnittsform          verseilt    werden. Nimmt man als solchen  Träger beispielsweise ein flaches Metallband,  so lässt sich dieses nicht in beliebig engen  Windungen winden, weil das Material beim  Winden an den beiden Kanten eine sehr starke  Dehnung gegenüber der Mitte des Bandes  erfährt. Einer solchen Beanspruchung ist  aber ein Metallband, wenn es dünn ist, nicht  gewachsen.

   Es ist aber anderseits wünschens  wert, den Träger mit möglichst kurzen Win  dungen zu versehen, damit die auf ihm liegen  den Leiter an recht vielen Stellen gestützt  werden.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein Trag  organ für elektrische Hohlleiter, das aus einem  flachen gewellten Metallband besteht.  



  Den weiteren Gegenstand der Erfindung  bildet ein Verfahren zur Herstellung des     Trag-          organes,    nach dem das flache Band von einer  in einem drehbaren Joch befestigtem Vorrats-    rolle durch in demselben Joch befestigte,  zum Wellen des Bandes dienende Zahnräder  und durch ausserhalb des Joches angeordnete,  mit Aussparungen versehene fest gelagerte  Rollenpaare geführt wird.  



  In den Zeichnungen sind Ausführungs  beispiele der Erfindung dargestellt.     Fig.    1  zeigt ein Hohlseil mit dem Tragorgan 1 aus  gewelltem flachen Metallband, ;über das die  Leitungsdrähte 2     verseilt    sind.  



  Je höher die Wellen des Bandes sind, um  so kürzer können die Windungen sein. Gegen  über einem gewundenen Träger aus, flachem  Metallband lassen sich bei diesem leicht etwa  um die Hälfte kürzere Windungen erreichen.  Die     Wellung    des Bandes bringt dabei den  Vorteil mit sich, dass der Träger diametral  ein hohes Widerstandsmoment hat, also nicht  zusammengedrückt werden kann. Die beiden  Längskanten des Trägers können sich beim  Winden gegenüber der Mitte des Bandes  strecken, sind also gegen zu hohe Zugbean  spruchung geschützt.

   Das Tragorgan besitzt  in der Längsrichtung eine hohe Zugfestigkeit,      da es sich im     wesentlichen    in der Längs  richtung des Leiters erstreckt und infolgedessen  durch einen Zug keine Deformation des Trä  gers eintritt, sondern eine reine Materialbe  anspruchung.     Durch    diesen     Umstand    wird  auch     Kalibersicherheit    des     Tragorganes    ge  währleistet, indem es auch bei erheblicher  Zugbeanspruchung den     ursprünglichen        Durch-          niesser    beibehält, so dass die Leitungsdrähte  ihre Stütze an keinem Punkte verlieren und  die runde Form des Leiters gewahrt wird.  



  In     Fig.    2 ist ein Tragorgan aus flachem  gewelltem Band dargestellt, in dessen Aus  schnitte eine Drahtschraube 3 eingelegt ist,       (im    für die Leitungsdrähte noch mehr Auf  lagepunkte zu schaffen. Diese Drahtschraube  kann die gleiche Steigung haben wie die       Bandschnecke,    sie kann aber auch weniger  steil gewickelt sein; ebenso ist es gleichgültig,  ob sie einen dem der     Bandschnecke    gleich  sinnigen oder entgegengesetzten Drall besitzt.  Man kann die Beanspruchungen auch ganz  getrennt auf     Bandschnecke    und Drahtschraube  verteilen, indem man die Bandschnecke mit  einem geringeren     Aussendurchmesser    ausführt  als die Drahtschraube.

   In diesem Falle wird  die Drahtschraube den gesamten     Radialdruck     aufnehmen, wofür sie infolge der Versteifung  durch die Bandschnecke und des dadurch  gleichzeitig erreichten Schutzes gegen     Um-          kippen    der einzelnen Gänge sehr gut geeignet  ist, während die.     Bandschnecke,    die eine grosse  Zugfestigkeit besitzt, hauptsächlich der Auf  nahme der bei der Fabrikation des Hohllei  ters auftretenden Zugbeanspruchung und der  Stützung der Drahtschraube gegen     Unikippen     dient.

