CH122077A - Vorrichtung zum Sättigen von Flüssigkeiten mit Gasen. - Google Patents

Vorrichtung zum Sättigen von Flüssigkeiten mit Gasen.

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CH122077A
CH122077A CH122077DA CH122077A CH 122077 A CH122077 A CH 122077A CH 122077D A CH122077D A CH 122077DA CH 122077 A CH122077 A CH 122077A
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CH
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Limited Sodastream
Hucks William
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Sodastream Ltd
Hucks William
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Description


      Vorrichtung        zum    Sättigen von     Flüssigk-eiten    mit Gasen.    Die     Erfindung    bezieht sich auf eine Vor  richtung zum Sättigen von Flüssigkeiten mit  Gasen, zum Beispiel von Wasser mit Koh  lensäure.

   Die Vorrichtung gemäss der Erfin  dung kennzeichnet sich dadurch, dass ein am  Boden geschlossener Sättigungsbehälter in  einer geeigneten Höhenlage über seinem Bo  den mindestens eine Öffnung aufweist, durch  welche die zu sättigende Flüssigkeit dem  Behälter zugeführt werden kann, während in  dem Sättigungsbehälter ein mit einem durch  gehenden     achsialen    Auslaufkanal für die  Flüssigkeit versehener kolbenartigen Teil     hin-          und        herbewegbar    ist, an - dem ein Abgabe  behälter mit ihm beweglich befestigt ist,

    wobei ein vereinigtes Abgabe- und Sicher  heitsventil in diesem Abgabebehälter angeord  net ist und die     Auslassöffnung    des erwähnten       achsial    verlaufenden Kanals beherrscht, dass  ferner ein von Hand     betätigbarer    Mechanis  mus vorgesehen ist, der bei seiner Betäti  gung in dem einen Sinne den kolbenartigen  Teil durch den Sättigungsbehälter hindurch    aufwärts bewegt,

   bis genannter Teil das  obere Ende des Sättigungsbehälters schliesst  und gleichzeitig während der Aufwärtsbewe  gung des Kolbens das vereinigte     Abgabe-          und        Sicherbeitsventil    zum Abschliessen der       Auslassöffnung    des durch den kolbenartigen  Teil hindurchgehenden     achsialen    Kanals  bringt, welcher Mechanismus bei Betätigung  im entgegengesetzten Sinne das Abgabe- und  Sicherheitsventil zum Freigeben der     Auslass-          öffnung    des     achsialen    Kanals bringt und  hierauf den kolbenartigen Teil niedergehen  lässt,

   welch letzterer die gesättigte Flüssig  keit durch den     achsialen    Kanal hindurch in  den Abgabebehälter drückt, um sie durch  einen     Auslass    des letzteren Behälters abzu  geben.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind zwei  Ausführungsformen des Erfindungsgegenstan  des beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 und 2 eine erste Ausführungs  form in rechtwinklig zueinander verlaufenden  Schnittansichten           Fig.    1  veranschaulicht in der Ansicht  eine Einzelheit;       Fig.    3 und 4 veranschaulichen einzelne  Teile der Vorrichtung in andern Stellungen  als in     Fig.    1 ;       Fig.    5 und 6 sind Schnittansichten im  rechten     Winkel    zueinander zur Veranschau  lichung der zweiten Ausführungsform.  



  Die Vorrichtung gemäss     Fig.    1 und  weist einen zylindrischen Behälter 1 auf, in  dein die Flüssigkeit     finit    Gas gesättigt wer  den soll und der am Boden abgeschlossen  ist; der Behälter 1 besitzt in einer geeigne  ten Höhenlage oberhalb dieses Bodens eine       Einlassöffnung    2, durch die die Flüssigkeit  dem      & ittigungsbeliälter    1     zugeführt    wird.  Der Behälter 1 ist mit einem aufwärts ra  genden zylindrischen Teil 3 versehen, der  ein     (zehäuse    für die weiter unten beschrie  benen Teile bildet.

   Der Behälter 1 wird fer  ner von einem     Fuf)    4 getragen und ist an  letzterem befestigt, wobei dieser     Ful.;        beine     Ausführungsbeispiel einen Verschluss für den  Bodenteil des Behälters 1 bildet.

