CH121889A - Drehschiebersteuerung. - Google Patents

Drehschiebersteuerung.

Info

Publication number
CH121889A
CH121889A CH121889DA CH121889A CH 121889 A CH121889 A CH 121889A CH 121889D A CH121889D A CH 121889DA CH 121889 A CH121889 A CH 121889A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
slide
cylinder
rotary valve
mirror
rotary
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
W Ellyson Frederick
Original Assignee
W Ellyson Frederick
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by W Ellyson Frederick filed Critical W Ellyson Frederick
Publication of CH121889A publication Critical patent/CH121889A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description


      Drehschlebersteuerung.       Die     vorliegende    Erfindung betrifft eine       Drehschiebersteuerung    für Kraftmaschinen,  bei welcher der Druck des Betriebsmittels  (Dampf oder Pressluft     etc.)    mit zur Abdich  tung des     Schieberkörpers    gegen seinen Spie  gel benützt wird. Die Steuerung ist insbe  sondere bei mehrzylindrigen Kraftmaschinen,  zum Beispiel bei mehrzylindrigen Dampf  kraft- oder     Verbrennungskraftmaschinen    mit  Vorteil verwendbar.  



  In     derPraxis        sindDrehschiebersteuerungen,     die sich des Dampfdruckes zur Abdichtung  des Schiebers gegenüber dem     Schieberspiegel     bedienen, unter dem Namen     "Corlissu-Hähiie     bekannt geworden. Diese bedienen sich eines  starren zylindrischen     Schieberkörpers,    wel  cher an einer prismatischen Antriebstange  derart verschiebbar angeordnet ist, dass er  durch den Dampfdruck von dieser Stange  weg in radialer Richtung einseitig an seinen  Spiegel solcherart gepresst wird, dass er diesen  in -einer der Höhe des Schiebers entsprechen  den geraden Linie berührt, welche die Ab  dichtungslinie bildet.

   Infolge dieser linearen  Berührung eignet sich ein solcher Schieber  nicht zum gleichzeitigen Steuern mehrerer    Zylinder einer Kraftmaschine, sondern es ist  für jeden einzelnen Zylinder je ein derartiger  Schieber für Ein- und     Auslass    des Trieb  mittels erforderlich.  



  Durch die vorliegende Erfindung wird die  Bedienung beliebig vieler Zylinder durch  einen einzigen Drehschieber für den Einlass  des Triebmittels möglich; ferner wird eine  wesentlich bessere und dauerhaftere Abdich  tung des     Schiebers    gegen seinen Sitz,     bezw.     Spiegel ermöglicht und zudem eine ganz be  trächtliche Verbilligung und Vereinfachung  des Aufbaues der ganzen Steuerung herbei  geführt.  



  Bei der     Schiebersteuerung        gemäss    vor  liegender Erfindung wird von dem Prinzip  der linearen Abdichtung und Berührung ab  gegangen und die gesamte verfügbare Man  telfläche des     Schieberzylinders    zur     Abdich-          tung.herangezogen.    Gemäss dem Erfindungs  gedanken wird dies auf diese Weise erreicht,  dass der     KörpQr    des Drehschiebers aus einem  mit exzentrischem Hohlraum versehenen Zy  linder besteht, der an seiner dünnsten Stelle  der Länge nach aufgeschlitzt ist, so dass der       Betriebsmitteldruck    auf seine Innenfläche      derart wirkt,

   dass der Aussenmantel radial  mit seiner ganzen Fläche an den ihn rings  umgebenden     Schieberspiegel    dichtend ge  drückt wird, von welchem wenigstens ein zu  einem Zylinder führender Leitungskanal für  das Betriebsmittel ausgeht.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und zwar zeigt     Fig.    1 einen Höhen  schnitt durch zwei Zylinder mit einer     Zy-          linderdeckelplatte,    in welche diese neue  Steuerung für eire zwei- oder mehrzylindrige  Kraftmaschine eingebaut ist;

       Fig.    2 zeigt  einen etwas vergrösserten Längsschnitt durch  den     Schieberkörper    selbst, während     Fig.3     eine Aussenansicht und     Fig.    4 eine     Perspek-          tivansicht    des Schiebers mit seinem     Mitneh-          mergestänge    wiedergibt.     Fig.    5 schliesslich  stellt einen in Höhe der Mündung der Dampf  verteilungskanäle am     Sehieberspiegel    geführ  ten     Horizontalscbnitt    durch die in     Fig.    1  dargestellte Deckelplatte dar, der die Wir  kungsweise der neuen Steuerung ersichtlich  macht.

