CH122043A - Ersatzteil für abgenützte Partien von Schuhwerklaufteilen. - Google Patents

Ersatzteil für abgenützte Partien von Schuhwerklaufteilen.

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CH122043A
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Bridi Basilio
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Bridi Basilio
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/14Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form
    • A43B13/16Pieced soles

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Ersatzteil für     abgenützte        Partien    von     Sehuhwerklaufteilen.       Es ist allgemein bekannt, dass zum Bei  spiel die Laufsohle von Schuhwerk sich an  der Spitze mehr abnutzt als an dem übrigen  Teil, so dass öfters nur die Spitze der Schuh  sohle zu reparieren ist. Es ist nun     für    den  Laien nicht leicht, aus Leder ein Stück zu  zuschneiden, welches vorne an die Sohle passt  und da aufgesetzt werden kann.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun ein Ersatzteil für abgenützte Partien  von     Schuhtrerklaufteilen    und gekennzeich  net durch einen die Form eines Endstückes  eines     Schuhwerklaufteils    aufweisenden Teil,  welcher Mittel aufweist, um ihn mit dem  noch erhaltenen Teil des zu flickenden Lauf  teils zu verbinden.  



  Auf der Zeichnung sind Ausführungs  beispiele de: Erfindungsgegenstandes dar  gestellt.  



  In     Fig.    1 ist ein erstes Ausführungsbei  spiel im Schnitt dargestellt.  



       Fig.    2 zeigt ein zweites Ausführungs  beispiel im     Schnitt;          Fig.    3 zeigt einen Grundriss zu     Fig.    2;       Fig.        .1    zeigt ein drittes Ausführungsbei  spiel, und         Fig.    5 zeigt das vierte Ausführungsbei  spiel im Schnitt.  



  In     Fig.    1 ist eine Schuhspitze gezeigt,  wovon die Laufsohle 1     ime        Schnitt    dargestellt  ist. Die Spitze derselben war reparatur  bedürftig und ist entfernt worden längs einer  geraden Linie 2. Die. der Lauffläche. 3 ab  gekehrte Seite der Laufsohle 1 weist einen  Absatz auf.     Die    als Ersatzteil -dienende  Sohlenspitze 4 bildet nun das Ergänzungs  stück für die Sohle 1, indem sie die Form  des     weggeschnittenen    Teils der Sohle 1 auf  weist. Als Mittel zur Befestigung der Soh  lenspitze 4 an der alten Sohle 1 weist sie  eine Leiste 5 auf.

   Diese so vorbereitete  Sohlenspitze lässt sich nun leicht als Ersatz  stück für die weggeschnittene Sohlenspitze  verwenden, indem die Leiste 5 über den     vor-          dern    Randteil der     zurechtgeschnittenen.    Sohle  1 geschoben und mit dem vordern Rand  teil in geeigneter Weise durch Leimen und       Verstiften    verbunden wird. Der übrige Teil  der Sohlenspitze wird in üblicher Weise mit  Schuhkappe 6 verbunden.  



  Das Ersatzstück kann auch bogenförmige  Gestalt haben, wobei es zweckmässig ist, die      Leiste 5 mit Einschnitten zu versehen, damit       das        Sohlenersatzstück,    für verschiedene       Schuhgrössen    passend, entsprechend gebogen  werden kann. Die Teile der Leiste 5  zwischen den Einschnitten können     Durch-          brechunben    zu ihrer leichten     Befestigung     aufweisen.  



  Im     Ausführun;sbeispiel    nach     Fig.    2 und 3   eist die Sohlenspitze 4 an ihrem der Leiste 5  abgekehrten Ende, das heisst an ihrem Teil,  welcher dazu bestimmt ist, zuvorderst an der  Spitze eines Schubes zu lieben, eine hoch  stehende Kappe 8 auf, welche als Stosskante  für die Schuhspitze dienen soll. Diese Stoss  kante 8 ist an der Innenseite (das heisst  an der Seite, welche dazu bestimmt ist.     beben     die     Schuhkappe        bekehrt    zu sein) durch eine       3letalleinlage    7 verstärkt. Diese Metallein  lage 7 weist eine flache Nase 9 auf, welche  dazu bestimmt ist, in der Mitte auf der hoch  siebenden Kappe 8 aufzuliegen.

   Die     Metall-          t-inlabe    weist ferner eine Anzahl Zähne     1(l,     die aus der     Verstärkung    7 durch Pressung  herbestellt worden sind, auf. Diese Zähne  greifen in die hochstehende Kappe 8 ein  und dienen zur     Befestigung    der metallenen       Versstärkung    7 an dem Leder der Kappe B.  Der     Verstärkungsteil    7 könnte auch     Zähne     aufweisen, die dazu bestimmt wären, in das  als Laufteil dienende Leder der Sohlenspitze  einzugreifen.  



  In     Fib.    4 ist der Grundriss einer Sohlen  spitze     bezeigt,    welche aus Metall herbestellt  wird. Der als Lauffläche dienende Haupt  teil 11 weist eine Mehrzahl Löcher 12 längs  des Randes auf, welche zu dem Zweck vor  gesehen sind,     da.ss    man durch dieselben       Nägel    zur     Befestigung    der Sohlenspitze an  der     Schubkappe        hindurchtreiben    kann.

