CH121726A - Verfahren zur Herstellung eines beizenziehenden Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines beizenziehenden Azofarbstoffes.

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CH121726A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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      Verfahren    zur Herstellung eines     beizenzielienden        Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man neue, wert  volle     Azofarbstoffe    von     beizenziehendem     Charakter erhält, wenn man zum Aufbau  als     Diazokomponenten    solche     Aminoderivate     des     Diphenylsulfons     
EMI0001.0009     
    seiner Homologen oder     Substitutionsprodukte     verwendet,

   die in dem nicht     amidierten    gern       orthoständig    zueinander eine     Hydroxyl-    und  eine     Carboxylgruppe    enthalten.  



  Je nach Wahl der Kupplungskompo  nenten, ob es sich um Mono- oder     Polyazo-          farbstoffe    handelt, werden Farbstoffe in den  verschiedensten Tönen erhalten. Sie eignen  sich sowohl für die Wollfärberei nach dem       Chromierverfahren,    als auch besonders we  gen ihrer guten Seifen- und Chlorechtheit  für den Baumwolldruck. Infolge der exter  nen Stellung der     beizenziehenden    Gruppe  zeigen sie den weiteren Vorteil, dass die       chromierten    Färbungen von den direkten  im Farbton nur wenig abweichen.

      Das vorliegende Patent betrifft ein Ver  fahren zur Herstellung eines     beizenziehenden          Azofarbstoffes,    welches dadurch gekenn  zeichnet ist, dass man die     Diazoverbindung    der       2-Amino-5-acetylamino-4'-ogydiphenylsulf        on-          3'-karbonsäure    mit     2-Methylamino-8-oxy-          naphtaIin-6-sulfosäure    im sauren     Medium     kuppelt.  



       Beispiel     350 Gewichtsteile 2 -     Amino    - 5 -     acetyl-          amino    - 4' -     oxydiphenylsulf    an -     3*-        karbonsäure     werden bei etwa 40   mit der hinreichenden  Menge     Ammoniakwasser    gelöst;

   man ver  setzt     die    erkaltete Lösung des Ammonium  salzes mit 69 Gewichtsteilen     Natriumnitrit     und übersäuert unter Rühren bei etwa     +    5    langsam mit der     nötigen    Menge 20     %iger     Salzsäure, wobei die gelblich gefärbte     Di-          azoverbindung    schön kristallin ausfällt.

    Man kuppelt schwach kongosauer oder     or-          ganisch-sauer    mit 274     Gewichtsteilen    des       Natriumsalzes    der     2-Methylamino-8-oxy-          raphtalin-6-sulfosäure.    Nach einigen Stun  den arbeitet .man in gewohnter Weise auf.      Der neue Farbstoff ist ein dunkles, in Was  ser mit     rotstichig    violetter Farbe lösliches  Pulver; er färbt Wolle in saurem Bade klar       rotstichig    violett. Durch     Nachchromierung     tritt keine wesentliche Änderung des Farb  tones ein.

   Die     nachchromierte    Färbung ist  sehr walk-, licht- und     karbonisierecht,    sowie  geben Metalle unempfindlich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines beizen ziehenden Azofarbstoffes, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Diazoverbindung der @- AmiLo-5-acetylamino-4'-oxydiphenylsulfon- 3'-liarbonsäure mit ?-1lethylamino-8-oxy- naphtalin-6-sulfosäure im sauren Medium kuppelt. Der so erhältliche Farbstoff ist ein dunklen in Wa sse r mit rotstichig vio letter Farbe lösliches Pulver; er färbt Wolle in saurem Bade klar rotstichig violett.
    Durch Nachchromierung tritt keine wesent liche Änderung des Farbtones ein. Die nach- chromierte Färbung ist :ehr walk-, licht- und karbonisierecht, sowie gegen Metalle un empfindlich.
CH121726D 1925-01-13 1925-12-22 Verfahren zur Herstellung eines beizenziehenden Azofarbstoffes. CH121726A (de)

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