   Es sind in dieser Darstellung bei  spielsweise sechs     Dampfzuführungskanäle    für       ebensoviele,    durch diese     Schiebersteuerung     zu betätigende Zylinder 23 angenommen.  



  Der Drehschieber 1 besteht aus     einem     aus Gusseisen oder dergleichen gefertigten  Hohlzylinder; der, wie der Querschnitt     Fig.    5  erkennen lässt, derart exzentrisch gegossen,       bezw.        ausgedreht    ist, dass seine Wandstärke  nach einer Seite hin abnimmt. An der Stelle  der geringsten Wandstärke, welche jener der  grössten     Wandstärke    gegenüberliegt, ist ein  möglichst schmaler, den ganzen Mantel des  Zylinders durchtrennender Schlitz 2 parallel  zur Zylinderachse angebracht., um ähnlich  wie bei Kolbenringen, eine radiale Federung  des Mantels nach aussen hin zu ermöglichen.

    Rechts und links von diesem Schlitz sind  übereinander die Steueröffnungen in den  Mantel des Drehschiebers eingeschnitten, wie  dies aus     Fig.    3 ersichtlich ist. Hier stellt  die obere,     trapezförmige        Öffnung    3 die für  verschiedene Füllungsgrade bestimmte Ein  lassöffnung für den Vorwärtsgang dar, wäh  rend die untere, rechteckige, in     entgegenge.            setzter    Richtung verlaufende     Öffnung    4 als  Einlass konstanter Füllung für den Rück  wärtsgang dient.

   Um die     Federwirkung    des  Drehschiebers und damit seine dichte All  pressung     all    den     Schieberspiegel    zu unter  stützen, können zwischen diesen     Mantelaus-          schnitten    noch besondere     Sprungfederririge    5  vorgesehen werden.  



  Dieser     Schieberkörper    legt sich unter dem       Einflusse    seiner radialen Federung stramm  passend an seinen zylindrischen Spiegel 6  an, welcher     zweckmässig    an einem direkt mit  der     Frischdampfleitung    verbundenen     Rohr    7  vorgesehen ist und von welchem die     Dampf-          zuführungskanäle    8-13     (Fig.    5) ausgehen,  die zweckmässig mit dem Rohre 7 und dem  Zylinderdeckel aus einem Stück gegossen  oder     geprelät    sind, wie beispielsweise in     Fig.1     dargestellt.

   Der Schieber wird in drehende  Bewegung versetzt durch die von der Kraft  maschine in Umdrehung versetzte     Mitneh-          merstange    14, die ihrerseits mittelst zweier  oder mehrerer     Mitnehrnerbolzen    15 den     Schie-          berkörper    in ihrer Drehung mitnimmt.

   Zu  diesem Zwecke besitzt der     Schieberkörper    an  seinem     obern    und untern Rande an geeig  neten Stellen     Einschnitte    16, in welche diese  Bolzen 15     eingreifen.    Das Gewicht des     Schie-          berkörpers    selbst wird grösstenteils durch  den     Schieberspiegel    selbst aufgenommen, gegen  den sich der Schieber     anpresst.    Aus diesem  Grunde können die     Mitnehmerbolzen    15 leich  ter gehalten werden, so dass sie nur die Um  drehung zu vermitteln haben.