   Letzterer  hat ferner einen kolbenartigen Teil, der in       dein    Behälter hin- und     herbewegbar    ist und  aus einem Kolben 5 besteht, der in seinem       Durchmesser    kleiner als der     Innendurchmes-          ser    des Behälterteils ist, in welchem der  Kolben hin- und hergeht;

   der dazwischen  liegende Raum wird von einem     biegsamen     Ventil 6 abgedeckt, das sich ohne weiteres  nach unten, nicht aber nach oben     öffnet.     Von dein Kolben 5 erstreckt sich eine Stange  7 nach oben, die einen Kopf 8 aufweist,  welcher einen Verschluss für das untere Ende  eines Abgabebehälters 9 bildet, der an die  sein Kopf befestigt ist, so dass er mit dem  Kolben hin- und Hergeht.

   In     achsialer    Rich  tung durch den Kolben 5, die Stange 7 und  den Kopf 8 verläuft ein     '.Kanal    10, durch  den die mit Gas gesättigte     Flüssigkeit    beim  Niedergang des Kolbens in den Abgabebehäl  ter 9 gedrückt wird, von dein sie durch  einen     Auslass    11 in ein Glas oder ein anderes  Gefäss gelangt, das unter den     Auslass     gestellt wird. Der Abgabebehälter 9 ist in  dem nach oben ragenden Teil<B>8</B> des Sätti-         gtingsbehälters    1     geführt,    und der Teil 3  weist einen geeignet gestalteten Schlitz 12  auf, durch den der     Auslass    11 hervorragt.

    Die     Auslassöffnung    13 des Kanals 10 wird  von einem vereinigten Abgabe- und Sicher  heitsventil 14     beherrscht,    das durch einen  geeigneten     Mechanismus    mit einem     Handliebel     15 verbunden ist     und        welches    selbsttätig die       Auslassöffnung    13     freilegt,

      wenn in dem Be  hälter 1 ein     -bestimmter    Druck erreicht ist  und durch     Betä        ti-ung    des     Handhebels    zum  Freigeben     bezw.        Alescliliel.en    der     Auslassüff-          nung    13 gebracht     werden    kann.

   Beim Aus  führungsbeispiel ist     das    Ventil 14 an dein  untern Ende einer Feder 16 angebracht,  deren oberes Ende an einem Schuh     oder     Kreuzkopf 17     angt lft,    der in dein obern  Teil des     @b@@abcbeh:

  iltet@s    9 gleitet     und    an       .Arenen    18     von        l@izcritei-biielti        angelenkt    ist,  die zu beiden Seiten eines     Exzenters    19 ge  lagert sind.     Letzteres    sitzt auf einer     Welle     20, die von     Lagerb@@chen    21 drehbar getra  gen wird, welche an dem     obern    Ende des  Abgabebehälters 9 befestigt sind. An dem  erwähnten     Exzenter    ist der Handhebel 15  befestigt.  



  Nimmt     inan    an, dass der Kolben 5 auf  dein     flachen    Boden des     Behälters    1     i        Fig.    1  und     :2)    aufruht, und     dass    dieser Behälter mit       Flüssigkeit    gefüllt ist, die mit     Gas        gesättigt     werden soll -     diese    F     lüssigkeit        kann    durch  eine der beiden Seitenöffnungen 22 eingegos  sen werden,

   die mit     scharnierartig        angelenk-          ten    Deckeln 23 versehen sind - so ist die  Arbeitsweise der Vorrichtung folgende: Bei  der Drehung des     Handhebels    15 in der durch  den Pfeil (Feg.

   3<B>)</B> angegebenen     Richtung     wird das Exzenter 19 auf seiner Welle 20  gedreht     und        bejegt    die     Exzenterbiigelarine     18 und den daran sitzenden Gleitschuh 17  nach unten - (Feg.<B>3)i</B> wodurch bewirkt wird,  dass das Ventil 14 auf seinen Sitz zu be  wegt wird, ohne jedoch vorläufig in     Schluss-          stellung    zu gelangen, bis eine weitere Ab  wärtsbewegung dieser Arme     durch    an letz  teren sitzende     Vorsprünge    24     verhindert    wird,  die mit einem ortsfesten Anschlag in Ein  griff kommen,

   der durch das     obere    Ende 25           cle:    Mach     Iahen        verlängerten    Teils 3 des     Be-          wird.    Da die Arme 18       @lhaz@@nt@@ri@üel        nunmehr    nicht weiter     be-          w        t--t        werden    können, so wird durch die wei  tere Abwärtsbewegung des     Händhebels    15  in der oben angegebenen Richtung nunmehr  das     Exzenter    19 in den Bügeln gedreht und  hierdurch die Welle 20 angehoben.

