CH122045A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rahmenschuhwerk. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rahmenschuhwerk.

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CH122045A
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CH
Switzerland
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shoe
apron
footwear
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outsole
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English (en)
Inventor
United Shoe Machinery Paterson
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D55/00Machines for flattening, pressing, or rubbing the inseams of lasted shoes

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von     Rahmenschuhwerk.       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Ver  fahren zur Herstellung von     Rahmenscbuh-          werk.    Der beschnittene Nährand von Rah  menschuhwerk bildet eine aufrechte Rippe,  die eine innige Verbindung der Laufsohle  mit dem Schuh erschwert und zu rissigen  oder klaffenden Sohlenkanten führt. Man hat  versucht den beschnittenen     Nährand    auf ver  schiedene Weisen     auszuflacben,    doch waren  die bisher gebräuchlichen Arbeitsweisen mehr  oder weniger mit Nachteilen behaftet.

   Das       Ausflachen    des Nährandes durch Handhäm  mern hat nicht nur     'Unregelmässigkeiten    zur  Folge, sondern es bedingt auch die Dienste  besonders geschulter und kostspieliger Arbeits  kräfte. Versuche, den beschnittenen Nährand  unmittelbar durch die     Glättrolle    einer     Sohlen-          glättmaschine        auszuflachen,    haben zu keinen  zufriedenstellenden Erfolgen geführt. Durch  die unmittelbare Einwirkung der Glättrolle  auf den Schuh wird die     Einstechnaht    einer  so grossen Beanspruchung ausgesetzt, dass die  Naht mehr oder weniger ihre Haltbarkeit  einbüsst.

   Ausserdem treten hierdurch ander-         weitige    Beschädigungen der Schuhe auf, ins  besondere, wenn es sich um leichtes Schuh  werk zum Beispiel Damenschuhwerk handelt.  Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu  beseitigen.  



  Dieser Zweck wird gemäss der Erfindung  dadurch erreicht, dass der Boden des einge  stochenen Schuhes durch eine biegsame, zwi  schen den Schuhboden und der auf den  Schuh einwirkenden Vorrichtung eingeschal  tete Schürze einem Druck ausgesetzt wird,  um den beschnittenen Nährand vor dem Auf  bringen der Laufsohle     auszüflachen.    Die Vor  richtung zur Durchführung dieses Verfahrens  ist gekennzeichnet durch eine biegsame  Schürze und durch elastische Zugorgane,  um die Schürze über den Schuhboden span  nen zu können.  



       Fig.    1 ist eine     .Seitenansicht    eines Bei  spiels einer zum Ausüben des Verfahrens die  nenden Maschine;       Fig.    2 und 4 stellen das Spitzen- und       Fersenende    eines Rahmenschuhes vor dem       Ausflachen    des Nährandes dar;           Fig.    3 und 5 zeigen den Spitzen- und  Fersenteil eines gemäss dem Verfahren be  handelten Schuhes;       Fig.    6 ist eine Einzelansicht eines Teils  der Schürze.  



  Der Schuhträger besteht aus einem Lei  stenzapfen 12 und aus einem Spitzenauflager  14 und wird mit dem zu bearbeitenden Schuh  um eine Welle 16 an einer federbelasteten  Druckrolle 18     vorbeigeschwungen.    Die Druck  rolle 18 ist an einem Arm 20 angebracht,  dessen rückwärtiges Ende um einen in  das Maschinengestell eingesetzten Zapfen  schwingt.  



  Die Maschine ist mit einer Schürze 22  ausgerüstet, welche beiderseits durch Federn  24, 26 mit einem an dem Ständer des Spit  zenauflagers 14 drehbaren Hebel 28 verbun  den ist. Eine an dem Hebel 28 angebrachte  Klinke kann in Schaltzähne eines Segmentes  30 einfallen, um die Schürze in eingestellter  Lage zu sichern. Die Schürze besteht aus  biegsamem Leder und kann sich der Gestalt  des Schuhes anpassen. Die Federn 24 sind  an Platten 32     angehängt,    die an beiden Sei  ten des mittleren Teils der Schürze be  festigt sind. Die Schürze sitzt rittlings auf  dem ganzen Schuhboden. Zur Herstellung der  Schürze wird ein zähes Lederstück verwen  det, in dessen vorderes Ende kurvenförmige  Schlitze 34 (zu beiden Seiten der Schuh  spitze) eingeschnitten werden.