   Die     Mitnehmer-          stange    14 ist auf der von der Kraftmaschine  angetriebenen Welle 17     längsverschieblieh     angeordnet, wie in     Fig.    1 angedeutet ist.       Mittelst    eines um den Festpunkt 18     sehwing-          baren    Hebels 19, welcher in eine entspre  chende Klaue oder Rille 20 der     Mitnehmer-          stange    14 eingreift, kann diese zum     Zwecke     der Füllungsänderung oder Umsteuerung der  Kraftmaschine gehoben oder gesenkt werden.  



  Die Welle 14 verlässt durch eine Stopf  büchse 21 das     Schiebergehäuse.    Die Wir  kungsweise der ganzen Einrichtung ist nun  folgende: Strömt durch das     Frischdampfrohr     22 Dampf in den Innenraum des Dreh-      Schiebers 1, so wird dieser zunächst in Rich  tung seiner     Radialfederung    nach aussen radial  gegen seinen Spiegel gepresst und dadurch  vermieden, dass der Dampf gleichzeitig in  sämtliche     Dampfverteilungskanäle    8-13  überströmt. Nach Massgabe der Längsein  stellung     bezw.    Füllungseinstellung des Schie  bers erhalten lediglich jene Kanäle und Zylinder  23 Dampf, welche eben mit der betreffenden  Öffnung im Mantel des Schiebers 1 korres  pondieren.

   Durch die nun einsetzende Dre  hung der     Kraftmaschinenwelle    und damit  der     Antriebwelle    des Drehschiebers, erhalten  die jeweils im Drehsinne folgenden     Kanäle     und Zylinder nach Massgabe der Füllungs  einstellung Dampf zugeführt, wobei stets ein  besonders dichter Abschluss gegen die übrigen  Kanäle durch den anpressenden Frischdampf  gewährleistet ist.

   Um nun die Füllung     bezw.     den Drehsinn der Maschine zu verändern, ist  lediglich eine Vertikalverschiebung des Dreh  schiebers mit Hilfe des Hebelgestänges 19  oder dergleichen     nötig.    Die obern und untern  Kanten des Drehschiebers 1 sind zweck  mässig abgerundet und gebrochen, um zu  vermeiden, dass dieser nach längerem Laufe  in einer Stellung Rillen oder     Vertiefungen     in den Spiegel einarbeitet, welche die Längs  verschiebung des     Sehiebers    erschweren könn  ten.  



  Die beschriebene Steuerung bietet den  Vorteil, dass eine grössere Anzahl von Zylin  dern 23 gleichzeitig durch ein einziges Ein  lassorgan bedient werden kann, dabei sämt  liche teuren, sonst nötigen Mechanismen, wie  Wälzhebel, Nocken und Stössel wegfallen,  das     Antriebgestänge    vollkommen öldicht ab  geschlossen und geräuschlos läuft und dass  schliesslich die in     Fig.    1 dargestellte Steue  rung für sich allein, also ohne Benützung  der andern Teile der Kraftmaschine durch  Anschluss an eine     Frischdampfleitung    und  Drehung der     Mitnehmerwelle    14, auf das  richtige     Funktionieren    der     Steuerung    selbst  offen erprobt werden kann.  