   Demzu  folge werden der Abgabebehälter 9 und der  daran sitzende Kolben 5 mit Bezug auf das  Ventil 14     emporgeführt,    so dass die     Auslass-          öffnung    13 des Kanals 10 abgeschlossen  wird. Dieser Abschluss wird jedoch nicht  eher     vollständig    herbeigeführt, als bis der  Kolben 5 von dem Boden des Behälters 1  so weit abgehoben worden ist, dass die Flüs  sigkeit in den Kanal 10 'eindringen kann.

    Durch die weitere Bewegung des Handhebels  15 in der angegebenen Richtung nach Her  stellung des Ventilabschlusses wird der  Handhebel in Berührung mit einem Anschlag  gebracht, der beim Ausführungsbeispiel durch  eine Schwingstütze 26 gebildet wird, welche  an dem     obern    Teil 3 des Behälters 1 frei  getragen wird. Der Hebel führt dann, um  den     Aufstützpunkt    schwingend, mittelst des  Exzenters 19 den Abgabebehälter 9 und die  mit letzterem verbundenen Teile einschliesslich  des Ventils 14. und des Kolbens 5 weiter  empor, bis der Kolben sich auf einen innern  Flansch oder eine Verengung 27 an dem       obern    Ende des Behälters 1 aufsetzt. Dabei  wird auch die Feder 16 zusammengedrückt.

    Gas unter Druck wird nunmehr durch ein  Rohr 28 in eine Kammer 29 eingeführt, von  der es durch ein mit feinen Bohrungen     ver-          sehenes    Rohr 30     hindurch    in den Behälter 1  gelangt und die     Sättigung    der Flüssigkeit  mit Gas bewirkt. Der Druck des Gases, das  auf das biegsame Ventil 6 auf der Unterseite  des     Kolbeas    5 wirkt, sichert einen gasdich  ten Abschluss. Wenn der im Behälter 1 vor  handene Druck einen vorher bestimmten Be  trag überschreiten sollte, so wird die Feder  16 des Ventils 14 genügend nachgeben, um  ein Entweichen dieses überschüssigen Druckes  zu ermöglichen.

   Dreht man den Handhebel  15 darauf in der entgegengesetzten Richtung,    so werden das Exzenter 19 und die von den  Armen 18 des     Exzenterbügels    getragenen  Teile aufwärts bewegt, so dass die Feder 16  des Ventils 14 sich genügend ausdehnen  kann, um ein Entweichen von Gas zu er  möglichen, das von der Flüssigkeit nicht ab  sorbiert worden ist. Eine Weiterbewegung  des Handhebels in der angegebenen Richtung  hat dann zur Folge, dass das Ventil von  seinem Sitze abgehoben wird, so das die mit  Gas gesättigte Flüssigkeit abgegeben werden  kann.

   Diese Flüssigkeitsabgabe erfolgt da  durch, dass bei Bewegung des Handhebels 15  in jener Richtung ein geringer, nach unten  gerichteter Druck durch Vermittlung der  Teile 21 und 9 auf den Kolben 5 ausgeübt  wird, so dass die unter diesem Kolben vor  handene Flüssigkeit durch den Kanal 10 hin  durch in den Abgabebehälter 9 gedrückt  wird, von dem sie durch den     Auslass    11 in  ein Glas oder einen Behälter gelangt, der  zur Aufnahme der Flüssigkeit unter den       Auslass    11 gestellt wird.  



  Ein Zählwerk 31 ist an der Vorrichtung       vorgesehen,    um die Anzahl der Arbeitsgänge  oder die Menge der behandelten und abge  gebenen Flüssigkeit anzuzeigen ; dieses Zähl  werk wird von irgend einem geeigneten be  weglichen Teil der Vorrichtung betätigt.  Beim Ausführungsbeispiel     (Fig.    1) ist das  Zählwerk 31 auf der Aussenseite des auf  wärts ragenden Teils 3 des Behälters 1 be  festigt.

