CH121998A - Deckenstein. - Google Patents

Deckenstein.

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CH121998A
CH121998A CH121998DA CH121998A CH 121998 A CH121998 A CH 121998A CH 121998D A CH121998D A CH 121998DA CH 121998 A CH121998 A CH 121998A
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CH
Switzerland
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ceiling
concrete
cast material
stones
ceiling stone
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Inventor
Heinrich Jean
Original Assignee
Heinrich Jean
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Application filed by Heinrich Jean filed Critical Heinrich Jean
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • E04B5/17Floor structures partly formed in situ
    • E04B5/18Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly cast between filling members
    • E04B5/21Cross-ribbed floors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description


  Deckenstein.    Es sind verschiedene Deckensteine für ar  mierte Betondecken bekannt, welche     bezwek-          ken,    das Eigengewicht der Decke zu vermin  dern, den Betonrippen und Druckplatten die  Form zu geben, sowie auch eine ebene,  geschlossene Untersicht der Decke zu bilden.  Diese Deckensteine, meistens mit einem oder  mehreren Hohlräumen versehen, sind aus ver  schiedenem Material hergestellt wie: gebrann  tem Ton, Bims- oder Schlackenbeton und an  derem Gussmaterial. In der Praxis zeigen sich  diese Deckensteine mehr oder weniger brü  chig, besonders auf der Oberseite, da auf den  verlegten Steinen bei Erstellung einer Decke  intensiv gearbeitet werden muss.

   Auch ge  statten die aus solchen Hohlsteinen erstellten  Decken nicht ohne Schwierigkeit die Anord  nung von Querarmierungen, die zur wirk  samen Lastenverteilung und allseitigen Auf  lagesicherung notwendig ist.  



  Vorliegende Erfindung hat einen Decken  stein aus Gussmaterial zum Gegenstand, des  sen Oberseite von einer ebenen Platte aus  Kiessandbeton gebildet wird, während das  übrige des Deckensteines ganz oder teilweise  aus einem andern, leichteren und besser iso-    lierenden Gussmaterial erstellt sein kann, wie  Schlacken-,     Bimsbeton,    sogenannte     Welton-,          Tekton-    und anderes Material. Auch kann der  Deckenstein in üblicher Weise mit Hohlräu  men versehen sein. Die Oberplatte schützt  dann die schwächeren Teile wirksam vor  Beschädigung, und bildet selbst einen soliden  Arbeitsboden beim Betonieren einer Decke,  nachdem die Steine verlegt sind.

   Ausserdem  kann die Betonplatte als statisch wirksames  Glied der Decke     mitbeansprucht    werden, wo  gegen bei den bisherigen Deckensteinen aus       Gussmaterial    die Oberseite als reine Schalung  dient und nach Erhärten des Betons nutzlos  wird.  



  Die Betonplatte kann ein Stück der     obern     Druckzone einer Decke     bilden,    sowie gleich  zeitig als Kappe zwischen zwei Rippen die  nen, und kann zu diesem Zwecke in einer  Stärke erstellt werden, welche für eine solche  Beanspruchung erforderlich ist. Wenn die  Deckensteine unter Bildung von Zwischen  räumen zu einer Decke verlegt werden, kön  nen diese Zwischenräume bis zur Oberkante  der Deckensteine mit Beton ausgegossen und  so     Längs-    und Querrippen gebildet werden.      Es braucht dann also keinen sogenannten  Überbeton und die umständliche Arbeit des  Überbetonierens fällt weg.

   Die Verbindung  der Betonplatten der Deckensteine mit     dem          ringsum    angegossenen Beton ist eine sehr  gute, und die Tragfähigkeit einer so gebau  ten Decke ist derjenigen einer einheitlich ge  gossenen Druckzone ebenbürtig.  



  Beigegebene Zeichnung veranschaulicht       mehrere    Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes. Fig. 1 stellt im Längs  schnitt einen Deckenstein a dar, Fig. 2 den  selben im Querschnitt. Die ebene Platte b  an der Oberseite ist aus hartem Kiessandbe  ton erstellt, während das übrige des Decken  steines, die hohlraumbildenden Wände c, ent  weder auch aus demselben Betonguss oder  einem andern, leichteren und besser isolieren  den Gussmaterial bestehen kann. Der Raum d  zwisehen zwei Deckensteinen bildet die Guss  form für die Tragrippen, und wird, nachdem  das Armierungseisen verlegt ist, bis zur Ober  kante der Deckensteine mit Beton ausgegos  sen.

   In der Längsrichtung ist zwischen je  zwei Steinen ebenfalls ein Zwischenraum e,  c' vorgesehen, damit die Stossfugen richtig       ausbetoniert    werden können, um der Druck  platte eine lückenlose Kontinuität zu sichern.  Sowohl die Abstände in der Längsrichtung,  t als auch in der Querrichtung können durch  besonders einzulegende Steine     f    und g teil  weise ausgefüllt resp. durch Lamellen h un  ten verkleidet werden. Die Abstände in der  Längsrichtung können zur Bildung von Quer  rippen (auch Verteilungsrippen genannt) be  nützt werden, dadurch, dass der Beton tiefer  als bis zur Unterkante der Druckplatte ge  führt wird (e' in Fig. 1).  



  Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt, und Fig.  4 einen Querschnitt eines Deckensteines, bei  velchem durch die vorstehenden Fussflan  schen i die Verkleidung der Hauptrippen nach  unten und durch die vorstehenden Stirnseiten  k die Form für die Querrippen gebildet wird.  Um zu verhüten, dass der Gussbeton in die  Hohlräume fliesst, kann ein Dachpappestück  m U-förmig in den von den Stirnseiten gebil  deten Zwischenraum eingesetzt werden, wo-    durch beidseitig die Hohlräume abgeschlossen  werden. Statt dessen bann oben an der Stirn  seite der Betonplatte ein Falz vorgesehen  werden, wodurch beim Zusammenstossen  zweier Steine eine Lücke n gebildet wird,  welche sieh beim Griessen des Betons füllt,  ohne dass Beton in die Hohlräume dringt.

    Auch kann zu gleichem Zwecke der Hohl  stein auf einer Seite ganz oder teilweise     ge-          .schlossen    sein. Der letztere Fall ist in Fig. 5  beispielsweise bei 1 bezeigt. Ein weiteres  Beispiel zeigt Fig. 5 an der rechtsseitigen  Stossfuge, wo ein Zwischenstein f aus einem  oder zwei Stücken eingefügt ist, welcher die  Öffnungen der beiden eben abgeschnittenen  Steine schliesst und selbst die Hohlform einer  Querrippe aufweist. Es ist klar, dass die eine  oder andere Lösung ein- oder beidseitig An  wendung finden kann und Querrippen zwi  schen jeder Steinreihe oder nur an gewissen  Stellen auf die beschriebene Weise angeord  net werden können.  



  Zur Erhöhung der     Haftfestigkeit    des an  die Deckensteine     angegossenen    Betons kön  nen die Seitenflächen der     Deckenplatten     rippt, gezahnt oder sonstwie mit     Ausnehmun-          gen    versehen sein. Ferner kann die Beton  platte zur Erhöhung ihrer Tragfähigkeit in  bekannter Weise im Anschluss an die Rippen  verstärkt oder unterseits gewölbt sein.  



  In Fig. 6 wird gezeigt, dass die Beton  platte 7 noch mit einer Schicht p Eines an  dern, besser isolierenden Gussmaterials ver  sehen sein kann. Ebenso ist die Möglichkeit  vorhanden, die Fussplatte r aus einem speziel  len Grussmaterial und die Stege aus billigerem  Grussmaterial herstellen zu können.  



  Fig. 7 veranschaulich  perspektivisch die       Anordnung    der Deckensteine zur Ausfüh  rung einer Decke. deren Rippen s vergossen  sind, während die     Oberseiten    der     Deckensteine          t    sichtbar bleiben.  



  Der neue     Decl_;enstein        ermiiglielit        auch          das,falirilzni:issige    Einsetzen von     benabellla-          ren    Dübeln zur     Befestigung    von Holzlagern.  



  Ein aus     Gussinaterial    bestehender Decken  stein, der als     sogenannter    Leichtstein ohne       Hohlräume        ausgebildet    ist, kann ebenfalls      mit der Betonplatte an der Oberseite versehen  sein, und bietet dann die angeführten Vor  teile wie ein Hohlstein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Deckenstein aus Gussmaterial, dadurch gekennzeichnet, dass seine Oberseite von einer ebenen Platte aus Kiessandbeton gebildet wird, welche eine statische Beanspruchung derselben als Teil der obern Druckzone einer lecke gestattet. UNTERANSPRÜCHE: 1. Deckenstein aus Gussmaterial, gemäss Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er hohlraumbildende Wandungen auf weist, die ganz oder teilweise aus leichte ren Gussmaterial bestehen. 2.
    Deckenstein aus Gussmaterlal gemäss Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Betonplatte an mindestens einer Stirnseite einen Falz aufweist, so dass beim Zusammenstossen zweier Deckensteine eine Lücke gebildet wird, zum Zwecke, diese bei Erstellung einer Decke mit Beton ausfüllen zu kön nen. 3. Deckenstein aus Gussmaterial gemäss Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass in den Deckenstein bei dessen Herstellung ein benagelbarer Dübel eingesetzt wird, der zur Befestigung von Lagerhölzern zur Aufnahme eines Holzbodens bestimmt ist.
CH121998D 1926-06-23 1926-06-23 Deckenstein. CH121998A (de)

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CH121998D CH121998A (de) 1926-06-23 1926-06-23 Deckenstein.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE907818C (de) * 1950-11-28 1954-03-29 Ing Franz Czernilofsky Stahlbetonrippendecke mit Fuellkoerpern aus Leichtbeton

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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