  24 sind die Kolben und 25 die Auspuff  öffnungen der Zylinder 23,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehschiebersteuerung an Kraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper des Drehschiebers aus einem mit exzentrischem Hohlraum @ver*seherien 'Zylinder besteht, der an seiner dünnsten Stelle der Länge nach aufgeschlitzt ist und auf dessen Innenfläche der Betriebsmitteldruck derart wirkt, dass der Aussenmantel radial mit seiner ganzen Fläche an den ihn rings umgebenden Schieber spiegel dichtend gedrückt wird, von welchem wenigstens ein zu einem Zylinder führender Leitungskanal für das Betriebsmittel ausgeht.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Drehschiebersteuerung gemäss dem Patent anspruch, an mehrzylindrigen Kraftma schinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Änderung der Füllung bezw. der Dreh richtung durch wenigstens zwei Ausschnitte am Schiebermantel erfolgt, welche beider seits des Längsschlitzes so angeordnet sind, dass durch Drehung des Schieber körpers der an der einen oder andern Seite des Längsschlitzes befindliche Ausschnitt mit den in den Schieberspiegel einmünden den Leitungskanälen für das Betriebs mittel nacheinander in Verbindung kommt, und dass durch achsparallele Verschiebung des Schieberkörpers eine Änderung des Füllungsgrades,
    oder der 'Drehrichtung bewirkt werden kann. 2. Drehschiebersteuerung nach Patentau sprach, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Schieberkörpers durch zwei oder mehrere Mitnehmerbolzen erfolgt, die einerseits an einer durch eine Stopfbüchse geführten, achsial verschiebbaren Mitneh- merstange angebracht sind und anderseits in Einschnitte des Schieberkörpers ein greifen.
    3. Drehschiebersteüerung nach Patentan spruch, an mehrzylindrigen Kraftmaschinen, gekennzeichnet durch das Zusammenwirken des Schiebers mit den von seinem Spiegel zu mehreren Zylindern führenden Leitungs kanälen für das Betriebsmittel in -einer für alle Zylinder gemeinsamen, mit einer Zuführung für das Betriebsmittel und einem Stopfbüchsenabschluss versehenen Zylinderdeckelplatte in der Weise, dass beim Drehen des Schiebers die vorhandenen Zylinder nacheinander Betriebsmittel er halten.
CH121889D 1926-04-10 1926-04-10 Drehschiebersteuerung. CH121889A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH121889T 1926-04-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH121889A true CH121889A (de) 1927-08-01

Family

ID=4380713

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH121889D CH121889A (de) 1926-04-10 1926-04-10 Drehschiebersteuerung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH121889A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH667132A5 (de) Drehkolben-eintakt-verbrennungsmotor.
DE2317427B2 (de)
DE1601818B2 (de) Schwenkkolben-brennkraftmaschine
DE521397C (de) Kurbellose Brennkraftmaschine mit getrenntem Arbeits- und Verdichtungszylinder in Tandem-Anordnung und mit einer Taumelscheibe, durch deren axiale Verschiebung sowohl der Verdichtungsraum als auch gleichzeitig entsprechend dieser Verstellung die Lademenge veraendert wird
CH121889A (de) Drehschiebersteuerung.
DE2003923A1 (de) Mit einem kompressiblen Arbeitsmedium betriebene Hubkolbenmaschine
DE1751506A1 (de) Ventillose Motorsteuerung
DE891496C (de) Steuerung von durch Druckmittel angetriebenen hin und her gehenden Maschinenteilen, insbesondere von Kolben in durch Pressluft betaetigten Pumpen
DE507226C (de) Stehende einfachwirkende Mehrzylinderdampfmaschine
AT110742B (de) Drehschiebersteuerung.
DE472545C (de) Drehschiebersteuerung
DE946714C (de) Drehkolben-Dampfmaschine
DE612572C (de) Einfach wirkende Wasserkraftmaschine mit Wasseraustrittsoeffnungen und selbsttaetig gesteuertem Einlassventil
DE825689C (de) Dampfmaschine mit hin- und hergehendem Arbeitskolben und zweifacher Expansion d°s Dampfes
DE390518C (de) Drehschiebersteuerung mit Zahnstangenantrieb fuer Verbrennungskraftmaschinen
DE529910C (de) Mehrzylindrige Zweitaktbrennkraftmaschine mit Stufenkolbenpumpen
DE533618C (de) Steuerung fuer die Einlassventile von Kompressoren, deren Zylinder parallel zur Antriebswelle angeordnet sind
DE547851C (de) Steuerung fuer Brennkraftmaschinen
DE558013C (de) Brennkraftturbine
DE459133C (de) Rohrschieber fuer Mehrzylinder-Zweitakt-Brennkraftmaschinen, welcher die Spuelluft und die Anlassdruckluft steuert
DE4209690A1 (de) Kolbenmaschine
DE452245C (de) Drehschieber fuer Zweitakt-Brennkraftmaschinen
AT159898B (de) Steuerung für Kolbenmaschinen, insbesondere Kolbenverdichter.
DE317019C (de)
WO2023093927A1 (de) Arbeitskraftmaschine