   Die     Drahtschraube    kann aus beliebig  profiliertem Draht hergestellt sein, zum Bei  spiel aus Runddraht,     T-förmigeni,    U-förmigem  und     keilförmigem    Profildraht. Bei     T-förniigeni     und     keilförmigem    Profildraht ist es vorteil  haft, wenn die flache Kante des Drahtes nach  aussen zu liegen kommt., während bei     U-för-          inigem    Profildraht die beiden Schenkel     zweck-          imässig    nach aussen kommen, damit das Regen  wasser sich nicht in der Drahtschraube sam  nielt.

   Wenn die Bandschnecke zur Aufnahme  des     Radial@ruckes    herangezogen wird, so ist    es vorteilhaft, die Kanten des Bandes umzu  biegen, damit die Leitungsdrähte eine breitere  Auflagefläche     am    Rand der Schnecke haben.  



       Fig.    3 zeigt einen Hohlleiter im Quer  schnitt mit dem     gewelltem    Metallband 1, der  Drahtschraube 3, und den Leitungsdrähten 2.  Die     Kanten    der Bandschnecke sind hier um  gebogen, um den     Leitungsdrähten    eine grössere  Auflagefläche zu geben.  



  In den     Fig.    4 und 5 ist eine Vorrich  tung zur Herstellung des     Tragorganes    darge  stellt. Das drehbar gelagerte Joch 11, das  durch das     Zahnrad    12 gedreht wird, trägt  die Vorratsrolle 13 für das     glatte-Band    14.  Dieses gelangt     von    der Vorratsrolle zu den  ebenfalls im Joch gelagerten Zahnrädern 15,  <B>16,</B> durch die es gewellt wird. Das gewellte  Band wird dann zwischen den Rollenpaaren  17, 18 und 19, 20 durchgeführt, von     denen     das eine     horizontal,    das andere vertikal ge  lagert ist, so dass sie das     Band    an der Dre  hung verhindern.

   Es wird also zwischen den  sich drehenden Zahnrädern und den feststehen  den     Rollen    verdreht und gelangt dann ent  weder auf eine Vorratstrommel 21 oder es  kann auch sofort in die     Verseilmaschine    ein  geführt werden.

Claims (1)

  1. PA TEN TANSPRü CHE I. Tragorgan für elektrische Hohlleiter mit gewutidenetn Ti--,i,-ei, aus flachem Metall band, dadurch gekennzeichnet, dass das Band gewellt ist. Il.
    Verfahren zur Herstellung des Tragorganes nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass das flache Band von einer in einem drehbaren Joch befestigten Vor ratsrolle durch in demselben Joch befes tigte, zum Wellen des Bandes dienende Zahnräder und durch ausserhalb des Joches angeordnete, mit Aussparungen versehene fest gelagerte Rollenpaare geführt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Tragorgan 'nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass an dem schnecken- föriniss gewundenen 3letall)and Ausschnitte vorgesehen sind, in die eine Drahtschraube aus profiliertem Draht eingelegt ist. ?. Tragorgan nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Bandschnecke und Drahtschraube gleichen Aussendurchmesser besitzen. 3. Tragorgan nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandschnecke einen geringeren Aussendurchmesser hat als die Draht schraube. 4.
    Tragorgan nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dralle der Bandschnecke und der Drahtschraube gleichsinnig sind. 5. Tragorgan nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandschnecke und die Draht schraube entgegengesetzten Drall besitzen. 6. Tragorgan nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Bandschnecke und Drahtschraube glei che Steigung heben. 7. Tragorgan nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Bandschnecke und Drahtschraube ver schiedene Steigungen haben. B. Tragorgan nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanten der Band schnecke umgebogen sind. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Wellen des einen festgelagerten Rollenpaares im Raum senkrecht zu den Wellen des andern Rollenpaares angeordnet sind.
CH121648D 1925-06-23 1926-06-19 Tragorgan für elektrische Hohlleiter und Vorrichtung zu seiner Herstellung. CH121648A (de)

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