   Dieses Zählwerk besitzt einen kurbel  artig gestalteten Antriebsarm 32, der in das  Innere des Teils 3 hineinragt und mit einem  Kurvenschlitz 33 einer Platte 34     (Fig.        111)    in       Eingriff    ist, die an dem Abgabebehälter 9  befestigt ist, so dass bei einer jeden Auf  wärts- oder Abwärtsbewegung dieses Abgabe  behälters das Zählwerk betätigt wird.  



  Statt den Behälter 1 mit Flüssigkeit da  durch zu versehen, dass letztere, wenn dies  erforderlich ist, in den Behälter durch die  eine oder andere     Öffnung    22     (Fig.    1 und 2)  eingegossen wird, kann dieser Behälter mit  Flüssigkeit gefüllt werden, die in einem an  dern, an die. eine oder andere Öffnung 22       aiischliessbaren    Behälter enthalten ist; des-      gleichen kann, wenn dies erwünscht ist, eine  Einrichtung zur Kühlung dieser Flüssigkeit  vorhanden sein.

   Eine solche Einrichtung ist  bei der Vorrichtung gemäss     Fig.    5 und 6 vor  gesehen, wo der Behälter 1 anstatt, wie mit  Bezug auf die     Fig.    1 und 2 beschrieben, auf  einem Fuss 4 befestigt zu sein, auf dein Bo  den eines Behälters 35 angebracht ist, der  die Flüssigkeit aufnimmt, die in den Sätti  gungsbehälter 1 durch eine     Einlassöffnung          22a    eintritt, welche in der Seitenwand dieses  Behälters vorgesehen ist. Der Behälter 35  ist mit einem Kasten 36 versehen, der ein  Kühlmittel, beispielsweise Eis, enthält, das  kühlend auf die in dem Behälter     vorhandene          Flüssigkeit    wirkt.

   Vorzugsweise wird die  ganze Einrichtung von einem Gehäuse 37  eingeschlossen, das einen     entfernbaren    oder       scharnierartig        angelenkten    Teil 38 aufweist,  so dass ein Zutritt zu dem Kasten 36 und  den andern Teilen der Vorrichtung geschaf  fen wird. In dem Gehäuse 37 sind geeignete  Schlitze 39 und 40 vorhanden, durch die der       Harrdhebel    15 und der     Auslass    11 hindurch  treten. Bei dieser Ausführungsform der Vor  richtung wird das Zählwerk 31 von einem  Lagerbock 41 getragen, der über dem Aus  lass<B>11</B> an einem nach oben ragenden Teil 3  des Behälters 1 befestigt ist.

   Der die Kurbel       betätigende    Arm 32 dieses Zählwerkes steht  mit einem Kurvenschlitz 33 einer Platte 34  in Eingriff, die beim Ausführungsbeispiel an  dem genannten     Auslass        1l    derart befestigt  ist, dass jede Auf- oder     Abbewegung    dieses       Auslasses    eine     Betätigung    des Zählwerkes  zur Folge hat. Eine unten     offene    Schutzhaube  42     (Fig.    6) ist an dein Gehäuse 37 befestigt,       um    sowohl das Zählwerk, als auch den Aus  lass 11 zu schützen.

   Eine geeignete Öffnung  43 ist in dieser Schutzhaube vorgesehen, und  durch diese     Öffnung    können die Ziffern des  Zählwerkes beobachtet werden.  



  Die mit Gas zu sättigende Flüssigkeit  wird hier dem Behälter 35 von mehreren  mit dem Hals nach unten stehenden Fla  schen 44 zugeführt, welche die Flüssigkeit  in dem Behälter 35 auf einem vorher be  stimmten Niveau halten. Die Flaschen 44    werden von Haltern 45 getragen, die zu bei  den Seiten des Behälters 37 befestigt sind.  Von diesen Haltern gelangt die Flüssigkeit  durch     einwärtsragende,    rohrförmige Ansätze  46, die an dem untern Teil der Halter vor  gesehen sind, in den Behälter 35, von wo  sie     mittelst    der     Einlassöffnung        22a    in den  Behälter 1 gelangt.