   Die Schlitze  34 verlaufen in der Längsrichtung der Schürze  und durch Einschneiden derselben verbleibt  an jeder Seite des Lederstückes ein Strei  fen 36. Aus jedem Streifen 36 wird ungefähr  in der Mitte desselben ein Stück herausge  schnitten. Die verbleibenden Enden jedes  Streifens 36 werden durch Platten 38 mit  einander fest verbunden. Mit Rücksicht auf  die kurvenförmige Gestalt der Schlitze 34  entsteht nach dem Zusammenziehen der Enden  jedes Streifens 36 ein hinter den Streifen 36  liegender Lappen. An jeder dieser Lappen  ist eine Platte 39 befestigt. Die Federn 26  sind in Augen der Platten 39 eingehängt.  Durch das Zusammenziehen der beiden En  den jedes verkürzten Streifens 36 wird     denn       vordern Teil der Schürze eine Querwölbung  verliehen.

   Wenn die Federn 26 durch den  Hebel 28 gespannt werden, so schmiegt sich  der konkave Teil der Schürze dicht an den  Schuhboden an. Die Länge der Schürze ist  so bemessen, dass die Schürze den ganzen  Boden des Schuhes bedeckt.  



       Fig.    2 und 4 zeigen das     Spitzenende    und  das     Fersenende    eines eingestochenen oder  rahmengenähten Schuhes nach dem Beschnei  den des     Nährandes.-    Der beschnittene     Näh-          rand    bildet eine aufrechte Rippe 40 und das       Fersenende    ist von dem unebenen Oberleder  einschlage 42 umgeben. Wenn die Rippe 40  und der     Oberledereinschlag    42 in diesem Zu  stand in dem fertiggemachten Schuh verblei  ben, so suchen diese Teile die Brandsohle  und die Laufsohle auseinander zu halten. so  dass keine innige Verbindung zwischen der  Brandsohle, dem Rahmen und der Laufsohle  erzielt werden kann.

   Dieser Übelstand kann  durch Glätten der Laufsohle nicht ganz be  seitigt werden, weil der Nährand 40 nach  dem     Andoppeln    der Laufsohle durch die  letztere so fest in unregelmässig     herabgepress-          ter    Lage gehalten wird, dass genaues     Ausfla-          chen    kaum möglich ist.  



  Man hat vorgeschlagen, den Schuh nach  dem Beschneiden des Nährandes durch mit  rollendem Druck arbeitende Glättmaschinen  zu bearbeiten, um den Nährand unmittelbar  durch die Glättrolle     auszuflachen.    Es hat  sich jedoch gezeigt, dass hierdurch der     Näh-          rand    einer übermässigen Beanspruchung aus  gesetzt wird und anderweitige Beschädigun  gen des Schuhes auftreten,     besonders    wenn  leichtes Schuhwerk, z. B. Damenschuhwerk  in Betracht kommt. Diese Nachteile werden  durch das Einschalten der beschriebenen  Schürze     zwisehen    dem Schuh und der     Glätt-          rolle    vollständig beseitig.

   Die Schürze wird  zweckmässig aus widerstandsfähigem Leder  angefertigt, damit der Nährand nicht in nen  nenswertem Mass in dieselbe eindringt und  sie nach kurzer Zeit unbrauchbar macht. Die  Fleischseite des die Schürze bildenden Leders  bildet diejenige Seite der Schürze, die unmit  telbar mit dem Schuh in Berührung tritt.      Die mit der neuartigen Schürze     ausge-          rtistete    Maschine kann auch vorteilhaft zum  Glätten von Schuhwerk mit aufgebrachter  Laufnoble verwendet werden und in diesem  Falle wird die Kante der Laufsohle um den  ganzen Schuh herum besonders innig an den  letzteren angeschmiegt. Wenn die mit der  Schürze ausgerüstete Maschine zum Sohlen  glätten verwendet wird, so kann die glatte  Narbenseite des die Schürze bildenden Leders  einwärts gewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Herstellung von Rahmen schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden des eingestochenen Schuhes durch eine biegsame, zwischen dem Schuh boden und der auf den Schuh einwirken den Vorrichtung eingeschaltete Schürze einem Druck ausgesetzt wird, um den be schnittenen Nährand vor dem Aufbringen der Laufsohle auszuflachen. II. Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens gemäss Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch eine biegsame Schürze und elastische Zugorgane, um die Schürze über den Schuhboden spannen zu können.
    UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Schürze einen konkaven Teil besitzt, der sich dicht an den Schuhboden anzuschmiegen vermag.
CH122045D 1926-06-14 1926-06-14 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rahmenschuhwerk. CH122045A (de)

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CH122045D CH122045A (de) 1926-06-14 1926-06-14 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rahmenschuhwerk.

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