   Eine  Leiste 13 dient dazu, über die     Vorderkante     der zu reparierenden Sohle zu     greifen,    und  ist die Leiste 13     gegenüber    dem Teil 11  verjüngt und bildet     gegenüber        demselben     einen Absatz. Diese Leiste weist eine An  zahl Öffnungen 14 auf, welche zur     Befesti-          bung    dieser Leiste mit der abgesetzten Vor  derkante der Schuhsohle bestimmt sind, in-    dem man zum Beispiel durch diese     Löcher          hindurchnähen    kann.  



  In     Fib.    5 ist eine Sohlenspitze 11 aus  Metall     gezeigt,    welche     einen        hoelistehenden     Rand 15     aufweist,        welcher    dazu bestimmt  ist, als Stosskante für die Schuhkappe     G    zu  dienen. Auch diese Sohlenspitze weist in  der     Schnittzeichnung    nicht     dargestellte    Lö  cher auf, welche mit- den     Öffnungen    1?     lind     14 der     Fib.    4 übereinstimmen. Auch eine  Befestigungsleiste 13 weist sie auf.

   Als  Metall für die Sohlenspitze     kommt        Schmiede-          eisen    oder Gusseisen besonders in Betracht.       Das    Metall kann     gesehwä.rzt    sein.  



  Die     Sohlenspitze    kann mit einem Spezial  messer     ausn'estanzt    werden. so dass nur noch  die     Befestibunzsleiste        zii        verjüngen    ist.  



  Um die     Stosskappe    8     steif    zu gestalten,  kann dieselbe in geeignet er     m'ci.se        iniprti,.(m),nicrt     werden. Der     beschriebene    Ersatzteil ist  äusserst     praktisch    für den Gebrauch; er kann  sowohl als Sohlenspitze, als auch als Sohlen  spitze mit Stosskappe gebraucht werden.  



       Wenngleich    auf der Zeichnung nur Soh  lenspitzen     dargestellt    sind, so kann der Er  satzteil auch für den     hintern    Teil der Sohle  oder für den hintern Teil des Absatzes be  stimmt sein.  



  Auch     dieser    Ersatzteil     kann    aus     Metall          herbestellt     -erden.     Bui        Verwendung    von  Metall wird dasselbe vorteilhaft an der Lauf  flache mit. Riffelungen oder     Einkerbungen     versehen.  



  Man kann das metallene Ersatzstück mit  Rillen versehen, die in ihrem Grunde Spal  ten oder     Öffnungen    aufweisen und welche  Rillen mit Lederstücken von     entspreeliender     Form     ausgefiillt        -werden,    wobei die Befesti  gung dann so     vorgenommen    wird.

   dass durch  die die Rillen     ausfüllenden    Lederstücke       Nägel    oder Stifte beschlagen werden, die       gleichzeiti--    durch die Spalten oder     Öffnun-          gen    im Grunde der Rillen     hindurchtreten     und so in die noch vorhandene Schuhsohle  oder in den noch vorhandenen Absatzteil       festgesclilaben    -werden.  



  Die Leiste 1.3 gemäss     File.    4 könnte auch  Zähne oder Spitzen aufweisen, welche in    
EMI0003.0001     
  
    i1;,4 <SEP> noch <SEP> am <SEP> Schuh <SEP> vorhandene <SEP> Leder <SEP> ein  "(-triel)en <SEP> werden.
<tb>  Man <SEP> kann <SEP> auch <SEP> zur <SEP> Befestigung <SEP> des <SEP> Er  @itistückes <SEP> an <SEP> der <SEP> Sohle <SEP> zuerst <SEP> ein <SEP> Hilfs  ;tüelk <SEP> befestigen, <SEP> welches <SEP> entsprechend <SEP> der
<tb>  i <SEP> )ffiiuiigen <SEP> 1.1 <SEP> des <SEP> Ersatzstückes <SEP> 11 <SEP> Haken
<tb>  ;tnl'weist, <SEP> damit <SEP> das <SEP> Ersatzstück <SEP> in <SEP> die
<tb>  Haken <SEP> des <SEP> Hilfsstückes <SEP> eingehakt <SEP> werden
<tb>  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ersatzteil für abgenützte Partien von Schuhwerklaufteilen, gekennzeichnet durch einen die Form eines Endstückes eines Schuhwerklaufteils aufweisenden Teil, wel cher Mittel aufweist, um ihn mit dem noch erhaltenen Teil des zu flickenden Laufteils zu verbinden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Ersatzteil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Befestigungs mittel eine Leiste vorgesehen ist, welche einen Absatz bildet und an der Seite liegt, welche nicht als Lauffläche dienen soll. 2. Ersatzteil nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine hochstehende gante als Stoss kappe vorgesehen ist.
    Ersatzteil nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2. dadurch gekenn zeichnet, dass die hochstehende Kante durch eine Metalleinlage verstärkt und versteift ist. Ersatzteil nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, da.ss die hochstehende Kante durch Imprägnierung versteift ist. 5. Ersatzteil nach \Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe eine Anzahl Löcher in der Befestigungsleiste aufweist und ausser dem eine Anzahl Löcher längs des der Be festigungsleiste gegenüberliegenden Rand teils. 6. Ersatzteil nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass derselbe aus Metall besteht und eine metallene Stosskante aufweist.
CH122043D 1926-10-05 1926-10-05 Ersatzteil für abgenützte Partien von Schuhwerklaufteilen. CH122043A (de)

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