CH122072A - Verfahren zur Darstellung eines violettblau färbenden Chinonküpenfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines violettblau färbenden Chinonküpenfarbstoffes.

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Publication number
CH122072A
CH122072A CH122072DA CH122072A CH 122072 A CH122072 A CH 122072A CH 122072D A CH122072D A CH 122072DA CH 122072 A CH122072 A CH 122072A
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CH
Switzerland
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blue
alkali
preparation
violet
dye
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Inventor
Leopold Cassella Co Ge Haftung
Original Assignee
Cassella Leopold & Co Gmbh
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B21/00—Thiazine dyes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung eines     violettblau    färbenden     Chinonküpenfarbstoifes.       Die im Hauptpatent Nr.     11.7993    be  schriebenen     neuen    Kondensationsprodukte  von wahrscheinlich folgender allgemeinen  Konstitution:

   _  
EMI0001.0005     
    (in welcher R = einen     Ary        lrest    und X =  Wasserstoff oder     Aryl    oder     Aralkyl    bedeutet)  zerfallen, wie in dem Hauptpatent bereits  erwähnt ist, beim Behandeln mit Alkalien,  mit oder ohne Zusatz eines Reduktions  mittels, in     Arylaminoverbindungen    von     o-          Aminoary        lmerkaptanen    der allgemeinen For  mel  
EMI0001.0014     
    Diese substituierten     o-Aminoarylmerkap-          tane    sind noch zu all den bekannten Reak  tionen der Stammkörper befähigt.

   Besonders  wertvolle Farbstoffe erhält man aus ihnen,    wenn man sie mit aromatischen     Chinonen     und ihren Derivaten, insbesondere mit     Ha-          logenchinonen,    kondensiert. Die so gewon  nenen Farbstoffe gehören zur Klasse der       Chinonküpenfarbstoffe;    sie färben insbeson  dere die tierische Faser in der     Hydrosulfit-          küpe    in violetten, blauen bis schwarzen Tö  nen an. Diese Färbungen besitzen vorzüg  liche Echtheitseigenschaften und sind meist  durch eine     ungewöhnliche    Klarheit der       Nüance    ausgezeichnet.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Darstellung eines solchen       violettblau    färbenden     Chinonküpenfarbstoffes     von wahrscheinlich folgender Formel:  
EMI0001.0027     
    bei welchem man den Körper folgender  Konstitution:    
EMI0002.0001     
    zunächst mit einem Alkali behandelt, wobei  er in das     Alkalisalz    des     1-Methyl-2-amino-          5-phenylaniino-3-phenylmerkaptans    folgender  Konstitution:  
EMI0002.0005     
    übergeht, worauf man eine     Kondensation     mit     Chloranil    vornimmt.  



  Der Farbstoff färbt aus der     Hydrosulfit-          küpe    Wolle und Baumwolle im heissen       Schwefelnatriumbad    echt     reinviolettblau.     Im trockenen Zustande ist er ein bronze  glänzendes, tiefblaues Pulver, in konzen  trierter Schwefelsäure mit     reinblauer    Farbe  löslich.

           Beispiel:       15 kg des im Hauptpatent     Nr.    117993  beschriebenen Kondensationsproduktes     fol-          ender    Formel  <B>n</B>  
EMI0002.0017     
    werden mit der etwa vier- bis fünffachen       Ienge    Wasser oder Alkohol     angeteigt    und       allmählich    unter Rühren in eine wässerige  Natronlauge, welche etwa. 12 bis 15 kg Ätz  natron und zweckmässig 5 bis 10 kg Na  triumhydrosulfit enthält, eingetragen.

   Man  erwärmt kurze Zeit auf 30 bis 50   C; unter       Entfärbung    des Gemisches erfolgt Lösung;  man filtriert, wenn nötig, von geringen Men-    gen ungelöst bleibender Verunreinigungen  und lässt das Filtrat in überschüssige Chlor  zinklösung, die mit Essigsäure schwach  sauer gestellt ist, einfliessen. Das     Zinknier-          kaptid    der neuen Verbindung scheidet sich  als dicker, weisser Niederschlag aus; es wird  filtriert und gut ausgewaschen.  



  Das Filtergut wird dann mit der fünf  bis zehnfachen Menge seines Gewichtes  Spiritus,     Essigsäure    oder Wasser angerührt,  12 bis 15 kg     Chloranil    zugegeben und meh  rere Stunden bei gewöhnlicher Temperatur  gerührt. Das Gemisch färbt sich allmählich  blau; man steigert die Temperatur langsam  bis zum Kochen und hält hierbei bis zur  Beendigung der Reaktion. Nach dem Ab  kühlen wird zur Entfernung des Zinks an  gesäuert, der ausgefällte Farbstoff     abfiltriert     und neutral     gewaschen.     



  Die so gewonnene     Farbstoffpaste    eignet.  sich unmittelbar zum Färben und Drucken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines violett- bla,u färbenden Chinonküpenfarbstoffes von wahrscheinlich folgender Formel: EMI0002.0032 dadurch. gekennzeichnet, dass man den Kör per folgender Konstitution: EMI0002.0033 zunächst mit. einem Alkali behandelt, wobei er in das Alkalisalz des 1-Methyl-2-amino- 5-phenylamino-3-phenylmerl;aptans folgender Konstitution: EMI0003.0001 übergeht, und dass man dann eine Konden sation mit Chloranil vornimmt.
    Der Farbstoff färbt aus der Ilydrosulfit- küpe Wolle und Baumwolle im heissen Schwefelnatriumbad echt reinviolettblau. Im trockenen Zustande ist er ein bronze glänzendes, tiefblaues Pulver, in konzen trierter Schwefelsäure mit reinblauer Farbe löslich. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Behandlung des Körpers von der Konstitution: EMI0003.0009 mit einem Alkali in Gegenwart eines Re duktionsmittels vornimmt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das aus der Alkalibehandlung entstehende 1-Methyl-2- amino -5- phenylamino -3- phenylmerkaptan zunächst in sein Zinksalz überführt, be vor man die Kondensation mit Chloranil vornimmt.
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