   Die     Einlassöffnung        2211     steht mit einem senkrechten Kanal 47     (Fig.     6) in Verbindung, der nahe beim Boden des  Behälters 35 mündet und     mittelst        eines    an  der Aussenseite des Behälters 1 befestigten       Abdeckbleches    gebildet ist. Dieser Kanal 47  gewährleistet, dass nur Flüssigkeit, die zu  dem Boden des Behälters 35 gelangt ist, und  demzufolge der Einwirkung des Kühlmittels  ausgesetzt war, dem Behälter 1 zugeführt  wird. Der     Behälter    35 kann mit einem geeig  neten Mittel zu seiner Entleerung versehen  sein.

   In     Fig.    6 ist eine     Auslassöffnung    48 in  dem Boden dieses Behälters zu diesem Zwecke  vorgesehen. Diese Öffnung wird gewöhnlich  durch einen hohlen Stopfen 49 abgeschlossen,  der an dem Ende eines unter Federwirkung  stehenden Rohres 50 sitzt, das sich durch  den obern Teil des Gehäuses 37 nach oben  erstreckt und mit einem Knopf 51 versehen  ist, mittelst dessen das Rohr bequem betä  tigt werden kann. Ein Verbindungsstück 52  ist in das äussere Ende der     Öffnung    48 ein  geschraubt, und an ihm ist ein biegsames  Rohr 53 befestigt, um die     abzugebende    Flüs  sigkeit zu irgend einer gewünschten Stelle  zu leiten.

   Das Rohr 50 ist mit Überström  öffnungen 54 versehen, durch welche die  Flüssigkeit des Behälters 35 in das     Rohr     und durch den hohlen Stopfen 49 hindurch  zu dem biegsamen Rohr 53 gelangen kann,  falls sie in dem genannten Behälter zu irgend  einer Zeit ein vorher     bestimmtes    Niveau über  schreiten sollte.  



  Der Kasten 36, der das Kühlmittel ent  hält, welches vorzugsweise Eis sein wird und  welches zum Kühlen der in dem Behälter 35  vorhandenen Flüssigkeit dient, ist an seinem  Boden mit im wesentlichen tiefen     Wellungen     55 versehen, auf deren obern Eiden das Eis  gewöhnlich aufliegt, während das Wasser           beim        Selunelzen    des Eises zwischen diese       W,@lliinun        niederläuft    und die in diesem Be  hälter     vorhandene    Flüssigkeit kühl hält. Der       Kasten    36 ist mit einen     Überströmrohr    56  versehen, dessen unteres Ende durch den.

    Kasten, sowie durch den Boden des Behäl  ters 35 und das Gehäuse 37 hindurchgeht.  Auf dieses Rohr ist ein Verbindungsstück 57  aufgeschraubt, das durch ein biegsames Rohr  58 mit dem V     erbindungstutzen    52, verbunden  ist, derart, dass, wenn das Wasser in dem  Kasten ein vorher bestimmtes Niveau über  schreitet, es in das Rohr 56 fliesst und durch  das Rohr 53 zu der gewünschten Stelle ab  geführt wird.  



  Der Behälter 35 kann an dem Boden des  Gehäuses 37 in beliebiger Weise befestigt  werden. Zu diesem Zweck sind hier auf der  Unterseite des Behälters hervortretende Teile  59 vorgesehen, die sich auf dem Boden des  Gehäuses 37 aufstützten, wobei Schrauben  bolzen 60 durch den Boden des Gehäuses  hindurch in diese hervortretenden Ansätze  eingreifen.  



