CH121998A - Deckenstein. - Google Patents
Deckenstein.Info
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Description
Deckenstein. Es sind verschiedene Deckensteine für ar mierte Betondecken bekannt, welche bezwek- ken, das Eigengewicht der Decke zu vermin dern, den Betonrippen und Druckplatten die Form zu geben, sowie auch eine ebene, geschlossene Untersicht der Decke zu bilden. Diese Deckensteine, meistens mit einem oder mehreren Hohlräumen versehen, sind aus ver schiedenem Material hergestellt wie: gebrann tem Ton, Bims- oder Schlackenbeton und an derem Gussmaterial. In der Praxis zeigen sich diese Deckensteine mehr oder weniger brü chig, besonders auf der Oberseite, da auf den verlegten Steinen bei Erstellung einer Decke intensiv gearbeitet werden muss.
Auch ge statten die aus solchen Hohlsteinen erstellten Decken nicht ohne Schwierigkeit die Anord nung von Querarmierungen, die zur wirk samen Lastenverteilung und allseitigen Auf lagesicherung notwendig ist.
Vorliegende Erfindung hat einen Decken stein aus Gussmaterial zum Gegenstand, des sen Oberseite von einer ebenen Platte aus Kiessandbeton gebildet wird, während das übrige des Deckensteines ganz oder teilweise aus einem andern, leichteren und besser iso- lierenden Gussmaterial erstellt sein kann, wie Schlacken-, Bimsbeton, sogenannte Welton-, Tekton- und anderes Material. Auch kann der Deckenstein in üblicher Weise mit Hohlräu men versehen sein. Die Oberplatte schützt dann die schwächeren Teile wirksam vor Beschädigung, und bildet selbst einen soliden Arbeitsboden beim Betonieren einer Decke, nachdem die Steine verlegt sind.
Ausserdem kann die Betonplatte als statisch wirksames Glied der Decke mitbeansprucht werden, wo gegen bei den bisherigen Deckensteinen aus Gussmaterial die Oberseite als reine Schalung dient und nach Erhärten des Betons nutzlos wird.
Die Betonplatte kann ein Stück der obern Druckzone einer Decke bilden, sowie gleich zeitig als Kappe zwischen zwei Rippen die nen, und kann zu diesem Zwecke in einer Stärke erstellt werden, welche für eine solche Beanspruchung erforderlich ist. Wenn die Deckensteine unter Bildung von Zwischen räumen zu einer Decke verlegt werden, kön nen diese Zwischenräume bis zur Oberkante der Deckensteine mit Beton ausgegossen und so Längs- und Querrippen gebildet werden. Es braucht dann also keinen sogenannten Überbeton und die umständliche Arbeit des Überbetonierens fällt weg.
Die Verbindung der Betonplatten der Deckensteine mit dem ringsum angegossenen Beton ist eine sehr gute, und die Tragfähigkeit einer so gebau ten Decke ist derjenigen einer einheitlich ge gossenen Druckzone ebenbürtig.
Beigegebene Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes. Fig. 1 stellt im Längs schnitt einen Deckenstein a dar, Fig. 2 den selben im Querschnitt. Die ebene Platte b an der Oberseite ist aus hartem Kiessandbe ton erstellt, während das übrige des Decken steines, die hohlraumbildenden Wände c, ent weder auch aus demselben Betonguss oder einem andern, leichteren und besser isolieren den Gussmaterial bestehen kann. Der Raum d zwisehen zwei Deckensteinen bildet die Guss form für die Tragrippen, und wird, nachdem das Armierungseisen verlegt ist, bis zur Ober kante der Deckensteine mit Beton ausgegos sen.
In der Längsrichtung ist zwischen je zwei Steinen ebenfalls ein Zwischenraum e, c' vorgesehen, damit die Stossfugen richtig ausbetoniert werden können, um der Druck platte eine lückenlose Kontinuität zu sichern. Sowohl die Abstände in der Längsrichtung, t als auch in der Querrichtung können durch besonders einzulegende Steine f und g teil weise ausgefüllt resp. durch Lamellen h un ten verkleidet werden. Die Abstände in der Längsrichtung können zur Bildung von Quer rippen (auch Verteilungsrippen genannt) be nützt werden, dadurch, dass der Beton tiefer als bis zur Unterkante der Druckplatte ge führt wird (e' in Fig. 1).
Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt, und Fig. 4 einen Querschnitt eines Deckensteines, bei velchem durch die vorstehenden Fussflan schen i die Verkleidung der Hauptrippen nach unten und durch die vorstehenden Stirnseiten k die Form für die Querrippen gebildet wird. Um zu verhüten, dass der Gussbeton in die Hohlräume fliesst, kann ein Dachpappestück m U-förmig in den von den Stirnseiten gebil deten Zwischenraum eingesetzt werden, wo- durch beidseitig die Hohlräume abgeschlossen werden. Statt dessen bann oben an der Stirn seite der Betonplatte ein Falz vorgesehen werden, wodurch beim Zusammenstossen zweier Steine eine Lücke n gebildet wird, welche sieh beim Griessen des Betons füllt, ohne dass Beton in die Hohlräume dringt.
Auch kann zu gleichem Zwecke der Hohl stein auf einer Seite ganz oder teilweise ge- .schlossen sein. Der letztere Fall ist in Fig. 5 beispielsweise bei 1 bezeigt. Ein weiteres Beispiel zeigt Fig. 5 an der rechtsseitigen Stossfuge, wo ein Zwischenstein f aus einem oder zwei Stücken eingefügt ist, welcher die Öffnungen der beiden eben abgeschnittenen Steine schliesst und selbst die Hohlform einer Querrippe aufweist. Es ist klar, dass die eine oder andere Lösung ein- oder beidseitig An wendung finden kann und Querrippen zwi schen jeder Steinreihe oder nur an gewissen Stellen auf die beschriebene Weise angeord net werden können.
Zur Erhöhung der Haftfestigkeit des an die Deckensteine angegossenen Betons kön nen die Seitenflächen der Deckenplatten rippt, gezahnt oder sonstwie mit Ausnehmun- gen versehen sein. Ferner kann die Beton platte zur Erhöhung ihrer Tragfähigkeit in bekannter Weise im Anschluss an die Rippen verstärkt oder unterseits gewölbt sein.
In Fig. 6 wird gezeigt, dass die Beton platte 7 noch mit einer Schicht p Eines an dern, besser isolierenden Gussmaterials ver sehen sein kann. Ebenso ist die Möglichkeit vorhanden, die Fussplatte r aus einem speziel len Grussmaterial und die Stege aus billigerem Grussmaterial herstellen zu können.
Fig. 7 veranschaulich perspektivisch die Anordnung der Deckensteine zur Ausfüh rung einer Decke. deren Rippen s vergossen sind, während die Oberseiten der Deckensteine t sichtbar bleiben.
Der neue Decl_;enstein ermiiglielit auch das,falirilzni:issige Einsetzen von benabellla- ren Dübeln zur Befestigung von Holzlagern.
Ein aus Gussinaterial bestehender Decken stein, der als sogenannter Leichtstein ohne Hohlräume ausgebildet ist, kann ebenfalls mit der Betonplatte an der Oberseite versehen sein, und bietet dann die angeführten Vor teile wie ein Hohlstein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Deckenstein aus Gussmaterial, dadurch gekennzeichnet, dass seine Oberseite von einer ebenen Platte aus Kiessandbeton gebildet wird, welche eine statische Beanspruchung derselben als Teil der obern Druckzone einer lecke gestattet. UNTERANSPRÜCHE: 1. Deckenstein aus Gussmaterial, gemäss Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er hohlraumbildende Wandungen auf weist, die ganz oder teilweise aus leichte ren Gussmaterial bestehen. 2.Deckenstein aus Gussmaterlal gemäss Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Betonplatte an mindestens einer Stirnseite einen Falz aufweist, so dass beim Zusammenstossen zweier Deckensteine eine Lücke gebildet wird, zum Zwecke, diese bei Erstellung einer Decke mit Beton ausfüllen zu kön nen. 3. Deckenstein aus Gussmaterial gemäss Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass in den Deckenstein bei dessen Herstellung ein benagelbarer Dübel eingesetzt wird, der zur Befestigung von Lagerhölzern zur Aufnahme eines Holzbodens bestimmt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH121998T | 1926-06-23 |
Publications (1)
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| CH121998A true CH121998A (de) | 1928-01-02 |
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ID=4380814
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH121998D CH121998A (de) | 1926-06-23 | 1926-06-23 | Deckenstein. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH121998A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE907818C (de) * | 1950-11-28 | 1954-03-29 | Ing Franz Czernilofsky | Stahlbetonrippendecke mit Fuellkoerpern aus Leichtbeton |
-
1926
- 1926-06-23 CH CH121998D patent/CH121998A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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