CH121755A - Dichtungsvorrichtung an Wehren. - Google Patents
Dichtungsvorrichtung an Wehren.Info
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Description
Diclitungsvorriehtung an Wehren. Es ist bekannt, die Dichtungsbalken bei Wehren an federnden Platten anzuordnen, auf die der Druck des Oberwassers wirkt. Dadurch werden die Dichtungsbalken gegen die Wehrschwelle oder gegen die Seitenwand des Gerinnes gepresst. Diese Anordnung hat jedoch Nachteile. Bei der Bewegung des Ab schlusskörpers des Wehres schleift nämlich der Dichtungsbalken auf seiner Unterlage. Die dadurch entstehenden Reibungskräfte müssen von der federnden Platte aufgenom men werden, die infolgedessen auf Zug bezw. auf Knickung beansprucht wird.
Macht man die Platte dünn genug, dass sie eine gute Fe derung ergibt, so ist sie dieser Belastung auf die Dauer nicht gewachsen. Macht man sie so stark, dass sie der Beanspruchung wider steht, so wird sie unelastisch, federt nicht mehr und ergibt somit eine schlechte Dich tung. Man könnte sich dadurch helfen, dass man dünne Platten aus hochwertigem Stoff verwendet. Dieser Ausweg ist aber kost spielig. Die vorliegende Erfindung vermeidet die geschilderten Schwierigkeiten nun dadurch, dass sie den Dichtungsbalken an dem einen Ende einer Platte anordnet, deren anderes Ende drehbar gelagert ist.
Infolgedessen braucht die Platte, wenn sie durch den Druck des Oberwassers an die Wehrsohle bezw. an das seitliche Mauerwerk angepresst wird, nicht mehr zu federn; sie kann somit stark genug ausgeführt werden, um den auf sie wirkenden Beanspruchungen zu genügen, ohne dass besonders hochwertige Stoffe er forderlich wären.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsformen bei spielsweise dargestellt.
In der Fig. 1 ist.a die Stauwand, b ein Versteifungsblech des Verschlusskörpers des Wehres. Der Dichtungsbalken d ist unter Vermittlung eines ihn an seiner obern Seite umfassenden U'-Eisens f an dem vordern Ende der Platte g gelagert. Das hintere Ende die ser Platte g wird durch zwei Leisten h und 2 gehalten, die an dem Verschlusskörper be festigt sind.
Die beiden Leisten lt und<I>i</I> hal ten zwischen ihren gewölbten Flächen das Ende der Platte<I>g.</I> Um die Platte<I>g</I> und damit den Dichtungsbalken d in seiner Lage festzu halten, kragt die Stauwand a am untern Ende so weit vor, dass sie die Platte'g daran hin dert, zwischen den Halteleisten h und<I>i</I> her auszugleiten. Um diese Wirkung noch zu sichern, sind an der Stauwand a hakenför mige Flacheisen 7e angeordnet, die mit ihren vordern umgebogenen Enden in entsprechen den Nischen<I>l</I> des Dichtungsbalkens<I>d</I> gleiten können.
Das Anpressen der Platte g und da mit des Dichtungsbalkens d erfolgt in bekann ter Weise durch den Druck des Oberwassers, das auf dem durch den Pfeil angedeuteten Weg in den Raum zwischen der Platte g und dem Blech b eintreten kann. Die stellenweise vorgesehenen Leisten s sichern hierbei auf jeden Fall den Wasserzutritt hinter die Platte g.
In der Fig. 2 ist der Erfindungsgedanke in Anwendung auf eine Seitendichtung dar gestellt. a ist die Wand, die die Stirnseite des Wehrkörpers verschliesst und gegebenen falls über sie hina.uskrag¯t. 2o ist die Seiten wand des Gerinnes. Der Dichtungsbalken d ist. an einer Platte g befestigt, deren hintres Ende mit Hilfe von Schrauben l auf der ge wölbten Leiste h, festgehalten wird. Die Schrauben l sind nur so weit angezogen, dass die Platte g sich auf der gewölbten Unter lage la in ausreichendem Mass abwälzen kann.
Das festgehaltene Ende der Platte g ist mit- telst eines Streifens -iii, aus Leder, Gummi oder dergleichen gegen das Unterwasser abge dichtet. Die eine Längsseite des Streifens in wird durch die Schrauben l gehalten, die an dere legt sich unter den Druck des Oberwas sers selbsttätig gegen das Winkeleisen 7a an. Dieses letztere ist mittelst eines andern 1V'in- keleisens o an der Wand a befestigt.
Um die Platte g ausreichend zu führen, trägt die Wand a an ihrem äussern Ende ein zweites Winkeleisen p, das mit Löchern q versehen ist. Die Platte g ist an ihrem beweglichen Ende mit Bolzen r versehen, die in die Löcher <I>q</I> hineinragen und dadurch die Platte<I>g</I> mit dem Dichtungsbalken d verhindern, ihre Lage in unzulässiger Weise zu verändern.
Das Anpressen des Dichtungsbalkens d erfolgt wiederum durch den Druck des Ober wassers, das auf dem durch die Pfeile ange deuteten Weg in den Kasten s tritt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Dichtungsvorrichtung an Wehren, mit einem am einen Ende einer Platte befestig ten, durch den Druck des Oberwassers an die Wehrsohle bezw. an die Seitenwand des Wehres angepressten Dichtungsbalken, da durch gelzennzeichnet, dass das andere Ende der Platte drehbar am Verschlusskörper des Wehres gelagert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE121755X | 1925-10-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH121755A true CH121755A (de) | 1927-07-16 |
Family
ID=5657052
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH121755D CH121755A (de) | 1925-10-30 | 1926-10-06 | Dichtungsvorrichtung an Wehren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH121755A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1045922B (de) * | 1955-07-23 | 1958-12-04 | Rheinstahl Union Brueckenbau | Bewegliche Dichtung fuer Wehrschuetze, Schleusentore und aehnliche Wasserverschluesse |
-
1926
- 1926-10-06 CH CH121755D patent/CH121755A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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