  Bei der Vorrichtung der     Fig.    5 und 6  sind diejenigen Teile, die denen der     Fig.    1  und 2 ähnlich ausgebildet sind, mit densel  ben Bezugszeichen bezeichnet und da sie in  genau derselben Weise arbeiten, so ist eine  weitere Beschreibung diesbezüglich nicht not  wendig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Sättigen von Flüssig keiten mit Gasen, dadurch gekennzeichnet, dass ein am Boden geschlossener Sättigungs behälter in einer geeigneten Höhenlage über seinem Boden mindestens eine Offnung auf weist, durch welche die zu sättigende Flüs sigkeit dem Behälter zugeführt werden kann, während in dem Sättigungsbehälter ein mit einem durchgehenden achsialen Auslaufkanal für die Flüssigkeit versehener kolbenartiger Teil hin- und herbewegbar ist, an dem ein Abgabebehälter mit ihm beweglich befestigt ist,
    wobei ein vereinigtes Abgabe- und Si cherheitsventil in diesem Abgabebehälter an geordnet ist und die Auslassöffnung des erwähnten achsial verlaufenden Kanals be herrscht, dass ferner ein von Hand betätig- barer Mechanismus vorgesehen ist, der bei seiner Betätigung in dem einen Sinne den kolbenartigen Teil durch den Sättigungsbe hälter hindurch aufwärts bewegt,
    bis genann ter Teil das obere Ende des Sättigungsbehäl ters abschliesst und gleichzeitig während der Aufwärtsbewegung des Kolbens das verei nigte Abgabe- und Sicherheitsventil zum Ab schliessen der Auslassöffnung des durch den kolbenartigen Teil hindurchgehenden achsia- len Kanals bringt, welcher Mechanismus bei Betätigung im entgegengesetzten Sinne das Abgabe- und Sicherheitsventil zum Freigeben der Auslassöffnung des achsialen Kanals bringt und hierauf den kolbenartigen Teil niedergehen lässt, welch letzterer die gesät tigte Flüssigkeit durch den achsialen Kanal hindurch in den Abgabebehälter drückt,
    um sie durch einen Auslass des letzteren Behäl ters abzugeben. UNTERANSPRüCHE I. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der von Hand betä- tigbare Mechanismus derart eingerichtet ist, dass er bei Bewegung in der einen Richtung zuerst das Abgabe- und Sicher heitsventil abwärts gegen seinen Sitz be wegt, ohne es vorläufig in Abschlussstel- lung zu bringen,
    dann den kolbenartigen Teil und den daran befestigten Abgabe behälter aufwärts bewegt und dadurch den Abschluss der Auslassöffnung des durch den kolbenartigen Teil hindurchgehenden Kanals herbeiführt und darauf bei wei terer Bewegung gleichzeitig die genannten Teile aufwärts bewegt, während die Be wegung des Mechanismus in entgegen gesetzter-Richtung zuerst das Ventil von 'seinem Sitz hinweg aufwärts und alsdann die genannten Teile gleichzeitig abwärts bewegt. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sättigungsbehäl ter mit einem Ansatz versehen ist, der eine Führung und ein Gehäuse für den Abgabebehälter und den von Hand zu be- tätigenden Mechanismus darstellt, dass fer ner dieser Ansatz eine Öffnung aufweist, durch die der Auslass des Abgabebehälters mit Spiel hindurchtritt. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss der von Hand zu be tätigende Mechanismus eine Welle auf weist, die in an dem Abgabebehälter be festigten Ständern gelagert ist, dass ein auf dieser Welle sitzendes Exzenter durch einen Handhebel um einen begrenzten Be trag drehbar ist und an diesem Exzenter sitzende Exzenterbügel mit Mitteln ver sehen sind, um ihre Abwärtsbewegung zu begrenzen, dass ferner ein Querhaupt an den untern Enden der Bügel angelenkt und mit dem Abgabe- und Sicherheits ventil elastisch nachgiebig verbunden ist, dass schliesslich ein einen Stütz- und Dreh punkt für den Handhebel bildendes Organ vorgesehen ist,
    auf welchen sich der Hebel nach einer gewissen Schwingung auflegt und um welchen Stützpunkt er sich bei weiterem Ausschwingen dreht, wobei er den kolbenartigen Teil und den Abgabe behälter gleichzeitig anhebt. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein zur Aufnahme von zu sättigender Flüssigkeit bestimmter Behälter vorgesehen ist, der mit dem Sät tigungsbehälter in Verbindung stellt und mit Überlauf versehen ist, um die Flüs sigkeit auf einem bestimmten Niveau zu halten, und dass in jenem Behälter ein Kasten zur Aufnahme eines Kühlmittels Hinabtaucht, mittelst dessen die Flüssig keit gekühlt werden soll, wobei die Ver bindung beider Behälter derart ist,
    dass die Flüssigkeit aus dem Unterteil des ersten Behälters in den Sättigungsbehälter gelangen muss, zii dem Zwecke, dass nur solche Flüssigkeit, die am Boden des ersten Behälters vorbeigegangen ist und dort der stärksten Kühlung ausgesetzt war, in den Sättigungsbehälter gelangen kann.
CH122077D 1926-02-17 1926-07-23 Vorrichtung zum Sättigen von Flüssigkeiten mit Gasen. CH122077A (de)

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